Rechtsprechung
| OVG Sachsen, 18.09.2012 - 4 A 282/11 |
Volltextveröffentlichungen (2)
Verfahrensgang
Wird zitiert von ... (3) Zitiert selbst (11)
- OVG Sachsen, 27.08.2007 - 4 E 111/07
Beitragsermäßigung; Pflichtbeitrag; Berufsausübung; Festsetzung des …
Auszug aus OVG Sachsen, 18.09.2012 - 4 A 282/11
Es fehlt an einer Kausalität der Beitragserhebung für die gerügte Beeinträchtigung des existenznotwendigen Bedarfs (vgl. SächsOVG, Beschl. v. 27. August 2007 - 4 E 111/07 -, nachfolgend: Sächs- VerfGH, a. a. O.;… s. a. OVG Lüneburg, Beschl. v. 27. April 2007 - 8 LA 29/07 -, juris Rn. 9).Hierzu hat der Senat bereits in seinem Beschluss vom 27. August 2007 - 4 E 111/07 - zur Beschwerde des Klägers gegen die Versagung von Prozesskostenhilfe ausgeführt:.
- BVerwG, 05.12.2000 - 1 C 11.00
Berufsständisches Versorgungswerk; Beitrag; Mindestbeitrag; Beruf; …
Auszug aus OVG Sachsen, 18.09.2012 - 4 A 282/11
Rn. 33 Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (Urt. v. 5. Dezember 2000 - 1 C 11/00 -) ist Art. 12 GG vorrangig als Maßstab für die verfassungsrechtliche Prüfung der Zulässigkeit einer an die Berufstätigkeit anknüpfenden finanziellen Last heranzuziehen.Ob er damit im Sinne der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ( Urt. v. 5. Dezember 2000, a. a. O., juris Rn. 19) Teil einer Gruppe in typischer Berufssituation mit zahlenmäßig erforderlichem Gewicht ist, nämlich Teil der Gruppe arbeitslos gemeldeter Berufsanfänger in der Rechtsanwaltschaft, kann dahin stehen.
- BVerfG, 09.02.2010 - 1 BvL 1/09
Hartz IV - Regelleistungen nach SGB II ("Hartz IV-Gesetz") nicht verfassungsgemäß
Auszug aus OVG Sachsen, 18.09.2012 - 4 A 282/11
Nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (Urt. v. 9. Februar 2010 - 1 BvL 1/09 - u. a., BVerfGE 125, 175) begründet Art. 1 Abs. 1 GG i. V. m. Art. 20 Abs. 1 GG ein Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums (…BVerfG, a. a. O., juris Rn. 133).
- BVerfG, 05.04.2005 - 1 BvR 774/02
Kindererziehungszeiten in der Anwaltsversorgung
Auszug aus OVG Sachsen, 18.09.2012 - 4 A 282/11
Rn. 35 Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum Anspruch auf Beitragsfreiheit während Kindererziehungszeiten (Beschl. v. 5. April 2005 - 1 BvR 774/02 -) ist hier jedenfalls nicht einschlägig, da es den Anspruch auf Beitragsfreistellung während Kindererziehungszeiten allein aus einem Verstoß gegen das geschlechtliche Gleichbehandlungsgebot aus Art. 3 Abs. 2 GG abgeleitet hat. - OVG Niedersachsen, 27.04.2007 - 8 LA 29/07
Rechtmäßigkeit der Heranziehung zu einem monatlichen Mindestbeitrag zu einem …
Auszug aus OVG Sachsen, 18.09.2012 - 4 A 282/11
Es fehlt an einer Kausalität der Beitragserhebung für die gerügte Beeinträchtigung des existenznotwendigen Bedarfs (…vgl. SächsOVG, Beschl. v. 27. August 2007 - 4 E 111/07 -, nachfolgend: Sächs- VerfGH, a. a. O.; s. a. OVG Lüneburg, Beschl. v. 27. April 2007 - 8 LA 29/07 -, juris Rn. 9). - OVG Rheinland-Pfalz, 12.06.2002 - 6 A 10219/01
Auszug aus OVG Sachsen, 18.09.2012 - 4 A 282/11
Dass bei einem Mindestbeitrag von lediglich einem 1/13 des Regelpflichtbeitrages eine wirtschaftlich sinnvolle Berufsausübung und insbesondere die Erlangung eines angemessenen Einkommens gefährdet werden könnte, dürfte nicht anzunehmen sein (zur Zulässigkeit einer Festsetzung von 1/10: OVG Rheinland-Pfalz, Urt. v.12.6.2002, 6 A 10219/01, zitiert nach juris). - VerfGH Sachsen, 20.11.2008 - 116-IV-07
Auszug aus OVG Sachsen, 18.09.2012 - 4 A 282/11
Mit dem Sächsischen Verfassungsgerichtshof (Beschl. v. 20. November 2008 - Vf. 116-IV-07 -) hält es der Senat verfassungsrechtlich für grundsätzlich unbedenklich, wenn der Mindestbeitrag auf 1/10 des Regelpflichtbeitrages festgesetzt wird (…so bereits OVG Rh.-Pf. Urt. v. 12. Juni 2002 - 6 A 10220/01 -). - OVG Saarland, 04.05.2006 - 1 Q 64/05
Festsetzung eines Höchstbeitrages als Regelbeitrag im Rahmen berufsständischer …
Auszug aus OVG Sachsen, 18.09.2012 - 4 A 282/11
In diesem Zusammenhang hat etwa das OVG Saarland (Beschl. v. 4. Mai 2006 - 1 Q 64/05 -, juris Rn. 20 m. w. N.) die Auffassung vertreten, dass die Festsetzung eines Mindestbeitrages von 3/10 des Regelbeitrages bei Berufsanfängern, deren Einkommen nicht unerheblich geringer als 3/10 der Beitragsbemessungsgrenze ist, einen Verstoß gegen Art. 12 GG darstellen kann. - OVG Rheinland-Pfalz, 12.06.2002 - 6 A 10220/01
Mindestbeiträge für Mitglieder eines anwaltlichen Versorgungswerks
Auszug aus OVG Sachsen, 18.09.2012 - 4 A 282/11
Mit dem Sächsischen Verfassungsgerichtshof (Beschl. v. 20. November 2008 - Vf. 116-IV-07 -) hält es der Senat verfassungsrechtlich für grundsätzlich unbedenklich, wenn der Mindestbeitrag auf 1/10 des Regelpflichtbeitrages festgesetzt wird (so bereits OVG Rh.-Pf. Urt. v. 12. Juni 2002 - 6 A 10220/01 -). - OVG Sachsen, 27.07.2010 - 4 A 174/10
Erfolgsaussicht,Grundsicherung, Mindestbeitrag
Auszug aus OVG Sachsen, 18.09.2012 - 4 A 282/11
Rn. 11 Auf den Antrag des Klägers hat der Senat die Berufung unter Gewährung von Wiedereinsetzung in den vorigen Stand mit Beschluss vom 27. April 2011 - 4 A 174/10 - zugelassen. - OVG Sachsen, 25.05.2010 - 4 B 289/09
- VG Schwerin, 21.10.2021 - 7 A 927/20
Keine Reduzierung des Mindestbeitrages zur Rechtsanwaltsversorgung im Wege der …
Nicht die Beitragserhebung, sondern die ausbleibenden Einnahmen aus beruflicher Tätigkeit sind für die geltend gemachte Beeinträchtigung entscheidend (vgl. Sächsisches OVG, B. v. 18.09.2012 - 4 A 282/11 -, juris Rn. 40).Rn. 39 Auch die Höhe des Mindestbeitrags von 1/10 des Regelpflichtbeitrages liegt innerhalb der weiten Grenzen, die dem Gestaltungsspielraum des Satzungsgebers bei Regelungen in diesem Rechtsbereich gesetzt sind (vgl. Sächsisches OVG, B. v. 18.09.2012 - 4 A 282/11 -, juris Rn. 37;… OVG Münster, Urt. v. 22.12.1992 - 5 A 216/89 -, juris).
- VGH Baden-Württemberg, 13.10.2014 - 9 S 10/14
Herabsetzung des Beitrags zum Versorgungswerk der Rechtsanwälte wegen grober …
Dies ist indes Voraussetzung für die Annahme des hier maßgeblichen persönlichen Billigkeitsgrundes (…vgl. Senatsbeschluss vom 22.03.2012, a.a.O.; Sächs. OVG, Beschluss vom 18.09.2012 - 4 A 282/11 -, Juris; OVG Lüneburg, Beschluss vom 13.10.2011 - 8 ME 173/11 -, Juris;… Rüsken, a.a.O., § 163 Rn. 87 m.w.N.;… vgl. auch Tipke/Lang, a.a.O., Rn. 339). - OVG Sachsen, 15.01.2015 - 4 B 44/14
Rechtsanwalt, Versorgungswerte, Beitrag
Rn. 5 Entgegen der Auffassung des Antragstellers hat das Sächsische Oberverwaltungsgericht in seinem Urteil vom 18. September 2012 - 4 A 282/11 - nicht allein auf das Vorliegen einer Befreiung von der gesetzlichen Versicherungspflicht abgestellt, sondern auf das Bestehen einer Mitgliedschaft im Versorgungswerk des Antragsgegners im Zeitpunkt des Eintritts der Arbeitslosigkeit.
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