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Rechtsprechung
   OLG Zweibrücken, 10.03.1994 - 4 U 143/93   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1994,1794
OLG Zweibrücken, 10.03.1994 - 4 U 143/93 (https://dejure.org/1994,1794)
OLG Zweibrücken, Entscheidung vom 10.03.1994 - 4 U 143/93 (https://dejure.org/1994,1794)
OLG Zweibrücken, Entscheidung vom 10. März 1994 - 4 U 143/93 (https://dejure.org/1994,1794)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Wie hoch darf eine Vertragsstrafe in AGB sein?

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    BGB § 632

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Definition des Begriffs "Verwender"; Vorliegen einer Wiederholungsgefahr ; Zulässigkeit einer Inhaltskontrolle von Zusatzregelungen zur Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen Teil B (VOB/B); Zulässigkeit einer konkreten Höchstbegrenzung eines in Allgemeinen ...

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Wie hoch darf eine Vertragsstrafe in AGB sein? (IBR 1994, 373)

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 1994, 1363
  • BB 1995, 13
  • BauR 1994, 509
 
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Wird zitiert von ... (8)Zitiert selbst (19)

  • OLG München, 15.10.1991 - 9 U 2951/91

    Arten der Sicherheitsleistung

    Auszug aus OLG Zweibrücken, 10.03.1994 - 4 U 143/93
    Davon abweichend haben das OLG Karlsruhe (BauR 1989, 203 = BB 1989, 1643 f.) und das OLG München (BauR 1992, 234 = NJW-RR 1992, 218) entschieden.

    17.3: Bezüglich dieser Bedingung kann dahinstehen, ob eine Bürgschaft "auf erstes Anfordern" für sich gesehen mit § 9 I AGBG vereinbar ist (verneinend: OLG München, BauR 1992, 234 = NJW-RR 1992, 218; Heiermann/Riedl, § 17.4 Heiermann/Riedl. Jedenfalls beeinträchtigt im Hinblick auf die dem Auftragnehmer in § 17 Nrn. 2 und 3 VOB/B gewährte Wahlmöglichkeit die isolierte Verpflichtung, eine auf erstes Anfordern zahlbare Bürgschaft zu stellen, den Vertragspartner unangemessen (vgl. dazu KG, NJW-RR 1988, 1365; Koppmann, BauR 1992, 235 (238);… Ingenstau/Korbion, § 17, 4 VOB/B Rdnr. 46, § 17, 2 Rdnrn. 25 f.).

  • BGH, 05.10.1989 - I ZR 56/89

    Wettbewerbsverein IV

    Auszug aus OLG Zweibrücken, 10.03.1994 - 4 U 143/93
    Voraussetzung ist aber, daß der Verein die Tätigkeit auch tatsächlich ausübt (vgl. dazu BGH, WM 1990, 364 (365)).

    Es gibt auch keine Anzeichen dafür, daß der Kl. unter dem Vorwand der Förderung gewerblicher Interessen nur darauf abzielt, Gebühren für Rechtsanwälte bzw. Vertragsstrafen einziehen zu können (vgl. dazu BGH, NJW-RR 1990, 102 = LM § 13 UWG Nr. 40 = WM 1990, 364 (366)).

  • BGH, 25.09.1986 - VII ZR 276/84

    Wirksamkeit des Vorbehalts einer Vertragsstrafe in einer formularmäßig …

    Auszug aus OLG Zweibrücken, 10.03.1994 - 4 U 143/93
    Dort war für jeden Werktag der Verspätung eine Vertragsstrafe von 0, 1 % je Werktag vereinbart, höchstens jedoch 10 % der Angebotssumme (vgl. dazu BGH, NJW 1987, 380 = LM § 11 VOB/B 1973 Nr. 8).

    Dementsprechend hat der BGH in seiner Entscheidung (NJW 1987, 380 = LM § 11 VOB/B 1973 Nr. 8) ausgeführt: "Insbesondere hält sich der auf 10 % der Angebotssumme festgesetzte Höchstbetrag der Vertragsstrafe unter Berücksichtigung der gesetzlichen Zwecke einer derartigen Strafe in einem noch vertretbaren Rahmen".

  • BGH, 08.07.1993 - VII ZR 79/92

    Festpreisklausel in Einheitspreisverträgen

    Auszug aus OLG Zweibrücken, 10.03.1994 - 4 U 143/93
    Anerkannt ist weiter, daß Zusatzregelungen zur VOB/B einer Inhaltskontrolle nach § 9 AGBG unterliegen, sofern sie nicht lediglich den Inhalt einer ohnehin geltenden gesetzlichen Regelung wiederholen, § 8 AGBG (vgl. dazu BGH, NJW 1993, 2738 = LM H. 2/1994 § 9 (Bf) AGBG Nr. 23).

    Eine formularmäßige Vertragsbestimmung ist nach der Rechtsprechung des BGH unangemessen i. S. von § 9 I AGBG, wenn der Verwender mißbräuchlich eigene Interessen auf Kosten des Vertragspartners durchzusetzen versucht, ohne dessen Interesse hinreichend zu berücksichtigen und ihm einen angemessenen Ausgleich zuzugestehen (vgl. dazu BGH, NJW 1993, 2738 m. w. Nachw. = LM H. 2/1994 § 9 (Bf) AGBG Nr. 23).

  • BGH, 19.09.1990 - VIII ZR 239/89

    Darlegungs- und Beweislast bei einer Unterlassungsklage; Abgrenzung ausländischer …

    Auszug aus OLG Zweibrücken, 10.03.1994 - 4 U 143/93
    Hingegen ist nicht Verwender, wer nur in die Vertragsabwicklung eingeschaltet ist und durch sie begünstigt wird, ohne Vertragspartner zu sein (vgl. dazu BGHZ 112, 204 (215) = NJW 1991, 36 = LM § 13 AGBG Nrn. 24, 25, 26).

    Insoweit hat aber der für die Tatbestandsmerkmale des Verwendens Allgemeiner Geschäftsbedingungen darlegungs- und beweispflichtige klagende Verband (vgl. dazu BGHZ 112, 204 (209) = NJW 1991, 36 = LM § 13 AGBG Nrn. 24, 25, 26) nachgewiesen, daß die Bekl. nicht nur Verwaltungsaufgaben der... erledigt, sondern als Tochtergesellschaft selbständig Bauaufträge unter Verwendung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen der... erteilt hat.

  • BGH, 09.07.1981 - VII ZR 123/80

    Beseitigung der Wiederholungsgefahr

    Auszug aus OLG Zweibrücken, 10.03.1994 - 4 U 143/93
    Für das Vorliegen einer Wiederholungsgefahr streitet in der Regel eine tatsächliche Vermutung (…vgl. dazu Palandt/Heinrichs, BGB, 53. Aufl., § 13 AGBG Rdnr. 7; BGHZ 81, 222 (225) = NJW 1981, 2412 = LM § 13 AGBG Nr. 3; BGH, NJW-RR 1990, 1141 = LM § 11 Ziff. 10b AGBG Nr. 4; BGHZ 119, 152 = NJW 1992, 3158 (3160) = LM H. 2/1993 § 651a BGB Nr. 7).

    Ohne Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung kann eine Wiederholungsgefahr grundsätzlich nur in Ausnahmefällen als beseitigt angesehen werden (vgl. dazu BGHZ 81, 222 (225) = NJW 1981, 2412 = LM § 13 AGBG Nr. 3), z. B. im Fall der endgültigen Aufgabe eines Geschäftsbetriebes (…vgl. dazu Palandt/Heinrichs, § 13 AGBG Rdnr. 7).

  • BGH, 22.10.1987 - VII ZR 167/86

    Begrenzung einer Vertragsstrafe nach oben beim Bauvertrag

    Auszug aus OLG Zweibrücken, 10.03.1994 - 4 U 143/93
    Das gilt nicht nur bei größeren Bauaufträgen (vgl. dazu BGH, NJW-RR 1988, 146 = LM § 9 (Bf) AGBG Nr. 13), sondern auch für Verträge kleineren Umfangs (vgl. dazu BGH, NJW-RR 1989, 527 =LM § 9 (Ch) AGBG Nr. 5).

    Grundsätzlich hat die Rechtsprechung auch Teilbeträge von 0, 2 % je Werktag, wie hier vorgesehen, für zulässig erachtet (vgl. dazu BGH, NJW-RR 1988, 146 = LM § 9 (Bf) AGBG Nr. 13).

  • BGH, 08.10.1987 - VII ZR 185/86

    Formularmäßige Vereinbarung der Verzinsung eines zu erstattenden Betrages bei …

    Auszug aus OLG Zweibrücken, 10.03.1994 - 4 U 143/93
    Dazu ist darauf hinzuweisen, daß der BGH einen Zinssatz von 4 % nicht als vernachlässigbare geringe Größe angesehen hat, insbesondere im Hinblick auf mögliche hohe Bausummen (vgl. dazu BGHZ 102, 41 = NJW 1988, 258 = LM § 9 (Bf) AGBG).
  • OLG Karlsruhe, 05.10.1988 - 7 U 189/87

    Unwirksamkeit von AGB-Klauseln im Zusammenhang mit VOB-Vertrag

    Auszug aus OLG Zweibrücken, 10.03.1994 - 4 U 143/93
    Davon abweichend haben das OLG Karlsruhe (BauR 1989, 203 = BB 1989, 1643 f.) und das OLG München (BauR 1992, 234 = NJW-RR 1992, 218) entschieden.
  • KG, 29.06.1988 - 24 U 3307/87

    Einzahlung eines zur Sicherheit einbehaltenen Teil des Werklohns auf ein …

    Auszug aus OLG Zweibrücken, 10.03.1994 - 4 U 143/93
    17.3: Bezüglich dieser Bedingung kann dahinstehen, ob eine Bürgschaft "auf erstes Anfordern" für sich gesehen mit § 9 I AGBG vereinbar ist (verneinend: OLG München, BauR 1992, 234 = NJW-RR 1992, 218; Heiermann/Riedl, § 17.4 Heiermann/Riedl. Jedenfalls beeinträchtigt im Hinblick auf die dem Auftragnehmer in § 17 Nrn. 2 und 3 VOB/B gewährte Wahlmöglichkeit die isolierte Verpflichtung, eine auf erstes Anfordern zahlbare Bürgschaft zu stellen, den Vertragspartner unangemessen (vgl. dazu KG, NJW-RR 1988, 1365; Koppmann, BauR 1992, 235 (238);… Ingenstau/Korbion, § 17, 4 VOB/B Rdnr. 46, § 17, 2 Rdnrn. 25 f.).
  • LG Mannheim, 04.11.1993 - 3 O 295/93

    Unwirksame Klauseln in Bauverträgen

  • BGH, 09.07.1992 - VII ZR 7/92

    Internationale Zuständigkeit bei Verbandsklage gegen Bereitsteller ausländischer …

  • BGH, 09.07.1981 - VII ZR 139/80

    Formularmäßiger Verzicht auf zeitlichen und örtlichen Zusammenhang; …

  • BGH, 28.05.1984 - III ZR 63/83

    Formularmäßige Vereinbarung der Unwiderruflichkeit eines Überweisungsauftrags; …

  • BGH, 21.06.1990 - VII ZR 308/89

    Verweisung auf einzelne unwirksame Klauseln; Bezugnahme auf ein anderes …

  • BGH, 19.01.1989 - VII ZR 348/87

    Wirksamkeit einer formularmäßigen Vertragsstrafe-Vereinbarung; Vereinbarung einer …

  • BGH, 16.05.1990 - VIII ZR 245/89

    Formulierung des Klageantrags; Beschränkung der Nachbesserung

  • BGH, 11.02.1981 - VIII ZR 335/79

    Anwendung einer durch Urteil verbotenen Bestimmung aus Allgemeinen …

  • OLG München, 30.01.1986 - 29 U 3832/85

    Kein Nachtrag bei vorvertraglicher Hinweispflichtverletzung: Klausel unwirksam!

  • KG, 27.12.2018 - 23 U 196/13

    Inhaltskontrolle für Allgemeinen Geschäftsbedingungen ausländischer Unternehmen …

    Denn die Wiederholungsgefahr erlischt erst, wenn es zu einer endgültigen Geschäftsaufgabe kommt (…vgl. Witt in: Ulmer/Brandner/Hensen, AGB-Recht, 12. Aufl. 2016, § 1 UKlaG, Rn. 38b unter Hinweis auf OLG Zweibrücken, Urteil vom 10.03.1994 - 4 U 143/93).
  • OLG München, 27.04.2016 - 28 U 4738/13

    Wirksamkeit eines Schriftformerfordernisses für Stundenlohnarbeiten in AGB eines …

    Weil der Stundenlohnvereinbarung im Vergütungssystem der VOB/B aber Ausnahmecharakter zukommt und der Auftragnehmer die Beweislast dafür trägt, dass eine Stundenlohnvergütung verabredet wurde, benachteiligt ein Schriftformerfordernis für die Stundenlohnvereinbarung nach zutreffender Ansicht den Auftragnehmer nicht unangemessen (…vgl. Ingenstau / Korbion, 19. Auflage, Rn. 7 zu § 2 Abs. 10 VOB/B; OLG Zweibrücken, BauR 1994, 509).
  • OLG Hamm, 19.06.2012 - 21 U 85/11

    Aufforderung zur Termineinhaltung ist keine Beschleunigungsanordnung!

    Gegen die Wirksamkeit dieser Klausel bestehen keine Bedenken (vgl. OLG Zweibrücken, NJW-RR 1994, 1363 [1366];… Kapellmann/Messerschmidt, 2. Aufl. 2007, § 2 VOB/B, Rdnr. 318 mwN.).
  • OLG München, 20.06.1995 - 13 U 5787/94

    Formularmäßige Vereinbarung der Ablösung des Sicherheitseinbehalts durch …

    Das Gericht schließt sich insoweit der vorliegenden Rechtsprechung an: ein Einbehalt von 5 % für fünf Jahre wurde vom OLG Hamm, NJW-RR 1988, 726 und vom OLG München, NJW-RR 1992, 218 , ein Einbehalt von 5 % auf zwei Jahre vom OLG Karlsruhe, BauR 1989, 203 und ein Einbehalt von 5 % auf ein Jahr vom OLG Zweibrücken, NJW-RR 1994, 1363, 1366 für unwirksam gehalten.

    Jedenfalls wird ein Werkunternehmer, der einen unzulässigen formularmäßigen Gewährleistungseinbehalt ausschließlich durch die Stellung einer Bürgschaft auf erstes Anfordern ablösen kann entgegen den Geboten von Treu und Glauben unangemessen benachteiligt (§ 9 AGBGB ; ebenso OLG München, BauR 1992, 234 , OLG Zweibrücken, NJW-RR 1994, 1363, 1366, Koppmann, BauR 1992, 238).

  • OLG Köln, 24.10.1996 - 12 U 81/96

    Unwirksamkeit hoher Vertragsstrafe in AGB-Händlervertrag

    Diese Rspr. hat bei den Instanzgerichten und in der Literatur überwiegend Zustimmung erfahren (vgl. nur OLG Hamm NJW-RR 1992, 1206; OLG Zweibrücken NJW-RR 1994, 1363; Graf von Westphalen in Vertragsrecht und AGB-Klauselwerke, "Vertragsstrafe", RN 9 f;… Wolf in Lindacher/Horn, AGBG, 3. Aufl., § 11 Nr. 6 RN 37; Werner/Pastor, Der Bauprozeß, 8.Aufl., RN 2072 ff;… Ingenstau/Korbion, VOB, 12. Aufl., A § 12 RN 22).
  • OLG Hamburg, 06.09.1995 - 5 U 41/95

    AGB: Bürgschaft auf erstes Anfordern

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  • OLG Oldenburg, 13.05.1998 - 2 U 46/98

    Begrenzung einer Vertragsstrafe bei Erhöhung der Vertragsstrafe auf Grund …

    Dies gilt auch für Vereinbarungen unter Kaufleuten (OLG Zweibrücken NJW-RR 1994, 1363, 1365 [OLG Zweibrücken 10.03.1994 - 4 U 143/93]; OLG Hamm NJW-RR 1992, 1206, 1207 [OLG Hamm 18.06.1990 - 17 U 254/88];… Werner/Pastor, Der Bauprozess, 8. Aufl., Rn. 2072;… Ingenstau/Korbion, VOB, 13. Aufl., A § 12, AGBG Rn. 22).
  • AG Nidda, 13.10.1994 - 1 C 466/94

    Sofortige Zahlungspflicht des Bürgen auf Verlangen des Gläubigers; Wirksamkeit …

    Eine Verwendung in Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Personen, die keine Bankgeschäfte im eigentlichen Sinne betreiben, ist als unwirksam anzusehen (so auch OLG München, Baurecht 1992, 234, mit Anmerkung Koppmann; im Ergebnis zuletzt zustimmend: OLG Zweibrücken, Urteil v. 10.03.1994,4 U 143/93 ;… Heiermann/Riedl/Rusam, VOB, 7. Aufl. § 17 VOB/B RdNr. 27; Ingenstau/Korbion, § 17 VOB/B RdNr. 46).
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