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Rechtsprechung
   VG Osnabrück, 02.09.2019 - 5 A 326/18   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2019,29091
VG Osnabrück, 02.09.2019 - 5 A 326/18 (https://dejure.org/2019,29091)
VG Osnabrück, Entscheidung vom 02.09.2019 - 5 A 326/18 (https://dejure.org/2019,29091)
VG Osnabrück, Entscheidung vom 02. September 2019 - 5 A 326/18 (https://dejure.org/2019,29091)
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Wird zitiert von ... (37)Zitiert selbst (6)

  • BVerwG, 14.12.2016 - 1 C 4.16

    Keine Prüfungseinschränkung bei Asylanträgen im Fall nicht abgeschlossener …

    Auszug aus VG Osnabrück, 02.09.2019 - 5 A 326/18
    Rn. 16 Die isolierte Anfechtungsklage ist hinsichtlich der Unzulässigkeitsentscheidung (Ziffer 1 des Bescheides) die statthafte Klageart, weil das Bundesamt eine sachliche Entscheidung über das Schutzbegehren nicht getroffen hat, die diesem aber nach den Regelungen des Asylgesetzes und der Richtlinie 2013/32/EU (Verfahrensrichtlinie) zunächst vorbehalten ist (vgl. dazu BVerwG, Urteil vom 14.12.2016 - 1 C 4.16 - OVG NRW, Urteil vom 19. Mai 2016 - 13 A 1490/13.A -, beide juris).

    Rn. 18 Ein eingeschränkter, auf die Durchführung eines (gegebenenfalls weiteren) Asylverfahrens gerichteter Verpflichtungsantrag kommt nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (Urteil vom 14.12.2016 - 1 C 4.16 -, juris), der die Kammer folgt, nicht in Betracht, weil das Bundesamt hierzu nach Aufhebung der Entscheidung über die Unzulässigkeit automatisch verpflichtet ist.

  • BVerwG, 25.04.2019 - 1 C 51.18

    Ausreisefrist; Fortführung; Lebensbedingungen; Rechtsverletzung; Sprungrevision; …

    Auszug aus VG Osnabrück, 02.09.2019 - 5 A 326/18
    Gleichwohl führt diese Rechtswidrigkeit nicht zur Aufhebung der Abschiebungsandrohung, da die zu Gunsten des Klägers verlängerte und bei Klageerhebung erst 30 Tage nach unanfechtbarem Abschluss des Asylverfahrens endende Klagefrist ihn nicht in seinen Rechten verletzt (BVerwG, Urt. v. 25.4.2019 - 1 C 51/18 -, juris).
  • EuGH, 19.03.2019 - C-163/17

    Ein Asylbewerber darf in den Mitgliedstaat überstellt werden, der normalerweise …

    Auszug aus VG Osnabrück, 02.09.2019 - 5 A 326/18
    Der Umstand, dass die Formen familiärer Solidarität, die Angehörige des normalerweise für die Prüfung des Antrags auf internationalen Schutz zuständigen Mitgliedstaats in Anspruch nehmen, um diesen Mängeln des Sozialsystems des Mitgliedstaats zu begegnen, bei den Personen, denen in diesem Mitgliedstaat internationaler Schutz zuerkannt worden ist, im allgemeinen fehlen, ist keine ausreichende Grundlage für die Feststellung, dass sich eine Person im Fall ihrer Überstellung in diesem Mitgliedstaat in einer Situation extremer materieller Not befände (EuGH, Urt. v. 19.3.2019 - C-163/17 -, juris, Rn. 94).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 19.05.2016 - 13 A 1490/13

    Einreise eines Ausländers aus einem sicheren Drittstaat; Zuerkennung der …

    Auszug aus VG Osnabrück, 02.09.2019 - 5 A 326/18
    Rn. 16 Die isolierte Anfechtungsklage ist hinsichtlich der Unzulässigkeitsentscheidung (Ziffer 1 des Bescheides) die statthafte Klageart, weil das Bundesamt eine sachliche Entscheidung über das Schutzbegehren nicht getroffen hat, die diesem aber nach den Regelungen des Asylgesetzes und der Richtlinie 2013/32/EU (Verfahrensrichtlinie) zunächst vorbehalten ist (vgl. dazu BVerwG, Urteil vom 14.12.2016 - 1 C 4.16 - OVG NRW, Urteil vom 19. Mai 2016 - 13 A 1490/13.A -, beide juris).
  • BVerwG, 24.04.2019 - 1 C 37.16

    Teilaufhebung Aussetzungs- und Vorlagebeschluss EuGH (teilweise Klärung …

    Auszug aus VG Osnabrück, 02.09.2019 - 5 A 326/18
    Rn. 24 Die bislang gemeinschaftsrechtlich ungeklärte Frage, ob es einem Mitgliedstaat untersagt ist, einen Antrag nach § 29 Abs. 1 Nr. 2 AsylG - gleichlautend mit Art. 33 Abs. 2 lit. a der Richtlinie 2013/32/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Juni 2013 zu gemeinsamen Verfahren für die Zuerkennung und Aberkennung des internationalen Schutzes - als unzulässig abzulehnen, wenn der Antragsteller in einem anderen Mitgliedstaat, der bereits internationalen Schutz zuerkannt hat, der Gefahr ausgesetzt wäre, aufgrund der Lebensumstände, die ihn in diesem Mitgliedstaat als international Schutzberechtigten erwarten würden, eine unmenschliche oder erniedrigende Behandlung im Sinne von Art. 4 der Charta der Grundrechte der Europäischen Union zu erfahren (vgl. BVerwG, Aufrechterhaltung der Vorlagefrage, Beschluss vom 24.4.2019 - 1 C 37/16 -, juris), kann dahinstehen, da eine Verletzung von Art. 4 GrCh, bzw. Art. 3 EMRK im Falle einer Überstellung nach Griechenland für den Kläger nach Auffassung der Kammer nicht zu befürchten ist.
  • BVerwG, 01.10.2001 - 1 B 185.01

    Beschwerde wegen Nichtzulassung der Revision - Abschiebungshindernisse nach § 53 …

    Auszug aus VG Osnabrück, 02.09.2019 - 5 A 326/18
    Dies ist nach ständiger Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (Beschluss vom 1.10.2001 - 1 B 185/01 -, juris) in die gerichtliche Gefahrenprognose mit einzubeziehen.
  • VG Minden, 06.02.2020 - 12 K 492/19
    Rn. 148 Ein Abschiebungsverbot befürwortend beispielsweise: OVG Bremen, Beschluss vom 2. August 2019 - 1 LA 174/19 -, juris Rn. 16 ff.; VG Magdeburg, Urteil vom 10. Oktober 2019 - 6 A 390/19 -, juris Rn. 13 ff., und Gerichtsbescheid vom 13. Februar 2019 - 8 A 156/19 -, juris Rn. 12 ff.; VG Bremen, Urteil vom 19. Juni 2019 - 5 K 652/19 - (…wiedergegeben in OVG Bremen a.a.O.); VG Minden, Urteil vom 18. Juni 2019 - 12 K 395/19.A - (nicht veröffentlicht); ein Abschiebungsverbot ablehnend beispielsweise: OVG Schleswig-Holstein, Urteil vom 6. September 2019 - 4 LB 17/18 -, juris Rn. 75 ff.; VG Osnabrück, Urteil vom 2. September 2019 - 5 A 326/18 -, juris Rn. 29 ff.; VG Cottbus, Beschluss vom 16. Januar 2019 - 5 L 348/17.A -, juris Rn. 14 ff.; VG Berlin, Beschluss vom 6. Dezember 2018 - 9 L 703.18.A -, juris Rn. 11 ff.; vgl. auch VG Saarland, Urteil vom 20. September 2019 - 3 K 1222/18 -, juris Rn. 30 ff., allerdings ohne Ausführungen zur Wohnsituation von Rückkehrern.

    Rn. 150 - vgl. OVG Schleswig-Holstein, Urteil vom 6. September 2019 - 4 LB 17/18 -, juris Rn. 168 ff.; VG Osnabrück, Urteil vom 2. September 2019 - 5 A 326/18 -, juris Rn. 44 -,.

    Rn. 156 - in diesem Sinne VG Osnabrück, Urteil vom 2. September 2019 - 5 A 326/18 -, juris Rn. 44 -,.

  • VG Minden, 06.02.2020 - 12 K 491/19
    Rn. 143 Ein Abschiebungsverbot befürwortend beispielsweise: OVG Bremen, Beschluss vom 2. August 2019 - 1 LA 174/19 -, juris Rn. 16 ff.; VG Magdeburg, Urteil vom 10. Oktober 2019 - 6 A 390/19 -, juris Rn. 13 ff., und Gerichtsbescheid vom 13. Februar 2019 - 8 A 156/19 -, juris Rn. 12 ff.; VG Bremen, Urteil vom 19. Juni 2019 - 5 K 652/19 - (…wiedergegeben in OVG Bremen a.a.O.); VG Minden, Urteil vom 18. Juni 2019 - 12 K 395/19.A - (nicht veröffentlicht); ein Abschiebungsverbot ablehnend beispielsweise: OVG Schleswig-Holstein, Urteil vom 6. September 2019 - 4 LB 17/18 -, juris Rn. 75 ff.; VG Osnabrück, Urteil vom 2. September 2019 - 5 A 326/18 -, juris Rn. 29 ff.; VG Cottbus, Beschluss vom 16. Januar 2019 - 5 L 348/17.A -, juris Rn. 14 ff.; VG Berlin, Beschluss vom 6. Dezember 2018 - 9 L 703.18.A -, juris Rn. 11 ff.; vgl. auch VG Saarland, Urteil vom 20. September 2019 - 3 K 1222/18 -, juris Rn. 30 ff., allerdings ohne Ausführungen zur Wohnsituation von Rückkehrern.

    Rn. 145 - vgl. OVG Schleswig-Holstein, Urteil vom 6. September 2019 - 4 LB 17/18 -, juris Rn. 168 ff.; VG Osnabrück, Urteil vom 2. September 2019 - 5 A 326/18 -, juris Rn. 44 -,.

    Rn. 151 - in diesem Sinne VG Osnabrück, Urteil vom 2. September 2019 - 5 A 326/18 -, juris Rn. 44 -,.

  • VG Magdeburg, 10.10.2019 - 6 A 390/19

    Nationale Abschiebungsschutzberechtigung für Inhaber eines durch Griechenland …

    Rn. 41 Soweit in der verwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung eine nationale Abschiebungsschutzberechtigung mit der Begründung verneint wird, die aus Griechenland ausreisenden Schutzstatusinhaber hätten sich mit ihrer Ausreise freiwillig und bewusst ihres Unterkunfts- und Sozialleistungsanspruchs begeben (vgl. bsph. VG Osnabrück, Urt. v. 02.09.2019 - 5 A 326/18 -, juris), steht dies zur Überzeugung der Einzelrichterin der Annahme einer unmenschlichen Behandlung im Sinne von Art. 3 EMRK nicht entgegen.
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