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Rechtsprechung
   VGH Baden-Württemberg, 09.05.1997 - 5 S 1585/95   

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https://dejure.org/1997,7852
VGH Baden-Württemberg, 09.05.1997 - 5 S 1585/95 (https://dejure.org/1997,7852)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 09.05.1997 - 5 S 1585/95 (https://dejure.org/1997,7852)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 09. Mai 1997 - 5 S 1585/95 (https://dejure.org/1997,7852)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • openjur.de

    Planfeststellungsverfahren: Erhebung von Einwendungen im Anhörungsverfahren - Präklusion

  • Eisenbahnrechts-Datenbank Universität Passau

    Art. 28 GG, § 42 VwGO, § 20 AEG, § 32 VwVfG, § 73 VwVfG
    Gemeinde als Grundeigentümerin; Gemeinde als Träger öffentlicher Belange und als Betroffene; Einwendungsausschluß; Mitwirkungslast des Betroffenen; Anforderungen an die Substantiierung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NVwZ-RR 1998, 771
  • VBlBW 1997, 280 (Ls.)
 
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Wird zitiert von ... (4)Zitiert selbst (11)

  • BVerwG, 17.07.1980 - 7 C 101.78

    Einwendungsausschluß in atomrechtlichen Genehmigungsverfahren

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 09.05.1997 - 5 S 1585/95
    Rn. 20 Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (Beschl. v. 13.03.1995 - 11 VR 2.95 -, UPR 1995, 268) gehört es zu der dem Betroffenen mit dem Einwendungsausschluß auferlegten Mitwirkungslast, daß seine Einwendungen zumindest erkennen lassen, welche seiner Rechtsgüter er als gefährdet ansieht; er muß diese Rechtsgüter bezeichnen und die befürchteten Beeinträchtigungen darlegen (BVerwG, Urt. v. 17.07.1980 - 7 C 101.78 -, BVerwGE 60, 297, 311).

    Sollte die Planfeststellungsbehörde stillschweigend Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gewährt haben, bindet dies das Gericht nicht (vgl. BVerwG, Urt.v. 17.07.1980 - 7 C 101.78 -, a.a.O.).

  • BVerwG, 27.03.1992 - 7 C 18.91

    Abfallbeseitigung - Planfeststellungsbeschluß - Gemeindegebiet

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 09.05.1997 - 5 S 1585/95
    Sie machen eine Beeinträchtigung ihrer Planungshoheit und damit eine Verletzung ihres Selbstverwaltungsrechts nach Art. 28 Abs. 2 S. 1 GG geltend (vgl. zur Klagebefugnis von Gemeinden, BVerwG, Urt. v. 27.03.1992 - 7 C 18.91 -, BVerwGE 90, 96; Beschl. v. 26.02.1996 - 11 VR 33.95 -, UPR 1996, 443).

    In der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (Urt. v. 27.03.1992 - 7 C 18.91 -, a.a.O. …und Urt. v. 29.01.1991 - 4 C 51.89 -, BVerwGE 87, 332, 391) ist jedoch anerkannt, daß eine Gemeinde als Eigentümerin von Grundstücken in der Umgebung eines Fachplanungsvorhabens ebenso wie private Grundstückseigentümer nach den allgemeinen Grundsätzen Schutz vor nachteiligen Wirkungen, z.B. durch Ausgleichsmaßnahmen, verlangen kann.

  • BVerfG, 08.07.1982 - 2 BvR 1187/80

    Sasbach

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 09.05.1997 - 5 S 1585/95
    Zwar können sich Gemeinden nicht auf den verfassungsrechtlichen Schutz des Eigentums durch Art. 14 GG berufen (vgl. BVerfG, Beschl. v. 08.07.1982 - 2 BvR 1187/80 -, BVerfGE 61, 82).
  • BVerwG, 29.01.1991 - 4 C 51.89

    Grundrechtskonkretisierende Normen

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 09.05.1997 - 5 S 1585/95
    In der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (…Urt. v. 27.03.1992 - 7 C 18.91 -, a.a.O. und Urt. v. 29.01.1991 - 4 C 51.89 -, BVerwGE 87, 332, 391) ist jedoch anerkannt, daß eine Gemeinde als Eigentümerin von Grundstücken in der Umgebung eines Fachplanungsvorhabens ebenso wie private Grundstückseigentümer nach den allgemeinen Grundsätzen Schutz vor nachteiligen Wirkungen, z.B. durch Ausgleichsmaßnahmen, verlangen kann.
  • BVerwG, 24.05.1996 - 4 A 38.95

    Fernstraßenrecht: Verfassungsmäßigkeit der straßenrechtlichen …

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 09.05.1997 - 5 S 1585/95
    Rn. 22 Die Klägerin zu 1 kann sich auch nicht - unter Hinweis auf die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (Urt. v. 24.05.1996 - 4 A 38.95 -, UPR 1996, 386, 388) - darauf berufen, es habe lediglich eine konkrete Rechtsfrage im Streit gestanden und ihre Einwendungen sollten der Wahrung späterer gerichtlicher Rechtsprüfung dienen.
  • BVerwG, 13.03.1995 - 11 VR 2.95

    Planfeststellung - Anhörung der Gemeinde - Einwendungsfrist - Bundeswasserstraßen

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 09.05.1997 - 5 S 1585/95
    Rn. 20 Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (Beschl. v. 13.03.1995 - 11 VR 2.95 -, UPR 1995, 268) gehört es zu der dem Betroffenen mit dem Einwendungsausschluß auferlegten Mitwirkungslast, daß seine Einwendungen zumindest erkennen lassen, welche seiner Rechtsgüter er als gefährdet ansieht; er muß diese Rechtsgüter bezeichnen und die befürchteten Beeinträchtigungen darlegen (…BVerwG, Urt. v. 17.07.1980 - 7 C 101.78 -, BVerwGE 60, 297, 311).
  • BVerwG, 26.02.1996 - 11 VR 33.95

    Recht des Schienenverkehrs: Klagebefugnis von Gemeinden und Gemeindeverbänden …

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 09.05.1997 - 5 S 1585/95
    Sie machen eine Beeinträchtigung ihrer Planungshoheit und damit eine Verletzung ihres Selbstverwaltungsrechts nach Art. 28 Abs. 2 S. 1 GG geltend (…vgl. zur Klagebefugnis von Gemeinden, BVerwG, Urt. v. 27.03.1992 - 7 C 18.91 -, BVerwGE 90, 96; Beschl. v. 26.02.1996 - 11 VR 33.95 -, UPR 1996, 443).
  • BVerwG, 16.08.1995 - 11 A 2.95

    Verkehrswegeplanung - Einwendungsausschluß - Anstoßwirkung - Nicht ortsansässiger …

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 09.05.1997 - 5 S 1585/95
    Dieser Einwendungsausschluß erstreckt sich auch auf das der Planfeststellung nachfolgende gerichtliche Verfahren (vgl. BVerwG, Urt. v. 16.08.1995 - 11 A 2.95 -, UPR 1996, 142; Gerichtsbescheid v. 03.07.1996 - 11 A 64.95 -, UPR 1997, 31).
  • BVerwG, 12.02.1997 - 11 A 62.95

    Verwaltungsverfahrensrecht - Einwendungen einer Gemeinde bei sich selbst

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 09.05.1997 - 5 S 1585/95
    Eine Stellungnahme im Rahmen der Behördenbeteiligung reicht dazu jedenfalls dann nicht aus, wenn diese Stellungnahme erst nach Ablauf der Einwendungsfrist bei der Anhörungsbehörde eingeht (vgl. BVerwG, Gerichtsbescheid vom 27.12.1995 - 11 A 24.95 -, UPR 1996, 226; Beschl. v. 12.02.1997 - 11 A 62.95).
  • BVerwG, 27.12.1995 - 11 A 24.95

    Schienenverkehrsrecht: Einwendungsausschluß für planbetroffene Gemeinde trotz …

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 09.05.1997 - 5 S 1585/95
    Eine Stellungnahme im Rahmen der Behördenbeteiligung reicht dazu jedenfalls dann nicht aus, wenn diese Stellungnahme erst nach Ablauf der Einwendungsfrist bei der Anhörungsbehörde eingeht (vgl. BVerwG, Gerichtsbescheid vom 27.12.1995 - 11 A 24.95 -, UPR 1996, 226; Beschl. v. 12.02.1997 - 11 A 62.95).
  • BVerwG, 03.07.1996 - 11 A 64.95

    Verwaltungsverfahrensrecht: Auslegung von Plänen im Planfeststellungsverfahren; …

  • VGH Baden-Württemberg, 10.06.1998 - 5 S 1167/96

    Rastatter Tunnel darf gebaut werden

    Diese materielle Verwirkungspräklusion erstreckt sich nach Wortlaut sowie Sinn und Zweck der Vorschrift auch auf das der Planfeststellung nachfolgende gerichtliche Verfahren (vgl. BVerwG, Beschl. v. 12.11.1992 - und 7 ER 300.92 - Buchholz 442.08 § 36 BBahnG Nr. 22 = NVwZ 1993, 266; BVerwG, Urt. v. 12.02.1996 - 4 A 38.95 - UPR 1996, 236 = DVBl. 1996, 684 = DÖV 1996, 608 zur gleichlautenden Präklusionsregelung des § 17 Abs. 4 FStrG und VGH Bad.-Württ., Urt. v. 09.05.1997 - 5 S 1585/95 - zur Präklusionsregelung des § 20 Abs. 2 Satz 1 AEG).

    Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (Beschl. v. 13.03.1995 - 11 VR 2.95 - UPR 1995, 268) und des erkennenden Senats (Urt. v. 09.05.1997 - 5 S 1585/95 - u. Beschl. v. 02.04.1998 - 5 S 484/98 -) gehört es zu der dem Betroffenen mit dem Einwendungsausschluß auferlegten Mitwirkungslast, daß seine Einwendungen zumindest erkennen lassen, welche seiner Rechtsgüter er als gefährdet ansieht; er muß diese Rechtsgüter bezeichnen und die befürchteten Beeinträchtigungen darlegen (…BVerwG, Urt. v. 17.07.1980 - 7 C 101.78 - BVerwGE 60, 297, 311).

  • VGH Baden-Württemberg, 10.06.1998 - 5 S 1166/96

    Rastatter Tunnel darf gebaut werden

    Diese materielle Verwirkungspräklusion erstreckt sich nach Wortlaut sowie Sinn und Zweck der Vorschrift auch auf das der Planfeststellung nachfolgende gerichtliche Verfahren (vgl. BVerwG, Beschl. v. 12.11.1992 - BVerwG 7 ER 300.92 - Buchholz 442.08 § 36 BBahnG Nr. 22 = NVwZ 1993, 266; BVerwG, Urt. v. 12.02.1996 - 4 A 38.95 - UPR 1996, 236 = DVBl. 1996, 684 = DÖV 1996, 608 zur gleichlautenden Präklusionsregelung des § 17 Abs. 4 FStrG u. VGH Bad.-Württ., Urt. v. 09.05.1997 - 5 S 1585/95 - zur Präklusionsregelung des § 20 Abs. 2 Satz 1 AEG).

    Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (Beschl. v. 13.03.1995 - 11 VR 2.95 - UPR 1995, 268) und des erkennenden Senats (Urt. v. 09.05.1997 - 5 S 1585/95 - u. Beschl. v. 02.04.1998 - 5 S 484/98 -) gehört es zu der dem Betroffenen mit dem Einwendungsausschluß auferlegten Mitwirkungslast, daß seine Einwendungen zumindest erkennen lassen, welche seiner Rechtsgüter er als gefährdet ansieht; er muß diese Rechtsgüter bezeichnen und die befürchteten Beeinträchtigungen darlegen (…BVerwG, Urt. v. 17.07.1980 - 7 C 101.78 - BVerwGE 60, 297, 311).

  • VGH Baden-Württemberg, 14.07.1999 - 3 S 1358/99

    Präklusionswirkung für Nachbareinwendungen bei vollständigen Bauvorlagen

    Das erfordert die Bezeichnung des verletzten Rechtsguts und eine zumindest grobe Darlegung der im einzelnen befürchteten Beeinträchtigungen (VGH Bad.-Württ., Beschluß vom 1.4.1998 - 8 S 722/98 -, VBlBW 1998, 464; vgl. auch VGH Bad.-Württ., Urteil vom 9.5.1997 - 5 S 1585/95 -, NVwZ-RR 1998, 771).
  • OVG Sachsen, 08.07.1999 - 1 S 318/98

    Bodenreinigungsanlage; Eigentum der Gemeinde; Zuständigkeit; …

    Auch eine Gemeinde, die sich unabhängig von ihrer Einbeziehung als Trägerin öffentlicher Belange zugleich in ihren eigenen Rechten betroffen sieht, muss zur Erhaltung ihrer Rechte im Rahmen der Betroffenheitsbeteiligung ihre Einwendungen rechtzeitig erheben, d. h. ihre - fristgerechten - Einwendungen müssen zumindest erkennen lassen, welche ihrer Rechtsgüter sie als gefährdet ansieht (VGH Bad.-Württ., Urt. v. 9.5.1997, NVwZ-RR 1998, 771 [772]).
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