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Weitere Entscheidung unten: KG, 29.01.2019

Rechtsprechung
   OLG Oldenburg, 13.11.2019 - 5 U 108/18   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2019,38884
OLG Oldenburg, 13.11.2019 - 5 U 108/18 (https://dejure.org/2019,38884)
OLG Oldenburg, Entscheidung vom 13.11.2019 - 5 U 108/18 (https://dejure.org/2019,38884)
OLG Oldenburg, Entscheidung vom 13. November 2019 - 5 U 108/18 (https://dejure.org/2019,38884)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Entscheidungsdatenbank Niedersachsen

    § 823 Abs. 1 BGB; § 249 BGB; § 253 BGB; § 259b InsO
    Schadensersatz wegen Falschbehandlung im Zusammenhang mit einer Geburt; Verwechslung der Herztöne des Kindes mit jenen der Mutter; Insolvenzrechtliche Verjährungseinrede; Begriff des ärztlichen Kardinalfehlers

  • christmann-law.de (Kurzinformation und Volltext)

    Arzt verwechselt bei Geburt Herztöne der Mutter mit denen des Kindes - Befunderhebungsfehler

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Schadensersatz wegen Falschbehandlung im Zusammenhang mit einer Geburt

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (6)

  • niedersachsen.de (Pressemitteilung)

    Herzschlag verwechselt; 500.000 Euro Schmerzensgeld für Geburtsschaden

  • raheinemann.de (Kurzinformation)

    Sauerstoffunterversorgung in der Geburt: Schmerzensgeld für Geburtsschaden?

  • versr.de (Kurzinformation)

    500.000 Euro Schmerzensgeld für Hirnschaden bei der Geburt

  • datev.de (Kurzinformation)

    Herzschlag verwechselt: 500.000 Euro Schmerzensgeld für Geburtsschaden

  • ndr.de (Pressemeldung, 16.11.2019)

    Ärzte-Fehler: Hohes Schmerzensgeld für Achtjährige

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Herzschlag von ungeborenem Kind und Mutter verwechselt: 500.000 Euro Schmerzensgeld für Geburtsschaden - Verhalten der Ärzte stellt groben Behandlungsfehler dar

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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (3)Zitiert selbst (20)

  • BGH, 22.05.2012 - VI ZR 157/11

    Arzthaftung: Einstandspflicht für die Folgen eines notwendigen Zweiteingriffs

    Auszug aus OLG Oldenburg, 13.11.2019 - 5 U 108/18
    Steht - wie vorliegend (s.o.) - fest, dass ein Arzt dem Patienten durch fehlerhaftes Handeln einen Schaden zugefügt hat, muss der Arzt beweisen, dass der Patient den gleichen Schaden auch bei rechtmäßigem und fehlerfreien ärztlichen Handeln erlitten hätte (vgl. BGH NJW 2012, 2024 [BGH 22.05.2012 - VI ZR 157/11] m.w.N.).
  • BGH, 09.12.2010 - III ZR 56/10

    Verjährungshemmung: Unzulässige Klage des Zessionars nach Abtretung der …

    Auszug aus OLG Oldenburg, 13.11.2019 - 5 U 108/18
    BGHZ 160, 259 (263); BGH NJW 2008, 2429 Rn. 19; 2011, 2193 (2194); OLG Naumburg FamRZ 2001, 1006; OLG Düsseldorf BauR 2010, 1795 (1800); OLG Celle NJOZ 2012, 1107; Staudinger/Peters/Jacoby, BGB, § 204 Rn. 24).
  • BGH, 07.05.2015 - IX ZB 75/14

    Insolvenzgerichtliches Vorprüfungsverfahren für einen Insolvenzplan: …

    Auszug aus OLG Oldenburg, 13.11.2019 - 5 U 108/18
    Die Wirkung des § 254b i.V.m. 254 InsO ist also eine Durchsetzungssperre (vgl. BGH, Beschluss vom 07.05.2015, IX ZB 75/14, juris).
  • OLG Koblenz, 16.12.2020 - 5 U 836/18

    Schmerzensgeldbemessung bei einem Geburtsschaden mit lebenslangen Dauerschäden

    Im Hinblick darauf, dass ihre Persönlichkeit zwar schwer beeinträchtigt ist, in geringem Umfange aber durchaus noch zum Tragen kommt, ist unter Berücksichtigung der Gesamtumstände ein Schmerzensgeld, das einen Betrag von 500.000,00 EUR übersteigt, nicht mehr angemessen (so bei einem vergleichbaren Fall jüngst noch OLG Köln VersR 2019, 697-699; OLG Oldenburg (Oldenburg), Urteil vom 13. November 2019 - 5 U 108/18 -, juris).
  • OLG Frankfurt, 02.04.2025 - 17 U 52/23

    Schmerzensgeldbemessung im Arzthaftungsprozess wegen schwerster Hirnschädigung …

    OLG Oldenburg (Oldenburg), Urteil vom 13. November 2019 - 5 U 108/18 -,.

    Die Vergleichsjudikatur zeigt, dass in Fällen eines Geburtsschadens, bei dem es zu einer schweren Hirnschädigung mit Intelligenzminderung, massiven Beeinträchtigungen der Kommunikationsfähigkeit und erheblichen körperlichen Folgen gekommen ist, Schmerzensgeldbeträge in der Größenordnung von 500.000,00 EUR bis 600.000 EUR (indexiert ca. 600.000,00 EUR bis 690.000,00 EUR ) zugesprochen wurden (vgl. OLG Köln, Urteil vom 5. Dezember 2018 - 5 U 24/18 -, (500.000,00 EUR), OLG Karlsruhe, Urteil vom 3. März 2016, - 7 U 28/15 -, (500.000,99 EUR); OLG Hamm, Urteil vom 4. Dezember 2018 - 26 U 9/16 -, (500.000,00 EUR), KG Berlin, Urteil vom 11. Dezember 2017 - 20 U 19/14 -, (500.000,00 EUR); OLG Stuttgart, Urteil vom 12. Januar 2010 - 1 U 107/09 -, (500.000,00 EUR); OLG Oldenburg, Urteil vom 13. November 2019 - 5 U 108/18 -, (500.000,00 EUR); OLG Koblenz, Urteil vom 16. Dezember 2020 - 5 U 836/18 -, (500.000,00 EUR); LG Paderborn, Urteil vom 9. Juni 2021 - 4 O 334/12 -, (600.000,00 EUR), LG Offenburg, Urteil vom 1. September 2017 - 3 O 386/14 - (550.000,00 EUR); OLG Hamm, Urteil vom 21. Mai 2003 - 3 U 122/02 -, (500.000,00 EUR); OLG Stuttgart, Urteil vom 9. September 2008 - 1 U 152/07 -, (500.000,00 EUR); OLG Zweibrücken, Urteil vom 22. April 2008 - 5 U 6/07 -, (500.000,00 EUR); OLG Hamm, Urteil vom 17. Dezember 2021 - I-26 U 102/20 -, (500.000,00 EUR); OLG Hamburg, Urteil vom 5. September 2024 - 1 U 95/23 -, (800.000,00 EUR - explizit als absoluter Extremfall bei grobem Behandlungsfehler beschrieben); OLG Jena, Beschluss vom 14. August 2009 - 4 U 459/09 -, (600.000,00 EUR); OLG Koblenz, Urteil vom 16. Dezember 2020 - 5 U 836/18 -, nachfolgend BGH, Urteil vom 22. März 2022 - VI ZR 16/21 -, (500.000,00 EUR)), wobei der Bundesgerichtshof ausdrücklich offengelassen hat, ob es bei Geburtsschäden, bei denen es zu einer schweren Hirnschädigung gekommen ist, eine Obergrenze (seinerzeit 500.000,00 EUR) geben müsse (BGH…, Urteil vom 22. März 2022 - VI ZR 16/21 -, Rn. 14, juris).

  • OLG Rostock, 03.02.2023 - 5 U 1/14

    Krankenhaushaftung für einen Geburtsschaden; Behandlungs- und …

    Auf ein etwaiges vom Schädiger zu beweisendes rechtmäßiges Alternativverhalten kommt es erst nach der Feststellung, dass das vom Schädiger zu verantwortende Verhalten für den Schaden kausal geworden ist, an (…BGH, a.a.O., Rn. 13 f.; BGH…, Urteil vom 12. Januar 2021, a.a.O., Rn. 25; OLG Oldenburg (Oldenburg), Urteil vom 13. November 2019 - 5 U 108/18 -, Rn. 123, juris; OLG Karlsruhe…, Urteil vom 15. Februar 2018 - 7 U 182/16 -, Rn. 44, juris).
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