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Rechtsprechung
   OVG Berlin-Brandenburg, 26.04.2016 - 6 A 4.15   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2016,10040
OVG Berlin-Brandenburg, 26.04.2016 - 6 A 4.15 (https://dejure.org/2016,10040)
OVG Berlin-Brandenburg, Entscheidung vom 26.04.2016 - 6 A 4.15 (https://dejure.org/2016,10040)
OVG Berlin-Brandenburg, Entscheidung vom 26. April 2016 - 6 A 4.15 (https://dejure.org/2016,10040)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • openjur.de
  • Entscheidungsdatenbank Berlin

    § 23 Abs 2 Nr 1 SGB 8, § 23 Abs 2a SGB 8
    Normenkontrollantrag der Richtlinie zur Förderung der Kindertagespflege im Landkreis Märkisch-Oderland

  • Entscheidungsdatenbank Brandenburg

    § 47 Abs 2 Nr 1 VwGO, § 4 Abs 1 VwGG BB, § 17 Abs 1 KitaG BB 2, § 23 Abs 2 Nr 1 SGB 8, § 23 Abs 2 Nr 2 SGB 8, § 23 Abs 2a SGB 8
    Normenkontrollantrag; Richtlinie zur Förderung der Kindertagespflege im Landkreis Märkisch-Oderland; Zulässigkeit; tauglicher Verfahrensgegenstand; Förderung in Kindertagespflege; laufende Geldleistungen; Anerkennungsbetrag für Betreuungsleistungen; ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NVwZ-RR 2016, 912
 
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Wird zitiert von ... (20)Zitiert selbst (8)

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 22.08.2014 - 12 A 591/14

    Anforderungen an die Förderung in Kindertagespflege bei einer …

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 26.04.2016 - 6 A 4.15
    § 23 SGB VIII vermittelt Tagespflegepersonen einen Rechtsanspruch auf Gewährung einer laufenden Geldleistung und damit ein subjektives Recht (OVG Münster, Urteil vom 22. August 2014 - 12 A 591/14 -, Rn. 46 bei juris; OVG Lüneburg…, Beschluss vom 5. März 2013 - 4 PA 35/13 -, JAmt 2013, S. 594, Rn. 4 bei juris).

    Rn. 23 a) Orientierungsmaßstab für die angemessenen Kosten, die der Tagespflegeperson für den Sachaufwand entstehen und die ihr gemäß § 23 Abs. 2 Nr. 1 SGB VIII zu erstatten sind, sind die tatsächlichen Aufwendungen der Tagespflegeperson (OVG Münster, Urteil vom 22. August 2014 - 12 A 591/14 -, Rn. 127 bei juris;… OVG Lüneburg Urteil vom 20. November 2012 - 4 KN 319/09 -, OVGE MüLü 55, 442 ff., Rn. 57 bei juris).

    Das entspricht einem Sachaufwand von rund 1, 73 Euro pro Stunde (OVG Münster, Urteil vom 22. August 2014 - 12 A 591/14 -, Rn. 138 bei juris; VG Köln…, Urteil vom 11. September 2015 - 19 K 5936/13 -, Rn. 32 bei juris).

    Sofern die Sachaufwandserstattung im Ergebnis den gesetzlichen Vorgaben genügt und dies plausibel dargestellt werden kann, ist sie rechtlich nicht zu beanstanden (ähnlich OVG Münster, Urteil vom 22. August 2014 - 12 A 591/14 -, Rn. 126 bei juris).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 15.10.2012 - 12 A 1443/12

    Auslegung des unbestimmten Rechtsbegriffs "leistungsgerechter Anerkennungsbetrag" …

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 26.04.2016 - 6 A 4.15
    Das gelte insbesondere im Hinblick auf die veränderte einkommensteuerrechtliche Behandlung und der nach dem zitierten Rundschreiben des BMF pauschal abzugsfähigen Betriebsausgaben (…BT-Drs., a.a.O., S. 14, zu Nummer 5; ferner zum Gestaltungspielraum insoweit OVG Münster, Beschluss vom 15. Oktober 2012 - 12 A 1443/12 -, Rn. 4 ff.).

    Mit Blick auf die hinsichtlich der leistungsgerechten Ausgestaltung zulässige und gebotene Pauschalierung der Festsetzungen und den dem Jugendhilfeträger insoweit zuzugestehenden Gestaltungsspielraum (vgl. dazu OVG Münster, Beschluss vom 15. Oktober 2012 - 12 A 1443/12 -, Rn. 4 ff. bei juris) erscheint diese Staffelung unbedenklich, zumal die einzelne Tagespflegeperson den Umfang ihrer Betreuungsleistungen durch Abschluss entsprechender Einzelvereinbarungen mit den Sorgeberechtigten des Kindes selbst steuern kann.

  • VGH Baden-Württemberg, 15.11.2013 - 12 S 352/12

    Bestimmung der angemessenen laufenden Geldleistung seitens der Träger der …

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 26.04.2016 - 6 A 4.15
    Der Antragsgegner mag zwar zu pauschalierenden Regelungen befugt sein, ist aber nicht grundsätzlich gehindert, in besonderen Einzelfällen von den vorgesehenen Pauschalen abweichende Geldleistungen zu gewähren, die dem konkreten Betreuungsaufwand gerechter werden, um die Vorgaben des § 23 Abs. 2a SGB VIII zu erfüllen, zumal ein in diesem Sinne erhöhter Förderbedarf bei Kindern mit Behinderungen anzunehmen ist (vgl. etwa VGH Mannheim, Urteil vom 15. November 2013 - - 12 S 352/12 -, Rn. 44 a.E. bei juris; OVG Münster…, Urteil vom 22. August 2014 - 12 A 592/14 -, Rn. 170 bei juris), deren speziellen Bedürfnissen durch individuelle Regelungen angemessen begegnet werden kann.
  • BVerwG, 20.11.2003 - 4 CN 6.03

    Normenkontrolle; Rechtsvorschrift; Regionalplan; Ziele der Raumordnung; …

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 26.04.2016 - 6 A 4.15
    Ihr Zweck liegt darin, durch eine Entscheidung eine Reihe von Einzelklagen zu vermeiden und dadurch die Verwaltungsgerichte zu entlasten (BVerwG, Urteil vom 20. November 2003 - 4 CN 6/03 -, BVerwGE 119, 2167 ff., Rn. 25 bei juris unter Hinweis auf die Gesetzesbegründung in BT-Drucks. III/1094 S. 6 zu § 46 des Entwurfs einer VwGO).
  • OVG Niedersachsen, 20.11.2012 - 4 KN 319/09

    Differenzierung zwischen den einzelnen Bestandteilen der laufenden Geldleistung …

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 26.04.2016 - 6 A 4.15
    Rn. 23 a) Orientierungsmaßstab für die angemessenen Kosten, die der Tagespflegeperson für den Sachaufwand entstehen und die ihr gemäß § 23 Abs. 2 Nr. 1 SGB VIII zu erstatten sind, sind die tatsächlichen Aufwendungen der Tagespflegeperson (OVG Münster…, Urteil vom 22. August 2014 - 12 A 591/14 -, Rn. 127 bei juris; OVG Lüneburg Urteil vom 20. November 2012 - 4 KN 319/09 -, OVGE MüLü 55, 442 ff., Rn. 57 bei juris).
  • BVerwG, 25.09.2012 - 3 BN 1.12

    Normenkontrolle; Begriff der Rechtsvorschrift; unmittelbare rechtliche …

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 26.04.2016 - 6 A 4.15
    Dagegen stellen allgemeine Verwaltungsvorschriften, wenn und soweit sie sich darauf beschränken, verwaltungsintern das Handeln nachgeordneter Behörden zu binden und zu steuern, keine Rechtsvorschriften im Sinne von § 47 Abs. 1 Nr. 2 VwGO dar (zum Ganzen: BVerwG, Beschluss vom 25. September 2012 - 3 BN 1/12 -, Rn. 4 bei juris m.w.N.).
  • VG Köln, 11.09.2015 - 19 K 5936/13
    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 26.04.2016 - 6 A 4.15
    Das entspricht einem Sachaufwand von rund 1, 73 Euro pro Stunde (OVG Münster…, Urteil vom 22. August 2014 - 12 A 591/14 -, Rn. 138 bei juris; VG Köln, Urteil vom 11. September 2015 - 19 K 5936/13 -, Rn. 32 bei juris).
  • OVG Niedersachsen, 05.03.2013 - 4 PA 35/13

    Zustehen eines Anspruchs auf eine laufende Geldleistung nach § 23 Abs. 1 SGB VIII …

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 26.04.2016 - 6 A 4.15
    § 23 SGB VIII vermittelt Tagespflegepersonen einen Rechtsanspruch auf Gewährung einer laufenden Geldleistung und damit ein subjektives Recht (OVG Münster…, Urteil vom 22. August 2014 - 12 A 591/14 -, Rn. 46 bei juris; OVG Lüneburg, Beschluss vom 5. März 2013 - 4 PA 35/13 -, JAmt 2013, S. 594, Rn. 4 bei juris).
  • OVG Berlin-Brandenburg, 09.11.2021 - 6 A 3.20

    Normenkontrolle einer Richtlinie zur Förderung der Kindertagespflege

    Sie geht damit über eine bloß verwaltungsintern wirkende Vorschrift hinaus (vgl. im Einzelnen Urteil des Senats vom 26. April 2016 - OVG 6 A 4.15 - juris Rn. 12 ff.).

    § 23 SGB VIII vermittelt Kindertagespflegepersonen einen Rechtsanspruch auf Gewährung einer laufenden Geldleistung und damit ein subjektives Recht (vgl. Urteil des Senats vom 26. April 2016, a.a.O., Rn. 12 ff.).

    1 und 2 der Richtlinie vorgesehene Staffelung der Förderungsleistung, die von dem Mindestbetreuungsumfang von 6 Stunden stundenweise bis zu einem Betreuungsumfang von 10 Stunden pro Tag reicht, ist mit den Vorgaben des § 23 Abs. 2a Satz 2 und 3 SGB VIII vereinbar (s. im Einzelnen Urteil des Senats vom 26. April 2016, a.a.O., Rn. 28 ff.).

    Wird dieser Orientierungswert unterschritten, bedarf dies einer nachvollziehbaren Begründung, nicht jedoch einer entsprechenden Kalkulation (so Urteil des Senats vom 26. April 2016 - OVG 6 A 4.15 - juris Rn. 23 in einem obiter dictum).

  • OVG Berlin-Brandenburg, 22.06.2020 - 6 A 5.18

    Vergütung von Tagespflegepersonen im Landkreis Märkisch-Oderland unzureichend

    Der Aufwendungsersatz für die Sachleistung sei infolge des Urteils des Senats vom 26. April 2016 (OVG 6 A 4.15) von 0, 50 EUR auf 1, 88 EUR pro Stunde erhöht worden.

    Die in Rede stehende Richtlinie zur Förderung der Kindertagespflege vom 20. September 2017 ist eine "im Rang unter dem Landesgesetz stehende Rechtsvorschrift" in diesem Sinne (vgl. dazu im Einzelnen Urteil des Senats 26. April 2016 - OVG 6 A 4.15 - juris Rn. 12 ff.).

    § 23 SGB VIII vermittelt Tagespflegepersonen einen Rechtsanspruch auf Gewährung einer laufenden Geldleistung und damit ein subjektives Recht (vgl. Urteil des Senats vom 26. April 2016, a.a.O., Rn. 15).

    Der Senat hat bereits entschieden, dass die in Anlage 1 der Richtlinie 2014 vorgesehene Staffelung der Förderungsleistung, die in der Richtlinie 2017 übernommen worden ist, mit den Vorgaben des § 23 Abs. 2a Satz 2 und 3 SGB VIII vereinbar ist (s. im Einzelnen Urteil des Senats vom 26. April 2016, a.a.O., Rn. 28 ff.).

    In der Begründung der Beschlussvorlage Nr. 2017/ KT/ 341 wird lediglich die infolge des Senatsurteils vom 26. April 2016 (OVG 6 A 4.15) zu beschließende Erhöhung des Sachaufwands sowie die Einführung der Anerkennung des besonderen Förderbedarfs erwähnt (Beschlussvorlage Nr. 2017/ KT/ 341 zur Richtlinie 2017 S. 2).

    Rn. 49 Zwar ist es nach dem Urteil des Senats vom 26. April 2016 (OVG 6 A 4.15) erforderlich gewesen, die Erhöhung Sachkostenpauschale rückwirkend zum 1. Juli 2014 anzuordnen.

  • OVG Sachsen, 17.03.2021 - 3 A 1146/18

    Kindertagespflege; Anerkennungsbetrag; Sachkosten; Beurteilungsspielraum; …

    Rn. 43 3.1 Wie bei der Festsetzung des Anerkennungsbetrags steht dem Träger der öffentlichen Jugendhilfe angesichts der "Angemessenheit" der Sachkostenerstattung ein Beurteilungsspielraum zu (…so auch: BayVGH, Beschl. v. 13. Januar 2021 - 12 BV 16.1676 -, juris Rn. 110 ff.;… OVG MV, Urt. v. 3. Dezember 2019 - 1 LB 69/18 OVG -, juris Rn. 40; OVG Berlin-Brandenburg, Urt. v. 26. April 2016 - OVG 6 A 4.15 -, juris Rn. 23).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 30.08.2016 - 12 A 599/15

    Keine Änderung der Vergütung für Wuppertaler Kindertagespflegepersonen

    Rn. 24 - vgl. OVG NRW, Urteil vom 22. August 2014- 12 A 591/14 -, juris Rn. 162 f., m. w. N.; siehe jüngst auch OVG Berlin-Bbg., Urteil vom 26. April 2016 - 6 A 4/15 -, juris Rn. 23, 31 -.
  • BVerwG, 24.11.2022 - 5 C 1.21

    Kein Beurteilungsspielraum der Verwaltung bei der Festlegung der …

    Rn. 30 cc) Anhaltspunkte für einen Beurteilungsspielraum lassen sich auch nicht, wie vom Oberverwaltungsgericht und anderen Obergerichten (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 26. April 2016 - OVG 6 A 4.15 - juris Rn. 23; OVG Schleswig…, Urteil vom 16. Januar 2020 - 3 KN 2/17 - juris Rn. 73) angenommen wird, aus einem systematischen Umkehrschluss zu § 23 Abs. 2 Nr. 3 und 4 SGB VIII mit der Begründung herleiten, dass dort jeweils die Erstattung "nachgewiesener Aufwendungen" in bestimmter Höhe vorgesehen ist, während § 23 Abs. 2 Nr. 1 SGB VIII nicht die Erstattung eines "nachgewiesenen" Sachaufwands, sondern lediglich "angemessener" Kosten anordnet.
  • OVG Mecklenburg-Vorpommern, 03.12.2019 - 1 LB 69/18

    Höhe der Geldleistungen für eine Tagespflegeperson für die Betreuung von Kindern

    Wenn der Träger der öffentlichen Jugendhilfe die Erstattung der angemessenen Kosten für den Sachaufwand (§ 23 Abs. 2 Nr. 1 SGB VIII (juris: SGB 8)) pauschaliert abgelten will, kann er sich am Rundschreiben des Bundesministeriums der Finanzen zur ertragsteuerlichen Behandlung der Kindertagespflege vom 11. November 2016 (BStBl I S. 1236) orientieren (…vgl. OVG Lüneburg, Urt. v. 08.08.2018 - 10 KN 5/18 -, juris Rn. 79; OVG Berlin, Urt. v. 26.04.2016 - OVG 6 A 4.15 -, juris Rn. 23;… OVG Münster, Urt. v. 22.08.2014 - 12 A 591/14 -, juris Rn. 134).

    Die Norm billigt den für die Festlegung der laufenden Geldleistung zuständigen Stellen die Befugnis zu pauschalierter Betrachtung zu, der wiederum ein gewisser Gestaltungsspielraum immanent ist (OVG Berlin, Urt. v. 26.04.2016 - OVG 6 A 4.15 -, juris Rn. 23 m.w.N.).

    Rn. 45 Wenn der Träger der öffentlichen Jugendhilfe den Sachaufwand der Tagespflegeperson pauschaliert abgelten will, kann er sich am Rundschreiben des Bundesministeriums der Finanzen zur ertragsteuerlichen Behandlung der Kindertagespflege vom 11. November 2016 (BStBl I S. 1236) orientieren (…vgl. OVG Lüneburg, Urt. v. 08.08.2018 - 10 KN 5/18 -, juris Rn. 79; OVG Berlin, Urt. v. 26.04.2016 - OVG 6 A 4.15 -, juris Rn. 23;… OVG Münster, Urt. v. 22.08.2014 - 12 A 591/14 -, juris Rn. 134).

  • OVG Niedersachsen, 08.08.2018 - 10 KN 5/18

    Höhe des Anerkennungsbetrags und der Kostenbeiträge in einer …

    § 23 Abs. 2 Nr. 1 SGB VIII geht insoweit von Kosten aus, die der Tagepflegeperson tatsächlich entstehen (OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 26.04.2016 - OVG 6 A 4.15 -, juris Rn. 23;… Niedersächsisches OVG, a.a.O. Rn. 68).

    Damit bewegt sie sich jedenfalls im Rahmen zulässiger Typisierung und Pauschalierung (…vgl. zur Pauschalierung auch Fischer in Schellhorn/Fischer/Mann/Kern, SGB VIII, 5. Auflage 2017, § 23 Rn. 13;… Struck in Wiesner, SGB VIII, 5. Auflage 2015, § 23 Rn. 31; OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 26.04.2016 - OVG 6 A 4.15 -, juris Rn. 23;… OVG Nordrhein-Westfalen, a.a.O. Rn. 131;… Niedersächsisches OVG, a.a.O. Rn. 68).

  • OVG Berlin-Brandenburg, 20.12.2023 - 6 A 11.22

    Laufende Geldleistung in der Kindertagespflege - Sachaufwanderstattung und …

    Sie geht damit jedenfalls insoweit über eine bloß verwaltungsintern wirkende Vorschrift hinaus (vgl. im Einzelnen Urteil des Senats vom 26. April 2016 - OVG 6 A 4.15 - juris Rn. 12 ff. zu einer entsprechenden Richtlinie).

    § 23 SGB VIII vermittelt Kindertagespflegepersonen einen Rechtsanspruch auf Gewährung einer laufenden Geldleistung und eines Anerkennungsbetrages (Förderleistung) und damit ein subjektives Recht (vgl. Urteil des Senats vom 26. April 2016, a.a.O., Rn. 12 ff.).

    Bei dessen Anwendung haben die zuständigen Stellen aber auch bei der Festlegung der Höhe der zu erstattenden Sachkosten in Form eines Pauschalbetrages - anders als grundsätzlich im Fall des Anerkennungsbetrages - keine der gerichtlichen Überprüfung unzugängliche Letztentscheidungskompetenz, wie sie die Sachkosten berechnen und in welcher Höhe diese zu erstatten sind (BVerwG…, Urteil vom 24. November 2022 - 5 C 9/21 - juris Rn. 16 ff.; anders noch OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 26. April 2016, a.a.O., Rn. 23).

  • BVerwG, 24.11.2022 - 5 C 9.21

    Bundesstadt Bonn muss erneut über die Sachkostenerstattung in der …

    Rn. 20 cc) Anhaltspunkte für einen Beurteilungsspielraum lassen sich zudem nicht, wie auch von anderen Obergerichten (so u. a. OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 26. April 2016 - OVG 6 A 4.15 - juris Rn. 23; OVG Schleswig…, Urteil vom 16. Januar 2020 - 3 KN 2/17 - juris Rn. 73) angenommen wird, aus einem systematischen Umkehrschluss zu § 23 Abs. 2 Nr. 3 und 4 SGB VIII mit der Begründung herleiten, dass dort jeweils die Erstattung "nachgewiesener Aufwendungen" in bestimmter Höhe vorgesehen ist, während § 23 Abs. 2 Nr. 1 SGB VIII nicht die Erstattung eines "nachgewiesenen" Sachaufwands, sondern lediglich "angemessener" Kosten anordnet.
  • OVG Mecklenburg-Vorpommern, 03.12.2019 - 1 LB 70/18

    Geldleistungen an eine Tagespflegeperson für die Betreuung von Kindern

    Wenn der Träger der öffentlichen Jugendhilfe die Erstattung der angemessenen Kosten für den Sachaufwand (§ 23 Abs. 2 Nr. 1 SGB VIII) pauschaliert abgelten will, kann er sich am Rundschreiben des Bundesministeriums der Finanzen zur ertragsteuerlichen Behandlung der Kindertagespflege vom 11. November 2016 (BStBl I S. 1236) orientieren (…vgl. OVG Lüneburg, Urt. v. 08.08.2018 - 10 KN 5/18 -, juris Rn. 79; OVG Berlin, Urt. v. 26.04.2016 - OVG 6 A 4.15 -, juris Rn. 23;… OVG Münster, Urt. v. 22.08.2014 - 12 A 591/14 -, juris Rn. 134).

    Die Norm billigt den für die Festlegung der laufenden Geldleistung zuständigen Stellen die Befugnis zu pauschalierter Betrachtung zu, der wiederum ein gewisser Gestaltungsspielraum immanent ist (OVG Berlin, Urt. v. 26.04.2016 - OVG 6 A 4.15 -, juris Rn. 23 m.w.N.).

    Rn. 47 Wenn der Träger der öffentlichen Jugendhilfe den Sachaufwand der Tagespflegeperson pauschaliert abgelten will, kann er sich am Rundschreiben des Bundesministeriums der Finanzen zur ertragsteuerlichen Behandlung der Kindertagespflege vom 11. November 2016 (BStBl I S. 1236) orientieren (…vgl. OVG Lüneburg, Urt. v. 08.08.2018 - 10 KN 5/18 -, juris Rn. 79; OVG Berlin, Urt. v. 26.04.2016 - OVG 6 A 4.15 -, juris Rn. 23;… OVG Münster, Urt. v. 22.08.2014 - 12 A 591/14 -, juris Rn. 134).

  • VG Schwerin, 11.10.2017 - 6 A 835/16

    Kinder- und Jugendhilferecht - Festlegung der Höhe der laufenden Geldleistung für …

  • BVerwG, 24.11.2022 - 5 C 3.21

    Kein Beurteilungsspielraum der Verwaltung bei der Festlegung der …

  • OVG Schleswig-Holstein, 16.01.2020 - 3 KN 3/17

    Normenkontrollantrag gegen eine Kinderbetreuungssatzung; Ausgangspunkt für eine …

  • VG Cottbus, 17.02.2026 - 8 K 1585/17

    Anerkennungsbetrag, Kalkulation, Kindertagespflege, Leistungsgerechtigkeit, …

  • VG Schwerin, 11.10.2017 - 6 A 2822/16

    Kinder- und Jugendhilferecht - Festlegung der Höhe der laufenden Geldleistung an …

  • OVG Schleswig-Holstein, 16.01.2020 - 3 KN 2/17

    Kinderbetreuungssatzung des Kreises Pinneberg - Normenkontrollantrag; …

  • OVG Mecklenburg-Vorpommern, 07.03.2023 - 1 LB 97/18

    Kinder- und Jugendhilfe; Abrechnung des Jugendamtes über die laufende …

  • OVG Schleswig-Holstein, 16.01.2020 - 3 KN 6/17

    Pauschalierung des Sachaufwandes in einer Kinderbetreuungssatzung; Betrag zur …

  • VG Cottbus, 29.01.2025 - 8 K 1331/19

    Betrag zur Anerkennung der Förderungsleistung, Laufende Geldleistung für …

  • VG Cottbus, 29.01.2025 - 8 K 1344/19

    Betrag zur Anerkennung der Förderungsleistung, Empfehlungen des Deutschen Vereins …

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Rechtsprechung
   BVerwG, 25.09.2017 - 6 A 4.15   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2017,38253
BVerwG, 25.09.2017 - 6 A 4.15 (https://dejure.org/2017,38253)
BVerwG, Entscheidung vom 25.09.2017 - 6 A 4.15 (https://dejure.org/2017,38253)
BVerwG, Entscheidung vom 25. September 2017 - 6 A 4.15 (https://dejure.org/2017,38253)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • Wolters Kluwer

    Ungeschwärzte Vorlage der bei dem Bundesnachrichtendienst den Aufbewahrungseinheiten mit den angegebenen Signaturen zugeordneten Unterlagen; Konnex zwischen der Anbietungspflicht der öffentlichen Stellen des Bundes und dem ihnen gegenüber bestehenden Nutzungsanspruch; ...

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Ungeschwärzte Vorlage der bei dem Bundesnachrichtendienst den Aufbewahrungseinheiten mit den angegebenen Signaturen zugeordneten Unterlagen; Konnex zwischen der Anbietungspflicht der öffentlichen Stellen des Bundes und dem ihnen gegenüber bestehenden Nutzungsanspruch; ...

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (6)Zitiert selbst (1)

  • BVerwG, 27.11.2013 - 6 A 5.13

    Archivgut; Aktennutzungsanspruch; Schutzfrist; Bundesnachrichtendienst; …

    Auszug aus BVerwG, 25.09.2017 - 6 A 4.15
    Die Bereitschaft der anbietungspflichtigen Stellen zur Erfüllung der Anbietungspflicht wurde durch den gegen diese Stellen gerichteten Nutzungsanspruch aus § 5 Abs. 8 BArchG a.F. gefördert (vgl. BVerwG, Urteil vom 27. November 2013 - 6 A 5.13 - Buchholz 402.71 BNDG Nr. 3 Rn. 18;… Becker/Oldenhage, BArchG, 1. Aufl. 2007, § 5 Rn. 116).
  • BVerwG, 29.03.2023 - 10 C 2.22

    Kein Anspruch auf Wiederbeschaffung von Unterlagen Helmut Kohls

    Der Nutzungsanspruch nach § 11 Abs. 6 BArchG gegen die anbietungspflichtige Stelle hat insoweit lediglich eine Anreizfunktion (BVerwG, Beschluss vom 25. September 2017 - 6 A 4.15 - juris Rn. 5 …und Urteil vom 23. Juni 2022 - 10 C 3.21 - NVwZ 2022, 1904 Rn. 40 f.).
  • BVerwG, 23.06.2022 - 10 C 3.21

    Über den Zugang zu Unterlagen des Bundessicherheitsrates muss teilweise neu …

    Es fehlt an einer strikten Sanktionierung der Anbietungspflicht; der Nutzungsanspruch gegen die anbietungspflichtigen Stellen hat lediglich eine Anreizfunktion (BVerwG, Beschluss vom 25. September 2017 - 6 A 4.15 - juris Rn. 5).

    Eine strikte Sanktionierung dieser Pflicht besteht daher nach wie vor nicht (vgl. BVerwG, Beschluss vom 25. September 2017 - 6 A 4.15 - juris Rn. 5).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 15.05.2018 - 15 A 25/17

    Anspruch einer Auslandskorrespondentin aus Argentinien auf Akteneinsicht in …

    Rn. 30 Vgl. dazu auch BVerwG, Beschlüsse vom 25. September 2017 - 6 A 4.15 -, juris Rn. 2, und vom 12. September 2017 - 6 A 1.15 -, juris Rn. 2.

    Rn. 79 vgl. zu dieser Begrifflichkeit BVerwG, Beschlüsse vom 25. September 2017 - 6 A 4.15 -, juris Rn. 3, und vom 12. September 2017 - 6 A 1.15 -, juris Rn. 3; sowie die Begründung der Bundesregierung für den Entwurf eines Gesetzes zur Neuregelung des Bundesarchivrechts vom 15. September 2016, Bundestags-Drucksache 18/9633, S. 47.

    Rn. 86 Vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 25. September 2017 - 6 A 4.15 -, juris Rn. 3 und 6, und vom 12. September 2017 - 6 A 1.15 -, juris Rn. 3 und 6, jeweils unter Hinweis auf die Beschlussempfehlung und den Bericht des Ausschusses für Kultur und Medien zum Gesetzentwurf der Bundesregierung - Drucksache 18/9633 - Entwurf eines Gesetzes zur Neuregelung des Bundesarchivrechts - vom 11. Januar 2017, Bundestags-Drucksache 18/10813, S. 10.

    Rn. 88 Vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 25. September 2017 - 6 A 4.15 -, juris Rn. 3, und vom 12. September 2017 - 6 A 1.15 -, juris Rn. 3.

    Rn. 103 Vgl. nochmals die Begründung der Bundesregierung für den Entwurf eines Gesetzes zur Neuregelung des Bundesarchivrechts vom 15. September 2016, Bundestags-Drucksache 18/9633, S. 71; außerdem BVerwG, Beschlüsse vom 25. September 2017 - 6 A 4.15 -, juris Rn. 3, und vom 12. September 2017 - 6 A 1.15 -, juris Rn. 3, Urteil vom 17. März 2016 - 7 C 2.15 -, juris Rn. 42.

  • BVerwG, 11.12.2019 - 6 C 21.18

    "zdA"-Verfügung; Anbietungspflicht; Archivgut des Bundes; Archivrechtlicher …

    Unterlagen der Nachrichtendienste können danach nicht zu Archivgut des Bundes im Sinne des § 1 Nr. 2 BArchG sowie zum Gegenstand eines Nutzungsanspruchs aus § 10 Abs. 1 BArchG werden, soweit und solange sie dem Bundesarchiv nach § 6 Abs. 1 Satz 2 BArchG nicht anzubieten sind, und sind infolgedessen auch einer Nutzung auf der Grundlage von § 11 Abs. 6 BArchG entzogen (…BVerwG, Beschlüsse vom 12. September 2017 - 6 A 1.15 [ECLI:DE:BVerwG:2017:120917B6A1.15.0] - Buchholz 421.9 BArchG Nr. 1 Rn. 3 ff. und vom 25. September 2017 - 6 A 4.15 [ECLI:DE:BVerwG:2017:250917B6A4.15.0] - juris Rn. 3 ff.).
  • VG Berlin, 20.12.2018 - 2 K 178.17

    Anspruch auf Zugang zu Unterlagen des Bundessicherheitsrates und zu …

    Denn dieses ist kein Archiv, das wie das Bundesarchiv (vgl. § 3 Abs. 1 Satz 1 BArchG) als "Gedächtnis des Staates" (vgl. zu dieser Begrifflichkeit BVerwG, Beschlüsse vom 25. September 2017 - BVerwG 6 A 4.15 - juris Rn. 3 und vom 12. September 2017 - BVerwG 6 A 1.15 - juris Rn. 3; sowie die Begründung der Bundesregierung für den Entwurf eines Gesetzes zur Neuregelung des Bundesarchivrechts vom 15. September 2016, BT-Drs.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 05.07.2018 - 15 A 2147/13

    Unterlage Vorgang Entstehen einer Unterlage

    Rn. 27 vgl. insoweit allgemein etwa BVerwG, Urteil vom 3. November 1987 - 9 C 254.86 -, juris Rn. 8; Wolff, in: Sodan/Ziekow, VwGO, 4. Auflage 2014, § 113 Rn. 102; speziell zu einem archivrechtlichen Nutzungsanspruch siehe BVerwG, Beschlüsse vom 25. September 2017 - 6 A 4.15 -, juris Rn. 2, und vom 12. September 2017 - 6 A 1.15 -, juris Rn. 2,.
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Rechtsprechung
   BVerwG, 18.08.2016 - 6 A 4.15   

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BVerwG, 18.08.2016 - 6 A 4.15 (https://dejure.org/2016,26271)
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BVerwG, Entscheidung vom 18. August 2016 - 6 A 4.15 (https://dejure.org/2016,26271)
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Volltextveröffentlichungen (8)

  • Wolters Kluwer

    Anspruch eines Journalisten gegen den Bundesnachrichtendienst auf eine vollständige und ungeschwärzte Vorlage von Unterlagen

  • rechtsportal.de

    Anspruch eines Journalisten gegen den Bundesnachrichtendienst auf eine vollständige und ungeschwärzte Vorlage von Unterlagen

  • rechtsportal.de

    Anspruch eines Journalisten gegen den Bundesnachrichtendienst auf eine vollständige und ungeschwärzte Vorlage von Unterlagen

  • datenbank.nwb.de
  • juris (Volltext/Leitsatz)

Verfahrensgang

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Rechtsprechung
   BVerwG, 22.11.2019 - 20 F 14.17, 6 A 4.15   

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BVerwG, 22.11.2019 - 20 F 14.17, 6 A 4.15 (https://dejure.org/2019,49062)
BVerwG, Entscheidung vom 22.11.2019 - 20 F 14.17, 6 A 4.15 (https://dejure.org/2019,49062)
BVerwG, Entscheidung vom 22. November 2019 - 20 F 14.17, 6 A 4.15 (https://dejure.org/2019,49062)
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Volltextveröffentlichungen (8)

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 99 Abs 1 S 2 Alt 3 VwGO, § 99 Abs 1 S 2 Alt 1 VwGO
    Einsicht in Unterlagen des Bundesnachrichtendienstes zur argentinischen Militärdiktatur 1975 bis 1983

  • rechtsportal.de
  • rechtsportal.de

    Streit um die Rechtmäßigkeit einer Sperrerklärung bezüglich der begehrten Einsicht in Unterlagen des Bundesnachrichtendienstes zur argentinischen Militärdiktatur; Änderung der Sperrerklärung im Zwischenverfahren; Umfang der Vorlagepflicht; Schwärzung; Prüfung von ...

  • datenbank.nwb.de

    Einsicht in Unterlagen des Bundesnachrichtendienstes zur argentinischen Militärdiktatur 1975 bis 1983

  • juris (Volltext/Leitsatz)
 
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Wird zitiert von ... (8)Zitiert selbst (4)

  • BVerwG, 24.10.2018 - 20 F 15.16

    Aufgaben einer Sicherheitsbehörde; Darlegung; Datenbank; Ermittlungsmethoden; …

    Auszug aus BVerwG, 22.11.2019 - 20 F 14.17
    Rn. 7 Nach Abgabe an den Fachsenat hat der Beigeladene unter dem 28. März 2019 die Begründung der Sperrerklärung im Hinblick auf den Beschluss des Fachsenats vom 24. Oktober 2018 - 20 F 15.16 - ergänzt.

    Rn. 10 Die Bindung ist auch nicht durch das Inkrafttreten von Änderungen des Bundesarchivgesetzes am 16. März 2017 entfallen (vgl. zum Folgenden BVerwG, Beschluss vom 24. Oktober 2018 - 20 F 15.16 - BVerwGE 163, 271 Rn. 6 ff.).

    Vorliegend hat der Beigeladene lediglich die bereits mit der Sperrerklärung vom 28. Februar 2017 angeführten Gründe für Schwärzungen um nach der neueren Rechtsprechung (BVerwG, Beschluss vom 24. Oktober 2018 - 20 F 15.16 - BVerwGE 163, 271) möglicherweise erhebliche tatsächliche Angaben und Erläuterungen ergänzt und zu diesen Punkten eine aktualisierte Anlage zur Sperrerklärung vorgelegt.

    Rn. 16 (1) Ein Nachteil für das Wohl des Bundes (§ 99 Abs. 1 Satz 2 Alt. 1 VwGO) ist gegeben, wenn die Bekanntgabe des Akteninhalts die künftige Erfüllung der Aufgaben der Sicherheitsbehörden einschließlich deren Zusammenarbeit mit anderen Behörden, zumal mit Nachrichtendiensten anderer Staaten, erschweren würde (vgl. zum gesamten Folgenden BVerwG, Beschlüsse vom 24. Oktober 2018 - 20 F 15.16 - BVerwGE 163, 271 Rn. 38 f., 41 f. …und vom 20. September 2019 - 20 F 12.17 - Rn. 38 f., 41 f., jeweils m.w.N.).

    Rn. 19 (2) Personenbezogene Daten sind im Sinne von § 99 Abs. 1 Satz 2 Alt. 3 VwGO grundsätzlich ihrem Wesen nach geheimhaltungsbedürftig (vgl. zum gesamten Folgenden BVerwG, Beschlüsse vom 24. Oktober 2018 - 20 F 15.16 - BVerwGE 163, 271 Rn. 11 f., 14, 16, 20 bis 24 …und vom 20. September 2019 - 20 F 12.17 - Rn. 12 bis 19, jeweils m.w.N.).

    Denn die Erhaltung der Funktionsfähigkeit und Effektivität der Sicherheitsbehörden des Bundes sowie ihr Tätigwerden im Rahmen der ihnen durch Gesetz übertragenen Aufgaben liegen im öffentlichen Interesse (vgl. zum gesamten Folgenden BVerwG, Beschlüsse vom 24. Oktober 2018 - 20 F 15.16 - BVerwGE 163, 271 Rn. 26 bis 33 …und vom 20. September 2019 - 20 F 12.17 - Rn. 23 bis 29, jeweils m.w.N.).

  • BVerwG, 20.09.2019 - 20 F 12.17

    Rechtsstreit um die Nutzung von Archivgut des Bundesnachrichtendienstes zur …

    Auszug aus BVerwG, 22.11.2019 - 20 F 14.17
    Gegen die letztere Ergänzung bestehen keine Bedenken (vgl. zum Folgenden BVerwG, Beschluss vom 20. September 2019 - 20 F 12.17 - Rn. 9).

    Rn. 16 (1) Ein Nachteil für das Wohl des Bundes (§ 99 Abs. 1 Satz 2 Alt. 1 VwGO) ist gegeben, wenn die Bekanntgabe des Akteninhalts die künftige Erfüllung der Aufgaben der Sicherheitsbehörden einschließlich deren Zusammenarbeit mit anderen Behörden, zumal mit Nachrichtendiensten anderer Staaten, erschweren würde (…vgl. zum gesamten Folgenden BVerwG, Beschlüsse vom 24. Oktober 2018 - 20 F 15.16 - BVerwGE 163, 271 Rn. 38 f., 41 f. und vom 20. September 2019 - 20 F 12.17 - Rn. 38 f., 41 f., jeweils m.w.N.).

    Rn. 19 (2) Personenbezogene Daten sind im Sinne von § 99 Abs. 1 Satz 2 Alt. 3 VwGO grundsätzlich ihrem Wesen nach geheimhaltungsbedürftig (…vgl. zum gesamten Folgenden BVerwG, Beschlüsse vom 24. Oktober 2018 - 20 F 15.16 - BVerwGE 163, 271 Rn. 11 f., 14, 16, 20 bis 24 und vom 20. September 2019 - 20 F 12.17 - Rn. 12 bis 19, jeweils m.w.N.).

    Denn die Erhaltung der Funktionsfähigkeit und Effektivität der Sicherheitsbehörden des Bundes sowie ihr Tätigwerden im Rahmen der ihnen durch Gesetz übertragenen Aufgaben liegen im öffentlichen Interesse (…vgl. zum gesamten Folgenden BVerwG, Beschlüsse vom 24. Oktober 2018 - 20 F 15.16 - BVerwGE 163, 271 Rn. 26 bis 33 und vom 20. September 2019 - 20 F 12.17 - Rn. 23 bis 29, jeweils m.w.N.).

  • BVerwG, 15.03.2017 - 20 F 12.15

    Geheimhaltungsbedürftigkeit des Inhalts der Akten als Grund für die Einstufung …

    Auszug aus BVerwG, 22.11.2019 - 20 F 14.17
    Rn. 46 3. Einer eigenständigen Kostenentscheidung bedarf es im Verfahren vor dem Fachsenat nach § 99 Abs. 2 VwGO nicht, weil es sich im Verhältnis zum Hauptsacheverfahren um einen unselbstständigen Zwischenstreit handelt (BVerwG, Beschluss vom 15. März 2017 - 20 F 12.15 - juris Rn. 32 m.w.N.).
  • BVerwG, 11.10.2019 - 20 F 11.17

    Schutz von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen bei der Musterzulassung eines …

    Auszug aus BVerwG, 22.11.2019 - 20 F 14.17
    Zudem findet in dem Zwischenverfahren nach § 99 VwGO eine Beweiserhebung in der Regel nicht statt (vgl. BVerwG, Beschluss vom 11. Oktober 2019 - 20 F 11.17 - juris Rn. 13 m.w.N.).
  • BVerwG, 13.05.2020 - 6 A 14.19

    Anfrage an Fachsenat zu beabsichtigter Abweichung von dessen Rechtsprechung zum …

    Erstmals mit dem Beschluss vom 24. Oktober 2018 - 20 F 15.16 - BVerwGE 163, 271 Leitsatz 2 und Rn. 26 ff.; ferner Beschlüsse vom 8. Februar 2019 - 20 F 2.17 [ECLI:DE:BVerwG:2019:080219B20F2.17.0] - Buchholz 310 § 99 VwGO Nr. 76; vom 18. September 2019 - 20 F 4.18 [ECLI:DE:BVerwG:2019:180919B20F4.18.0] - NVwZ 2020, 78; vom 20. September 2019 - 20 F 12.17 [ECLI:DE:BVerwG:2019:200919B20F12.17.0] - juris; vom 22. November 2019 - 20 F 14.17 [ECLI:DE:BVerwG:2019:221119B20F14.17.0] - juris und vom 3. Januar 2020 - 20 F 13.17 [ECLI:DE:BVerwG:2020:030120B20F13.17.0] - juris hat der Fachsenat - unter expliziter Aufgabe seiner bisherigen Rechtsprechung - den Quellenschutz im öffentlichen Interesse zur Sicherung der nachrichtendienstlichen Aufgabenerfüllung mit Blick auf das notwendige Vertrauen in die Verlässlichkeit von Vertraulichkeitszusagen erweitert: Danach rechtfertigt selbst eine stillschweigend vorausgesetzte Vertraulichkeit grundsätzlich den Schutz von Informanten über deren Tod hinaus.
  • BVerwG, 06.02.2025 - 20 F 11.23

    Geheimhaltung im Interesse des Bundes

    Rn. 10 aa) Personenbezogene Daten sind im Sinne von § 99 Abs. 1 Satz 3 Alt. 3 VwGO grundsätzlich ihrem Wesen nach geheimhaltungsbedürftig (vgl. zum gesamten Folgenden: BVerwG, Beschlüsse vom 22. November 2019 - 20 F 14.17 - juris Rn. 19 bis 22…, vom 2. Dezember 2019 - 20 F 6.18 - juris Rn. 14 bis 16 …und vom 5. August 20224 - 20 F 13.23 - juris Rn. 15, jeweils m. w. N.).

    Denn die Erhaltung der Funktionsfähigkeit und Effektivität der Sicherheitsbehörden des Bundes sowie ihr Tätigwerden im Rahmen der ihnen durch Gesetz übertragenen Aufgaben liegen im öffentlichen Interesse (…vgl. zum gesamten Folgenden: BVerwG, Beschlüsse vom 24. Oktober 2018 - 20 F 15.16 - BVerwGE 163, 271 Rn. 26 ff. und vom 22. November 2019 - 20 F 14.17 - juris Rn. 24 ff.).

  • BVerwG, 13.01.2022 - 6 A 7.20

    Archivrechtlicher Nutzungsanspruch aus § 11 Abs. 6 i.V.m. § 10 Abs. 1 Satz 1 …

    Rn. 14 Mit Beschluss vom 22. November 2019 (Az.: 20 F 14.17 ) hat der Fachsenat in Bezug auf die Unterlagen, die der Senat in dem zuletzt unter dem Aktenzeichen 6 A 7.20 geführten Verfahren angefordert hatte, den Antrag der Klägerin auf Feststellung der Rechtswidrigkeit der - in dem Fachsenatsverfahren noch ergänzend begründeten - Sperrerklärung des Bundeskanzleramts vom 28. Februar/18. Juni 2017 abgelehnt.
  • BVerwG, 03.12.2020 - 6 A 3.20

    Postmortaler Informantenschutz beim presserechtlichen Auskunftsanspruch; Vorlage …

    Rn. 27 Erstmals mit dem Beschluss vom 24. Oktober 2018 (…- 20 F 15.16 - BVerwGE 163, 271 Leitsatz 2 und Rn. 26 ff.; ferner: Beschlüsse vom 8. Februar 2019 - 20 F 2.17 [ECLI:DE:BVerwG:2019:080219B20F2.17.0] - Buchholz 310 § 99 VwGO Nr. 76; vom 18. September 2019 - 20 F 4.18 [ECLI:DE:BVerwG:2019:180919B20F4.18.0] - vom 20. September 2019 - 20 F 12.17 - vom 22. November 2019 - 20 F 14.17 [ECLI:DE:BVerwG:2019:221119B20F14.17.0] - und vom 3. Januar 2020 - 20 F 13.17 [ECLI:DE:BVerwG:2020:030120B20F13.17.0] -) hat der Fachsenat - unter expliziter Aufgabe der bisherigen Rechtsprechung - den Quellenschutz im öffentlichen Interesse zur Sicherung nachrichtendienstlicher Aufgabenerfüllung mit Blick auf das notwendige Vertrauen in die Verlässlichkeit von Vertraulichkeitszusagen erweitert: Danach rechtfertigt selbst eine stillschweigend vorausgesetzte Vertraulichkeit grundsätzlich den Schutz von Informanten über deren Tod hinaus.
  • BVerwG, 03.12.2020 - 6 A 14.19

    Postmortaler Informantenschutz beim archivrechtlichen Nutzungsanspruch; Vorlage …

    Rn. 27 Erstmals mit dem Beschluss vom 24. Oktober 2018 (…20 F 15.16 - BVerwGE 163, 271 Leitsatz 2 und Rn. 26 ff.; ferner: Beschlüsse vom 8. Februar 2019 - 20 F 2.17 [ECLI:DE:BVerwG:2019:080219B20F2.17.0] - Buchholz 310 § 99 VwGO Nr. 76; vom 18. September 2019 - 20 F 4.18 [ECLI:DE:BVerwG:2019:180919B20F4.18.0] - vom 20. September 2019 - 20 F 12.17 - vom 22. November 2019 - 20 F 14.17 [ECLI:DE:BVerwG:2019:221119B20F14.17.0] - und vom 3. Januar 2020 - 20 F 13.17 [ECLI:DE:BVerwG:2020:030120B20F13.17.0] -) hat der Fachsenat - unter expliziter Aufgabe der bisherigen Rechtsprechung - den Quellenschutz im öffentlichen Interesse zur Sicherung nachrichtendienstlicher Aufgabenerfüllung mit Blick auf das notwendige Vertrauen in die Verlässlichkeit von Vertraulichkeitszusagen erweitert: Danach rechtfertigt selbst eine stillschweigend vorausgesetzte Vertraulichkeit grundsätzlich den Schutz von Informanten über deren Tod hinaus.
  • BVerwG, 23.02.2023 - 20 F 5.21

    Teilweise rechtswidrige Sperrerklärung nach § 99 Abs. 1 Satz 2 VwGO

    Rn. 21 cc) Darüber hinaus kann wiederum das Wohl des Bundes im Sinne des § 99 Abs. 1 Satz 2 Alt. 1 VwGO nach dem Tod eines Informanten eine weitere Geheimhaltung seiner Daten rechtfertigen, wenn deren Bekanntgabe die künftige effektive Erfüllung der Aufgaben einer Sicherheitsbehörde des Bundes erschweren würde (vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 24. Oktober 2018 - 20 F 15.16 - BVerwGE 163, 271 Rn. 26 ff., vom 8. Februar 2019 - 20 F 2.17 - Buchholz 310 § 99 VwGO Nr. 76 Rn. 22 ff., vom 18. September 2019 - 20 F 4.18 - Buchholz 310 § 99 VwGO Nr. 80 Rn. 19 ff., vom 22. November 2019 - 20 F 14.17 - Buchholz 310 § 99 VwGO Nr. 83 Rn. 24 ff., vom 3. Januar 2020 - 20 F 13.17 u. a. - juris Rn. 24 ff. …und vom 13. April 2021 - 30 GS 1.20 - BVerwGE 172, 159 Rn. 22 ff.).
  • BVerwG, 13.05.2020 - 6 A 3.20

    Presserechtlicher Auskunftsanspruch des Nachrichtenmagazins "DER SPIEGEL" …

    Erstmals mit dem Beschluss vom 24. Oktober 2018 - 20 F 15.16 - BVerwGE 163, 271 Leitsatz 2 und Rn. 26 ff.; ferner Beschlüsse vom 8. Februar 2019 - 20 F 2.17 [ECLI:DE:BVerwG:2019:080219B20F2.17.0] - Buchholz 310 § 99 VwGO Nr. 76; vom 18. September 2019 - 20 F 4.18 [ECLI:DE:BVerwG:2019:180919B20F4.18.0] - NVwZ 2020, 78; vom 20. September 2019 - 20 F 12.17 [ECLI:DE:BVerwG:2019:200919B20F12.17.0] - juris; vom 22. November 2019 - 20 F 14.17 [ECLI:DE:BVerwG:2019:221119B20F14.17.0] - juris und vom 3. Januar 2020 - 20 F 13.17 [ECLI:DE:BVerwG:2020:030120B20F13.17.0] - juris hat der Fachsenat - unter expliziter Aufgabe der bisherigen Rechtsprechung - den Quellenschutz im öffentlichen Interesse zur Sicherung nachrichtendienstlicher Aufgabenerfüllung mit Blick auf das notwendige Vertrauen in die Verlässlichkeit von Vertraulichkeitszusagen erweitert: Danach rechtfertigt selbst eine stillschweigend vorausgesetzte Vertraulichkeit grundsätzlich den Schutz von Informanten über deren Tod hinaus.
  • BVerwG, 02.12.2019 - 20 F 6.18

    Bestehen eines presserechtlichen Anspruchs auf Einsicht in Unterlagen des …

    Rn. 2 Das vorliegende Verfahren ist mit Beschluss vom 27. Oktober 2017 vom Klageverfahren BVerwG 6 A 4.15 abgetrennt worden; in dem dort von der Klägerin beantragten Zwischenverfahren hat der Fachsenat mit Beschluss vom 22. November 2019 - 20 F 14.17 - entschieden.
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