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Rechtsprechung
   BVerwG, 26.04.2017 - 6 B 33.17   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2017,16269
BVerwG, 26.04.2017 - 6 B 33.17 (https://dejure.org/2017,16269)
BVerwG, Entscheidung vom 26.04.2017 - 6 B 33.17 (https://dejure.org/2017,16269)
BVerwG, Entscheidung vom 26. April 2017 - 6 B 33.17 (https://dejure.org/2017,16269)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • Doctrine(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Mit KI-Zusammenfassung und KI-Dialogfeld, um Fragen zur Entscheidung stellen.
    Doctrine ist die neue umfassende Rechts-KI-Plattform in Kooperation mit dejure.org. Mehr Informationen

  • Bundesverwaltungsgericht
  • Wolters Kluwer

    Vereinbarkeit der Erhebung des Rundfunkbeitrags im privaten Bereich mit dem Grundgesetz und mit Unionsrecht

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    GG Art. 13 Abs. 1 ; GG Art. 14 Abs. 1
    Vereinbarkeit der Erhebung des Rundfunkbeitrags im privaten Bereich mit dem Grundgesetz und mit Unionsrecht

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (3)Zitiert selbst (4)

  • BVerwG, 18.03.2016 - 6 C 6.15

    Rundfunkbeitrag; Rundfunkgebühr; Rundfunkstaatsvertrag; …

    Auszug aus BVerwG, 26.04.2017 - 6 B 33.17
    Rn. 5 Diese Voraussetzungen sind hier nicht gegeben: Das Bundesverwaltungsgericht ist in den Urteilen vom 18. März 2016 (6 C 6.15 [ECLI:DE:BVerwG:2016:180316U6C6.15.0], BVerwGE 154, 275) und vom 15. Juni 2016 (6 C 35.15 [ECLI:DE:BVerwG:2016:150616U6C35.15.0]) zu dem Ergebnis gelangt, dass die Regelungen der §§ 2 ff. des Rundfunkbeitragsstaatsvertrags (RBStV) über die Erhebung des Rundfunkbeitrags im privaten Bereich mit dem Grundgesetz und mit Unionsrecht vereinbar sind.

    Daher sind die Regelungen über die Beitragserhebung nach §§ 2 ff. RBStV durch die Gesetzgebungskompetenz der Länder für das Rundfunkrecht gedeckt; die Kompetenzordnung der Finanzverfassung nach Art. 104a ff. GG ist nicht anwendbar (BVerwG, Urteile vom 18. März 2016 - 6 C 6.15 - BVerwGE 154, 275 Rn. 14 ff. …und vom 15. Juni 2016 - 6 C 35.15 - Rn. 15 ff.).

    Auf die Größe des bevorteilten Personenkreises kommt es nicht an, weil der abzugeltende Vorteil individuell zugerechnet werden kann (Urteile vom 18. März 2016 - 6 C 6.15 - BVerwGE 154, 275 Rn. 26 ff. …und vom 15. Juni 2016 - 6 C 35.15 - Rn. 28 ff.).

    Sie werden durch entsprechende Angaben in der Zeitschrift "Media-Perspektiven" bestätigt (Urteile vom 18. März 2016 - 6 C 6.15 - BVerwGE 154, 275 Rn. 29 …und vom 15. Juni 2016 - 6 C 35.15 - Rn. 31).

    Schließlich ist der Personenkreis, der auf Rundfunkempfang verzichtet, nach den statistischen Erhebungen prozentual sehr klein (Urteile vom 18. März 2016 - 6 C 6.15 - BVerwGE 154, 275 Rn. 34 ff. …und vom 15. Juni 2016 - 6 C 35.15 - Rn. 36 ff.).

    Die Annahme, dieser Personenkreis verfüge regelmäßig nicht über eine Rundfunkempfangsmöglichkeit, ist von der Typisierungsbefugnis der Landesgesetzgeber gedeckt (Urteile vom 18. März 2016 - 6 C 6.15 - BVerwGE 154, 275 Rn. 49 …und vom 15. Juni 2016 - 6 C 35.15 - Rn. 51).

  • BVerwG, 15.06.2016 - 6 C 35.15

    Rundfunkbeitrag - Klageabweisung: Anknüpfung an Wohnung als Kriterium zulässig

    Auszug aus BVerwG, 26.04.2017 - 6 B 33.17
    Rn. 5 Diese Voraussetzungen sind hier nicht gegeben: Das Bundesverwaltungsgericht ist in den Urteilen vom 18. März 2016 (6 C 6.15 [ECLI:DE:BVerwG:2016:180316U6C6.15.0], BVerwGE 154, 275) und vom 15. Juni 2016 (6 C 35.15 [ECLI:DE:BVerwG:2016:150616U6C35.15.0]) zu dem Ergebnis gelangt, dass die Regelungen der §§ 2 ff. des Rundfunkbeitragsstaatsvertrags (RBStV) über die Erhebung des Rundfunkbeitrags im privaten Bereich mit dem Grundgesetz und mit Unionsrecht vereinbar sind.

    Daher sind die Regelungen über die Beitragserhebung nach §§ 2 ff. RBStV durch die Gesetzgebungskompetenz der Länder für das Rundfunkrecht gedeckt; die Kompetenzordnung der Finanzverfassung nach Art. 104a ff. GG ist nicht anwendbar (…BVerwG, Urteile vom 18. März 2016 - 6 C 6.15 - BVerwGE 154, 275 Rn. 14 ff. und vom 15. Juni 2016 - 6 C 35.15 - Rn. 15 ff.).

    Auf die Größe des bevorteilten Personenkreises kommt es nicht an, weil der abzugeltende Vorteil individuell zugerechnet werden kann (…Urteile vom 18. März 2016 - 6 C 6.15 - BVerwGE 154, 275 Rn. 26 ff. und vom 15. Juni 2016 - 6 C 35.15 - Rn. 28 ff.).

    Sie werden durch entsprechende Angaben in der Zeitschrift "Media-Perspektiven" bestätigt (…Urteile vom 18. März 2016 - 6 C 6.15 - BVerwGE 154, 275 Rn. 29 und vom 15. Juni 2016 - 6 C 35.15 - Rn. 31).

    Schließlich ist der Personenkreis, der auf Rundfunkempfang verzichtet, nach den statistischen Erhebungen prozentual sehr klein (…Urteile vom 18. März 2016 - 6 C 6.15 - BVerwGE 154, 275 Rn. 34 ff. und vom 15. Juni 2016 - 6 C 35.15 - Rn. 36 ff.).

    Die Annahme, dieser Personenkreis verfüge regelmäßig nicht über eine Rundfunkempfangsmöglichkeit, ist von der Typisierungsbefugnis der Landesgesetzgeber gedeckt (…Urteile vom 18. März 2016 - 6 C 6.15 - BVerwGE 154, 275 Rn. 49 und vom 15. Juni 2016 - 6 C 35.15 - Rn. 51).

  • BVerwG, 27.01.2015 - 6 B 43.14

    Modularer Studiengang; Akkreditierung; Lern- und Prüfungseinheit der Module; …

    Auszug aus BVerwG, 26.04.2017 - 6 B 33.17
    Rn. 4 Die Revisionszulassung wegen grundsätzlicher Bedeutung nach § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO setzt voraus, dass die Beschwerde eine Frage des revisiblen Rechts von allgemeiner, über den Einzelfall hinausreichender Bedeutung aufwirft, die im konkreten Fall entscheidungserheblich ist (stRspr, vgl. BVerwG, Beschluss vom 27. Januar 2015 - 6 B 43.14 [ECLI:DE:BVerwG:2015:270115B6B43.14.0] - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 421 Rn. 8).
  • BVerwG, 25.11.1992 - 6 B 27.92

    Erweiterungsprüfung zum Abiturzeugnis im Fach Latein - Abschluss mit der Note …

    Auszug aus BVerwG, 26.04.2017 - 6 B 33.17
    Ein derartiger Klärungsbedarf besteht für eine bundesgerichtlich bereits beantwortete Rechtsfrage nur, wenn die Beschwerde neue rechtliche Gesichtspunkte aufzeigt, die ein Überdenken der bisherigen Rechtsprechung erforderlich machen (stRspr; vgl. BVerwG, Beschluss vom 25. November 1992 - 6 B 27.92 - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 306).
  • VG Hamburg, 14.11.2024 - 5 K 2624/22

    Teilweise erfolgreiche Klage einer Lotterievermittlerin gegen Nebenbestimmungen …

    So ist etwa nach der Rechtsprechung zum Rundfunkbeitragsrecht die Annahme, dass die Wohnung den abzugeltenden Vorteil der Rundfunkempfangsmöglichkeit vermittelt, deshalb berechtigt, weil sich in nahezu allen Wohnungen ein Empfangsgerät, insbesondere ein Fernsehgerät, aber auch Personalcomputer, Internetzugang und Zugang zu einer Internet-Breitbandverbindung, befindet (BVerwG, Beschl. v. 26.4.2017, 6 B 33/17, juris Rn. 7).
  • VG Ansbach, 06.07.2017 - AN 6 K 16.02355

    Rundfunkbeitrag für eine innerhalb einer Betriebsstätte gelegene Wohnung

    Rn. 15 Es ist in der verwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung einschließlich des Bundesverwaltungsgerichts zwischenzeitlich geklärt, dass die Heranziehung zum Rundfunkbeitrag jedenfalls im privaten Bereich nach den §§ 2 ff. des Rundfunkbeitragsstaatsvertrags weder verfassungswidrig noch europarechtswidrig ist (vgl. etwa BVerwG, B.v. 26.4.2017 - 6 B 33.17 - juris; U.v. 15.6.2016 - 6 C 35.15 - juris; U.v. 18.3.2016 - 6 C 6.15 - juris; VG Ansbach, U.v. 27.4.2017 - AN 6 K 16.00291 -).
  • VG Ansbach, 03.03.2020 - AN 6 S 20.00290

    Zur Umdeutung eines Beitragsfestsetzungsbescheides im Rahmen des …

    Insofern verweist das Gericht auf die einschlägige Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH, U.v. 13.12.2018 - C-492/17 - juris), des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG, U.v. 18.7.2018 - 1 BvR 1675/16, 1 BvR 745/17, 1 BvR 836/17, 1 BvR 981/17 - juris), des Bundesverwaltungsgerichts (etwa BVerwG, U.v. 18.3.2016 - 6 C 21.15 - B.v. 26.4.2017 - 6 B 33.17 - alle juris), des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs (BayVerfGH, E.v. 15.5.2014 - Vf. 8-VII-12, Vf. 24-VII-12 u.a. - juris) und des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs (BayVGH, U.v. 29.7.2015 - 7 B 15.379 - juris), die es in ständiger Rechtsprechung teilt.
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