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Rechtsprechung
   BVerwG, 11.11.1977 - VI B 39.77   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1977,1429
BVerwG, 11.11.1977 - VI B 39.77 (https://dejure.org/1977,1429)
BVerwG, Entscheidung vom 11.11.1977 - VI B 39.77 (https://dejure.org/1977,1429)
BVerwG, Entscheidung vom 11. November 1977 - VI B 39.77 (https://dejure.org/1977,1429)
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Volltextveröffentlichung

  • Wolters Kluwer

    Maßgebender Zeitpunkt für die Entscheidung über einen Verpflichtungsantrag - Auslegung von Willenserklärungen - Auslegung eines an den Dienstherrn gerichteten Antrags - Umfang der Fürsorgepflicht des Dienstherrn - Für die Prüfung der Begründetheit einer ...

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Wird zitiert von ... (5)Zitiert selbst (20)

  • BVerwG, 26.04.1968 - VI C 104.63

    Verfassungsmäßigkeit einer die Genehmigung zu einer vergüteten Nebentätigkeit …

    Auszug aus BVerwG, 11.11.1977 - 6 B 39.77
    Welcher Zeitpunkt für die Entscheidung über einen Verpflichtungsantrag maßgeblich ist (I. Nr. 1 der Beschwerdeschrift), ergibt sich aus der von der Beschwerde unter III. Nr. 1 selbst angeführten Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, mit der das Berufungsurteil im Einklang steht (u.a. BVerwGE 29, 304 [BVerwG 26.04.1968 - VI C 104/63]; 31, 170, 171) [BVerwG 06.01.1969 - VI C 38/66].

    Zu Unrecht rügt die Beschwerde, das Urteil des Berufungsgerichts weiche im Sinne von § 132 Abs. 2 Nr. 2 VwGO von den Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts vom 17. Dezember 1954 - BVerwG V C 97.54 - (BVerwGE 1, 291 [BVerwG 17.12.1954 - V C 97/54] [295]), vom 26. April 1968 - BVerwG VI C 104.63 - (BVerwGE 29, 304 [BVerwG 26.04.1968 - VI C 104/63] [305]), vom 6. Januar 1969 - BVerwG VI C 38.66 - (BVerwGE 31, 170 [171]) und vom 5. Februar 1971 - BVerwG VII C 32.69 - (BVerwGE 37, 159) ab, nach denen die Sach- und Rechtslage im Zeitpunkt der letzten mündlichen Verhandlung entscheidend sei.

    Abgesehen davon befindet sich das Berufungsgericht mit der angeführten Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts im Einklang, die der beschließende Senat in seinem Urteil vom 26. April 1968 - BVerwG VI C 104.63 - dahin präzisiert hat, daß Verpflichtungsklagen im Falle einer Rechtsänderung nach dem zur Zeit der gerichtlichen Entscheidung sich für den Streitfall Geltung zumessendenden Recht zu beurteilen sind.

  • BVerwG, 03.10.1972 - VI B 57.71

    Nichtzulassung der Revision mangels grundsätzlicher Bedeutung - Verletzung …

    Auszug aus BVerwG, 11.11.1977 - 6 B 39.77
    Die von den Umständen des Einzelfalles abhängige Beantwortung einer Frage kann jedoch einer Rechtssache keine grundsätzliche Bedeutung verleihen (vgl. u.a. Beschlüsse vom 3. Oktober 1972 - BVerwG VI B 57.71 - [Buchholz 310 § 132 VwGO Nr. 92], vom 6. Oktober 1972 - BVerwG VI B 7.72 - [Buchholz 232 § 79 BBG Nr. 40] und vom 26. Juli 1973 - BVerwG VI B 22.73 -), zumal das Bundesverwaltungsgericht im Revisionsverfahren an die tatsächliche Feststellung der Umstände durch das Berufungsgericht gebunden wäre (§ 137 Abs. 2 VwGO) und ihre Würdigung grundsätzlich einer Nachprüfung durch das Revisionsgericht entzogen ist.

    Das gilt selbst dann, wenn ein Gericht eine Rechtsfrage fehlerhaft entschieden oder eine entscheidungserhebliche Rechtsfrage überhaupt nicht erkannt hat (u.a. Beschlüsse vom 3. Oktober 1972 - BVerwG VI B 57.71 - [a.a.O.] und vom 19. November 1974 - BVerwG V B 90.72 - [Buchholz 310 § 132 VwGO Nr. 125]).

  • BVerwG, 26.05.1971 - VI C 57.68

    Wegfall von Voraussetzungen einer notwendigen Beiladung im Revisionsverfahren - …

    Auszug aus BVerwG, 11.11.1977 - 6 B 39.77
    Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. u.a. BVerwGE 12, 87 [91]; 16, 198 [203]; Urteil vom 26. Mai 1971 - BVerwG VI C 57.68 - [Buchholz 232 § 26 BBG Nr. 13] mit weiteren Nachweisen) ist bei der Auslegung von Willenserklärungen gemäß der im öffentlichen Recht entsprechend geltenden Regel des § 133 BGB der wirkliche Wille maßgebend, und zwar so, wie er als erklärter Wille für denjenigen erkennbar ist, für den die Erklärung bestimmt ist.

    Es ist auch nicht klärungsbedürftig, daß der Dienstherr nur klare und eindeutige Äußerungen seines Beamten zur Grundlage seiner Entscheidung machen und ihn nicht an Äußerungen festhalten darf, die auf einem von ihm selbst veranlaßten oder verstärkten Irrtum beruhen (Urteil vom 26. Mai 1971 - BVerwG VI C 57.68 - [a.a.O.]).

  • BVerwG, 06.01.1969 - VI C 38.66

    Erleiden eines Dienstunfalls - Bewertung eines Unfalls als qualifizierter …

    Auszug aus BVerwG, 11.11.1977 - 6 B 39.77
    Welcher Zeitpunkt für die Entscheidung über einen Verpflichtungsantrag maßgeblich ist (I. Nr. 1 der Beschwerdeschrift), ergibt sich aus der von der Beschwerde unter III. Nr. 1 selbst angeführten Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, mit der das Berufungsurteil im Einklang steht (u.a. BVerwGE 29, 304 [BVerwG 26.04.1968 - VI C 104/63]; 31, 170, 171) [BVerwG 06.01.1969 - VI C 38/66].

    Zu Unrecht rügt die Beschwerde, das Urteil des Berufungsgerichts weiche im Sinne von § 132 Abs. 2 Nr. 2 VwGO von den Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts vom 17. Dezember 1954 - BVerwG V C 97.54 - (BVerwGE 1, 291 [BVerwG 17.12.1954 - V C 97/54] [295]), vom 26. April 1968 - BVerwG VI C 104.63 - (BVerwGE 29, 304 [BVerwG 26.04.1968 - VI C 104/63] [305]), vom 6. Januar 1969 - BVerwG VI C 38.66 - (BVerwGE 31, 170 [171]) und vom 5. Februar 1971 - BVerwG VII C 32.69 - (BVerwGE 37, 159) ab, nach denen die Sach- und Rechtslage im Zeitpunkt der letzten mündlichen Verhandlung entscheidend sei.

  • BVerwG, 06.10.1972 - VI B 7.72

    Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision - Umfang der Fürsorgepflicht …

    Auszug aus BVerwG, 11.11.1977 - 6 B 39.77
    Die von den Umständen des Einzelfalles abhängige Beantwortung einer Frage kann jedoch einer Rechtssache keine grundsätzliche Bedeutung verleihen (vgl. u.a. Beschlüsse vom 3. Oktober 1972 - BVerwG VI B 57.71 - [Buchholz 310 § 132 VwGO Nr. 92], vom 6. Oktober 1972 - BVerwG VI B 7.72 - [Buchholz 232 § 79 BBG Nr. 40] und vom 26. Juli 1973 - BVerwG VI B 22.73 -), zumal das Bundesverwaltungsgericht im Revisionsverfahren an die tatsächliche Feststellung der Umstände durch das Berufungsgericht gebunden wäre (§ 137 Abs. 2 VwGO) und ihre Würdigung grundsätzlich einer Nachprüfung durch das Revisionsgericht entzogen ist.
  • BVerwG, 18.03.1976 - 6 B 86.75

    Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision - Begründung eines …

    Auszug aus BVerwG, 11.11.1977 - 6 B 39.77
    Sie sind im Beschwerdeverfahren unbeachtlich (vgl. u.a. Beschlüsse vom 8. März 1974 - BVerwG VI B 72.73 -, vom 25. September 1975 - BVerwG VI B 13.75 - und vom 18. März 1976 - BVerwG VI B 86.75 -).
  • BVerwG, 08.03.1974 - VI B 72.73
    Auszug aus BVerwG, 11.11.1977 - 6 B 39.77
    Sie sind im Beschwerdeverfahren unbeachtlich (vgl. u.a. Beschlüsse vom 8. März 1974 - BVerwG VI B 72.73 -, vom 25. September 1975 - BVerwG VI B 13.75 - und vom 18. März 1976 - BVerwG VI B 86.75 -).
  • BVerwG, 25.09.1975 - 6 B 13.75

    Nichtzulassung der Revision

    Auszug aus BVerwG, 11.11.1977 - 6 B 39.77
    Sie sind im Beschwerdeverfahren unbeachtlich (vgl. u.a. Beschlüsse vom 8. März 1974 - BVerwG VI B 72.73 -, vom 25. September 1975 - BVerwG VI B 13.75 - und vom 18. März 1976 - BVerwG VI B 86.75 -).
  • BVerwG, 26.07.1973 - VI B 22.73

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 11.11.1977 - 6 B 39.77
    Die von den Umständen des Einzelfalles abhängige Beantwortung einer Frage kann jedoch einer Rechtssache keine grundsätzliche Bedeutung verleihen (vgl. u.a. Beschlüsse vom 3. Oktober 1972 - BVerwG VI B 57.71 - [Buchholz 310 § 132 VwGO Nr. 92], vom 6. Oktober 1972 - BVerwG VI B 7.72 - [Buchholz 232 § 79 BBG Nr. 40] und vom 26. Juli 1973 - BVerwG VI B 22.73 -), zumal das Bundesverwaltungsgericht im Revisionsverfahren an die tatsächliche Feststellung der Umstände durch das Berufungsgericht gebunden wäre (§ 137 Abs. 2 VwGO) und ihre Würdigung grundsätzlich einer Nachprüfung durch das Revisionsgericht entzogen ist.
  • BVerwG, 28.02.1961 - I C 54.57

    Endiviensalat

    Auszug aus BVerwG, 11.11.1977 - 6 B 39.77
    Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. u.a. BVerwGE 12, 87 [91]; 16, 198 [203]; Urteil vom 26. Mai 1971 - BVerwG VI C 57.68 - [Buchholz 232 § 26 BBG Nr. 13] mit weiteren Nachweisen) ist bei der Auslegung von Willenserklärungen gemäß der im öffentlichen Recht entsprechend geltenden Regel des § 133 BGB der wirkliche Wille maßgebend, und zwar so, wie er als erklärter Wille für denjenigen erkennbar ist, für den die Erklärung bestimmt ist.
  • BVerfG, 15.12.1976 - 2 BvR 841/73

    Datenzentrale Schleswig-Holstein

  • BVerwG, 02.10.1961 - VIII B 78.61

    Umfang der Darlegung der grundsätzlichen Bedeutung einer Rechtssache - …

  • BVerwG, 24.02.1977 - 2 B 60.76

    Zulässigkeit und Begründetheit einer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der …

  • BVerwG, 19.11.1974 - V B 90.72

    Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision - Anforderungen an die …

  • BVerwG, 03.03.1975 - VII B 118.74

    Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision - Erteilung einer neuen …

  • BVerwG, 17.12.1954 - V C 97.54

    § 9 Erste Niedersächsische Verordnung zum Wohnungsrecht (1.Nds.DVOWG) als …

  • BVerwG, 04.12.1959 - VI C 455.56

    Anwendung von § 9 Gesetz zu Art. 131 GG (G 131) auf unter die Vorschrift des § 62 …

  • BVerwG, 10.07.1963 - VI C 91.60

    Vertrauenschutz des Bürgers bezüglich der Fortdauer der Zuständigkeit einer …

  • BVerwG, 28.02.1977 - 6 C 3.77
  • BVerwG, 05.02.1971 - VII C 32.69
  • BVerwG, 14.11.1979 - 1 B 280.77

    Zulässigkeit und Begründetheit einer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der …

    Wie danach eine einzelne Willenserklärung auszulegen ist, beurteilt sich nach den besonderen Gegebenheiten des jeweiligen Einzelfalls und hat deswegen keine grundsätzliche Bedeutung, zumal das Revisionsgericht an die tatsächlichen Feststellungen des Berufungsgerichts und die diesen zugrunde liegende Würdigung des Sachverhalts gemäß § 137 Abs. 2 VwGO grundsätzlich gebunden ist (Beschlüsse vom 9. August 1977 - BVerwG 1 B 158.76 -, vom 11. November 1977 - BVerwG 6 B 39.77 -).
  • BVerwG, 05.09.1985 - 1 B 26.85

    Anforderungen an das Vorliegen der grundsätzlichen Bedeutung einer Rechtssache - …

    Es ist nicht zweifelhaft, daß auf die Auslegung von Anträgen und Erklärungen auf dem Gebiete des Verwaltungsrechts die allgemeinen Regeln über die Auslegung von Willenserklärungen entsprechend anwendbar sind und daß mithin der wirkliche Wille maßgebend ist, und zwar so, wie er als erklärter Wille für den Empfänger der Erklärung nach den Umständen des Falles bei objektiver Auslegung erkennbar ist (BVerwGE 12, 87 [91]; Beschlüsse vom 9. August 1977 - BVerwG 1 B 158.76 - vom 11. November 1977 - BVerwG 6 B 39.77 -).
  • BVerwG, 03.06.1981 - 2 CB 56.80

    Fristwahrende Wirkung eines Verweisungsbeschlusses

    Die von den Umständen des Einzelfalles abhängige Beantwortung einer Frage kann jedoch einer Rechtssache keine grundsätzliche Bedeutung verleihen (ständige Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, u.a. Beschlüsse vom 6. Oktober 1972 - BVerwG 6 B 7.72 [Buchholz 232 § 79 BBG Nr. 40] und vom 11. November 1977 - BVerwG 6 B 39.77 -).
  • BVerwG, 14.11.1979 - 1 B 281.77

    Zulässigkeit und Begründetheit einer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der …

    Wie danach eine einzelne Willenserklärung auszulegen ist, beurteilt sich nach den besonderen Gegebenheiten des jeweiligen Einzelfalls und hat deswegen keine grundsätzliche Bedeutung, zumal das Revisionsgericht an die tatsächlichen Feststellungen des Berufungsgerichts und die diesen zugrunde liegende Würdigung des Sachverhalts gemäß § 137 Abs. 2 VwGO grundsätzlich gebunden ist (Beschlüsse vom 9. August 1977 - BVerwG 1 B 158.76 -, vom 11. November 1977 - BVerwG 6 B 39.77 -).
  • BVerwG, 30.12.1977 - 6 B 11.77

    Möglichkeit der Konkretisierung der Fürsorgepflicht des Dienstherrn gegenüber dem …

    Damit wird eine konkrete Rechtsfrage nicht dargelegt (vgl. Beschlüsse vom 24. Februar 1977 - BVerwG 2 B 60.76 - [Buchholz 232 § 5 BBG Nr. 2] und vom 11. November 1977 - BVerwG 6 B 39.77 -).
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