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Rechtsprechung
   LG Berlin, 06.06.2016 - 65 S 149/16   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2016,24465
LG Berlin, 06.06.2016 - 65 S 149/16 (https://dejure.org/2016,24465)
LG Berlin, Entscheidung vom 06.06.2016 - 65 S 149/16 (https://dejure.org/2016,24465)
LG Berlin, Entscheidung vom 06. Juni 2016 - 65 S 149/16 (https://dejure.org/2016,24465)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • openjur.de
  • grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)

    BGB § 558a
    Bezugnahme auf Berliner Mietspiegel mit Einschränkung "nicht qualifiziert" unschädlich

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Anforderungen an die Begründung einer Mieterhöhung?

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • anwaltonline.com (Kurzinformation)

    Wirksamkeit des Mieterhöhungsverlangens bei Bezugnahme auf den Berliner Mietspiegel 2015

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Bezugnahme des Vermieters auf Mietspiegel mit Einschränkung "nicht qualifiziert" führt nicht zur Unwirksamkeit des Mieterhöhungsverlangens - Vermieter muss nicht von Eignung des Mietspiegels überzeugt sein

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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (4)Zitiert selbst (10)

  • BGH, 12.12.2007 - VIII ZR 11/07

    Formelle Anforderungen an ein Mieterhöhungsverlangen: Zur Frage der …

    Auszug aus LG Berlin, 06.06.2016 - 65 S 149/16
    v. 12.07.2006 - VIII ZR 215/05, in Grundeigentum 2006, 1162, juris Rn. 13; Urt. v. 12.12.2007 - VIII ZR 11/07, in WuM 2008, 88, juris Rn. 12; Urt. v. 03.02.2016 - VIII ZR 68/15, in MietPrax-AK, juris Rn. 10; vgl. dem entsprechend auch: LG Berlin, Urt. v. 23.03.2010 - 65 S 165/09, in Grundeigentum 2010, 985, juris Rn. 6).

    Es muss daher - in formeller Hinsicht - Angaben über die Tatsachen enthalten, aus denen der Vermieter die Berechtigung der geforderten Mieterhöhung herleitet, dies in dem Umfang, wie der Mieter solche Angaben benötigt, um der Berechtigung des Erhöhungsverlangens nachgehen und diese zumindest ansatzweise überprüfen zu können (vgl. BGH Urt. v. 12.12.2007, a.a.O., juris Rn. 12).

    Soweit sie in dem Schreiben bereits (ohne jede Begründung) in Frage stellt, dass der Mietspiegel den Anforderungen des § 558d BGB genügt, so ist dies unschädlich: nach § 558a Abs. 2 Ziff. 1 Alt. 1 BGB reicht zum einen die Bezugnahme auf einen einfachen Mietspiegel aus; zum anderen trägt die Begründung die begehrte Mieterhöhung formal betrachtet; ob sie am Ende auch materiell berechtigt ist, unterliegt der gesonderten Prüfung (…vgl. BT-Ds. 14/4553, S. 54; BGH, Urt. v. 12.12.2007 - VIII ZR 11/07, in WuM 2008, 228, juris Rn. 18).

  • BGH, 16.06.2010 - VIII ZR 99/09

    Zur Verwendung von Mietspiegeln bei Mieterhöhungen

    Auszug aus LG Berlin, 06.06.2016 - 65 S 149/16
    Ihm kommt zwar nicht die dem qualifizierten Mietspiegel vorbehaltene Vermutungswirkung (§ 558d Abs. 3 BGB) zu; er stellt aber ein Indiz dafür dar, dass die angegebenen Entgelte die ortsübliche Vergleichsmiete zutreffend wiedergeben; wie weit die Indizwirkung reicht, hängt von den konkreten Umständen des Einzelfalls ab, insbesondere davon, welche Einwendungen gegen den Erkenntniswert der Angaben des Mietspiegels erhoben werden (vgl. BGH, Urt. v. 16.06.2010 - VIII ZR 99/09, WuM 2010, 505 = Grundeigentum 2010, 1049, juris, Rn. 13).

    28 Unter den hier gegebenen Umständen - der Beteiligung der örtlichen Interessenvertreter sowie der Mieter- und Vermieterseite an der Erstellung - spricht nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs sodann schon die Lebenserfahrung dafür, dass der Mietspiegel die örtliche Mietsituation nicht einseitig, sondern objektiv zutreffend abbildet (vgl. BGH, Urt. v. 16.06.2010, a.a.O., juris Rn. 14).

    Gründe, die diese Annahme in Frage stellen, werden von keiner Partei vorgetragen; der Berücksichtigung des neuen Vortrags der Klägerin in Reaktion auf die Berufungserwiderung unmittelbar vor dem Termin stehen bereits §§ 529, 531, 520 Abs. 3 Ziff. 3, 4 ZPO entgegen, denn Einwendungen gegen den Erkenntniswert der Angaben des Mietspiegels sind zu erheben, nicht etwa von Amts wegen zu berücksichtigen (vgl. BGH Urt. v. 16.06.2010, a.a.O.).

  • BGH, 21.11.2012 - VIII ZR 46/12

    Zustimmungsprozess zum Mieterhöhungsverlangen bei Wohnraummiete: Tatrichterliche …

    Auszug aus LG Berlin, 06.06.2016 - 65 S 149/16
    Rn. 23 Existiert für die im Rechtsstreit gegenständliche Wohnung ein ordnungsgemäßer Mietspiegel, so darf dieser vom Gericht sogar dann berücksichtigt werden, wenn der Vermieter sich auf ein anderes Begründungsmittel bezieht; das Gericht ist im Rahmen seiner freien Überzeugungsbildung nicht (einmal) auf das im Erhöhungsverlangen des Vermieters genannte Begründungsmittel beschränkt (vgl. BGH, Urt. v. 21.11.2012 - VIII ZR 46/12, WuM 2013, 110 = Grundeigentum 2013, 197, juris, Rn. 14).

    Voraussetzung für die Berücksichtigung des Mietspiegels als Indiz im Rahmen der richterlichen Überzeugungsbildung ist, dass er die Tatbestandsmerkmale des § 558c Abs. 1 BGB erfüllt (vgl. BGH, Urt. v. 21.11.2012, a.a.O., juris Rn. 17).

  • BGH, 26.10.2005 - VIII ZR 41/05

    Vergleichsmaßstab bei einem Mieterhöhungsverlangen

    Auszug aus LG Berlin, 06.06.2016 - 65 S 149/16
    Rn. 12 Wie auch das Amtsgericht zutreffend ausführt, soll die Begründung dem Mieter demnach vor allem die Möglichkeit geben, die sachliche Berechtigung des Erhöhungsverlangens zu überprüfen, dies auch, um überflüssige Prozesse zu vermeiden (vgl. st. Rspr. BGH, Urt. v. 26.10.2005 - VIII ZR 41/05, in WuM 2006, 39, juris Rn. 10f.; Versäumnisurt.
  • BGH, 12.07.2006 - VIII ZR 215/05

    Anforderungen an die schlüssige Darlegung des Anspruchs auf Erhöhung der …

    Auszug aus LG Berlin, 06.06.2016 - 65 S 149/16
    v. 12.07.2006 - VIII ZR 215/05, in Grundeigentum 2006, 1162, juris Rn. 13; Urt. v. 12.12.2007 - VIII ZR 11/07, in WuM 2008, 88, juris Rn. 12; Urt. v. 03.02.2016 - VIII ZR 68/15, in MietPrax-AK, juris Rn. 10; vgl. dem entsprechend auch: LG Berlin, Urt. v. 23.03.2010 - 65 S 165/09, in Grundeigentum 2010, 985, juris Rn. 6).
  • BVerfG, 08.09.1993 - 1 BvR 1331/92

    Verfassungsrechtliche Anforderungen an die gerichtliche Durchsetzung eines …

    Auszug aus LG Berlin, 06.06.2016 - 65 S 149/16
    Die Gerichte dürfen insbesondere nicht Angaben verlangen, die im Gesetz nicht vorgesehen sind (…vgl. BVerfG, Beschl. v. 14.05.1986 - 1 BvR 494/85, in WuM 1986, 237 = Grundeigentum 1986, 849, juris Rn. 7ff.; Kammerbeschl. v. 08.09.1993 - 1 BvR 1331/92, in Grundeigentum 1993, 1146, juris Rn. 15ff.).
  • BGH, 03.02.2016 - VIII ZR 68/15

    Mieterhöhungsverlangen für Wohnraum: Anforderungen an die Begründung mit einem …

    Auszug aus LG Berlin, 06.06.2016 - 65 S 149/16
    v. 12.07.2006 - VIII ZR 215/05, in Grundeigentum 2006, 1162, juris Rn. 13; Urt. v. 12.12.2007 - VIII ZR 11/07, in WuM 2008, 88, juris Rn. 12; Urt. v. 03.02.2016 - VIII ZR 68/15, in MietPrax-AK, juris Rn. 10; vgl. dem entsprechend auch: LG Berlin, Urt. v. 23.03.2010 - 65 S 165/09, in Grundeigentum 2010, 985, juris Rn. 6).
  • BVerfG, 14.05.1986 - 1 BvR 494/85

    Verfassungsrechtliche Anforderungen an die Geltendmachung eines …

    Auszug aus LG Berlin, 06.06.2016 - 65 S 149/16
    Die Gerichte dürfen insbesondere nicht Angaben verlangen, die im Gesetz nicht vorgesehen sind (vgl. BVerfG, Beschl. v. 14.05.1986 - 1 BvR 494/85, in WuM 1986, 237 = Grundeigentum 1986, 849, juris Rn. 7ff.;… Kammerbeschl. v. 08.09.1993 - 1 BvR 1331/92, in Grundeigentum 1993, 1146, juris Rn. 15ff.).
  • AG Berlin-Neukölln, 10.03.2004 - 19 C 214/03
    Auszug aus LG Berlin, 06.06.2016 - 65 S 149/16
    Hinzutreten muss nach der Beschreibung des Merkmals eine starke Vernachlässigung, das heißt ein Unterlassen von Erhaltungs- und Instandsetzungsmaßnahmen, die eine gewisse Dringlichkeit erreichen; die Vernachlässigung darf zudem nicht nur vorübergehend sein, sondern muss nachhaltig und ein jedenfalls den Durchschnitt überschreitendes Maß erreichen, für die Wohngegend, das Wohnumfeld prägend sein (vgl. dazu auch AG Neukölln, Urt. v. 10.03.2004 - 19 C 214/03, juris Rn. 22).
  • LG Berlin, 23.03.2010 - 65 S 165/09
    Auszug aus LG Berlin, 06.06.2016 - 65 S 149/16
    v. 12.07.2006 - VIII ZR 215/05, in Grundeigentum 2006, 1162, juris Rn. 13; Urt. v. 12.12.2007 - VIII ZR 11/07, in WuM 2008, 88, juris Rn. 12; Urt. v. 03.02.2016 - VIII ZR 68/15, in MietPrax-AK, juris Rn. 10; vgl. dem entsprechend auch: LG Berlin, Urt. v. 23.03.2010 - 65 S 165/09, in Grundeigentum 2010, 985, juris Rn. 6).
  • LG Berlin, 29.03.2017 - 65 S 424/16

    Wohnraummiete in Berlin: Verfassungsmäßigkeit der Verordnungsermächtigung zum …

    Die Kammer hat mehrfach und ausführlich begründet dargestellt (…vgl. LG Berlin, Urt. v. 31.08.2016 - 65 S 197/16, WuM 2016, 670 = Grundeigentum 2016, 1509 = DWW 2017, 15, juris;… Urt. v. 07.09.2016 - 65 S 79/16, in Grundeigentum 2016, 1383, juris; Urt. v. 06.06.2016 - 65 S 149/16, in Grundeigentum 2016, 975 = WuM 2016, 560, juris; Beschl. v. 13.07.2016 - 65 S 199/16, in Grundeigentum 2016, 1155), dass der Berliner Mietspiegel 2015 als (sogen. einfacher) Mietspiegel im Sinne des § 558c BGB Anwendung finden kann, wenn die Voraussetzungen der Regelung vorliegen und die erhobenen Einwendungen - wie hier die der Beklagten - nicht geeignet sind, seine Indizwirkung als zutreffende Abbildung der in Berlin gemäß § 558 Abs. 2 Satz 1 BGB üblichen Entgelte zu erschüttern (vgl. unter 5.).
  • LG Berlin, 16.11.2016 - 65 S 187/16

    Mieterhöhungsverlangen in Berlin: Abgezogener Dielenfußboden als hochwertiger …

    An dieser Auffassung hält die Kammer fest (vgl. im Einzelnen LG Berlin, Urt. v. 06.07.2016 - 65 S 149/16, WuM 2016, 560, juris, m. w. N.).
  • FG Berlin-Brandenburg, 18.12.2024 - 16 K 17071/23

    Bedarfsbewertung: Anpassung des Bodenrichtwerts an die am Bewertungsstichtag …

    Für eine starke Vernachlässigung reichen daher weder Müllablagerungen noch die (ohnehin in Berlin sehr verbreiteten) Graffiti an Fassaden oder Rollläden aus (LG Berlin, Urteil vom 06.07.2016 65 S 149/16, Grundeigentum 2016, 975, Juris; LG Berlin, Urteil vom 16.11.2016 65 S 187/16, Grundeigentum 2017, 53, Juris).

    Rn. 77 Der Senat schließt sich der Auffassung des Landgerichts Berlin (…Urteil vom 06.03.2008 67 S 9/08, Juris Rn. 21, sowie Urteil vom 06.07.2016 65 S 149/16, Juris Rn. 32, 33) an, wonach es nicht auf das Erscheinungsbild der Bewohner, sondern der Gebäude ankommt.

  • LG Berlin, 02.09.2016 - 65 S 146/16

    Wohnraummiete: Wirksamkeit eines widersprüchlich begründeten …

    Rn. 4 Die Kammer (Vorsitzende als Einzelrichterin) hat dazu in ihrer inzwischen veröffentlichten Entscheidung vom 06.07.2016 (65 S 149/16, Grundeigentum 2016, 797ff.) Folgendes ausgeführt, das auch hier gilt:.

    Rn. 24 Diese Voraussetzungen liegen hier vor, wie bereits in der zitierten Entscheidung 65 S 149/16, a.a.O. ausgeführt worden ist:.

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