Neue Kooperation: dejure.org × Doctrine bringen KI-Power für Aktenanalyse, Recherche und Texterstellung. Doctrine entdecken
×
Weitere Entscheidung unten: OVG Rheinland-Pfalz, 24.09.2018

Rechtsprechung
   OVG Rheinland-Pfalz, 24.09.2018 - 7 A 10084/18.OVG, 7 A 10256/18.OVG   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2018,35197
OVG Rheinland-Pfalz, 24.09.2018 - 7 A 10084/18.OVG, 7 A 10256/18.OVG (https://dejure.org/2018,35197)
OVG Rheinland-Pfalz, Entscheidung vom 24.09.2018 - 7 A 10084/18.OVG, 7 A 10256/18.OVG (https://dejure.org/2018,35197)
OVG Rheinland-Pfalz, Entscheidung vom 24. September 2018 - 7 A 10084/18.OVG, 7 A 10256/18.OVG (https://dejure.org/2018,35197)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2018,35197) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (6)

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    StPO § 81b Alt 1; StPO § 81b Alt 2
    Aggressivität; außerhäusliches Umfeld; bedingter Tötungsvorsatz; Einlassungsverhalten; Erforderlichkeit; erkennungsdienstliche Behandlung; erkennungsdienstliche Maßnahmen; familiäre Gewalt; familiärer Bereich; familiärer Kreis; familiäres Umfeld; Familienclearing; ...

  • rechtsportal.de

    Volle gerichtliche Kontrolle des in § 81b StPO gesondert aufgenommenen Tatbestandsmerkmals der Notwendigkeit erkennungsdienstlicher Maßnahmen als unbestimmter Rechtsbegriff; Herleiten von besonderen Neigungen anhand der Art der Tat im Falle eines gewaltsamen Schüttelns ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (7)

  • Justiz Rheinland-Pfalz (Pressemitteilung)

    Grenzen der erkennungsdienstlichen Behandlung

  • lawblog.de (Kurzinformation)

    Kommt Zeit, kommt Rat

  • lto.de (Kurzinformation)

    Zur erkennungsdienstlichen Behandlung: Restverdacht rechtfertigt polizeiliche Maßnahmen

  • beck-aktuell.de (Kurzinformation)

    Restverdacht rechtfertigt trotz Verfahrenseinstellung erkennungsdienstliche Behandlung

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Lichtbilder, Fingerabdruck etc. von Beschuldigten

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Erkennungsdienstliche Behandlung kann bei bestehendem Restverdacht kann auch im Falle der Verfahrenseinstellung zulässig sein - Erkennungsdienstliche Behandlung bei zukünftig nicht zu erwartenden verwertbaren Ermittlungserkenntnissen jedoch unzulässig

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Volle gerichtliche Kontrolle des in § 81b StPO gesondert aufgenommenen Tatbestandsmerkmals der Notwendigkeit erkennungsdienstlicher Maßnahmen als unbestimmter Rechtsbegriff; Herleiten von besonderen Neigungen anhand der Art der Tat im Falle eines gewaltsamen Schüttelns ...

Hinweis zu den Links:
Zu grauen Einträgen liegen derzeit keine weiteren Informationen vor. Sie können diese Links aber nutzen, um die Einträge beispielsweise in Ihre Merkliste aufzunehmen.

Verfahrensgang

 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (13)Zitiert selbst (18)

  • BVerwG, 27.06.2018 - 6 C 39.16

    Auswahlermessen; Beschuldigtenbegriff; Beschuldigter; Einheit des …

    Auszug aus OVG Rheinland-Pfalz, 24.09.2018 - 7 A 10084/18
    Nur während der Anhängigkeit eines solchen Verfahrens kann die Anordnung der erkennungsdienstlichen Behandlung ergehen, wobei der Betroffene nur bei Ergehen der Anordnung und nicht auch noch bei Erlass des Widerspruchsbescheides Beschuldigter gewesen sein muss (BVerwG, Urteil vom 27. Juni 2018 - 6 C 39.16 -, juris, Rn. 13).

    Damit werden im Anwendungsbereich des § 81b Alt. 2 StPO Fälle ausgefiltert, in denen eine erkennungsdienstliche Behandlung zu Zwecken der Strafverfolgungsvorsorge, insbesondere nach dem Ergebnis des gegen den Betroffenen als Beschuldigten geführten Anlassverfahrens, bereits dem Grunde nach nicht gerechtfertigt ist (BVerwG, Urteil vom 27. Juni 2018 - 6 C 39.16 -, juris, Rn. 21).

  • BVerwG, 19.10.1982 - 1 C 29.79

    Fingerabdruckabnahme bei Kaffeefahrten-Betrüger - § 81b Alt. 2 StPO, …

    Auszug aus OVG Rheinland-Pfalz, 24.09.2018 - 7 A 10084/18
    Rn. 26 Die Anordnung der erkennungsdienstlichen Behandlung war jedoch nicht notwendig im Sinne des § 81b Alt. 2 StPO, da nach der maßgeblichen Sachlage im Zeitpunkt der letzten mündlichen Verhandlung im Berufungsverfahren (vgl. hierzu: BVerwG, Urteil vom 19. Oktober 1982 - 1 C 29.79 -, BVerwGE 66, 192 = juris, Rn. 33;… Beschluss vom 14. Juli 2014 - 6 B 2.14 -, juris, Rn. 5) Anhaltspunkte für die Annahme, dass die erkennungsdienstlichen Unterlagen künftig gegen den Kläger zu führende Ermittlungen fördern könnten, nicht vorliegen.

    Die Notwendigkeit von Maßnahmen bemisst sich danach, ob der anlässlich des gegen den Betroffenen gerichteten Strafverfahrens festgestellte Sachverhalt nach kriminalistischer Erfahrung angesichts aller Umstände des Einzelfalls - insbesondere angesichts der Art, Schwere und Begehungsweise der dem Betroffenen im strafrechtlichen Anlassverfahren zur Last gelegten Straftaten, seiner Persönlichkeit sowie unter Berücksichtigung des Zeitraums, während dessen er strafrechtlich nicht (mehr) in Erscheinung getreten ist - Anhaltspunkte für die Annahme bietet, dass der Betroffene künftig oder anderwärts gegenwärtig mit guten Gründen als Verdächtiger in den Kreis potentieller Beteiligter an einer noch aufzuklärenden strafbaren Handlung einbezogen werden könnte und dass die erkennungsdienstlichen Unterlagen die dann zu führenden Ermittlungen - den Betroffenen schließlich überführend oder entlastend - fördern könnten (BVerwG, Urteil vom 19. Oktober 1982 - 1 C 29/79 -, juris, Rn. 33).

  • BGH, 03.06.2008 - 1 StR 59/08

    Bedingter Tötungsvorsatz beim Schütteln eines Kleinkindes

    Auszug aus OVG Rheinland-Pfalz, 24.09.2018 - 7 A 10084/18
    Hiernach ist bei Schüttelfällen ein bedingter Tötungsvorsatz - so wie auch hier - vielfach nicht feststellbar (BGH, Urteil vom 3. Juni 2008 - 1 StR 59/08 -, juris, Rn. 12).
  • BGH, 24.07.2003 - 3 StR 159/03

    Beweiswürdigung (Überzeugungsbildung); Körperverletzungsvorsatz (maßgeblicher …

    Auszug aus OVG Rheinland-Pfalz, 24.09.2018 - 7 A 10084/18
    Selbst unter Zugrundelegung einer allgemein vorherrschenden Kenntnis darüber, dass ein heftiges Schütteln eines Säuglings zu einer erheblichen Beeinträchtigung seines körperlichen Wohlbefindens und zu einer sogar lebensgefährdenden Beschädigung seiner Gesundheit führen kann, ist insbesondere bei nur einmaligem Schütteln in einer erheblichen Stresssituation und bei affektiver Erregung nicht ohne Weiteres ein Körperverletzungsvorsatz anzunehmen (BGH, Urteil vom 24. Juli 2003 - 3 StR 159/03 -, juris, Rn. 9).
  • BVerfG, 08.03.2011 - 1 BvR 47/05

    Freiheit der Person (Abgrenzung von Freiheitsentziehung und …

    Auszug aus OVG Rheinland-Pfalz, 24.09.2018 - 7 A 10084/18
    Rn. 27 Das in § 81b StPO gesondert aufgenommene Tatbestandsmerkmal der Notwendigkeit, in dem das Verhältnismäßigkeitsprinzip auf einfachgesetzlicher Ebene seinen Niederschlag gefunden hat (BVerfG, Beschluss vom 8. März 2011 - 1 BvR 47/05 -, juris, Rn. 24), unterliegt als unbestimmter Rechtsbegriff voller gerichtlicher Kontrolle.
  • BVerwG, 14.07.2014 - 6 B 2.14

    Erkennungsdienstliche Behandlung; Anordnung; Vollzug; Anforderungen an die …

    Auszug aus OVG Rheinland-Pfalz, 24.09.2018 - 7 A 10084/18
    Rn. 26 Die Anordnung der erkennungsdienstlichen Behandlung war jedoch nicht notwendig im Sinne des § 81b Alt. 2 StPO, da nach der maßgeblichen Sachlage im Zeitpunkt der letzten mündlichen Verhandlung im Berufungsverfahren (vgl. hierzu: BVerwG…, Urteil vom 19. Oktober 1982 - 1 C 29.79 -, BVerwGE 66, 192 = juris, Rn. 33; Beschluss vom 14. Juli 2014 - 6 B 2.14 -, juris, Rn. 5) Anhaltspunkte für die Annahme, dass die erkennungsdienstlichen Unterlagen künftig gegen den Kläger zu führende Ermittlungen fördern könnten, nicht vorliegen.
  • VGH Baden-Württemberg, 18.12.2003 - 1 S 2211/02

    Zur landesrechtlichen Legitimation erkennungsdienstlicher Maßnahmen, die der …

    Auszug aus OVG Rheinland-Pfalz, 24.09.2018 - 7 A 10084/18
    Lediglich das der polizeilichen Prognose über das künftige Verhalten des Betroffenen zugrunde liegende Wahrscheinlichkeitsurteil ist einer Kontrolle nur begrenzt zugänglich; diese erstreckt sich nur darauf, ob die Prognose auf zutreffender Tatsachengrundlage beruht und ob sie nach gegebenem Erkenntnisstand unter Einbeziehung des kriminalistischen Erfahrungswissens sachgerecht und vertretbar ist (vgl. HessVGH…, Urteil vom 20. Juli 1993 - 11 UE 2285/89 -, juris, Rn. 40; VGH BW, Urteil vom 18. Dezember 2003 - 1 S 2211/02 -, juris, Rn. 39; SächsOVG…, Beschluss vom 29. Januar 2010 - 3 D 91/08 -, juris, Rn. 6;… OVG Nds., Beschluss vom 31. August 2010 - 11 ME 288/10 -, juris, Rn. 5; SaarlOVG…, Urteil vom 5. Oktober 2012 - 3 A 72/12 -, juris, Rn. 57; OVG Sachsen-Anhalt…, Beschluss vom 28. März 2018 - 3 O 73/18 -, juris, Rn. 7).
  • OVG Niedersachsen, 31.08.2010 - 11 ME 288/10

    Anwendbarkeit einer sofortigen vollziehbaren Anordnung nach § 81b Alt. 2 …

    Auszug aus OVG Rheinland-Pfalz, 24.09.2018 - 7 A 10084/18
    Lediglich das der polizeilichen Prognose über das künftige Verhalten des Betroffenen zugrunde liegende Wahrscheinlichkeitsurteil ist einer Kontrolle nur begrenzt zugänglich; diese erstreckt sich nur darauf, ob die Prognose auf zutreffender Tatsachengrundlage beruht und ob sie nach gegebenem Erkenntnisstand unter Einbeziehung des kriminalistischen Erfahrungswissens sachgerecht und vertretbar ist (vgl. HessVGH…, Urteil vom 20. Juli 1993 - 11 UE 2285/89 -, juris, Rn. 40; VGH BW…, Urteil vom 18. Dezember 2003 - 1 S 2211/02 -, juris, Rn. 39; SächsOVG…, Beschluss vom 29. Januar 2010 - 3 D 91/08 -, juris, Rn. 6; OVG Nds., Beschluss vom 31. August 2010 - 11 ME 288/10 -, juris, Rn. 5; SaarlOVG…, Urteil vom 5. Oktober 2012 - 3 A 72/12 -, juris, Rn. 57; OVG Sachsen-Anhalt…, Beschluss vom 28. März 2018 - 3 O 73/18 -, juris, Rn. 7).
  • VGH Bayern, 02.04.2015 - 10 C 15.304

    Anordnung einer erkennungsdienstlichen Behandlung; Ermittlungsverfahren wegen …

    Auszug aus OVG Rheinland-Pfalz, 24.09.2018 - 7 A 10084/18
    Rn. 35 Anhand der Art der Tat - des gewaltsamen Schüttelns eines Säuglings - lässt sich anders als beispielsweise im Bereich von Sexualstraftaten (vgl. SaarlOVG…, Beschluss vom 13. März 2009 - 3 B 34.09 -, juris, Rn. 33 ff.; BayVGH, Beschluss vom 2. April 2015 - 10 C 15.304 -, juris, Rn. 8), im Bereich von Betäubungsmitteldelikten (vgl. BayVGH…, Beschluss vom 6. Dezember 2016 - 10 Cs 16.2069 -, juris, Rn. 11) oder bei typischen Aggressionsdelikten (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 3. Juni 2009 - OVG 1 M 4.08 - n.v.) nicht schon alleine und für sich genommen eine besondere Neigung herleiten, welche die Annahme eines damit möglicherweise einhergehenden Kontrollverlustes in der Öffentlichkeit rechtfertigen könnte.
  • VGH Bayern, 06.12.2016 - 10 CS 16.2069

    Erkennungsdienstliche Maßnahmen zur Strafverfolgungsvorsorge

    Auszug aus OVG Rheinland-Pfalz, 24.09.2018 - 7 A 10084/18
    Rn. 35 Anhand der Art der Tat - des gewaltsamen Schüttelns eines Säuglings - lässt sich anders als beispielsweise im Bereich von Sexualstraftaten (vgl. SaarlOVG…, Beschluss vom 13. März 2009 - 3 B 34.09 -, juris, Rn. 33 ff.; BayVGH…, Beschluss vom 2. April 2015 - 10 C 15.304 -, juris, Rn. 8), im Bereich von Betäubungsmitteldelikten (vgl. BayVGH, Beschluss vom 6. Dezember 2016 - 10 Cs 16.2069 -, juris, Rn. 11) oder bei typischen Aggressionsdelikten (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 3. Juni 2009 - OVG 1 M 4.08 - n.v.) nicht schon alleine und für sich genommen eine besondere Neigung herleiten, welche die Annahme eines damit möglicherweise einhergehenden Kontrollverlustes in der Öffentlichkeit rechtfertigen könnte.
  • VGH Bayern, 17.11.2008 - 10 C 08.2872

    Erkennungsdienstliche Maßnahme; Wiederholungsgefahr; Ermessen

  • OVG Saarland, 05.10.2012 - 3 A 72/12

    Fortsetzungsfeststellungsklage gerichtet auf die Feststellung der …

  • OVG Sachsen-Anhalt, 28.03.2018 - 3 O 73/18

    Erkennungsdienstliche Behandlung bei Qualifizierung einer Anlasstat als …

  • BVerwG, 23.11.2009 - 3 B 34.09
  • OVG Sachsen, 29.01.2010 - 3 D 91/08

    Heranziehung zu erkennungsdienstlichen Maßnahmen

  • OVG Sachsen, 21.12.2017 - 3 D 68/17

    Erkennungsdienstliche Behandlung; Prozesskostenhilfe; Verfahrenseinstellung

  • VGH Hessen, 20.07.1993 - 11 UE 2285/89

    Aufbewahrung erkennungsdienstlicher Unterlagen

  • VGH Bayern, 11.03.2004 - 24 CS 03.3324
  • OVG Sachsen-Anhalt, 08.03.2019 - 3 L 238/17

    Erkennungsdienstliche Behandlung bei Sexualdelikt

    juris, RdNr. 7, m.w.N.; OVG RP, Urt. v. 24. September 2018 - 7 A 10084/18 -, juris, RdNr. 27, m.w.N.).

    Hierbei sind die Anforderungen, die an die Wiederholungsgefahr, das heißt an die Wahrscheinlichkeit eines erneuten Schadenseintritts gestellt werden müssen, umso geringer, je höherwertiger das gefährdete Rechtsgut ist (OVG RP, Urt. v. 24. September 2018, a.a.O.; BayVGH, Beschl. v. 17. November 2008 - 10 C 08.2872 -, juris, RdNr. 12).

  • VG Trier, 07.08.2023 - 8 K 1253/23

    Erkennungsdienstliche Behandlung einer Klimaaktivistin

    Durch dieses in § 81b Abs. 1 StPO gesondert aufgenommene Tatbestandsmerkmal hat der Verhältnismäßigkeitsgrundsatz auf einfachgesetzlicher Ebene seinen Niederschlag gefunden (vgl. OVG RP, Urteil vom 24. September 2018 - 7 A 10084/18 -, juris Rn. 27; BVerfG…, Beschluss vom 8. März 2011 - 1 BvR 47/05 -, juris Rn. 24).
  • VG München, 27.03.2019 - M 7 K 17.4047

    Anordnung einer erkennungsdienstlichen Behandlung

    Hiervon ist im Hinblick auf etwaige zukünftige gleichgelagerte Straftaten im privaten Raum auszugehen (vgl. OVG RP, B.v. 24.9.2018 - 7 A 10084/18 - juris Rn. 29).
  • VG Berlin, 29.01.2025 - 1 L 561.24
    Rn. 22 Die Erforderlichkeit einer erkennungsdienstlichen Behandlung entscheidet sich danach, ob die erkennungsdienstlichen Unterlagen für die Aufklärung solcher oder vergleichbarer Straftaten, für die eine Wiederholungsgefahr prognostiziert werden kann, geeignet und notwendig sind (vgl. OVG Koblenz, Urteil vom 24. September 2018 - 7 A 10084/18 -, juris Ls. 3).

    Hiervon ist etwa im Hinblick auf etwaige zukünftige gleichgelagerte Straftaten im privaten Raum, wie z.B. das Schütteln eines Säuglings, auszugehen (vgl. zum Vorstehenden: OVG Koblenz, Urteil vom 24. September 2018 - 7 A 10084/18 -, juris Rn. 29).

    Die Eignung der erkennungsdienstlichen Maßnahmen ist auf die Aufklärung solcher Straftaten zu beziehen, für welche die Wiederholungsgefahr prognostiziert ist (OVG Koblenz, Urteil vom 24. September 2018 - 7 A 10084/18 -, juris Rn. 31).

  • VG Hamburg, 09.07.2021 - 3 E 2500/21

    Erfolgloser Eilantrag gegen eine wegen des Verdachts sexueller Belästigungen …

    Lediglich das der polizeilichen Prognose über das künftige Verhalten des Betroffenen zu Grunde liegende Wahrscheinlichkeitsurteil ist der gerichtlichen Kontrolle nur begrenzt zugänglich; es erstreckt sich nur darauf, ob die Prognose auf zutreffender Tatsachengrundlage beruht und ob sie nach gegebenem Erkenntnisstand und der Einbeziehung des kriminalistischen Erfahrungswissens sachgerecht und vertretbar ist (OVG Koblenz, Urt. v. 24.9.2018, 7 A 10084/18, juris Rn. 27 m.w.N.).
  • VG Hamburg, 29.05.2024 - 2 E 171/24

    Überwiegend erfolgloser Eilantrag gegen Anordnungen und Vorladungen zu …

    Soweit die obergerichtliche Rechtsprechung das der polizeilichen Prognose über das künftige Verhalten des Betroffenen zugrunde liegende Wahrscheinlichkeitsurteil teilweise ohne nähere Begründung einer nur eingeschränkten gerichtlichen Kontrolle unterzieht (OVG Hamburg, Beschl. v. 7.10.2022, 4 Bs 92/22, n.v.; Beschl. v. 3.6.2019, 4 Bs 174/18, n.v.; OVG Koblenz, Urt. v. 24.9.2018, 7 A 10084/18, juris Rn. 27), folgt die Kammer dem nicht.
  • OVG Berlin-Brandenburg, 08.06.2022 - 1 B 3.22

    Anordnung erkennungsdienstlicher Maßnahmen; sexueller Missbrauch von …

    Dort heißt es: "Anhand der Art derartiger Taten (im familiären Kreis) - etwa des gewaltsamen Schüttelns eines Säuglings - lässt sich anders als bspw. im Bereich von Sexualstraftaten, im Bereich von Betäubungsmitteldelikten oder bei typischen Aggressionsdelikten nicht schon alleine und für sich genommen eine besondere Neigung herleiten, welche die Annahme eines damit möglicherweise einhergehenden Kontrollverlustes in der Öffentlichkeit rechtfertigen könnte (OVG Koblenz Urt. v. 24.9.2018 - 7 A 10084/18, BeckRS 2018, 27128 Rn. 35)" (Unterstreichung d. d. Senat) .
  • VG Hamburg, 30.05.2022 - 5 E 1895/22

    Erkennungsdienstliche Behandlung durch die Polizei; Anhörung zur nachträglichen …

    Rn. 74 Dabei ist das der polizeilichen Prognose über das künftige Verhalten des Betroffenen zu Grunde liegende Wahrscheinlichkeitsurteil gerichtlich nur darauf zu überprüfen, ob die Prognose auf zutreffender Tatsachengrundlage beruht und ob sie nach gegebenem Erkenntnisstand und der Einbeziehung des kriminalistischen Erfahrungswissens sachgerecht und vertretbar ist (OVG Koblenz, Urt. v. 24.9.2018, 7 A 10084/18, juris Rn. 27 m.w.N.; VG Hamburg, Beschl. v. 9.7.2021, 3 E 2500/21, http://justiz.hamburg.de/contentblob/15259010/78ecc9cc2c9c097eb00d07ce4e3b041c/data/3-e-2500-21-beschluss-vom-9-7-21.pdf).
  • VG Trier, 28.06.2023 - 8 K 1152/23

    Erkennungsdienstliche Behandlung von Heranwachsenden

    Durch dieses in § 81b Abs. 1 StPO gesondert aufgenommene Tatbestandsmerkmal hat der Verhältnismäßigkeitsgrundsatz auf einfachgesetzlicher Ebene seinen Niederschlag gefunden (vgl. OVG RP, Urteil vom 24. September 2018 - 7 A 10084/18 -, juris Rn. 27; BVerfG…, Beschluss vom 8. März 2011 - 1 BvR 47/05 -, juris Rn. 24).
  • VG Berlin, 04.01.2022 - 1 L 420.21
    Die Eignung der erkennungsdienstlichen Maßnahmen ist auf die Aufklärung solcher Straftaten zu beziehen, für welche die Wiederholungsgefahr prognostiziert ist (OVG Koblenz, Urteil vom 24. September 2018 - 7 A 10084/18, juris Rn. 31).
  • VG Berlin, 28.03.2023 - 1 L 43.23
  • VG Berlin, 20.12.2024 - 1 L 483.24

    Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung einer Vorladung zur …

  • VG Berlin, 11.03.2024 - 1 L 49.24
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
dejure.org Übersicht OVG Rheinland-Pfalz

Rechtsprechung
   OVG Rheinland-Pfalz, 24.09.2018 - 7 A 10256/18.OVG   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2018,35198
OVG Rheinland-Pfalz, 24.09.2018 - 7 A 10256/18.OVG (https://dejure.org/2018,35198)
OVG Rheinland-Pfalz, Entscheidung vom 24.09.2018 - 7 A 10256/18.OVG (https://dejure.org/2018,35198)
OVG Rheinland-Pfalz, Entscheidung vom 24. September 2018 - 7 A 10256/18.OVG (https://dejure.org/2018,35198)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2018,35198) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (6)

  • rechtsportal.de

    Alkoholeinfluss; alkoholisiert; Anfangsverdacht; Beschuldigteneigenschaft; erkennungsdienstliche Behandlung; erkennungsdienstliche Maßnahmen; Falschbelastung; glaubhaft; Glaubhaftigkeit; Haftgrund; hinreichender Tatverdacht; kriminalistische Erfahrung; kriminalistische ...

  • rechtsportal.de

    Notwendigkeit erkennungsdienstlicher Maßnahmen unter Würdigung der gesamten Umstände im Falle einer Verfahrenseinstellung mangels hinreichenden Tatverdachts; Unterscheidung der Verdachtsstufe des hinreichenden Tatverdachts von dem für die präventive erkennungsdienstliche ...

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (4)

  • lawblog.de (Kurzinformation)

    Kommt Zeit, kommt Rat

  • lto.de (Kurzinformation)

    Zur erkennungsdienstlichen Behandlung: Restverdacht rechtfertigt polizeiliche Maßnahmen

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Lichtbilder, Fingerabdruck etc. von Beschuldigten

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Notwendigkeit erkennungsdienstlicher Maßnahmen unter Würdigung der gesamten Umstände im Falle einer Verfahrenseinstellung mangels hinreichenden Tatverdachts; Unterscheidung der Verdachtsstufe des hinreichenden Tatverdachts von dem für die präventive erkennungsdienstliche ...

Verfahrensgang

 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (18)Zitiert selbst (14)

  • BVerwG, 19.10.1982 - 1 C 29.79

    Fingerabdruckabnahme bei Kaffeefahrten-Betrüger - § 81b Alt. 2 StPO, …

    Auszug aus OVG Rheinland-Pfalz, 24.09.2018 - 7 A 10256/18
    Rn. 34 Diese Anordnung war zum maßgeblichen Zeitpunkt der Sachlage bei der letzten mündlichen Verhandlung in der Tatsacheninstanz - hier also der mündlichen Verhandlung im Berufungsverfahren (vgl. hierzu: BVerwG, Urteil vom 19. Oktober 1982 - 1 C 29.79 -, juris, Rn. 31) - auch notwendig i.S.d. § 81b Alt. 2 StPO.

    Rn. 35 Die Notwendigkeit von Maßnahmen bemisst sich danach, ob der anlässlich des gegen den Betroffenen gerichteten Strafverfahrens festgestellte Sachverhalt nach kriminalistischer Erfahrung angesichts aller Umstände des Einzelfalls - insbesondere angesichts der Art, Schwere und Begehungsweise der dem Betroffenen im strafrechtlichen Anlassverfahren zur Last gelegten Straftaten, seiner Persönlichkeit sowie unter Berücksichtigung des Zeitraums, während dessen er strafrechtlich nicht (mehr) in Erscheinung getreten ist - Anhaltspunkte für die Annahme bietet, dass der Betroffene künftig oder anderwärts gegenwärtig mit guten Gründen als Verdächtiger in den Kreis potentieller Beteiligter an einer noch aufzuklärenden strafbaren Handlung einbezogen werden könnte und dass die erkennungsdienstlichen Unterlagen die dann zu führenden Ermittlungen - den Betroffenen schließlich überführend oder entlastend - fördern könnten (BVerwG, Urteil vom 19. Oktober 1982 - 1 C 29/79 -, juris, Rn. 33).

  • BGH, 01.06.1994 - StB 10/94

    Voraussetzungen des Auskunftsverweigerungsrechts und Anforderungen an die Annahme …

    Auszug aus OVG Rheinland-Pfalz, 24.09.2018 - 7 A 10256/18
    Als Abgrenzung zu den hierbei geforderten konkreten Tatsachen genügen (nur) bloße, nicht durch konkrete Umstände belegte Vermutungen oder reine denktheoretische Möglichkeiten zur Annahme eines prozessual ausreichenden Anfangsverdachts nicht (BGH, Beschluss vom 1. Juni 1994 - StB 10/94 -, juris, Rn. 13).
  • OVG Saarland, 13.03.2009 - 3 B 34/09

    Zur erkennungsdienstlichen Behandlung bei Sexualstraftaten

    Auszug aus OVG Rheinland-Pfalz, 24.09.2018 - 7 A 10256/18
    Sexualdelikte sind regelmäßig von einer besonderen Veranlagung oder Neigung des Täters geprägt und bergen damit statistisch betrachtet eine signifikant höhere Rückfallgefahr, wenn nicht die Tatumstände und alle weiteren bedeutsamen Faktoren auf eine zu erwartende Einmaligkeit der Tat hindeuten (so auch: SaarlOVG, Beschluss vom 13. März 2009 - 3 B 34/09 -, juris, Rn. 33 ff.; BayVGH…, Beschluss vom 2. April 2015 - 10 C 15.304 -, juris, Rn. 8;… hinsichtlich Sexualdelikten, die von pädophil veranlagten Menschen begangen werden: SächsOVG Beschluss vom 8. Juli 2015 - 3 D 33/15 -, juris, Rn. 9).
  • VGH Bayern, 02.04.2015 - 10 C 15.304

    Anordnung einer erkennungsdienstlichen Behandlung; Ermittlungsverfahren wegen …

    Auszug aus OVG Rheinland-Pfalz, 24.09.2018 - 7 A 10256/18
    Sexualdelikte sind regelmäßig von einer besonderen Veranlagung oder Neigung des Täters geprägt und bergen damit statistisch betrachtet eine signifikant höhere Rückfallgefahr, wenn nicht die Tatumstände und alle weiteren bedeutsamen Faktoren auf eine zu erwartende Einmaligkeit der Tat hindeuten (so auch: SaarlOVG…, Beschluss vom 13. März 2009 - 3 B 34/09 -, juris, Rn. 33 ff.; BayVGH, Beschluss vom 2. April 2015 - 10 C 15.304 -, juris, Rn. 8;… hinsichtlich Sexualdelikten, die von pädophil veranlagten Menschen begangen werden: SächsOVG Beschluss vom 8. Juli 2015 - 3 D 33/15 -, juris, Rn. 9).
  • OVG Sachsen, 08.07.2015 - 3 D 33/15

    Erkennungsdienstliche Maßnahme; Wiederholungsgefahr; Sexualdelikt

    Auszug aus OVG Rheinland-Pfalz, 24.09.2018 - 7 A 10256/18
    Sexualdelikte sind regelmäßig von einer besonderen Veranlagung oder Neigung des Täters geprägt und bergen damit statistisch betrachtet eine signifikant höhere Rückfallgefahr, wenn nicht die Tatumstände und alle weiteren bedeutsamen Faktoren auf eine zu erwartende Einmaligkeit der Tat hindeuten (so auch: SaarlOVG…, Beschluss vom 13. März 2009 - 3 B 34/09 -, juris, Rn. 33 ff.; BayVGH…, Beschluss vom 2. April 2015 - 10 C 15.304 -, juris, Rn. 8; hinsichtlich Sexualdelikten, die von pädophil veranlagten Menschen begangen werden: SächsOVG Beschluss vom 8. Juli 2015 - 3 D 33/15 -, juris, Rn. 9).
  • VG Koblenz, 25.08.2004 - 3 K 3001/03

    Löschung gespeicherter personenbezogener Daten; Erforderlichkeit der weiteren …

    Auszug aus OVG Rheinland-Pfalz, 24.09.2018 - 7 A 10256/18
    Dem Umstand, dass der Kläger seit Einstellung der Verfahren im Juli bzw. August 2017 bisher nicht mehr strafrechtlich in Erscheinung getreten ist und dem von dem Klägerbevollmächtigten in der mündlichen Verhandlung genannten Wechsel des sozialen Umfelds - der neuen Beziehung zu einer anderen Frau - kann demnach kein die Wiederholungsprognose entscheidungserheblich schmälerndes Gewicht beigemessen werden (vgl. zur fehlenden Bedeutung der wirtschaftlichen und familiären Verhältnisse bei Neigungsdelikten zutreffend auch: VG Koblenz, Urteil vom 25. August 2004 - 3 K 3001/03.KO -, n. v., Leitsatz unter juris).
  • BVerwG, 27.06.2018 - 6 C 39.16

    Auswahlermessen; Beschuldigtenbegriff; Beschuldigter; Einheit des …

    Auszug aus OVG Rheinland-Pfalz, 24.09.2018 - 7 A 10256/18
    Nur während der Anhängigkeit eines solchen Verfahrens kann die Anordnung der erkennungsdienstlichen Behandlung ergehen, wobei der Betroffene nur bei Ergehen der Anordnung und nicht auch noch bei Erlass des Widerspruchsbescheides Beschuldigter gewesen sein muss (BVerwG, Urteil vom 27. Juni 2018 - 6 C 39.16 -, juris).
  • BVerwG, 23.11.2005 - 6 C 2.05

    Vorbeugende Verbrechensbekämpfung; Strafverfolgungsvorsorge; Rechtsweg; …

    Auszug aus OVG Rheinland-Pfalz, 24.09.2018 - 7 A 10256/18
    Der spätere Wegfall der Beschuldigteneigenschaft durch Einstellung, Verurteilung oder Freispruch lässt die Rechtmäßigkeit der angeordneten Maßnahmen grundsätzlich unberührt (BVerwG, Urteil vom 23. November 2005 - 6 C 2.05 -, juris, Rn. 20, m. w. N.).
  • VGH Baden-Württemberg, 18.12.2003 - 1 S 2211/02

    Zur landesrechtlichen Legitimation erkennungsdienstlicher Maßnahmen, die der …

    Auszug aus OVG Rheinland-Pfalz, 24.09.2018 - 7 A 10256/18
    Lediglich das der polizeilichen Prognose über das künftige Verhalten des Betroffenen zugrunde liegende Wahrscheinlichkeitsurteil ist einer Kontrolle nur begrenzt zugänglich; diese erstreckt sich nur darauf, ob die Prognose auf zutreffender Tatsachengrundlage beruht und ob sie nach gegebenem Erkenntnisstand unter Einbeziehung des kriminalistischen Erfahrungswissens sachgerecht und vertretbar ist (vgl. HessVGH…, Urteil vom 20. Juli 1993 - 11 UE 2285/89 -, juris, Rn. 40; VGH BW, Urteil vom 18. Dezember 2003 - 1 S 2211/02 -, juris, Rn. 39; SächsOVG…, Beschluss vom 29. Januar 2010 - 3 D 91/08 -, juris, Rn. 6;… OVG Nds., Beschluss vom 31. August 2010 - 11 ME 288/10 -, juris, Rn. 5; SaarlOVG…, Urteil vom 5. Oktober 2012 - 3 A 72/12 -, juris, Rn. 57; OVG Sachsen-Anhalt…, Beschluss vom 28. März 2018 - 3 O 73/18 -, juris, Rn. 7).
  • OVG Niedersachsen, 31.08.2010 - 11 ME 288/10

    Anwendbarkeit einer sofortigen vollziehbaren Anordnung nach § 81b Alt. 2 …

    Auszug aus OVG Rheinland-Pfalz, 24.09.2018 - 7 A 10256/18
    Lediglich das der polizeilichen Prognose über das künftige Verhalten des Betroffenen zugrunde liegende Wahrscheinlichkeitsurteil ist einer Kontrolle nur begrenzt zugänglich; diese erstreckt sich nur darauf, ob die Prognose auf zutreffender Tatsachengrundlage beruht und ob sie nach gegebenem Erkenntnisstand unter Einbeziehung des kriminalistischen Erfahrungswissens sachgerecht und vertretbar ist (vgl. HessVGH…, Urteil vom 20. Juli 1993 - 11 UE 2285/89 -, juris, Rn. 40; VGH BW…, Urteil vom 18. Dezember 2003 - 1 S 2211/02 -, juris, Rn. 39; SächsOVG…, Beschluss vom 29. Januar 2010 - 3 D 91/08 -, juris, Rn. 6; OVG Nds., Beschluss vom 31. August 2010 - 11 ME 288/10 -, juris, Rn. 5; SaarlOVG…, Urteil vom 5. Oktober 2012 - 3 A 72/12 -, juris, Rn. 57; OVG Sachsen-Anhalt…, Beschluss vom 28. März 2018 - 3 O 73/18 -, juris, Rn. 7).
  • OVG Saarland, 05.10.2012 - 3 A 72/12

    Fortsetzungsfeststellungsklage gerichtet auf die Feststellung der …

  • OVG Sachsen-Anhalt, 28.03.2018 - 3 O 73/18

    Erkennungsdienstliche Behandlung bei Qualifizierung einer Anlasstat als …

  • OVG Sachsen, 29.01.2010 - 3 D 91/08

    Heranziehung zu erkennungsdienstlichen Maßnahmen

  • VGH Hessen, 20.07.1993 - 11 UE 2285/89

    Aufbewahrung erkennungsdienstlicher Unterlagen

  • OVG Rheinland-Pfalz, 30.04.2024 - 7 A 10988/23

    Polizeiliche Sicherstellung eines Motorrades; Abwehr einer gegenwärtigen Gefahr

    Die nach § 81b Abs. 1 Alt. 2 StPO erforderliche Prognose setzt daher lediglich voraus, dass angesichts aller Umstände des Einzelfalls tatsächliche Anhaltspunkte die Annahme rechtfertigen, der Beschuldigte könne auch künftig als Verdächtiger einer Straftat in Betracht kommen (stRspr. vgl. BVerwG…, Urteil vom 19. Oktober 1982 - 1 C 29/79 -, juris Rn. 33;… Beschluss vom 25. März 2019 - 6 B 163/18 u.a. -, juris Rn. 10 m.w.N.; OVG RP, Beschluss vom 4. Dezember 2015 - 7 A 10187/15.OVG -, n.v.; Urteil vom 24. September 2018 - 7 A 10256/18.OVG -, juris Rn. 35).

    Soweit nach der Rechtsprechung des Senats und anderer Obergerichte für die Anordnung von Maßnahmen nach § 81b Abs. 1 Alt. 2 StPO ein auf tatsächliche Anhaltspunkte gestützter und mit einem Anfangsverdacht im Sinne des § 152 Abs. 2 StPO vergleichbarer (Rest-)Verdacht ausreichend sein kann (vgl. OVG RP, Beschluss vom 4. Dezember 2015 - 7 A 10187/15.OVG -, n.v.; Urteil vom 24. September 2018 - 7 A 10256/18.OVG -, juris Rn. 35; BayVGH…, Beschluss vom 5. Januar 2017 - 10 ZB 14.2603 -, BeckRS 2017, 100320 Rn. 9; OVG Sachsen-Anhalt…, Beschluss vom 22. April 2020 - 3 O 27/20 -, juris Rn. 7; OVG Mecklenburg-Vorpommern…, Urteil vom 25. November 2015 - 3 L 146713 -, juris Rn. 53), bezieht sich diese Rechtsprechung allein auf die zu erstellende Prognose, dass der Betroffene auch zukünftig Anlass zu polizeilichen Ermittlungen geben kann.

  • VG Trier, 07.08.2023 - 8 K 1253/23

    Erkennungsdienstliche Behandlung einer Klimaaktivistin

    Daran fehlt es nur dann, wenn die Verdachtsmomente gegen den Betroffenen vollständig ausgeräumt sind oder der festgestellte Sachverhalt sich unter keinen Tatbestand einer Strafrechtsnorm subsumieren lässt - ein Tatnachweis oder eine strafgerichtliche Verurteilung ist indes nicht erforderlich (vgl. zu Vorstehendem: OVG RP, Urteil vom 24. September 2018, - 7 A 10256/18.OVG - , juris Rn. 35; BVerwG…, Urteil vom 19. Oktober 1982 - 1 C 29.79 -, juris Rn. 33).

    Entscheidend ist nämlich nur, ob die Umstände des Einzelfalls nach kriminalistischer Erfahrung die Annahme rechtfertigen, der Betroffene werde sich erneut über strafbewehrte Vorschriften hinwegsetzen (vgl. OVG Lüneburg…, Beschluss vom 29. Juni 2016 - 11 ME 100/16 -, juris Rn. 13; OVG Sachsen-Anhalt…, Beschluss vom 28. März 2018 - 3 O 73/18 -, juris Rn. 13; so in der Tendenz wohl auch: OVG RP, Urteil vom 24. September 2018, a. a. O., Rn. 35).

  • VG Trier, 28.06.2023 - 8 K 1152/23

    Erkennungsdienstliche Behandlung von Heranwachsenden

    Dabei sind insbesondere Art, Schwere und Begehungsweise der dem Betroffenen im strafrechtlichen Anlassverfahren zur Last gelegten Straftaten, seine Persönlichkeit sowie der Zeitraum, während dessen er strafrechtlich nicht (mehr) in Erscheinung getreten ist, zu berücksichtigen (vgl. zu Vorstehendem: OVG RP, Urteil vom 24. September 2018, - 7 A 10256/18.OVG -, juris Rn. 35; BVerwG…, Urteil vom 19. Oktober 1982 - 1 C 29.79 -, juris Rn. 33).

    In einem solchen Fall ist daher unter Würdigung der gesamten Umstände die Frage zu beantworten, ob mit der Einstellung eines strafrechtlichen Ermittlungsverfahrens der Tatverdacht gegen den Beteiligten vollständig entfallen oder ob ein sogenannter Restverdacht gegeben ist, nach dem begründete Anhaltspunkte dafür bestehen, dass der Beteiligte auch zukünftig Anlass zu polizeilichen Ermittlungen geben kann (vgl. dazu: OVG RP, Urteil vom 24. September 2018 - 7 A 10256/18.OVG -, juris Rn. 35).

    Entscheidend ist nämlich nur, ob die Umstände des Einzelfalls nach kriminalistischer Erfahrung die Annahme rechtfertigen, der Betroffene werde sich erneut über strafbewehrte Vorschriften hinwegsetzen (vgl. OVG Lüneburg…, Beschluss vom 29. Juni 2016 - 11 ME 100/16, juris, Rn. 13; OVG Sachsen-Anhalt…, Beschluss vom 28. März 2018 - 3 O 73/18 -, juris, Rn. 13; so in der Tendenz wohl auch: OVG RP, Urteil vom 24. September 2018, a. a. O., Rn. 35).

  • VG Hamburg, 09.07.2021 - 3 E 2500/21

    Erfolgloser Eilantrag gegen eine wegen des Verdachts sexueller Belästigungen …

    Im Übrigen ist zu sehen, dass das den Vorfall aus 2018 betreffende Verfahren 2272 Js 144/18 - entgegen dem in dem Bescheid vom 16. Februar 2021 erweckten Eindruck, den die Antragsgegnerin mit ihren weiteren Darlegungen korrigiert hat - nicht ausschlaggebend für die Anordnung erkennungsdienstlicher Maßnahmen gewesen ist (vgl. zur Berücksichtigung von eingestellten Verfahren bei Anordnungen gemäß § 81b Alt. 2 StPO: OVG Koblenz, Beschl. v. 24.9.2018, 7 A 10256/18, juris Rn. 35;… VG Neustadt a.d. Weinstraße, Urt. v. 4.2.2019, 5 K 718/18.NW, juris Rn. 34).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 15.12.2022 - 5 A 2062/22

    Notwendigkeit der Anfertigung und Aufbewahrung von erkennungsdienstlichen …

    Rn. 20 Vgl. OVG NRW, Beschluss vom 4. Mai 2021 - 5 A 223/20 -, n. v., Seite 7 des Beschlussabdrucks; OVG Rh.-Pf., Urteil vom 24. September 2018 - 7 A 10256/18 -, juris, Rn. 43.
  • VG Neustadt, 04.02.2019 - 5 K 718/18

    Austausch der Rechtsgrundlage bei erkennungsdienstlichen Maßnahmen- Handel mit …

    Beschuldigter in diesem Sinne ist der Verdächtige, gegen den aufgrund zureichender tatsächlicher Anhaltspunkte ein Ermittlungs- bzw. Strafverfahren betrieben wird (vgl. OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 24. September 2018 - 7 A 10256/18 -, Rn. 32 , juris).

    Der damit erforderliche Restverdacht hinsichtlich der Anlasstat kann auch durch die Verdachtslage im Anlassverfahren stützende Erkenntnisse aus weiteren gegen den Betroffenen geführten und nach § 170 Abs. 2 StPO eingestellten Ermittlungsverfahren untermauert werden, soweit im Hinblick auf diese weiteren Erkenntnisse ein Tatverdacht nicht vollständig ausgeräumt worden ist ( OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 24. September 2018 - 7 A 10256/18 -, Rn. 35 , juris).

  • VG Aachen, 10.05.2024 - 6 K 2021/23
    Rn. 5 Vgl. OVG Rh.-Pf., Urteil vom 24. September 2018 - 7 A 10256/18 -, juris Rn. 43.

    Rn. 8 Vgl. OVG NRW, Beschluss vom 27. August 2014 - 5 A 1692/13 -, juris, Rn. 9; OVG LSA, Beschluss vom 8. März 2019 - 3 L 238/17 -, juris, Rn. 36; OVG Rh.-Pf., Urteil vom 24. September 2018 - 7 A 10256/18 -, juris, Rn. 55; Sächs. OVG, Urteil vom 19. April 2018 - 3 A 215/17 -, juris, Rn. 26 und 29; VG Mainz, Urteil vom 9. August 2018 - 1 K 1404/17.MZ -, juris, Rn. 50.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 04.05.2021 - 5 A 223/20

    Vorliegen der Voraussetzungen für eine Anordnung der erkennungsdienstlichen …

    Rn. 32 Vgl. OVG Rh.-Pf., Urteil vom 24. September 2018- 7 A 10256/18 -, juris, Rn. 43.
  • VGH Bayern, 15.01.2026 - 10 CS 25.2390

    Anordnung erkennungsdienstlicher Behandlung, Ermittlungsverfahren wegen des …

    Im Rahmen der Würdigung der Umstände des Einzelfalls ist im Falle von Sexualdelikten zu berücksichtigen, dass diese regelmäßig von einer besonderen Veranlagung oder Neigung des Täters geprägt sind und damit statistisch betrachtet eine signifikant höhere Rückfallgefahr bergen, wenn nicht die Tatumstände und alle weiteren bedeutsamen Faktoren auf eine zu erwartende Einmaligkeit der Tat hindeuten (…BVerfG, B.v. 1.6.2006 - 1 BvR 2293/03 - juris Rn. 15;… BayVGH, B.v. 2.4.2015 - 10 C 15.304 - juris Rn. 8;… OVG NW, B.v. 15.11.2023 - 5 B 1015/23 - juris Rn. 16 bis 18; OVG LSA, B.v. 8.3.2019 - 3 L 238/17 - juris Rn. 36 OVG RhPf, U.v. 24.9.2018 - 7 A 10256/18 - juris Rn. 55;… SächsOVG, U.v. 19.4.2018 - 3 A 215/17 - juris Rn. 24).
  • OVG Berlin-Brandenburg, 08.06.2022 - 1 B 3.22

    Anordnung erkennungsdienstlicher Maßnahmen; sexueller Missbrauch von …

    Vielmehr ist der Beklagte zu Recht davon ausgegangen, dass der Kläger beschuldigt wurde, ein sog. Risiko- bzw. Neigungsdelikt begangen zu haben, dessen hohe potentielle Wiederholungsgefahr sich nach kriminalistischer Einschätzung sowie angesichts der Zeugenaussagen (VV Bl. 12 ff.) nicht auf den häuslichen, rein privaten Bereich beschränke (ebenso OVG Bautzen…, Beschluss vom 27. September 2021 - 6 a 425/20 - juris Rn. 6 m.w.N.; OVG Koblenz, Urteil vom 24. September 2018 - 7 A 10256/18 - juris Rn. 57 und VG Cottbus…, Urteil vom 6. Juli 2020 - 3 K 1542/19 - BeckRS 2020, 15765, Rn. 21 ff.).
  • VGH Bayern, 26.01.2026 - 10 CE 25.2440

    Einstweiliger Rechtsschutz (Beschwerde), fortbestehende Wiederholungsgefahr …

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 22.12.2020 - 5 A 1800/19

    Notwendigkeit der Anordnung von erkennungsdienstlichen Maßnahmen eines …

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 28.10.2022 - 5 E 310/22

    Notwendigkeit der Anordnung der erkennungsdienstlichen Behandlung eines …

  • VG Potsdam, 14.02.2023 - 3 K 789/21
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 15.11.2023 - 5 B 1015/23

    Anordnung der aufschiebenden Wirkung gegen eine erkennungsdienstlicher Maßnahme …

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 21.11.2022 - 5 A 3238/21

    Zulässigkeit erkennungsdienstlicher Maßnahmen bei hinreichenden Anhaltspunkten …

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 16.08.2022 - 5 E 954/21

    Notwendigkeit der Anordnung der erkennungsdienstlichen Behandlung eines …

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 10.10.2022 - 5 A 1480/21

    Vorladung einer Person zur erkennungsdienstlichen Behandlung aus …

Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
dejure.org Übersicht OVG Rheinland-Pfalz
dejure.org nutzen ohne Ablenkung
Werbung abschalten. Jetzt buchen! Keine automatische Verlängerung.
Info zum PUR-Angebot
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht