Rechtsprechung
| OLG Hamm, 16.07.2019 - 7 U 80/18 |
Volltextveröffentlichungen (5)
- openjur.de
- NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
§§ 823, 824, 1004 BGB, § 929 Abs. 2 ZPO, § 12 WBVG
Unterlassung, kreditgefährdende Äußerung, Wiederholungsgefahr, Vollziehung einer einstweiligen Verfügung - rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
BGB § 1004 Abs. 1 S. 2
Voraussetzungen kreditgefährdender Äußerungen - ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
Kann Vermutung für das Vorliegen einer Wiederholungsgefahr widerlegt werden?
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- LG Bochum, 17.10.2018 - 2 O 305/18
- OLG Hamm, 16.07.2019 - 7 U 80/18
Papierfundstellen
- NZM 2020, 78
Wird zitiert von ... (4) Zitiert selbst (20)
- OLG Hamburg, 25.07.2018 - 3 U 51/18
Einstweiliges Verfügungsverfahren: Wahrung der Vollziehungsfrist durch Zustellung …
Auszug aus OLG Hamm, 16.07.2019 - 7 U 80/18
Rn. 57 Der Senat folgt der h.M. (OLG München, Urteil v. 06.02.2013, 15 U 2484/12; OLG Hamburg, Urteil v. 25.07.2018, 3 U 51/18;… BeckOKZPO/Mayer, a.a.O., § 936 Rn. 17;… MüKoZPO/Drescher, a.a.O., § 936 Rn. 49).Dies folgt schon daraus, dass § 724 Abs. 1 ZPO gem. §§ 936, 928 ZPO gerade nicht anwendbar ist (OLG München, Urteil v. 06.02.2013, 15 U 2484/12; OLG Hamburg, Urteil v. 25.07.2018, 3 U 51/18;… Zöller/Vollkommer, a.a.O., § 928 Rn. 6).
Die Vollziehung verfolgt hingegen nach allgemeiner Meinung den Zweck, den Schuldner vor der Erwirkung von Entscheidungen auf Vorrat sowie ihrer Durchsetzung erst nach längerer Zeit und unter veränderten Umständen zu schützen (BGH, Urteil v. 25.10.1990, IX ZR 211/89; Beschluss v. 22.01.2009, I ZB 115/07; OLG Köln, Urteil v. 07.04.2017, 6 U 135/16; OLG Hamburg, Urteil v. 25.07.2018, 3 U 51/18).
Zudem soll dem Schuldner deutlich gemacht werden, dass der Gläubiger seine gerichtlich zuerkannten Rechte nunmehr auch durchsetzen will (BGH, Urteil v. 22.10.1992, IX ZR 36/92; OLG Düsseldorf, Urteil v. 18.05.2015, 2 U 2/15; OLG Hamburg, Urteil v. 25.07.2018, 3 U 51/18).
Rn. 59 Ferner würde sonst an die Vollziehung i.S. von § 929 Abs. 2 ZPO durch die Parteien höhere Anforderungen gestellt als an die Zustellung von Amts wegen (OLG Hamburg, Urteil v. 25.07.2018, 3 U 51/18).
- BGH, 24.01.2006 - XI ZR 384/03
Zur Schadensersatzfeststellungsklage von Dr. Kirch gegen die Deutsche Bank AG und …
Auszug aus OLG Hamm, 16.07.2019 - 7 U 80/18
Vor abwertenden Meinungsurteilen oder Werturteilen bietet § 824 Abs. 1 BGB keinen Schutz (BGH, Urteil v. 24.01.2006, XI ZR 384/03 - juris Rn. 62/94).Bei Äußerungen, die sowohl Tatsachenbehauptungen als auch Meinungsäußerungen oder Werturteile enthalten, kommt es auf den Kern oder die Prägung der Aussage an, insbesondere ob die Äußerung insgesamt durch ein Werturteil geprägt ist und ihr Tatsachengehalt gegenüber der subjektiven Wertung in den Hintergrund tritt oder aber ob überwiegend, wenn auch vermischt mit Wertungen, über tatsächliche Vorgänge oder Zustände berichtet wird (BVerfG, Beschluss v. 09.10.1991, 1 BvR 1555/88; BGH, Urteil v. 29.01.2002, VI ZR 20/01; BGH, Urteil v. 24.01.2006, XI ZR 384/03).
Nach der Rechtsprechung des BGH (Urteil v. 24.01.2006, XI ZR 384/03) enthält § 824 BGB eine abschließende Haftungsregelung für die Verbreitung unwahrer Tatsachen.
- BGH, 22.10.1992 - IX ZR 36/92
Vollzug einstweiliger Anordnung - Kein Schadensersatzanspruch nach Erfüllung …
Auszug aus OLG Hamm, 16.07.2019 - 7 U 80/18
Zudem soll dem Schuldner deutlich gemacht werden, dass der Gläubiger seine gerichtlich zuerkannten Rechte nunmehr auch durchsetzen will (BGH, Urteil v. 22.10.1992, IX ZR 36/92; OLG Düsseldorf, Urteil v. 18.05.2015, 2 U 2/15; OLG Hamburg, Urteil v. 25.07.2018, 3 U 51/18).Dem steht auch nicht das Urteil des BGH vom 22.10.1992, IX ZR 36/92 entgegen.
- BGH, 16.11.2004 - VI ZR 298/03
Bauernfängerei
Auszug aus OLG Hamm, 16.07.2019 - 7 U 80/18
Die Beurteilung der Vertragsbestimmung erfordert - anders als die Deutung einfacher, auch in der Alltagssprache gängiger Rechtsbegriffe - eine rechtliche Bewertung (vgl. BGH, Urteil vom 16.11.2004, VI ZR 298/03 -, juris Rn. 25 m.w.N.).Rn. 41 Selbst wenn unterstellt wird, dass die Mitteilung der Auslegung des Mietvertrags in dem Kündigungsschreiben an den Bewohner Q eine Tatsachenmitteilung ist (vgl. zur Möglichkeit einer Tatsachenmitteilung bei Mitteilung einer rechtlichen Beurteilung BGH, Urteil v. 27.04.1999, VI ZR 174/97; BGH Urteil v. 16.11.2004, VI ZR 298/03), stellen sich die Angaben in dem Kündigungsschreiben als Wahrnehmung berechtigter Interessen dar, vgl. § 824 Abs. 2 BGB.
- BGH, 22.01.2009 - I ZB 115/07
Wirksamwerden einer im Verfahren des vorläufigen Rechtsschutzes durch Urteil …
Auszug aus OLG Hamm, 16.07.2019 - 7 U 80/18
Die Vollziehung verfolgt hingegen nach allgemeiner Meinung den Zweck, den Schuldner vor der Erwirkung von Entscheidungen auf Vorrat sowie ihrer Durchsetzung erst nach längerer Zeit und unter veränderten Umständen zu schützen (BGH, Urteil v. 25.10.1990, IX ZR 211/89; Beschluss v. 22.01.2009, I ZB 115/07; OLG Köln, Urteil v. 07.04.2017, 6 U 135/16; OLG Hamburg, Urteil v. 25.07.2018, 3 U 51/18). - BGH, 25.10.1990 - IX ZR 211/89
Wirksamkeit einer nach Ablauf der Vollziehungsfrist eines Arrestbefehls …
Auszug aus OLG Hamm, 16.07.2019 - 7 U 80/18
Die Vollziehung verfolgt hingegen nach allgemeiner Meinung den Zweck, den Schuldner vor der Erwirkung von Entscheidungen auf Vorrat sowie ihrer Durchsetzung erst nach längerer Zeit und unter veränderten Umständen zu schützen (BGH, Urteil v. 25.10.1990, IX ZR 211/89; Beschluss v. 22.01.2009, I ZB 115/07; OLG Köln, Urteil v. 07.04.2017, 6 U 135/16; OLG Hamburg, Urteil v. 25.07.2018, 3 U 51/18). - OLG Köln, 07.04.2017 - 6 U 135/16
Wettbewerbswidrigkeit der Bewerbung eines Produkts mit einem Testergebnis im …
Auszug aus OLG Hamm, 16.07.2019 - 7 U 80/18
Die Vollziehung verfolgt hingegen nach allgemeiner Meinung den Zweck, den Schuldner vor der Erwirkung von Entscheidungen auf Vorrat sowie ihrer Durchsetzung erst nach längerer Zeit und unter veränderten Umständen zu schützen (BGH, Urteil v. 25.10.1990, IX ZR 211/89; Beschluss v. 22.01.2009, I ZB 115/07; OLG Köln, Urteil v. 07.04.2017, 6 U 135/16; OLG Hamburg, Urteil v. 25.07.2018, 3 U 51/18). - OLG München, 06.02.2013 - 15 U 2848/12
Vollziehung einer durch Urteil erlassenen Unterlassungsverfügung
Auszug aus OLG Hamm, 16.07.2019 - 7 U 80/18
Darüber hinausgehende Anforderungen wären "bloße Förmelei" und würden dem Verfügungsgläubiger "nutzlose Pflichten auferlegen" (OLG München, Urteil v. 06.02.2013, 15 U 2848/12). - OLG Düsseldorf, 18.05.2015 - 2 U 2/15
Anforderungen an die Vollziehung einer Urteilsverfügung
Auszug aus OLG Hamm, 16.07.2019 - 7 U 80/18
Zudem soll dem Schuldner deutlich gemacht werden, dass der Gläubiger seine gerichtlich zuerkannten Rechte nunmehr auch durchsetzen will (BGH, Urteil v. 22.10.1992, IX ZR 36/92; OLG Düsseldorf, Urteil v. 18.05.2015, 2 U 2/15; OLG Hamburg, Urteil v. 25.07.2018, 3 U 51/18). - OLG München, 22.12.1994 - 29 W 2321/94
Auszug aus OLG Hamm, 16.07.2019 - 7 U 80/18
Nach der Erledigungserklärung war die Gesamtsumme der bis dahin angefallenen Kosten für den Streitwert entscheidend (vgl. OLG München NJW-RR 1995, 1086). - OLG Düsseldorf, 15.07.1987 - 2 U 77/87
- BGH, 10.04.2018 - VI ZR 396/16
Verbreitung ungenehmigter Filmaufnahmen aus Bio-Hühnerställen
- BVerfG, 09.10.1991 - 1 BvR 1555/88
Bayer-Aktionäre
- BGH, 15.09.2015 - VI ZR 175/14
Persönlichkeitsverletzung eines minderjähriges Kindes: Buchveröffentlichung einer …
- BGH, 14.11.2017 - VI ZR 534/15
Schmerzensgeld bei schwerer Persönlichkeitsrechtsverletzung: Schwere Beleidigung …
- BGH, 19.06.2008 - IX ZR 84/07
Inanspruchnahme des Insolvenzverwalters auf Herausgabe einer durch den Schuldner …
- BGH, 29.01.2002 - VI ZR 20/01
Zulässigkeit der Kritik an der gewerblichen Leistung eines …
- BVerfG, 16.03.1999 - 1 BvR 734/98
Meinungsfreiheit des Strafverteidigers bei Kritik an der Justiz
- BGH, 27.04.1999 - VI ZR 174/97
Leistung der Unterschrift des Prozeßbevollmächtigten mittels Faksimile-Stempel; …
- LG Lübeck, 31.05.2017 - 7 T 212/17
Berufsbetreuervergütung: Stundensatzerhöhung wegen einer Heilpraktikerausbildung
- OLG Dresden, 22.08.2023 - 4 U 779/23
Verletzung des Unternehmenspersönlichkeitsrechts durch Verbreitung unrichtiger …
Für die Ermittlung des Aussagegehalts einer Äußerung ist darauf abzustellen, wie sie unter Berücksichtigung des allgemeinen Sprachgebrauchs von einem objektiven, verständigen Kommunikationspartner verstanden wird, wobei eine isolierte Betrachtung eines umstrittenen Äußerungsteils regelmäßig nicht zulässig ist, sondern auch der sprachliche Kontext und die sonstigen erkennbaren Begleitumstände zu berücksichtigen sind (…BGH v. 16.11.2004, VI ZR 298/03, juris Rn. 24 m.w.N., OLG Hamm, Urteil vom 16.07.2019 - 7 U 80/18 -, Rn. 25, juris).Hierfür ist der Kontext entscheidend, in dem der Rechtsbegriff verwendet wird (vgl. BGH…, Urteil vom 16.11.2004, VI ZR 298/03, juris Rn. 23f m.w.N., OLG Celle…, Urteil vom 25.10.2012 - 13 U 156/12 -, Rn. 8, juris; OLG Hamm, Urteil vom 16.07.2019 - 7 U 80/18 -, juris, beide m.w.N.).
- OLG Dresden, 21.07.2026 - 4 W 358/26 Hierfür ist der Kontext entscheidend (Senat…, Urteil vom 22.8.2023 - 4 U 779/23, juris Rz. 8 f; vgl. BGH…, Urteil vom 16.11.2004, VI ZR 298/03, juris Rn. 23f m.w.N., OLG Celle…, Urteil vom 25.10.2012 - 13 U 156/12 -, Rn. 8, juris; OLG Hamm, Urteil vom 16.07.2019 - 7 U 80/18 -, juris, beide m.w.N.).
- OLG Dresden, 02.06.2026 - 4 U 1532/25
Unterlassungsklage - Wer eine Deutschlandflagge hisst, muss sich kritisieren …
Für die Ermittlung des Aussagegehalts einer Äußerung ist darauf abzustellen, wie sie unter Berücksichtigung des allgemeinen Sprachgebrauchs von einem objektiven, verständigen Kommunikationspartner verstanden wird, wobei eine isolierte Betrachtung eines umstrittenen Äußerungsteils regelmäßig nicht zulässig ist, sondern auch der sprachliche Kontext und die sonstigen erkennbaren Begleitumstände zu berücksichtigen sind (…BGH v. 16.11.2004, VI ZR 298/03, juris Rn. 24 m.w.N., OLG Hamm, Urteil vom 16.07.2019 - 7 U 80/18 -, Rn. 25, juris). - OLG Dresden, 25.11.2025 - 4 U 1120/25 Für die Ermittlung des Aussagegehalts einer Äußerung ist darauf abzustellen, wie sie unter Berücksichtigung des allgemeinen Sprachgebrauchs von einem objektiven, verständigen Kommunikationspartner verstanden wird, wobei eine isolierte Betrachtung eines umstrittenen Äußerungsteils regelmäßig nicht zulässig ist, sondern auch der sprachliche Kontext und die sonstigen erkennbaren Begleitumstände zu berücksichtigen sind (…BGH v. 16.11.2004, VI ZR 298/03, juris Rn. 24 m.w.N., OLG Hamm, Urteil vom 16.07.2019 - 7 U 80/18 -, Rn. 25, juris).
Hierfür ist der Kontext entscheidend, in dem der Rechtsbegriff verwendet wird (Senat…, Urteil vom 22.8.2023 - 4 U 779/23, juris Rz. 8 f; vgl. BGH…, Urteil vom 16.11.2004, VI ZR 298/03, juris Rn. 23f m.w.N., OLG Celle…, Urteil vom 25.10.2012 - 13 U 156/12 -, Rn. 8, juris; OLG Hamm, Urteil vom 16.07.2019 - 7 U 80/18 -, juris, beide m.w.N.).
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Rechtsprechung
| KG, 13.09.2019 - 7 U 80/18 |
Volltextveröffentlichungen (5)
- openjur.de
- Entscheidungsdatenbank Berlin
§ 765 Abs 1 BGB, § 771 BGB, § 773 Abs 1 Nr 1 BGB, § 812 BGB, § 4 Abs 7 VOB/B
Inanspruchnahme eines Bürgen aufgrund Vertragserfüllungsbürgschaft nach Kündigung eines Bauvertrages - rechtsportal.de
- ibr-online
Auftraggeber nimmt Bürgen in Anspruch: Kann der Auftragnehmer das verhindern?
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- rechtsportal.de (Leitsatz)
Besprechungen u.ä.
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)
Auftraggeber nimmt Bürgen in Anspruch: Kann der Auftragnehmer das verhindern? (IBR 2020, 403)
Verfahrensgang
- LG Berlin, 30.04.2018 - 11 O 186/16
- KG, 13.09.2019 - 7 U 80/18
Wird zitiert von ... (0) Zitiert selbst (9)
- OLG Brandenburg, 16.08.2019 - 7 U 6/19
Schadensersatzanspruch wegen einer Verletzung infolge eines Hundebisses
Auszug aus KG, 13.09.2019 - 7 U 80/18
Die Entscheidung über die Kosten der ersten Instanz bleibt einem Berufungsurteil des Senats in der Sache 7 U 6/19 vorbehalten.In der Folge ist der gesamte Rechtsstreit durch das am 11. Dezember 2018 verkündete Schlussurteil des Landgerichts Berlin, das von beiden Parteien in der vor dem Senat zum Aktenzeichen 7 U 6/19 anhängigen Berufungssache angegriffen worden ist, erstinstanzlich beendet worden.
Rn. 16 2. Im Weiteren sieht der Senat es allerdings nicht als erforderlich an, das vorliegende Berufungsverfahren mit der das ergangene Schlussurteil betreffenden, unter dem Aktenzeichen 7 U 6/19 erfassten Berufungssache entsprechend der Vorschrift des § 147 ZPO zur gemeinsamen Verhandlung und Entscheidung zu verbinden.
Bei allem ist es deshalb ausgeschlossen, dass eine nachfolgende Entscheidung in der Berufungssache 7 U 6/19 in Widerspruch zu dem das Teilurteil erfassenden Berufungsurteil des Senats treten kann.
- BGH, 09.12.2010 - VII ZR 206/09
Bürgschaft nach MaBV bei Zahlung nach Baufortschritt: Sicherung von Ansprüchen …
Auszug aus KG, 13.09.2019 - 7 U 80/18
In dem auf diese Weise ausgegrenzten Haftungsteil läge insofern der typische Inhalt einer (vorliegend nicht vereinbarten) Vorauszahlungsbürgschaft, die auf Mängel zurückgehende Ansprüche gerade nicht absichern würde (s. in diesem Zusammenhang BGH, Urteil vom 9. Dezember 2010 - VII ZR 206/09, NZBau 2011, 233 [235];… Pastor in Werner/Pastor, Der Bauprozess, 16. Aufl. 2018, Rdnr. 1655). - BGH, 09.07.2015 - VII ZR 5/15
VOB-Vertrag: Zurückhaltungsrecht an einer Gewährleistungsbürgschaft bei …
Auszug aus KG, 13.09.2019 - 7 U 80/18
Rn. 18 4. Ausgehend von der im Regelfall zutreffenden Annahme, dass der Sicherungsgeber von dem Sicherungsnehmer auf der Grundlage der vertraglichen Vereinbarung, gegebenenfalls auch nach § 812 BGB die Unterlassung einer Inanspruchnahme des Sicherungsmittels, hier also die Unterlassung einer Inanspruchnahme der Bürgin aus einer Bürgschaftsvereinbarung und eine Rückgabe der Bürgschaftsurkunde (an den Bürgen) verlangen kann, wenn der durch die Bürgschaft gesicherte Anspruch nicht besteht, aber auch nicht mehr entstehen kann (vgl. BGH, Urteil vom 11. Dezember 1986 - IX ZR 165/85, NJW-RR 1987, 683 [685]; Urteil vom 9. Juli 2015 - VII ZR 5/15, NJW 2015, 2961), hat das Landgericht Berlin eine dem entscheidungserheblichen Sachverhalt nicht gerecht werdende Schlussfolgerung für seine Entscheidung gezogen.
- BGH, 24.09.1998 - IX ZR 371/97
Rückabwicklung der unberechtigten Inanspruchnahme aus einer Bürgschaft auf erstes …
Auszug aus KG, 13.09.2019 - 7 U 80/18
Insoweit reicht es nämlich aus, dass der Gläubiger dem Bürgen die Inanspruchnahme wegen bereits entstandener Ansprüche in Ansehung des § 777 Abs. 1 Satz 2 BGB vor dem Fristablauf angezeigt hat (vgl. dazu BGH, Urteil vom 24. September 1998 - IX ZR 371/97, NJW 1999, 55 [56]). - BGH, 22.10.2004 - V ZR 47/04
Zulässigkeit einer Verweisung in der Berufungsinstanz; Begriff der …
Auszug aus KG, 13.09.2019 - 7 U 80/18
Ein solcher Berufungsgrund führt für sich besehen zur Unzulässigkeit des Rechtsmittels (vgl. BGH, Urteil vom 10. November 1997 - II ZR 336/96, NJW 1998, 1230; s. ferner BGH, Urteil vom 22. Oktober 2004 - V ZR 47/04, NJW-RR 2005, 501 [502]). - BGH, 25.01.2001 - IX ZR 6/00
Gutschriften auf debitorisch geführtem Konto
Auszug aus KG, 13.09.2019 - 7 U 80/18
Sind sowohl das Teilurteil als auch das Schlussurteil angefochten worden und liegen entsprechende Berufungen dagegen dem Berufungsgericht zur Entscheidung vor, kann einem unzulässigen Teilurteil vielmehr nur dadurch begegnet werden, dass die Rechtsmittelverfahren zur gemeinsamen Verhandlung und Entscheidung verbunden werden (vgl. BGH, Urteil vom 25. Januar 2001 - IX ZR 6/00, NJW 2001, 1650;… Althammer in Stein/Jonas, ZPO, 23. Aufl. 2018, § 538 Rdnr. 44;… Gerken in Wieczorek/Schütze, ZPO, 4. Aufl. 2014, § 538 Rdnr. 67;… Rimmelspacher in Münchener Kommentar zur ZPO, 5 Aufl. 2016, § 538 Rdnr. 72). - BGH, 17.12.1987 - IX ZR 263/86
Umfang einer Vertragserfüllungsbürgschaft
Auszug aus KG, 13.09.2019 - 7 U 80/18
Insoweit ist es anerkannt, dass der Schaden aus einer Nichterfüllung schon in einem der verlorenen Vorauszahlung gleichkommenden Geldbetrag bestehen kann (vgl. BGH, Urteil vom 17. Dezember 1987 - IX ZR 263/86, NJW 1988, 907;… Horn, aaO, § 765 Rdnr. 75). - BGH, 11.12.1986 - IX ZR 165/85
Streitgegenstand und Rechtskraft bei Klage des Hauptschuldners gegen die …
Auszug aus KG, 13.09.2019 - 7 U 80/18
Rn. 18 4. Ausgehend von der im Regelfall zutreffenden Annahme, dass der Sicherungsgeber von dem Sicherungsnehmer auf der Grundlage der vertraglichen Vereinbarung, gegebenenfalls auch nach § 812 BGB die Unterlassung einer Inanspruchnahme des Sicherungsmittels, hier also die Unterlassung einer Inanspruchnahme der Bürgin aus einer Bürgschaftsvereinbarung und eine Rückgabe der Bürgschaftsurkunde (an den Bürgen) verlangen kann, wenn der durch die Bürgschaft gesicherte Anspruch nicht besteht, aber auch nicht mehr entstehen kann (vgl. BGH, Urteil vom 11. Dezember 1986 - IX ZR 165/85, NJW-RR 1987, 683 [685]; Urteil vom 9. Juli 2015 - VII ZR 5/15, NJW 2015, 2961), hat das Landgericht Berlin eine dem entscheidungserheblichen Sachverhalt nicht gerecht werdende Schlussfolgerung für seine Entscheidung gezogen. - BGH, 10.11.1997 - II ZR 336/96
Zulässigkeit der Berufung gegen die Bejahung der örtlichen Zuständigkeit
Auszug aus KG, 13.09.2019 - 7 U 80/18
Ein solcher Berufungsgrund führt für sich besehen zur Unzulässigkeit des Rechtsmittels (vgl. BGH, Urteil vom 10. November 1997 - II ZR 336/96, NJW 1998, 1230; s. ferner BGH, Urteil vom 22. Oktober 2004 - V ZR 47/04, NJW-RR 2005, 501 [502]).
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