Rechtsprechung
| VGH Bayern, 03.12.2010 - 7 ZB 10.1843 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- openjur.de
Interessenabwägung des Aufgabenträgers bei mehreren Schülerbeförderungsmöglichkeiten mit öffentlichen Verkehrsmitteln
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Pflicht eines beförderungspflichtigen Aufgabenträgers zur Berücksichtigung der Interessen der zu befördernden Schüler bei Inbetrachtkommen von mehreren Beförderungsmöglichkeiten mit öffentlichen Verkehrsmitteln; Besonderes Gewicht der Kostenfrage i.R.d. ...
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
Pflicht eines beförderungspflichtigen Aufgabenträgers zur Berücksichtigung der Interessen der zu befördernden Schüler bei Inbetrachtkommen von mehreren Beförderungsmöglichkeiten mit öffentlichen Verkehrsmitteln; Besonderes Gewicht der Kostenfrage i.R.d. ...
Verfahrensgang
- VG München, 14.06.2010 - M 3 K 09.5087
- VGH Bayern, 03.12.2010 - 7 ZB 10.1843
Papierfundstellen
- NVwZ-RR 2011, 320
- DÖV 2011, 204
Wird zitiert von ... (8) Zitiert selbst (14)
- OVG Nordrhein-Westfalen, 14.11.1989 - 16 A 2639/88
Auszug aus VGH Bayern, 03.12.2010 - 7 ZB 10.1843
Zur Erzielung von Einsparungen darf der Aufgabenträger deshalb auch darauf verweisen, nicht diejenige Haltestelle zu benutzen, die der Wohnung des Schülers bzw. der Schule am nächsten liegt, sondern eine entferntere, aber kostengünstigere und in zumutbarer Weise erreichbare Haltestelle (…vgl. Niehues/Rux, Schul- und Prüfungsrecht, Band 1 [Schulrecht], 4. Auflage 2006, RdNr. 1117; OVG NRW vom 14.11.1989, NVwZ-RR 1990, 197/198).Er darf dabei auch grundsätzlich unbequemere und schlechter zu erreichende Verbindungslinien in den Preisvergleich einbeziehen (vgl. auch OVG NRW vom 14.11.1989 NVwZ-RR 1990, 197/198).
- BVerwG, 15.01.2009 - 6 B 78.08
Belastungsgrenze einer Schülerbeförderung im öffentlichen Personennahverkehr …
Auszug aus VGH Bayern, 03.12.2010 - 7 ZB 10.1843
Das Bundesverwaltungsgericht hat zwar in einer Entscheidung vom 15. Januar 2009 (Az. 6 B 78/08 ) offen gelassen, ob sich aus dem durch Art. 6 Abs. 2 Satz 1 GG gewährleisteten Recht der Erziehungsberechtigten, den Bildungsweg ihrer Kinder zu bestimmen, und aus dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht der Schüler (Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 1 Abs. 1 GG) Auswirkungen auf die Erstattungsfähigkeit privater Schülerbeförderungskosten ergeben.Das Bundesverwaltungsgericht hat zwar in einer Entscheidung vom 15. Januar 2009 (Az. 6 B 78/08 ) offen gelassen, ob sich aus dem durch Art. 6 Abs. 2 Satz 1 GG gewährleisteten Recht der Erziehungsberechtigten, den Bildungsweg ihrer Kinder zu bestimmen, und aus dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht der Schüler (Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 1 Abs. 1 GG) Auswirkungen auf die Erstattungsfähigkeit privater Schülerbeförderungskosten ergeben.
- VerfGH Bayern, 07.07.2009 - 15-VII-08
Schulwegkosten bei staatlich genehmigten Ersatzschulen
Auszug aus VGH Bayern, 03.12.2010 - 7 ZB 10.1843
Der Bayerische Verfassungsgerichtshof hat bereits mehrfach entschieden, dass kein verfassungsrechtlich garantierter Anspruch auf kostenfreien Transport zur Schule besteht (VerfGH vom 27.7.1984 VerfGH 37, 126/131, vom 28.10.2004 VerfGH 57, 156/160 f. und vom 7.7.2009 BayVBl 2010, 76/77).Der Bayerische Verfassungsgerichtshof hat bereits mehrfach entschieden, dass kein verfassungsrechtlich garantierter Anspruch auf kostenfreien Transport zur Schule besteht (VerfGH vom 27.7.1984 VerfGH 37, 126/131, vom 28.10.2004 VerfGH 57, 156/160 f. und vom 7.7.2009 BayVBl 2010, 76/77).
- VerfGH Bayern, 28.10.2004 - 8-VII-03
Auszug aus VGH Bayern, 03.12.2010 - 7 ZB 10.1843
Der Bayerische Verfassungsgerichtshof hat bereits mehrfach entschieden, dass kein verfassungsrechtlich garantierter Anspruch auf kostenfreien Transport zur Schule besteht (VerfGH vom 27.7.1984 VerfGH 37, 126/131, vom 28.10.2004 VerfGH 57, 156/160 f. und vom 7.7.2009 BayVBl 2010, 76/77).Der Bayerische Verfassungsgerichtshof hat bereits mehrfach entschieden, dass kein verfassungsrechtlich garantierter Anspruch auf kostenfreien Transport zur Schule besteht (VerfGH vom 27.7.1984 VerfGH 37, 126/131, vom 28.10.2004 VerfGH 57, 156/160 f. und vom 7.7.2009 BayVBl 2010, 76/77).
- BVerwG, 22.10.1990 - 7 B 128.90
Schulrecht: Fahrtkostenfreiheit und Eigenanteil
Auszug aus VGH Bayern, 03.12.2010 - 7 ZB 10.1843
Weder dem Grundgesetz (vgl. BVerwG vom 22.10.1990 NVwZ-RR 1991, 197/198) noch der Bayerischen Verfassung ist zu entnehmen, dass sämtliche mit dem Schulbesuch verbundenen Aufwendungen vom Staat oder von den Kommunen zu tragen wären.Weder dem Grundgesetz (vgl. BVerwG vom 22.10.1990 NVwZ-RR 1991, 197/198) noch der Bayerischen Verfassung ist zu entnehmen, dass sämtliche mit dem Schulbesuch verbundenen Aufwendungen vom Staat oder von den Kommunen zu tragen wären.
- VGH Bayern, 03.12.2010 - 7 ZB 10.2368
Notwendigkeit der Schülerbeförderung; Interessenabwägung des Aufgabenträgers bei …
Auszug aus VGH Bayern, 03.12.2010 - 7 ZB 10.1843
Borgmann Schmeichel Koehl Gericht: VGH Aktenzeichen: 7 ZB 10.2368 Sachgebietsschlüssel: 212.---------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Beschluss des 7. Senats vom 3. Dezember 2010 (VG Augsburg, Entscheidung vom 27. Juli 2010, Az.: Au 3 K 09.1438) --/ 7 ZB 10.2368 Großes Staats- Au 3 K 09.1438 wappen.
- VGH Bayern, 08.01.2008 - 7 B 07.1008
Beförderungspflicht zum Unterricht der nächstgelegenen Schule beurteilt sich …
Auszug aus VGH Bayern, 03.12.2010 - 7 ZB 10.1843
Nach ständiger Rechtsprechung des Senats ist hinsichtlich der hierfür nach § 2 Abs. 1 Satz 3 (früher Satz 2) Nr. 3 SchBefV zu prüfenden Frage, welche Schule mit dem geringsten Beförderungsaufwand erreichbar ist, nicht auf die Entfernung oder auf den Zeitaufwand abzustellen, sondern auf die unter Beachtung des Grundsatzes der Wirtschaftlichkeit zu ermittelnden Fahrtkosten (BayVGH vom 12.2.2001 BayVBl 2001, 308/309, vom 8.1.2008 Az. 7 B 07.1008 , vom 23.6.2008 Az. 7 B 08.550 , vom 20.4.2009 Az. 7 ZB 08.3048 , vom 7.6.2010 Az. 7 ZB 09.2415 und vom 26.8.2010 Az. 7 ZB 10.380).Nach ständiger Rechtsprechung des Senats ist hinsichtlich der hierfür nach § 2 Abs. 1 Satz 3 (früher Satz 2) Nr. 3 SchBefV zu prüfenden Frage, welche Schule mit dem geringsten Beförderungsaufwand erreichbar ist, nicht auf die Entfernung oder auf den Zeitaufwand abzustellen, sondern auf die unter Beachtung des Grundsatzes der Wirtschaftlichkeit zu ermittelnden Fahrtkosten (BayVGH vom 12.2.2001 BayVBl 2001, 308/309, vom 8.1.2008 Az. 7 B 07.1008 , vom 23.6.2008 Az. 7 B 08.550 , vom 20.4.2009 Az. 7 ZB 08.3048 , vom 7.6.2010 Az. 7 ZB 09.2415 und vom 26.8.2010 Az. 7 ZB 10.380).
- VGH Bayern, 07.06.2010 - 7 ZB 09.2415
Geringster Beförderungsaufwand bei Schülerbeförderung im öffentlichen, teilweise …
Auszug aus VGH Bayern, 03.12.2010 - 7 ZB 10.1843
Nach ständiger Rechtsprechung des Senats ist hinsichtlich der hierfür nach § 2 Abs. 1 Satz 3 (früher Satz 2) Nr. 3 SchBefV zu prüfenden Frage, welche Schule mit dem geringsten Beförderungsaufwand erreichbar ist, nicht auf die Entfernung oder auf den Zeitaufwand abzustellen, sondern auf die unter Beachtung des Grundsatzes der Wirtschaftlichkeit zu ermittelnden Fahrtkosten (BayVGH vom 12.2.2001 BayVBl 2001, 308/309, vom 8.1.2008 Az. 7 B 07.1008 , vom 23.6.2008 Az. 7 B 08.550 , vom 20.4.2009 Az. 7 ZB 08.3048 , vom 7.6.2010 Az. 7 ZB 09.2415 und vom 26.8.2010 Az. 7 ZB 10.380).Nach ständiger Rechtsprechung des Senats ist hinsichtlich der hierfür nach § 2 Abs. 1 Satz 3 (früher Satz 2) Nr. 3 SchBefV zu prüfenden Frage, welche Schule mit dem geringsten Beförderungsaufwand erreichbar ist, nicht auf die Entfernung oder auf den Zeitaufwand abzustellen, sondern auf die unter Beachtung des Grundsatzes der Wirtschaftlichkeit zu ermittelnden Fahrtkosten (BayVGH vom 12.2.2001 BayVBl 2001, 308/309, vom 8.1.2008 Az. 7 B 07.1008 , vom 23.6.2008 Az. 7 B 08.550 , vom 20.4.2009 Az. 7 ZB 08.3048 , vom 7.6.2010 Az. 7 ZB 09.2415 und vom 26.8.2010 Az. 7 ZB 10.380).
- VerfGH Bayern, 27.07.1984 - 17-VII-83
Stellungnahme des Bayerischen Senats
Auszug aus VGH Bayern, 03.12.2010 - 7 ZB 10.1843
Der Bayerische Verfassungsgerichtshof hat bereits mehrfach entschieden, dass kein verfassungsrechtlich garantierter Anspruch auf kostenfreien Transport zur Schule besteht (VerfGH vom 27.7.1984 VerfGH 37, 126/131, vom 28.10.2004 VerfGH 57, 156/160 f. und vom 7.7.2009 BayVBl 2010, 76/77).Der Bayerische Verfassungsgerichtshof hat bereits mehrfach entschieden, dass kein verfassungsrechtlich garantierter Anspruch auf kostenfreien Transport zur Schule besteht (VerfGH vom 27.7.1984 VerfGH 37, 126/131, vom 28.10.2004 VerfGH 57, 156/160 f. und vom 7.7.2009 BayVBl 2010, 76/77).
- VGH Bayern, 20.04.2009 - 7 ZB 08.3048
Schulwegkosten für den Besuch einer Realschule; nächstgelegene Schule; geringster …
Auszug aus VGH Bayern, 03.12.2010 - 7 ZB 10.1843
Nach ständiger Rechtsprechung des Senats ist hinsichtlich der hierfür nach § 2 Abs. 1 Satz 3 (früher Satz 2) Nr. 3 SchBefV zu prüfenden Frage, welche Schule mit dem geringsten Beförderungsaufwand erreichbar ist, nicht auf die Entfernung oder auf den Zeitaufwand abzustellen, sondern auf die unter Beachtung des Grundsatzes der Wirtschaftlichkeit zu ermittelnden Fahrtkosten (BayVGH vom 12.2.2001 BayVBl 2001, 308/309, vom 8.1.2008 Az. 7 B 07.1008 , vom 23.6.2008 Az. 7 B 08.550 , vom 20.4.2009 Az. 7 ZB 08.3048 , vom 7.6.2010 Az. 7 ZB 09.2415 und vom 26.8.2010 Az. 7 ZB 10.380).Nach ständiger Rechtsprechung des Senats ist hinsichtlich der hierfür nach § 2 Abs. 1 Satz 3 (früher Satz 2) Nr. 3 SchBefV zu prüfenden Frage, welche Schule mit dem geringsten Beförderungsaufwand erreichbar ist, nicht auf die Entfernung oder auf den Zeitaufwand abzustellen, sondern auf die unter Beachtung des Grundsatzes der Wirtschaftlichkeit zu ermittelnden Fahrtkosten (BayVGH vom 12.2.2001 BayVBl 2001, 308/309, vom 8.1.2008 Az. 7 B 07.1008 , vom 23.6.2008 Az. 7 B 08.550 , vom 20.4.2009 Az. 7 ZB 08.3048 , vom 7.6.2010 Az. 7 ZB 09.2415 und vom 26.8.2010 Az. 7 ZB 10.380).
- VGH Bayern, 23.06.2008 - 7 B 08.550
Schülerbeförderung; sechstufige Realschule; nächstgelegene Schule; …
- VGH Bayern, 22.01.2008 - 7 BV 07.1325
Kosten der Schülerbeförderung - Bemessung der pauschalen Zuweisungen des Staates …
- VGH Bayern, 18.02.2005 - 7 B 04.92
- VG Augsburg, 27.07.2010 - Au 3 K 09.1438
Schulwegkostenfreiheit; Gestaltungs- und Organisationsermessen des …
- VG Bayreuth, 20.06.2022 - B 3 K 21.202
Anderes Verkehrsmittel, Notwendigkeit, Schülerbeförderung, …
Das Schülerbeförderungsrecht bestimme hierfür selbst keine näheren Kriterien, sodass es dem Aufgabenträger obliege, ein Konzept und Kriterien zu entwickeln, wobei auch die Anbindung der öffentlichen Verkehrsmittel zu berücksichtigen sei (BayVGH, B.v. 3.12.2010 - 7 ZB 10.1849 - NVwZ-RR 2011, 320).Der Aufgabenträger ist nämlich lediglich verpflichtet, eine Grundversorgung nach Maßgabe der einschlägigen Bestimmungen des Schulwegkostenfreiheitsgesetzes und der Schülerbeförderungsverordnung sicherzustellen (vgl. BayVGH, B.v. 3.12.2010 - 7 ZB 10.2368 - BeckRS 2011, 45923 Rn. 18).
Eine allgemeingültige Zumutbarkeits- oder Belastungsobergrenze für die zu befördernden Schüler oder sonstige fallübergreifende Maßstäbe können die Gerichte - wie die Kläger erkennen - hierfür nicht festlegen (BayVGH, B.v. 3.12.2010 - 7 ZB 10.1843 - BeckRS 2011, 45923 Rn. 19).
- OVG Nordrhein-Westfalen, 01.03.2013 - 19 A 702/11
Benachteiligung von G8-Gymnasiasten bei Fahrkosten verfassungswidrig
Rn. 49 OVG NRW, Beschlüsse vom 29. Juli 2010, a. a. O., Rdn. 8, vom 25. November 2005 - 19 E 808/05 , EStT NRW 2006, 215, juris, Rdn. 13; ebenso in Bayern: Bay. VGH, Beschluss vom 3. Dezember 2010 7 ZB 10.1843 , juris, Rdn. 12; anders in Sachsen: Sächs. OVG, Urteil vom 24. Juli 2012 - 2 C 16/10 , juris, Rdn. 73 (Internationale Grundschule). - VG München, 20.09.2016 - M 3 K 15.3637
Kein Anspruch auf Übernahme der Beförderungskosten für den Schulweg
Aus dem Schülerbeförderungsrecht lässt sich weder ein Anspruch auf bestmögliche Beförderung entnehmen noch besteht ein Automatismus dahingehend, dass bei mehreren Beförderungsmöglichkeiten die Beförderung mit dem schnelleren Verkehrsmittel verlangt werden könnte (BayVGH München, B.v. 3.12.2010 - 7 ZB 10.1843 -).Etwaigen Defiziten hat der Aufgabenträger somit zwar nachzugehen, wenn Verspätungen gehäuft und nicht nur in Ausnahmesituationen auftreten, jedoch führt die rein abstrakte Möglichkeit ihres Eintritts nicht zu einem Anspruch auf Beförderung mit einem anderen Verkehrsmittel zu einem höheren Tarif (vgl. BayVGH, B.v. 3.12.2010, a.a.O. juris Rn. 25).
- OVG Nordrhein-Westfalen, 01.03.2013 - 19 A 820/11
Benachteiligung von G8-Gymnasiasten bei Fahrkosten verfassungswidrig
Rn. 46 OVG NRW, Beschlüsse vom 29. Juli 2010, a. a. O., Rdn. 8, vom 25. November 2005 - 19 E 808/05 -, EStT NRW 2006, 215, juris, Rdn. 13; ebenso in Bayern: Bay. VGH, Beschluss vom 3. Dezember 2010 - 7 ZB 10.1843 -, juris, Rdn. 12; anders in Sachsen: Sächs. OVG, Urteil vom 24. Juli 2012 - 2 C 16/10 -, juris, Rdn. 73 (Internationale Grundschule). - OVG Nordrhein-Westfalen, 01.03.2013 - 19 A 2620/11
Benachteiligung von G8-Gymnasiasten bei Fahrkosten verfassungswidrig
Rn. 44 OVG NRW, Beschlüsse vom 29. Juli 2010, a. a. O., Rdn. 8, vom 25. November 2005 - 19 E 808/05 -, EStT NRW 2006, 215, juris, Rdn. 13; ebenso in Bayern: Bay. VGH, Beschluss vom 3. Dezember 2010 - 7 ZB 10.1843 -, juris, Rdn. 12; anders in Sachsen: Sächs. OVG, Urteil vom 24. Juli 2012 - 2 C 16/10 -, juris, Rdn. 73 (Internationale Grundschule). - VGH Bayern, 14.01.2020 - 7 ZB 18.1504
Erfolgloser Berufungszulassungsantrag gegen das die Übernahme der …
Bei ihrer Argumentation lassen sie insbesondere außer Acht, dass Schülerbeförderung nach ständiger Rechtsprechung des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs eine verfassungsrechtlich nicht gebotene Leistung der öffentlichen Hand ist und kein verfassungsrechtlich garantierter Anspruch auf kostenfreien Transport besteht (vgl. VerfGH, E.v. 7.7.2009 - Vf. 15-VII-08 - BayVBl 2010, 76; BayVGH, B.v. 3.12.2010 - 7 ZB 10.1843 - juris Rn. 12 m.w.N.) und zudem die vom Aufgabenträger aufgewendeten Mittel, zu denen der Freistaat Bayern lediglich pauschale Zuweisungen gewährt, möglichst sparsam einzusetzen sind (vgl. BayVGH, B.v. 3.12.2010 - 7 ZB 10.1843 - juris Rn. 15 m.w.N.). - VG Augsburg, 19.11.2013 - Au 3 K 13.1425
Organisationsermessen; privat organisierte Schülerbeförderung
Rn. 22 Dieses Organisationsermessen steht dem Wunsch von Schülern und Eltern nach einer zwar kostenaufwändigeren, aber weniger zeitaufwändigen oder weniger belastenden Beförderung entgegen, wenn sich die Belastungen der Betroffenen noch im Rahmen des Zumutbaren bewegen (vgl. BayVGH, B.v. 3.12.2010 - 7 ZB 10.1843 - NVwZ-RR 2011, 320; B.v. 27.10.2010 - 7 ZB 10.2368 - juris; VG Augsburg, U.v. 7.2.2012 - Au 3 K 11.1622). - VG Augsburg, 01.03.2011 - Au 3 K 10.1887
Schulwegkostenfreiheit; nächstgelegene Schule; Zulässigkeit eines …
Dies entspricht auch den Vorgaben der Landkreisordnung (LKrO) in Art. 55 Abs. 2 Satz 1 (vgl. BayVGH vom 3.12.2010, Az.: 7 ZB 10.1843; juris).
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