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Rechtsprechung
   OLG Frankfurt, 03.12.2019 - 8 U 129/18   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2019,41918
OLG Frankfurt, 03.12.2019 - 8 U 129/18 (https://dejure.org/2019,41918)
OLG Frankfurt, Entscheidung vom 03.12.2019 - 8 U 129/18 (https://dejure.org/2019,41918)
OLG Frankfurt, Entscheidung vom 03. Dezember 2019 - 8 U 129/18 (https://dejure.org/2019,41918)
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Volltextveröffentlichungen (7)

  • openjur.de
  • Justiz Hessen

    § 280 BGB, § 611 BGB, § 675 BGB, § 81 VVG
    Aufklärungspflichten einer Rechtsanwältin im Zusammenhang mit dem Abschluss eines Abgeltungsvergleichs

  • IWW

    § 280 BGB, § 611 BGB, § 675 BGB, § 81 VVG
    Anwaltspflichten

  • degruyter.com(kostenpflichtig, erste Seite frei)
  • degruyter.com(kostenpflichtig, erste Seite frei)
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Mandant vergleichsbereit: Über Vor- und Nachteile ist umfassend aufzuklären!

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • Justiz Hessen (Pressemitteilung)

    Anwaltliche Beratungspflicht beim Abfindungsvergleich

  • beck-aktuell.NACHRICHTEN (Kurzinformation)

    OLG Frankfurt am Main äußert sich zu Ermessensspielraum des Anwalts bei Beratung über Abfindungsvergleich

  • datev.de (Kurzinformation)

    Anwaltliche Beratungspflicht beim Abfindungsvergleich

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Mandant vergleichsbereit: Welche Aufklärungspflichten hat der Rechtsanwalt? (IBR 2020, 102)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • MDR 2020, 380
 
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Wird zitiert von ... (2)Zitiert selbst (16)

  • BGH, 01.03.2007 - IX ZR 261/03

    Beratungspflichten eines Rechtsanwalts; Pflicht zur Belehrung über verschiedene …

    Auszug aus OLG Frankfurt, 03.12.2019 - 8 U 129/18
    Wird eine Rechtsanwältin wegen der Vereitelung eines Anspruchs ihrer Mandantin in Regress genommen, setzt eine Verurteilung nämlich voraus, dass der vereitelte Anspruch durchsetzbar gewesen wäre (vgl. BGH, Beschluss vom 01.03.2007- IX ZR 261/03 -, NJW 2007, 2485, 2488 f.; Beschluss vom 24.10.2013 - IX ZR 164/11 -, NJW-RR 2014, 172, 173 m. w. N.).

    Zu Nachforschungen ist sie nicht verpflichtet (vgl. etwa BGH, Beschluss vom 01.03.2007- IX ZR 261/03 -, NJW 2007, 2485, 2489).

  • BGH, 26.01.2012 - IX ZR 222/09

    Rechtsanwaltshaftung: Beratungspflichten des Anwalts hinsichtlich eines …

    Auszug aus OLG Frankfurt, 03.12.2019 - 8 U 129/18
    Dies gilt in besonderem Maße, wenn es sich - wie im Streitfall - um einen Abfindungsvergleich handelt (vgl. etwa BGH, Beschluss vom 26.01.2012 - IX ZR 222/09 -, juris).

    Eine Rechtsanwältin hat jedoch von einem Vergleich abzuraten, wenn er für die von ihr vertretene Partei eine unangemessene Benachteiligung darstellt und insbesondere begründete Aussicht besteht, im Falle einer streitigen Entscheidung ein wesentlich günstigeres Ergebnis zu erzielen (vgl. BGH, Urteil vom 11.03.2010 - IX ZR 104/08 -, NJW 2010, 1357; Beschluss vom 26.01.2012 - IX ZR 222/09 -, juris).

  • BGH, 22.02.2007 - IX ZR 4/04

    Beginn der Verjährung von Regressansprüchen gegen einen Rechtsanwalt

    Auszug aus OLG Frankfurt, 03.12.2019 - 8 U 129/18
    Nach alledem kommt es auf die von den Beklagten erhobene Verjährungseinrede nicht an (vgl. zur Frage der Verjährung etwaiger Regressansprüche im Falle eines Vergleichsabschlusses etwa BGH, Beschluss vom 22.02.2007 - IX ZR 4/04 -, juris; Jungk, AnwBl 2007, 532, 533; Harsch, MDR 2014, 1368, 1371).
  • BGH, 30.04.1996 - VI ZR 55/95

    Schadensersatz und Schmerzensgeld: Haftung für die Verursachung eines …

    Auszug aus OLG Frankfurt, 03.12.2019 - 8 U 129/18
    Mit einer Festsetzung des Schmerzensgeldes auf einen Betrag oberhalb von ? 50.000,00 hätte das Landgericht Stadt2 auch nicht gegen § 308 Abs. 1 ZPO verstoßen, weil dem Gericht bei der Festsetzung des für angemessen gehaltenen Schmerzensgeldes durch die Angabe eines Mindestbetrages nach oben keine Grenzen gezogen werden (vgl. etwa BGH, Urteil vom 30.04.1996 - VI ZR 55/95 -, NJW 1996, 2425, 2427; LG Marburg, Urteil vom 08.07.2014 - 2 O 63/13 -, juris).
  • BGH, 11.03.2010 - IX ZR 104/08

    Haftung des Rechtsanwalts: Substanziierung des Bestreitens eines Schadens aus den …

    Auszug aus OLG Frankfurt, 03.12.2019 - 8 U 129/18
    Eine Rechtsanwältin hat jedoch von einem Vergleich abzuraten, wenn er für die von ihr vertretene Partei eine unangemessene Benachteiligung darstellt und insbesondere begründete Aussicht besteht, im Falle einer streitigen Entscheidung ein wesentlich günstigeres Ergebnis zu erzielen (vgl. BGH, Urteil vom 11.03.2010 - IX ZR 104/08 -, NJW 2010, 1357; Beschluss vom 26.01.2012 - IX ZR 222/09 -, juris).
  • BGH, 02.07.2013 - VI ZR 554/12

    Arzt- und Krankenhaushaftung: Primärschaden bei Befunderhebungsfehler

    Auszug aus OLG Frankfurt, 03.12.2019 - 8 U 129/18
    Für den Kausalitätsnachweis für Folgeschäden (Sekundärschäden), die erst durch die infolge des Behandlungsfehlers eingetretene Gesundheitsverletzung entstanden sein sollen, gelten sie hingegen nur dann, wenn der Sekundärschaden eine typische Folge des Primärschadens ist (vgl. etwa BGH, Urteil vom 02.07.2013 - VI ZR 554/12 -, NJW 2013, 3094, 3095; Urteil vom 05.11.2013 - VI ZR 527/12 -, NJW 2014, 688, 690 f.; OLG Frankfurt am Main, Urteil vom 26.03.2019 - 8 U 148/13 -, GesR 2019, 368, 369 ff.).
  • BGH, 08.11.2001 - IX ZR 64/01

    Pflichten des Rechtsanwalts beim Abschluß eines Abfindungsvergleichs; …

    Auszug aus OLG Frankfurt, 03.12.2019 - 8 U 129/18
    Selbst wenn die Rechtsanwältin der Meinung ist, das von ihr ausgehandelte Ergebnis sei schon das Äußerste, was bei der Gegenseite zu erreichen sei, entbindet sie das nicht von ihrer Aufklärungspflicht (vgl. BGH, Urteil vom 08.11.2001 - IX ZR 64/01 -, NJW 2002, 292).
  • BGH, 05.11.2013 - VI ZR 527/12

    Arzthaftung bei Gesundheitsschaden wegen eines Befunderhebungsfehlers bei der …

    Auszug aus OLG Frankfurt, 03.12.2019 - 8 U 129/18
    Für den Kausalitätsnachweis für Folgeschäden (Sekundärschäden), die erst durch die infolge des Behandlungsfehlers eingetretene Gesundheitsverletzung entstanden sein sollen, gelten sie hingegen nur dann, wenn der Sekundärschaden eine typische Folge des Primärschadens ist (vgl. etwa BGH, Urteil vom 02.07.2013 - VI ZR 554/12 -, NJW 2013, 3094, 3095; Urteil vom 05.11.2013 - VI ZR 527/12 -, NJW 2014, 688, 690 f.; OLG Frankfurt am Main, Urteil vom 26.03.2019 - 8 U 148/13 -, GesR 2019, 368, 369 ff.).
  • BGH, 14.01.1993 - IX ZR 76/92

    Anwaltliche Aufklärungspflicht vor Vergleichsabschluß

    Auszug aus OLG Frankfurt, 03.12.2019 - 8 U 129/18
    Allerdings ist einer Anwältin, die an Vergleichsverhandlungen mitwirkt, aufgrund der Schwierigkeiten und Ungewissheiten bei der Abwägung der Vor- und Nachteile eines Vergleichsabschlusses ein Ermessensspielraum zuzubilligen, weil sie ansonsten ein für sie nicht mehr tragbares Risiko einginge (vgl. BGH, Urteil vom 14.01.1993 - IX ZR 76/92 -, NJW 1993, 1325, 1328;… Weinland, in: Henssler/Gehrlein/Holzinger (Hrsg.), Handbuch der Beraterhaftung, 2018, Kap. 3, Rdnr. 482).
  • OLG Frankfurt, 04.02.2019 - 8 W 48/17

    Erstattung der Beerdigungskosten aus GoA

    Auszug aus OLG Frankfurt, 03.12.2019 - 8 U 129/18
    Dafür könnte in der Tat theoretisch der sog. Ankereffekt sprechen: Wer beispielsweise einen Schmerzensgeldbetrag von ? 20.000,00 einklagt, hat - statistisch betrachtet - eine deutlich größere Chance, letztlich einen Betrag von ? 10.000,00 Euro zugesprochen zu bekommen, als derjenige Kläger, der - bei identischem Sachverhalt - von vornherein einen niedrigeren Betrag (etwa ? 12.000,00) einklagt (vgl. dazu etwa Senat, Beschluss vom 04.02.2019 - 8 W 48/17 -, juris, m. w. N.).
  • BGH, 24.10.2013 - IX ZR 164/11

    Anwaltsregressprozess: Gehörsverletzung durch unterlassene Prüfung der …

  • OLG Frankfurt, 26.03.2019 - 8 U 148/13

    Morbus Sudeck als Sekundärschaden eines ärztlichen Behandlungsfehlers

  • OLG Köln, 16.07.2009 - 8 U 64/08

    Schadensersatzanspruch wegen Pflichtverletzung im Zusammenhang mit einer …

  • BGH, 05.01.1968 - VI ZR 137/66

    Zur Haftung des Rechtsanwalts für einen Vergleich im Rahmen der …

  • LG Frankfurt/Main, 22.12.2017 - 4 O 84/17
  • LG Marburg, 08.07.2014 - 2 O 63/13

    Schadensersatz bei konventionswidriger nachträglicher sicherungsverwahrung

  • OLG Frankfurt, 16.05.2023 - 26 U 1/19

    Anwaltshaftung: Anscheinsbeweis im Regressprozess

    Wird ein Rechtsanwalt wegen der Vereitelung eines Anspruchs seiner Mandantin in Regress genommen, setzt eine Verurteilung voraus, dass der vereitelte Anspruch durchsetzbar gewesen wäre (vgl. BGH, Beschluss vom 01.03.2007- IX ZR 261/03 -, NJW 2007, 2485, 2488 f.; Beschluss vom 24.10.2013 - IX ZR 164/11 -, NJW-RR 2014, 172, 173; OLG Frankfurt am Main, Urteil vom 03.12.2019 - 8 U 129/18 -, juris; jeweils m. w. N.).

    Nicht die Beklagten müssen darum in allen Einzelheiten den Nachweis führen, dass der Anspruch nicht durchsetzbar gewesen wäre (vgl. etwa BGH, Beschluss vom 01.03.2007- IX ZR 261/03 -, NJW 2007, 2485, 2489; OLG Frankfurt am Main, Urteil vom 03.12.2019 - 8 U 129/18 -, juris).

  • OLG Düsseldorf, 28.04.2025 - 24 U 166/23

    Honorarklage eines Rechtsanwalts wegen der Vertretung in rechtlichen …

    Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist einem Rechtsanwalt wegen der Schwierigkeiten und Ungewissheiten bei der Abwägung der Vor- und Nachteile eines Vergleichs ein Ermessenspielraum für seine Beurteilung einzuräumen, weil er ansonsten ein nicht mehr tragbares Risiko einginge (BGH…, Urteil vom 14. Januar 1993 - IX ZR 76/92, Rn. 60; OLG Frankfurt, Urteil vom 3. Dezember 2019 - 8 U 129/18, Rn. 75).
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