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Rechtsprechung
   BSG, 31.05.1989 - 9/9a RV 12/87   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1989,23853
BSG, 31.05.1989 - 9/9a RV 12/87 (https://dejure.org/1989,23853)
BSG, Entscheidung vom 31.05.1989 - 9/9a RV 12/87 (https://dejure.org/1989,23853)
BSG, Entscheidung vom 31. Mai 1989 - 9/9a RV 12/87 (https://dejure.org/1989,23853)
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Wird zitiert von ... (11)Zitiert selbst (5)

  • BSG, 05.03.1981 - 9 RV 35/80

    Krankenfahrstuhl und elektrischer Antrieb als Hilfsmittel der Krankenkasse

    Auszug aus BSG, 31.05.1989 - 9a RV 12/87
    (§ 19 BVG), aber wegen des Verursacherprinzips nach dem BVG im gesetzlichen Auftrag der Versorgungsverwaltung leisten (…vgl BSGE 32, 150, 151 und Wilke, Soziales Entschädigungsrecht, 6. Aufl, § 18c BVG RdNr 4), wäre ohne die Spezialregelung im BVG keiner der Tatbestände nach den §§ 102 ff SGB 10 gegeben; es besteht kein allgemeiner Erstattungsanspruch (so schon BSG SozR 3100 § 19 Nr. 12).

    Die §§ 18c, 19 BVG betrafen bis zum Inkrafttreten des GRG ausschließlich die Erstattungsansprüche der im Rahmen ihrer Zuständigkeit handelnden Krankenkasse (vgl zu BSG SozR 3100 § 19 Nr. 12 und SozR 2200 § 205 Nr. 55).

  • BSG, 06.04.1989 - 2 RU 43/88

    Keine ausschließende Wirkung nach § 111 SGB X bei Erstattungsansprüchen der …

    Auszug aus BSG, 31.05.1989 - 9a RV 12/87
    Das gilt sowohl für den bis zum 31. Dezember 1988 geltenden Erstattungsanspruch zwischen Krankenversicherungs- und Unfallversicherungsträger nach § 1504 Abs. 1 RVO aF - außer Kraft getreten mit dem Gesundheitsreformgesetz (GRG) vom 20. Dezember 1988 (BGBl I 2477) -, wie das Bundessozialgericht (BSG) bereits entschieden hat (vgl Urteil vom 6. April 1989 - 2 RU 43/88 -, zur Veröffentlichung vorgesehen;… anders noch in nicht tragender Begründung BSG SozR 1300 § 111 Nr. 1), als auch für die sich aus dem Auftragsverhältnis ergebenden Erstattungsansprüche nach dem BVG.
  • BSG, 01.03.1984 - 9a RVg 1/82

    Familienkrankenhilfe - Gewaltopferentschädigung - Heilbehandlungskosten

    Auszug aus BSG, 31.05.1989 - 9a RV 12/87
    Die §§ 18c, 19 BVG betrafen bis zum Inkrafttreten des GRG ausschließlich die Erstattungsansprüche der im Rahmen ihrer Zuständigkeit handelnden Krankenkasse (vgl zu BSG SozR 3100 § 19 Nr. 12 und SozR 2200 § 205 Nr. 55).
  • BSG, 27.11.1985 - 8 RK 31/84

    Ausschlußfrist - Ersatzanspruch - Sozialversicherungsträger - Erstattungsanspruch …

    Auszug aus BSG, 31.05.1989 - 9a RV 12/87
    Das gilt sowohl für den bis zum 31. Dezember 1988 geltenden Erstattungsanspruch zwischen Krankenversicherungs- und Unfallversicherungsträger nach § 1504 Abs. 1 RVO aF - außer Kraft getreten mit dem Gesundheitsreformgesetz (GRG) vom 20. Dezember 1988 (BGBl I 2477) -, wie das Bundessozialgericht (BSG) bereits entschieden hat (vgl Urteil vom 6. April 1989 - 2 RU 43/88 -, zur Veröffentlichung vorgesehen; anders noch in nicht tragender Begründung BSG SozR 1300 § 111 Nr. 1), als auch für die sich aus dem Auftragsverhältnis ergebenden Erstattungsansprüche nach dem BVG.
  • BSG, 15.12.1970 - 10 RV 789/68

    Anspruch auf Rückzahlung von Leistungen

    Auszug aus BSG, 31.05.1989 - 9a RV 12/87
    (§ 19 BVG), aber wegen des Verursacherprinzips nach dem BVG im gesetzlichen Auftrag der Versorgungsverwaltung leisten (vgl BSGE 32, 150, 151 und Wilke, Soziales Entschädigungsrecht, 6. Aufl, § 18c BVG RdNr 4), wäre ohne die Spezialregelung im BVG keiner der Tatbestände nach den §§ 102 ff SGB 10 gegeben; es besteht kein allgemeiner Erstattungsanspruch (…so schon BSG SozR 3100 § 19 Nr. 12).
  • LSG Baden-Württemberg, 31.07.2015 - L 11 R 2693/15

    Sozialgerichtliches Verfahren - Antrag auf Aussetzung der Vollziehung eines …

    Im sozialversicherungsrechtlichen Beitragsrecht fehlt es gerade an einer § 237 der Abgabenordnung vergleichbaren Vorschrift, was als ein sog "beredtes Schweigen" des Gesetzgebers (grundsätzlich hierzu BSG 31.05.1989, 9/9a RV 12/87, HV-INFO 1989, 1984; BSG 29.05.1991.9a RV 10/90 ) und in dem Sinne zu verstehen ist, dass damit auch keine Zinspflicht bei Aussetzung der Vollziehung greifen soll.
  • BSG, 31.01.2002 - B 13 RJ 23/01 R

    Nachgezahlte Beiträge aufgrund eines Schadensersatzanspruchs - Übergang von …

    Verdrängende Wirkung iS des § 37 Satz 1 Halbsatz 1 SGB I kommt einer Spezialregelung im Rahmen der besonderen Teile des SGB aber auch ohne ausdrückliche Anordnung zu, wenn sich aus ihrem Sinn und Zweck bei Berücksichtigung der zugrundeliegenden Interessenbewertung ergibt, dass sie die Rücknahme- und Rückforderungsvoraussetzungen für die von ihr erfassten Sachverhalte eigenständig und abweichend festlegen will (…vgl BSG SozR 3-1300 § 45 Nr. 22; BSG Urteil vom 10. Mai 1995 - 6/14a RKa 3/93 - USK 95122;… BSGE 74, 44 = SozR 3-1300 § 45 Nr. 21; vgl auch BSG Urteil vom 31. Mai 1989 - 9/9a RV 12/87 - USK 89106).
  • LSG Berlin-Brandenburg, 26.06.2014 - L 3 U 175/12

    Erstattungsanspruch einer landwirtschaftlicher Berufsgenossenschaft gem § 175 SGB …

    Jedoch habe das Bundessozialgericht (BSG) entschieden, dass § 111 SGB X z. B. für Erstattungsansprüche nach §§ 19, 21 Bundesversorgungsgesetz (BVG) keine Anwendung finde (Urteile vom 31. Mai 1989 - 9/9a RV 12/87 - und vom 06. März 1990 - 9a RV 10/90 -).

    Rn. 9 Entgegen der Auffassung der Klägerin seien die durch das BSG in den Urteilen zu §§ 19, 20 BVG (Urteile vom 31. Mai 1989 - 9/9a RV 12/87 - und vom 29. Mai 1991 - 9a RV 10/90 -) entwickelten Grundsätze zum geschlossenen Regelwerk betreffend die Leistungserbringung durch die Krankenversicherungsträger bzw. zu Ersatzansprüchen wegen Leistungen aufgrund eines gesetzlichen Auftrags nach dem Vorbild des § 670 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) und zur Unanwendbarkeit der §§ 102 ff SGB X nicht auf den hier vorliegenden Fall übertragbar.

    Die Anwendung des § 111 SGB X ist auch nicht deshalb ausgeschlossen, weil die vom BSG im Bereich des Bundesversorgungsrechts entwickelten Grundsätze zum geschlossenen Regelwerk (§§ 19, 20 BVG) bei Leistungserbringung durch die Krankenversicherungsträger bzw. zu Ersatzansprüchen wegen Leistungen aufgrund eines gesetzlichen Auftrags nach §§ 670 BGB hier einschlägig wären (vgl. hierzu Urteile vom 31. Mai1989 - 9/9a RV 12/87 - und vom 29. Mai 1991 - 9a RV 10/90 -, in Juris).

  • BSG, 23.07.2015 - B 2 U 15/14 R

    Gesetzliche Unfallversicherung - Lastenausgleich zwischen landwirtschaftlicher …

    Damit steht nicht von vorneherein fest, ob mit einem Erstattungsanspruch gerechnet werden muss (vgl hierzu BSG vom 31.5.1989 - 9/9a RV 12/87 - juris RdNr 16).
  • BSG, 29.05.1991 - 9a RV 10/90

    Streit zwischen Leistungsträgern über die Tragung der Kosten für eine ambulante …

    Dagegen sind in den §§ 19 und 20 BVG Ersatzansprüche wegen Leistungen aufgrund eines gesetzlichen Auftrages (§ 18c Abs. 1 Satz 2 BVG), also wegen einer Leistung mit Rechtsgrund speziell geregelt, und zwar nach dem privatrechtlichen Vorbild des § 670 BGB (…BSG SozR 3100 § 20 Nr. 4; Urteil des Senats vom 31. Mai 1989 - 9/9a RV 12/87 - = USK 89106 zum Ausschluß von § 111 SGB X;… zu einem anderen gesetzlichen Auftrag: BSG SozR 2100 § 30 Nr. 2, bes. S 4).

    Wenn nach der Gesetzesbegründung die "Klarstellung" durch die Rechtsprechung des Bundessozialgerichts (BSG) erforderlich geworden sein soll, die die §§ 107 bis 114 SGB X nicht auf Erstattungsfälle der §§ 19 und 20 BVG ausgedehnt hat (vgl Urteil des Senats vom 31. Mai 1989 - 9/9a RV 12/87 = USK 89106; dazu ablehnende Äußerung des BMA vom 13. Dezember 1989 in BABl 1990 Heft 2 S 138) und damit von der Begründung des Gesetzes vom 4. November 1982 (BT-Drucks 9/95 S 17, A II 2 S 24 zu Art I) abgewichen sei, so hat doch der Gesetzgeber selbst für die Zukunft grundsätzlich den Besonderheiten des Auftragsverhältnisses entsprochen und dadurch die frühere rechtsgestaltende Rechtsprechung des Senats bestätigt.

  • LSG Baden-Württemberg, 11.07.2012 - L 2 SO 2371/11

    Gesetzliche Krankenversicherung - Übernahme der Krankenbehandlung für nicht …

    Wenn der Gesetzgeber hierzu keine Ausschlussfrist bestimmt, ist dies ein sogenanntes "beredtes Schweigen" und in dem Sinne zu verstehen, dass damit auch keine Ausschlussfrist greifen soll (grundsätzlich hierzu BSG, Urteil vom 31.5.1989 - 9/9a RV 12/87 = HV-INFO 1989, 1984; BSG, Urteil vom 29.5.1991 - 9a RV 10/90 ).
  • LSG Baden-Württemberg, 19.12.2012 - L 2 SO 2960/12

    Gesetzliche Krankenversicherung - Übernahme der Krankenbehandlung für nicht …

    Wenn der Gesetzgeber hierzu keine Ausschlussfrist bestimmt, ist dies ein sogenanntes "beredtes Schweigen" und in dem Sinne zu verstehen, dass damit auch keine Ausschlussfrist greifen soll (grundsätzlich hierzu BSG, Urteil vom 31. Mai 1989 - 9/9a RV 12/87 = HV-INFO 1989, 1984; BSG, Urteil vom 29. Mai 1991 - 9a RV 10/90 ).
  • SG Dresden, 19.05.2022 - S 39 U 192/19
    Der UV-Träger muss deshalb stets mit Erstattungsansprüchen aus der VV GV rechnen (vgl. für gesetzliches Erstattungsverhältnis nach dem BVG: BSG, Urteil vom 31. Mai 1989 - 9/9a RV 12/87 -, Rn. 16, juris).
  • SG Düsseldorf, 11.11.2011 - S 31 (9) KR 131/09

    Krankenversicherung

    Bei einem durch § 264 SGB V begründeten Dauerrechts(auftrags)verhältnis (das BSG spricht bei der Erstattung nach § 19 Bundesversorgungsgesetz (BVG) von einer "Dauerrechtsbeziehung" (BSG, Urteil vom 31.05.2980 -9/9a RV 12/87-)) besteht kein Schutzbedürfnis diesen Ausmaßes.
  • BSG, 29.05.1991 - 9a RV 12/90

    Erstattungsanspruch einer Krankenkasse gegen einen Wehrdienstbeschäftigten - …

    Daß es sich um Spezialvorschriften handelt, hat der Senat bereits wiederholt ausgeführt (vgl Urteil vom 14. Februar 1990 - 9a/9 RV 17/88 - BKK 1991, 182 = Leistungen 1990, 366 und Urteil vom 31. Mai 1989 - 9/9a RV 12/87 - Leistungen 1990, 296 = USK 89106;… vgl zur entsprechenden Lage zwischen Kranken- und Unfallversicherungsträger BSG SozR 2200 § 1504 Nr. 8).
  • LSG Schleswig-Holstein, 19.08.1996 - L 2 V 54/95

    Zulassung der Berufung, Anerkennung eines Versorgungsleidens

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