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Weitere Entscheidungen unten: VG Schleswig, 18.06.2008 | BVerwG, 15.05.2007

Rechtsprechung
   BVerwG, 18.03.2009 - 9 A 38.07   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2009,4142
BVerwG, 18.03.2009 - 9 A 38.07 (https://dejure.org/2009,4142)
BVerwG, Entscheidung vom 18.03.2009 - 9 A 38.07 (https://dejure.org/2009,4142)
BVerwG, Entscheidung vom 18. März 2009 - 9 A 38.07 (https://dejure.org/2009,4142)
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Volltextveröffentlichungen (7)

  • Wolters Kluwer

    Anwendbarkeit der Klagefrist des § 74 Abs. 1 S. 2 Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO) auf die Einbeziehung eines Änderungsbeschlusses in ein anhängiges Klageverfahren gegen den von der Änderung betroffenen Planfeststellungsbeschluss; Inhaltlich einheitliche ...

  • Baurechtssammlung (Wolters Kluwer)(kostenpflichtig, Leitsatz frei)

    LG NRW § 4a Abs. 2.

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Anwendbarkeit der Klagefrist des § 74 Abs. 1 S. 2 Verwaltungsgerichtsordnung ( VwGO ) auf die Einbeziehung eines Änderungsbeschlusses in ein anhängiges Klageverfahren gegen den von der Änderung betroffenen Planfeststellungsbeschluss; Inhaltlich einheitliche ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Bundesverwaltungsgericht (Pressemitteilung)

    Planung für den Bau der A 44 zwischen Ratingen und Velbert im Grundsatz tragfähig, aber ergänzungsbedürftig

Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (8)Zitiert selbst (33)

  • BVerwG, 09.07.2008 - 9 A 14.07

    Erstinstanzliche Zuständigkeit des Bundesverwaltungsgerichts; oberster …

    Auszug aus BVerwG, 18.03.2009 - 9 A 38.07
    Wie der Senat mit Urteil vom 9. Juli 2008 - BVerwG 9 A 14.07 - (BVerwGE 131, 274 ) entschieden hat, begegnet die gesetzliche Zuständigkeitsregelung keinen grundsätzlichen verfassungsrechtlichen Bedenken.

    (1) Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts setzt die Prüfung, ob ein Vorhaben gegen artenschutzrechtliche Verbote verstößt, eine ausreichende Bestandsaufnahme der im Trassenbereich vorhandenen Arten, die in den Anwendungsbereich der Verbote fallen, und ihrer Lebensräume voraus (vgl. dazu und zum Folgenden Urteil vom 9. Juli 2008 - BVerwG 9 A 14.07 - BVerwGE 131, 274 m.w.N.).

    Nach der Senatsrechtsprechung können die zum Habitatschutz entwickelten Grundsätze auf den allgemeinen Artenschutz wegen der Unterschiede beider Schutzregime gerade nicht ohne Abstriche übertragen werden (vgl. Urteil vom 9. Juli 2008 a.a.O. Rn. 55 ff.).

    Das von RegioConsult als alleiniger Beleg genannte Werk (…Südbeck u.a., Methodenstandards zur Erfassung der Brutvögel Deutschlands, 2005, S. 40 ff.) lässt einen solchen Schluss nicht zu (vgl. Urteil vom 9. Juli 2008 - BVerwG 9 A 14.07 - NuR 2009, 112 ).

    Zur Vermeidung dieses ebenso unverhältnismäßigen wie sachwidrigen Ergebnisses ist § 42 Abs. 1 Nr. 1 BNatSchG n.F. dahin auszulegen, dass das Tötungsverbot Tierverluste allein dann erfasst, wenn sich das Kollisionsrisiko für Exemplare der betroffenen Arten in signifikanter Weise erhöht (Urteile vom 12. März 2008 - BVerwG 9 A 3.06 - BVerwGE 130, 299 und vom 9. Juli 2008 a.a.O. Rn. 91; vgl. auch die Begründung des Gesetzentwurfs, BTDrucks 16/5100 S. 11 ).

    (b) Gegen kritische Stimmen in der Literatur (vgl. Gellermann, NuR 2007, 783 ; derselbe, NuR 2009, 85 ; Möckel, ZUR 2008, 57 ) ist an der im Urteil vom 9. Juli 2008 (a.a.O. Rn. 98) vertretenen Auffassung festzuhalten, dass die Neufassung des Beschädigungs- und Zerstörungsverbots jedenfalls in wesentlichen Anwendungsbereichen mit Gemeinschaftsrecht in Einklang steht.

    Soweit einzelne Flächen als Landlebensräume - eingeschränkt - geeignet sein könnten, enthalten sie allenfalls potenzielle Lebensstätten, die dem Schutz des § 42 Abs. 1 Nr. 3 BNatSchG n.F. nicht unterfallen (…vgl. Urteile vom 12. März 2008 a.a.O. Rn. 222 und vom 9. Juli 2008 a.a.O. Rn. 100).

    Sollte die als reines Grünland vorgesehene Fläche wegen Fehlens von Gehölzen, die sich zur Deckung und als Ansitzwarten eignen, defizitär sein, stellt dies einen Mangel dar, dem durch schlichte Planergänzung abgeholfen werden könnte mit der Folge, dass er dem von der Klägerin verfolgten Anfechtungs- und Feststellungsbegehren in entsprechender Anwendung des § 17e Abs. 6 Satz 2 Halbs. 1 FStrG nicht zum Erfolg verhelfen kann (vgl. Urteil vom 9. Juli 2008 a.a.O. Rn. 130).

    Die darin zum Ausdruck kommende populationsbezogene Bestimmung der Erheblichkeitsschwelle steht mit Art. 12 Abs. 1 Buchst. b FFH-RL und Art. 5 Buchst. d VRL im Einklang, die beide einen art- bzw. populationsbezogenen Schutzansatz verfolgen (…vgl. Urteile vom 21. Juni 2006 a.a.O. Rn. 44…, vom 12. März 2008 a.a.O. Rn. 237 und vom 9. Juli 2008 a.a.O. Rn. 104).

    Daher bedarf es hier auch keiner Auseinandersetzung mit der in der Literatur geäußerten Kritik (vgl. Gellermann, NuR 2009, 85 ) an der im Urteil vom 9. Juli 2008 (a.a.O. Rn. 105) vertretenen Auffassung, dass auch Trennwirkungen unter den Störungstatbestand fallen können.

  • BVerwG, 12.03.2008 - 9 A 3.06

    Straßenplanung; Planfeststellung; Lichtenauer Hochland; anerkannter …

    Auszug aus BVerwG, 18.03.2009 - 9 A 38.07
    Zur Vermeidung dieses ebenso unverhältnismäßigen wie sachwidrigen Ergebnisses ist § 42 Abs. 1 Nr. 1 BNatSchG n.F. dahin auszulegen, dass das Tötungsverbot Tierverluste allein dann erfasst, wenn sich das Kollisionsrisiko für Exemplare der betroffenen Arten in signifikanter Weise erhöht (Urteile vom 12. März 2008 - BVerwG 9 A 3.06 - BVerwGE 130, 299 …und vom 9. Juli 2008 a.a.O. Rn. 91; vgl. auch die Begründung des Gesetzentwurfs, BTDrucks 16/5100 S. 11 ).

    Der Schutz des Beschädigungs- und Zerstörungsverbots wird nach der Rechtsprechung des Senats zu § 42 Abs. 1 Nr. 1 Alt. 2 BNatSchG a.F. (Urteil vom 12. März 2008 a.a.O. Rn. 222) nicht dem Lebensraum der geschützten Arten insgesamt, sondern nur selektiv den ausdrücklich bezeichneten Lebensstätten zuteil, die durch bestimmte Funktionen für die jeweilige Art geprägt sind.

    Soweit einzelne Flächen als Landlebensräume - eingeschränkt - geeignet sein könnten, enthalten sie allenfalls potenzielle Lebensstätten, die dem Schutz des § 42 Abs. 1 Nr. 3 BNatSchG n.F. nicht unterfallen (vgl. Urteile vom 12. März 2008 a.a.O. Rn. 222 …und vom 9. Juli 2008 a.a.O. Rn. 100).

    Die darin zum Ausdruck kommende populationsbezogene Bestimmung der Erheblichkeitsschwelle steht mit Art. 12 Abs. 1 Buchst. b FFH-RL und Art. 5 Buchst. d VRL im Einklang, die beide einen art- bzw. populationsbezogenen Schutzansatz verfolgen (…vgl. Urteile vom 21. Juni 2006 a.a.O. Rn. 44, vom 12. März 2008 a.a.O. Rn. 237 …und vom 9. Juli 2008 a.a.O. Rn. 104).

  • BVerwG, 16.03.2006 - 4 A 1075.04

    Ziel der Raumordnung; gebietsscharfe Standortvorgaben für eine …

    Auszug aus BVerwG, 18.03.2009 - 9 A 38.07
    Von einer Entscheidungskonzentration sieht § 14 Abs. 1 WHG, der im Verhältnis zu § 17c FStrG n.F. i.V.m. § 75 Abs. 1 Satz 1 VwVfG die speziellere Regelung darstellt, aber ausdrücklich ab; die wasserrechtliche Entscheidung tritt als rechtlich selbständiges Element neben die Planfeststellung, auch wenn sie in ein und demselben Beschluss getroffen wird (vgl. Urteil vom 16. März 2006 - BVerwG 4 A 1075.04 - BVerwGE 125, 116 ).

    Geschützt sind mithin allein solche Dritte, deren Belange in einer qualifizierten und individualisierten Weise betroffen sind (Urteile vom 15. Juli 1987 - BVerwG 4 C 56.83 - BVerwGE 78, 40 und vom 16. März 2006 a.a.O Rn. 452).

    Denn sie erschöpft sich darin, den Weg für eine Gewässerbenutzung freizumachen; sie entfaltet hingegen keine enteignungsrechtliche Vorwirkung, die ihr gegenüber eine umfassende Rügebefugnis eröffnen könnte (vgl. Urteil vom 16. März 2006 a.a.O. Rn. 454).

    Ein solches Vorhaben erweist sich im Sinne des Planungsrechts als nicht erforderlich (Urteil vom 16. März 2006 a.a.O. Rn. 452); es dient demgemäß nicht dem Wohl der Allgemeinheit im Sinne des Art. 14 Abs. 3 Satz 1 GG und vermag folglich den enteignenden Zugriff auf eigentumsrechtlich geschützte Positionen nicht zu rechtfertigen.

  • BVerwG, 09.06.2004 - 9 A 11.03

    Straßenplanung; Planfeststellung; anerkannter Naturschutzverein; Klagebefugnis; …

    Auszug aus BVerwG, 18.03.2009 - 9 A 38.07
    Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts müssen ernsthaft in Betracht kommende Alternativlösungen bei der Zusammenstellung des Abwägungsmaterials berücksichtigt werden und mit der ihnen zukommenden Bedeutung in die vergleichende Prüfung der von den möglichen Alternativen jeweils berührten öffentlichen und privaten Belange eingehen (Beschluss vom 20. Dezember 1988 - BVerwG 7 NB 2.88 - BVerwGE 81, 128 ; Urteil vom 9. Juni 2004 - BVerwG 9 A 11.03 - Buchholz 406.400 § 61 BNatSchG 2002 Nr. 5 S. 41).

    Die Grenzen der planerischen Gestaltungsfreiheit bei der Trassenwahl sind erst dann überschritten, wenn eine andere als die gewählte Trassenführung sich unter Berücksichtigung aller abwägungserheblichen Belange eindeutig als die bessere, weil öffentliche und private Belange insgesamt schonendere darstellen würde, wenn sich mit anderen Worten diese Lösung der Behörde hätte aufdrängen müssen (vgl. Urteile vom 25. Januar 1996 - BVerwG 4 C 5.95 - BVerwGE 100, 238 , vom 20. Mai 1999 - BVerwG 4 A 12.98 - NVwZ 2000, 555 und vom 9. Juni 2004 a.a.O.).

  • BVerwG, 21.06.2006 - 9 A 28.05

    Straßenbauvorhaben, Planfeststellung, Nachanhörung, Bestimmtheit, faktisches …

    Auszug aus BVerwG, 18.03.2009 - 9 A 38.07
    Ihr Anwendungsbereich ist deutlich enger gefasst als der Verbotstatbestand des § 42 Abs. 1 Nr. 3 BNatSchG n.F. (vgl. Urteil vom 21. Juni 2006 - BVerwG 9 A 28.05 - BVerwGE 126, 166 zu § 42 Abs. 1 Nr. 1 BNatSchG a.F.).

    Die darin zum Ausdruck kommende populationsbezogene Bestimmung der Erheblichkeitsschwelle steht mit Art. 12 Abs. 1 Buchst. b FFH-RL und Art. 5 Buchst. d VRL im Einklang, die beide einen art- bzw. populationsbezogenen Schutzansatz verfolgen (vgl. Urteile vom 21. Juni 2006 a.a.O. Rn. 44…, vom 12. März 2008 a.a.O. Rn. 237 …und vom 9. Juli 2008 a.a.O. Rn. 104).

  • BVerwG, 23.02.2005 - 4 A 5.04

    Straßenplanung; Planfeststellung; LKW-Anteil; Partikel; PM10; Jahresmittelwert; …

    Auszug aus BVerwG, 18.03.2009 - 9 A 38.07
    Sie schließt grundsätzlich eine Verpflichtung der Planfeststellungsbehörde aus, die Einhaltung der Grenzwerte vorhabenbezogen zu garantieren (Urteil vom 26. Mai 2004 - BVerwG 9 A 6.03 - BVerwGE 121, 57 und vom 23. Februar 2005 - BVerwG 4 A 5.04 - BVerwGE 123, 23 ).

    Für die Annahme, dass dies nicht möglich ist, müssen deshalb besondere Umstände vorliegen, wie sie zum Beispiel an zentralen Verkehrsknotenpunkten gegeben sein können (vgl. Urteil vom 23. Februar 2005 a.a.O. m.w.N.).

  • BVerwG, 28.01.1999 - 4 A 18.98

    Planfeststellung; naturschutzrechtliche Ersatzmaßnahmen; Eignung; …

    Auszug aus BVerwG, 18.03.2009 - 9 A 38.07
    Allerdings darf sich die Planfeststellungsbehörde, wie das Bundesverwaltungsgericht bereits für die planerische Abwägung entschieden hat (Urteil vom 28. Januar 1999 - BVerwG 4 A 18.98 - Buchholz 407.4 § 17 FStrG Nr. 146 S. 5), nicht mit einer Momentaufnahme begnügen.

    Zu berücksichtigen sind aber nur Entwicklungen, die sich im Wege einer Prognose hinreichend sicher abschätzen lassen (Urteil vom 28. Januar 1999 a.a.O.).

  • BVerwG, 27.10.2000 - 4 A 18.99

    FFH-Richtlinie; potentielles Schutzgebiet; Schutzregime; gemeinschaftsrechtliche …

    Auszug aus BVerwG, 18.03.2009 - 9 A 38.07
    Eine Ausnahme gilt dann, wenn die Planänderungen so weitreichend sind, dass sie im Ergebnis zu einem neuen Vorhaben führen (vgl. Urteil vom 27. Oktober 2000 - BVerwG 4 A 18.99 - BVerwGE 112, 140 ).

    Darüber hinaus ist sie allerdings befugt, bisher noch nicht berücksichtigten abwägungsrelevanten Gesichtspunkten Rechnung zu tragen (vgl. Urteil vom 27. Oktober 2000 - BVerwG 4 A 18.99 - BVerwGE 112, 140 ).

  • BVerwG, 25.01.1996 - 4 C 5.95

    Klagen gegen Eifelautobahn A 60 im Raum Wittlich abgewiesen

    Auszug aus BVerwG, 18.03.2009 - 9 A 38.07
    Die Grenzen der planerischen Gestaltungsfreiheit bei der Trassenwahl sind erst dann überschritten, wenn eine andere als die gewählte Trassenführung sich unter Berücksichtigung aller abwägungserheblichen Belange eindeutig als die bessere, weil öffentliche und private Belange insgesamt schonendere darstellen würde, wenn sich mit anderen Worten diese Lösung der Behörde hätte aufdrängen müssen (vgl. Urteile vom 25. Januar 1996 - BVerwG 4 C 5.95 - BVerwGE 100, 238 , vom 20. Mai 1999 - BVerwG 4 A 12.98 - NVwZ 2000, 555 …und vom 9. Juni 2004 a.a.O.).
  • BVerwG, 15.07.1987 - 4 C 56.83

    Geltung des öffentlich-rechtlichen Nachharschutzes auch im wasserrechtlichen …

    Auszug aus BVerwG, 18.03.2009 - 9 A 38.07
    Geschützt sind mithin allein solche Dritte, deren Belange in einer qualifizierten und individualisierten Weise betroffen sind (Urteile vom 15. Juli 1987 - BVerwG 4 C 56.83 - BVerwGE 78, 40 …und vom 16. März 2006 a.a.O Rn. 452).
  • BVerwG, 19.05.1998 - 4 A 9.97

    Bundesverwaltungsgericht weist Naturschutzklage gegen Ostsee-Autobahn bei Lübeck …

  • BVerwG, 01.09.1997 - 4 A 36.96

    Verwaltungsprozeßrecht - Klagebefugnis bei Inanspruchnahme eines Pachtgrundstücks …

  • BVerwG, 26.05.2004 - 9 A 6.03

    Studentenschaft; Klagebefugnis; soziale Belange; Studierende; Ausbildungsstätte; …

  • BVerwG, 12.09.1980 - 4 C 89.77

    Wasserrechtliche Planfeststellung betreffend die Anlegung von Fischteichen; …

  • BVerwG, 19.03.2003 - 9 A 33.02

    Straßenplanung; Planfeststellung; anerkannter Naturschutzverein; Klagebefugnis; …

  • BVerwG, 20.05.1999 - 4 A 12.98

    Straßenplanung; Planfeststellung; Privatfinanzierung eines Straßenbauvorhabens; …

  • BVerwG, 27.10.1998 - 11 A 1.97

    Lärmschutzkonzept für Flughafenausbau Erfurt in einzelnen Punkten beanstandet

  • BVerwG, 05.03.1997 - 11 A 5.96

    Recht des Schienenverkehrs - Ausklammerung der Bauausführung für eine …

  • BVerwG, 20.12.1988 - 7 NB 2.88

    Normenkontrolle - Abfallbeseitigungspläne - Entsorgungspläne - Antragsbefugnis - …

  • BVerwG, 16.11.1973 - IV C 44.69

    Ermessensspielraum bei einer Zurückverweisung - Voraussetzungen …

  • BVerwG, 24.11.2004 - 9 A 42.03

    Anspruch auf Planaufhebung für den Neubau einer Ortsumgehung in Stollberg - …

  • BVerwG, 02.10.2002 - 9 VR 11.02

    Beiladung Landesbehörde; Planfeststellung Bundesstraße

  • OVG Niedersachsen, 07.03.1997 - 7 M 3628/96

    Sanierungsanordnung; Altlast; Vermutung; C-Werte der Holland-Liste; Entkräftung …

  • OVG Rheinland-Pfalz, 02.10.1984 - 7 A 22/84
  • VG Düsseldorf, 20.10.2005 - 4 K 921/00
  • OVG Saarland, 24.10.1995 - 2 M 4/94
  • BVerwG, 05.12.1986 - 4 C 13.85

    Flughafenplanung, Verkehrsflughafen München II

  • BVerwG, 18.03.2009 - 9 A 39.07

    Planfeststellung; Verfahrensfehler; Doppelzuständigkeit als …

  • BVerwG, 08.06.1995 - 4 C 4.94

    Straßenrechtliche Planfeststellung - Entscheidung durch Teilurteil - Teilbarkeit …

  • BVerwG, 18.12.1987 - 4 C 9.86

    Zulässige Einführung und (einschränkende) Ausgestaltung eines Klagerechts für …

  • BVerwG, 24.08.1987 - 4 B 129.87

    Zuständigkeit - Verkehrsminister - Eisenbahnkreuzung - Anordnungsbehörde - …

  • BVerwG, 27.07.1990 - 4 C 26.87

    Bindungswirkung der Revisionszulassung - Verfassungsmäßigkeit des § 36 BBahnG - …

  • BVerwG, 09.04.1987 - 4 B 73.87

    Bundesbahn - Planfeststellungsbehörde - Vorhabenträger - Rechtsstaatsprinzip

  • BVerwG, 18.03.2009 - 9 A 39.07

    Planfeststellung; Verfahrensfehler; Doppelzuständigkeit als …

    In der Ausarbeitung des Klägers des Parallelverfahrens BVerwG 9 A 38.07, die sie zum Gegenstand ihres eigenen Vortrags gemacht hat, heißt es ausdrücklich, alle planungsrelevanten Arten seien in die Prüfung einbezogen worden.
  • OVG Niedersachsen, 27.08.2019 - 7 KS 24/17

    Planfeststellungsbeschluss für die Ortsumgehung Wunstorf

    Lässt sich auf dieser Grundlage eine sachgerechte Vorzugsentscheidung treffen, so kann es damit sein Bewenden haben (vgl. BVerwG, Urteile vom 18.03.2009 - 9 A 35.07, 9 A 38.07, 9 A 40.07 -, juris).
  • BVerwG, 18.03.2009 - 9 A 31.07

    Planfeststellungsbeschluss; Änderungsbeschluss; Einbeziehung eines …

    In der Ausarbeitung des Klägers des Parallelverfahrens BVerwG 9 A 38.07, die sie zum Gegenstand ihres eigenen Vortrags gemacht hat, heißt es ausdrücklich, alle planungsrelevanten Arten seien in die Prüfung einbezogen worden.
  • BVerwG, 18.03.2009 - 9 A 40.07

    Naturschutzrechtliche Eingriffsregelung; Ausgleichsmaßnahme; …

    In der Ausarbeitung des Klägers des Parallelverfahrens BVerwG 9 A 38.07, die sie zum Gegenstand ihres eigenen Vortrags gemacht hat, heißt es ausdrücklich, alle planungsrelevanten Arten seien in die Prüfung einbezogen worden.
  • BVerwG, 18.03.2009 - 9 A 35.07

    Planung für den Bau der A 44 zwischen Ratingen und Velbert im Grundsatz …

    In der Ausarbeitung des Klägers des Parallelverfahrens BVerwG 9 A 38.07 , die sie zum Gegenstand ihres eigenen Vortrags gemacht hat, heißt es ausdrücklich, alle planungsrelevanten Arten seien in die Prüfung einbezogen worden.
  • BVerwG, 18.03.2009 - 9 A 36.07

    Planung für den Bau der A 44 zwischen Ratingen und Velbert im Grundsatz …

    In der Ausarbeitung des Klägers des Parallelverfahrens BVerwG 9 A 38.07 , die sie zum Gegenstand ihres eigenen Vortrags gemacht hat, heißt es ausdrücklich, alle planungsrelevanten Arten seien in die Prüfung einbezogen worden.
  • BVerwG, 18.03.2009 - 9 A 41.07

    Planung für den Bau der A 44 zwischen Ratingen und Velbert im Grundsatz …

    In der Ausarbeitung des Klägers des Parallelverfahrens BVerwG 9 A 38.07 , die sie zum Gegenstand ihres eigenen Vortrags gemacht hat, heißt es ausdrücklich, alle planungsrelevanten Arten seien in die Prüfung einbezogen worden.
  • BVerwG, 18.03.2009 - 9 A 37.07

    Planung für den Bau der A 44 zwischen Ratingen und Velbert im Grundsatz …

    In der Ausarbeitung des Klägers des Parallelverfahrens BVerwG 9 A 38.07 , die sie zum Gegenstand ihres eigenen Vortrags gemacht hat, heißt es ausdrücklich, alle planungsrelevanten Arten seien in die Prüfung einbezogen worden.
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Rechtsprechung
   VG Schleswig, 18.06.2008 - 9 A 38/07   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2008,21330
VG Schleswig, 18.06.2008 - 9 A 38/07 (https://dejure.org/2008,21330)
VG Schleswig, Entscheidung vom 18.06.2008 - 9 A 38/07 (https://dejure.org/2008,21330)
VG Schleswig, Entscheidung vom 18. Juni 2008 - 9 A 38/07 (https://dejure.org/2008,21330)
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Volltextveröffentlichung

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Ansprüche des Schulträgers auf Schadensersatz aufgrund des Verlustes eines Generalschlüssels der Schule und des dadurch veranlassten Austausches der Schließanlage; Grobe Fahrlässigkeit i.S.d. § 94 Abs. 1 S. 1 Landesbeamtengesetz Schleswig-Holstein (LBG,SH)

Papierfundstellen

  • NVwZ-RR 2009, 188
 
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Wird zitiert von ... (3)Zitiert selbst (17)

  • BVerwG, 08.12.1994 - 2 B 101.94

    Falschberechnung von Wohngeld - Beamtenhaftung, Drittschadensliquidation, …

    Auszug aus VG Schleswig, 18.06.2008 - 9 A 38/07
    Auch das Bundesverwaltungsgericht wendet die Rechtsfigur der Drittschadensliquidation auf entsprechende öffentlich-rechtliche Rechtsverhältnisse an (…vgl. BVerwG, Urt. 2 C 2/03 vom 29.04.2004 (Drittschadensliquidation im Verhältnis Zivildienststelle Zivildienstleistenden - und dem Bund als Dienstherr der Zivildienstleistenden), NVwZ 2004, S. 1372 f.; Beschl. 2 B 101/94 vom 08.12.1994, NJW 1995, S. 978 f. (Verhältnis Gemeindebeamter kommunaler Dienstherr Land als das Wohngeld finanzierender Körperschaft).

    Auch die verwaltungsgerichtliche Rechtsprechung geht einhellig von einer Verpflichtung des Dienstherrn zur Drittschadensliquidation aus, sofern die haftungsrechtlichen Voraussetzungen im Verhältnis zwischen Dienstherrn und Schadensverursacher vorliegen (vgl. oben unter 2. a);… nicht entschieden: BVerwG, Urt. 2 C 42/84 vom 13.06.1985, NVwZ 1985, S. 904 f.; Beschluss 2 B 101/94 vom 08.12.1994, NJW 1995, S. 978;… eine Pflicht zur Drittschadensliquidation bejahend: BVerwG, Urt. 2 C 2/03 vom 29.04.2004, NVwZ 2004, S. 1372 f.).

    Die beamtenrechtlichen Normen, die wie vorliegend § 94 Abs. 1 Satz 1 Landesbeamtengesetz (LBG) - eine Inanspruchnahme des Beamten auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränken, bewirken eine Anspruchskonzentration auf den Dienstherrn, dessen Aufgaben der Beamte wahrgenommen hat, und damit auch eine Übertragung des eingeschränkten Haftungsmaßstabes auf das Verhältnis der am öffentlich-rechtlichen Gemeinschaftsverhältnis Beteiligten (vgl. BVerwG, Beschl. 2 B 101/94 vom 08.12.1994, NJW 1995, S. 978).

  • BVerwG, 13.06.1985 - 2 C 42.84

    Beamtenrecht - Lehrer - Schadensersatzpflicht - Dienstpflichtverletzung

    Auszug aus VG Schleswig, 18.06.2008 - 9 A 38/07
    Hieraus lässt sich ableiten, dass Schulträger und Dienstherr der Lehrkräfte bei der Wahrnehmung des staatlichen Schulauftrages in einem besonderen schulrechtlichen Gemeinschaftsverhältnis zueinander stehen und wechselseitig zur Zusammenarbeit in einer Weise verpflichtet sind, die sowohl dem Schulträger als auch dem Land als Dienstherrn die Wahrnehmung des jeweiligen Aufgabenbereiches ermöglicht (vgl. für das Schulrecht anderer Bundesländer: OVG Rheinland-Pfalz, Urt. 2 A 12079/03 v. 28.05.2004, NVwZ-RR 2005, 477 ff.; VG Hannover, Urt. 2 A 8123/06 - v. 25.01.2008; VG Minden, Urt. 4 K 778/05 v. 26.04.2006; VG Lüneburg, Urt. 1 A 253/05 v. 20.06.2007 sowie Urt. 1 A 244/04, 1 A 253/02 v. 25.08.2004; VG Köln, Urt. 7 K 4528/00 v. 29.07.2003; wegen der Ableitung aus nicht reversiblem Landesrecht nicht entschieden in: BVerwG, Urt. 2 C 42/84 v. 13.06.1985; alle Entscheidungen aus Juris).

    Der Schulträger ist auch nicht in einem funktionalen Sinne Dienstherr der Lehrkräfte, so dass die Ableitung eines Haftungsanspruchs des Schulträgers unmittelbar gegen eine Lehrkraft analog der jeweiligen beamtenrechtlichen Haftungsnorm nicht in Betracht kommt (…vgl. VGH Baden-Württemberg, Urt. - 4 S 2792/83 vom 08.05.1984, ZBR 1985, S. 115 f.; BVerwG, Urt. 2 C 42/84 vom 13.06.1985, NVwZ 1985, S. 904 ff.;… OVG Rheinland-Pfalz, a.a.O.;… VG Köln a.a.O.;… OLG Köln, a.a.O.).

    Auch die verwaltungsgerichtliche Rechtsprechung geht einhellig von einer Verpflichtung des Dienstherrn zur Drittschadensliquidation aus, sofern die haftungsrechtlichen Voraussetzungen im Verhältnis zwischen Dienstherrn und Schadensverursacher vorliegen (vgl. oben unter 2. a); nicht entschieden: BVerwG, Urt. 2 C 42/84 vom 13.06.1985, NVwZ 1985, S. 904 f.; Beschluss 2 B 101/94 vom 08.12.1994, NJW 1995, S. 978; eine Pflicht zur Drittschadensliquidation bejahend: BVerwG, Urt. 2 C 2/03 vom 29.04.2004, NVwZ 2004, S. 1372 f.).

  • BVerwG, 29.04.2004 - 2 C 2.03

    Zivildienstrecht; Schadensersatzanspruch des Trägers der Beschäftigungsstelle …

    Auszug aus VG Schleswig, 18.06.2008 - 9 A 38/07
    Auch das Bundesverwaltungsgericht wendet die Rechtsfigur der Drittschadensliquidation auf entsprechende öffentlich-rechtliche Rechtsverhältnisse an (vgl. BVerwG, Urt. 2 C 2/03 vom 29.04.2004 (Drittschadensliquidation im Verhältnis Zivildienststelle Zivildienstleistenden - und dem Bund als Dienstherr der Zivildienstleistenden), NVwZ 2004, S. 1372 f.;… Beschl. 2 B 101/94 vom 08.12.1994, NJW 1995, S. 978 f. (Verhältnis Gemeindebeamter kommunaler Dienstherr Land als das Wohngeld finanzierender Körperschaft).

    Auch die verwaltungsgerichtliche Rechtsprechung geht einhellig von einer Verpflichtung des Dienstherrn zur Drittschadensliquidation aus, sofern die haftungsrechtlichen Voraussetzungen im Verhältnis zwischen Dienstherrn und Schadensverursacher vorliegen (vgl. oben unter 2. a);… nicht entschieden: BVerwG, Urt. 2 C 42/84 vom 13.06.1985, NVwZ 1985, S. 904 f.;… Beschluss 2 B 101/94 vom 08.12.1994, NJW 1995, S. 978; eine Pflicht zur Drittschadensliquidation bejahend: BVerwG, Urt. 2 C 2/03 vom 29.04.2004, NVwZ 2004, S. 1372 f.).

  • OVG Rheinland-Pfalz, 28.05.2004 - 2 A 12079/03

    Beamter; Lehrer, Haftung; Drittschadensliquidation; Kopieren auf Folie

    Auszug aus VG Schleswig, 18.06.2008 - 9 A 38/07
    Hieraus lässt sich ableiten, dass Schulträger und Dienstherr der Lehrkräfte bei der Wahrnehmung des staatlichen Schulauftrages in einem besonderen schulrechtlichen Gemeinschaftsverhältnis zueinander stehen und wechselseitig zur Zusammenarbeit in einer Weise verpflichtet sind, die sowohl dem Schulträger als auch dem Land als Dienstherrn die Wahrnehmung des jeweiligen Aufgabenbereiches ermöglicht (vgl. für das Schulrecht anderer Bundesländer: OVG Rheinland-Pfalz, Urt. 2 A 12079/03 v. 28.05.2004, NVwZ-RR 2005, 477 ff.; VG Hannover, Urt. 2 A 8123/06 - v. 25.01.2008; VG Minden, Urt. 4 K 778/05 v. 26.04.2006; VG Lüneburg, Urt. 1 A 253/05 v. 20.06.2007 sowie Urt. 1 A 244/04, 1 A 253/02 v. 25.08.2004; VG Köln, Urt. 7 K 4528/00 v. 29.07.2003; wegen der Ableitung aus nicht reversiblem Landesrecht nicht entschieden in: BVerwG, Urt. 2 C 42/84 v. 13.06.1985; alle Entscheidungen aus Juris).

    Die Erfüllung des Schulauftrages ist dem Land als Dienstherrn der Lehrkräfte und dem Kläger als Schulträger gemeinsam auferlegt, so dass der Schulträger dem Beigeladenen nicht als Außenstehender und somit als Dritter im Sinne von Art. 34 Satz 1 GG, § 839 Abs. 1 BGB gegenüber steht (vgl. etwa auch OVG Rheinland-Pfalz, Urt. 2 A 12079/03 vom 28.05.2004, NVwZ-RR 2005, 477 f.; OLG Köln, Urt. 7 U 116/89 vom 14.12.1989, DVBl. 1990, 311 f.).

  • BGH, 07.05.1973 - III ZR 47/71

    Staatshaftung für Lehrer

    Auszug aus VG Schleswig, 18.06.2008 - 9 A 38/07
    Davon geht auch der Bundesgerichtshof in der vom Beklagten angeführten Entscheidung aus (vgl. BGH, Urt. III ZR 47/71 vom 07.05.1973 = BGHZ 60, 371 f.) Vielmehr wirken der Schulträger und der Dienstherr der Lehrkräfte im Hinblick auf den gemeinsam erteilten Bildungsauftrag gleichsinnig und nicht etwa in Vertretung widerstreitender Interessen zusammen, so dass die den Lehrkräften obliegende Verpflichtung zur pfleglichen und sachgerechten Behandlung des ihnen zur Erfüllung des Lehrauftrages zur Verfügung gestellten Materials als Internum eines Verhältnisses der gemeinschaftlichen Aufgabenwahrnehmung, nicht aber als drittgerichtete Amtspflicht im Außenverhältnis zu einem anderen Rechtsträger besteht.
  • VGH Baden-Württemberg, 08.05.1984 - 4 S 2792/83

    Beschädigung von Schuleigentum durch den Lehrer

    Auszug aus VG Schleswig, 18.06.2008 - 9 A 38/07
    Der Schulträger ist auch nicht in einem funktionalen Sinne Dienstherr der Lehrkräfte, so dass die Ableitung eines Haftungsanspruchs des Schulträgers unmittelbar gegen eine Lehrkraft analog der jeweiligen beamtenrechtlichen Haftungsnorm nicht in Betracht kommt (vgl. VGH Baden-Württemberg, Urt. - 4 S 2792/83 vom 08.05.1984, ZBR 1985, S. 115 f.;… BVerwG, Urt. 2 C 42/84 vom 13.06.1985, NVwZ 1985, S. 904 ff.;… OVG Rheinland-Pfalz, a.a.O.;… VG Köln a.a.O.;… OLG Köln, a.a.O.).
  • VG Hannover, 25.01.2008 - 2 A 8123/06

    Drittschadensliquidation; grobe Fahrlässigkeit; Schadensersatz; Schulschlüssel

    Auszug aus VG Schleswig, 18.06.2008 - 9 A 38/07
    Hieraus lässt sich ableiten, dass Schulträger und Dienstherr der Lehrkräfte bei der Wahrnehmung des staatlichen Schulauftrages in einem besonderen schulrechtlichen Gemeinschaftsverhältnis zueinander stehen und wechselseitig zur Zusammenarbeit in einer Weise verpflichtet sind, die sowohl dem Schulträger als auch dem Land als Dienstherrn die Wahrnehmung des jeweiligen Aufgabenbereiches ermöglicht (vgl. für das Schulrecht anderer Bundesländer: OVG Rheinland-Pfalz, Urt. 2 A 12079/03 v. 28.05.2004, NVwZ-RR 2005, 477 ff.; VG Hannover, Urt. 2 A 8123/06 - v. 25.01.2008; VG Minden, Urt. 4 K 778/05 v. 26.04.2006; VG Lüneburg, Urt. 1 A 253/05 v. 20.06.2007 sowie Urt. 1 A 244/04, 1 A 253/02 v. 25.08.2004; VG Köln, Urt. 7 K 4528/00 v. 29.07.2003; wegen der Ableitung aus nicht reversiblem Landesrecht nicht entschieden in: BVerwG, Urt. 2 C 42/84 v. 13.06.1985; alle Entscheidungen aus Juris).
  • OLG Naumburg, 20.12.2001 - 4 U 141/01

    Keine grobe Fahrlässigkeit bei unbeaufsichtigtem Zürücklassen des …

    Auszug aus VG Schleswig, 18.06.2008 - 9 A 38/07
    Grobe Fahrlässigkeit wurde demgegenüber in Fallkonstellationen angenommen, in denen der Schadensverursacher den später verloren gegangenen Schlüssel von seiner Körpersphäre entfernt abgelegt oder ins Schloss gesteckt hatte und die Kontrolle über den Schlüssel nicht durchgehend behalten hatte (…vgl. VG Hannover, a.a.O.;… VG Minden a.a.O.; vgl. dagegen grobe Fahrlässigkeit verneinend: beim Zurücklassen von Schlüsseln in der am Strand abgelegten Kleidung: OLG Sachsen-Anhalt, Urt. 4 U 141/01 vom 20.12.2001; beim nicht näher einzugrenzenden Verlust von Dienststellenschlüsseln eines Polizeibeamten, einschließlich des Schlüssels zum Waffenschrank: VG Stuttgart, Urt. 17 K 4686/03 vom 08.06.2005, jeweils in Juris).
  • VG Lüneburg, 20.06.2007 - 1 A 253/05

    Dienstherr; Drittschadensliquidation; Generalschlüssel; grobe Fahrlässigkeit; …

    Auszug aus VG Schleswig, 18.06.2008 - 9 A 38/07
    Hieraus lässt sich ableiten, dass Schulträger und Dienstherr der Lehrkräfte bei der Wahrnehmung des staatlichen Schulauftrages in einem besonderen schulrechtlichen Gemeinschaftsverhältnis zueinander stehen und wechselseitig zur Zusammenarbeit in einer Weise verpflichtet sind, die sowohl dem Schulträger als auch dem Land als Dienstherrn die Wahrnehmung des jeweiligen Aufgabenbereiches ermöglicht (vgl. für das Schulrecht anderer Bundesländer: OVG Rheinland-Pfalz, Urt. 2 A 12079/03 v. 28.05.2004, NVwZ-RR 2005, 477 ff.; VG Hannover, Urt. 2 A 8123/06 - v. 25.01.2008; VG Minden, Urt. 4 K 778/05 v. 26.04.2006; VG Lüneburg, Urt. 1 A 253/05 v. 20.06.2007 sowie Urt. 1 A 244/04, 1 A 253/02 v. 25.08.2004; VG Köln, Urt. 7 K 4528/00 v. 29.07.2003; wegen der Ableitung aus nicht reversiblem Landesrecht nicht entschieden in: BVerwG, Urt. 2 C 42/84 v. 13.06.1985; alle Entscheidungen aus Juris).
  • VG Lüneburg, 25.08.2004 - 1 A 244/04

    Beamter; Diebstahl; Dienstherr; Dienstpflichtverletzung; …

    Auszug aus VG Schleswig, 18.06.2008 - 9 A 38/07
    Hieraus lässt sich ableiten, dass Schulträger und Dienstherr der Lehrkräfte bei der Wahrnehmung des staatlichen Schulauftrages in einem besonderen schulrechtlichen Gemeinschaftsverhältnis zueinander stehen und wechselseitig zur Zusammenarbeit in einer Weise verpflichtet sind, die sowohl dem Schulträger als auch dem Land als Dienstherrn die Wahrnehmung des jeweiligen Aufgabenbereiches ermöglicht (vgl. für das Schulrecht anderer Bundesländer: OVG Rheinland-Pfalz, Urt. 2 A 12079/03 v. 28.05.2004, NVwZ-RR 2005, 477 ff.; VG Hannover, Urt. 2 A 8123/06 - v. 25.01.2008; VG Minden, Urt. 4 K 778/05 v. 26.04.2006; VG Lüneburg, Urt. 1 A 253/05 v. 20.06.2007 sowie Urt. 1 A 244/04, 1 A 253/02 v. 25.08.2004; VG Köln, Urt. 7 K 4528/00 v. 29.07.2003; wegen der Ableitung aus nicht reversiblem Landesrecht nicht entschieden in: BVerwG, Urt. 2 C 42/84 v. 13.06.1985; alle Entscheidungen aus Juris).
  • VG Köln, 29.07.2003 - 7 K 4528/00

    Voraussetzungen des Anspruchs einer Trägerin einer Schule auf Ausgleich des ihr …

  • VG Stuttgart, 08.06.2005 - 17 K 4686/03

    Fahrlässiger Verlust dienstlicher Schlüssel im Fall eines Grenzschutzbeamten.

  • VG Lüneburg, 25.08.2004 - 1 A 253/02

    Dienstherr; Drittschadensliquidation; Feststellung; grobe Fahrlässigkeit; …

  • OLG Köln, 14.12.1989 - 7 U 116/89
  • VG Minden, 26.04.2006 - 4 K 778/05

    Anspruch aus dem öffentlichrechtlichen Gemeinschaftsverhältnis; Grundsätze der …

  • AG München, 09.07.2003 - 172 C 16403/03

    Sichere Verwahrung / Persönlicher Gewahrsam

  • AG Düsseldorf, 24.01.1990 - 29 C 10453/89

    Bestehen eines Anspruchs auf Versicherungsleistung aus einer …

  • OLG Hamm, 13.01.2012 - 11 U 54/11

    Haftung des kommunalen Schulträgers für Verletzungen eines im Landesdienst …

    Rn. 41 Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (Urteil vom 22.10.2009 III ZR 295/08- VersR 2010, 167 f, Tz. 20 f bei juris m.w.N.; Urteil vom 11.10.2007 III ZR 301/06-, VersR 2008, 252 f, Tz. 15 m.w.N.; Urteil vom 06.11.1986 III ZR 120/85-, NVwZ 1987, 531 f = MDR 1987, 387 f, Tz. 12 f bei juris m.w.N.; Urteil vom 16.05.1983 -III ZR 78/82-, NJW 1984, 118 f, Tz. 12 f bei juris; Urteil vom 07.05.1973 -III ZR 47/71-, NJW 1973, 1461 f, Tz. 4 bei juris; vgl. auch OLG Schleswig, Urteil vom 18.06.2008 -9 A 38/07-, NVwZ-RR 2009, 188 ff, Tz. 19 bei juris; OLG Köln, DVBl. 1990, 311), der der Senat auch insoweit folgt, kann "Dritter" i.S.d. § 839 Abs. 1 BGB dabei zwar auch eine (andere) juristische Person des öffentlichen Rechts sein, wenn ihr der für die haftpflichtige Körperschaft tätige Amtsträger bei der Erledigung seiner Dienstgeschäfte in einer Weise gegenüber tritt, wie sie für das Verhältnis zwischen ihm bzw. seinem Dienstherrn einerseits und dem Staatsbürger andererseits charakteristisch ist (BGH VersR 2008, 252 f, Tz. 15).

    Die zwischen Lehrer und Kommune bestehenden Rechtsbeziehungen können nach Einschätzung des Senats insoweit nicht anders beurteilt werden als in den in der Rechtsprechung entschiedenen -umgekehrt gelagerten- Fällen einer Schädigung des Schulträgers durch dienstliches Fehlverhalten einer im Dienst des Landes stehenden Lehrkraft (vgl. hierzu BGH Urteil vom 07.05.1973 -III ZR 47/71-, NJW 1973, 1461 f; VG Schleswig, NVwZ-RR 2009, 188 ff, Tz. 17 ff bei juris; OLG Köln DVBl. 1990, 311).

  • VGH Bayern, 21.01.2014 - 3 ZB 12.2132

    Berufungszulassung; Schadensersatzanspruch; grobe Fahrlässigkeit bei …

    Zudem hatte die Klägerin der Beigeladenen auch keine besondere Belehrung erteilt, wie der Generalschlüssel von den Lehrkräften jeweils zu verwahren war (vgl. auch VG Schleswig-Holstein v. 18.6.2008 - 9 A 38/07 - juris, Rnrn.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 30.01.2013 - 12 A 2349/12

    Übergang von Ansprüchen auf laufende Geldleistungen beim Tode eines Berechtigten …

    Rn. 51 - 1 K 842/11.TR -, NJW 2012, 1464, juris; Schleswig Holsteinisches VG, Urteil vom 18. Juni 2008 - 9 A 38/07 -, NVwZ-RR 2009, 188, juris, jeweils m.w.N.
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Rechtsprechung
   BVerwG, 15.05.2007 - 9 A 38.07   

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BVerwG, 15.05.2007 - 9 A 38.07 (https://dejure.org/2007,35783)
BVerwG, Entscheidung vom 15.05.2007 - 9 A 38.07 (https://dejure.org/2007,35783)
BVerwG, Entscheidung vom 15. Mai 2007 - 9 A 38.07 (https://dejure.org/2007,35783)
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