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Rechtsprechung
   VerfGH Sachsen, 18.01.2019 - 99-IV-18   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2019,968
VerfGH Sachsen, 18.01.2019 - 99-IV-18 (https://dejure.org/2019,968)
VerfGH Sachsen, Entscheidung vom 18.01.2019 - 99-IV-18 (https://dejure.org/2019,968)
VerfGH Sachsen, Entscheidung vom 18. Januar 2019 - 99-IV-18 (https://dejure.org/2019,968)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • VerfGH Sachsen
  • Wolters Kluwer

    Geltendmachung einer Verletzung des rechtlichen Gehörs im verwaltungsgerichtlichen Verfahren; Verletzung des Rechts auf den gesetzlichen Richter wegen der willkürlichen Anwendung des Geschäftsverteilungsplanes

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Geltendmachung einer Verletzung des rechtlichen Gehörs im verwaltungsgerichtlichen Verfahren; Verletzung des Rechts auf den gesetzlichen Richter wegen der willkürlichen Anwendung des Geschäftsverteilungsplanes

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2019, 2225
 
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Wird zitiert von ... (5)Zitiert selbst (18)

  • BVerwG, 15.07.2015 - 9 BN 1.15

    Gesetzlicher Richter; Geschäftsverteilung; Geschäftsverteilungsplan; …

    Auszug aus VerfGH Sachsen, 18.01.2019 - 99-IV-18
    Mängel bei der Auslegung und Anwendung eines Geschäftsverteilungsplanes begründen nur dann eine Verletzung des Art. 78 Abs. 1 Satz 1 SächsVerf, wenn einem Verfahrensbeteiligten der gesetzliche Richter durch eine willkürliche, offensichtlich unhaltbare Entscheidung entzogen wird (vgl. hierzu SächsVerfGH, Beschluss vom 9. März 2000 - Vf. 20-IV-99; Beschluss vom 25. Juni 1998 - Vf. 7-IV-97; BayVerfGH, Entscheidung vom 30. Januar 2007 - Vf. 21-VI-06 - juris; BVerfG, Beschluss vom 30. Juni 1970, BVerfGE 29, 45 [48 f.]; BVerwG, Urteil vom 18. Oktober 1990, NJW 1991, 1370; Beschluss vom 15. Juli 2015, NVwZ 2015, 1695, 1698; Beschluss vom 15. September 1987 - 9 CB 270/86 - juris).

    In Rechtsprechung und Schrifttum ist anerkannt, dass ein Bestehenbleiben einer versehentlich angenommenen Zuständigkeit nach bestimmten Verfahrenshandlungen nicht gegen die Garantie des gesetzlichen Richters verstößt (vgl. hierzu BGH, Urteil vom 21. Dezember 1983 - 2 StR 495/83 - juris;… Meyer- Goßner/Schmitt, StPO, 60. Aufl., § 21e GVG Rn. 3; vgl. auch BVerwG, Beschluss vom 15. Juli 2015, NVwZ 2015, 1695, 1698 a.E.; zum "Hereinwachsen" einer an sich unzuständigen Kammer in eine Zuständigkeit vgl. auch Heusch, NVwZ 2015, 1698 [1700]).

  • BVerfG, 28.03.1998 - 2 BvR 2037/97

    Gerichtsbesetzung bei Entscheidungen über die Haftfrage

    Auszug aus VerfGH Sachsen, 18.01.2019 - 99-IV-18
    aa) Art. 78 Abs. 1 SächsVerf schützt vor Willkür, nicht aber auch vor Irrtum (vgl. BVerfG, Beschluss vom 12. Mai 2005 - 2 BvR 332/05 - juris; Beschluss vom 20. Februar 1995 - 2 BvR 1406/94 - juris); Zweck ist, eine Beeinflussung des Ergebnisses einer gerichtlichen Entscheidung durch eine auf den Einzelfall bezogene Auswahl der zur Entscheidung berufenen Richter zu vermeiden (BVerfG, Beschluss vom 28. März 1998 - 2 BvR 2037/97 - juris; Beschluss vom 16. Februar 2005 - 2 BvR 581/03 - juris).

    Die Regelung ordnet in abstrakt-genereller Weise hinreichend bestimmt und normenklar an, welche Richter in Fällen einer zunächst fehlerhaften Zuweisung in einem bestimmten Verfahren mitwirken (BVerfG, Beschluss vom 28. März 1998 - 2 BvR 2037/97 - juris).

  • BVerfG, 08.04.1997 - 1 PBvU 1/95

    Spruchgruppen

    Auszug aus VerfGH Sachsen, 18.01.2019 - 99-IV-18
    Aus diesem Zweck des Art. 78 Abs. 1 Satz 1 SächsVerf folgt, dass im Einzelnen bestimmt werden muss, wer im Sinne dieser Vorschrift "gesetzlicher" Richter ist (BVerfG, Beschluss des Plenums vom 8. April 1997, BVerfGE 95, 322 [325] zu Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG).

    Die Geschäftsverteilung muss durch objektive, klare, allgemeine Regelungen erfolgen, die ohne Ansehen der Person und des einzelnen Falls getroffen werden (BVerfG, Beschluss des Plenums vom 8. April 1997, BVerfGE 95, 322 [328 f.]; BayVerfGH, Entscheidung vom 30. Januar 2007 - Vf. 21-VI-06 - juris).

  • VerfGH Bayern, 30.01.2007 - 21-VI-06
    Auszug aus VerfGH Sachsen, 18.01.2019 - 99-IV-18
    Die Geschäftsverteilung muss durch objektive, klare, allgemeine Regelungen erfolgen, die ohne Ansehen der Person und des einzelnen Falls getroffen werden (BVerfG, Beschluss des Plenums vom 8. April 1997, BVerfGE 95, 322 [328 f.]; BayVerfGH, Entscheidung vom 30. Januar 2007 - Vf. 21-VI-06 - juris).

    Mängel bei der Auslegung und Anwendung eines Geschäftsverteilungsplanes begründen nur dann eine Verletzung des Art. 78 Abs. 1 Satz 1 SächsVerf, wenn einem Verfahrensbeteiligten der gesetzliche Richter durch eine willkürliche, offensichtlich unhaltbare Entscheidung entzogen wird (vgl. hierzu SächsVerfGH, Beschluss vom 9. März 2000 - Vf. 20-IV-99; Beschluss vom 25. Juni 1998 - Vf. 7-IV-97; BayVerfGH, Entscheidung vom 30. Januar 2007 - Vf. 21-VI-06 - juris; BVerfG, Beschluss vom 30. Juni 1970, BVerfGE 29, 45 [48 f.]; BVerwG, Urteil vom 18. Oktober 1990, NJW 1991, 1370; Beschluss vom 15. Juli 2015, NVwZ 2015, 1695, 1698; Beschluss vom 15. September 1987 - 9 CB 270/86 - juris).

  • BGH, 21.12.1983 - 2 StR 495/83

    Zweckentfremdung von gezahlten Prämien zum Ankauf von Warenterminkontrakten - …

    Auszug aus VerfGH Sachsen, 18.01.2019 - 99-IV-18
    In Rechtsprechung und Schrifttum ist anerkannt, dass ein Bestehenbleiben einer versehentlich angenommenen Zuständigkeit nach bestimmten Verfahrenshandlungen nicht gegen die Garantie des gesetzlichen Richters verstößt (vgl. hierzu BGH, Urteil vom 21. Dezember 1983 - 2 StR 495/83 - juris;… Meyer- Goßner/Schmitt, StPO, 60. Aufl., § 21e GVG Rn. 3; vgl. auch BVerwG, Beschluss vom 15. Juli 2015, NVwZ 2015, 1695, 1698 a.E.; zum "Hereinwachsen" einer an sich unzuständigen Kammer in eine Zuständigkeit vgl. auch Heusch, NVwZ 2015, 1698 [1700]).
  • BVerfG, 16.02.2005 - 2 BvR 581/03

    Änderung des Geschäftsverteilungsplans in Strafsachen bezüglich bereits …

    Auszug aus VerfGH Sachsen, 18.01.2019 - 99-IV-18
    aa) Art. 78 Abs. 1 SächsVerf schützt vor Willkür, nicht aber auch vor Irrtum (vgl. BVerfG, Beschluss vom 12. Mai 2005 - 2 BvR 332/05 - juris; Beschluss vom 20. Februar 1995 - 2 BvR 1406/94 - juris); Zweck ist, eine Beeinflussung des Ergebnisses einer gerichtlichen Entscheidung durch eine auf den Einzelfall bezogene Auswahl der zur Entscheidung berufenen Richter zu vermeiden (BVerfG, Beschluss vom 28. März 1998 - 2 BvR 2037/97 - juris; Beschluss vom 16. Februar 2005 - 2 BvR 581/03 - juris).
  • BVerfG, 30.06.1970 - 2 BvR 48/70

    Verletzung des Anspruchs auf den gesetzlichen Richter

    Auszug aus VerfGH Sachsen, 18.01.2019 - 99-IV-18
    Mängel bei der Auslegung und Anwendung eines Geschäftsverteilungsplanes begründen nur dann eine Verletzung des Art. 78 Abs. 1 Satz 1 SächsVerf, wenn einem Verfahrensbeteiligten der gesetzliche Richter durch eine willkürliche, offensichtlich unhaltbare Entscheidung entzogen wird (vgl. hierzu SächsVerfGH, Beschluss vom 9. März 2000 - Vf. 20-IV-99; Beschluss vom 25. Juni 1998 - Vf. 7-IV-97; BayVerfGH, Entscheidung vom 30. Januar 2007 - Vf. 21-VI-06 - juris; BVerfG, Beschluss vom 30. Juni 1970, BVerfGE 29, 45 [48 f.]; BVerwG, Urteil vom 18. Oktober 1990, NJW 1991, 1370; Beschluss vom 15. Juli 2015, NVwZ 2015, 1695, 1698; Beschluss vom 15. September 1987 - 9 CB 270/86 - juris).
  • BVerfG, 12.05.2005 - 2 BvR 332/05

    Voraussetzungen von Anordnung und Aufrechterhaltung von Untersuchungshaft bei …

    Auszug aus VerfGH Sachsen, 18.01.2019 - 99-IV-18
    aa) Art. 78 Abs. 1 SächsVerf schützt vor Willkür, nicht aber auch vor Irrtum (vgl. BVerfG, Beschluss vom 12. Mai 2005 - 2 BvR 332/05 - juris; Beschluss vom 20. Februar 1995 - 2 BvR 1406/94 - juris); Zweck ist, eine Beeinflussung des Ergebnisses einer gerichtlichen Entscheidung durch eine auf den Einzelfall bezogene Auswahl der zur Entscheidung berufenen Richter zu vermeiden (BVerfG, Beschluss vom 28. März 1998 - 2 BvR 2037/97 - juris; Beschluss vom 16. Februar 2005 - 2 BvR 581/03 - juris).
  • VerfGH Sachsen, 23.02.2010 - 114-IV-09
    Auszug aus VerfGH Sachsen, 18.01.2019 - 99-IV-18
    Hierzu muss er den Lebenssachverhalt, aus dem er die Grundrechtsverletzung ableitet, aus sich heraus verständlich wiedergeben und im Einzelnen aufzeigen, mit welchen verfassungsrechtlichen Anforderungen die angegriffene Maßnahme kollidieren soll (SächsVerfGH, Beschluss vom 23. Februar 2010 - Vf. 114-IV-09; Beschluss vom 27. Februar 2018 - Vf. 107-IV-17; st. Rspr.).
  • VerfGH Sachsen, 11.04.2018 - 160-IV-17
    Auszug aus VerfGH Sachsen, 18.01.2019 - 99-IV-18
    Wird ein Grundrechtsverstoß durch Verletzung des von den Fachgerichten auszulegenden und anzuwendenden sachlichen Rechts oder des Verfahrensrechts gerügt, ist darüber hinaus darzulegen und zu begründen, dass und wodurch der Richter, dessen einfachrechtliche Sichtweise oder Beweiswürdigung zweifelhaft sein mag, die Bedeutung verfassungsbeschwerdefähiger Rechte für den seiner besonderen fachlichen Kompetenz zugewiesenen Normenbereich verfehlt, etwa die Grundrechtsrelevanz der von ihm zu entscheidenden Frage überhaupt nicht gesehen, den Gehalt des maßgeblichen Grundrechts verkannt oder seine Auswirkungen auf das einfache Recht in grundsätzlich fehlerhafter Weise missachtet hat (SächsVerfGH, Beschluss vom 19. Mai 2015 - Vf. 27-IV-15; Beschluss vom 14. Juli 2016 - Vf. 10-IV-16; Beschluss vom 11. April 2018 - Vf. 160-IV-17; st.Rspr.).
  • BVerwG, 18.10.1990 - 3 C 19.88

    Verfahrensgrundrechte: Anspruch auf den gesetzlichen Richter

  • VerfGH Sachsen, 14.07.2016 - 10-IV-16
  • BVerfG, 20.02.1995 - 2 BvR 1406/94

    Verletzung des Anspruchs auf den gesetzlichen Richter

  • VerfGH Sachsen, 19.05.2015 - 27-IV-15
  • VerfGH Sachsen, 27.02.2018 - 107-IV-17
  • VerfGH Sachsen, 25.06.1998 - 7-IV-97
  • VerfGH Sachsen, 09.03.2000 - 20-IV-99
  • BVerwG, 15.09.1987 - 9 CB 270.86

    Revisionsgrund durch eine dem Geschäftsverteilungsplan widersprechende Besetzung …

  • OLG Frankfurt, 27.06.2025 - 3 U 131/23

    Haftung einer Gemeinde für eine Aufsichtspflichtverletzung im Rahmen einer …

    Ein derartiges Bestehenbleiben einer versehentlich angenommenen Zuständigkeit nach einem bestimmten Zeitraum verstößt nicht gegen die Garantie des gesetzlichen Richters (vgl. etwa SächsVerfGH, Beschluss vom 18.01.2019 - Vf. 99-IV-18 -, NJW 2019, 2225, 2226;… Pabst, in: Münchener Kommentar zur ZPO, 6. Aufl. 2022, § 21e GVG, Rn. 101; s. ferner BGH, Beschluss vom 09.09.2014 - 4 ARs 20-2/14 -, BeckRS 2014, 21654;… Schmitt, in: Meyer-Goßner/Schmitt, StPO, 66. Aufl. 2023, § 21e GVG Rn. 3), sofern nicht die Zuständigkeit eines anderen Senats gesetzlich begründet ist.
  • VerfGH Sachsen, 28.05.2020 - 119-IV-19

    Unzulässigkeit einer Verfassungsbeschwerde wegen mangelhafter Begründung einer …

    Sie setzen sich aber nicht mit der Rechtsprechung des Sächsischen Verfassungsgerichtshofes auseinander, nach der Geschäftsverteilungspläne bestimmen dürfen, dass eine objektiv fehlerhafte Zuweisung eines Verfahrens an einen bestimmten Spruchkörper unter zu benennenden Voraussetzungen fortgeschrieben werden können, und dies auch nicht gegen die Garantie des gesetzlichen Richters verstößt, wenn weder das Gericht noch die Verfahrensbeteiligten den Zuweisungsfehler bemerkt bzw. geltend gemacht haben (SächsVerfGH, Beschluss vom 18. Januar 2019 - Vf. 99-IV-18; vgl. hierzu auch BGH, Urteil vom 21. Dezember 1983 - 2 StR 495/83 - juris; BVerwG, Beschluss vom 15. Juli 2015, NVwZ 2015, 1695, 1698 a.E.;… Meyer-Goßner/Schmitt, StPO, 62. Aufl., § 21e GVG Rn. 3; zum "Hereinwachsen" einer an sich unzuständigen Kammer in eine Zuständigkeit vgl. auch Heusch, NVwZ 2015, 1698 [1700]).
  • VerfGH Sachsen, 19.09.2024 - 28-IV-23
    (1) Gesetzlicher Richter im Sinne von Art. 78 Abs. 1 Satz 1 SächsVerf sind die gemäß Gesetz und Geschäftsverteilung zuständigen Richter (SächsVerfGH, Beschluss vom 18. Januar 2019 - Vf. 99-IV-18; Beschluss vom 9. März 2000 - Vf. 20-IV- 99), d.h. ihre Zuständigkeit muss aufgrund einer generell-abstrakten Regelung bestimmt sein (…vgl. Zimmermann in: Baumann-Hasske, Die Verfassung des Freistaates Sachsen, 4. Aufl., Art. 78 Rn. 8).
  • VerfGH Sachsen, 28.05.2020 - 105-IV-19
    Aus diesem Zweck des Art. 78 Abs. 1 Satz 1 SächsVerf folgt, dass im Einzelnen bestimmt werden muss, wer im Sinne dieser Vorschrift "gesetzlicher" Richter ist (SächsVerfGH, Beschluss vom 18. Januar 2019 - Vf. 99-IV-18; vgl. BVerfG, Beschluss vom 8. April 1997, BVerfGE 95, 322 [327] zu Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG).
  • VerfGH Sachsen, 27.02.2020 - 124-IV-19
    Aus diesem Zweck des Art. 78 Abs. 1 Satz 1 SächsVerf folgt, dass im Einzelnen bestimmt werden muss, wer im Sinne dieser Vorschrift "gesetzlicher" Richter ist (SächsVerfGH, Beschluss vom 18. Januar 2019 - Vf. 99-IV-18; BVerfG, Beschluss vom 8. April 1997, BVerfGE 95, 322 [325] zu Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG).
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