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Weitere Entscheidung unten: BFH, 03.08.2001

Rechtsprechung
   BFH, 03.08.2001 - IV B 49/01   

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https://dejure.org/2001,8421
BFH, 03.08.2001 - IV B 49/01 (https://dejure.org/2001,8421)
BFH, Entscheidung vom 03.08.2001 - IV B 49/01 (https://dejure.org/2001,8421)
BFH, Entscheidung vom 03. August 2001 - IV B 49/01 (https://dejure.org/2001,8421)
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Volltextveröffentlichungen (5)

Papierfundstellen

  • BFH/NV 2002, 43
 
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Wird zitiert von ... (8)Zitiert selbst (4)

  • BFH, 18.12.2000 - IV B 3/00

    Protokollberichtigung

    Auszug aus BFH, 03.08.2001 - IV B 49/01
    Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) ist die Beschwerde gegen die Ablehnung des Antrags auf Protokollberichtigung grundsätzlich unstatthaft, es sei denn, es wird vorgetragen, die Berichtigung sei zu Unrecht als verfahrensrechtlich unzulässig abgelehnt worden oder die Entscheidung über den Berichtigungsantrag sei von einer nicht berechtigten Person getroffen worden oder leide sonst an einem schwerwiegenden Verfahrensmangel (vgl. z.B. Senatsbeschluss vom 18. Dezember 2000 IV B 3/00, BFH/NV 2001, 796, sowie BFH-Beschlüsse vom 23. November 1988 X B 1/88, BFH/NV 1989, 643, m.w.N., …und vom 12. Februar 1998 VII B 241/97, BFH/NV 1998, 873;… s. auch Gräber/Koch, Finanzgerichtsordnung, 4. Aufl., 1997, § 94 Rz. 21;… Tipke/Kruse, Abgabenordnung-Finanzgerichtsordnung, § 94 FGO Rz. 12, jeweils m.w.N.).

    Denn die Entscheidung über die Ablehnung der Berichtigung stand im Streitfall allein dem Vorsitzenden und der Protokollführerin zu (§ 94 FGO i.V.m. § 164 Abs. 3 der Zivilprozeßordnung; s. auch die o.g. BFH-Beschlüsse in BFH/NV 2001, 796;… in BFH/NV 1998, 873, und in BFH/NV 1989, 643;… vgl. weiter Gräber/Koch, a.a.O., § 94 Rz. 20, m.w.N.;… Tipke/Kruse, a.a.O., § 94 FGO Rz. 11 und 12, und Baumbach/Lauterbach/ Albers/Hartmann, Zivilprozeßordnung, 59. Aufl., § 164 Rz. 11; a.A. FG München, Beschluss vom 11. April 2000 14 K 3517/96, Entscheidungen der Finanzgerichte 2000, 1026, m.w.N.).

  • BFH, 12.02.1998 - VII B 241/97

    Berichtigung eines Verhandlungsprotokolls

    Auszug aus BFH, 03.08.2001 - IV B 49/01
    Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) ist die Beschwerde gegen die Ablehnung des Antrags auf Protokollberichtigung grundsätzlich unstatthaft, es sei denn, es wird vorgetragen, die Berichtigung sei zu Unrecht als verfahrensrechtlich unzulässig abgelehnt worden oder die Entscheidung über den Berichtigungsantrag sei von einer nicht berechtigten Person getroffen worden oder leide sonst an einem schwerwiegenden Verfahrensmangel (…vgl. z.B. Senatsbeschluss vom 18. Dezember 2000 IV B 3/00, BFH/NV 2001, 796, sowie BFH-Beschlüsse vom 23. November 1988 X B 1/88, BFH/NV 1989, 643, m.w.N., und vom 12. Februar 1998 VII B 241/97, BFH/NV 1998, 873;… s. auch Gräber/Koch, Finanzgerichtsordnung, 4. Aufl., 1997, § 94 Rz. 21;… Tipke/Kruse, Abgabenordnung-Finanzgerichtsordnung, § 94 FGO Rz. 12, jeweils m.w.N.).

    Denn die Entscheidung über die Ablehnung der Berichtigung stand im Streitfall allein dem Vorsitzenden und der Protokollführerin zu (§ 94 FGO i.V.m. § 164 Abs. 3 der Zivilprozeßordnung;… s. auch die o.g. BFH-Beschlüsse in BFH/NV 2001, 796; in BFH/NV 1998, 873, und in BFH/NV 1989, 643;… vgl. weiter Gräber/Koch, a.a.O., § 94 Rz. 20, m.w.N.;… Tipke/Kruse, a.a.O., § 94 FGO Rz. 11 und 12, und Baumbach/Lauterbach/ Albers/Hartmann, Zivilprozeßordnung, 59. Aufl., § 164 Rz. 11; a.A. FG München, Beschluss vom 11. April 2000 14 K 3517/96, Entscheidungen der Finanzgerichte 2000, 1026, m.w.N.).

  • BFH, 23.11.1988 - X B 1/88

    Unzulässigkeit einer Beschwerde, mit der eine inhaltliche Berichtigung des …

    Auszug aus BFH, 03.08.2001 - IV B 49/01
    Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) ist die Beschwerde gegen die Ablehnung des Antrags auf Protokollberichtigung grundsätzlich unstatthaft, es sei denn, es wird vorgetragen, die Berichtigung sei zu Unrecht als verfahrensrechtlich unzulässig abgelehnt worden oder die Entscheidung über den Berichtigungsantrag sei von einer nicht berechtigten Person getroffen worden oder leide sonst an einem schwerwiegenden Verfahrensmangel (vgl. z.B. Senatsbeschluss vom 18. Dezember 2000 IV B 3/00, BFH/NV 2001, 796, sowie BFH-Beschlüsse vom 23. November 1988 X B 1/88, BFH/NV 1989, 643, m.w.N., …und vom 12. Februar 1998 VII B 241/97, BFH/NV 1998, 873;… s. auch Gräber/Koch, Finanzgerichtsordnung, 4. Aufl., 1997, § 94 Rz. 21;… Tipke/Kruse, Abgabenordnung-Finanzgerichtsordnung, § 94 FGO Rz. 12, jeweils m.w.N.).

    Denn die Entscheidung über die Ablehnung der Berichtigung stand im Streitfall allein dem Vorsitzenden und der Protokollführerin zu (§ 94 FGO i.V.m. § 164 Abs. 3 der Zivilprozeßordnung;… s. auch die o.g. BFH-Beschlüsse in BFH/NV 2001, 796; in BFH/NV 1998, 873, und in BFH/NV 1989, 643;… vgl. weiter Gräber/Koch, a.a.O., § 94 Rz. 20, m.w.N.;… Tipke/Kruse, a.a.O., § 94 FGO Rz. 11 und 12, und Baumbach/Lauterbach/ Albers/Hartmann, Zivilprozeßordnung, 59. Aufl., § 164 Rz. 11; a.A. FG München, Beschluss vom 11. April 2000 14 K 3517/96, Entscheidungen der Finanzgerichte 2000, 1026, m.w.N.).

  • FG München, 11.04.2000 - 14 K 3517/96

    Voraussetzungen einer Protokollberichtigung bzw-. ergänzung, …

    Auszug aus BFH, 03.08.2001 - IV B 49/01
    Denn die Entscheidung über die Ablehnung der Berichtigung stand im Streitfall allein dem Vorsitzenden und der Protokollführerin zu (§ 94 FGO i.V.m. § 164 Abs. 3 der Zivilprozeßordnung;… s. auch die o.g. BFH-Beschlüsse in BFH/NV 2001, 796;… in BFH/NV 1998, 873, und in BFH/NV 1989, 643;… vgl. weiter Gräber/Koch, a.a.O., § 94 Rz. 20, m.w.N.;… Tipke/Kruse, a.a.O., § 94 FGO Rz. 11 und 12, und Baumbach/Lauterbach/ Albers/Hartmann, Zivilprozeßordnung, 59. Aufl., § 164 Rz. 11; a.A. FG München, Beschluss vom 11. April 2000 14 K 3517/96, Entscheidungen der Finanzgerichte 2000, 1026, m.w.N.).
  • BFH, 27.08.2007 - II R 2/05

    Protokollberichtigung; Mitwirkung

    Auch die übrigen Senatsmitglieder, die an der mündlichen Verhandlung teilgenommen haben, sind nicht zur Mitwirkung berufen, da sie das Protokoll nicht unterzeichnet haben (vgl. BFH-Beschluss vom 3. August 2001 IV B 49/01, BFH/NV 2002, 43).
  • BFH, 15.07.2010 - VIII B 90/09

    Entscheidung über Protokollberichtigung nur bei Mitwirkung an der protokollierten …

    Rn. 6 b) Ausnahmsweise ist eine Beschwerde (§ 128 Abs. 1 FGO) gegen die Berichtigungsablehnung jedoch u.a. dann statthaft, wenn die Entscheidung über die Protokollberichtigung wie im Streitfall durch eine hierzu nicht berechtigte Person getroffen wird (…BFH-Beschlüsse vom 17. März 2008 X B 93/07, BFH/NV 2008, 1181; vom 3. August 2001 IV B 49/01, BFH/NV 2002, 43;… Brandis in Tipke/Kruse, a.a.O., § 94 FGO Rz 13;… Gräber/Koch, Finanzgerichtsordnung, 6. Aufl., § 94 Rz 21, m.w.N.).
  • FG Hamburg, 30.03.2009 - 6 K 42/08

    Umsatzsteuer: Protokollberichtigung

    Da das Protokoll nur von dem Vorsitzenden und der Protokollführerin zu unterzeichnen war, sind auch nur diese berufen, über eine Berichtigung des Protokolls zu entscheiden (§ 94 FGO i. V. m. § 164 Abs. 3 ZPO; BFH-Beschluss vom 03. August 2001 IV B 49/01, BFH/NV 2002, 43 m. w. N.).

    Nach der ständigen Rechtsprechung des BFH ist die Beschwerde gegen die Ablehnung des Antrags auf Protokollberichtigung nicht statthaft (vgl. BFH-Beschluss vom 03. August 2001 IV B 49/01, BFH/NV 2002, 43).

  • BFH, 07.08.2006 - II B 127/05

    Fehlerhafte Protokollierung durch den Richter oder fehlerhafte Angabe eines …

    Letzteres ergibt sich aus denselben Gründen, aus denen gegen die Ablehnung des Berichtigungsantrags trotz des § 128 Abs. 1 und Abs. 2 FGO eine Beschwerde nicht statthaft war (zur Statthaftigkeit einer Beschwerde gegen die Ablehnung einer Protokollberichtigung vgl. Beschluss des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 3. August 2001 IV B 49/01, BFH/NV 2002, 43).
  • BFH, 10.11.2011 - IV B 47/11

    Keine Beschwerde gegen die Ablehnung eines Protokollberichtigungsantrags - Antrag …

    Ein Ausnahmefall, in dem geltend gemacht wird, die Berichtigung sei zu Unrecht als verfahrensrechtlich unzulässig abgelehnt worden oder die Entscheidung sei durch eine unberechtigte Person getroffen worden, liegt nicht vor (vgl. BFH-Beschluss vom 3. August 2001 IV B 49/01, BFH/NV 2002, 43).
  • BFH, 11.02.2009 - III B 32/08

    Beschwerde gegen Ablehnung einer Protokollberichtigung - Antrag auf …

    Ein Ausnahmefall, in dem geltend gemacht wird, die Berichtigung sei zu Unrecht als verfahrensrechtlich unzulässig abgelehnt worden oder die Entscheidung sei durch eine unberechtigte Person getroffen worden, liegt nicht vor (vgl. BFH-Beschluss vom 3. August 2001 IV B 49/01, BFH/NV 2002, 43).
  • BFH, 29.08.2008 - VIII B 148/08

    Beschwerde gegen die Ablehnung einer Protokollberichtigung

    Das Rechtsmittel ist unzulässig, weil gegen die Ablehnung einer Protokollberichtigung eine Beschwerde --abgesehen von den hier nicht gegebenen Ausnahmefällen einer unrechtmäßigen Verwerfung als unzulässig oder einer Entscheidung durch unzuständige Richter-- nicht statthaft ist (vgl. Bundesfinanzhof --BFH--, Beschluss vom 3. August 2001 IV B 49/01, BFH/NV 2002, 43;… Gräber/Koch, Finanzgerichtsordnung, 6. Aufl., § 94 Rz 21;… Zöller/Stöber, ZPO, 26. Aufl., § 164 Rz 11).
  • BFH, 03.08.2001 - IV B 28/01

    Nichtzulassungsbeschwerde - Grundsätzliche Bedeutung der Rechtssache - Annahme …

    Mit Beschluss vom heutigen Tage hat der erkennende Senat die Beschwerde des Klägers gegen die versagte Protokollberichtigung (IV B 49/01) verworfen.
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   BFH, 03.08.2001 - VIII R 9/00   

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https://dejure.org/2001,9167
BFH, 03.08.2001 - VIII R 9/00 (https://dejure.org/2001,9167)
BFH, Entscheidung vom 03.08.2001 - VIII R 9/00 (https://dejure.org/2001,9167)
BFH, Entscheidung vom 03. August 2001 - VIII R 9/00 (https://dejure.org/2001,9167)
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Volltextveröffentlichungen (5)

Papierfundstellen

  • BFH/NV 2002, 43
 
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Wird zitiert von ... (6)Zitiert selbst (3)

  • BFH, 25.02.1999 - X R 102/98

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand; Büroversehen

    Auszug aus BFH, 03.08.2001 - VIII R 9/00
    Innerhalb dieser Frist sind alle entscheidungserheblichen Tatsachen substantiiert und in sich schlüssig darzustellen (ständige Rechtsprechung, vgl. u.a. BFH-Beschluss vom 25. Februar 1999 X R 102/98, BFH/NV 1999, 1221, m.w.N.).

    Der von den Klägern mit Schriftsatz vom 10. August 2000 dargelegte Sachverhalt dient nicht nur der Vervollständigung und Ergänzung des ursprünglichen Vortrags (vgl. u.a. den im BFH-Beschluss in BFH/NV 1999, 1221 mitgeteilten Sachverhalt).

  • BFH, 20.06.1996 - X R 95/93

    Verfristung einer Revision und eines Wiedereinsetzgungsbegehrens

    Auszug aus BFH, 03.08.2001 - VIII R 9/00
    Sie können nach Ablauf der Zwei-Wochen-Frist des § 56 Abs. 2 Satz 2 FGO auch nicht mehr nachgeholt werden (vgl. u.a. BFH-Beschluss vom 20. Juni 1996 X R 95/93, BFH/NV 1997, 40, unter 6. der Gründe;… Gräber/Koch, Finanzgerichtsordnung, 4. Aufl., § 56 Rz. 50, m.w.N.).
  • BFH, 16.10.1996 - II R 3/96

    Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Versäumung der …

    Auszug aus BFH, 03.08.2001 - VIII R 9/00
    Beruft sich ein Antragsteller --wie im Streitfall-- auf ein (nicht zu vertretendes) Büroversehen, so muss er darlegen, dass kein Organisationsfehler vorliegt, d.h. dass der Prozessbevollmächtigte alle Vorkehrungen dafür getroffen hat, die nach vernünftigem Ermessen die Nichtbeachtung von Fristen auszuschließen geeignet sind, und dass er durch regelmäßige Belehrung und Überwachung seiner Bürokräfte für die Einhaltung seiner Anordnungen Sorge getragen hat (vgl. u.a. BFH-Beschluss vom 16. Oktober 1996 II R 3/96, BFH/NV 1997, 358, m.w.N.).
  • BFH, 26.02.2004 - XI R 62/03

    Wiedereinsetzung bei konkreter Einzelanweisung

    Beruft sich ein durch einen Prozessbevollmächtigten vertretener Beteiligter auf ein sog. Büroversehen, so muss er innerhalb der Antragsfrist des § 56 Abs. 2 Satz 1 FGO darlegen, dass kein Organisationsfehler vorliegt, insbesondere muss er vortragen, durch welche Maßnahmen er gewährleistet hat, dass in seinem Büro die Fristen entsprechend seinen Anordnungen notiert und kontrolliert werden und wann bzw. wie er seine Bürokräfte entsprechend belehrt und wie er die Einhaltung dieser Belehrungen überwacht hat (…ständige Rechtsprechung, vgl. z.B. BFH-Beschlüsse vom 24. Juli 2002 VII B 150/02, BFH/NV 2002, 1489; vom 3. August 2001 VIII R 9/99, BFH/NV 2002, 43).
  • BFH, 05.03.2007 - VII B 189/06

    MinÖSt: Verfolgung des Kaufpreisanspruchs nach § 53 Abs. 1 Nr. 3 MinÖStV

    Beruft sich ein durch einen Prozessbevollmächtigten vertretener Beteiligter auf ein solches Büroversehen, so muss er innerhalb der Antragsfrist des § 56 Abs. 2 Nr. 1 FGO darlegen, dass kein Organisationsfehler vorliegt, insbesondere muss er vortragen, durch welche Maßnahmen er gewährleistet hat, dass in seinem Büro die Fristen entsprechend seinen Anordnungen notiert und kontrolliert werden und wann bzw. wie er die Einhaltung dieser Belehrungen überwacht hat (…BFH-Beschlüsse vom 24. Juli 2002 VII B 150/02, BFH/NV 2002, 1489, und vom 3. August 2001 VIII R 9/00, BFH/NV 2002, 43).
  • BFH, 14.05.2007 - VIII B 47/07

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand; Büroversehen

    a) Beruft sich ein durch einen Prozessbevollmächtigten vertretener Beteiligter --wie im Streitfall die Klägerin-- auf ein (nicht zu vertretendes) Büroversehen, so muss er darlegen, dass kein Organisationsfehler vorliegt, d.h. dass der Prozessbevollmächtigte alle Vorkehrungen getroffen hat, die nach vernünftigem Ermessen die Nichtbeachtung von Fristen auszuschließen geeignet sind, und dass er durch regelmäßige Belehrung und Überwachung seiner Bürokräfte für die Einhaltung seiner Anordnungen Sorge getragen hat (vgl. BFH-Beschlüsse vom 3. August 2001 VIII R 9/00, BFH/NV 2002, 43;… vom 24. Juli 2002 VII B 150/02, BFH/NV 2002, 1489, m.w.N.;… vom 25. Juni 2003 XI B 186/02, BFH/NV 2003, 1589).
  • FG Niedersachsen, 30.10.2008 - 11 K 486/05

    Anspruch auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Versäumung der …

    Beruft sich ein durch einen Prozessbevollmächtigten vertretener Beteiligter auf ein sog. Büroversehen, muss er grundsätzlich innerhalb der Antragsfrist des § 56 Abs. 2 Satz 1 FGO darlegen, dass kein Organisationsfehler vorliegt, insbesondere muss er vortragen, durch welche Maßnahmen er gewährleistet hat, dass in seinem Büro die Fristen entsprechend seinen Anordnungen notiert und kontrolliert werden und wann bzw. wie er seine Bürokräfte entsprechend belehrt und wie er die Einhaltung dieser Belehrungen überwacht hat (…ständige Rechtsprechung, vgl. z.B. BFH-Beschlüsse vom 24. Juli 2002 VII B 150/02, BFH/NV 2002, 1489; vom 3. August 2001 VIII R 9/99, BFH/NV 2002, 43).
  • BFH, 04.09.2007 - VIII B 77/07

    Anforderungen und Darlegung für den Ausschluss eines Organisationsverschuldens

    a) Beruft sich ein durch einen Prozessbevollmächtigten vertretener Beteiligter --wie im Streitfall die Kläger-- auf ein (nicht zu vertretendes) Büroversehen, so muss er darlegen, dass kein Organisationsfehler vorliegt, d.h. dass der Prozessbevollmächtigte alle Vorkehrungen dafür getroffen hat, die nach vernünftigem Ermessen die Nichtbeachtung von Fristen auszuschließen geeignet sind, und dass er durch regelmäßige Belehrung und Überwachung seiner Bürokräfte für die Einhaltung seiner Anordnungen Sorge getragen hat (vgl. BFH-Beschlüsse vom 3. August 2001 VIII R 9/00, BFH/NV 2002, 43;… vom 24. Juli 2002 VII B 150/02, BFH/NV 2002, 1489, m.w.N.;… vom 25. Juni 2003 XI B 186/02, BFH/NV 2003, 1589).
  • FG München, 21.04.2009 - 13 K 296/09

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand: Sorgfaltsanforderungen an die …

    Insbesondere muss er vortragen, durch welche Maßnahmen der Prozessbevollmächtigte gewährleistet hat, dass in dessen Büro die Fristen eingehalten werden und wann bzw. wie dieser seine Bürokräfte entsprechend belehrt und wie dieser die Einhaltung dieser Belehrungen überwacht hat (ständige Rechtsprechung;… vgl. nur BFH-Beschlüsse in BFH/NV 2002, 1597;… vom 24. Juli 2002 VII B 150/02, BFH/NV 2002, 1489; vom 3. August 2001 VIII R 9/99, BFH/NV 2002, 43).
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