Rechtsprechung
| BFH, 17.03.1964 - I 345/61 U |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Wolters Kluwer
Richtigstellung eines Steuerbescheids
- datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- BFHE 79, 309
- NJW 1964, 1392
- DB 1964, 758
- BStBl III 1964, 343
Wird zitiert von ... (10) Zitiert selbst (2)
- BFH, 09.05.1961 - I 237/60 S
Einlegung eines Rechtsmittel bei Vorliegen des Bescheids und Kenntnis durch den …
Auszug aus BFH, 17.03.1964 - I 345/61 U
Die Vorinstanz übersieht dabei, daß der Bescheid mit der Zeichnung durch den zuständigen Beamten (in der Regel den Sachgebietsleiter) entsteht (Urteile des Bundesfinanzhofs I 237/60 S vom 9. Mai 1961, BStBl 1961 III S. 445, Slg. Bd. 73 S. 491; VI 150/62 U vom 23. August 1963, Slg. Bd. 77 S. 463). - BFH, 13.12.1963 - VI 105/63 U
Auslegung von Erklärungen der Finanzbehörden gegenüber Steuerpflichtigen
- BFH, 24.03.1970 - I R 141/69
Steuerbescheide - Einspruchsentscheidungen - Gesamtrechtsnachfolge - Adressat
- BFH, 26.03.1985 - VIII R 225/83
Einkommensteuer - Steuerbescheid - Eheleute - Bevollmächtigung - Zustellung
Soweit dort aus der Unterlassung der Bekanntgabe lediglich die Folgerung gezogen wurde, daß die Einspruchsfrist nicht in Lauf gesetzt wurde, betrifft dies die Rechtslage nach der AO, nach der Gegenstand der Bekanntgabe eine Ausfertigung der Aktenverfügung war (z. B. BFH-Urteil vom 17. März 1964 I 345/61 U, BFHE 79, 309, BStBl III 1964, 343). - BFH, 25.05.1976 - VIII R 66/74
Klage - Feststellung der Nichtigkeit - Einheitlicher Steuerbescheid - …
Ebensowenig wie zur Richtigstellung einer fehlerhaften Ausfertigung der Urschrift eines Steuerbescheides ein Änderungsbescheid erforderlich ist (vgl. BFH-Urteil vom 17. März 1964 I 345/61 U, BFHE 79, 309, BStBl III 1964, 343; BFH-Urteil III R 94/73), ist ein solcher zur erstmaligen Bekanntgabe notwendig.
- BFH, 01.03.1974 - VI R 253/70
Öffentlich-rechtlicher Rückforderungsanspruch - Irrtümliche Lohnsteuererstattung …
Es kann dahinstehen, ob die fehlerhafte Bekanntgabe der Erstattungsverfügung, die sich nach den Feststellungen des FG, an die der Senat gebunden ist (§ 118 Abs. 2 FGO) auf den Steuerpflichtigen N bezog, jederzeit und ohne weiteres richtiggestellt werden durfte (so BFH-Urteil vom 17. März 1964 I 345/61 U, BFHE 79, 309, BStBl III 1964, 343), oder ob es dazu der Heranziehung des § 92 Abs. 2 AO n. F. bedurfte. - BFH, 26.07.1974 - III R 94/73
Wesentliches Merkmal - Steuerbescheid - Bekanntgabe - Verwaltungsinterne …
Dabei stimmt er der Auffassung des I. Senats in dem Urteil vom 17. März 1964 I 345/61 U (BFHE 79, 309, BStBl III 1964, 343) zu, daß die Ausfertigung des Bescheids richtiggestellt werden kann, ohne daß es einer Heranziehung des § 92 Abs. 2 AO bedarf, weil diese Vorschrift sich nur auf den bei den Akten befindlichen Steuerbescheid bezieht. - BFH, 09.04.1987 - IV R 308/84
Anforderungen an die wirksame Begründung einer Buchführungspflicht - Ermittlung …
Denn nach ständiger BFH-Rechtsprechung war der gemäß § 91 Abs. 1 AO bekanntzugebende Bescheid mit der Zeichnung durch den zuständigen Beamten entstanden (Urteile vom 17. März 1964 I 345/61 U, BFHE 79, 309, BStBl III 1964, 343, und vom 29. Januar 1981 V R 47/77, BFHE 132, 219, BStBl II 1981, 404). - BFH, 06.07.1967 - IV 274/62
Notwendigkeit einer Unterschrift/eines Ausfertigungsvermerks bei schritflich zu …
Das wesentliche an einem Steuerbescheid ist indessen nicht seine Bekanntmachung, sondern die - verwaltungsinterne - Beschlußfassung über die Steuerfestsetzung, für die die Rechtsprechung daher auch die schriftliche Niederlegung und die Unterzeichnung durch den zuständigen Beamten fordert (vgl. die BFH-Urteile I 237/60 S vom 9. Mai 1961, BFH 73, 491, BStBl III 1961, 445; I 345/61 U vom 17. März 1964, BFH 79, 309, BStBl III 1964, 343; I 330/62 U vom 11. November 1964, BFH 81, 198, BStBl III 1965, 70). - BFH, 04.04.1967 - II 49/63
Erlass eines Steuerbescheides gegen jeden Ehegatten bei Erwerb eines Grundstücks
Die Steuerfestsetzung im Streitfall entspricht nicht den vorstehenden Grundsätzen, wie sich aus dem bei den Steuerakten befindlichen Berechnungsbogen ergibt, der als Verwaltungsakt, nach dem der Steuerbescheid ausgefertigt wird, maßgeblich ist (vgl. die insoweit übereinstimmenden Urteile des VI. Senats des Bundesfinanzhofs - BFH - VI 105/63 U vom 13. Dezember 1963, BFH 78, 434, BStBl III 1964, 167, und des I. Senats I 345/61 U vom 17. März 1964, BFH 79, 309, BStBl III 1964, 343). - BFH, 26.03.1969 - I R 38/67
Einordnung der Verfügung eines Finanzamtes über die Freistellung von der …
Dabei betrifft das Erfordernis der Schriftform die bei den Akten des FA befindliche Urschrift der Verfügung (BFH-Urteil IV 274/62 vom 6. Juli 1967, BFH 89, 460, BStBl III 1967, 682); auch der Fall mangelnder inhaltlicher Übereinstimmung der Urschrift der Verfügung und des dem Steuerpflichtigen zugegangenen Schreibens ist nicht gegeben (BFH-Urteil I 345/61 U vom 17. März 1964, BFH 79, 309, BStBl III 1964, 343). - BFH, 11.11.1964 - I 330/62 U
Vornahme einer Veranlagung durch den Sachgebietsleiter ohne Unterschrift auf dem …
Der schriftlich zu erteilende Einkommensteuerbescheid ist jedenfalls dann entstanden, wenn der zuständige Beamte den Berechnungsbogen abschließend gezeichnet und abgeworfen hat (Urteile des Bundesfinanzhofs I 237/60 S vom 9. Mai 1961, BStBl 1961 III S. 445, Slg. Bd. 73 S. 491; VI 150/62 U vom 23. August 1963, BStBl 1963 III S. 489, Slg. Bd. 77 S. 463; I 345/61 U vom 17. März 1964, BStBl 1964 III S. 343, Slg. Bd. 79 S. 309).
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".