Rechtsprechung
| BFH, 07.10.1964 - I 286/62 U |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Wolters Kluwer
Berichtigung eines Gewerbesteuermeßbescheids
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- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- BFHE 81, 286
- BStBl III 1965, 103
Wird zitiert von ... (8) Zitiert selbst (5)
- BFH, 22.11.1962 - V 244/61 S
Zulässigkeit der Festsetzung von niedrigeren Steuern in der …
Auszug aus BFH, 07.10.1964 - I 286/62 U
Der I. Senat tritt der Rechtsprechung des V. Senats (vgl. Urteil V 244/61 S vom 22. November 1962, BStBl 1963 III S. 31, Slg. Bd. 76 S. 87) bei.Der I. Senat tritt der Rechtsprechung des V. Senats (vgl. Urteil V 244/61 S vom 22. November 1962, BStBl 1963 III S. 31, Slg. Bd. 76 S. 87) bei.
Der V. Senat hat dies in den Urteilen V 166/59 U vom 6. September 1962, BStBl 1962 III S. 494, Slg. Bd. 75 S. 623; V 244/61 S vom 22. November 1962, BStBl 1963 III S. 31, Slg. Bd. 76 S. 87; V 79/60 U vom 22. November 1962, BStBl 1963 III S. 51, Slg. Bd. 76 S. 141; V 86/60 U vom 30. Mai 1963, BStBl 1963 III S. 342, Slg. Bd. 77 S. 68, ausgesprochen.
- BVerfG, 24.01.1962 - 1 BvR 845/58
Personenbezogene Kapitalgesellschaften
Auszug aus BFH, 07.10.1964 - I 286/62 U
Das Finanzgericht trug dem Umstand, daß § 8 Ziff. 6 GewStG durch die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts 1 BvR 845/58 vom 24. Januar 1962, BStBl 1962 I S. 500, für nichtig erklärt wurde, in der Weise Rechnung, daß es die einheitlichen Gewerbesteuermeßbeträge unter Anwendung des § 234 AO auf die in den ursprünglichen Bescheiden zugrunde gelegten Beträge herabsetzte. - BFH, 06.09.1962 - V 166/59 U
Bewertung einer Tatsache als neu
Auszug aus BFH, 07.10.1964 - I 286/62 U
Der V. Senat hat dies in den Urteilen V 166/59 U vom 6. September 1962, BStBl 1962 III S. 494, Slg. Bd. 75 S. 623; V 244/61 S vom 22. November 1962, BStBl 1963 III S. 31, Slg. Bd. 76 S. 87; V 79/60 U vom 22. November 1962, BStBl 1963 III S. 51, Slg. Bd. 76 S. 141; V 86/60 U vom 30. Mai 1963, BStBl 1963 III S. 342, Slg. Bd. 77 S. 68, ausgesprochen. - BFH, 30.05.1963 - V 86/60 U
Folgen einer nichtzulässigen Berichtigungsveranlagung duch das Finanzamt
Auszug aus BFH, 07.10.1964 - I 286/62 U
Der V. Senat hat dies in den Urteilen V 166/59 U vom 6. September 1962, BStBl 1962 III S. 494, Slg. Bd. 75 S. 623; V 244/61 S vom 22. November 1962, BStBl 1963 III S. 31, Slg. Bd. 76 S. 87; V 79/60 U vom 22. November 1962, BStBl 1963 III S. 51, Slg. Bd. 76 S. 141; V 86/60 U vom 30. Mai 1963, BStBl 1963 III S. 342, Slg. Bd. 77 S. 68, ausgesprochen. - BFH, 22.11.1962 - V 79/60 U
Rechtliche Behandlung von Steuerfestsetzungen, die im vereinfachten Verfahren …
Auszug aus BFH, 07.10.1964 - I 286/62 U
Der V. Senat hat dies in den Urteilen V 166/59 U vom 6. September 1962, BStBl 1962 III S. 494, Slg. Bd. 75 S. 623; V 244/61 S vom 22. November 1962, BStBl 1963 III S. 31, Slg. Bd. 76 S. 87; V 79/60 U vom 22. November 1962, BStBl 1963 III S. 51, Slg. Bd. 76 S. 141; V 86/60 U vom 30. Mai 1963, BStBl 1963 III S. 342, Slg. Bd. 77 S. 68, ausgesprochen.
- BFH, 05.10.1967 - V 36/64
Möglichkeit einer niedrigeren Steuerfestsetzung bei Bekanntwerden von neuen …
Der I. Senat des BFH hat sich in mehreren Urteilen, die den vom BVerfG durch Entscheidung 1 BvR 845/58 vom 24. Januar 1962 (BStBl III 1962, 500) für nichtig erklärten § 8 Nr. 6 des Gewerbesteuergesetzes (GewStG) betreffen, der Rechtsauffassung des V. Senats angeschlossen (vgl. z.B. Urteil des BFH I 286/62 U vom 7. Oktober 1964, BFH 81, 286, BStBl III 1965, 103).Der erste Bescheid bleibt also - was von den Verfechtern der Ansicht, die Sperrklausel des § 234 AO falle in den Fällen des § 78 Satz 1 BVerfGG weg, oft übersehen wird - weiterhin "unanfechtbar" in dem in § 79 Abs. 2 BVerfGG gemeinten Sinne (vgl. BFH-Entscheidung I 286/62 U vom 7. Oktober 1964, a.a.O.).
Hieran vermag auch die vom Gesetzgeber getroffene Übergangsregelung zu § 26 EStG a. F. nichts zu ändern, durch die § 234 AO für das spezielle Gebiet der Ehegattenbesteuerung lediglich ergänzt worden ist (vgl. Urteil des BFH I 286/62 U vom 7. Oktober 1964, a.a.O.).
- BVerwG, 29.03.1968 - VII C 95.66
Rechtmäßigkeit einer Heranziehung zur Gewerbesteuer mit einem …
Für diese Fälle nahm der Bundesfinanzhof in ständiger Rechtsprechung an, daß die Anfechtbarkeit nur in dem Sinne beschränkt sei, daß der in dem früheren Bescheid festgesetzte Steuerbetrag nicht unterschritten werden dürfe, eine andere Beschränkung der Einwendungen aber nicht eintrete (vgl. BFH, Urteil vom 21. Februar 1958, BFHE 66, 427 = BStBl. 1958 III S. 167; Urteil vom 17. März 1961, BFHE 73, 441 = BStBl. 1961 III S. 427; Urteil vom 15. Dezember 1961, BFHE 74, 375 = BStBl. 1962 III S. 142; Urteil vom 22. November 1962, BFHE 76, 87 = BStBl. 1963 III S. 31; Urteil vom 12. Juli 1963, BFHE 77, 416 = BStBl. 1963 III S. 471; Urteil vom 7. Oktober 1964, BFHE 81, 286 = BStBl. 1965 III S. 103). - BFH, 01.03.1966 - I 259/64 Die Anwendbarkeit des § 234 AO wird auch nicht dadurch ausgeschlossen, daß die Stpfl. ihr Begehren auf Herabsetzung des ursprünglichen Gewerbesteuermeßbetrags mit der vom BVerfG ausgesprochenen Verfassungswidrigkeit des § 8 Ziff. 6 GewStG begründet (BFH-Urteil I 286/62 U vom 7. Oktober 1964, BStBl 1965 III S. 103, Slg. Bd. 81 S. 286).
- BFH, 13.12.1966 - I R 6/66
Begrenzung der Anfechtbarkeit von Berichtigungsbescheiden
Damit finde auch die Vorschrift des § 234 AO a. F. Anwendung, die auf dem gleichen Rechtsgedanken beruhe wie die des § 79 Abs. 2 des Gesetzes über das Bundesverfassungsgericht - BVerfGG - (Urteil des Bundesfinanzhofs - BFH - I 286/62 U vom 7. Oktober 1964, Sammlung der Entscheidungen des Bundesfinanzhofs Bd. 81 S. 286 - BFH 81, 286 -, BStBl III 1965 103). - BFH, 11.10.1966 - I 223/65
Kennzeichnung eines vorläufigen Bescheides als vorläufig
Wie der Senat im Urteil I 286/62 U vom 7. Oktober 1964 (BFH 81, 286, BStBl III 1965, 103) im Anschluß an die Rechtsprechung des V. Senats des BFH (vgl. Urteil V 244/61 S vom 22. November 1962, BFH 76, 87, BStBl III 1963, 31) ausgeführt hat, steht der Anwendung des § 234 AO alter Fassung auch nicht entgegen, daß der ursprünglich festgesetzte Gewerbesteuermeßbetrag zum Teil auf einer inzwischen durch das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) für nichtig erklärten Norm beruht. - BFH, 19.10.1965 - I 204/63 U
Anfechtung eines Berichtigungsbescheides über den Gewerbesteuermeßbetrag
Im Urteil I 286/62 U vom 7. Oktober 1964 (BStBl 1965 III S. 103, Slg. Bd. 81 S. 286) hat der Senat im einzelnen ausgeführt, daß dies auch dann gilt, wenn in der ursprünglichen Festsetzung Beträge enthalten sind, die auf einer inzwischen durch das Bundesverfassungsgericht für nichtig erklärten Norm beruhen. - BFH, 13.12.1966 - I R 156/66
Berichtigung von unanfechtbaren Bescheiden bei Herabsetzung des Einheitswertes …
Diese hätten somit wohl zu einer Wiederaufrollung der Veranlagungen, nicht aber zu einer Besserstellung der Stpfl. führen können, da nach der Rechtsprechung sowohl bei Berichtigung der ursprünglichen Bescheide nach § 222 Abs. 1 Ziff. 1 AO als auch nach § 35 b GewStG die Vorschrift des § 234 AO a. F. zu beachten gewesen wäre (Urteile des Bundesfinanzhofs - BFH - I 286/62 U vom 7. Oktober 1964, Sammlung der Entscheidungen des Bundesfinanzhofs Bd. 81 S. 286 - BFH 81, 286 -, BStBl III 1965, 103; I 259/64 vom 1. März 1966, BFH 85, 340, BStBl III 1966, 331). - BFH, 19.11.1965 - VI 188/64 U
Erlass eines berichtigten Bescheids durch das Finanzamt bei berechtigten …
Die Erteilung eines berichtigten Bescheids ist aber, auch wenn der Steuerbetrag unverändert bleibt, nicht etwa unzulässig (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs I 286/62 U vom 7. Oktober 1964, BStBl 1965 III S. 103, Slg. Bd. 81 S. 286).
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