Rechtsprechung
| BFH, 30.07.1965 - III 186/64 U |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Wolters Kluwer
Behandlung von Wertpapieren bei der Vermögensteuer - Bewertung von Wertpapieren
- datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- BFHE 83, 200
- DB 1965, 1687
- BStBl III 1965, 574
Wird zitiert von ... (10) Zitiert selbst (4)
- RFH, 13.04.1928 - II A 58/28
Auszug aus BFH, 30.07.1965 - III 186/64 U
Es muß somit bei den Börsenkurswerten als den Werten verbleiben, die nach der Anschauung des täglichen Verkehrs als angemessen zu betrachten sind (vgl. auch Entscheidung des Reichsfinanzhofs II A 58/28 vom 13. April 1928, zitiert in Gürsching-Stenger, Anm. 28 zu § 13 BewG). - BVerfG, 14.04.1959 - 1 BvL 19/58
Anforderungen an eine Richtervorlage nach Art. 100 Abs. 1 GG
Auszug aus BFH, 30.07.1965 - III 186/64 U
Enthält nämlich eine Vorschrift unter Verletzung des Gleichheitsgrundsatzes eine begünstigende Regelung, so kann die Gleichheit nicht dadurch wiederhergestellt werden, daß anstelle des Gesetzgebers das Gericht die bisher nicht berücksichtigte Gruppe in die Anwendung der Begünstigungsvorschrift einbezieht (Beschluß des Bundesverfassungsgerichts 1 BvL 19, 21/58 vom 14. April 1959, BVerfGE 9 S. 250 [255]; vgl. auch Urteil des Bundesfinanzhofs VI 298/60 U vom 18. Dezember 1964, BStBl 1965 III S. 144, Slg. Bd. 81 S. 401 unter Abschn. IV Ziff. 2 am Ende). - BFH, 19.12.1960 - III 396/58 S
Bindungswirkung der Richtlinien zur Bewertung nichtnotierter Aktien und Anteile …
Auszug aus BFH, 30.07.1965 - III 186/64 U
Nach der ständigen Rechtsprechung des Senats (Hinweis auf die Entscheidung III 396/58 S vom 19. Dezember 1960, BStBl 1961 III S. 92, Slg. Bd. 72 S. 241, besonders Abschn. III) ist ein Vergleich der Bewertung von notierten Aktien mit Aktien ohne Kurswert im Inland unzulässig. - BFH, 18.12.1964 - VI 298/60 U
Einkommensteuerrechtliche Beurteilung von Ministerialzulagen - Einbeziehung von …
Auszug aus BFH, 30.07.1965 - III 186/64 U
Enthält nämlich eine Vorschrift unter Verletzung des Gleichheitsgrundsatzes eine begünstigende Regelung, so kann die Gleichheit nicht dadurch wiederhergestellt werden, daß anstelle des Gesetzgebers das Gericht die bisher nicht berücksichtigte Gruppe in die Anwendung der Begünstigungsvorschrift einbezieht (Beschluß des Bundesverfassungsgerichts 1 BvL 19, 21/58 vom 14. April 1959, BVerfGE 9 S. 250 [255]; vgl. auch Urteil des Bundesfinanzhofs VI 298/60 U vom 18. Dezember 1964, BStBl 1965 III S. 144, Slg. Bd. 81 S. 401 unter Abschn. IV Ziff. 2 am Ende).
- BFH, 19.04.1968 - III R 78/67
Einheitswertbescheid - Grundsteuermeßbescheid - Baulandsteuer - …
Bauland ist daher stets zur Vermögensteuer herangezogen worden, auch wenn es keinen oder nur geringen Nutzen abwirft (Urteil des Senats III 186/64 U vom 30. Juli 1965, BFH 83, 200, BStBl III 1965, 574 [576 linke Spalte unten]).Sollte der Anspruch auf Ersatzland den Gleichheitssatz verletzen, so könnte der Senat die Gleichheit jedenfalls nicht dadurch wiederherstellen, daß er anstelle des Gesetzgebers bisher nicht berücksichtigte Steuerpflichtige in die Anwendung der Begünstigungsvorschrift einbezieht (vgl. auch BVerfG-Beschluß 1 BvL 19, 21/58 vom 14. April 1959, BVerfGE 9, 250 [255], und Urteil des Senats III 186/64 U vom 30. Juli 1965, BFH 83, 200, BStBl III 1965, 574 [576 rechte Spalte]).
- BFH, 14.05.1974 - VIII R 95/72
Einkünfte aus Kapitalvermögen - Geldwertverschlechterung - Besteuerung - …
Zum gleichen Ergebnis führt der vom BFH in ständiger Rechtsprechung aus Art. 20 Abs. 3 GG gezogene Schluß, daß die Steuergerichte grundsätzlich nur insoweit Freibeträge gewähren oder Vermögenswerte außer Ansatz lassen dürfen, als dies durch das Gesetz bestimmt ist (Urteile vom 30. Juli 1965 III 186/64 U, BFHE 83, 200, BStBl III 1965, 574; vom 1. Dezember 1967 III 19/65, BFHE 91, 254, BStBl II 1968, 332; vom 26. September 1969 VI R 158/67, BFHE 96, 566, BStBl II 1969, 730; vom 13. Januar 1970 II 132/65, BFHE 98, 453, BStBl II 1970, 440, und vom 6. Juli 1973 VI R 253/69, BFHE 110, 119, BStBl II 1973, 754). - BFH, 07.08.1970 - III R 56/68
Freiberuflich tätiger Rechtsanwalt - Altersversorgung - Barvermögen - Wertpapiere …
Die Rüge einer Verletzung des Gleichheitssatzes gemäß Art. 3 Abs. 1 GG wegen Heranziehung der Wertpapiere und Geldkonten mit dem Steuerkurswert bzw. dem Nennwert gegenüber der niedrigeren Bewertung des Grundvermögens mit dem Einheitswert 1935 greife aus den im BFH-Urteil III 186/64 U vom 30. Juli 1965 (BFH 83, 200, BStBl III 1965, 574) und im oben genannten Beschluß III B 32/67 angeführten Gründen nicht durch.Wie der BFH bereits in dem Urteil III 186/64 U vom 30. Juli 1965 (a. a. O.) entschieden hat, verstößt es nicht gegen Art. 3 und Art. 14 GG (Gleichheit vor dem Gesetz, Gewährleistung des Eigentums), wenn Aktien, die im Inland einen Kurswert haben, unter Zugrundelegung des Kurswertes zur Vermögensteuer herangezogen werden (siehe z. B. Urteil III 139/60 vom 13. November 1964, HFR 1965, 394).
- BFH, 17.11.1972 - III R 149/71
Erhebung der Vermögensteuer - Verletzung des Gleichheitssatzes - Verletzung des …
Daß die Heranziehung der Aktien zur Vermögensbesteuerung mit ihrem Kurswert im Normalfall nicht Art. 14 Abs. 1 GG verletzt, hat der Senat bereits im Urteil III 186/64 U vom 30. Juli 1965 (BFH 83, 200, BStBl III 1965, 574) und seitdem in ständiger Rechtsprechung entschieden. - BFH, 24.02.1971 - II B 48/70
Festsetzung der Erbschaftsteuer - Vereinbarkeit mit GG
Das FG beruft sich auf das Urteil des III. Senats des BFH III 205/65 vom 1. Dezember 1967 (BFH 91, 261, BStBl II 1968, 302), das im wesentlichen auf dessen Urteil III 186/64 U vom 30. Juli 1965 (BFH 83, 200, BStBl III 1965, 574) Bezug nimmt, und den Beschluß des BVerfG vom 7. Mai 1968 -- 1 BvR 420/64 -- (BVerfGE 23, 242 [BVerfG 07.05.1968 - 1 BvR 420/64]), und vermerkt, daß der II. Senat des BFH sich im Beschluß II B 40--41/69 vom 9. Dezember 1969 (BFH 97, 315 [317 ff.], BStBl II 1970, 121) mit diesen Entscheidungen nicht auseinandergesetzt habe. - BFH, 01.12.1967 - III 19/65
Bundesfinanzhof - Revisionsinstanz - Schätzung - Auslandsverbindlichkeiten - …
Im Urteil III 186/64 U vom 30. Juli 1965 (BFH 83, 200, BStBl III 1965, 574) hat der erkennende Senat bereits entschieden, die Erhebung der Vermögensteuer unter Ansatz der Kurswerte für Wertpapiere verstoße nicht gegen Art. 14 GG. - BFH, 17.11.1972 - III R 150/71
Erhebung der Vermögensteuer - Verletzung des Gleichheitssatzes - Verletzung des …
Daß die Heranziehung der Aktien zur Vermögensbesteuerung mit ihrem Kurswert im Normalfall nicht Art. 14 Abs. 1 GG verletzt, hat der Senat bereits im Urteil III 186/64 U vom 30. Juli 1965 (Sammlung der Entscheidungen des Bundesfinanzhofs Bd. 83 S. 200 - BFH 83, 200 -, BStBl III 1965, 574) und seitdem in ständiger Rechtsprechung entschieden. - BFH, 01.12.1967 - III 205/65
Sonstiges Vermögen - Heranziehung zur Vermögensteuer - Grundbesitz - Einheitswert …
Der Senat hat in dem Urteil III 186/64 U vom 30. Juli 1965 (BFH 83, 200, BStBl III 1965, 574), auf das verwiesen wird, entschieden, es verstoße nicht gegen das GG, wenn Aktien mit einem inländischen Kurswert unter Zugrundelegung dieses Kurswertes zur Vermögensteuer herangezogen würden. - BFH, 01.12.1967 - III 160/64
Wertpapiere - Steuerkurswert - Gemeiner Wert - Kapitalgesellschaft - …
Im Urteil III 186/64 U vom 30. Juli 1965 (BFH 83, 290, BStBl III 1965, 574) wurde ausgeführt, die Erhebung der Vermögensteuer unter Zugrundelegung der Kurswerte verstoße nicht gegen Artikel 14 GG. - BFH, 15.09.1967 - III B 32/67
Verfassungswidrigkeit eines Gestzes - Aussetzungsgrund - Anhängige …
Nach dem BFH-Urteil III 186/64 U vom 30. Juli 1965 (BFH 83, 200, BStBl III 1965, 574, und nach dem Urteil III 197/62 vom 12. November 1965 (HFR 1966, 141), jeweils zur Vermögensteuerveranlagung 1960, verstößt es nicht gegen das GG (Art. 3 und 14 GG), wenn Aktien unter Zugrundelegung der Kurswerte bzw. Steuerkurswerte zur Vermögensteuer herangezogen werden.
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