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Rechtsprechung
   BFH, 26.05.1970 - II B 8/70   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1970,593
BFH, 26.05.1970 - II B 8/70 (https://dejure.org/1970,593)
BFH, Entscheidung vom 26.05.1970 - II B 8/70 (https://dejure.org/1970,593)
BFH, Entscheidung vom 26. Mai 1970 - II B 8/70 (https://dejure.org/1970,593)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Wolters Kluwer

    Mietvertrag - Bewerber - Anwartschaft künftigen Erwerbs - Erwerbsvorgang - Kaufvertrag - Abschluß des Vertrages

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 99, 143
  • DB 1971, 175
  • BStBl II 1970, 552
 
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Wird zitiert von ... (3)Zitiert selbst (23)

  • BFH, 18.05.1966 - II 114/64
    Auszug aus BFH, 26.05.1970 - II B 8/70
    Die Vorschriften der §§ 54, 56 des II. WoBauG ändern in Fällen solcher Art nichts an dem in dem Urteil des BFH II 114/64 vom 18. Mai 1966 (BFH 86, 262, BStBl III 1966, 399) aufgestellten Grundsatz, daß die Frist des § 4 Abs. 2 Satz 2 GrEStG mit dem Zeitpunkt beginnt, in dem ein Erwerbsvorgang im Sinne des Grunderwerbsteuerrechts endgültig zustande gekommen ist, im Fall eines Kaufvertrags (§ 1 Abs. 1 Nr. 1 GrEStG) also mit dem wirksamen Abschluß dieses Vertrages.

    Der Senat hat diesen in dem Urteil II 114/64 vom 18. Mai 1966 (BFH 86, 262, 264, BStBl III 1966, 399) aufgestellten Grundsatz in dem Urteil II R 15/68 vom 20. Juni 1968 (BFH 93, 340, 343, BStBl II 1968, 783) bestätigt und in dem Urteil II 147/64 vom 19. Dezember 1967 (BFH 91, 382, 383, BStBl II 1968, 358) auch auf die vergleichbaren Vorschriften des Art. 1 Nr. 4 Buchst. a, Art. 4 Abs. 1 Satz 2 des Bayerischen Gesetzes über die Grunderwerbsteuerbefreiung für den sozialen Wohnungsbau 1958 angewendet.

    Selbst wenn man -- hier: zugunsten des Beschwerdeführers -- den Erwerb der Verwertungsbefugnis unterstellen würde, so wäre dies aus den im Urteil II 114/64 (BFH 86, 264) dargelegten Gründen (…die Zeile 1 des Abs. 3 a. a. O. muß richtig lauten: "Dagegen kommt es im Streitfall für den Fristbeginn auf den Zeitpunkt ..."; vgl. BStBl III 1966, 399 rechte Spalte, letzter Absatz) entscheidungsunerheblich.

  • BFH, 20.06.1968 - II R 15/68

    Eigenheim - Steuerbegünstigter Zweck - Gemeinnütziger Bauträger - Erster Erwerb - …

    Auszug aus BFH, 26.05.1970 - II B 8/70
    Der Senat hat diesen in dem Urteil II 114/64 vom 18. Mai 1966 (BFH 86, 262, 264, BStBl III 1966, 399) aufgestellten Grundsatz in dem Urteil II R 15/68 vom 20. Juni 1968 (BFH 93, 340, 343, BStBl II 1968, 783) bestätigt und in dem Urteil II 147/64 vom 19. Dezember 1967 (BFH 91, 382, 383, BStBl II 1968, 358) auch auf die vergleichbaren Vorschriften des Art. 1 Nr. 4 Buchst. a, Art. 4 Abs. 1 Satz 2 des Bayerischen Gesetzes über die Grunderwerbsteuerbefreiung für den sozialen Wohnungsbau 1958 angewendet.

    Ohne daß der Entscheidung des FG in der Hauptsache vorgegriffen werden kann, muß in diesem Aussetzungsverfahren bemerkt werden, daß der Beschwerdeführer zu Unrecht meint, mit Rücksicht auf die Vorschriften in den §§ 54, 56 des II. WoBauG könnten die Grundsätze der oben angegebenen Urteile II 114/64, II R 15/68 und II 147/64 auf seinen Fall nicht übertragen werden.

  • BFH, 31.01.1967 - VI S 9/66

    Aussetzung der Vollziehung eines angefochtenen Steuerbescheids

    Auszug aus BFH, 26.05.1970 - II B 8/70
    Die Aussetzung wegen unbilliger, durch überwiegende öffentliche Interessen gebotene Härte im Sinne des § 69 Abs. 2 Satz 2 FGO erfordert im Unterschied zum Erlaß (§ 131 AO), daß die Vollziehung nicht aus allgemeinen Gründen, sondern daß gerade die Vollziehung vor Unanfechtbarkeit des Bescheids unbillig ist (vgl. BFH-Beschlüsse VI S 9/66 vom 31. Januar 1967, BFH 87, 600, BStBl III 1967, 255; II B 39/68 vom 3. Dezember 1968, BFH 94, 352, BStBl II 1969, 170; I S 1/68 vom 8. Mai 1968, BFH 92, 177, BStBl II 1968, 485).
  • BFH, 03.12.1968 - II B 39/68

    Zeitpunkt der Entstehung der Steuerschuld bei befristetem Verkaufsauftrag

    Auszug aus BFH, 26.05.1970 - II B 8/70
    Die Aussetzung wegen unbilliger, durch überwiegende öffentliche Interessen gebotene Härte im Sinne des § 69 Abs. 2 Satz 2 FGO erfordert im Unterschied zum Erlaß (§ 131 AO), daß die Vollziehung nicht aus allgemeinen Gründen, sondern daß gerade die Vollziehung vor Unanfechtbarkeit des Bescheids unbillig ist (vgl. BFH-Beschlüsse VI S 9/66 vom 31. Januar 1967, BFH 87, 600, BStBl III 1967, 255; II B 39/68 vom 3. Dezember 1968, BFH 94, 352, BStBl II 1969, 170; I S 1/68 vom 8. Mai 1968, BFH 92, 177, BStBl II 1968, 485).
  • BFH, 08.05.1968 - I S 1/68

    Voraussetzungen für das Vorliegen von ernstlichen Zweifeln an der Rechtmäßigkeit …

    Auszug aus BFH, 26.05.1970 - II B 8/70
    Die Aussetzung wegen unbilliger, durch überwiegende öffentliche Interessen gebotene Härte im Sinne des § 69 Abs. 2 Satz 2 FGO erfordert im Unterschied zum Erlaß (§ 131 AO), daß die Vollziehung nicht aus allgemeinen Gründen, sondern daß gerade die Vollziehung vor Unanfechtbarkeit des Bescheids unbillig ist (vgl. BFH-Beschlüsse VI S 9/66 vom 31. Januar 1967, BFH 87, 600, BStBl III 1967, 255; II B 39/68 vom 3. Dezember 1968, BFH 94, 352, BStBl II 1969, 170; I S 1/68 vom 8. Mai 1968, BFH 92, 177, BStBl II 1968, 485).
  • BGH, 29.01.1965 - V ZR 53/64

    Einfamilienhaus-Vorvertrag - § 313 BGB <Fassung bis 31.12.01> (nunmehr § …

    Auszug aus BFH, 26.05.1970 - II B 8/70
    Ebenso entscheidungsunerheblich ist, ob in Fällen solcher Art, obwohl ein Grundstücksveräußerungsvertrag oder ein Vorvertrag (z. B. Kaufanwartschaftsvertrag) ohne Wahrung der Form des § 313 BGB geschlossen ist (RGZ 169, 65 und 185), nach den ganz besonderen Umständen des Einzelfalles für den Veräußerer (Träger, Bauherrn) nach Treu und Glauben (§ 242 BGB) einseitig eine Art gesetzlicher Verbindlichkeit bestehen kann (…vgl. Ehrenforth, a. a. O., Anm. 2c S. 407 f.), so daß für den Bewerber -- etwa unter Heranziehung und unter den Voraussetzungen des § 56 des II. WoBauG (vgl. Entscheidung des BGH V ZR 167/65 vom 1. Juli 1966, Bundesbaublatt 1967 S. 24 -- BBauBl 1967, 24 --) ein im Zivilrechtsweg durchsetzbarer Anspruch auf Abschluß eines Veräußerungsvertrags in Betracht kommen kann (vgl. hiergegen aber auch BGH-Entscheidungen V ZR 53/64 vom 29. Januar 1965, Lindenmaier/Möhring, Nachschlagewerk des Bundesgerichtshofs, Nr. 2 zu § 276 [Fc] BGB = Monatsschrift für Deutsches Recht 1965, 369 -- MDR 1965, 369 -- und V ZR 235/62 vom 16. Februar 1965, Lindenmaier/Möhring, § 313 BGB Nr. 24 = MDR 1965, 562, sowie zur Unzulässigkeit der Aufspaltung eines einheitlichen Grundstücksgeschäfts in eine formbedürftige Veräußerungs- und eine nicht formbedürftige Erwerbsvereinbarung mit der Folge der Nichtigkeit des ganzen Grundstücksgeschäfts bei Formmangel einer Teilvereinbarung auch Entscheidung des Oberlandesgerichts Stuttgart 13 U 24/69 vom 22. Oktober 1969, NJW 1970 S. 566).
  • BGH, 01.07.1966 - V ZR 167/65

    Räumungsverlangen einer Klägerin wegen eines Rechts zum Rücktritt von dem …

    Auszug aus BFH, 26.05.1970 - II B 8/70
    Ebenso entscheidungsunerheblich ist, ob in Fällen solcher Art, obwohl ein Grundstücksveräußerungsvertrag oder ein Vorvertrag (z. B. Kaufanwartschaftsvertrag) ohne Wahrung der Form des § 313 BGB geschlossen ist (RGZ 169, 65 und 185), nach den ganz besonderen Umständen des Einzelfalles für den Veräußerer (Träger, Bauherrn) nach Treu und Glauben (§ 242 BGB) einseitig eine Art gesetzlicher Verbindlichkeit bestehen kann (…vgl. Ehrenforth, a. a. O., Anm. 2c S. 407 f.), so daß für den Bewerber -- etwa unter Heranziehung und unter den Voraussetzungen des § 56 des II. WoBauG (vgl. Entscheidung des BGH V ZR 167/65 vom 1. Juli 1966, Bundesbaublatt 1967 S. 24 -- BBauBl 1967, 24 --) ein im Zivilrechtsweg durchsetzbarer Anspruch auf Abschluß eines Veräußerungsvertrags in Betracht kommen kann (vgl. hiergegen aber auch BGH-Entscheidungen V ZR 53/64 vom 29. Januar 1965, Lindenmaier/Möhring, Nachschlagewerk des Bundesgerichtshofs, Nr. 2 zu § 276 [Fc] BGB = Monatsschrift für Deutsches Recht 1965, 369 -- MDR 1965, 369 -- und V ZR 235/62 vom 16. Februar 1965, Lindenmaier/Möhring, § 313 BGB Nr. 24 = MDR 1965, 562, sowie zur Unzulässigkeit der Aufspaltung eines einheitlichen Grundstücksgeschäfts in eine formbedürftige Veräußerungs- und eine nicht formbedürftige Erwerbsvereinbarung mit der Folge der Nichtigkeit des ganzen Grundstücksgeschäfts bei Formmangel einer Teilvereinbarung auch Entscheidung des Oberlandesgerichts Stuttgart 13 U 24/69 vom 22. Oktober 1969, NJW 1970 S. 566).
  • RG, 30.03.1942 - II 96/41

    1. Inwieweit bedürfen die Einräumung des Rechts zum Ankauf eines Grundstücks und …

    Auszug aus BFH, 26.05.1970 - II B 8/70
    Ebenso entscheidungsunerheblich ist, ob in Fällen solcher Art, obwohl ein Grundstücksveräußerungsvertrag oder ein Vorvertrag (z. B. Kaufanwartschaftsvertrag) ohne Wahrung der Form des § 313 BGB geschlossen ist (RGZ 169, 65 und 185), nach den ganz besonderen Umständen des Einzelfalles für den Veräußerer (Träger, Bauherrn) nach Treu und Glauben (§ 242 BGB) einseitig eine Art gesetzlicher Verbindlichkeit bestehen kann (…vgl. Ehrenforth, a. a. O., Anm. 2c S. 407 f.), so daß für den Bewerber -- etwa unter Heranziehung und unter den Voraussetzungen des § 56 des II. WoBauG (vgl. Entscheidung des BGH V ZR 167/65 vom 1. Juli 1966, Bundesbaublatt 1967 S. 24 -- BBauBl 1967, 24 --) ein im Zivilrechtsweg durchsetzbarer Anspruch auf Abschluß eines Veräußerungsvertrags in Betracht kommen kann (vgl. hiergegen aber auch BGH-Entscheidungen V ZR 53/64 vom 29. Januar 1965, Lindenmaier/Möhring, Nachschlagewerk des Bundesgerichtshofs, Nr. 2 zu § 276 [Fc] BGB = Monatsschrift für Deutsches Recht 1965, 369 -- MDR 1965, 369 -- und V ZR 235/62 vom 16. Februar 1965, Lindenmaier/Möhring, § 313 BGB Nr. 24 = MDR 1965, 562, sowie zur Unzulässigkeit der Aufspaltung eines einheitlichen Grundstücksgeschäfts in eine formbedürftige Veräußerungs- und eine nicht formbedürftige Erwerbsvereinbarung mit der Folge der Nichtigkeit des ganzen Grundstücksgeschäfts bei Formmangel einer Teilvereinbarung auch Entscheidung des Oberlandesgerichts Stuttgart 13 U 24/69 vom 22. Oktober 1969, NJW 1970 S. 566).
  • BFH, 23.07.1968 - II B 17/68

    Nicht präsente Beweismittel - Vorliegender Prozeßstoff - Rechtmäßigkeit - …

    Auszug aus BFH, 26.05.1970 - II B 8/70
    Sie endete zwar nicht bereits mit Abschluß des Weiterveräußerungsvertrags am 18. März 1966, sondern -- wie den Parteien inzwischen auf Grund des BFH-Urteils II 114/64 (BFH 86, 265) bekannt ist -- mit Aufgabe von Besitz und Nutzung als Eigenheim, also -- wie aus dem präsenten Akteninhalt ersichtlich (BFH 92, 440) -- am 26. bzw. 31. Mai 1966 und somit vor Ablauf von fünf Jahren.
  • BFH, 27.01.1965 - II 60/60 U

    Einräumung eines Ankaufsrechts als grunderwerbsteuerbarer Erwerbsvorgang - …

    Auszug aus BFH, 26.05.1970 - II B 8/70
    Zur Frage, ob bereits ein Erwerbsvorgang im Sinne des § 1 GrEStG vorliegt, ist aber zu beachten: Weder der nur den Kaufinteressenten bindende Antrag auf Abschluß eines Verpflichtungsgeschäfts (BFH-Urteil II R 134/66 vom 13. Februar 1968, BFH 91, 447), noch das nur den Grundstückseigentümer bindende Ankaufsrecht (BFH-Urteil II 60/60 U vom 27. Januar 1965, BFH 82, 51, BStBl III 1965, 265) sind -- von hier nicht zu erörternden Sonderfällen abgesehen, in denen ein beide Teile bindendes Verpflichtungsgeschäft angenommen werden muß (vgl. BFH-Urteil II 175/60 U vom 22. November 1962, BFH 76, 127, BStBl III 1963, 46) -- bereits der Grunderwerbsteuer unterliegende Erwerbsvorgänge, vielmehr erst die wirksame Annahme des Kaufantrags durch den Eigentümer bzw. die Ausübung des Ankaufsrechts durch den Berechtigten.
  • BGH, 16.02.1965 - V ZR 235/62

    Zustandekommen eines bindenden Vorvertrages über ein Grundstück trotz Formmangels …

  • BFH, 22.11.1962 - II 175/60 U

    Missbrauch bürgerlich-rechtlicher Gestaltungsmöglichkeit durch einen einem …

  • BFH, 14.01.1969 - II 137/64

    Vertreter bei der Abgabe des Meistgebots für ein Grundstück als Meistbietener

  • BFH, 01.08.1967 - II 156/63

    Geltung der Begriffsbestimmungen für Eigenheime, Kaufeigenheime und …

  • BFH, 07.05.1968 - II 151/64

    Zur Frage der Anwendung von Billigkeitsmaßnahmen bei Nichteinhaltung der …

  • BFH, 07.11.1968 - II 9/65

    Grunderwerbsteuerpflicht bei Ersteigerung eines Grundstücks als Vertreter

  • BFH, 05.03.1968 - II 165/64

    Grunderwerbsteuerbarer Erwerbsvorgang - Steuerbegünstigtes Gebäude - …

  • BFH, 01.04.1969 - II 83/64

    Rückgängigmachung des steuerpflichtigen Erwerbsvorgangs bei Änderung des …

  • BFH, 13.02.1968 - II R 134/66
  • BGH, 28.04.1969 - AnwZ (B) 1/69

    Rechtsmittel

  • BFH, 21.04.1966 - V 187/63
  • BFH, 19.12.1967 - II 147/64

    Fristbeginn - Erwerbsvorgang - Weiterveräußerung - Eigenheim - Steuerbegünstigter …

  • BFH, 07.04.1965 - II 15/62
  • BFH, 31.05.1972 - II R 162/66

    Vertrag - Vorvertrag - Optionsvertrag - Abschluß eines Kaufvertrags - Erklärung …

    Das gilt auch für sogenannte Vorverträge, bei denen erst der noch abzuschließende Hauptvertrag die Grunderwerbsteuerpflicht auslöst, es sei denn, daß bereits unter besonderen Umständen aus dem Vorvertrag selbst auf Erklärung der Auflassung geklagt werden kann (vgl. Entscheidungen des BFH II B 8/70 und II R 184/66 vom 26. Mai 1970, BFH 99, 143, 146 und 410, 412, BStBl II 1970, 552 und 673; II R 73/65 vom 27. Januar 1972, BFH 105, 168, BStBl II 1972, 496).
  • BFH, 27.01.1972 - II 73/65

    Vorverträge - Erwerbsvorgänge - Erklärung der Auflassung - Abschluß eines …

    Deshalb kann in einem nicht in der Form des § 313 BGB abgeschlossenen Vor(Kaufanwartschafts-)vertrag, der dem Anwärter lediglich die Möglichkeit des künftigen Erwerbs von Wohnungseigentum einräumt, aus dem aber mangels einer rechtswirksamen Verpflichtung des Grundstückseigentümers auf Übereignung des Grundstücks noch nicht unmittelbar auf Auflassung (§ 4 Abs. 1, 2 WEG) geklagt werden kann, noch nicht ein der Grunderwerbsteuer unterliegender Erwerbsvorgang im Sinne des § 1 Abs. 1 Nr. 1 GrEStG erblickt werden (vgl. auch die Entscheidungen des Senats vom 26. Mai 1970 II B 8/70 und II R 184/66, BFH 99, 143, 146 und 410, 412, BStBl II 1970, 552 und 673).
  • BFH, 24.04.1975 - V R 35/74

    Zum Begriff des Versicherungsvertreters; ein Rechtsbeistand, der nur …

    Sie erfordert, daß die Vollziehung nicht aus allgemeinen Gründen, sondern gerade v o r der Unanfechtbarkeit des Bescheides unbillig ist (BFH-Beschluß vom 26. Mai 1970 II B 8/70, BFHE 99, 143, BStBl II 1970, 552).
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