Rechtsprechung
   BFH, 25.10.2016 - X R 31/14   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/2016,50689
BFH, 25.10.2016 - X R 31/14 (https://dejure.org/2016,50689)
BFH, Entscheidung vom 25.10.2016 - X R 31/14 (https://dejure.org/2016,50689)
BFH, Entscheidung vom 25. Januar 2016 - X R 31/14 (https://dejure.org/2016,50689)
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Volltextveröffentlichungen (9)

  • lexetius.com

    Irrige Beurteilung als Voraussetzung, einen Steuerbescheid gemäß § 174 Abs. 4 AO zu ändern

  • IWW

    § ... 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 der Abgabenordnung (AO), § 174 Abs. 4 AO, § 126 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 der Finanzgerichtsordnung (FGO), § 174 Abs. 4 Satz 1 AO, § 174 AO, § 100 Abs. 1 Satz 1 FGO, § 174 Abs. 4 Satz 3 AO, § 174 Abs. 4 Satz 4 AO, § 174 Abs. 3 Satz 1 AO, § 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 AO, § 175 Abs. 1 Satz 2 AO, § 169 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 AO, § 177 AO, § 135 Abs. 1 FGO

  • Bundesfinanzhof

    Irrige Beurteilung als Voraussetzung, einen Steuerbescheid gemäß § 174 Abs. 4 AO zu ändern

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 174 Abs 4 AO, § 175 Abs 1 S 1 Nr 2 AO
    Irrige Beurteilung als Voraussetzung, einen Steuerbescheid gemäß § 174 Abs. 4 AO zu ändern

  • Wolters Kluwer

    Zulässigkeit der Änderung eines Einkommensteuerbescheides zu Lasten des Steuerpflichtigen wegen irriger Beurteilung des Sachverhalts durch das Finanzamt in einem anderen Bescheid

  • Betriebs-Berater

    Irrige Beurteilung als Voraussetzung, einen Steuerbescheid gemäß § 174 Abs. 4 AO zu ändern

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    AO § 174 Abs. 4, § 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2
    Irrige Beurteilung als Voraussetzung, einen Steuerbescheid gemäß § 174 Abs. 4 AO zu ändern

  • rechtsportal.de

    AO § 174 Abs. 4, § 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2
    Zulässigkeit der Änderung eines Einkommensteuerbescheides zu Lasten des Steuerpflichtigen wegen irriger Beurteilung des Sachverhalts durch das Finanzamt in einem anderen Bescheid

  • datenbank.nwb.de

    Irrige Beurteilung als Voraussetzung, einen Steuerbescheid gemäß § 174 Abs. 4 AO zu ändern

Kurzfassungen/Presse (4)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Änderung eines Steuerbescheids - wegen irriger Beurteilung

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    Zur Änderung eines Bescheids wegen irriger Sachverhaltsbeurteilung

  • nwb.de (Kurzmitteilung)

    Irrige Beurteilung zur Änderung eines Steuerbescheids

  • pwc.de (Kurzinformation)

    Irrige Beurteilung als Voraussetzung für Änderung des Steuerbescheids

In Nachschlagewerken

Sonstiges (4)

  • IWW (Verfahrensmitteilung)

    AO § 174 Abs 4, EStG § 10 Abs 1 Nr 4
    Änderung, Widerstreitende Steuerfestsetzung, Irrtum, Kirchensteuer, Festsetzungsverjährung

  • wolterskluwer-online.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Irrige Beurteilung bei der widerstreitenden Steuerfestsetzung" von RA/Dipl.-Finw. Dr. Christian Süß, original erschienen in: DStR 2017, 1021 - 1023.

  • wolterskluwer-online.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Änderung eines Steuerbescheids auf Grund irriger Beurteilung eines bestimmten Sachverhalts gem. § 174 Abs. 4 AO" von Dipl.-Finw. Prof. Dr. Dieter Steck, original erschienen in: DStZ 2018, 38 - 48.

  • juris(Abodienst) (Verfahrensmitteilung)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BFHE 255, 399
  • NVwZ-RR 2017, 252
  • BB 2017, 149
  • BStBl II 2017, 287
 
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Wird zitiert von ... (6)

  • BFH, 21.09.2017 - VIII R 59/14

    Grundsatz der Akzessorietät für die Nachforderung von Kapitalertragsteuer

    Dabei ist es unerheblich, ob der für die rechtsirrige Beurteilung ursächliche Fehler im Tatsächlichen oder im Rechtlichen liegt (BFH-Urteil vom 25. Oktober 2016 X R 31/14, BFHE 255, 399, BStBl II 2017, 287, Rz 15, m.w.N.).
  • BFH, 29.03.2017 - VI R 82/14

    Treu und Glauben bei rechtsfehlerhafter Übertragung einer § 6c-Rücklage

    Ungeachtet der Frage, ob dieses widersprüchliche Verhalten nicht mittels § 174 Abs. 4 AO (s. dazu zuletzt BFH-Urteil vom 25. Oktober 2016 X R 31/14, BFHE 255, 399, BStBl II 2017, 287, m.w.N.) hätte aufgelöst werden können, liegt dem BFH-Urteil in BFHE 160, 317, BStBl II 1990, 689 jedenfalls nicht die Meinung zugrunde, Treu und Glaube könnten materiell-rechtlich nicht bestehende Steueransprüche begründen.
  • FG Sachsen, 06.03.2018 - 3 K 1470/16

    Möglichkeit der nachträglichen Änderung der Einkommensteuerbescheide 2006 sowie

    Der Senat kann daher im Ergebnis offen lassen, ob er der Auffassung des Bundesfinanzhofes folgen könnte, dass auch eine bewusst fehlerhafte Sachverhaltsbehandlung eine irrtümliche Sachbehandlung iSd. § 174 Abs. 4 AO sein könnte (so wohl BFH-Urteil vom 25. Oktober 2016 X R 31/14; kritisch hierzu z.B. mit guten Gründen Steck, DStZ 2018, S. 38 ).

    Nach der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes (Urteil vom 25. Oktober 2016 X R 31/14, BStBl. II 2017, S. 287) kann eine weitere Änderung nach § 174 Abs. 4 AO ausgeschlossen sein, wenn sich die Finanzverwaltung absichtlich eine ansonsten nicht gegebene Voraussetzung einer Änderungsmöglichkeit verschafft.

    Würde man - entgegen dem BFH-Urteil vom 25. Oktober 2016 X R 31/14 - diese abstrakte Gefahr für eine Einschränkung des § 174 Abs. 4 AO genügen lassen, wäre eine Anwendung des § 174 Abs. 4 AO immer dann ausgeschlossen, wenn im Zeitpunkt des Erlasses des "falschen" Bescheides für den "richtigen" Veranlagungszeitraum eine Änderungsmöglichkeit nach der Abgabenordnung nicht vorgelegen hat.

  • FG Baden-Württemberg, 21.10.2014 - 5 K 4719/10

    Keine Anwendung von § 174 Abs. 4 Satz 1 AO bei vorsätzlich oder irrtümlich

    In diesem Fall ist das Tatbestandsmerkmal "irrt" nicht erfüllt, da ein Irrtum nur vortäuscht wird; zudem ist das FA nach dem Grundsatz von Treu und Glauben an einer Änderung gehindert (vgl. von Wedelstädt in Beermann, AO/FGO-Kommentar, Loseblatt, Stand: 110. Lieferung, September 2014, § 174 AO Rz. 97; Koenig in Pahlke/Koenig, AO-Kommentar, 2. Auflage, 2009, § 174 Rz. 60; Leimkühler in Pump/Leibner, AO-Kommentar, Loseblatt, Stand: 78. Lieferung, März 2009, § 174 Rz. 67; Woerner/Grube, Aufhebung und Änderung von Steuerverwaltungsakten, 6. Auflage, 1983, S. 109 f.; s.a. FG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 02. April 2014 2 K 1972/12, EFG 2014, 1159 - Revision eingelegt: Az. BFH X R 31/14; FG Hamburg, Urteil vom 11. Februar 1993 VII 17/91, EFG 1993, 629; FG Baden Württemberg, Urteil vom 25. April 1986 IX 173/80, EFG 1986, 534; FG Bremen, Urteil vom 19. Februar 1982 I 43/80 K, EFG 1982, 388).
  • FG München, 22.08.2017 - 12 K 560/15
    Denn bei der Korrektur von bezahlten Sonderausgaben durch erstatte Sonderausgaben im Erstattungsjahr und dem Rücktrag eines Erstattungsüberhanges in das Zahlungsjahr (vgl. BFH-Urteil vom 25. Oktober 2016 X R 31/14, BFHE 255, 399 , BStBl II 2017, 287 ; BFH-Beschluss vom 5. März 2013 X B 179/11, BFH/NV 2013, 926 m.w.N.) und der Prüfung von Verrechnungsmöglichkeiten in anderen Jahren fehlt es an der in § 182 Abs. 1 AO angeordneten Bindungswirkung eines zugrunde liegenden Feststellungsbescheides, die bei einer Änderung nach § 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 AO die eigene Sachprüfung des Finanzbeamten ausschließt.
  • FG München, 05.02.2015 - 12 K 560/15

    Einkommen, Bescheid, Dienststelle, Einkommensteuerbescheid, Steuerfestsetzung,

    Denn bei der Korrektur von bezahlten Sonderausgaben durch erstatte Sonderausgaben im Erstattungsjahr und dem Rücktrag eines Erstattungsüberhanges in das Zahlungsjahr (vgl. BFH-Urteil vom 25. Oktober 2016 X R 31/14, BFHE 255, 399, BStBl II 2017, 287; BFH-Beschluss vom 5. März 2013 X B 179/11, BFH/NV 2013, 926 m.w.N.) und der Prüfung von Verrechnungsmöglichkeiten in anderen Jahren fehlt es an der in § 182 Abs. 1 AO angeordneten Bindungswirkung eines zugrunde liegenden Feststellungsbescheides, die bei einer Änderung nach § 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 AO die eigene Sachprüfung des Finanzbeamten ausschließt.
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