Webinar: Kostenloses Webinar zum neuen KI-Assistenten heute, 14. Oktober 2026 11:30 Uhr Unverbindlich anmelden
×
×
Doctrine-WebinarLetzte Chance
Kostenloses Webinar zum neuen KI-Assistenten heute, 14. Oktober 2026 11:30 - 12:00 Uhr
Unverbindlich anmelden

Rechtsprechung
   BFH, 12.05.1970 - II 52/64   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1970,309
BFH, 12.05.1970 - II 52/64 (https://dejure.org/1970,309)
BFH, Entscheidung vom 12.05.1970 - II 52/64 (https://dejure.org/1970,309)
BFH, Entscheidung vom 12. Mai 1970 - II 52/64 (https://dejure.org/1970,309)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1970,309) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (4)

Papierfundstellen

  • BFHE 105, 44
  • BStBl II 1972, 462
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (21)Zitiert selbst (3)

  • BFH, 15.05.1964 - II 177/61 U

    Zeitpunkt der Entstehung der Steuerschuld im Falle einer aufschiebend bedingten …

    Auszug aus BFH, 12.05.1970 - II 52/64
    In diesem Falle kann nicht die formale Gestaltung des ausländischen Rechts maßgebend sein, weil dessen Konsequenzen im Einzelfall andere sein können, als sie die ungefähr vergleichbare Rechtsfigur des deutschen Rechts vorsieht; maßgebend ist in diesem Falle die wirtschaftliche Bedeutung dessen, was das ausländische Recht für den Einzelfall vorschreibt (vgl. Urteile des BFH III 128/55 U vom 19. Oktober 1956, BFH 63, 431, BStBl III 1956, 363; II 177/61 U vom 15. Mai 1964, BFH 79, 481 [485], BStBl III 1964, 408).

    Wenn und soweit eine Gesamtrechtsnachfolge fehlt, muß der Erbfall selbst nicht schon einen Vorgang enthalten, welcher der deutschen Erbfolge entspricht und unter den Voraussetzungen des § 8 ErbStG der deutschen Erbschaftsteuer unterliegt (vgl. BFH-Urteile II 84/58 U vom 31. Mai 1961, BFH 73, 120, BStBl III 1961, 312; II 177/61 U vom 15. Mai 1964, BFH 79, 481, BStBl III 1964, 408).

    Wird jedoch, wie zufolge der Gleichsetzung des § 2 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG ohne weiteres zulässig, die Parallele bei den Vermächtnissen gesehen, auf deren Erfüllung der Begünstigte allein einen Anspruch hat (§ 2174 BGB; vgl. für den Pflichtteil § 2303 Abs. 1 Satz 1 BGB), so offenbart sich der Erwerb unter diesen Voraussetzungen als Erwerb unter einer aufschiebenden Bedingung, Betagung oder Befristung (BFH-Urteil II 177/61 U vom 15. Mai 1964, BFH 79, 481 [485, 487], BStBl III 1964, 408) im Sinne des § 14 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG (vgl. § 2177 BGB); die Erbschaftsteuerschuld entsteht erst mit dem Ereignis, das dem Begünstigten Rechte verschafft, die zumindest denjenigen eines Vermächtnisnehmers entsprechen, der die unverzügliche Erfüllung des Vermächtnisses verlangen kann.

  • BFH, 31.05.1961 - II 284/58 U

    Erbeinsetzung mit Zwischenschaltung eines amerikanischen Trustee - Vorliegen …

    Auszug aus BFH, 12.05.1970 - II 52/64
    Wenn und soweit eine Gesamtrechtsnachfolge fehlt, muß der Erbfall selbst nicht schon einen Vorgang enthalten, welcher der deutschen Erbfolge entspricht und unter den Voraussetzungen des § 8 ErbStG der deutschen Erbschaftsteuer unterliegt (vgl. BFH-Urteile II 84/58 U vom 31. Mai 1961, BFH 73, 120, BStBl III 1961, 312; II 177/61 U vom 15. Mai 1964, BFH 79, 481, BStBl III 1964, 408).
  • BFH, 19.10.1956 - III 128/55 U

    Wirtschaftliche Bedeutung als Grundlage der Beurteilung von Erbvorgängen mit …

    Auszug aus BFH, 12.05.1970 - II 52/64
    In diesem Falle kann nicht die formale Gestaltung des ausländischen Rechts maßgebend sein, weil dessen Konsequenzen im Einzelfall andere sein können, als sie die ungefähr vergleichbare Rechtsfigur des deutschen Rechts vorsieht; maßgebend ist in diesem Falle die wirtschaftliche Bedeutung dessen, was das ausländische Recht für den Einzelfall vorschreibt (vgl. Urteile des BFH III 128/55 U vom 19. Oktober 1956, BFH 63, 431, BStBl III 1956, 363; II 177/61 U vom 15. Mai 1964, BFH 79, 481 [485], BStBl III 1964, 408).
  • BFH, 04.07.2012 - II R 38/10

    Erbschaftsteuer bei Erwerb aufgrund ausländischen Rechts (hier: …

    Vielmehr kann auch ein nach ausländischem Recht erfolgter Erwerb von Todes wegen der Erbschaftsteuer nach dem ErbStG unterliegen (vgl. z.B. BFH-Urteile vom 19. Oktober 1956 III 128/55 U, BFHE 63, 431, BStBl III 1956, 363; vom 15. Mai 1964 II 177/61 U, BFHE 79, 481, BStBl III 1964, 408; vom 12. Mai 1970 II 52/64, BFHE 105, 44, BStBl II 1972, 462; vom 2. Februar 1977 II R 150/71, BFHE 121, 500, BStBl II 1977, 425; vom 28. Februar 1979 II R 165/74, BFHE 127, 432, BStBl II 1979, 438, und vom 7. Mai 1986 II R 137/79, BFHE 147, 70, BStBl II 1986, 615; vgl. auch zur Vermögensteuer BFH-Urteil vom 8. Juni 1988 II R 243/82, BFHE 153, 422, BStBl II 1988, 808).

    In diesem Fall ist nicht die formale Gestaltung des ausländischen Rechts maßgebend, weil dessen Konsequenzen im Einzelfall andere sein können, als sie die ungefähr vergleichbare Rechtsfigur des deutschen Rechts vorsieht; maßgebend ist in diesem Falle vielmehr die wirtschaftliche Bedeutung dessen, was das ausländische Recht für den Einzelfall vorschreibt (BFH-Urteile in BFHE 63, 431, BStBl III 1956, 363; in BFHE 79, 481, BStBl III 1964, 408, und in BFHE 105, 44, BStBl II 1972, 462).

    Sieht das deutsche bürgerliche Recht mehrere Strukturen vor, die dem nach ausländischem Recht verwirklichten Sachverhalt in ihrem wirtschaftlichen Ergebnis gleichkommen, und sind deshalb mehrere Zuordnungen der sich nach ausländischem Recht bestimmenden Nachlassfolge gleichermaßen möglich, muss bezogen auf die Steuerklasse die jeweils mildere Besteuerung Platz greifen; denn nur in Bezug auf diesen Mindestsatz hat das deutsche Recht die Besteuerung eindeutig vorgeschrieben (BFH-Urteile in BFHE 105, 44, BStBl II 1972, 462, und in BFHE 147, 70, BStBl II 1986, 615).

    Zur Begründung verwies der BFH (Urteile in BFHE 63, 431, BStBl III 1956, 363, und in BFHE 105, 44, BStBl II 1972, 462) u.a. auf die --inzwischen durch Art. 96 Nr. 5 des Einführungsgesetzes zur Abgabenordnung (BGBl I 1976, 3341, 3380) aufgehobenen-- Vorschriften des § 1 Abs. 2 und 3 des Steueranpassungsgesetzes (StAnpG).

  • BFH, 13.04.2016 - II R 55/14

    Festsetzung der Erbschaftsteuer für den Vorerbfall nach dem Tod des Vorerben

    Im Innenverhältnis hat nach § 20 Abs. 4 ErbStG der Nacherbe die durch den Vorerbfall veranlasste Erbschaftsteuer zu tragen (BFH-Urteil vom 12. Mai 1970 II 52/64, BFHE 105, 44, 49, BStBl II 1972, 462, zu dem mit § 20 Abs. 4 ErbStG wörtlich übereinstimmenden § 15 Abs. 4 ErbStG 1925).
  • BFH, 07.05.1986 - II R 137/79

    Erbschaftsteuer - Verstorbener US-Bürger - Übergang von Vermögen auf Trust - …

    Die Erbschaftsteuer berechnete das FA nach den Grundsätzen des Urteils des BFH vom 12. Mai 1970 II 52/64 (BFHE 105, 44, BStBl II 1972, 462).

    Dies entspricht der ständigen Rechtsprechung des Senats (vgl. zuletzt die Urteile in BFHE 105, 44, BStBl II 1972, 462, und vom 28. Februar 1979 II R 165/74, BFHE 127, 432, BStBl II 1979, 438).

    Ohne Einfluß auf die Behandlung des Klägers wie ein aufschiebend bedingt oder befristet eingesetzter Erbe ist es, daß der Senat die Zwischenberechtigten nicht wie Vorerben, sondern wie Nutzungsberechtigte behandelt (vgl. BFHE 105, 44, 47, BStBl II 1972, 462).

    Aus den Ausführungen des Senats in seinem Urteil in BFHE 105, 44, 46, BStBl II 1972, 462 ergibt sich nichts anderes.

Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
dejure.org Übersicht BFH
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht