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Rechtsprechung
   BFH, 26.07.1974 - III R 94/73   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1974,891
BFH, 26.07.1974 - III R 94/73 (https://dejure.org/1974,891)
BFH, Entscheidung vom 26.07.1974 - III R 94/73 (https://dejure.org/1974,891)
BFH, Entscheidung vom 26. Juli 1974 - III R 94/73 (https://dejure.org/1974,891)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Wolters Kluwer

    Wesentliches Merkmal - Steuerbescheid - Bekanntgabe - Verwaltungsinterne Beschlußfassung - Schriftliche Niederlegung - Unterzeichung - Zuständiger Bearbeiter - Abschluß der Steuerfestsetzung - Wirksamkeit - Willensentscheidung - Übereinstimmung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    AO § 91, § 92 Abs. 2, § 210b

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 113, 164
  • BStBl II 1974, 725
 
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Wird zitiert von ... (7)Zitiert selbst (6)

  • BFH, 01.03.1974 - VI R 253/70

    Öffentlich-rechtlicher Rückforderungsanspruch - Irrtümliche Lohnsteuererstattung …

    Auszug aus BFH, 26.07.1974 - III R 94/73
    An dieser Auffassung hat der BFH bis in die jüngste Zeit festgehalten (vgl. BFH-Urteil vom 1. März 1974 VI R 253/70, BFHE 111, 457, BStBl II 1974, 369, in dem die gegenteilige Auffassung des FG Düsseldorf, Senate in Köln, vom 6. Mai 1970 VIII 164/69 L, EFG 1970, 523, nicht geteilt wird).
  • BFH, 17.03.1964 - I 345/61 U

    Richtigstellung eines Steuerbescheids

    Auszug aus BFH, 26.07.1974 - III R 94/73
    Dabei stimmt er der Auffassung des I. Senats in dem Urteil vom 17. März 1964 I 345/61 U (BFHE 79, 309, BStBl III 1964, 343) zu, daß die Ausfertigung des Bescheids richtiggestellt werden kann, ohne daß es einer Heranziehung des § 92 Abs. 2 AO bedarf, weil diese Vorschrift sich nur auf den bei den Akten befindlichen Steuerbescheid bezieht.
  • BFH, 06.07.1967 - IV 274/62

    Notwendigkeit einer Unterschrift/eines Ausfertigungsvermerks bei schritflich zu …

    Auszug aus BFH, 26.07.1974 - III R 94/73
    Der BFH habe allerdings in dem Urteil vom 6. Juli 1967 IV 274/62 (BFHE 89, 460, BStBl III 1967, 682), in dem es um die Frage gegangen sei, ob ein Steuerbescheid handschriftlich unterzeichnet sein müsse, die Auffassung vertreten, daß es sich bei einem in den Steuerakten befindlichen Berechnungsbogen um den eigentlichen Steuerbescheid, bei dem dem Steuerpflichtigen bekanntgegebenen Schriftstück dagegen um eine bloße Ausfertigung des Originalbescheids handle.
  • BFH, 23.08.1966 - IV R 168/66

    Notwendigkeit der Antragstellung in der Revisionsbegründungsschrift

    Auszug aus BFH, 26.07.1974 - III R 94/73
    Damit ist den Anforderungen des § 120 Abs. 2 Satz 2 FGO, wie auch das FA einräumt, genügt (vgl. BFH-Beschluß vom 23. August 1966 IV R 168/66, BFHE 86, 567, BStBl III 1966, 596).
  • BFH, 23.10.1964 - III 365/61 U

    Berechnung des gemeinen Wertes von Anteilen an einer Gesellschaft - …

    Auszug aus BFH, 26.07.1974 - III R 94/73
    Wäre die Anteilsbewertung selbst streitig, so würde der Streitwert nach dem Urteil des Senats vom 23. Oktober 1964 III 365/61 U (BFHE 81, 178, BStBl III 1965, 64, vorletzter Absatz) mit 2 v. H. dieses Wertunterschieds zu bemessen sein.
  • BFH, 20.03.1959 - III 109/57 U
    Auszug aus BFH, 26.07.1974 - III R 94/73
    Das würde aber voraussetzen, daß der festgestellte gemeine Wert mehr als ein Jahr der Vermögensbesteuerung der Gesellschafter zugrunde gelegt wird (vgl. BFH-Urteil vom 20. März 1959 III 109/57 U, BFHE 69, 1, BStBl III 1959, 262).
  • BFH, 25.05.1976 - VIII R 66/74

    Klage - Feststellung der Nichtigkeit - Einheitlicher Steuerbescheid - …

    Die tatsächliche Bekanntgabe durch die gemäß § 211 Abs. 3 und § 91 Abs. 1 Satz 3 AO erforderliche Zustellung des in den Akten befindlichen Bescheides an den Betroffenen ist für die Entstehung des Verwaltungsakts nicht erforderlich (vgl. zuletzt BFH-Urteile vom 26. Juli 1974 III R 94/73, BFHE 113, 164, BStBl II 1974, 725; vom 8. Februar 1974 III R 27/73, BFHE 111, 453, BStBl II 1974, 367;… Becker-Riewald-Koch, a. a. O., § 93 AO Anm. 1 Abs. 1, § 91 AO Anm. 1 Abs. 5; zu den Voraussetzungen des Entstehens von Verwaltungsakten vgl. im einzelnen Laubinger, Der Verwaltungsakt mit Doppelwirkung, 1967, 93 mit weiteren Nachweisen; Tipke-Kruse, Reichsabgabenordnung/Finanzgerichtsordnung, Kommentar, § 91 AO Anm. 8/9).

    Ebensowenig wie zur Richtigstellung einer fehlerhaften Ausfertigung der Urschrift eines Steuerbescheides ein Änderungsbescheid erforderlich ist (vgl. BFH-Urteil vom 17. März 1964 I 345/61 U, BFHE 79, 309, BStBl III 1964, 343; BFH-Urteil III R 94/73), ist ein solcher zur erstmaligen Bekanntgabe notwendig.

    Diese Urschrift ist der Steuerbescheid; auf sie allein kommt es deshalb an (vgl. BFH-Urteile III R 94/73; vom 1. März 1974 VI R 253/70, BFHE 111, 457, BStBl II 1974, 369; vom 7. November 1973 II 201/65, BFHE 111, 548, BStBl II 1974, 386).

  • BFH, 31.07.1975 - V R 121/73

    Auslegung - Umsatzsteuerveranlagung - Elektronische Datenverarbeitung - …

    Steuerbescheid des manuellen Veranlagungsverfahrens ist der bei den Steuerakten befindliche Berechnungsbogen, der mit der Festsetzung der Steuer abschließt und vom Sachgebietsleiter gezeichnet ist (vgl. BFH-Urteile vom 11. November 1964 I 330/62 U, BFHE 81, 198, BStBl III 1965, 70; vom 6. Juli 1967 IV 274/62, BFHE 89, 460, BStBl III 1967, 682, und vom 26. Juli 1974 III R 94/73, BFHE 113, 164, BStBl II 1974, 725).
  • BFH, 07.07.1978 - VI R 211/75

    Veranlagungsverfügung - Zeichnungsrecht - Sachgebietsleiter - …

    In den Urteilen vom 12. Dezember 1963 IV 171/62 S (BFHE 78, 567, BStBl III 1964, 215), vom 11. November 1964 I 330/62 U (BFHE 81, 198, BStBl III 1965, 70), vom 6. Juli 1967 IV 274/62 (BFHE 89, 460, BStBl III 1967, 682) und vom 26. Juli 1974 III R 94/73 (BFHE 113, 164, BStBl II 1974, 725) hat der BFH zwar die Entstehung eines Steuerbescheides von seiner Abzeichnung und seinem Abwurf durch den zuständigen Beamten abhängig gemacht.
  • BFH, 28.04.1987 - VIII R 348/83

    Differenzierung zwischen verwaltungsinterner Beschlussfassung und Bekanntgabe …

    Als Bescheid war deshalb nach ständiger Rechtsprechung die bei den Akten befindliche Urschrift des Verwaltungsaktes anzusehen (BFH-Urteile vom 26. Juli 1974 III R 94/73, BFHE 113, 164, BStBl II 1974, 725, und vom 7. Juli 1978 VI R 211/75, BFHE 125, 347, BStBl II 1978, 575, m.w.N.).
  • BFH, 28.01.1986 - VIII R 290/81

    Unklarheiten über den Umfang einer Zustellungsvollmacht

    Als Bescheid ist deshalb die bei den Akten befindliche Urschrift des Verwaltungsakts anzusehen (ständige Rechtsprechung, vgl. BFH-Urteile vom 26. Juli 1974 III R 94/73, BFHE 113, 164, BStBl II 1974, 725, und vom 7. Juli 1978 VI R 211/75, BFHE 125, 347, BStBl II 1978, 575, m. w. N.).
  • BFH, 03.07.1975 - IV R 6/74

    Baugenehmigung - Gebäudeherstellung - Fabrikationszweck - Wohnzweck - …

    Das Fehlen eines förmlichen Antrags ist jedoch dann unschädlich, wenn aus dem Inhalt der Revisionsschrift oder der Revisionsbegründungsschrift zu entnehmen ist, daß und inwieweit der Revisionskläger das Urteil anfechten und dessen Aufhebung beantragen will (Beschluß des BVerwG vom 8. November 1954 GrS 1/54, BVerwGE 1, 222; Urteil des BFH vom 26. Juli 1974 III R 94/73, BFHE 113, 164, 166, BStBl II 1974, 725, 726).
  • BFH, 31.07.1981 - VI R 143/78
    Denn Steuerbescheid i.S. der RAO ist die bei den Akten des FA verbleibende Urschrift, da das Wesentliche an einem Steuerbescheid nicht seine Bekanntgabe, sondern die verwaltungsinterne Beschlußfassung über die Steuerfestsetzung ist (Festhaltung an den BFH-Urteilen vom 26.7.1974 III R 94/73 und vom 7.7.1978 VI R 211/75).
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