Rechtsprechung
   BGH, 14.03.2006 - VI ZR 279/04   

Volltextveröffentlichungen (13)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Judicialis
  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Jurion

    Umfang der Risikoaufklärung bei fremdnützigen Blutspenden; Notwendigkeit einer ausführlichen und eindringlichen Information bei Fehlen eines medizinisch gebotenen Eingriffs; Eintritt chronifizierter neuropathischer Schmerzen auf Grund einer Blutspende ; Anspruch auf Schmerzensgeld, Schadensersatz und Feststellung der Ersatzpflicht für zukünftige Schäden

  • Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung PDF (Volltext/Leitsatz)

    Fremdnützige Blutspenden - Umfang der Risikoaufklärung - Kein Haftungsausschluss

  • Prof. Dr. Lorenz (Kurzanmerkung und Volltext)

    Risikoaufklärung bei ärztlichem Eingriff: Voraussetzungen und Umfang der ärztlichen Aufklärungspflicht bei fremdnützigen Eingriffen (Blutspende)

  • captain-huk.de (Entscheidungsanmerkung und Volltext)

    VI. Zivilsenat des BGH entscheidet unter Mitwirkung des Bundesrichters Wellner am 14.3.2006 - VI ZR 279/04 - zu konkret dargelegtem Schaden im Sinn und Zweck des § 287 ZPO.

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 823 Abs. 1
    Anforderungen an die Risikoaufklärung bei Blutspenden

  • datenbank.nwb.de
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (10)

  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung)

    Blutspender sind auch über seltene mit der Blutspende spezifisch verbundene Gefahren aufzuklären

  • raschlosser.com (Kurzinformation)

    Aufklärung für Blutspender

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Aufklärung für Blutspender

  • ra-staudte.de (Kurzinformation)

    Blutspender sind auch über seltene mit der Blutspende spezifisch verbundene Gefahren aufzuklären; Arzthaftungsrecht, Medizinrecht

  • advogarant.de (Kurzinformation)

    Aufklärungspflicht bei einer Blutspende

  • bld.de (Leitsatz/Kurzmitteilung)

    Umfang der Risikoaufklärung bei fremdnützigen Blutspenden

  • streifler.de (Kurzinformation)

    Blutspender: Aufklärung muss auch seltene Gefahren umfassen

  • aerzteblatt.de (Kurzinformation)

    Ausführliche Aufklärung: Information des Blutspendedienstes reichte nicht aus

  • finkeldei-online.de (Kurzinformation)

    Blutspende: ärztliche Aufklärungspflicht

  • 123recht.net (Pressemeldung, 14.3.2006)

    Blutspender müssen über Risiken aufgeklärt werden // Bundesgerichtshof gibt Schadenersatzklage statt

Besprechungen u.ä. (2)

  • Prof. Dr. Lorenz (Kurzanmerkung und Volltext)

    Risikoaufklärung bei ärztlichem Eingriff: Voraussetzungen und Umfang der ärztlichen Aufklärungspflicht bei fremdnützigen Eingriffen (Blutspende)

  • captain-huk.de (Entscheidungsanmerkung und Volltext)

    VI. Zivilsenat des BGH entscheidet unter Mitwirkung des Bundesrichters Wellner am 14.3.2006 - VI ZR 279/04 - zu konkret dargelegtem Schaden im Sinn und Zweck des § 287 ZPO.

Sonstiges (3)

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Aufklärungsumfang und Aufklärungsweg bei fremdnützigen Blutspenden - zugleich Besprechung des Urteils des BGH vom 14.3.2006 - VI ZR 279/04 -" von Ri Dr. Patrick Gödicke, original erschienen in: MedR 2006, 568 - 571.

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Gesetzliche Unfallversicherung - kein Haftungsausschluss für Blutspendedienste?" von Dr. Konrad Leube, original erschienen in: VersR 2007, 31 - 35.

  • Jurion (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Zusammenfassung von "Verschärfung der ärztlichen Aufklärungspflicht durch den BGH" von RiOLG a.D. RAin Helga Strücker-Pitz, original erschienen in: VersR 2008, 752 - 756.

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BGHZ 166, 336
  • NJW 2006, 2108
  • MDR 2006, 1286
  • VersR 2006, 838
  • JR 2007, 191



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Wird zitiert von ... (49)  

  • BGH, 29.01.2019 - VI ZR 495/16

    Haftung nach unzureichender Aufklärung von Organspendern vor einer Lebendspende

    Anderes ergibt sich aufgrund des gesonderten Aufklärungsregimes des Transplantationsgesetzes auch nicht aus dem zur ebenfalls fremdnützigen Blutspende ergangenen Senatsurteil vom 14. März 2006 (VI ZR 279/04, BGHZ 166, 336 Rn. 17).
  • BGH, 29.01.2019 - VI ZR 117/18

    Schadensersatz wegen angeblicher Behandlungs- und Aufklärungsfehler im

    Die wirksame Einwilligung des Patienten setzt dabei dessen ordnungsgemäße Aufklärung voraus (vgl. nur Senatsurteile vom 11. Oktober 2016 - VI ZR 462/15, NJW-RR 2017, 533 Rn. 8; vom 30. September 2014 - VI ZR 443/13, NJW 2015, 74 Rn. 6; vom 7. November 2006 - VI ZR 206/05, BGHZ 169, 364 Rn. 7; vom 14. März 2006 - VI ZR 279/04, BGHZ 166, 336 Rn. 6; jetzt § 630d BGB).

    Es genügt vielmehr, den Patienten "im Großen und Ganzen" über Chancen und Risiken der Behandlung aufzuklären und ihm dadurch eine allgemeine Vorstellung von dem Ausmaß der mit dem Eingriff verbundenen Gefahren zu vermitteln, ohne diese zu beschönigen oder zu verschlimmern (vgl. Senatsurteile vom 11. Oktober 2016 - VI ZR 462/15, aaO, Rn. 10; vom 6. Juli 2010 - VI ZR 198/09, NJW 2010, 3230 Rn. 11; vom 14. März 2006 - VI ZR 279/04, BGHZ 166, 336 Rn. 13; vom 7. April 1992 - VI ZR 192/91, NJW 1992, 2351, 2353, juris Rn. 19; vom 7. Februar 1984 - VI ZR 174/82, BGHZ 90, 103, 106, 108, juris Rn. 18, 22).

  • BGH, 11.10.2016 - VI ZR 462/15

    Arzt- und Krankenhaushaftung: Reichweite der Aufklärungspflicht hinsichtlich der

    Dem Patienten muss aber eine allgemeine Vorstellung von dem Ausmaß der mit dem Eingriff verbundenen Gefahren vermittelt werden, ohne diese zu beschönigen oder zu verschlimmern (vgl. Senatsurteile vom 6. Juli 2010 - VI ZR 198/09, VersR 2010, 1220 Rn. 11; vom 14. März 2006 - VI ZR 279/04, BGHZ 166, 336 Rn. 13; vom 7. April 1992 - VI ZR 192/91, VersR 1992, 960, 961; vom 7. Februar 1984 - VI ZR 174/82, BGHZ 90, 103, 106, 108).

    Hingegen genügt jedenfalls im Falle einer fremdnützigen Blutspende der bloße Hinweis auf "Schädigungen von Nerven" - anders als ein Hinweis auf eine "Lähmung" als mögliche Folge einer Nervschädigung - wegen des breiten Spektrums solcher Schädigungen nicht (Senatsurteil vom 14. März 2006 - VI ZR 279/04, BGHZ 166, 336 Rn. 15).

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