Rechtsprechung
| BGH, 03.02.1987 - VI ZR 268/85 |
Volltextveröffentlichungen (5)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Einstandspflicht - Geschäftsführer - GmbH - Verspäteter Konkursantrag
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
BGB § 823 Abs. 2; GmbHG § 64 Abs. 1
Voraussetzungen der Konkursantragspflicht bei Überschuldung; Haftung des Geschäftsführers wegen des Verlustes von Aussonderungsrechten des Vorbehaltseigentümers - ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- BGHZ 100, 19
- NJW 1987, 2433
- NJW-RR 1987, 1254 (Ls.)
- ZIP 1987, 509
- MDR 1987, 657
- WM 1987, 556
- BB 1987, 1006
- BB 1987, 994
- DB 1987, 1243
Wird zitiert von ... (16) Zitiert selbst (15)
- BGH, 16.12.1958 - VI ZR 245/57
§ 64 Abs. 1 GmbHG als Schutzgesetz
Auszug aus BGH, 03.02.1987 - VI ZR 268/85
Zu beanstanden ist nicht, daß das Berufungsgericht - insoweit von der Revision auch nicht in Frage gestellt - § 64 Abs. 1 Satz 1 GmbHG als Schutzgesetz im Sinne des § 823 Abs. 2 BGB sowohl zugunsten von Alt- wie von Neugläubigern, die erst nach Eintritt des Vermögensverfalls Gesellschaftsgläubiger werden, betrachtet (vgl. BGHZ 29, 100; 75, 96, 106).Für die Rechtslage vor Inkrafttreten des Zweiten Gesetzes zur Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität ist die bisherige Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes sowohl im Zivil- als auch im Strafrecht davon ausgegangen, daß sich für die Verpflichtung zur Beantragung der Konkurseröffnung die rechnerische Überschuldung notwendig aus einer Jahres- oder Zwischenbilanz ergeben muß (vgl. BGHZ 29, 100; Senatsurteil vom 4. Mai 1962 - VI 226/61 = WM 1962, 764 und vom 18. Mai 1976 - VI ZR 241/73 = DB 1976, 1665, 1666;… BGH Urt. vom 27. Oktober 1982 - VIII ZR 187/81 = NJW 1983, 676, 678; BGHSt 15, 306, 309 [BGH 24.01.1961 - 1 StR 132/60];… BGH Urt. vom 25. Juli 1984 - 3 StR 192/84 = NStZ 1985, 271).
Diesem Zweck entsprechend ist den Gesellschaftsgläubigern - gleichgültig, ob Alt- oder Neugläubigern - aus § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 64 Abs. 1 GmbHG Ersatz für eine Verringerung ihrer Quote an der Konkursmasse infolge verspäteter Konkursantragstellung (sogenannter Quotenschaden) zugebilligt worden (BGHZ 29, 100, 106; 75, 96, 106; Senatsurteile vom 2. Februar 1960 - VI ZR 13/59 = WM 1960, 641; vom 4. Juli 1961 - VI ZR 84/60 = WM 1961, 1103, 1106; vom 4. Mai 1962 - VI ZR 226/61 = WM 1962, 764; vom 18. Mai 1976 - VI ZR 241/73 = DB 1976, 1665, 1666; BGH Urteile vom 22. Januar 1962 - III ZR 198/60 = WM 1962, 527, 530; vom 18. Juni 1979 - VII ZR 84/78 = NJW 1979, 2198; vom 9. Juli 1979 - II ZR 211/76 = NJW 1979, 1829; vgl. BGHZ 96, 231, 237 [BGH 11.11.1985 - II ZR 109/84];… Hachenburg/Ulmer aaO § 64 Rn. 44).
Insoweit hält der Senat an seiner Auffassung fest, daß über den vorgenannten Zweck - Erhaltung des Gesellschaftsvermögens zur Befriedigung der Gläubiger - hinaus der Schutzbereich des § 64 Abs. 1 GmbHG sich nicht auch darauf erstreckt, Gläubiger einer GmbH davor zu bewahren, mit einer überschuldeten GmbH noch in Geschäftsbeziehungen zu treten bzw. ihr noch Kredit zu gewähren (BGHZ 29, 100, 106).
- BGH, 09.07.1979 - II ZR 118/77
Herstatt - Konkursverschleppungshaftung von Aufsichtsratsmitgliedern
Auszug aus BGH, 03.02.1987 - VI ZR 268/85
Zu beanstanden ist nicht, daß das Berufungsgericht - insoweit von der Revision auch nicht in Frage gestellt - § 64 Abs. 1 Satz 1 GmbHG als Schutzgesetz im Sinne des § 823 Abs. 2 BGB sowohl zugunsten von Alt- wie von Neugläubigern, die erst nach Eintritt des Vermögensverfalls Gesellschaftsgläubiger werden, betrachtet (vgl. BGHZ 29, 100; 75, 96, 106).Diesem Zweck entsprechend ist den Gesellschaftsgläubigern - gleichgültig, ob Alt- oder Neugläubigern - aus § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 64 Abs. 1 GmbHG Ersatz für eine Verringerung ihrer Quote an der Konkursmasse infolge verspäteter Konkursantragstellung (sogenannter Quotenschaden) zugebilligt worden (BGHZ 29, 100, 106; 75, 96, 106; Senatsurteile vom 2. Februar 1960 - VI ZR 13/59 = WM 1960, 641; vom 4. Juli 1961 - VI ZR 84/60 = WM 1961, 1103, 1106; vom 4. Mai 1962 - VI ZR 226/61 = WM 1962, 764; vom 18. Mai 1976 - VI ZR 241/73 = DB 1976, 1665, 1666; BGH Urteile vom 22. Januar 1962 - III ZR 198/60 = WM 1962, 527, 530; vom 18. Juni 1979 - VII ZR 84/78 = NJW 1979, 2198; vom 9. Juli 1979 - II ZR 211/76 = NJW 1979, 1829; vgl. BGHZ 96, 231, 237 [BGH 11.11.1985 - II ZR 109/84];… Hachenburg/Ulmer aaO § 64 Rn. 44).
- BGH, 18.06.1979 - VII ZR 84/78
Durchgriff auf den gesetzlichen Vertreter nach der Abgabenordnung
Auszug aus BGH, 03.02.1987 - VI ZR 268/85
Diesem Zweck entsprechend ist den Gesellschaftsgläubigern - gleichgültig, ob Alt- oder Neugläubigern - aus § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 64 Abs. 1 GmbHG Ersatz für eine Verringerung ihrer Quote an der Konkursmasse infolge verspäteter Konkursantragstellung (sogenannter Quotenschaden) zugebilligt worden (BGHZ 29, 100, 106; 75, 96, 106; Senatsurteile vom 2. Februar 1960 - VI ZR 13/59 = WM 1960, 641; vom 4. Juli 1961 - VI ZR 84/60 = WM 1961, 1103, 1106; vom 4. Mai 1962 - VI ZR 226/61 = WM 1962, 764; vom 18. Mai 1976 - VI ZR 241/73 = DB 1976, 1665, 1666; BGH Urteile vom 22. Januar 1962 - III ZR 198/60 = WM 1962, 527, 530; vom 18. Juni 1979 - VII ZR 84/78 = NJW 1979, 2198; vom 9. Juli 1979 - II ZR 211/76 = NJW 1979, 1829; vgl. BGHZ 96, 231, 237 [BGH 11.11.1985 - II ZR 109/84];… Hachenburg/Ulmer aaO § 64 Rn. 44).Außerdem könnte in Fällen, in denen der Geschäftsführer der GmbH den Verlust des Vorbehaltseigentums in der Phase der Konkursverschleppung als Eigentumsverletzung i. S. von § 823 Abs. 1 BGB nicht selbst zu verantworten hat, eine ihm gleichwohl aus § 64 Abs. 1 GmbHG zuwachsende Einstandspflicht auf einen Haftungsdurchgriff für Verbindlichkeiten der GmbH aus ihren Haftungsverantwortungen aufgrund von Verletzungen der sie bindenden vertraglichen Kredit- bzw. Sicherungsabreden hinauslaufen; eine Durchgriffshaftung muß aber auf enge Ausnahmetatbestände beschränkt sein (BGHZ 75, 23, 26) [BGH 18.06.1979 - VII ZR 84/78].
- BGH, 18.05.1976 - VI ZR 241/73
Schutzgesetz - Sozialversicherungsträger
Auszug aus BGH, 03.02.1987 - VI ZR 268/85
Für die Rechtslage vor Inkrafttreten des Zweiten Gesetzes zur Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität ist die bisherige Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes sowohl im Zivil- als auch im Strafrecht davon ausgegangen, daß sich für die Verpflichtung zur Beantragung der Konkurseröffnung die rechnerische Überschuldung notwendig aus einer Jahres- oder Zwischenbilanz ergeben muß (vgl. BGHZ 29, 100; Senatsurteil vom 4. Mai 1962 - VI 226/61 = WM 1962, 764 und vom 18. Mai 1976 - VI ZR 241/73 = DB 1976, 1665, 1666;… BGH Urt. vom 27. Oktober 1982 - VIII ZR 187/81 = NJW 1983, 676, 678; BGHSt 15, 306, 309 [BGH 24.01.1961 - 1 StR 132/60];… BGH Urt. vom 25. Juli 1984 - 3 StR 192/84 = NStZ 1985, 271).Diesem Zweck entsprechend ist den Gesellschaftsgläubigern - gleichgültig, ob Alt- oder Neugläubigern - aus § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 64 Abs. 1 GmbHG Ersatz für eine Verringerung ihrer Quote an der Konkursmasse infolge verspäteter Konkursantragstellung (sogenannter Quotenschaden) zugebilligt worden (BGHZ 29, 100, 106; 75, 96, 106; Senatsurteile vom 2. Februar 1960 - VI ZR 13/59 = WM 1960, 641; vom 4. Juli 1961 - VI ZR 84/60 = WM 1961, 1103, 1106; vom 4. Mai 1962 - VI ZR 226/61 = WM 1962, 764; vom 18. Mai 1976 - VI ZR 241/73 = DB 1976, 1665, 1666; BGH Urteile vom 22. Januar 1962 - III ZR 198/60 = WM 1962, 527, 530; vom 18. Juni 1979 - VII ZR 84/78 = NJW 1979, 2198; vom 9. Juli 1979 - II ZR 211/76 = NJW 1979, 1829; vgl. BGHZ 96, 231, 237 [BGH 11.11.1985 - II ZR 109/84];… Hachenburg/Ulmer aaO § 64 Rn. 44).
- BGH, 04.05.1962 - VI ZR 226/61
Auszug aus BGH, 03.02.1987 - VI ZR 268/85
Für die Rechtslage vor Inkrafttreten des Zweiten Gesetzes zur Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität ist die bisherige Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes sowohl im Zivil- als auch im Strafrecht davon ausgegangen, daß sich für die Verpflichtung zur Beantragung der Konkurseröffnung die rechnerische Überschuldung notwendig aus einer Jahres- oder Zwischenbilanz ergeben muß (vgl. BGHZ 29, 100; Senatsurteil vom 4. Mai 1962 - VI 226/61 = WM 1962, 764 und vom 18. Mai 1976 - VI ZR 241/73 = DB 1976, 1665, 1666;… BGH Urt. vom 27. Oktober 1982 - VIII ZR 187/81 = NJW 1983, 676, 678; BGHSt 15, 306, 309 [BGH 24.01.1961 - 1 StR 132/60];… BGH Urt. vom 25. Juli 1984 - 3 StR 192/84 = NStZ 1985, 271).Diesem Zweck entsprechend ist den Gesellschaftsgläubigern - gleichgültig, ob Alt- oder Neugläubigern - aus § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 64 Abs. 1 GmbHG Ersatz für eine Verringerung ihrer Quote an der Konkursmasse infolge verspäteter Konkursantragstellung (sogenannter Quotenschaden) zugebilligt worden (BGHZ 29, 100, 106; 75, 96, 106; Senatsurteile vom 2. Februar 1960 - VI ZR 13/59 = WM 1960, 641; vom 4. Juli 1961 - VI ZR 84/60 = WM 1961, 1103, 1106; vom 4. Mai 1962 - VI ZR 226/61 = WM 1962, 764; vom 18. Mai 1976 - VI ZR 241/73 = DB 1976, 1665, 1666; BGH Urteile vom 22. Januar 1962 - III ZR 198/60 = WM 1962, 527, 530; vom 18. Juni 1979 - VII ZR 84/78 = NJW 1979, 2198; vom 9. Juli 1979 - II ZR 211/76 = NJW 1979, 1829; vgl. BGHZ 96, 231, 237 [BGH 11.11.1985 - II ZR 109/84];… Hachenburg/Ulmer aaO § 64 Rn. 44).
- BGH, 11.11.1985 - II ZR 109/84
Umfang des Schadensersatzanspruchs wegen Konkursverschleppung einer …
Auszug aus BGH, 03.02.1987 - VI ZR 268/85
Diesem Zweck entsprechend ist den Gesellschaftsgläubigern - gleichgültig, ob Alt- oder Neugläubigern - aus § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 64 Abs. 1 GmbHG Ersatz für eine Verringerung ihrer Quote an der Konkursmasse infolge verspäteter Konkursantragstellung (sogenannter Quotenschaden) zugebilligt worden (BGHZ 29, 100, 106; 75, 96, 106; Senatsurteile vom 2. Februar 1960 - VI ZR 13/59 = WM 1960, 641; vom 4. Juli 1961 - VI ZR 84/60 = WM 1961, 1103, 1106; vom 4. Mai 1962 - VI ZR 226/61 = WM 1962, 764; vom 18. Mai 1976 - VI ZR 241/73 = DB 1976, 1665, 1666; BGH Urteile vom 22. Januar 1962 - III ZR 198/60 = WM 1962, 527, 530; vom 18. Juni 1979 - VII ZR 84/78 = NJW 1979, 2198; vom 9. Juli 1979 - II ZR 211/76 = NJW 1979, 1829; vgl. BGHZ 96, 231, 237 [BGH 11.11.1985 - II ZR 109/84];… Hachenburg/Ulmer aaO § 64 Rn. 44). - BGH, 24.01.1961 - 1 StR 132/60
Verpflichtung zur Konkursanmeldung bei Kenntnis der Überschuldung - Behebung der …
Auszug aus BGH, 03.02.1987 - VI ZR 268/85
Für die Rechtslage vor Inkrafttreten des Zweiten Gesetzes zur Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität ist die bisherige Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes sowohl im Zivil- als auch im Strafrecht davon ausgegangen, daß sich für die Verpflichtung zur Beantragung der Konkurseröffnung die rechnerische Überschuldung notwendig aus einer Jahres- oder Zwischenbilanz ergeben muß (vgl. BGHZ 29, 100; Senatsurteil vom 4. Mai 1962 - VI 226/61 = WM 1962, 764 und vom 18. Mai 1976 - VI ZR 241/73 = DB 1976, 1665, 1666;… BGH Urt. vom 27. Oktober 1982 - VIII ZR 187/81 = NJW 1983, 676, 678; BGHSt 15, 306, 309 [BGH 24.01.1961 - 1 StR 132/60];… BGH Urt. vom 25. Juli 1984 - 3 StR 192/84 = NStZ 1985, 271). - BGH, 27.10.1982 - VIII ZR 187/81
Persönliche Inanspruchnahme eines Alleingesellschafters einer GmbH; Verletzung …
Auszug aus BGH, 03.02.1987 - VI ZR 268/85
Für die Rechtslage vor Inkrafttreten des Zweiten Gesetzes zur Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität ist die bisherige Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes sowohl im Zivil- als auch im Strafrecht davon ausgegangen, daß sich für die Verpflichtung zur Beantragung der Konkurseröffnung die rechnerische Überschuldung notwendig aus einer Jahres- oder Zwischenbilanz ergeben muß (vgl. BGHZ 29, 100; Senatsurteil vom 4. Mai 1962 - VI 226/61 = WM 1962, 764 und vom 18. Mai 1976 - VI ZR 241/73 = DB 1976, 1665, 1666; BGH Urt. vom 27. Oktober 1982 - VIII ZR 187/81 = NJW 1983, 676, 678; BGHSt 15, 306, 309 [BGH 24.01.1961 - 1 StR 132/60];… BGH Urt. vom 25. Juli 1984 - 3 StR 192/84 = NStZ 1985, 271). - BGH, 25.07.1984 - 3 StR 192/84
Konkursantragspflicht wegen Überschuldung
Auszug aus BGH, 03.02.1987 - VI ZR 268/85
Für die Rechtslage vor Inkrafttreten des Zweiten Gesetzes zur Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität ist die bisherige Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes sowohl im Zivil- als auch im Strafrecht davon ausgegangen, daß sich für die Verpflichtung zur Beantragung der Konkurseröffnung die rechnerische Überschuldung notwendig aus einer Jahres- oder Zwischenbilanz ergeben muß (vgl. BGHZ 29, 100; Senatsurteil vom 4. Mai 1962 - VI 226/61 = WM 1962, 764 und vom 18. Mai 1976 - VI ZR 241/73 = DB 1976, 1665, 1666;… BGH Urt. vom 27. Oktober 1982 - VIII ZR 187/81 = NJW 1983, 676, 678; BGHSt 15, 306, 309 [BGH 24.01.1961 - 1 StR 132/60]; BGH Urt. vom 25. Juli 1984 - 3 StR 192/84 = NStZ 1985, 271). - BGH, 09.07.1979 - II ZR 211/76
Ersatzanspruch auf Grund der Verletzung des Konkursantragsrechts - Ausdehnung der …
Auszug aus BGH, 03.02.1987 - VI ZR 268/85
Diesem Zweck entsprechend ist den Gesellschaftsgläubigern - gleichgültig, ob Alt- oder Neugläubigern - aus § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 64 Abs. 1 GmbHG Ersatz für eine Verringerung ihrer Quote an der Konkursmasse infolge verspäteter Konkursantragstellung (sogenannter Quotenschaden) zugebilligt worden (BGHZ 29, 100, 106; 75, 96, 106; Senatsurteile vom 2. Februar 1960 - VI ZR 13/59 = WM 1960, 641; vom 4. Juli 1961 - VI ZR 84/60 = WM 1961, 1103, 1106; vom 4. Mai 1962 - VI ZR 226/61 = WM 1962, 764; vom 18. Mai 1976 - VI ZR 241/73 = DB 1976, 1665, 1666; BGH Urteile vom 22. Januar 1962 - III ZR 198/60 = WM 1962, 527, 530; vom 18. Juni 1979 - VII ZR 84/78 = NJW 1979, 2198; vom 9. Juli 1979 - II ZR 211/76 = NJW 1979, 1829; vgl. BGHZ 96, 231, 237 [BGH 11.11.1985 - II ZR 109/84];… Hachenburg/Ulmer aaO § 64 Rn. 44). - BGH, 04.07.1961 - VI ZR 84/60
- BFH, 09.12.1983 - III R 40/79
Brennrecht - Einheitsbewertung - Betriebsvermögen
- BGH, 22.01.1962 - III ZR 198/60
Verletzung der Amtspflicht durch das Finanzamt bei Gewährung eines Kredits - …
- BGH, 02.02.1960 - VI ZR 13/59
- OLG Köln, 13.07.1982 - 14 U 3/82
- BGH, 13.07.1992 - II ZR 269/91
Eigenkapitalersatz durch Gesellschafterdarlehen - Überschuldung der GmbH
Nach zutreffender neuerer Erkenntnis (…vgl. dazu trotz Unterschieden im einzelnen: Scholz/K. Schmidt, GmbHG 7. Aufl. § 63 Rdn. 10 m.w.N. vor allem in Fn. 29;… Hachenburg/Ulmer a.a.O. § 63 Rdn. 34 ff.;… Lutter/Hommelhoff a.a.O. § 63 Rdn. 5 f.;… Schulze-Osterloh in Baumbach/Hueck, GmbHG 15. Aufl. § 63 Rdn. 8; vgl. auch BGH, Urt. v. 3. Februar 1987 - VI ZR 268/85, NJW 1987, 2433) kann von einer Überschuldung im Sinne dieser Regeln nur dann gesprochen werden, wenn das Vermögen der Gesellschaft bei Ansatz von Liquidationswerten unter Einbeziehung der stillen Reserven die bestehenden Verbindlichkeiten nicht deckt (rechnerische Überschuldung) und die Finanzkraft der Gesellschaft nach überwiegender Wahrscheinlichkeit mittelfristig nicht zur Fortführung des Unternehmens ausreicht (Überlebens- oder Fortbestehensprognose). - BGH, 10.07.2018 - VI ZR 263/17
Ankauf von Lebensversicherungsverträgen von Kapitalanlegern: Deliktshaftung aus …
Zwar trifft es zu, dass das sich aus Art. 103 Abs. 2 GG und § 1 StGB ergebende strafrechtliche Analogieverbot auch dann Bedeutung erlangen kann, wenn es um die zivilrechtliche Haftung nach § 823 Abs. 2 BGB geht und das in Rede stehende Schutzgesetz eine Strafnorm ist (…vgl. Senatsurteile vom 16. Januar 2018 - VI ZR 474/16, NJW 2018, 1602 Rn. 11; vom 3. Februar 1987 - VI ZR 268/85, BGHZ 100, 19, 22 f.;… BVerfG, NJW 2008, 1726 Rn. 17). - BGH, 02.03.1988 - VIII ZR 380/86
Umfang des Schadensersatzanspruchs wegen Verhandlungsverschulden
Soweit der Senat in seinem Urteil vom 27. Oktober 1982 (…aaO unter II 2 d) auf § 64 Abs. 1 GmbHG hingewiesen hat, ging es nicht um die Rechtsfrage des Schutzzweckcharakters dieser Vorschrift (dazu zuletzt BGH Urteile vom 3. Februar 1987 - VI ZR 268/85 = WM 1987, 556 unter II 4 und vom 8. Oktober 1987 - IX ZR 143/86 = WM 1987, 1431 unter III), sondern darum, inwieweit tatsächlich durch die Stellung des Konkursantrags die Durchführung des Vertrages mit dem Gläubiger gefährdet wird.
- BGH, 26.06.1989 - II ZR 289/88
Schadensersatzansprüche der Bundesanstalt für Arbeit bei Verletzung der …
a) Zwar ist § 64 Abs. 1 GmbHG nach inzwischen nahezu einhelliger Auffassung Schutzgesetz zugunsten der Gläubiger der GmbH i. S. des § 823 Abs. 2 BGB (BGHZ 100, 19, 21; 29, 100; vgl. auch BGHZ 75, 96, 106 zur entsprechenden Rechtslage nach § 92 Abs. 2 AktG;… Scholz/K. Schmidt, GmbHG 7. Aufl. § 64 Rdnr. 35;… Schulze-Osterloh in Baumbach/Hueck, GmbHG 15. Aufl. § 64 Rdnr. 24 m. w. Nachw.).Der Schutzzweck des § 64 Abs. 1 GmbHG beschränkt sich vielmehr darauf, bei Konkursreife bereits vorhandene (sog. Alt-) oder danach noch hinzutretende (sog. Neu-)Gläubiger der Gesellschaft vor demjenigen Schaden zu bewahren, der darin liegt, daß die beschränkte Haftungsmasse der GmbH nach Forderungsbegründung infolge pflichtwidrig verzögerter Stellung des Konkursantrages weiter ausgehöhlt und dadurch die auf die Forderung des einzelnen Gesellschaftsgläubigers entfallende Konkursquote weiter geschmälert wird (st. Rechtsprechung, vgl. BGHZ 100, 19, 23 f.;… Schulze-Osterloh in Baumbach/Hueck aaO § 64 Rdnr. 26, beide mit zahlreichen weiteren Nachweisen).
- OLG Düsseldorf, 14.10.2008 - 23 U 36/08
Nichtigkeit des Bauträgervertrags bei Verstoß gegen MaBV
Für sog. Altgläubiger, die bis zum Zeitpunkt der Insolvenzreife die Gläubigerstellung erlangt haben, besteht der nach § 823 Abs. 2 BGB i.V.m. § 64 Abs. 1 BGB zu ersetzende Schaden im sog. Quotenschaden, d.h. in dem Betrag, um den sich die Insolvenzmasse, insbesondere durch Eingehung neuer Verbindlichkeiten, gemindert hat (BGH, Urteil vom 03.02.1987, VI ZR 268/85, BGHZ 100, 19; BGH, Urteil vom 06.06.1994, II ZR 292/91, BGHZ 126, 181;… Baumbach/Hueck-Schulze/Osterloh, a.a.O., § 64, Rn 92 mwN). - BGH, 09.07.1991 - VI ZR 14/91
Erkennbarkeit der Überschuldung aus einer Bilanz
Anerkanntermaßen ist § 64 Abs. 1 Satz 1 GmbHG ein Schutzgesetz i.S. von § 823 Abs. 2 BGB sowohl zugunsten von Alt- wie von Neugläubigern, die erst nach Eintritt des Vermögensverfalls Gesellschaftsgläubiger werden (BGHZ 29, 100, 102 ff.; 100, 19, 21; 108, 134, 136 [BGH 22.06.1989 - IX ZR 164/88]; 110, 342, 360, jeweils m.w.N.).Allerdings hat der erkennende Senat in BGHZ 100, 19, 22 f. offengelassen, ob diese Rechtsprechung fortzusetzen ist.
- OLG Düsseldorf, 14.10.2008 - 23 U 5/08
Bereicherungsansprüche bei gesetzeswidrigem Ratenzahlungsplan
Für sog. Altgläubiger, die bis zum Zeitpunkt der Insolvenzreife die Gläubigerstellung erlangt haben, besteht der nach § 823 Abs. 2 BGB i.V.m. § 64 Abs. 1 BGB zu ersetzende Schaden im sog. Quotenschaden, d.h. in dem Betrag, um den sich die Insolvenzmasse, insbesondere durch Eingehung neuer Verbindlichkeiten, gemindert hat (BGH, Urteil vom 03.02.1987, VI ZR 268/85, BGHZ 100, 19; BGH, Urteil vom 06.06.1994, II ZR 292/91, BGHZ 126, 181;… Baumbach/Hueck-Schulze/Osterloh, a.a.O., § 64, Rn 92 mwN). - BGH, 28.04.1997 - II ZR 20/96
Berechnung des Quotenschadens der Altgläubiger
Unter (einfachem) Eigentumsvorbehalt stehende Warenbestände gehören nicht zur Konkursmasse (§ 1 KO) und unterliegen daher dem Aussonderungsrecht des Eigentumsvorbehaltsverkäufers gemäß § 43 KO (vgl. z.B. BGHZ 100, 19, 24). - BGH, 05.10.1988 - VIII ZR 325/87
Haftung des Gesellschafter-Geschäftsführers einer GmbH und Co. KG aus …
Auch ein - von den Parteien nur beiläufig angesprochener - auf Ersatz des sog. Quotenschadens gerichteter Anspruch der Klägerin aus § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit §§ 177 a, 130 a HGB, 64 Abs. 1 GmbHG wegen verspäteter Stellung des Konkurs- oder Vergleichsantrages (…dazu z.B. Senatsurteil vom 2. März 1988 a.a.O. unter I 2 b bb alpha m.Nachw.; BGHZ 100, 19; BGH Urteil vom 8. Oktober 1987 - IX ZR 143/86 = WM 1987, 1431;… Scholz/K. Schmidt, GmbH-Gesetz, 7. Aufl., § 64 Rdn. 63, 68) ist aufgrund des bisherigen Sach- und Streitstandes nicht von vornherein auszuschließen und könnte näherer Erörterung bedürfen. - LG Duisburg, 31.05.2007 - 8 O 450/06
Übertragbarkeit der Grundsätze des Schutzes von Gläubigern einer Gesellschaft mit …
Rn. 83 "Nach zutreffender neuerer Erkenntnis (…vgl. dazu trotz Unterschieden im einzelnen: Scholz/K. Schmidt, GmbHG 7. Aufl. § 63 Rn. 10 m.w.N. vor allem in Fn. 29;… Hachenburg/Ulmer, § 63 GmbHG, Rn. 34 ff.;… Lutter/Hommelhoff, § 63 GmbHG, Rn. 5 f.;… Schulze-Osterloh in Baumbach/Hueck, GmbHG 15. Aufl. § 63 Rn. 8; vgl. auch BGH, Urt. v. 3. Februar 1987 - VI ZR 268/85, NJW 1987, 2433) kann von einer Überschuldung im Sinne dieser Regeln nur dann gesprochen werden, wenn das Vermögen der Gesellschaft bei Ansatz von Liquidationswerten unter Einbeziehung der stillen Reserven die bestehenden Verbindlichkeiten nicht deckt (rechnerische Überschuldung) und die Finanzkraft der Gesellschaft nach überwiegender Wahrscheinlichkeit mittelfristig nicht zur Fortführung des Unternehmens ausreicht (Überlebens- oder Fortbestehensprognose). - BAG, 17.09.1991 - 3 AZR 521/90
Insolvenzschutz für Versorgungsanwartschaft eines GmbH-Geschäftsführers bei …
- OLG Düsseldorf, 06.02.1992 - 6 U 17/91
- OLG Hamburg, 16.12.1988 - 11 U 142/88
Bundesanstalt für Arbeit; Konkursausfallgeldversicherung; GmbH-Geschäftsführer; …
- BGH, 21.03.1988 - II ZR 310/87
Schadenersatz wegen Schmälerung der Konkursmasse durch die Weggabe von …
- OLG Koblenz, 11.01.1989 - 1 U 1654/87
Haftung des Geschäftsführer einer GmbH & CO. KG für eigenes Verschulden; …
- ArbG Offenbach, 18.10.2001 - 1 Ca 387/00
Anspruch auf Erstattung von an ehemalige Mitarbeiter geleisteten …
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Rechtsprechung
| BGH, 03.02.1987 - VII ZR 268/85 |
Volltextveröffentlichung
Papierfundstellen
- BGHZ 100, 19
- NJW 1987, 2433
Wird zitiert von ... (0) Zitiert selbst (15)
- BGH, 16.12.1958 - VI ZR 245/57
§ 64 Abs. 1 GmbHG als Schutzgesetz
Auszug aus BGH, 03.02.1987 - VII ZR 268/85
Zu beanstanden ist nicht, daß das BerGer. - insoweit von der Revision auch nicht in Frage gestellt - § 64 I 1 GmbHG als Schutzgesetz i. S. des § 823 II BGB sowohl zugunsten von Alt- wie von Neugläubigern, die erst nach Eintritt des Vermögensverfalls Gesellschaftsgläubiger werden, betrachtet (vgl. BGHZ 29, 100 = NJW 1959, 623 = LM § 64 GmbHG Nr. 1; BGHZ 75, 96 (106) = NJW 1979, 1823 = LM § 823 (Be) BGB Nr. 23).Für die Rechtslage vor Inkrafttreten des 2. WiKG ist die bisherige Rechtsprechung des BGH sowohl im Zivil- als auch im Strafrecht davon ausgegangen, daß sich für die Verpflichtung zur Beantragung der Konkurseröffnung die rechnerische Überschuldung notwendig aus einerJahres- oder Zwischenbilanz ergeben muß (vgl. BGHZ 29, 100 = NJW 1959, 623 = LM § 64 GmbHG Nr. 1; Senat, WM 1962, 764; BGH, NJW 1976, 2129 = LM § 823 (Bf) BGB Nr. 62 = Betr1976, 1665 (1666); BGH, NJW 1983, 676 (678); BGHSt 15, 306 (309) = NJW 1961, 740 = LM § 84 GmbHG Nr. 3; BGH, NStZ 1985, 271).
Diesem Zweck entsprechend ist den Gesellschaftsgläubigern - gleichgültig, ob Alt- oder Neugläubigern - aus § 823 II BGB i. V. mit § 64 I GmbHG Ersatz für eine Verringerung ihrer Quote an der Konkursmasse infolge verspäteter Konkursantragstellung (sogenannter Quotenschaden) zugebilligt worden (BGHZ 29, 100 (106) = NJW 1959, 623 = LM § 64 GmbHG Nr. 1; BGHZ 75, 96 (106) = NJW 1979, 1823 = LM § 823 (Be) BGB Nr. 23; Senat, WM 1960, 641; 1961, 1103 (1106); 1962, 764; NJW 1976, 2129 = LM § 823 (Bf) BGB Nr. 62 = Betr 1976, 1665 (1666); BGH, WM 1962, 527 (530); BGHZ 75, 23 = NJW 1979, 2198; BGH, NJW 1979, 1829; vgl. BGHZ 96, 231 (237) = NJW 1986, 837 = LM § 826 (Gg) BGB Nr. 5; Hachenburg-Ulmer, § 64 Rdnr. 44).
Insoweit hält der Senat an seiner Auffassung fest, daß über den vorgenannten Zweck - Erhaltung des Gesellschaftsvermögens zur Befriedigung der Gläubiger - hinaus der Schutzbereich des § 64 I GmbHG sich nicht auch darauf erstreckt, Gläubiger einer GmbH davor zu bewahren, mit einer überschuldeten GmbH noch in Geschäftsbeziehungen zu treten bzw. ihr noch Kredit zu gewähren (BGHZ 29, 100 (106) = NJW 1959, 623 = LM § 64 GmbHG Nr. 1).
- BGH, 09.07.1979 - II ZR 118/77
Herstatt - Konkursverschleppungshaftung von Aufsichtsratsmitgliedern
Auszug aus BGH, 03.02.1987 - VII ZR 268/85
Zu beanstanden ist nicht, daß das BerGer. - insoweit von der Revision auch nicht in Frage gestellt - § 64 I 1 GmbHG als Schutzgesetz i. S. des § 823 II BGB sowohl zugunsten von Alt- wie von Neugläubigern, die erst nach Eintritt des Vermögensverfalls Gesellschaftsgläubiger werden, betrachtet (vgl. BGHZ 29, 100 = NJW 1959, 623 = LM § 64 GmbHG Nr. 1; BGHZ 75, 96 (106) = NJW 1979, 1823 = LM § 823 (Be) BGB Nr. 23).Diesem Zweck entsprechend ist den Gesellschaftsgläubigern - gleichgültig, ob Alt- oder Neugläubigern - aus § 823 II BGB i. V. mit § 64 I GmbHG Ersatz für eine Verringerung ihrer Quote an der Konkursmasse infolge verspäteter Konkursantragstellung (sogenannter Quotenschaden) zugebilligt worden (BGHZ 29, 100 (106) = NJW 1959, 623 = LM § 64 GmbHG Nr. 1; BGHZ 75, 96 (106) = NJW 1979, 1823 = LM § 823 (Be) BGB Nr. 23; Senat, WM 1960, 641; 1961, 1103 (1106); 1962, 764; NJW 1976, 2129 = LM § 823 (Bf) BGB Nr. 62 = Betr 1976, 1665 (1666); BGH, WM 1962, 527 (530); BGHZ 75, 23 = NJW 1979, 2198; BGH, NJW 1979, 1829; vgl. BGHZ 96, 231 (237) = NJW 1986, 837 = LM § 826 (Gg) BGB Nr. 5; Hachenburg-Ulmer, § 64 Rdnr. 44).
- BGH, 27.10.1982 - VIII ZR 187/81
Persönliche Inanspruchnahme eines Alleingesellschafters einer GmbH; Verletzung …
Auszug aus BGH, 03.02.1987 - VII ZR 268/85
Hierbei sind auf der Aktivseite alle im Falle alsbaldiger Konkurseröffnung als Massebestandteile verwertbaren Vermögenswerte denjenigen Verbindlichkeiten gegenüber zu stellen, die Konkursforderungen begründen können (BGH, NJW 1983, 676 (677)).Für die Rechtslage vor Inkrafttreten des 2. WiKG ist die bisherige Rechtsprechung des BGH sowohl im Zivil- als auch im Strafrecht davon ausgegangen, daß sich für die Verpflichtung zur Beantragung der Konkurseröffnung die rechnerische Überschuldung notwendig aus einerJahres- oder Zwischenbilanz ergeben muß (vgl. BGHZ 29, 100 = NJW 1959, 623 = LM § 64 GmbHG Nr. 1; Senat, WM 1962, 764; BGH, NJW 1976, 2129 = LM § 823 (Bf) BGB Nr. 62 = Betr1976, 1665 (1666); BGH, NJW 1983, 676 (678); BGHSt 15, 306 (309) = NJW 1961, 740 = LM § 84 GmbHG Nr. 3; BGH, NStZ 1985, 271).
- BGH, 18.06.1979 - VII ZR 84/78
Durchgriff auf den gesetzlichen Vertreter nach der Abgabenordnung
Auszug aus BGH, 03.02.1987 - VII ZR 268/85
Diesem Zweck entsprechend ist den Gesellschaftsgläubigern - gleichgültig, ob Alt- oder Neugläubigern - aus § 823 II BGB i. V. mit § 64 I GmbHG Ersatz für eine Verringerung ihrer Quote an der Konkursmasse infolge verspäteter Konkursantragstellung (sogenannter Quotenschaden) zugebilligt worden (BGHZ 29, 100 (106) = NJW 1959, 623 = LM § 64 GmbHG Nr. 1; BGHZ 75, 96 (106) = NJW 1979, 1823 = LM § 823 (Be) BGB Nr. 23; Senat, WM 1960, 641; 1961, 1103 (1106); 1962, 764; NJW 1976, 2129 = LM § 823 (Bf) BGB Nr. 62 = Betr 1976, 1665 (1666); BGH, WM 1962, 527 (530); BGHZ 75, 23 = NJW 1979, 2198; BGH, NJW 1979, 1829; vgl. BGHZ 96, 231 (237) = NJW 1986, 837 = LM § 826 (Gg) BGB Nr. 5; Hachenburg-Ulmer, § 64 Rdnr. 44).Außerdem könnte in Fällen, in denen der Geschäftsführer der GmbH den Verlust des Vorbehaltseigentums in der Phase der Konkursverschleppung als Eigentumsverletzung i. S. von § 823 I BGB nicht selbst zu verantworten hat, eine ihm gleichwohl aus § 64 I GmbHG zuwachsende Einstandspflicht auf einen Haftungsdurchgriff für Verbindlichkeiten der GmbH aus ihren Haftungsverantwortungen aufgrund von Verletzungen der sie bindenden vertraglichen Kredit- bzw. Sicherungsabreden hinauslaufen; eine Durchgriffshaftung muß aber auf enge Ausnahmetatbestände beschränkt sein (BGHZ 75, 23 (26) = NJW 1979, 2198).
- BGH, 18.05.1976 - VI ZR 241/73
Schutzgesetz - Sozialversicherungsträger
Auszug aus BGH, 03.02.1987 - VII ZR 268/85
Für die Rechtslage vor Inkrafttreten des 2. WiKG ist die bisherige Rechtsprechung des BGH sowohl im Zivil- als auch im Strafrecht davon ausgegangen, daß sich für die Verpflichtung zur Beantragung der Konkurseröffnung die rechnerische Überschuldung notwendig aus einerJahres- oder Zwischenbilanz ergeben muß (vgl. BGHZ 29, 100 = NJW 1959, 623 = LM § 64 GmbHG Nr. 1; Senat, WM 1962, 764; BGH, NJW 1976, 2129 = LM § 823 (Bf) BGB Nr. 62 = Betr1976, 1665 (1666); BGH, NJW 1983, 676 (678); BGHSt 15, 306 (309) = NJW 1961, 740 = LM § 84 GmbHG Nr. 3; BGH, NStZ 1985, 271).Diesem Zweck entsprechend ist den Gesellschaftsgläubigern - gleichgültig, ob Alt- oder Neugläubigern - aus § 823 II BGB i. V. mit § 64 I GmbHG Ersatz für eine Verringerung ihrer Quote an der Konkursmasse infolge verspäteter Konkursantragstellung (sogenannter Quotenschaden) zugebilligt worden (BGHZ 29, 100 (106) = NJW 1959, 623 = LM § 64 GmbHG Nr. 1; BGHZ 75, 96 (106) = NJW 1979, 1823 = LM § 823 (Be) BGB Nr. 23; Senat, WM 1960, 641; 1961, 1103 (1106); 1962, 764; NJW 1976, 2129 = LM § 823 (Bf) BGB Nr. 62 = Betr 1976, 1665 (1666); BGH, WM 1962, 527 (530); BGHZ 75, 23 = NJW 1979, 2198; BGH, NJW 1979, 1829; vgl. BGHZ 96, 231 (237) = NJW 1986, 837 = LM § 826 (Gg) BGB Nr. 5; Hachenburg-Ulmer, § 64 Rdnr. 44).
- BFH, 09.12.1983 - III R 40/79
Brennrecht - Einheitsbewertung - Betriebsvermögen
Auszug aus BGH, 03.02.1987 - VII ZR 268/85
Das BerGer. kann sich für seine abweichende Auffassung auf die vor allem im Schrifttum vorherrschende Meinung berufen, nach der der Geschäftsführer einer GmbH gehalten ist, schon bei Anzeichen für die Konkursreife entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, insbesondere festzustellen, ob die rechnerische Überschuldung tatsächlich eingetreten ist (OLG Düsseldorf, BB 1984, 712 (713);… Hachenburg-Ulmer, GmbHG, 7. Aufl., § 64 Rdnrn. 17 f.;… Scholz-K. Schmidt, GmbHG, 6. Aufl., § 64 Rdnrn. 12 f.;… Fischer-Lutter, GmbHG, 11. Aufl., § 64 Rdnr. 3, § 84 Rdnr. 5;… Baumbach-Hueck-Schulze= Osterloh, GmbHG, 14. Aufl., § 64 Rdnr. 2).Der Senat vermag die Ansicht nicht zu teilen, bei Verlust von Aussonderungsrechten durch die verspätete Beantragung des Konkurses müsse die Haftung des Geschäftsführers der GmbH auch auf solche Schäden erstreckt werden (OLG Düsseldorf, BB 1984, 712 (713);… Baumbach-Hueck-Schulze=Osterloh, § 64 Rdnr. 26; Hachenburg-Ulmer, § 64 Rdnrn. 52 ff. m. w. Nachw.; Ulmer, KTS 1981, 488).
- BGH, 04.05.1962 - VI ZR 226/61
Auszug aus BGH, 03.02.1987 - VII ZR 268/85
Für die Rechtslage vor Inkrafttreten des 2. WiKG ist die bisherige Rechtsprechung des BGH sowohl im Zivil- als auch im Strafrecht davon ausgegangen, daß sich für die Verpflichtung zur Beantragung der Konkurseröffnung die rechnerische Überschuldung notwendig aus einerJahres- oder Zwischenbilanz ergeben muß (vgl. BGHZ 29, 100 = NJW 1959, 623 = LM § 64 GmbHG Nr. 1; Senat, WM 1962, 764; BGH, NJW 1976, 2129 = LM § 823 (Bf) BGB Nr. 62 = Betr1976, 1665 (1666); BGH, NJW 1983, 676 (678); BGHSt 15, 306 (309) = NJW 1961, 740 = LM § 84 GmbHG Nr. 3; BGH, NStZ 1985, 271).Diesem Zweck entsprechend ist den Gesellschaftsgläubigern - gleichgültig, ob Alt- oder Neugläubigern - aus § 823 II BGB i. V. mit § 64 I GmbHG Ersatz für eine Verringerung ihrer Quote an der Konkursmasse infolge verspäteter Konkursantragstellung (sogenannter Quotenschaden) zugebilligt worden (BGHZ 29, 100 (106) = NJW 1959, 623 = LM § 64 GmbHG Nr. 1; BGHZ 75, 96 (106) = NJW 1979, 1823 = LM § 823 (Be) BGB Nr. 23; Senat, WM 1960, 641; 1961, 1103 (1106); 1962, 764; NJW 1976, 2129 = LM § 823 (Bf) BGB Nr. 62 = Betr 1976, 1665 (1666); BGH, WM 1962, 527 (530); BGHZ 75, 23 = NJW 1979, 2198; BGH, NJW 1979, 1829; vgl. BGHZ 96, 231 (237) = NJW 1986, 837 = LM § 826 (Gg) BGB Nr. 5; Hachenburg-Ulmer, § 64 Rdnr. 44).
- BGH, 11.11.1985 - II ZR 109/84
Umfang des Schadensersatzanspruchs wegen Konkursverschleppung einer …
Auszug aus BGH, 03.02.1987 - VII ZR 268/85
Diesem Zweck entsprechend ist den Gesellschaftsgläubigern - gleichgültig, ob Alt- oder Neugläubigern - aus § 823 II BGB i. V. mit § 64 I GmbHG Ersatz für eine Verringerung ihrer Quote an der Konkursmasse infolge verspäteter Konkursantragstellung (sogenannter Quotenschaden) zugebilligt worden (BGHZ 29, 100 (106) = NJW 1959, 623 = LM § 64 GmbHG Nr. 1; BGHZ 75, 96 (106) = NJW 1979, 1823 = LM § 823 (Be) BGB Nr. 23; Senat, WM 1960, 641; 1961, 1103 (1106); 1962, 764; NJW 1976, 2129 = LM § 823 (Bf) BGB Nr. 62 = Betr 1976, 1665 (1666); BGH, WM 1962, 527 (530); BGHZ 75, 23 = NJW 1979, 2198; BGH, NJW 1979, 1829; vgl. BGHZ 96, 231 (237) = NJW 1986, 837 = LM § 826 (Gg) BGB Nr. 5; Hachenburg-Ulmer, § 64 Rdnr. 44). - BGH, 24.01.1961 - 1 StR 132/60
Verpflichtung zur Konkursanmeldung bei Kenntnis der Überschuldung - Behebung der …
Auszug aus BGH, 03.02.1987 - VII ZR 268/85
Für die Rechtslage vor Inkrafttreten des 2. WiKG ist die bisherige Rechtsprechung des BGH sowohl im Zivil- als auch im Strafrecht davon ausgegangen, daß sich für die Verpflichtung zur Beantragung der Konkurseröffnung die rechnerische Überschuldung notwendig aus einerJahres- oder Zwischenbilanz ergeben muß (vgl. BGHZ 29, 100 = NJW 1959, 623 = LM § 64 GmbHG Nr. 1; Senat, WM 1962, 764; BGH, NJW 1976, 2129 = LM § 823 (Bf) BGB Nr. 62 = Betr1976, 1665 (1666); BGH, NJW 1983, 676 (678); BGHSt 15, 306 (309) = NJW 1961, 740 = LM § 84 GmbHG Nr. 3; BGH, NStZ 1985, 271). - BGH, 25.07.1984 - 3 StR 192/84
Konkursantragspflicht wegen Überschuldung
Auszug aus BGH, 03.02.1987 - VII ZR 268/85
Für die Rechtslage vor Inkrafttreten des 2. WiKG ist die bisherige Rechtsprechung des BGH sowohl im Zivil- als auch im Strafrecht davon ausgegangen, daß sich für die Verpflichtung zur Beantragung der Konkurseröffnung die rechnerische Überschuldung notwendig aus einerJahres- oder Zwischenbilanz ergeben muß (vgl. BGHZ 29, 100 = NJW 1959, 623 = LM § 64 GmbHG Nr. 1; Senat, WM 1962, 764; BGH, NJW 1976, 2129 = LM § 823 (Bf) BGB Nr. 62 = Betr1976, 1665 (1666); BGH, NJW 1983, 676 (678); BGHSt 15, 306 (309) = NJW 1961, 740 = LM § 84 GmbHG Nr. 3; BGH, NStZ 1985, 271). - BGH, 09.07.1979 - II ZR 211/76
Ersatzanspruch auf Grund der Verletzung des Konkursantragsrechts - Ausdehnung der …
- BGH, 04.07.1961 - VI ZR 84/60
- BGH, 22.01.1962 - III ZR 198/60
Verletzung der Amtspflicht durch das Finanzamt bei Gewährung eines Kredits - …
- OLG Köln, 13.07.1982 - 14 U 3/82
- BGH, 02.02.1960 - VI ZR 13/59
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