Rechtsprechung
| BGH, 24.01.1952 - III ZR 192/50 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Schuldbefreiende Wirkung einer Hinterlegung - Haftungsbegründende Pflichtverletzung im Rechstberatungsvertrag bei Interessenkollision des Rechtsanwaltes - Schadensersatz wegen mangelnder Streitverkündung im Prozess - Mangelhafte Hinterlegung als schuldhafte ...
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- BGHZ 5, 12
- NJW 1952, 700
- DNotZ 1952, 228
Wird zitiert von ... (18) Zitiert selbst (11)
- BGH, 02.02.1951 - V ZR 15/50
Auszug aus BGH, 24.01.1952 - III ZR 192/50
Die schließlich noch von der Revision erwähnte Entscheidung des V. Zivilsenats des Bundesgerichtshofs vom 2. Februar 1951 - V ZR 15/50 - (Lindenmaier-Möhring Nr. 1 Bl 1 zu § 497 BGB) betrifft ebenfalls die im Jahre 1947 erfolgte Ausübung eines Wiederkaufsrechts und die Frage der Umstellung des auf Grund des Wiederkaufs in Reichsmark begründeten Wiederkaufspreises. - BGH, 28.02.1951 - II ZR 33/50
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 24.01.1952 - III ZR 192/50
Ein Beispiel hierfür bietet die von der Revision angeführte Entscheidung des II. Zivilsenats des Bundesgerichtshofs vom 28. Februar 1951 - II ZR 33/50 - (Lindenmaier-Möhring Nr. 1 Bl 1 zu § 18 Abs. 1 Ziff 3 UmstG). - RG, 17.05.1938 - III 172/37
Welche Pflichten bestehen für einen Rechtsanwalt, der eine Partei vor Erhebung …
Auszug aus BGH, 24.01.1952 - III ZR 192/50
Gemäß § 249 hat er den Kläger nach dem Grundsatz der Naturalherstellung so zu stellen, wie dieser bei ordnungsmäßiger Streitverkündung stehen würde (vgl. RGZ 158, 130 [134 ff]).
- RG, 03.02.1890 - IV 334/88
Kirchhof. Unterhaltungspflicht. Observanz.
Auszug aus BGH, 24.01.1952 - III ZR 192/50
(Staudinger BGB 9. Aufl § 2317 Bern 2, 4. Abs. S 957, RGZ 25, 312). - OGH Britisch besetzte Zone Deutschlands, 23.11.1949 - II ZS 109/49
Auszug aus BGH, 24.01.1952 - III ZR 192/50
Auch bei den im Falle des Fortbestehens nach der vorbezeichneten Vorschrift im Verhältnis 1: 1 umzustellenden Forderungen war eine Hinterlegung als Erfüllungsersatz zulässig (OGHZ 3, 85 [89]; von Caemmerer SJZ 1950 Sp 12). - OGH Britisch besetzte Zone Deutschlands, 01.07.1948 - ZS 8/48
Auszug aus BGH, 24.01.1952 - III ZR 192/50
Die Verordnung, Nr. 92 hat die Rechtslage nicht geändert, sondern die Fortgeltung des Satzes "Mark gleich Mark" nur klargestellt (OGHZ 1, 42 [50]; OLG Hamburg HER 1950, 421 f; 1951, 236 f). - RG, 19.04.1940 - III 127/39
Haftet ein Rechtsanwalt seiner Partei für ein Verschulden seines amtlich …
Auszug aus BGH, 24.01.1952 - III ZR 192/50
Das gleiche gelte auch, soweit das Verhalten eines amtlich bestellten Vertreters des Beklagten in Frage stehe (RGZ 163, 377 ff). - RG, 20.03.1922 - IV 630/21
Verjährung des Pflichtteilsanspruchs
Auszug aus BGH, 24.01.1952 - III ZR 192/50
Bei Pflichtteilsforderungen, die reine Geldsummenforderungen darstellen (RGZ 104, 195 [196] 116, 5 [7] RG LZ 1915 Sp 223 Nr. 4; RG SeuffArch 81 S 214), sind jedoch keine besonderen Umstände ersichtlich, die eine Abweichung von der Regel des § 271 Abs. 2 BGB mit den Wirkungen einer - ganz anderen Zwecken dienenden - "Abrufsvereinbarung" rechtfertigen könnten. - RG, 25.06.1934 - VI 120/34
1. Unterliegen Ansprüche aus § 179 BGB. der kurzen Verjährung des § 196 BGB.? 2. …
Auszug aus BGH, 24.01.1952 - III ZR 192/50
Da der Kläger aus dem Gesichtspunkt des Schadensersatzes verlangen kann, so gestellt zu werden, wie er im Falle einer Streitverkündung gestellt sein würde, kann der Beklagte nicht mit der Behauptung gehört werden, daß der Rechtsstreit, wie er dem Richter vorgelegen habe, unrichtig entschieden sei (§ 68 ZPO vgl. RGZ 145, 40 [42]). - RG, 01.07.1924 - II 790/23
Kann sich der Wechselschuldner auch in Zeiten der Entwertung der deutschen Mark …
Auszug aus BGH, 24.01.1952 - III ZR 192/50
Teilzahlungen noch zu Teilhinterlegungen berechtigt (§ 266 BGB; RGZ 108, 337 [340 unten]). - RG, 03.07.1934 - VII 26/34
Über die Wirkung der Streitverkündung im Widerspruchsstreit (§ 771 ZPO.).
- BGH, 01.10.1958 - V ZR 53/58
Pflichtteilsrecht und Auskunftsanspruch
Kontextvorschau leider nicht verfügbar - BGH, 14.07.1952 - IV ZR 74/52
Berechnung des Pflichtteilanspruchs. Umstellung
Es folgt daraus, dass keine "rückwirkende" Umstellung stattfinden kann, wie es z.B. Münzel in DRZ 1949, 417 für möglich hält, eine Ansicht, die in dem Urteil des III. Zivilsenats vom 24. Januar 1952 - III ZR 192/50 - (NJW 1952, 700) mit zutreffenden Gründen abgelehnt wird, ebenso vom Oberlandesgericht Celle in NJW 1952, 706. - BGH, 11.02.1955 - V ZR 111/53
Rechtsmittel
Zwar ist hier die Rüge der Revision berechtigt, das Berufungsgericht verneine es unter Verstoss gegen BGHZ 5, 12 [15] und 10, 1 [6], dass der Klägerin überhaupt ein Schaden entstanden sei.Mit der von der Revision angeführten Entscheidung BGHZ 5, 12 ist allerdings davon auszugehen, dass in einem solchen Falle dem Schuldner ein Schaden erwachsen kann, wenn er den zur Befriedigung des Gläubigers erforderlichen Reichsmarkbetrag zur Verfügung hält, dieser durch die Währungsreform eine erhebliche Abwertung erfährt und der Schuldner alsdann verpflichtet ist, den Gläubiger in Deutscher Mark zum vollen Nennwerte des Reichsmarkbetrages zu befriedigen.
- BGH, 13.03.1953 - V ZR 92/51
Rechtsmittel
Der Bundesgerichtshof hat sich auf den vom Berufungsgericht vertretenen Standpunkt schon früher gestellt (BGHZ 5, 12 [17 f]) und der erkennende Senat hat keinen Anlass, davon abzuweichen, zumal die Ausnahme, die im Schrifttum (Duden DRZ 1948, 338; von Caemmerer SJZ 1950 Sp 12 f; Harmening-Duden, Währungsgesetze UmstG § 13 Anm. 34 Abs. 4 a.E.) hervorgehoben wird, dass der Schuldner auch einer fälligen Forderung vorher säumig war, im vorliegenden Fall, wie das Berufungsgericht mit Recht hervorhebt, nicht gegeben ist. - BGH, 25.03.1954 - IV ZR 146/53
Bewertung eines Grundstücks
Kontextvorschau leider nicht verfügbar - BGH, 29.06.1978 - III ZR 188/75
Entgegenstehende Rechtskraft eines Verfahrens - Anspruch auf eine am Umsatz eines …
Demgegenüber hat sich der erkennende Senat in BGHZ 5, 12, 18 (damals für den Fall eines im Jahre 1946 entstandenen Pflichtteilsanspruchs) dafür ausgesprochen, daß auch in der Zeit vor der Währungsumstellung der Grundsatz Mark = Mark gegolten habe und ein Gläubiger daher grundsätzlich nicht befugt gewesen sei, eine Reichsmark-Zahlung zur Erfüllung einer fälligen Geldforderung abzulehnen.Wie insbesondere die Entscheidung des erkennenden Senats BGHZ 5, 12 ergibt, genügen solche Umstände jedoch für sich allein nicht, der Zahlung nach § 242 BGB die Erfüllungswirkung abzusprechen.
- BGH, 01.02.1977 - VI ZR 43/75
Rechtsanwalt - Verjährung - Durchsetzbarkeit eines Anspruchs
b) Bei d i e s e r R e c h ts la g e kann e s f ü r d a s v o r l i e gende R e v is io n s v e r fa h re n d a h in s te h e n , ob d e r Mandant d an n , wenn ihm a u fg ru n d n i c h t e r f o l g t e r B eleh ru n g ü b e r d ie R e g re ß m ö g lic h k e ite n gegen s e in e n R e c h ts a n w a lt nach V e rjä h ru n g s e in e s u r s p rü n g lic h e n A nspruchs e in n e u e r " se k u n d ä re r" S c h a d e n s e rs a tz a n s p ru c h z u s t e h t , n u r noch d ie s e n A nspruch, f a l l s d e r A nw alt s ic h a u f V erjäh ru n g b e r u f t , g e lte n d machen kann o d e r ob e r noch den v e r j ä h r t e n Anspruch w e ite r v e r f o lg e n d a r f , w e il d e r Anwalt ih n i n E r f ü llu n g s e i n e r sek u n d ären E r s a t z p f l i c h t so zu s t e l l e n h ä t t e , a l s wäre d ie au s dem P r im ä r f e h le r erw achsene F o rd eru n g n i c h t v e r j ä h r t (RGZ 158, 130, 136; BGHZ 5, 12, 15; BGH, U r t e i l e vom 6 . F e b ru a r 1964 - V II ZR 9 9 /6 2 = NJW 1964, 1022 = LM BGB § 242 /Cb7 N r. 5 und v . 2 . J u l i 1968 - VI ZR 39/67 « VersR 1968, 1 0 4 2 ). - BGH, 20.05.1975 - VI ZR 138/74
Schäden an Häusern wegen Veränderung des Grundwasserspiegels durch Bohrungen …
Hier hat nämlich der Beklagte, als sein Versäumnis offenbar geworden war, nicht - was ihm frei stand und mitunter zweckmäßig sein mag (vgl. BGHZ 5, 12, 14) - das Mandat niedergelegt, sondern das Vertrauen des Klägers weiterhin in Anspruch genommen. - BGH, 23.02.1954 - I ZR 252/52
Rechtsmittel
Dass die besondere Gestaltung des Einzelfalles ausnahmsweise eine andere Beurteilung rechtfertigen kann, versteht sich im Rahmen von § 242 BGB von selbst (vgl. auch BGHZ 5, 12 [15]; RGZ 158, 130 [135]). - BGH, 10.03.1956 - IV ZR 99/55
Rechtsmittel
Für den Pflichtteilsanspruch sei diese Rechtsauffassung bereits in der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGHZ 5, 12 und 7, 134) anerkannt worden. - BGH, 30.10.1954 - II ZR 134/53
Rechtsmittel
- BGH, 07.05.1953 - III ZR 140/51
Währungsreform. Rückzahlung einer Abfindungsforderung
- BGH, 02.11.1954 - V BLw 22/54
Rechtsmittel
- BGH, 13.07.1954 - V ZR 2/53
Rechtsmittel
- BGH, 08.01.1954 - V ZR 182/52
Rechtsmittel
- BGH, 25.11.1955 - V ZR 61/54
Rechtsmittel
- BGH, 19.03.1954 - V ZR 16/53
Rechtsmittel
- BGH, 03.06.1954 - IV ZR 32/54
Rechtsmittel
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