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Rechtsprechung
   BGH, 02.10.1981 - V ZR 126/80   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1981,1087
BGH, 02.10.1981 - V ZR 126/80 (https://dejure.org/1981,1087)
BGH, Entscheidung vom 02.10.1981 - V ZR 126/80 (https://dejure.org/1981,1087)
BGH, Entscheidung vom 02. Oktober 1981 - V ZR 126/80 (https://dejure.org/1981,1087)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • Deutsches Notarinstitut

    BGB §§ 816, 892

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Irrtümliche Löschung eines Rohrleitungsrechts im Grundbuch - Schenkweise Übereignung von drei Teilgrundstücken - Anspruch auf Bewilligung der Wiedereintragung des gelöschten Rechts - Grundstücksübertragungen als vorweggenommene Erbfolge - Sinn und Zweck des § 816 Abs. 1 ...

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Besprechungen u.ä.

  • jurafuchs.de (Fallmäßige Aufbereitung - für Studienzwecke)

    Bereicherungsrechtliche Ansprüche bei unentgeltlicher Verfügung

Papierfundstellen

  • BGHZ 81, 395
  • NJW 1982, 761
  • MDR 1982, 217
  • DNotZ 1983, 38 (Ls.)
 
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Wird zitiert von ... (10)Zitiert selbst (6)

  • RG, 15.12.1928 - V 550/27

    1. Liegt auch dann Übernahme eines Vermögens im Sinne des § 419 BGB. vor, wenn …

    Auszug aus BGH, 02.10.1981 - V ZR 126/80
    In einem solchen Fall sei die Anwendung des § 892 BGB seinem Zweck nach nicht begründet (RGZ 123, 52, 56 und 136, 150).

    Nach einer in Literatur und Rechtsprechung verbreiteten Auffassung ist einem Erwerber, dem ein Grundstück im Rahmen vorweggenommener Erbfolge unter Lebenden übertragen wird, der Schutz des § 892 BGB zu versagen (so z.B., wenn auch mit unterschiedlicher Begründung: RGZ 123, 52, 56; 136, 148, 150;… Planck/Strecker, BGB 5. Aufl. § 892 Erl. II 1 e;… Staudinger/Seufert, BGB 11. Aufl. § 892 Rdn. 24 a;… MünchKomm/Wacke, BGB § 892 Rdn. 37;… Soergel/Siebert/Baur, BGB 11. Aufl. § 892 Rdn. 20;… Paland/Bassenge, BGB 40. Aufl. § 892 Anm. 3 a cc;… Westermann, Sachenrecht, 5. Aufl. § 85 III 1 b;… Baur, Sachenrecht, 11. Aufl. § 23 III 3 d cc).

    Gleichwohl ist § 816 Abs. 1 Satz 2 BGB hier anzuwenden, wie schon das Reichsgericht (RGZ 119, 308, 312; 123, 52, 57) angenommen hat.

  • RG, 21.12.1927 - V 121/27

    Aufwertung; Bereicherung

    Auszug aus BGH, 02.10.1981 - V ZR 126/80
    Gleichwohl ist § 816 Abs. 1 Satz 2 BGB hier anzuwenden, wie schon das Reichsgericht (RGZ 119, 308, 312; 123, 52, 57) angenommen hat.

    Entgegen der Ansicht der Revision hat das Reichsgericht in der Entscheidung RGZ 119, 308 ff den § 816 BGB nicht nur mit Rücksicht "auf die Aufwertungsproblematik der Zeit" bei gutgläubig lastenfreiem Erwerb (entsprechend) angewendet, sondern ausdrücklich darauf hingewiesen, daß dies dem Grundgedanken des § 816 BGB entspreche und durch die Motive bestätigt werde, und das sich das Schrifttum schon vor dem Inkrafttreten des Aufwertungsgesetzes in diesem Sinne ausgesprochen habe (…RG a.a.O. S. 312).

  • BGH, 13.07.1959 - V ZB 6/59

    Amtswiderspruch bei unrichtigem Grundbuch

    Auszug aus BGH, 02.10.1981 - V ZR 126/80
    Ob dieser Meinung zu folgen ist, hat der Senat in seinem Beschluß vom 13. Juli 1959 (BGHZ 30, 255, 256) offengelassen.
  • BGH, 07.07.1971 - VIII ZR 10/70

    Schriftformerfordernis für eine nicht ausdrücklich in den schriftlichen Vertrag …

    Auszug aus BGH, 02.10.1981 - V ZR 126/80
    Diesen Anspruch macht die Klägerin hilfsweise geltend, wie die auch dem Revisionsgericht mögliche (vgl. BGH WM 1971, 1300, 1304 Senatsurteil vom 16. März 1973 - V ZR 38/71 - WM 1973, 574, 575) Auslegung ihres Klageantrags ergibt.
  • BGH, 16.03.1973 - V ZR 38/71

    Verurteilung zur Vorlage eines Grundschuldbriefes zwecks Löschung der Grundschuld …

    Auszug aus BGH, 02.10.1981 - V ZR 126/80
    Diesen Anspruch macht die Klägerin hilfsweise geltend, wie die auch dem Revisionsgericht mögliche (vgl. BGH WM 1971, 1300, 1304 Senatsurteil vom 16. März 1973 - V ZR 38/71 - WM 1973, 574, 575) Auslegung ihres Klageantrags ergibt.
  • RG, 23.04.1932 - V 325/31

    Kann sich der Erwerber eines Grundstücks auf den öffentlichen Glauben des …

    Auszug aus BGH, 02.10.1981 - V ZR 126/80
    Nach einer in Literatur und Rechtsprechung verbreiteten Auffassung ist einem Erwerber, dem ein Grundstück im Rahmen vorweggenommener Erbfolge unter Lebenden übertragen wird, der Schutz des § 892 BGB zu versagen (so z.B., wenn auch mit unterschiedlicher Begründung: RGZ 123, 52, 56; 136, 148, 150;… Planck/Strecker, BGB 5. Aufl. § 892 Erl. II 1 e;… Staudinger/Seufert, BGB 11. Aufl. § 892 Rdn. 24 a;… MünchKomm/Wacke, BGB § 892 Rdn. 37;… Soergel/Siebert/Baur, BGB 11. Aufl. § 892 Rdn. 20;… Paland/Bassenge, BGB 40. Aufl. § 892 Anm. 3 a cc;… Westermann, Sachenrecht, 5. Aufl. § 85 III 1 b;… Baur, Sachenrecht, 11. Aufl. § 23 III 3 d cc).
  • BGH, 08.03.2024 - V ZR 176/22

    Sicherungswirkung einer Vormerkung bei befristetem Vertragsangebot; Anwendung von …

    Der Senat hat dies bisher offengelassen (vgl. Urteil vom 2. Oktober 1981 - V ZR 126/80, NJW 1982, 761, insoweit nicht abgedruckt in BGHZ 81, 395;… zum Streitstand vgl. MüKoBGB/H. Schäfer, 9. Aufl., § 892 Rn. 31).

    § 816 Abs. 1 BGB dient insbesondere dem Ausgleich von Rechtsverschiebungen, die aufgrund der Vorschriften über den gutgläubigen Erwerb eintreten (vgl. Senat, Urteil vom 2. Oktober 1981 - V ZR 126/80, BGHZ 81, 395, 396), und richtet sich auf deren Rückgängigmachung (…vgl. Erman/Artz, BGB, 17. Aufl., § 892 Rn. 47).

    Inwieweit im Verhältnis der Ansprüche aus § 894 BGB und § 816 Abs. 1 Satz 2 i.V.m. Abs. 1 Satz 1 BGB etwas Anderes gilt, wenn der bereicherungsrechtliche Anspruch nicht lediglich auf eine grundbuchrechtliche Bewilligung gerichtet ist (vgl. Senat, Urteil vom 2. Oktober 1981 - V ZR 126/80, NJW 1982, 761, 762, insoweit nicht abgedruckt in BGHZ 81, 395), ist hier nicht zu entscheiden.

  • BGH, 18.12.2025 - V ZB 8/25

    Öffentlicher Glaube des Grundbuchs bei Vorwegnahme der Erbfolge

    Der Senat hat sich dieser Rechtsprechung jedoch nicht angeschlossen, sondern die Frage wiederholt ausdrücklich offengelassen (vgl. Senat…, Urteil vom 8. März 2024 - V ZR 176/22, MittBayNot 2025, 129 Rn. 29; Urteil vom 2. Oktober 1981 - V ZR 126/80, NJW 1982, 761, insoweit in BGHZ 81, 395 nicht abgedruckt; Beschluss vom 13. Juli 1959 - V ZB 6/59, BGHZ 30, 255, 256).

    Rn. 26 (2) Zudem ist nach allgemeiner Ansicht im Fall einer Schenkung, die nicht der Vorwegnahme der Erbfolge dient, ein gutgläubiger Erwerb auch nahen Familienangehörigen möglich (vgl. Senat, Urteil vom 2. Oktober 1981 - V ZR 126/80, NJW 1982, 761, 762, insoweit in BGHZ 81, 395 nicht abgedruckt; so ausdrücklich auch die einen gutgläubigen Erwerb durch vorweggenommene Erbfolge verneinende Auffassung, vgl. etwa RGZ 136, 148, 150;… Staudinger/Picker, BGB [2025], § 892 Rn. 87; Lutter, AcP 164 [1964], 122, 162, 164).

  • OLG München, 17.08.2022 - 7 U 4125/19

    Zum gutgläubigen Erwerb einer Vormerkung

    2 Z 79/85">2 Z 79/85, Rdnr. 21, OLG Zweibrücken, Beschluss vom 30.08.1999 - 3 W 125/99, Rdnr. 7, Kohler in Münchener Kommentar zum BGB, 8. Auflage, München 2020, Rdnr. 31 zu § 892 BGB; ausdrücklich offengelassen aber in BGH, Urteil vom 02.10.1981 - V ZR 126/80, Rdnr. 10).

    Da es daher keine hinreichenden tatsächlichen Anhaltspunkte dafür gibt, dass mit dem Schenkungsangebot die Erbfolge vorweggenommen werden sollte, ist von dem beurkundeten Rechtsgeschäft und damit einem Schenkungsangebot auszugehen (vgl. BGH, Urteil vom 02.10.1981 - V ZR 126/80, Rdnr. 11), sodass sich die Beklagte auf einen Gutglaubenserwerb nach §§ 893 Fall 2, 892 BGB berufen kann.

  • BGH, 29.05.1984 - IX ZR 86/82

    Registerschutz und Bereicherung

    Der Schutz des § 1412 BGB für einen Dritten, dem der im Güterrechtsregister nicht eingetragene Ehevertrag nicht bekannt ist, muß beim unentgeltlichen Erwerb gegenüber § 816 Abs. 1 Satz 2 BGB ebenso zurücktreten wie der Schutz des öffentlichen Glaubens des Grundbuchs (§ 892 BGB), weil jene Bestimmung den Zweck verfolgt, Härten, die sich aus dem Gutglaubenserwerb ergeben, zu Lasten eines unentgeltlich Erwerbenden auszugleichen; sie erfaßt alle Fälle des unentgeltlichen Gutglaubenserwerbs, sei dieser durch oder infolge einer Verfügung eingetreten (vgl. BGHZ 81, 395 f [BGH 02.10.1981 - V ZR 126/80]).
  • BGH, 13.06.2002 - IX ZR 196/01

    Umfang des Verzugsschadensanspruchs gegen einen Notar

    Falls die Eheleute G. wirksam verfügt und dadurch die Vormerkung des Klägers zum Erlöschen gebracht haben, ist zu prüfen, ob der Kläger einen Anspruch gemäß § 816 Abs. 1 BGB gegen die Eheleute G. erworben hat (vgl. in diesem Zusammenhang BGHZ 81, 395, 396;… MünchKomm-BGB/Lieb, 3. Aufl. § 816 Rn. 37).
  • OLG Dresden, 25.01.2010 - 3 W 246/09

    Untergang einer versehentlich gelöschten Grunddienstbarkeit bei Erwerb eines …

    Zwar kann der Erwerber eines Grundstücks, das mit einer im Grundbuch nicht ausgewiesenen Grunddienstbarkeit belastet ist, gemäß § 892 Abs. 1 S. 1 BGB gutgläubig lastenfreies Eigentum erwerben (vgl. nur BGHZ 81, 395).
  • OLG Naumburg, 25.02.2003 - 11 Wx 19/02

    Gutgläubiger lastenfreier Erwerb eines Grundstücks auf Grund eines Vermächtnisses …

    Auf den möglicherweise gegebenen Rückgewähranspruch aus § 816 Abs. 1 Satz 2 ZPO (vgl. BGHZ 81, 395, 396 f.) kommt es insoweit nicht an.
  • OLG Zweibrücken, 30.08.1999 - 3 W 125/99

    Begriff und Form vorweggenommener Erbfolge

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  • OLG Frankfurt, 08.01.2025 - 20 W 236/24

    Kein Ausschluss gutgläubigen Erwerbs nach § 892 BGB wegen Übergabevertrag unter …

    2019, Updatestand 31.12.2021, § 892 BGB, Rn. 87; Staudinger in Schulze, BGB, 12. Aufl., § 892 BGB, Rn. 13; Eckert in BeckOK BGB, 72. Ed. Stand: 01.11.2024, § 892 BGB, Rn. 8; Artz in Erman, BGB, 17. Aufl., § 892 BGB, Rn. 17; Toussaint in jurisPK-BGB, 10. Aufl. Stand: 15.03.2023, § 892 BGB, Rn. 32; Schöner / Stöber, GrundbuchR, 16. Aufl., Rn. 349; unter Differenzierung zwischen das Erbrecht vorwegnehmenden Rechtsgeschäften unter Lebenden und vorweggenommener Erbfolge sowie im Hinblick auf letztere mit ausdrücklichen Zweifeln an der h. M.: H. Schäfer in Münchener Kommentar zum BGB, 9. Aufl., § 892 BGB, Rn. 31; offenlassend: BGH, Beschluss vom 13.07.1959, V ZB 6/59, BGHZ 30, 255 ff. sowie Urteil vom 02.10.1981, V ZR 126/80, BGHZ 81, 395 ff und zuletzt Urteil vom 08.03.2024, V ZR 176/22; jeweils juris).
  • LG Nürnberg-Fürth, 28.10.1981 - 13 T 5567/81

    Zur Eintragung einer Verfügungsbeschränkung zugunsten eines Erbanteilserwerbers

    BGH, Urteil vom 2.10.1981 - V ZR 126/80 - mitgeteilt von D. Bundschuh, Richter am BGH Aus dem Tatbestand: Der Beklagte zu 1 war Eigentümer von vier Grundstücken, die mit einem Rohrleitungsrecht zugunsten der Klägerin belastet waren.
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