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Rechtsprechung
   BFH, 01.02.2007 - VI B 118/04   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2007,1781
BFH, 01.02.2007 - VI B 118/04 (https://dejure.org/2007,1781)
BFH, Entscheidung vom 01.02.2007 - VI B 118/04 (https://dejure.org/2007,1781)
BFH, Entscheidung vom 01. Februar 2007 - VI B 118/04 (https://dejure.org/2007,1781)
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Volltextveröffentlichungen (7)

  • lexetius.com

    FGO § 96 Abs. 1, § 76 Abs. 1 Sätze 1 und 5, § 81 Abs. 1 Satz 2, § 82, § 115 Abs. 2 Nr. 3, § 155; ZPO § 295, § 373, § 377 Abs. 2 Nr. 2; EStG § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 Satz 6

  • Judicialis

    FGO § 76 Abs. 1 Satz 1; ; FGO § ... 76 Abs. 1 Satz 5; ; FGO § 81 Abs. 1 Satz 2; ; FGO § 82; ; FGO § 96 Abs. 1; ; FGO § 115 Abs. 2 Nr. 3; ; FGO § 155; ; ZPO § 295; ; ZPO § 373; ; ZPO § 377 Abs. 2 Nr. 2; ; EStG § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 Satz 6

  • IWW
  • Simons & Moll-Simons

    FGO § 96 Abs. 1, § 76 Abs. 1 Sätze 1 und 5, § 81 Abs. 1 Satz 2, § 82, § 115 Abs. 2 Nr. 3, § 155; ZPO § 295, § 373, § 377 Abs. 2 Nr. 2; EStG § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 Satz 6

  • Owlit(Abodienst, Leitsatz frei)

    FGO § 96 Abs. 1; FGO § 76 Abs. 1 Satz 1; FGO § 76 Abs. 1 Satz 5; FGO § 81 Abs. 1 Satz 2; FGO § 82; FGO § 115 Abs. 2 Nr. 3; FGO § 155; ZPO § 295; ZPO § 373; ZPO § 377 Abs. 2 Nr. 2
    Ablehnung von Beweisanträgen

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Unzulässige Ablehnung eines hinreichend substantiierten Beweisantrags

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Zulässigkeit der Ablehnung eines für eine beweiserhebliche Tatsache angetretenen Zeugenbeweises; Zusätzliche Pflicht zur Benennung der den Begriff des Lebensmittelpunkts prägenden Einzeltatsachen im Gerichtsverfahren; Verletzung der Sachaufklärungspflicht nach mangelnder ...

  • ebnerstolz.de (Kurzinformation)

    Arbeitnehmer müssen einen Beweisantrag über den "Mittelpunkt ihrer Lebensinteressen" nicht mit Einzeltatsachen untermauern

  • datenbank.nwb.de (Kurzinformation)

    Ablehnung eines hinreichend substantiierten Beweisantrags

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BFHE 216, 409
  • NJW 2007, 1615
  • BB 2007, 1040
  • BB 2007, 762
  • DB 2007, 727
  • BStBl II 2007, 538
 
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Wird zitiert von ... (36)Zitiert selbst (25)

  • BFH, 21.06.1988 - VII R 135/85

    Finanzgerichtsverfahren - Strafakten

    Auszug aus BFH, 01.02.2007 - VI B 118/04
    Ferner ist das FG nicht verpflichtet, unsubstantiierten Beweisanträgen nachzugehen (…z.B. BFH-Beschlüsse vom 2. August 2006 IX B 58/06, BFH/NV 2006, 2117;… vom 2. März 2006 XI B 79/05, BFH/NV 2006, 1132;… vom 10. März 2005 X B 66/04, BFH/NV 2005, 1339; Urteil vom 21. Juni 1988 VII R 135/85, BFHE 153, 393, BStBl II 1988, 841;… Gräber/ Stapperfend, Finanzgerichtsordnung, 6. Aufl., § 76 Rz 29).

    Begründet --wie hier-- ein FG im angefochtenen Urteil, weshalb es von der Erhebung eines beantragten Beweises abgesehen hat, genügt für eine ordnungsgemäße Rüge der Verletzung der Sachaufklärungspflicht der Vortrag, das FG sei dem Beweisantritt nicht gefolgt (…vgl. BFH-Beschlüsse vom 1. September 2006 VIII B 81/05, BFH/NV 2006, 2297;… vom 5. Februar 2004 V B 205/02, BFH/NV 2004, 964, jeweils m.w.N.; Urteil in BFHE 153, 393, BStBl II 1988, 841, 842).

  • BGH, 25.07.2005 - II ZR 199/03

    Vergütung des Liquidators einer GmbH

    Auszug aus BFH, 01.02.2007 - VI B 118/04
    Der Pflicht zur Substantiierung ist nur dann nicht genügt, wenn das Gericht auf Grund der Darstellung nicht beurteilen kann, ob die gesetzlichen Voraussetzungen der an eine Behauptung geknüpften Rechtsfolgen erfüllt sind (BGH-Urteil vom 25. Juli 2005 II ZR 199/03, Deutsches Steuerrecht --DStR-- 2005, 1782, m.w.N.).
  • OLG Köln, 04.02.1999 - 19 W 4/99

    Fehlerhafte Zurückweisung des Klagevortrags als unsubstantiiert

    Auszug aus BFH, 01.02.2007 - VI B 118/04
    Die Angabe der Klägerin war mithin konkret genug, um dem Gericht eine Grundlage für seine Beweiserhebung zu geben bzw. den "Gegenstand der Vernehmung" (§ 377 Abs. 2 Nr. 2 ZPO) zureichend zu bestimmen (…siehe auch BFH-Urteil vom 13. März 1996 II R 39/94, BFH/NV 1996, 757; Oberlandesgericht --OLG-- München, Urteil vom 19. November 1999 23 U 4502/99, Monatsschrift für Deutsches Recht --MDR-- 2000, 1096 mit Anm. Schneider, MDR 2000, 1395; OLG Köln, Beschluss vom 4. Februar 1999 19 W 4/99, NJW-Rechtsprechungs-Report Zivilrecht --NJW-RR-- 1999, 1155).
  • BGH, 01.06.2005 - XII ZR 275/02

    Entscheidung des Revisionsgerichts bei Begründetheit einer Gehörsrüge

    Auszug aus BFH, 01.02.2007 - VI B 118/04
    Es entspricht ständiger Rechtsprechung, dass die Ablehnung eines für eine beweiserhebliche Tatsache angetretenen Zeugenbeweises nur dann zulässig ist, wenn die unter Beweis gestellte Tatsache so ungenau bezeichnet ist, dass ihre Erheblichkeit nicht beurteilt werden kann, oder wenn sie zwar in das Gewand einer bestimmt aufgestellten Behauptung gekleidet, aber aufs Geratewohl gemacht, gleichsam "ins Blaue hinein" aufgestellt, mit anderen Worten, aus der Luft gegriffen ist und sich deshalb als Rechtsmissbrauch darstellt (vgl. Bundesgerichtshof --BGH-- Beschluss vom 1. Juni 2005 XII ZR 275/02, Neue Juristische Wochenschrift --NJW-- 2005, 2710; Bundesverfassungsgericht, Beschluss vom 14. April 2003 1 BvR 1998/02, BVerfGK 1, 111;… Gräber/Stapperfend, a.a.O., § 76 Rz 29, m.w.N.).
  • BVerfG, 14.04.2003 - 1 BvR 1998/02

    Zulässigkeit einer vorweggenommenen Beweiswürdigung im …

    Auszug aus BFH, 01.02.2007 - VI B 118/04
    Es entspricht ständiger Rechtsprechung, dass die Ablehnung eines für eine beweiserhebliche Tatsache angetretenen Zeugenbeweises nur dann zulässig ist, wenn die unter Beweis gestellte Tatsache so ungenau bezeichnet ist, dass ihre Erheblichkeit nicht beurteilt werden kann, oder wenn sie zwar in das Gewand einer bestimmt aufgestellten Behauptung gekleidet, aber aufs Geratewohl gemacht, gleichsam "ins Blaue hinein" aufgestellt, mit anderen Worten, aus der Luft gegriffen ist und sich deshalb als Rechtsmissbrauch darstellt (vgl. Bundesgerichtshof --BGH-- Beschluss vom 1. Juni 2005 XII ZR 275/02, Neue Juristische Wochenschrift --NJW-- 2005, 2710; Bundesverfassungsgericht, Beschluss vom 14. April 2003 1 BvR 1998/02, BVerfGK 1, 111;… Gräber/Stapperfend, a.a.O., § 76 Rz 29, m.w.N.).
  • BGH, 25.02.1992 - X ZR 88/90

    Vergütung für die Beseitigung von Fehlern einer elektrischen Anlage; Aufrechnung …

    Auszug aus BFH, 01.02.2007 - VI B 118/04
    Dabei ist die Angabe näherer Einzelheiten grundsätzlich nicht nötig (vgl. BGH-Urteil vom 25. Februar 1992 X ZR 88/90, NJW 1992, 1967, 1968).
  • BFH, 26.11.2003 - VI R 152/99

    Fahrten zwischen Familienwohnung und Arbeitsstätte

    Auszug aus BFH, 01.02.2007 - VI B 118/04
    Dem steht nicht entgegen, dass die Entscheidung über den Lebensmittelpunkt eine tatrichterliche Würdigung aller Umstände des Einzelfalles erfordert (z.B. BFH-Urteil vom 23. November 2003 VI R 152/99, BFHE 204, 189, BStBl II 2004, 233) bzw. sich diese Tatsache aus einer Zusammenschau mehrerer Einzeltatsachen ergibt (u.a. Verhältnisse des Steuerpflichtigen, Art und Intensität der sozialen Kontakte, Vereinszugehörigkeiten und andere Aktivitäten; zu den Einzeltatsachen vgl. von Bornhaupt in Festschrift für Offerhaus, S. 419 ff., 428; derselbe in Kirchhof/Söhn/Mellinghoff, EStG, § 9 Rz F 150 ff.; Wagner in Heuermann/Wagner, LSt, F 193 ff., insbes.
  • BFH, 13.12.1985 - VI R 7/83

    Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitstätte ohne Rücksicht auf die Entfernung …

    Auszug aus BFH, 01.02.2007 - VI B 118/04
    198; Bergkemper in Herrmann/Heuer/Raupach, § 9 EStG Rz 462, jeweils mit zahlreichen Rechtsprechungsnachweisen; ausführlich hierzu bereits: BFH-Urteil vom 13. Dezember 1985 VI R 7/83, BFHE 145, 386, BStBl II 1986, 221; zuletzt Beschluss vom 28. Januar 2003 VI B 161/00, BFH/NV 2003, 793).
  • BFH, 01.09.2006 - VIII B 81/05

    Divergenz; Zeuge im Ausland

    Auszug aus BFH, 01.02.2007 - VI B 118/04
    Begründet --wie hier-- ein FG im angefochtenen Urteil, weshalb es von der Erhebung eines beantragten Beweises abgesehen hat, genügt für eine ordnungsgemäße Rüge der Verletzung der Sachaufklärungspflicht der Vortrag, das FG sei dem Beweisantritt nicht gefolgt (vgl. BFH-Beschlüsse vom 1. September 2006 VIII B 81/05, BFH/NV 2006, 2297;… vom 5. Februar 2004 V B 205/02, BFH/NV 2004, 964, jeweils m.w.N.; Urteil in BFHE 153, 393, BStBl II 1988, 841, 842).
  • BFH, 12.04.1994 - IX R 101/90

    Einholung eines Sachverständigengutachtens (§ 76 FGO )

    Auszug aus BFH, 01.02.2007 - VI B 118/04
    Auf die beantragte Beweiserhebung kann es im Regelfall nur verzichten, wenn das Beweismittel für die zu treffende Entscheidung unerheblich ist, wenn die in Frage stehende Tatsache zugunsten des Beweisführenden als wahr unterstellt werden kann, wenn das Beweismittel unerreichbar ist oder wenn das Beweismittel unzulässig oder absolut untauglich ist (ständige Rechtsprechung;… z.B. BFH-Urteile vom 16. November 2005 VI R 71/99, BFH/NV 2006, 753;… vom 27. Juli 2000 V R 38/99, BFH/NV 2001, 181;… Beschluss vom 30. Dezember 2002 XI B 58/02, BFH/NV 2003, 787; Urteil vom 12. April 1994 IX R 101/90, BFHE 174, 301, BStBl II 1994, 660).
  • BFH, 02.03.2006 - XI B 79/05

    Verfahrensmangel; unterlassene Zeugenvernehmung

  • BFH, 10.11.1978 - VI R 127/76

    Stadtwohnung - Laubengrundstück - Zweitwohnung - Werbungskosten - Fahrtkosten

  • BFH, 16.11.2005 - VI R 71/99

    Übergehen von Beweisanträgen; vorweggenommene Beweiswürdigung

  • BFH, 27.05.2005 - VII B 38/04

    Ap; Auskunftsersuchen an Bank

  • BFH, 05.02.2004 - V B 205/02

    Sachaufklärungspflicht; ausländischer Zeuge

  • BFH, 03.10.1985 - VI R 168/84

    1. Fahrtkosten von Zweitwohnung (Ferienwohnung) zur Arbeitsstätte nur in Höhe der …

  • BFH, 13.03.1996 - II R 39/94

    Grunderwerbsteuerbefreiungsgesetz als revisibles Recht das der Überprüfung des …

  • BFH, 28.01.2003 - VI B 161/00

    NZB: grundsätzliche Bedeutung, doppelte Haushaltsführung

  • BFH, 02.08.2006 - IX B 58/06

    NZB: Verfahrensmangel - Übergehen von Beweisanträgen

  • BFH, 27.07.2000 - V R 38/99

    Verfahrensfehler aufgrund unterlassener Beweiserhebung

  • BFH, 21.12.2005 - I B 249/04

    NZB: Verfahrensmangel - Übergehen von Beweisanträgen

  • BFH, 30.12.2002 - XI B 58/02

    Verletzung der Sachaufklärungspflicht; übergangener Beweisantrag

  • BFH, 10.03.2005 - X B 66/04

    Sachaufklärungspflicht; Übergehen von Beweisanträgen

  • BFH, 22.04.1988 - III R 59/83

    Rückforderung einer Investitionszulage für einen Pkw - Pflicht des Finanzgerichts …

  • OLG München, 19.11.1999 - 23 U 4502/99
  • BSG, 19.10.2011 - B 13 R 33/11 R

    Hinterbliebenenrentenanspruch - Widerlegung der gesetzlichen Vermutung einer …

    Ferner ist das Gericht nicht verpflichtet, unsubstantiierten Beweisanträgen nachzugehen (vgl BFH vom 1.2.2007 - VI B 118/04 - Juris RdNr 5; BVerwG vom 13.6.2007 - 4 BN 6/07 - Juris RdNr 10).
  • BFH, 18.06.2015 - VI R 10/14

    Kindergeld, Anforderungen an den Nachweis als Ausbildungsuchender - Anforderungen …

    Unsubstantiiert ist z.B. ein Beweisantrag, der keine beweisbedürftigen Tatsachen benennt (…BFH-Beschluss vom 3. August 2005 I B 9/05, BFH/NV 2005, 2227), nicht erkennen lässt, welche entscheidungserheblichen Tatsachen bezeugt werden sollen (…vgl. BFH-Beschluss vom 21. April 2004 XI B 229/02, BFH/NV 2004, 980), oder die unter Beweis gestellte Tatsache so ungenau bezeichnet, dass ihre Erheblichkeit nicht beurteilt werden kann (Senatsbeschluss vom 1. Februar 2007 VI B 118/04, BFHE 216, 409, BStBl II 2007, 538), der das voraussichtliche Ergebnis der Beweisaufnahme in Bezug auf einzelne konkrete Tatsachen nicht genau angibt (…vgl. BFH-Beschluss vom 12. Dezember 2007 I B 134/07, BFH/NV 2008, 736) oder so unbestimmt ist, dass im Grunde erst die Beweiserhebung selbst die entscheidungserheblichen Tatsachen und Behauptungen aufdecken kann und es sich deshalb um einen Beweisermittlungs- oder -ausforschungsantrag handelt (…vgl. BFH-Beschluss vom 2. März 2006 XI B 79/05, BFH/NV 2006, 1132).
  • FG Hessen, 25.03.2021 - 4 K 1788/19

    Einordnung eines Bundeswehrstandortes als erste Tätigkeitstätte; …

    Der Mittelpunkt der Lebensinteressen ist anhand der Umstände des Einzelfalls zu bestimmen, wobei maßgebend für den Lebensmittelpunkt die persönlichen Beziehungen zu diesem Ort sind, insbesondere durch Eltern, Verlobte, Freundes- und Bekanntenkreis sowie Vereinszugehörigkeit usw. (BFH, Urteil vom 13. Dezember 1985, VI R 7/83, BStBl II 1986, 221; BFH, Urteil vom 03. Oktober 1985, VI R 168/84, BStBl II 1986, 95; BFH, Urteil vom 01. Februar 2007, VI B 118/04, BStBl II 2007, 538).
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