Rechtsprechung
| BVerfG, 14.01.1954 - 1 BvR 409/53 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- drik-archivalien
Wiedereinstellung von Beamten und Richtern - Warenverkehrsverordnung
- schleswig-holstein.de
Neubegründung von Beamtenverhältnissen nach 1945
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Anspruch auf den gesetzlichen Richter und Wiedereinstellung von Richter im Jahre 1945 ohne Ernennungsurkunde
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- BGH, 29.05.1953 - 2 StR 11/52
- BGH, 12.06.1953 - 2 StR 11/52
- BVerfG, 14.01.1954 - 1 BvR 409/53
Papierfundstellen
- BVerfGE 3, 255
- NJW 1954, 225
- DVBl 1954, 159
- DÖV 1954, 150
Wird zitiert von ... (52) Zitiert selbst (3)
- BVerfG, 17.12.1953 - 1 BvR 147/52
Alle Beamtenverhältnisse sind am 8. Mai 1945 erloschen
Auszug aus BVerfG, 14.01.1954 - 1 BvR 409/53
Er stützt sich dabei auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 17. Dezember 1953 ( 1 BvR 147/52), wonach sämtliche Beamtenverhältnisse am 8. Mai 1945 erloschen sind.Wie das Bundesverfassungsgericht in seinem Urteil vom 17. Dezember 1953 ( 1 BvR 147/52) ausgesprochen hat, gilt der Grundsatz der Formenstrenge im Beamtenrecht nach Staatskatastrophen von der Art des Jahres 1945 nur mit Einschränkungen.
- BGH, 28.06.1951 - III ZR 6/50
Rechtsstellung verdrängter Beamter
Auszug aus BVerfG, 14.01.1954 - 1 BvR 409/53
Er hat ferner in einem Falle, in dem keine den Vorschriften des Deutschen Beamtengesetzes entsprechende Urkunde ausgehändigt worden war, betont (BGHZ 3, 1 [29]), unter den besonderen, damals vorliegenden Umständen sei es nicht gerechtfertigt, Personen, die ersichtlich als Beamte von einer der im Wiederaufbau befindlichen Dienststellen eingestellt werden sollten, die Erlangung jeglicher Beamtenrechte aus ihrer Tätigkeit abzusprechen.Mindestens in Fällen, wo erkennbar mehr als ein Beschäftigungsauftrag, nämlich eine engere Bindung zwischen Dienstherrn und Einzustellenden beabsichtigt gewesen sei, erscheine diese Folgerung geboten (vgl. auch BGH Urt. v. 28.6. 1951 III ZR 6/50;… Urt. v. 12.7.1951 III ZR 50/51).
- BGH, 12.07.1951 - III ZR 50/51
Rechtsmittel
Auszug aus BVerfG, 14.01.1954 - 1 BvR 409/53
Mindestens in Fällen, wo erkennbar mehr als ein Beschäftigungsauftrag, nämlich eine engere Bindung zwischen Dienstherrn und Einzustellenden beabsichtigt gewesen sei, erscheine diese Folgerung geboten (…vgl. auch BGH Urt. v. 28.6. 1951 III ZR 6/50; Urt. v. 12.7.1951 III ZR 50/51).
- BVerfG, 30.09.2022 - 2 BvR 2222/21
Verfassungsbeschwerde betreffend den NSU-Prozess erfolglos
aa) Zwar kann Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG auch verletzt sein, wenn ein an die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz gebundenes Revisionsgericht eine nach dem Stand des Verfahrens gebotene Zurückverweisung unterlässt (vgl. BVerfGE 3, 255 ; 3, 359 ; 31, 145 ; 54, 100 ; BVerfGK 2, 207 ). - BVerfG, 09.06.1971 - 2 BvR 225/69
Milchpulver
Rn. 73 Es ist zwar denkbar, daß eine Partei ihrem gesetzlichen Richter dadurch entzogen wird, daß ein an die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz gebundenes (vgl. § 118 Abs. 2 FGO) Revisionsgericht den Sachverhalt selbst erforscht oder eine nach dem Stand des Verfahrens gebotene Zurückverweisung an das Tatsachengericht zwecks weiterer Sachaufklärung (vgl. § 126 Abs. 3 Nr. 2 FGO) unterläßt (vgl. BVerfGE 3, 255 [256]; 3, 359 [363 f.]). - BVerfG, 26.07.1972 - 2 BvF 1/71
Besoldungsvereinheitlichung
Rn. 78 Das Bundesverfassungsgericht hat - abgesehen von dem gemäß § 24 BVerfGG ergangenen Beschluß vom 14. Januar 1954 (BVerfGE 3, 255 [259 f.]), der einen Sonderfall aus der Zeit 1946/47 betraf, und der Entscheidung vom 14. November 1962 (BVerfGE 15, 126 [147]), die die Frage des verfassungsmäßigen Verfahrens bei Erlaß des Allgemeinen Kriegsfolgengesetzes offen lassen konnte - nur im Urteil vom 15. November 1971 betreffend das Hessische Richterbesoldungsgesetz eine Ausnahme von der Regel, daß im Augenblick der Ausfertigung des Gesetzes die Kompetenz zu seinem Erlaß in Geltung gestanden haben muß, zugelassen (BVerfGE 32, 199 [212]): .
- BVerfG, 16.04.1980 - 1 BvR 505/78
Verstrickung in ein Unrechtssystem
Rn. 45 Zwar kann Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG dann verletzt sein, wenn ein an die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz gebundenes Revisionsgericht eine nach dem Stand des Verfahrens gebotene Zurückverweisung an das Tatsachengericht zwecks weiterer Sachaufklärung unterläßt (vgl. BVerfGE 3, 255 [256]; 3, 359 [363 f.]; 31, 145 [165]). - BVerfG, 06.12.2017 - 1 BvR 2160/16
Nichtannahmebeschluss: Abschließende Entscheidung des BGH über markenrechtliche …
Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG kann insoweit auch verletzt sein, wenn ein an die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz gebundenes Revisionsgericht eine nach dem Stand des Verfahrens gebotene Zurückverweisung an das Tatsachengericht zwecks weiterer Sachaufklärung unterlässt (vgl. BVerfGE 3, 255 ; 3, 359 ; 31, 145 ; 54, 100 ). - BVerfG, 03.03.2025 - 1 BvR 1491/23
Unzulässige Verfassungsbeschwerde betreffend die Festlegung des generellen …
Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG kann insoweit auch verletzt sein, wenn eine an die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz gebundene Rechtsinstanz eine nach dem Stand des Verfahrens gebotene Zurückverweisung an das Tatsachengericht zwecks weiterer Sachaufklärung unterlässt (vgl. BVerfGE 3, 255 ; 3, 359 ; 31, 145 ; 54, 100 ). - BVerfG, 25.06.2025 - 1 BvR 2661/24
Unzulässige Verfassungsbeschwerde betreffend die Festlegung des generellen …
Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG kann insoweit auch verletzt sein, wenn eine an die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz gebundene Rechtsinstanz eine nach dem Stand des Verfahrens gebotene Zurückverweisung an das Tatsachengericht zwecks weiterer Sachaufklärung unterlässt (vgl. BVerfGE 3, 255 ; 3, 359 ; 31, 145 ; 54, 100 ). - BVerwG, 08.05.1969 - II C 123.65
Führung der Amtsbezeichnung "Oberbaurat a.D." - Rechtswirkungen der Aushändigung …
Auf die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts und des Bundesgerichtshofs, nach welcher in der Übergangszeit unmittelbar nach dem Zusammenbruch des Deutschen Reichs ein Beamtenverhältnis auf Widerruf ausnahmsweise auch ohne Aushändigung einer entsprechenden Ernennungsurkunde begründet werden konnte (zu vgl. BVerfGE 3, 255 [258]; BGHZ 3, 1 [BGH 28.06.1951 - III ZR 6/50] [29]; BGH NJW 1953 S. 1387) berufe der Kläger sich vergeblich.Entgegen der Meinung der Revisionsgegnerin scheidet ein Verstoß gegen § 31 Abs. 1 BVerfGG zwar nicht schon ohne weiteres deshalb aus, weil der Beschluß des Bundesverfassungsgerichts vom 14. Januar 1954 - 1 BvR 409/53 - [BVerfGE 3, 255] im Beschwerdeverfahren erging.
Zeitpunkt der Begründung des Dienstverhältnisses nichts anderes ergaben (vgl. BVerfGE 3, 255 in Anknüpfung u.a. an BGHZ 3, 1 [BGH 28.06.1951 - III ZR 6/50] [29]; auch Urteile des erkennenden Senats vom 17. Januar 1963 - BVerwG II C 134.61 - und vom 13. Januar 1966 - BVerwG II C 64.64 -), so könnte die der umstrittenen landesbeamtenrechtlichen Regelung zu entnehmende Verneinung beamtenrechtlicher Beziehungen zum Lande Rheinland-Pfalz (oder zu einer seiner Gemeinden) in allen Fällen, in denen keine den Anforderungen des § 27 DBG entsprechende Ernennungsurkunde ausgehändigt wurde, im Einzelfall einen Verstoß gegen Art. 33 Abs. 5 GG enthalten.
- BVerwG, 13.01.1966 - II C 64.64
Anspruch auf Entlassungsgeld eines Beamten - Anspruch auf Versorgungsleistungen - …
Der Grundsatz der Formenstrenge im Beamtenrecht gelte aber - wie das Bundesverfassungsgericht in seinem Beschluß vom 14. Januar 1954 (BVerfGE 3, 255 ff.) überzeugend ausgeführt habe - nach Staatskatastrophen nur mit Einschränkungen.Dies hat schon das Bundesverfassungsgericht (BVerfGE 3, 255 ff.) u.a. in Anknüpfung an die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGHZ 3, 1 [BGH 28.06.1951 - III ZR 6/50] [29]) anerkannt (ebenso auch Urteil des Senats vom 17. Januar 1963 - BVerwG II C 134.61 -).
Die Frage, ob ein Beamter in der Übergangszeit nach dem Zusammenbruch des Deutschen Reichs auch ohne Aushändigung einer den beamtenrechtlichen Formvorschriften entsprechenden Ernennungsurkunde Beamter werden konnte, ist jedoch nachträglich durch die schon angeführte Rechtsprechung - insonderheit durch den überzeugend begründeten Beschluß des Bundesverfassungsgerichts vom 14. Januar 1954 (BVerfGE 3, 255 ff.) - dahin beantwortet worden, daß dies unter den tatsächlichen Umständen, die das Berufungsgericht im Falle des Klägers festgestellt hat, zu bejahen sei; an die Feststellung dieser Umstände durch das Berufungsgericht ist das Revisionsgericht gemäß § 137 Abs. 2 der Verwaltungsgerichtsordnung vom 21. Januar 1960 (BGBl. I S. 17) - VwGO - gebunden.
- BVerfG, 05.03.2025 - 1 BvR 1786/22
Unzulässige Verfassungsbeschwerde betreffend die Festlegung des generellen …
Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG kann insoweit auch verletzt sein, wenn eine an die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz gebundene Rechtsinstanz eine nach dem Stand des Verfahrens gebotene Zurückverweisung an das Tatsachengericht zwecks weiterer Sachaufklärung unterlässt (vgl. BVerfGE 3, 255 ; 3, 359 ; 31, 145 ; 54, 100 ). - BGH, 15.02.1979 - III ZR 172/77
Umfang der Streupflicht einer Gemeinde; Begriff des selbständigen bzw. …
- VGH Baden-Württemberg, 01.07.2025 - 1 S 3669/21
Corona-Krise; Kontaktbeschränkungen - Ausschluss nicht-immunisierter Studenten …
- OVG Sachsen, 17.09.2008 - 2 B 683/07
Kürzung der Beihilfe um Selbstbehalt ist unzulässig.
- BDH, 24.02.1955 - I D 153/53
Fortführung des Verfahrens zur Aberkennung von Rechten zur Entfernung eines …
- OVG Sachsen, 17.09.2008 - 2 B 685/07
Kürzung der Beihilfe um Selbstbehalt ist unzulässig.
- VK Thüringen, 12.02.2001 - 216-4003.20-001/01-GTH
Leistungserbringung für Erziehungs-, Ehe- und Familienberatung etc.
- VK Sachsen-Anhalt, 13.12.1999 - VK Hal 20/99
Aufhebung der Ausschreibung wegen mehrerer für sich gesehen geringfügiger …
- BVerwG, 14.11.1956 - II C 232.54
Rechtsmittel
- BVerwG, 29.12.1987 - 9 CB 84.87
Wahl der ehrenamtlichen Richter - Vorschriftsmäßige Besetzung eines Gerichts - …
- BVerfG, 13.11.1962 - 2 BvL 4/60
Verfassungsmäßigkeit der nordrhein-westfälischen Regelung des Rechts …
- VK Sachsen-Anhalt, 13.03.2000 - VK Hal 3/00
Übergang in das Verhandlungsverfahren nach Aufhebung der Ausschreibung
- VK Sachsen-Anhalt, 24.02.2000 - VK Hal 2/00
Antragsbefugnis; Aufhebung einer Ausschreibung)
- VK Brandenburg, 14.06.1999 - 1 VK 61/99
- VK Baden-Württemberg, 08.11.2000 - 1 VK 25/00
Vergabeverfahren "Kardiotechnische Dienstleistungen für die Abteilung Thorax-, …
- VK Sachsen-Anhalt, 01.12.1999 - VK Hal 18/99
ARGE-Bildung spätestens zum Abgabetermin erklären
- BVerwG, 29.11.1967 - VI C 38.65
Entlassung eines Beamten in den Ruhestand - Bemessung von Versorgungsbezügen - …
- VK Thüringen, 12.04.2001 - 216-4003.20-024/01-EF-S
Anwendbarkeit einer Verordnung auch nach Aufhebung ihrer Ermächtigungsgrundlage …
- VK Thüringen, 25.05.2000 - 216-4002.20-056/00-EF-S
Voraussetzungen der Rechtswirksamkeit einer Verordnung; Weitergeltung der alten …
- VK Sachsen-Anhalt, 08.09.1999 - VK Hal 17/99
Ausschluß eines Angebots im Eröffnungstermin
- VK Sachsen-Anhalt, 22.07.1999 - VK Hal 8/99
Wertung spezieller Bietererklärungen; Berücksichtigung von Skonto-Abzügen
- BVerwG, 24.08.1962 - VI C 143.60
Bindung der Verwaltungsgerichte an arbeitsgerichtliche Entscheidungen - …
- BVerwG, 06.11.1956 - I B 76.54
Verwaltungsrechtliche Ausgestaltung der Verpflichtung eines Wohnungseigentümers …
- VK Thüringen, 19.12.2000 - 216-4003.20-057/00-EIS
Bewachung der Landesaufnahmestelle für Spätaussiedler
- VK Sachsen-Anhalt, 10.08.2000 - VK Hal 21/00
Einheitspreis wird letztlich Vertragspreis
- VK Baden-Württemberg, 05.06.2000 - 1 VK 11/00
Fehlerhafte Eignungsprüfung
- VK Sachsen-Anhalt, 12.04.2000 - VK Hal 10/00
Nennung von Richtfabrikaten regelmässig unzulässig
- VK Rheinland-Pfalz, 10.11.1999 - VK 1/99
Schwellenwert bei der Vergabe von Bauaufträgen hinsichtlich der Zuständigkeit der …
- BVerwG, 20.04.1961 - II C 91.59
- BVerwG, 20.05.1957 - II B 28.55
Nichtzulassung der Revision mangels grundsätzlicher Bedeutung - Berufung in ein …
- BVerwG, 29.02.1956 - II B 50.55
Entstehen eines Beamtenverhältnisses mit dem Land durch die Berufung und …
- VK Baden-Württemberg, 21.05.2001 - 1 VK 7/01
Ausschließliche Verantwortung der Vergabestelle für das Vergabeverfahren
- VK Thüringen, 07.03.2001 - 216-4003.20-024/01-EF-S
Erfolgloser Antrag auf vorzeitige Zuschlagserteilung
- VK Baden-Württemberg, 08.11.2000 - 1 VK 23/00
Vergabeverfahren "Kardiotechnische Dienstleistungen für die Abteilung Thorax-, …
- BVerwG, 23.11.1964 - VI C 36.61
Formbedürftigkeit beamtenrechtlicher Zusicherungen - Verstoß gegen Treu und …
- BDH, 13.03.1958 - I D 19/56
Möglichkeit eines Disziplinargerichts zur Annahme von Prozessvoraussetzungen als …
- BVerwG, 04.04.1957 - II C 99.54
Rechtsmittel
- BDH, 21.04.1954 - I DB 1/53
Rechtsmittel
- VK Thüringen, 12.02.2001 - 216-4003.20-1/01-GTH
Anwendbarkeit einer Verordnung auch nach Aufhebung ihrer Ermächtigungsgrundlage …
- VK Baden-Württemberg, 24.05.2000 - 1 VK 9/00
Vergabeverfahren für ein "Interaktives Trainingssystem für eine Schiessanlage"; …
- VK Baden-Württemberg, 25.01.2000 - 1 VK 23/99
Anforderungen des Transparenzgebots an die Begründung einer Vergabeentscheidung; …
- BGH, 25.04.1955 - III ZR 34/54
Rechtsmittel
- BGH, 29.04.1954 - 4 StR 151/54
Rechtsmittel
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