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Rechtsprechung
   OVG Mecklenburg-Vorpommern, 13.11.2001 - 4 K 16/00   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2001,2875
OVG Mecklenburg-Vorpommern, 13.11.2001 - 4 K 16/00 (https://dejure.org/2001,2875)
OVG Mecklenburg-Vorpommern, Entscheidung vom 13.11.2001 - 4 K 16/00 (https://dejure.org/2001,2875)
OVG Mecklenburg-Vorpommern, Entscheidung vom 13. November 2001 - 4 K 16/00 (https://dejure.org/2001,2875)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • freenet-homepage.de

    "Parchim"-Urteil

    Schmutzwasserkanalbaubeitrag; Teilbeitrag; Maßstab; Tiefenbegrenzung; Rückwirkung; Altanschließer

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NVwZ-RR 2002, 687
  • DVBl 2002, 644 (Ls.)
  • DÖV 2002, 626
 
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Wird zitiert von ... (62)Zitiert selbst (10)

  • OVG Mecklenburg-Vorpommern, 15.11.2000 - 4 K 8/99

    Zuständigkeit des Gemeinderates für die Festsetzung der Kalkulation von Beiträgen …

    Auszug aus OVG Mecklenburg-Vorpommern, 13.11.2001 - 4 K 16/00
    Entgegen der Auffassung der Antragstellerin sei eine Rechnungsperiodenkalkulation in Mecklenburg-Vorpommern durchaus zulässig (OVG Greifswald, U. vom 15.11.2000 - 4 K 8/99 - ).

    Dies sei auch in Ansehung des Urteils des Oberverwaltungsgerichts Greifswald vom 15.11.2000 - 4 K 8/99 - zulässig.

    Unterschiedliche Siedlungsstrukturen fänden bei den Beitragsmaßstäben die notwendige Berücksichtigung, um eine Beitragsbemessung nach Vorteilen zu gewährleisten, Die Berücksichtigung von Aufwendungen für übernommene Altanlagen sei nicht zu beanstanden (OVG Greifswald, Urteil vom 15.11.2000 - 4 K 8/99 -).

    a) Die Verwendung eines Rechnungsperiodenzeitraumes, der von 1990 bis 2001 reicht, ist im vorliegenden Fall zulässig (zur Rechnungsperiodenkalkulation siehe auch Urteil des Senates vom 15.11.2000 - 4 K 8/99 -, LKV 2001, 516 ff.).

    Nach der Rechtsprechung, die der Senat im Urteil vom 15.11.2000 - 4 K 8/99 -, a.a.O., entwickelt hat, ist das Einstellen eines Wertes einer Altanlage dann zulässig, wenn diesbezüglich Verbindlichkeiten übernommen worden sind.

  • OVG Mecklenburg-Vorpommern, 21.04.1999 - 1 M 12/99

    Beitrag, Schmutzwasserkanal, Herstellung, Verbesserung, Differenzierung von …

    Auszug aus OVG Mecklenburg-Vorpommern, 13.11.2001 - 4 K 16/00
    Nach ihrem § 15 trat die Satzung am Tage nach ihrer Verkündung in Kraft und ersetzte eine vorherige Entwässerungsabgabensatzung, die die Antragsgegnerin nicht zuletzt im Hinblick auf den Beschluss des Oberverwaltungsgerichts Greifswald vom 21.04.1999 - 1 M 12/99 - hatte ändern wollen.

    Die Vorgängersatzung sei jedoch im Hinblick auf die Rechtsprechung des OVG Greifswald (Beschluss vom 21.04.1999 - 1 M 12/99 -) nicht wirksam gewesen, weil sie eine Differenzierung zwischen Grundstücken, die noch zu DDR-Zeiten angeschlossen worden seien (so genannte altangeschlossene Grundstücke) und denjenigen Grundstücken, die erst nach diesem Zeitpunkt angeschlossen worden seien, vorgesehen habe.

    Insoweit teilt der erkennende Senat die im Beschluss vom 21.04.1999 - 1 M 12/99 - (LKV 2000, 161 ff. = NordÖR 1999, 302 = VwRR Mo 2000, 60 = KStZ 2000, 118) dargelegte Rechtsauffassung.

    Der Senat hält im Hinblick auf die Auslegung dieser Vorschrift an der Rechtsprechung des OVG Greifswald fest, die insbesondere im Beschluss vom 21.04.1999 (a.a.O.) dargelegt und zuvor bereits im Beschluss vom 29.07.97 - 6 M 93/96 - (DVBI. 1998, 56, VwRR MO 1997, 107) entwickelt worden ist.

  • OVG Schleswig-Holstein, 26.05.1999 - 2 K 23/97

    Ausgestaltung von Regelungen zum Anschlussbeitrag für die Abwasserentsorgung

    Auszug aus OVG Mecklenburg-Vorpommern, 13.11.2001 - 4 K 16/00
    Der Senat teilt nicht den Ansatz des OVG Schleswig, wonach ein linearer Steigerungssatz je Vollgeschoss dem Vorteilsprinzip in der Regel nicht gerecht werde (so OVG Schleswig, U. vom 26.05.1999 - 2 K 23/97 -, NVwZ-RR 2000, 107 ff. = NordÖR 1999, 304, 305).

    c) § 5 Abs. 3c EAS 99 enthält bei Grundstücken, für die kein Bebauungsplan besteht und die innerhalb eines im Zusammenhang bebauten Ortsteils liegen (§ 34 BauGB), eine Tiefenbegrenzungsregelung von 50 m. Nach der bisherigen Rechtsprechung des Senates (vgl. Urteil vom 15.03.1995 - 4 K 22/94 -, KStZ 1996, 114 ff.; siehe auch OVG Schleswig, U. v. 26.05.1999 - 2 K 23/97 -, a.a.O.; Aussprung in Aussprung/Siemers/Holz, KAG MV, § 8 Anmerkung 2.4.10.) ist für das Recht der leitungsgebundenen Einrichtungen eine Tiefenbegrenzungsregelung als zulässig anzusehen.

    Eine Tiefenbegrenzungsregelung findet gerade im Anschlussbeitragsrecht ihre Rechtfertigung darin, dass im Rahmen der Beitragskalkulation eine Ermittlung der Gesamtbeitragsfläche erforderlich ist, die auf metrische Festlegungen angewiesen ist (OVG Schleswig, U. v. 26.05.1999 - 2 K 23/97 -, NordÖR 1999, 304, 306).

  • OVG Mecklenburg-Vorpommern, 15.03.1995 - 4 K 22/94

    Leitungsgebundene Einrichtungen; Beitragsmaßstab; Zweckverband; Vorteilsprinzip; …

    Auszug aus OVG Mecklenburg-Vorpommern, 13.11.2001 - 4 K 16/00
    Ein abgestufter Vollgeschossmaßstab sei nach der Rechtsprechung des OVG Greifswald (Urteil v. 15.03.1995 - 4 K 22/94 -) zulässig.

    Diese organisatorische Entscheidung ist rechtlich zulässig (vgl. Urteil des Senates vom 15.03.1995 - 4 K 22/94 -, KStZ 1996, 114 ff.).

    c) § 5 Abs. 3c EAS 99 enthält bei Grundstücken, für die kein Bebauungsplan besteht und die innerhalb eines im Zusammenhang bebauten Ortsteils liegen (§ 34 BauGB), eine Tiefenbegrenzungsregelung von 50 m. Nach der bisherigen Rechtsprechung des Senates (vgl. Urteil vom 15.03.1995 - 4 K 22/94 -, KStZ 1996, 114 ff.;… siehe auch OVG Schleswig, U. v. 26.05.1999 - 2 K 23/97 -, a.a.O.; Aussprung in Aussprung/Siemers/Holz, KAG MV, § 8 Anmerkung 2.4.10.) ist für das Recht der leitungsgebundenen Einrichtungen eine Tiefenbegrenzungsregelung als zulässig anzusehen.

  • OVG Brandenburg, 08.06.2000 - 2 D 29/98

    Normenkontrollantrag gegen Beitragssatzungen für Wasserversorgung; …

    Auszug aus OVG Mecklenburg-Vorpommern, 13.11.2001 - 4 K 16/00
    Der Senat folgt damit nicht der gegenteiligen Auffassungen des Oberverwaltungsgerichts Münster (U. v. 18.05.1999 - 15 A 2880/96 - NVwZ-RR 2000, 535 = ZMR 1999, 730 = NWVBl 2000, 300) und des Oberverwaltungsgerichts Frankfurt/Oder (U. v. 08.06.2000 - 2 D 29/98 NE - VwRR MO 2000, 410 = LKV 2001, 132).
  • BVerwG, 22.12.1999 - 11 CN 1.99

    Vergnügungssteuer; Spielautomatensteuer; Spielgeräte mit Gewinnmöglichkeit in …

    Auszug aus OVG Mecklenburg-Vorpommern, 13.11.2001 - 4 K 16/00
    Dies gilt, solange die Ungleichbehandlung in einem angemessenen Verhältnis zu den Vorteilen der Typisierung steht (vgl. BVerwG, U. v. 22.12.1999 - 11 CN 1.99 -, DÖV 2000, 550 ff., zum kommunalen Steuerrecht).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 18.05.1999 - 15 A 2880/96

    Kanalanschlußbeiträge

    Auszug aus OVG Mecklenburg-Vorpommern, 13.11.2001 - 4 K 16/00
    Der Senat folgt damit nicht der gegenteiligen Auffassungen des Oberverwaltungsgerichts Münster (U. v. 18.05.1999 - 15 A 2880/96 - NVwZ-RR 2000, 535 = ZMR 1999, 730 = NWVBl 2000, 300) und des Oberverwaltungsgerichts Frankfurt/Oder (U. v. 08.06.2000 - 2 D 29/98 NE - VwRR MO 2000, 410 = LKV 2001, 132).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 30.06.1975 - II A 231/74
    Auszug aus OVG Mecklenburg-Vorpommern, 13.11.2001 - 4 K 16/00
    "Ebenso wie im KAG NW findet sich im KAG M-V in § 8 Abs. 7 Sätze 2 und 3 eine Regelung, die nur die Anschlussbeiträge betrifft und nur für diese gilt (OVG Münster, Urteil vom 30.06.1975, 2 A 231/74, OVGE 31, 147, 152).
  • OVG Niedersachsen, 19.01.1999 - 9 M 3626/98

    Kommunalabgaben; Kanalbaubeitrag; Tiefenbegrenzungsregelung; Beitragsberechnung

    Auszug aus OVG Mecklenburg-Vorpommern, 13.11.2001 - 4 K 16/00
    Nur bei Grundstücken, die - in Bezug auf die Tiefe gesehen - mit einer Teilfläche innerhalb des im Zusammenhang bebauten Ortsteils liegen und im Übrigen in den Außenbereich (§ 35 BauGB) übergehen, könne der Ortsgesetzgeber wegen der mit der Abgrenzung von Innen- und Außenbereich verbundenen Schwierigkeiten eine satzungsmäßige Tiefenbegrenzung anordnen (so OVG Lüneburg, B. v. 19.01.1999 - 9 M 3626/98 -, NVwZ-RR 2000, 249;… Klausing in Driehaus, Kommunalabgabenrecht, § 8 Rn. 1030;… Driehaus in Driehaus, Kommunalabgabenrecht, § 8 Rn. 411 ff.).
  • OVG Mecklenburg-Vorpommern, 12.11.1999 - 1 M 103/99

    Tiefenbegrenzung im Straßenbaubeitragsrecht)

    Auszug aus OVG Mecklenburg-Vorpommern, 13.11.2001 - 4 K 16/00
    Nur dann, wenn die jenseits der Tiefenbegrenzung liegenden Flächen dem Außenbereich zuzurechnen sind, ist im Straßenbaubeitragsrecht eine Tiefenbegrenzung zulässig (OVG Greifswald, B. v. 12.11.1999 - 1 M 103/99 -, NordÖR 2000, 310 = NVwZ-RR 2000, 822 ff.).
  • OVG Mecklenburg-Vorpommern, 14.09.2010 - 4 K 12/07

    Gültigkeit einer Trinkwasserbeitragssatzung - Tiefenbegrenzung

    Eine Tiefenbegrenzung ist im Anschlussbeitragsrecht nach der Rechtsprechung des Senates grundsätzlich zulässig (vgl. OVG Greifswald, 15.03.1995 - 4 K 22/94 -, KStZ 1996, 114, 118; 13.11.2001 - 4 K 16/00 -, NVwZ-RR 2002, 687ff;… 02.06.2004, a.a.O.).

    Der Senat hat daher in seiner bisherigen Rechtsprechung durchweg darauf abgestellt, ob sich die gewählte Tiefenlinie als ortsangemessen darstellt bzw. den örtlichen Verhältnissen entspricht (…15.11.2000, - 4 K 8/99 -, a.a.O.; 13.11.2001, - 4 K 16/00 -, a.a.O.;… 02.06.2004, - 4 K 38/02 -, a.a.O.;… vgl. auch OVG Greifswald, 29.11.2001, - 1 M 66/01 -,a.a.O.).

    Um dieses Ermessen ordnungsgemäß ausüben zu können, muss er vor Beschlussfassung über die Satzung und Festlegung der Tiefenbegrenzung die örtlichen Verhältnisse sorgfältig und willkürfrei in allen Bereichen des Verbandsgebietes ermitteln (…OVG Greifswald, 15.03.1995, a.a.O.;… 15.11.2000, a.a.O.; 13.11.2001, a.a.O.;… 20.11.2003, a.a.O.; 27.08.2008 - 1 L 155/06 -, n.v.).

  • OVG Mecklenburg-Vorpommern, 01.04.2014 - 1 L 142/13

    Ausbaubeiträge

    Dabei ist zu beachten, dass das Oberverwaltungsgericht Mecklenburg-Vorpommern bereits mit Beschluss vom 21. April 1999 - 1 M 12/99 - (juris) die Gleichheitswidrigkeit einer Nichtheranziehung von Altanschließern festgestellt und anschließend in ständiger Rechtsprechung diesen Rechtsstandpunkt immer wieder bekräftigt hat (vgl. z.B. OVG Greifswald, Urt. v. 13.11.2001 - 4 K 16/00 -, KStZ 2002, 132 = NVwZ-RR 2002, 687 = NordÖR 2002, 138 = DVBl. 2002, 644 = DÖV 2002, 626 = Überblick 2002, 83;… Urt. v. 02.06.2004 - 4 K 38/02 -, DVBl. 2005, 64 = LKV 2005, 75 = BauR 2005, 147; Beschl. v. 12.05.2005 - 1 L 477/04 - Beschl. v. 11.08.2004 - 1 M 181/04 - Beschl. v. 18.10.2005 - 1 L 197/05 -, NordÖR 2006, 160;… Urt. v. 13.12.2011 - 1 L 192/08 -, juris;… Urt. v. 10.10.2012 - 1 L 27/09 -, juris).

    Ebenfalls nicht entscheidungserheblich ist, ob die betreffenden Grundstückseigentümer über eine wie auch immer geartete private Kläranlage oder Sammelgrube verfügt haben (vgl. zum Ganzen bereits OVG Greifswald, Urt. v. 13.11.2001 - 4 K 16/00 -, NVwZ-RR 2002, 687 - zitiert nach juris).

    Mit Blick darauf, dass nach der Rechtsprechung des Oberverwaltungsgerichts der rechtlich gesicherte Vorteil der Möglichkeit, Schmutzwasser mittels einer öffentlichen Einrichtung entsorgen zu können, erst mit dem Inkrafttreten des Kommunalabgabengesetzes des Landes Mecklenburg-Vorpommern frühestmöglich entstehen konnte, hat der Senat in diesem Sinne bereits darauf hingewiesen, dass es in Ansehung der sog. Altanschließerproblematik bzw. in ausschließlicher Betrachtung des Zeitraumes zwischen einem tatsächlichen Anschluss zu DDR-Zeiten und diesem Inkrafttreten nicht entscheidungserheblich auf den Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 05. März 2013 - 1 BvR 2457/08 - und den darin entwickelten Gesichtspunkt der "Verflüchtigung" der Legitimation zur Erhebung von Beiträgen ankommen kann, weil sich der so rechtlich bzw. unter dem Blickwinkel der Gleichbehandlung so von Verfassungs wegen (vgl. zur Gleichheitswidrigkeit einer Nichtheranziehung von "Altanschließern" z.B. OVG Greifswald, Urt. v. 13.11.2001 - 4 K 16/00 -, KStZ 2002, 132 = NVwZ-RR 2002, 687 = NordÖR 2002, 138 = DVBl. 2002, 644 = DÖV 2002, 626 = Überblick 2002, 83;… Urt. v. 02.06.2004 - 4 K 38/02 -, DVBl. 2005, 64 = LKV 2005, 75 = BauR 2005, 147; Beschl. v. 12.05.2005 - 1 L 477/04 - Beschl. v. 11.08.2004 - 1 M 181/04 - Beschl. v. 18.10.2005 - 1 L 197/05 -, NordÖR 2006, 160;… Urt. v. 13.12.2011 - 1 L 192/08 -, juris;… Urt. v. 10.10.2012 - 1 L 27/09 -, juris) zu definierende Vorteil nicht bereits im Moment seiner frühestmöglichen Entstehung (Inkrafttreten des KAG) wieder "verflüchtigt" haben kann (vgl. Beschl. des Senats v. 10.06.2013 - 1 L 139/10 - v. 21.08.2013 - 1 L 86/13 - v. 16.09.2013 - 1 L 207/11 - Beschl. v. 24.02.2014 - 1 L 170/13, 1 L 167/12, 1 L 175/12 -).

  • VG Schwerin, 25.01.2007 - 4 A 217/06

    Rechtmäßigkeit einer Beitragskalkulation bei der Heranziehung zu …

    Rn. 51 Auch der von dem Beklagten in § 5 Abs. 3 BS verwendete abgestufte Vollgeschossmaßstab ("Zur Berücksichtigung des unterschiedlichen Maßes der Nutzung wird die Fläche nach Abs. 2 mit einem Faktor von 0, 25 für das erste Vollgeschoss und für jedes weitere Vollgeschoss mit einem Faktor von 0, 2 berücksichtigt.") ist rechtlich nicht zu beanstanden (vgl. OVG M-V, Urt. v. 13.11.2001, Az.: 4 K 16/00, veröffentlicht in: KStZ 2002, 132).

    Damit besteht ein sachlicher Grund für die mit der Tiefenbegrenzungsregelung verbundene Differenzierung, die folglich auch grundsätzlich für zulässig erachtet wird (vgl. OVG M-V, Urt. v. 13.11.2001, Az.: 4 K 16/00, veröffentlicht in: KStZ 2002, 132; Beschl. v. 13.11.2001, Az.: 4 K 24/99, veröffentlicht in: LKV 2002, 380; Beschl. v. 29.11.2001, Az.: 1 M 66/01, veröffentlicht in: NordÖR 2002, 81; Beschl. v. 17.12.2001, Az.: 1 L 118/01, veröffentlicht in: NordÖR 2002, 65; Beschl. v. 20.11.2003, Az.: 1 M 180/03, veröffentlicht in: NordÖR 2004, 262).

    Rn. 54 Auch wenn in Parallelverfahren gerügt wird, die von dem Beklagten vorgesehene schlichte Tiefenbegrenzungsregelung, die auch zentrale Grundstücke im unbeplanten Innenbereich erfasst, sei vorteilswidrig und damit unzulässig (so auch OVG Lüneburg, Beschl. v. 19.01.1999, Az.: 9 M 3626/98 veröffentlicht in: NVwZ-RR 2000, 249;… OVG Weimar, Urt. v. 18.12.2000, Az.: 4 N 472/00, veröffentlicht in: LKV 2001, S. 415) ist die Kammer im Einklang mit der Rechtsprechung des Oberverwaltungsgerichts Mecklenburg-Vorpommern der Auffassung, dass im Recht der leitungsgebundenen Einrichtungen eine sog. schlichte Tiefenbegrenzung bei Grundstücken, für die kein Bebauungsplan besteht und die innerhalb eines im Zusammenhang bebauten Ortsteiles liegen, den örtlichen Verhältnissen durchaus entsprechen kann (…vgl. OVG M-V, Urt. v. 02.06.2004,, Az.: 4 K 38/02, veröffentlicht in: DVBl. 2005, S. 64;… Beschl. v. 20.11.2003, Az.: 1 M 180/03, veröffentlicht in: DVBl. 2004, S. 587;… Beschl. v. 17.12.2001, Az.: 1 M 118/01, veröffentlicht in: NordÖR 2002, S. 65; Urt. v. 13.11.2001, Az.: 4 K 16/00, veröffentlicht in: NVwZ-RR 2002, S. 687).

    Das Oberverwaltungsgericht Mecklenburg-Vorpommern hat in seinem Urteil vom 13.11.2001, Az.: 4 K 16/00, S. 13ff. ausgeführt:.

    Rn. 58 Voraussetzung einer satzungsrechtlichen Tiefenbegrenzung ist jedoch, dass die hiermit vom Satzungsgeber ausgesprochene Vermutung, die bauliche Ausnutzbarkeit der betroffenen Grundstücke ende an der Tiefenbegrenzungslinie, tatsächlich den örtlichen Verhältnissen im Bereich der jeweiligen öffentlichen Einrichtung entspricht (…vgl. OVG M-V, Urt. v. 15.11.2000, Az.: 4 K 8/99, veröffentlicht in: KStZ 2001, 174; Urt. v. 13.11.2001, Az.: 4 K 16/00, veröffentlicht in: KStZ 2002, 132;… Beschl. v. 17.12.2001, Az.: 1 L 118/01, veröffentlicht in: NordÖR 2002, 65, vgl. Aussprung in: Aussprung/Siemers/Holz, KAG, § 9 Anm.4.3.; Sauthoff in: Driehaus, Kommunalabgabenrecht, Stand: 33. Erg.-Lfg., KAG § 8 Rz.1653, 1655).

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Rechtsprechung
   OVG Sachsen, 03.04.2001 - 5 D 665/99   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2001,9284
OVG Sachsen, 03.04.2001 - 5 D 665/99 (https://dejure.org/2001,9284)
OVG Sachsen, Entscheidung vom 03.04.2001 - 5 D 665/99 (https://dejure.org/2001,9284)
OVG Sachsen, Entscheidung vom 03. April 2001 - 5 D 665/99 (https://dejure.org/2001,9284)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Justiz Sachsen

    SächsKomZG § 78; VwVfG § 62 S. 2; SächsKAG § 9 Abs. 2 S. 1, § 17 Abs. 1, § 18 Abs. 1, § 14 Abs. 1

  • institut-halbach.de PDF

    Abwassergebühren; ordnungsgemäße Globalberechnung; Abwasserzweckverband; Gründung

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Anforderungen an die Festsetzung eines einheitlichen Beitragssatzes; Umdeutung einer Zustimmungserklärung zu einem Beitrittsbeschluss; Übertragung der Beitragshoheit und Gebührenhoheit auf den Zweckverband; Leistung eines Beitrags für die Anschlussmöglichkeit an die ...

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • DVBl 2002, 644 (Ls.)
 
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Wird zitiert von ... (19)Zitiert selbst (6)

  • BVerwG, 20.12.2000 - 11 C 7.00

    Abfallgebühren; grundstücksbezogene Behältergebühr; Grundgebühr; einheitliche …

    Auszug aus OVG Sachsen, 03.04.2001 - 5 D 665/99
    Ihre Erhebung erfolgt für die Inanspruchnahme der Lieferungs- bzw. Betriebsbereitschaft einer Einrichtung (…BVerwG, Urt. v. 1.8.1986, NVwZ 1987, 231; Urt. v. 20.12.2000, DVBl 2001, 488 [490] zur Grundgebühr für die Abfallentsorgung).

    Aus Art. 3 Abs. 1 Grundgesetz - GG - lässt sich kein striktes Gebot einer gebührenrechtlichen Leistungsproportionalität entnehmen (BVerwG, Urt. v. 20.12.2000, aaO).

    Der Gleichheitssatz gebietet es lediglich, bei gleichartig beschaffenen Leistungen, die Gebührenmaßstäbe und Gebührensätze in den Grenzen der Praktikabilität und Wirtschaftlichkeit so zu wählen und zu staffeln, dass sie unterschiedlichen Ausmaßen in der erbrachten Leistung Rechnung tragen, damit die verhältnismäßige Gleichheit unter denGebührenschuldnern gewahrt bleibt (BVerwG, Urt. v. 20.12.2000, aaO).

    Die Ungleichbehandlung, die darin liegt, dass von jedem Gebührenschuldner die Grundgebühr erhoben wird, obwohl die Inanspruchnahme der öffentlichen Einrichtung durchaus unterschiedlich sein wird, ist hinsichtlich des Gleichheitssatzes schon dadurch gerechtfertigt, dass die Bereitstellung einer betriebsbereiten Entsorgungseinrichtung Vorhaltekosten verursacht, die bei einer geringeren Inanspruchnahme durch einzelne Gebührenpflichtige nicht in gleichem Maße abnehmen (BVerwG, Urt. v. 20.12.2000, aaO).

  • BVerwG, 01.08.1986 - 8 C 112.84

    Kommunalabgaben - Wassergebühren - Vorhaltekosten

    Auszug aus OVG Sachsen, 03.04.2001 - 5 D 665/99
    Ihre Erhebung erfolgt für die Inanspruchnahme der Lieferungs- bzw. Betriebsbereitschaft einer Einrichtung (BVerwG, Urt. v. 1.8.1986, NVwZ 1987, 231;… Urt. v. 20.12.2000, DVBl 2001, 488 [490] zur Grundgebühr für die Abfallentsorgung).

    Dieser orientiert sich an Art und Umfang der aus der Lieferbereitschaft folgenden abrufbaren Arbeitsleistung als Anhalt für die vorzuhaltende Höchstlastkapazität (BVerwG, Urt. v. 1.8.1986, aaO).

  • OVG Sachsen, 28.02.2001 - 5 B 351/96

    Zahlung von Abfallgebühren; Erhebung von Benutzungsgebühren; Nichtigkeit einer …

    Auszug aus OVG Sachsen, 03.04.2001 - 5 D 665/99
    a) Eine Gebührensatzung bzw. der gebührenrechtliche Teil einer Abwasserbeitrags- und Gebührensatzung ist rechtmäßig, wenn dem satzungsgebenden Organ zum Zeitpunkt seiner Beschlussfassung über die Satzung eine ordnungsgemäße Gebührenkalkulation vorgelegen hat (…SächsOVG, NK-Urt. v. 9.9.1998, SächsVBl 1999, 33; Urt. v. 28.2.2001, 5 B 351/96).
  • OVG Sachsen, 11.12.2000 - 5 BS 137/00
    Auszug aus OVG Sachsen, 03.04.2001 - 5 D 665/99
    Begegnet hiernach die Erhebung einer Abwassergrundgebühr keinen grundsätzlichen Bedenken, so stellt auch die - je nach dem potenziellen Verbrauch variierende - Größe des Trinkwasserzählers einen geeigneten Maßstab zur Bestimmung dieser Abwassergrundgebühr dar (SächsOVG, Beschl. v. 11.12.2000, 5 BS 137/00).
  • OVG Sachsen-Anhalt, 24.10.1996 - 2 S 175/96

    Abwasserbeitrag, Globalberechnung, - Betriebskapital - …

    Auszug aus OVG Sachsen, 03.04.2001 - 5 D 665/99
    Deshalb hat es das erkennende Gericht für erforderlich gehalten, dass dem Satzungsgeber bei seiner Beschlussfassung eine Globalberechnung vorzuliegen hat, der sich entnehmen lässt, dass er das ihm eingeräumte Ermessen fehlerfrei, d.h. insbesondere auch auf der Grundlage rechtsfehlerfrei festgestellter Kosten- und Flächenfaktoren, ausgeübt hat (…SächsOVG, Urt. v. 21.10.1999, aaO;… NK-Urt. v. 13.4.1999, SächsVBl 99, 271 [273]; Beschl. v. 24.10.1996, SächsVBl 1997, 34 [35]).
  • OVG Sachsen, 14.02.2001 - 5 D 813/98

    Wirksamkeit einer Satzung über die öffentliche Abwasserbeseitigung; …

    Auszug aus OVG Sachsen, 03.04.2001 - 5 D 665/99
    Es entspricht der ständigen Rechtsprechung des Sächsischen Oberverwaltungsgerichts, dass ein - wie hier gemäß § 4 Abwasserbeitrags- und Gebührensatzung gewählter - kombinierter Grundstücksflächen - und Vollgeschossmaßstab dem grundstücksbezogenen Vorteilsbegriff des Sächsischen Kommunalabgabengesetz genügt (jüngst: SächsOVG, NK-Urt. v. 14.2.2001, 5 D 813/98;… Urt. v. 21.10.1999, aaO, [67] m.w.N.).
  • OVG Thüringen, 21.06.2006 - 4 N 574/98

    Ausbaubeiträge; Unwirksamkeit einer Abwasserbeitragssatzung wegen im Ergebnis …

    2001, 186 ff. und vom 03.04.2001 - 5 D 665/99 - …

    Diese unterschiedliche Vorteilslage erfordert keine Trennung von Entwässerungseinrichtungen in eine Schmutz- und eine Niederschlagswassereinrichtung, wenn nicht von allen Grundstücken im Entsorgungsgebiet das gesamte Abwasser abgenommen wird (anders die Rechtsprechung insbesondere in Sachsen, vgl. die ständige Rechtsprechung des SächsOVG, Urteile vom 22.02.2001 - 5 D 720/98 - SächsVBl. 2001, 186 ff. und vom 03.04.2001 - 5 D 665/99 - SächsVBl. 2001, 189 ff., ausdrücklich bestätigt durch Beschluss vom 02.09.2003 - 5 B 116/03 - LKV 2004, 228 und Urteil vom 28.04.2004 - 5 D 31/02 - zitiert nach Juris; kritisch hierzu: Birk, Sachsenlandkurier 2001, 401).

    2001, 186 ff. und vom 03.04.2001 - 5 D 665/99 - …

  • OVG Sachsen, 14.06.2017 - 5 A 406/13

    Klagefrist; Rechtsmittelbelehrung im Widerspruchsbescheid; unrichtige …

    Nachdem die Abwasserbeitrags- und Gebührensatzung vom 26. Oktober 1998 in wesentlichen Teilen für nichtig erklärt worden war (SächsOVG, Urt. v. 3. April 2001 - 5 D 665/99 -, juris), setzte der Beklagte aufgrund seiner neuen Abwasserbeitrags- und Gebührensatzung vom 30. Oktober 2002 mit Bescheid vom 14. März 2003 die dritte Rate des Abwasserbeitrags fest.

    Die Ratenbescheide vom 19. März 2004 und 11. August 2005 in Gestalt des Widerspruchsbescheids vom 15. Januar 2007 sind zwar ungeachtet der übrigen Einwände des Klägers schon deshalb rechtswidrig, weil die aktuelle Abwasserbeitrags- und Gebührensatzung des Beklagten keine ratenweise Beitragsfestsetzung gemäß § 22 Abs. 3 SächsKAG mehr vorsieht, so dass seit deren Inkrafttreten eine schrittweise Beitragsfestsetzung ("peu-à-peu") ausscheidet (…vgl. SächsOVG, Urt. v. 31. März 2014 - 5 A 124/13 -, juris Rn. 47 m. w. N.), und die als Rechtsgrundlage der Ratenbescheide herangezogenen früheren Satzungen des Beklagten unwirksam sind (SächsOVG, Urt. v. 3. April 2001 - 5 D 665/99 -, juris, und v. 15. Dezember 2005 - 5 B 380/04 -, n. v.).

  • OVG Thüringen, 12.12.2001 - 4 N 595/94

    Benutzungsgebührenrecht; Benutzungsgebührenrecht; Wasserversorgung; Zweckverband; …

    Bei einem aufgabenbezogenen Verständnis des Einrichtungsbegriffs hat sich die Organisationsentscheidung des Aufgabenträgers über die Bildung einer einheitlichen oder mehrerer öffentlichen Einrichtungen vordringlich an einer zweckmäßigen Aufgabenwahrnehmung zu orientieren und nicht am Umfang der durch die Einrichtung den Nutzern vermittelten qualitativen Leistungen oder Vorteile (anders dagegen SächsOVG, Urteile vom 22.02.2001 - 5 D 720/98 - SächsVBl. 2001, 186 ff. und vom 03.04.2001 - 5 D 665/99 - SächsVBl. 2001, 189 ff.).
  • OVG Sachsen, 10.02.2012 - 5 A 12/09

    Änderung eines flurstücksbezogenen Abwasserbeitragsbescheids in einen …

    Rn. 12 aa) Selbst wenn die Festsetzung des gleichen Nutzungsfaktors für eingeschossig bebaubare und für solche Grundstücke, auf denen nur ein Stellplatz oder eine Garage zulässig ist, die unterschiedlichen baulichen Nutzungsmöglichkeiten beider Grundstücksarten im Rahmen des hier vom Beklagten gewählten, grundsätzlich zulässigen Vollgeschossmaßstabs entgegen § 18 Abs. 1 SächsKAG nicht genügend differenziert erfassen würde (…vgl. zu diesem Maßstab SächsOVG, Urt. v. 21. Oktober 1999 - 2 S 551/99 -, SächsVBl 2000, 65, 67/68; SächsOVG, Urt. v. 3. April 2001 - 5 D 665/99 -, juris Rn. 90/91 = SächsVBl 2001, 189 ff.), folgt daraus allein weder die Nichtigkeit dieser Regelung noch der Satzung insgesamt, so dass dies hier offen bleiben kann.

    Deshalb sind in solchen Fällen umgekehrt Wiederbeschaffungszeitwerte für erst - nach - dem 3. Oktober 1990 errichtete Anlagen grundsätzlich zu berücksichtigen, soweit für sie Anschaffungs- und Herstellungskosten entstanden sind (vgl. SächsOVG, Urt. v. 3. April 2001 - 5 D 665/99 -, juris Rn. 80 bis 83, insbesondere Rn. 83 = SächsVBl 2001, 189 ff).

    Rn. 27 Die behauptete Abweichung vom Urteil des Senats vom 3. April 2001 - 5 D 665/99 - dadurch, dass das Verwaltungsgericht die Satzung und damit - konkludent - § 11 Abs. 1 AbwS 2002 für wirksam gehalten hat, wie der Kläger meint, liegt schon deshalb nicht vor, weil sich der Senat im zitierten Urteil nicht zur Frage verhalten hat, ob der Satzungsgeber im Rahmen des Vollgeschossmaßstabs beim Nutzungsfaktor zwischen eingeschossig bebaubaren und solchen Grundstücken differenzieren muss, auf denen nur ein Stellplatz oder eine Garage zulässig ist.

  • OVG Sachsen, 18.12.2013 - 5 D 18/07
    Rn. 299 Bei sog. Altanlagen, d. h. Anlagen, die vor dem 3. Oktober 1990 errichtet wurden, sind Kosten nur dann zulässigerweise bei der Ermittlung des angemessenen Betriebskapitals zu berücksichtigen, wenn in dem Prognosezeitraum entsprechende Investitionen für diese Anlagen beabsichtigt sind (…SächsOVG, Urt. v. 21. Oktober 1999, SächsVBl. 2000, 65, 69; SächsOVG, Urt. v. 3. April 2001, SächsVBl. 2001, S. 189, 192;… SächsOVG, Urt. v. 17. Juni 2009 - 5 B 322/06 -, juris Rn. 105).

    Das Sächsische Oberverwaltungsgericht hat in seinem Urteil vom 3. April 2001 (SächsVBl. 2001, 189, 196) entschieden, dass eine Grundgebühr in Abhängigkeit von der Trinkwasserzählergröße keinen rechtlichen Bedenken begegnet.

  • OVG Sachsen, 26.03.2003 - 5 B 638/02

    Rechtsbehelfsbelehrung, Jahresfrist, Bekanntgabefiktion, Abwasserbeitrag, …

    Mit Urteil vom 8.8.2002 (5 D 47/01) hat der Senat ausgeführt, dass er auch unter Berücksichtigung der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 17.4.2002 (SächsVBl 2002, 213) an seiner Rechtsprechung zum Einrichtungsbegriff festhält (…vgl. NK-Urt. v. 22.2.2001 - 5 D 720/98, SächsVBl 2001, 186 = NVwZ-RR 2002, 367; NK-Urt. v. 3.4.2001 - 5 D 665/99, SächsVBl 2001, 189).
  • OVG Thüringen, 09.11.2021 - 4 KO 659/20

    Erledigung einer Klage gegen einen Beitragsbescheid durch (unerkannt) als …

    Diese unterschiedliche Vorteilslage erfordert keine Trennung von Entwässerungseinrichtungen in eine Schmutz- und eine Niederschlagswassereinrichtung, wenn nicht von allen Grundstücken im Entsorgungsgebiet das gesamte Abwasser abgenommen wird (anders die Rechtsprechung insbesondere in Sachsen, vgl. die ständige Rechtsprechung des SächsOVG, Urteile vom 22.02.2001 - 5 D 720/98 - SächsVBl. 2001, 186 ff. und vom 03.04.2001 - 5 D 665/99 - SächsVBl. 2001, 189 ff., ausdrücklich bestätigt durch Beschluss vom 02.09.2003 - 5 B 116/03 - LKV 2004, 228 und Urteil vom 28.04.2004 - 5 D 31/02 - zitiert nach Juris; kritisch hierzu: Birk, Sachsenlandkurier 2001, 401).
  • VG Halle, 30.04.2013 - 4 A 111/12

    Abwassergebührenerhebung; Festsetzung der Grundgebühren nach dem Zählermaßstab

    Bei diesem handelt es sich um einen allgemein anerkannten Maßstab für die Bemessung der Grundgebühren sowohl für die Wasserversorgung als auch für die Abwasserbeseitigung (…BVerwG, Beschlüsse vom 12. August 1981 - BVerwG 8 B 20.81 - a.a.O. Rn. 5 …und vom 25. Oktober 2001 - BVerwG 9 BN 4.01 - juris Rn. 7; OVG Bautzen, Urteil vom 3. April 2001 - 5 D 665/99 - juris Rn. 110; OVG Berlin-Brandenburg…, Urteil vom 6. Juni 2007 - 9 A 77.05 - juris Rn. 32; OVG Münster…, Beschluss vom 11. August 2008 - 9 A 859/07 - juris Rn. 3; OVG LSA, Beschluss vom 15. Oktober 2009 - 4 O 195/09 - n.v.; VG Halle…, Urteil vom 10. September 2012 - 4 A 70/12 HAL - juris Rn. 24 ; Queitsch, KStZ 2012, 21 ).

    Eine genauere Berücksichtigung des Maßes der Inanspruchnahme der Vorhalteleistung nur ist geboten, wenn einzelne Gebührenschuldner im Verhältnis zu anderen übermäßig hoch belastet werden oder wenn der Anteil des Aufkommens aus der Grundgebühr an den Fix- bzw. Gesamtkosten eine bestimmte, bislang noch nicht abschließend geklärte Grenze überschreitet (vgl. OVG Bautzen, Urteil vom 3. April 2001 - 5 D 665/99 - a.a.O. Rn. 113; OVG Berlin-Brandenburg…, Urteil vom 6. Juni 2007 - 9 A 77.05 - a.a.O. Rn. 32; OVG Münster…, Beschluss vom 11. August 2008 - 9 A 859/07 - a.a.O. Rn. 3;… Queitsch, a.a.O. S. 25).

  • VG Dresden, 17.02.2009 - 2 K 254/07

    Abwassergebühr; Grundgebühr; Zählergrößen; Nenngrößen; Wasserzähler; …

    Die Klägerin verwies zudem auf die Rechtsprechung des Sächsischen Oberverwaltungsgerichts (NK - Urt.v. 22.02.2001 - 5 D 720/98 - und vom 03.04.2001 - 5 D 665/99 -).

    Zur grundsätzlichen Zulässigkeit der Erhebung von Grundgebühren im Bereich der Abwasserbeseitigung sowie zur Geeignetheit der Nenngröße des Trinkwasserzählers als Maßstab für die Bemessung der Grundgebühr hat das Sächsische Oberverwaltungsgericht bereits in seinem Normenkontrollurteil vom 03.04.2001 - 5 D 665/99 - ( SächsVBl 2001, 189) ausgeführt:.

  • OVG Sachsen, 29.11.2001 - 5 D 25/00

    Fortschreibung der Globalberechnung ; Veränderung der Beitragsbemessungseinheiten …

    Es entspricht der ständigen Rechtsprechung des Senats (SächsOVG, NK-Urt. v. 3.4.2001, SächsVBl 2001, 189 [192] m.w.N.), dass dem satzungsgebenden Organ zum Zeitpunkt seiner Beschlussfassung über die Satzung eine ordnungsgemäße Globalberechnung vorliegen muss.
  • OVG Sachsen, 16.02.2015 - 5 D 20/07

    Normenkontrolle, Abwasserbeitrags- und Gebührensatzung, Entstehung der …

  • OVG Sachsen, 28.04.2004 - 5 D 31/02

    Beiträge

  • OVG Sachsen, 25.04.2013 - 5 A 478/10
  • OVG Sachsen, 26.04.2005 - 5 BS 31/04

    Abwasserbeitrag, Vorteilsgrundsatz, Einrichtungen, Kleinkläranlagen, Abflusslose …

  • OVG Sachsen, 18.07.2012 - 5 A 305/09

    Abwasserbeitrag, Entstehen der sachlichen Beitragspflicht, Verwirkung

  • OVG Sachsen, 21.05.2003 - 5 B 957/02

    Teilzweckverband

  • OVG Sachsen, 21.06.2010 - 5 A 385/08

    Abwasserbeitrag, Altanlagen, Investitionsabsicht, Prognosezeitraum

  • VG Frankfurt/Main, 15.03.2007 - 5 G 354/07

    Prüfung der Rechtmäßigkeit der Beitragsordnung der IHK im Verfahren des …

  • VG Leipzig, 24.01.2006 - 6 K 719/05
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Rechtsprechung
   OVG Nordrhein-Westfalen, 21.12.2001 - 3 A 3126/99   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2001,3299
OVG Nordrhein-Westfalen, 21.12.2001 - 3 A 3126/99 (https://dejure.org/2001,3299)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 21.12.2001 - 3 A 3126/99 (https://dejure.org/2001,3299)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 21. Dezember 2001 - 3 A 3126/99 (https://dejure.org/2001,3299)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • openjur.de
  • NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Erschließungsbeitragsrecht: Abrechnung eines zwischen zwei Fahrstraßen aus zwei Teilstrecken bestehenden Wohnwegs; "Überlappung"

  • Wolters Kluwer

    Vorliegen der allgemeinen Voraussetzungen für eine materiell rechtmäßige Beitragsveranlagung hinsichtlich der ein Grundstück erschließenden Fahrstraßen und eines Wohnwegs ; Annahme der Wohnwegeigenschaft; Problem der Überlappung zweier Wohnwege als Möglichkeit; ...

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NVwZ-RR 2002, 414
  • DVBl 2002, 644 (Ls.)
 
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Wird zitiert von ... (8)Zitiert selbst (6)

  • BVerwG, 01.03.1996 - 8 C 26.94

    Erschließungsbeitragsrecht: Erschließungsbeitrag für sog. zufahrtloses …

    Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 21.12.2001 - 3 A 3126/99
    Die Auffassung des Verwaltungsgerichts, ein Wohnweg sei immer dann nicht erforderlich, wenn er kein Baugrundstück zusätzlich erstmalig erschließe, stehe im Widerspruch zum Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 1. März 1996 (8 C 26.94); zudem verkenne das Verwaltungsgericht, daß der Wohnweg Nr. 26 mit den Parzellen 2321, 2322 und 2323 mehrere Baugrundstücke erstmalig erschließe.

    Rn. 25 Vgl. das Urteil des Senats vom 5. Juli 1991 - 3 A 422/91 -, NWVBl 1992, 179, sowie das (bestätigende) Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 10. Dezember 1993 - 8 C 58.91 -, DVBl 1994, 705; vgl. auch BVerwG, Urteile vom 18. April 1986 - 8 C 51. und 52.85 -, KStZ 1986, 169, und vom 1. März 1996 - 8 C 26.94 -, DVBl 1996, 1051.

    Rn. 30 Vgl. BVerwG, Urteil vom 1. März 1996, a.a.O..

  • BVerwG, 09.11.1990 - 8 C 36.89

    Verbindlichkeit von Verträgen über die Ablösung von Erschließungsbeiträgen bei im …

    Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 21.12.2001 - 3 A 3126/99
    Rn. 40 vgl. Bundesverwaltungsgericht, Urteil vom 9. November 1990 - 8 C 36.89 -, DVBl 1991, 447, sowie Driehaus, a.a.O., § 22 Rn. 4,.
  • BVerwG, 10.12.1993 - 8 C 58.91

    Erschließungsbeitrag für erschlossene Wohnwege - Voraussetzungen für das …

    Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 21.12.2001 - 3 A 3126/99
    Rn. 25 Vgl. das Urteil des Senats vom 5. Juli 1991 - 3 A 422/91 -, NWVBl 1992, 179, sowie das (bestätigende) Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 10. Dezember 1993 - 8 C 58.91 -, DVBl 1994, 705; vgl. auch BVerwG, Urteile vom 18. April 1986 - 8 C 51. und 52.85 -, KStZ 1986, 169, und vom 1. März 1996 - 8 C 26.94 -, DVBl 1996, 1051.
  • BVerwG, 18.04.1986 - 8 C 51.85

    Zulässigkeit eines zur Hälfte nach Frontlängen und zur anderen Hälfte nach …

    Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 21.12.2001 - 3 A 3126/99
    Rn. 25 Vgl. das Urteil des Senats vom 5. Juli 1991 - 3 A 422/91 -, NWVBl 1992, 179, sowie das (bestätigende) Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 10. Dezember 1993 - 8 C 58.91 -, DVBl 1994, 705; vgl. auch BVerwG, Urteile vom 18. April 1986 - 8 C 51. und 52.85 -, KStZ 1986, 169, und vom 1. März 1996 - 8 C 26.94 -, DVBl 1996, 1051.
  • BVerwG, 21.05.1969 - IV C 93.67

    Anforderungen an die Geltendmachung eines Erschließungsrechts - Voraussetzungen …

    Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 21.12.2001 - 3 A 3126/99
    Rn. 35 Vgl. BVerwG, Urteil vom 21. Mai 1969 - IV C 93.67 -, ZMR 1969, 373.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 05.07.1991 - 3 A 422/91

    Wohnweg; Abrechnung; Erschließungsbeitrag; Gegenstand der Beitragspflicht; …

    Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 21.12.2001 - 3 A 3126/99
    Rn. 25 Vgl. das Urteil des Senats vom 5. Juli 1991 - 3 A 422/91 -, NWVBl 1992, 179, sowie das (bestätigende) Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 10. Dezember 1993 - 8 C 58.91 -, DVBl 1994, 705; vgl. auch BVerwG, Urteile vom 18. April 1986 - 8 C 51. und 52.85 -, KStZ 1986, 169, und vom 1. März 1996 - 8 C 26.94 -, DVBl 1996, 1051.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 31.01.2003 - 3 A 835/00

    Straßenbeleuchtung als flächenmäßige Teileinrichtungen, deren endgültige …

    Rn. 46 Vgl. das Urteil des Senats vom 21. Dezember 2001 - 3 A 3126/99 -, NVwZ-RR 2002, 414 (zu öffentlichen Wohnwegen i.S.v. § 127 Abs. 2 Nr. 2 BauGB).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 07.05.2002 - 3 A 2910/99

    Nichtigkeit eines Ablösungsvertrages

    Rn. 24 Wegen der weiteren Einzelheiten des Parteivorbringens und des Sachverhalts im übrigen wird auf die gerichtliche Streitakte nebst Beiakten dieses Verfahrens sowie des Verfahrens 3 A 3126/99 Bezug genommen.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 21.12.2001 - 3 A 3132/99

    Heranziehung eines Grundstückeigentümers zu Erschließungsbeiträgen für …

    Rn. 18 Wegen der weiteren Einzelheiten des Parteivorbringens und des Sachverhalts im übrigen wird auf die gerichtliche Streitakte nebst Beiakten dieses Verfahrens sowie des Verfahrens 3 A 3126/99 Bezug genommen.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 23.12.2004 - 3 A 2210/03

    Bauplanungsrechtliche Abgrenzung von reinem Fußverbindungsweg und Wohnweg i.R.d. …

    Rn. 13 Vgl. - außer dem vom Verwaltungsgericht zitierten Urteil des Senats vom 24. November 1998 - 3 A 706/91 - GemH 2001, 284, auch das (insoweit nicht veröffentlichte) Urteil des Senats vom 21. Dezember 2001 - 3 A 3126/99 - , in dem bei ähnlicher Fallkonstellation noch keine Veranlassung bestand, die hier behandelte Problematik zu vertiefen, weil die Vorinstanz und die Verfahrensbeteiligten hierzu nichts weiter ausgeführt hatten; vgl. auch das Urteil des OVG Hamburg vom 20. Februar 1989 - Bf VI 59/87 - (zum Ausbaubeitragsrecht).
  • VG Stade, 26.06.2003 - 6 A 1889/02

    Kein Erschließungsbeitrag für Fußweg als Verbindungsweg

    Das wird im Regelfall dadurch bewirkt, dass der Bebauungsplan ein Grundstück oder mehrere Grundstücke als bebaubar ausweist, obwohl sie nicht an einer (tatsächlich und rechtlich) befahrbaren öffentlichen Straße liegen und obwohl somit ihre reguläre Erschließung i.S. der §§ 30 ff. BauGB nicht gesichert ist (OVG Münster, Urteil vom 21. Dezember 2001 - 3 A 3126/99 - NVwZ-RR 2002, 414).
  • VG Köln, 21.06.2005 - 17 K 9321/02

    Rechtmäßigkeit eines Bescheides für Erschließungsbeiträge ; Beschränkung der …

    Rn. 33 vgl. Urteil vom 21. Dezember 2001 - 3 A 3126/99 -, Seite 11 des amtlichen Umdrucks (insoweit nicht abgedruckt in NVwZ-RR 2002, 414),.
  • VG Köln, 21.06.2005 - 17 K 8988/03

    Einstellung eines Verfahrens wegen Erledigung der Hauptsache; Erhebung von …

    Rn. 36 vgl. Urteil vom 21. Dezember 2001 - 3 A 3126/99 -, Seite 11 des amtlichen Umdrucks (insoweit nicht abgedruckt in NVwZ-RR 2002, 414),.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 10.04.2003 - 3 B 2123/02

    Rechtmäßigkeit eines Erschließungsbeitragsbescheides für ein erschlossenes …

    Rn. 9 vgl. zu den insoweit maßgeblichen Voraussetzungen Senatsurteil vom 21. Dezember 2001 - 3 A 3126/99 -,.
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