Rechtsprechung
| VGH Baden-Württemberg, 29.07.1999 - 5 S 1603/97 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- openjur.de
Befreiung von den Vorschriften einer Landschaftsschutzverordnung
- Baurechtssammlung (Wolters Kluwer)(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
§ 22 Abs. 2, Abs. 3, § 24 a Abs. 1 Nr. 6, § 62 Abs. 1, § 63 Abs. 1 Satz 3, Abs. 3 Satz 1 NatSchG; § 127 VwGO.
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)
NatSchG §§ 22, 24a, 62, 63
Bau einer Erschließungsstraße durch ein Landschaftsschutzgebiet
Verfahrensgang
- VG Stuttgart, 18.03.1997 - 5 K 3020/94
- VGH Baden-Württemberg, 29.07.1999 - 5 S 1603/97
Papierfundstellen
- ESVGH 50, 77 (Ls.)
- VBlBW 2000, 117
- BauR 2000, 612
- ZfBR 2000, 213 (Ls.)
Wird zitiert von ... (8) Zitiert selbst (14)
- BVerwG, 25.08.1997 - 4 NB 12.97
Bauplanungsrecht - Genehmigungsfähigkeit eines Eingriffe in Natur und Landschaft …
Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 29.07.1999 - 5 S 1603/97
Denn Adressat der Befreiungsermächtigung in § 7 LSchVO i.V.m. §§ 62 Abs. 1, 63 Abs. 1 NatSchG wäre dann nicht der Plangeber, sondern nur derjenige, der diesen Plan in die Tat umsetzen will (vgl. BVerwG, Urt. v. 25.08.1997 - 4 NB 12.97 -, NVwZ-RR 1998, 162 zur Befreiung nach § 31 Abs. 1 BNatSchG;… a.A. VGH Bad.-Württ., Urt. v. 09.05.1997 - 8 S 2357/96 -, NVwZ-RR 1998, 422 = VBlBW 1998, 106 …und Urt. v. 13.06.1997 - 8 S 2799/96 -, VBlBW 1998, 64).In diesem Falle wäre es der Gemeinde rechtlich nicht verwehrt, in eine - von ihr selbst in eigener Verantwortung festzustellende - naturschutzrechtlich materiell gegebene Befreiungslage ''hineinzuplanen'' (vgl. BVerwG, Urt. v. 25.08.1997, a.a.O.).
- BVerwG, 10.05.1994 - 9 C 501.93
Ausländer - Rechtskraft des Urteils - Anspruch auf Anerkennung - Asylberechtigter …
Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 29.07.1999 - 5 S 1603/97
Dies sind unterschiedliche - durch Klageanspruch und Klagegrund konkretisierte (vgl. BVerwG, Urt. v. 10.05.1994 - 9 C 501/93 -, BVerwGE 96, 24 m.w.N.) - Streitgegenstände.Ob trotz fehlender Identität der Streitgegenstände insoweit eine Bindungswirkung eintreten konnte (vgl. dazu BVerwG, Urt. v. 10.05.1994, a.a.O.), kann jedoch offenbleiben.
- VGH Baden-Württemberg, 07.02.1997 - 5 S 3223/95
Unzulässigkeit eines Geräteschuppens in einem Landschaftsschutzgebiet
Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 29.07.1999 - 5 S 1603/97
Bei der Errichtung baulicher Anlagen kommt es für die Feststellung eines solchen Verstoßes nicht auf eine optische Beeinträchtigung der Landschaft, sondern in erster Linie darauf an, ob die vorgesehene bauliche Anlage funktionsmäßig in einen Widerspruch zur Landschaft tritt bzw. deren Charakter, wie er beschrieben ist, objektiv nachteilig verändert (Senatsurteil v. 07.02.1997 - 5 S 3223/95 -, VBlBW 1997, 269;… Künkele/Heiderich, a.a.O. § 22 Rn. 13f. m.w.N.).Diese Befreiungsmöglichkeit will einer rechtlichen Unausgewogenheit begegnen, die sich ergeben kann, wenn auf Grund der besonderen Umstände des Einzelfalles Anwendungsbereich und materielle Zielsetzung einer Vorschrift nicht miteinander übereinstimmen; in derartigen (Sonder-)Fällen soll der generelle und damit zwangsläufig auch schematische Geltungsanspruch der Vorschrift zugunsten der Einzelfallgerechtigkeit durchbrochen werden (vgl. Senatsurteil v. 07.02.1997, a.a.O. m.w.N.).
- VGH Baden-Württemberg, 13.06.1997 - 8 S 2799/96
Normenkontrolle eines Bebauungsplans: Berücksichtigung des Naturschutzes - …
Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 29.07.1999 - 5 S 1603/97
Denn Adressat der Befreiungsermächtigung in § 7 LSchVO i.V.m. §§ 62 Abs. 1, 63 Abs. 1 NatSchG wäre dann nicht der Plangeber, sondern nur derjenige, der diesen Plan in die Tat umsetzen will (…vgl. BVerwG, Urt. v. 25.08.1997 - 4 NB 12.97 -, NVwZ-RR 1998, 162 zur Befreiung nach § 31 Abs. 1 BNatSchG;… a.A. VGH Bad.-Württ., Urt. v. 09.05.1997 - 8 S 2357/96 -, NVwZ-RR 1998, 422 = VBlBW 1998, 106 und Urt. v. 13.06.1997 - 8 S 2799/96 -, VBlBW 1998, 64). - VGH Baden-Württemberg, 09.05.1997 - 8 S 2357/96
Beanstandung eines angezeigten Bebauungsplans wegen Unvereinbarkeit mit einer …
Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 29.07.1999 - 5 S 1603/97
Denn Adressat der Befreiungsermächtigung in § 7 LSchVO i.V.m. §§ 62 Abs. 1, 63 Abs. 1 NatSchG wäre dann nicht der Plangeber, sondern nur derjenige, der diesen Plan in die Tat umsetzen will (…vgl. BVerwG, Urt. v. 25.08.1997 - 4 NB 12.97 -, NVwZ-RR 1998, 162 zur Befreiung nach § 31 Abs. 1 BNatSchG; a.A. VGH Bad.-Württ., Urt. v. 09.05.1997 - 8 S 2357/96 -, NVwZ-RR 1998, 422 = VBlBW 1998, 106 …und Urt. v. 13.06.1997 - 8 S 2799/96 -, VBlBW 1998, 64). - VGH Baden-Württemberg, 25.08.1994 - 5 S 193/93
Zulässigkeit einer unselbständigen Anschlußberufung, hier: Genehmigungspflicht …
Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 29.07.1999 - 5 S 1603/97
Auch eine Teilidentität (vgl. dazu Senatsurteil v. 25.08.1994 - 5 S 193/93) besteht nicht. - BVerwG, 08.12.1995 - 8 C 11.94
Unselbständige Anschlußberufung - Identität der Gegenstände von (Haupt-)Berufung …
Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 29.07.1999 - 5 S 1603/97
Nur bei teilbaren Ansprüchen ist eine Identität der Gegenstände von (Haupt-)Berufung und Anschlußberufung nicht erforderlich, weil das den Anwendungsbereich des § 127 VwGO entgegen Sinn und Zweck eines Anschlußrechtsmittels zu sehr einengen würde (BVerwG, Urt. v. 08.12.1995 - 8 C 11.94 -, BVerwGE 97, 185;… VGH Bad.-Württ., Urt. v. 09.05.1996 - 2 S 2730/95 - VBlBW 1996, 374). - BGH, 17.12.1951 - GSZ 2/51
Unselbständige Anschlußrevision. Kosten
Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 29.07.1999 - 5 S 1603/97
Gegenstand des Antrags des Anschlußberufungsführers kann nicht ein anderer Streitgegenstand sein (…BVerwG, Urt. v. 18.03.1996 - 9 C 64.95 -, NVwZ-RR 1997, 253;… BVerwG, Urt. v. 25.5.1984 - 8 C 108.82 - NJW 1985, 393 zur Anschlußrevision; BGH, Beschl. v. 17.12.1951, BGHZ 4, 229, 234/235;… Meyer-Ladewig in Schoch/Schmidt-Aßmann/Pietzner, VwGO, Kommentar, § 127 Rn. 5;… a.A. Happ in Eyermann, VwGO, 10. Auflage, § 127 Rn. 7). - BVerwG, 25.05.1984 - 8 C 108.82
Verwaltungsgerichtsverfahren - Revision - Anschlußrevision - Zulässigkeit - …
Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 29.07.1999 - 5 S 1603/97
Gegenstand des Antrags des Anschlußberufungsführers kann nicht ein anderer Streitgegenstand sein (…BVerwG, Urt. v. 18.03.1996 - 9 C 64.95 -, NVwZ-RR 1997, 253; BVerwG, Urt. v. 25.5.1984 - 8 C 108.82 - NJW 1985, 393 zur Anschlußrevision; BGH, Beschl. v. 17.12.1951, BGHZ 4, 229, 234/235;… Meyer-Ladewig in Schoch/Schmidt-Aßmann/Pietzner, VwGO, Kommentar, § 127 Rn. 5;… a.A. Happ in Eyermann, VwGO, 10. Auflage, § 127 Rn. 7). - VGH Baden-Württemberg, 11.05.1998 - 5 S 465/98
Zulässigkeitsvoraussetzungen für eine unselbständige Anschlußbeschwerde; Entfall …
Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 29.07.1999 - 5 S 1603/97
Die nach Ablauf der Frist zur Stellung eines Zulassungsantrages eingelegte unselbständige Anschlußberufung der Klägerin ist nach § 127 VwGO zwar grundsätzlich ohne Zulassung statthaft (VGH Bad.-Württ., Beschl. v. 20.07.1998 - 7 S 1125/98 -, NVwZ 1998, 1320; siehe auch Senatsbeschluß v. 11.05.1998 - 5 S 465/98 -, ESVGH 48, 250 = VBlBW 1998, 458), hier jedoch unzulässig, weil sie einen anderen als den mit der Hauptberufung verfolgten Streitgegenstand zur Überprüfung stellt. - BVerwG, 09.12.1994 - 8 C 28.92
Erschließungsbeitragsrecht: Unselbständige Kinderspielplätze als Bestandteile von …
- BVerwG, 18.03.1996 - 9 C 64.95
Verwaltungsprozeßrecht: Zulässigkeit der Anschlußberufung bei Zulassungsberufung …
- VGH Baden-Württemberg, 20.07.1998 - 7 S 1125/98
Anschlußrechtsmittel: Zulassungsfragen; Streitgegenstand
- VGH Baden-Württemberg, 09.05.1996 - 2 S 2730/95
Zulässigkeit einer unselbständigen Anschlußberufung
- VGH Baden-Württemberg, 13.10.2005 - 3 S 2521/04
Windenergieanlage; Schwarzwaldhochlage; Bauleitplanung; Erforderlichkeit; …
Diese Befreiungsmöglichkeit will einer rechtlichen Unausgewogenheit begegnen, die sich ergeben kann, wenn auf Grund der besonderen Umstände des Einzelfalles Anwendungsbereich und materielle Zielsetzung einer Vorschrift nicht miteinander übereinstimmen; in derartigen (Sonder-)Fällen soll der generelle und damit zwangsläufig auch schematische Geltungsanspruch der Vorschrift zugunsten der Einzelfallgerechtigkeit durchbrochen werden (VGH Bad.-Württ., Urteile vom 29.7.1999 - 5 S 1603/97 -, VBlBW 2000, 117 und vom 7.2.1997 - 5 S 3223/95 -, VBlBW 1997, 269).Es sollte u.a. gerade verhindert werden, dass Windenergieanlagen in diesem Gebiet errichtet werden (zu den allgemeinen Grundsätzen: VGH Bad.-Württ., Urteil vom 29.7.1999 - 5 S 1603/97 -, VBlBW 2000, 117; vgl. auch Thüringer Oberverwaltungsgericht, Urteil vom 6.6.1997 - 1 KO 570/94 -, NVwZ 1998, 983 m.w.N.).
- VGH Baden-Württemberg, 14.03.2011 - 5 S 644/09
Bekämpfung des Kormoranbestandes im südwestlichen Teil des Bodensees; …
In derartigen Sonderfällen soll der generelle und damit zwangsläufig auch schematische Geltungsanspruch der Vorschrift zugunsten der Einzelfallgerechtigkeit durchbrochen werden (VGH Bad.-Württ., Urt. v. 29.07.1999 - 5 S 1603/97 -, NuR 2000, 272;… Urt. v. 07.02.1997 - 5 S 3223/95 - VBlBW 1997, 269;… Urt. v. 13.10.2005 - 3 S 2521/94 -, juris Rdnr. 58 jeweils zu der wörtlich mit § 78 Abs. 1 Nr. 2 NatSchG übereinstimmenden Vorgängervorschrift des § 62 Abs. 1 Nr. 2 NatSchG BW a.F.). - VGH Baden-Württemberg, 02.02.2001 - 3 S 1000/99
Beachtung des Entwicklungsgebotes; Untersagung bestimmter Handlungen im …
Demgemäß bedarf es für den Erlass eines solchen Plans auch keiner Befreiung im Sinne des § 8 LSchVO i.V.m. den §§ 63, 62 NatSchG (vgl. zu den artenschutzrechtlichen Verboten des § 20 f. Abs. 1 BNatSchG sowie zur Befreiung nach § 31 Abs. 1 BNatSchG: BVerwG, Urteil vom 25.8.1997 - 4 NB 12.97 -, Buchholz 406.11, § 6 BauGB Nr. 7 = BRS 59, Nr. 29 = NVwZ-RR 1998, 162 ff.; wohl ebenso - aber im Ergebnis offen gelassen - zum Verhältnis zwischen Landschaftsschutzverordnung und Bebauungsplan: VGH Bad.-Württ., Urteil vom 28.7.1999 - 5 S 1603/97 -, VBlBW 2000, 117 ff. = NuR 2000, 272 ff.;… a.A. - allerdings vor der o.g. Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts - VGH Bad.-Württ., Urt. v. 09.05.1997 - 8 S 2357/96 - NVwZ-RR 1998, 422 = VBlBW 1998, 106 …und Urt. v. 13.06.1997 - 8 S 2799/96 - VBlBW 1998, 64).Denn dem Erfordernis der Vollzugsfähigkeit eines Bebauungsplans ist bereits dann genügt, wenn die Verwirklichung der in ihm vorgesehenen Festsetzungen durch Erteilung einer Befreiung von den Verboten der Landschaftsschutzverordnung ermöglicht werden kann, mithin materiell eine Befreiungslage gegeben ist (vgl. BVerwG…, Urteil vom 25.8.1997, a.a.O.; VGH Bad.-Württ., Urteil vom 28.7.1999, a.a.O.).
- OVG Brandenburg, 24.02.2004 - 4 A 777/01
Berufung, Anschlussberufung, Landwirtschaft und Ernährungswirtschaft, …
Die unbegrenzt mögliche unselbständige Anschließung an das Rechtsmittel der Gegenseite würde diese Beschränkung größtenteils wieder aufheben und eine Umgehung der trist- und darlegungsgebundenen Zulassung im Wege des Anschlussrechtsmittels eröffnen (vgl. BVerwG, Urteil vom 21. Januar 2003 - 1 C 5/02 -, BVerwGE 117, 332 [344]; Beschluss vom 18. Mai 1999 - 9 B 282/99 -, zit. n. JURIS; Urteil vom 18. März 1996 - 9 C 64/95 -, NVwZ-RR 1997, 253 [254]; OVG Münster, Urteil vom 2. März 2001 - 7 A 2983/98 -, NVwZ 2001, 1423; VGH Mannheim, VBlBW 2000, 117; OVG Hamburg, NVwZ-RR 1999, 145; OVG Koblenz, NVwZ 1999, 198 [200]; VGH Mannheim, Beschluss vom 20. Juli 1998 - 7 S 1125/98 -, NVwZ 1998, 1320 [1321]; VGH München, NVwZ-RR 1998, 9;… Kopp/Schenke, VwGO, 13. Aufl. 2003, § 127 Rdnr. 9;… Meyer-Ladewig, in: Schoch u. a., VwGO [Stand: Januar 2000], § 127 Rdnr. 6;… Redeker, VwGO, 13. Aufl. 2000, § 127 Rdnr. 2;… Bader, in: Bader u.a., VwGO, 1999, § 127 Rdnr. 12). - VGH Baden-Württemberg, 08.02.2001 - 5 S 2589/99
Bebauungsplan - Abwägung
Die Frage, ob die Veränderungsverbote des jeweiligen § 4 der beiden Landschaftsschutzverordnungen bereits dem Erlass des Bebauungsplans oder erst dem tatsächlichen Bau der Verbindungsstraße entgegenstehen (vgl. hierzu Senatsurt. v. 29.07.1999 - 5 S 1603/97 - m.w.N.), bedarf keiner Entscheidung. - VGH Bayern, 25.09.2003 - 12 B 99.3489
Erstattungspflicht des Trägers der Sozialhilfe des bisherigen Aufenthaltsortes …
Andernfalls wäre kaum Raum mehr für den Anwendungsbereich der vom Gesetz vorgesehenen Anschließung, auch wenn im Grundsatz das unselbstständige Anschlussrechtsmittel nur im Rahmen der Zulassung des Hauptrechtsmittels zulässig ist und das Anschlussrechtsmittel keinen anderen Streitgegenstand betreffen darf als das Hauptrechtsmittel selbst (vgl. BayVGH vom 20.5.1996 NVwZ-RR 1998, 9; VGH BW vom 29.7.1999 VBlBW 2000, 117;… Meyer-Ladewig, a.a.O., RdNrn. 5, 6 zu § 127;… Eyermann/Happ, a.a.O., RdNr. 7 zu § 127). - VGH Baden-Württemberg, 24.09.1999 - 5 S 823/97
Zulässigkeit einer bedingten unselbständigen Anschlußberufung; Ausfertigung eines …
Rn. 61 Die weitere Zulässigkeitsvoraussetzung der Anschlußberufungen, daß sie sich im Rahmen der Hauptberufung hält (…vgl. BVerwG, Urt. v. 18.03.1996 - 9 C 64.95 -, NVwZ-RR 1997, 253; Senatsurt. v. 29.07.1999 - 5 S 1603/97 - m.w.N.), ist hier im Hinblick auf die besondere prozessuale Fallgestaltung erfüllt. - VG Stuttgart, 16.03.2016 - 2 K 1666/15
Formell und materiell rechtmäßige Landschaftschutzverordnung; kein Anspruch auf …
Ebenso ist es eine Selbstverständlichkeit, dass die Ränder von Landschaftsschutzgebieten - zumal wenn sie für den Schutzzweck charakteristische Besonderheiten aufweisen - keine herabgesetzte Schutzwürdigkeit aufweisen (VGH Bad.-Württ., Urt. v. 29.07.1999 - 5 S 1603/97 - VBlBW 2000, 117 juris Rn. 30).
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Rechtsprechung
| VGH Hessen, 27.07.1999 - 12 UZ 2075/99.A |
Volltextveröffentlichungen (3)
- openjur.de
- Justiz Hessen
Art 16a Abs 1 GG, § 51 Abs 1 AuslG, § 78 Abs 3 Nr 2 AsylVfG
Rechtsmittelzulassung wegen Divergenz; Türkei: inländische Fluchtalternative für Kurden nicht im Rechtsmittelverfahren klärungsbedürftig - juris (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- VG Darmstadt, 16.04.1999 - 7 E 31271/95
- VGH Hessen, 27.07.1999 - 12 UZ 2075/99.A
Papierfundstellen
- ESVGH 50, 77 (Ls.)
Wird zitiert von ... (9) Zitiert selbst (21)
- BVerfG, 02.04.1996 - 2 BvR 2916/95
Feststellung einer Gruppenverfolgung und der inländischen Fluchtalternative für …
Auszug aus VGH Hessen, 27.07.1999 - 12 UZ 2075/99
Rn. 4 Es kommt für die Entscheidung über den Zulassungsantrag letztlich nicht darauf an, von welcher in der Zulassungsschrift bezeichneten Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts das angegriffene Urteil nach Ansicht des Klägers abweichen soll, ob von dem Beschluss der 1. Kammer des 2. Senats vom 2. April 1996 -- 2 BvR 2916/95 --, NVwZ-Beil.1996, 41 = BayVBl. 1996, 560 (Datum und Aktenzeichen angegeben im ersten Absatz der Begründung), von dem Kammerbeschluss des 2. Senats vom 23. März 1995 -- 2 BvR 492/95 und 493/95 --, AuAS 1996, 101 (Fundstelle angegeben im ersten Absatz der Begründung) oder vom Beschluss der 1. Kammer des 2. Senats vom 24. März 1997 -- 2 BvR 1024/95 --, EZAR 203 Nr. 9 = NVwZ-Beil.
Rn. 5 Die von dem Kläger zunächst genannte Entscheidung vom 2. April 1996 -- 2 BvR 2916/95 -- befasst sich zwar mit der Gruppenverfolgung von Kurden in der Türkei und mit der ihnen zur Verfügung stehenden inländischen Fluchtalternative, aus der näheren Begründung des Zulassungsantrags lässt sich aber eindeutig entnehmen, dass der Kläger eine andere Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts meint.
Rn. 6 Soweit der Kläger die Abweichung von einer in AuAS 1996, 101 veröffentlichten Entscheidung rügt, handelt es sich offenbar um ein Fehlzitat, das dadurch entstanden zu sein scheint, dass diese Fundstelle fälschlicherweise auf der JURIS CD-Rom für die Entscheidung vom 2. April 1996 angegeben wird, obwohl dort der Beschluss vom 23. März 1995 veröffentlicht ist.
Eine Abweichung von diesem Kammerbeschluss erscheint zumindest nach der in AuAS 1996, 101 veröffentlichten Begründung ausgeschlossen, weil sich die Kammer des Bundesverfassungsgerichts dort lediglich mit dem Briefwechsel zwischen dem Bundesminister des Innern und dem Innenminister der Türkei vom 10. März 1995 und dem Wegfall von Abschiebungshindernissen nach § 53 AuslG aufgrund einer etwaigen Suizidgefahr befasst.
- VGH Hessen, 14.10.1987 - 12 TE 1770/84
Auszug aus VGH Hessen, 27.07.1999 - 12 UZ 2075/99
Erforderlich ist hierfür nicht, dass die Abweichung bewusst oder gar vorsätzlich erfolgt; es genügt vielmehr ein Abgehen von der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts in der Weise, dass das Verwaltungsgericht dem Urteil erkennbar eine Rechtsauffassung zugrunde legt, die einem vom Bundesverwaltungsgericht aufgestellten Rechtssatz widerspricht (Hess. VGH, 10.07.1986 -- 10 TE 641/86 --; Hess. VGH, 14.10.1987 -- 12 TE 1770/84 --, EZAR 633 Nr. 13).Andererseits kann eine zur Berufungszulassung führende Abweichung dann nicht festgestellt werden, wenn das Verwaltungsgericht gegen vom Bundesverwaltungsgericht vertretene Grundsätze verstößt, indem es diese stillschweigend übergeht oder sie übersieht (vgl. dazu BVerwG, 23.08.1976 -- III B 2.76 --, Buchholz 310 § 132 VwGO Nr. 147), den Sachverhalt nicht in dem erforderlichen Umfang aufklärt, eine rechtlich gebotene Prüfung tatsächlicher Art unterläßt (Hess. VGH, 15.02.1995 -- 12 UZ 191/95 --, EZAR 633 Nr. 25 = AuAS 1995, 127) oder den festgestellten Sachverhalt fehlerhaft würdigt (vgl. dazu BVerwG, 17.01.1975 -- VI CB 133.74 --, Buchholz 310 § 132 VwGO Nr. 128) und damit Rechtsgrundsätze des Bundesverwaltungsgerichts unzutreffend auslegt oder anwendet; denn nicht jeder Rechtsverstoß in der Form einer unzutreffenden Auslegung oder Anwendung von Rechtsgrundsätzen gefährdet die Einheit der Rechtsprechung, die durch die Vorschrift des § 78 Abs. 3 Nr. 2 AsylVfG (ähnlich wie durch die Vorschrift des § 132 Abs. 2 Nr. 2 VwGO über die Divergenzrevision) gesichert werden soll (vgl. Hess. VGH, 14.10.1987 -- 12 TE 1770/84 --, EZAR 633 Nr. 13 m.w.N.).
Grundsätzliche Bedeutung im Sinne von § 78 Abs. 3 Nr. 1 AsylVfG hat eine Rechtsstreitigkeit nur dann, wenn sie eine rechtliche oder eine tatsächliche Frage aufwirft, die für die Berufungsinstanz entscheidungserheblich ist und über den Einzelfall hinaus im Interesse der Einheitlichkeit der Rechtsprechung einer Klärung bedarf (BVerwG, 31.07.1984 -- 9 C 46.84 --, BVerwGE 70, 24 = EZAR 633 Nr. 9; Hess. VGH, 27.12.1982 -- X TE 29/82 --, EZAR 633 Nr. 4 = NVwZ 1983, 237; Hess. VGH, 14.10.1987 -- 12 TE 1770/84 --, EZAR 633 Nr. 13).
- VGH Hessen, 27.12.1982 - X TE 29/82
Auszug aus VGH Hessen, 27.07.1999 - 12 UZ 2075/99
Insoweit ist mit dem Antrag nämlich nicht zureichend erläutert, aus welchen Gründen die Berufung zugelassen werden soll (vgl. BVerfG -- Kammer --, 19.08.1994 -- 2 BvR 719/93 --, EZAR 633 Nr. 24 = InfAuslR 1995, 15; Hess. VGH, 17.01.1983 -- X TE 29/82 --, EZAR 633 Nr. 5; OVG Nordrhein-Westfalen, 15.11.1982 -- 18 B 20044/82 --, EZAR 633 Nr. 1 = DÖV 1983, 430).Die Divergenzrüge kann im Hinblick auf die Funktion des Rechtsmittels der Berufung und die Aufgaben der Berufungsinstanz gerade in Asylstreitigkeiten -- ähnlich wie die grundsätzliche Bedeutung bei der Grundsatzberufung im Sinne des § 78 Abs. 3 Nr. 1 AsylVfG (vgl. dazu: BVerwG, 31.07.1984 -- 9 C 46.84 --, BVerwGE 70, 24 = EZAR 633 Nr. 9; Hess. VGH, 27.12.1982 -- X TE 29/82 --, EZAR 633 Nr. 4 = NVwZ 1983, 237) -- sowohl rechtliche als auch tatsächliche Fragenbereiche betreffen (…BVerwG, a.a.O.; Hess. VGH, 18.02.1985 -- 10 TE 263/83 --).
Grundsätzliche Bedeutung im Sinne von § 78 Abs. 3 Nr. 1 AsylVfG hat eine Rechtsstreitigkeit nur dann, wenn sie eine rechtliche oder eine tatsächliche Frage aufwirft, die für die Berufungsinstanz entscheidungserheblich ist und über den Einzelfall hinaus im Interesse der Einheitlichkeit der Rechtsprechung einer Klärung bedarf (BVerwG, 31.07.1984 -- 9 C 46.84 --, BVerwGE 70, 24 = EZAR 633 Nr. 9; Hess. VGH, 27.12.1982 -- X TE 29/82 --, EZAR 633 Nr. 4 = NVwZ 1983, 237; Hess. VGH, 14.10.1987 -- 12 TE 1770/84 --, EZAR 633 Nr. 13).
- BVerwG, 31.07.1984 - 9 C 46.84
Berufung - Zulassung - Bedeutung der Rechtssache - Verallgemeinerungsfähig - …
Auszug aus VGH Hessen, 27.07.1999 - 12 UZ 2075/99
Die Divergenzrüge kann im Hinblick auf die Funktion des Rechtsmittels der Berufung und die Aufgaben der Berufungsinstanz gerade in Asylstreitigkeiten -- ähnlich wie die grundsätzliche Bedeutung bei der Grundsatzberufung im Sinne des § 78 Abs. 3 Nr. 1 AsylVfG (vgl. dazu: BVerwG, 31.07.1984 -- 9 C 46.84 --, BVerwGE 70, 24 = EZAR 633 Nr. 9; Hess. VGH, 27.12.1982 -- X TE 29/82 --, EZAR 633 Nr. 4 = NVwZ 1983, 237) -- sowohl rechtliche als auch tatsächliche Fragenbereiche betreffen (…BVerwG, a.a.O.; Hess. VGH, 18.02.1985 -- 10 TE 263/83 --).Grundsätzliche Bedeutung im Sinne von § 78 Abs. 3 Nr. 1 AsylVfG hat eine Rechtsstreitigkeit nur dann, wenn sie eine rechtliche oder eine tatsächliche Frage aufwirft, die für die Berufungsinstanz entscheidungserheblich ist und über den Einzelfall hinaus im Interesse der Einheitlichkeit der Rechtsprechung einer Klärung bedarf (BVerwG, 31.07.1984 -- 9 C 46.84 --, BVerwGE 70, 24 = EZAR 633 Nr. 9; Hess. VGH, 27.12.1982 -- X TE 29/82 --, EZAR 633 Nr. 4 = NVwZ 1983, 237; Hess. VGH, 14.10.1987 -- 12 TE 1770/84 --, EZAR 633 Nr. 13).
- BVerfG, 24.03.1997 - 2 BvR 1024/95
Erfolgreiche Verfassungsbeschwerde eines sechzehnjährigen kurdischen …
Auszug aus VGH Hessen, 27.07.1999 - 12 UZ 2075/99
1996, 41 = BayVBl. 1996, 560 (Datum und Aktenzeichen angegeben im ersten Absatz der Begründung), von dem Kammerbeschluss des 2. Senats vom 23. März 1995 -- 2 BvR 492/95 und 493/95 --, AuAS 1996, 101 (Fundstelle angegeben im ersten Absatz der Begründung) oder vom Beschluss der 1. Kammer des 2. Senats vom 24. März 1997 -- 2 BvR 1024/95 --, EZAR 203 Nr. 9 = NVwZ-Beil.1997, 65 = InfAuslR 1997, 273 = AuAS 1997, 151 (nach Datum und Aktenzeichen zitiert und inhaltlich wiedergegeben im dritten Absatz der Begründung); denn in keinem Fall ist eine zur Zulassung der Berufung führende Divergenz dargelegt.
- BVerwG, 11.06.1999 - 5 PKH 38.99
Rechtsmittel
Auszug aus VGH Hessen, 27.07.1999 - 12 UZ 2075/99
Rn. 15 Dies gilt auch, soweit sich der Kläger auf den Beschluss des Verwaltungsgerichts Braunschweig vom 29. April 1999 -- 5 B 143/99 -- beruft, wonach dem Bundesamt für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge im Wege der einstweiligen Anordnung aufgegeben wurde, den zuständigen Behörden mitzuteilen, dass der dortige Antragsteller vorläufig nicht aufgrund der Mitteilung nach § 71 Abs. 5 AsylVfG in die Türkei abgeschoben werden dürfe. - BVerfG, 23.03.1995 - 2 BvR 492/95
Asylfolgeverfahren
Auszug aus VGH Hessen, 27.07.1999 - 12 UZ 2075/99
1996, 41 = BayVBl. 1996, 560 (Datum und Aktenzeichen angegeben im ersten Absatz der Begründung), von dem Kammerbeschluss des 2. Senats vom 23. März 1995 -- 2 BvR 492/95 und 493/95 --, AuAS 1996, 101 (Fundstelle angegeben im ersten Absatz der Begründung) oder vom Beschluss der 1. Kammer des 2. Senats vom 24. März 1997 -- 2 BvR 1024/95 --, EZAR 203 Nr. 9 = NVwZ-Beil. - BVerfG, 15.08.1994 - 2 BvR 719/93
Überspannung an die Anforderungen des Verfahrens nach § 78 AsylVfG
Auszug aus VGH Hessen, 27.07.1999 - 12 UZ 2075/99
Insoweit ist mit dem Antrag nämlich nicht zureichend erläutert, aus welchen Gründen die Berufung zugelassen werden soll (vgl. BVerfG -- Kammer --, 19.08.1994 -- 2 BvR 719/93 --, EZAR 633 Nr. 24 = InfAuslR 1995, 15; Hess. VGH, 17.01.1983 -- X TE 29/82 --, EZAR 633 Nr. 5; OVG Nordrhein-Westfalen, 15.11.1982 -- 18 B 20044/82 --, EZAR 633 Nr. 1 = DÖV 1983, 430). - BVerwG, 17.01.1975 - VI CB 133.74
Verwirkung von beamtenrechtlichen Ansprüchen - Nichtzulassungsbeschwerde gegen …
Auszug aus VGH Hessen, 27.07.1999 - 12 UZ 2075/99
Andererseits kann eine zur Berufungszulassung führende Abweichung dann nicht festgestellt werden, wenn das Verwaltungsgericht gegen vom Bundesverwaltungsgericht vertretene Grundsätze verstößt, indem es diese stillschweigend übergeht oder sie übersieht (vgl. dazu BVerwG, 23.08.1976 -- III B 2.76 --, Buchholz 310 § 132 VwGO Nr. 147), den Sachverhalt nicht in dem erforderlichen Umfang aufklärt, eine rechtlich gebotene Prüfung tatsächlicher Art unterläßt (Hess. VGH, 15.02.1995 -- 12 UZ 191/95 --, EZAR 633 Nr. 25 = AuAS 1995, 127) oder den festgestellten Sachverhalt fehlerhaft würdigt (vgl. dazu BVerwG, 17.01.1975 -- VI CB 133.74 --, Buchholz 310 § 132 VwGO Nr. 128) und damit Rechtsgrundsätze des Bundesverwaltungsgerichts unzutreffend auslegt oder anwendet; denn nicht jeder Rechtsverstoß in der Form einer unzutreffenden Auslegung oder Anwendung von Rechtsgrundsätzen gefährdet die Einheit der Rechtsprechung, die durch die Vorschrift des § 78 Abs. 3 Nr. 2 AsylVfG (ähnlich wie durch die Vorschrift des § 132 Abs. 2 Nr. 2 VwGO über die Divergenzrevision) gesichert werden soll (vgl. Hess. VGH, 14.10.1987 -- 12 TE 1770/84 --, EZAR 633 Nr. 13 m.w.N.). - VGH Hessen, 24.01.1994 - 12 UE 200/91
Zur Lage der Kurden in der Türkei - insbesondere zum Bestehen einer inländischen …
Auszug aus VGH Hessen, 27.07.1999 - 12 UZ 2075/99
Der beschließende Senat hat mit Urteil vom 24. Januar 1994 -- 12 UE 200/91 -- (NVwZ-RR 1994, 48) unter Auswertung zahlreicher Gutachten, amtlicher Auskünfte und anderer Erkenntnisgrundlagen sowie unter Berücksichtigung der Rechtsprechung anderer Gerichte festgestellt, dass Kurden in den Notstandsprovinzen der Türkei einer allgemeinen Gruppenverfolgung ausgesetzt sind, dass ihnen aber grundsätzlich in den übrigen Landesteilen sowohl unter Sicherheitsaspekten als auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten eine inländische Fluchtalternative zur Verfügung steht und sie diese Fluchtalternativen auch bei einer erzwungenen Rückkehr in die Türkei ohne Gefahr politischer Verfolgung erreichen können. - VGH Hessen, 07.12.1998 - 12 UE 232/97
Türkei: örtlich begrenzte Gruppenverfolgung der Kurden in den Notstandsprovinzen …
- VGH Hessen, 19.01.1998 - 12 UE 1624/95
Türkei: drohende Strafverfolgung kurdischer Volkszugehöriger bei Wiedereinreise
- BVerwG, 23.08.1976 - 3 B 2.76
Übersehen einer einschlägigen Norm; Divergenzentscheidung; …
- VGH Hessen, 07.12.1998 - 12 UE 2091/98
Türkei: Gruppenverfolgung der Kurden in den Notstandsprovinzen - örtlich …
- VGH Hessen, 12.06.1995 - 12 UZ 1178/95
Bundesbeauftragter für Asylangelegenheiten - Beteiligung erstmals im Rahmen des …
- VGH Hessen, 15.02.1995 - 12 UZ 191/95
Berufungszulassung wegen Divergenz in Asylrechtsstreitigkeiten
- VGH Hessen, 17.01.1996 - 10 UZ 3881/95
Abgrenzung der Beweismittel "sachverständiger Zeuge" und "Sachverständiger"; …
- VGH Hessen, 28.02.1994 - 12 UZ 2554/93
Zur Zulassung der Divergenzberufung im Asylstreitverfahren
- OVG Nordrhein-Westfalen, 05.11.1991 - 22 A 3120/91
Asylverfahren; Berufungszulassung; Divergenz; Endergebnis
- VGH Hessen, 10.07.1986 - 10 TE 641/86
- OVG Nordrhein-Westfalen, 15.11.1982 - 18 B 20044/82
- OVG Nordrhein-Westfalen, 25.01.2000 - 8 A 1292/96
Keine Gruppenverfolgung der Kurden in der Türkei
Rn. 546 Vgl. im Ergebnis ebenso für die "hochemotionalisierte" Zeit: OVG Mecklenburg-Vorpommern, Urteil vom 22. April 1999 - 3 L 3/95 -, S. 33 f.; HessVGH, Beschluss vom 27. Juli 1999 - 12 UZ 2075/99.A -.Rn. 1255 Vgl. hierzu die Nachweise im Einzelnen im Beschluss des Hess. VGH vom 27. Juli 1999 - 12 UZ 2075/99.A -, S. 7 ff.
3/1995, S. 18 f.; VGH BW, Urteil vom 7. Oktober 1999 - A 12 S 1021/97 -, S. 19 ff.; Urteil vom 22. Juli 1999 - A 12 S 1891/97 -, S. 68 ff.; OVG Bremen, Urteil vom 17. März 1999 - 2 BA 118/94 -, S. 80 ff. HmbOVG, Urteil vom 1. September 1999 - 5 Bf 2/92.A -, S. 68 ff. unter Auswertung von 20 "Referenzfällen"; Beschluss vom 25. Februar 1999 - Bf V 15/95 -, S. 26 ff; Hess. VGH, Beschluss vom 27. Juli 1999 - 12 UZ 2075/99.A -, S. 6 ff.; OVG Mecklenburg-Vorpommern, Urteil vom 22. April 1999 - 3 L 3/95 -, S. 35 ff.; NdsOVG, Urteil vom 28. Januar 1999 - 11 L 2251/96 -, S. 20 ff. (36 f.); OVG Rpf, Urteil vom 10. Juni 1999 - 10 A 11424/98.OVG -, S. 13 ff.; OVG Sachsen-Anhalt, Urteil vom 29. April 1999 - A 1 S 155/97 -, S. 19 ff. (21); Schl.-Holst.
- OVG Nordrhein-Westfalen, 25.01.2000 - 8 A 2221/96
Anerkennung eines Kurden aus Ostanatolien als Asylberechtigter; Bestehen einer …
Rn. 538 Vgl. im Ergebnis ebenso für die "hochemotionalisierte" Zeit: OVG Mecklenburg-Vorpommern, Urteil vom 22. April 1999 - 3 L 3/95 -, S. 33 f.; HessVGH, Beschluss vom 27. Juli 1999 - 12 UZ 2075/99.A -.Rn. 1247 Vgl. hierzu die Nachweise im Einzelnen im Beschluss des Hess. VGH vom 27. Juli 1999 - 12 UZ 2075/99.A -, S. 7 ff.
3/1995, S. 18 f.; VGH BW, Urteil vom 7. Oktober 1999 - A 12 S 1021/97 -, S. 19 ff.; Urteil vom 22. Juli 1999 - A 12 S 1891/97 -, S. 68 ff.; OVG Bremen, Urteil vom 17. März 1999 - 2 BA 118/94 -, S. 80 ff. HmbOVG, Urteil vom 1. September 1999 - 5 Bf 2/92.A -, S. 68 ff. unter Auswertung von 20 "Referenzfällen"; Beschluss vom 25. Februar 1999 - Bf V 15/95 -, S. 26 ff; Hess. VGH, Beschluss vom 27. Juli 1999 - 12 UZ 2075/99.A -, S. 6 ff.; OVG Mecklenburg-Vorpommern, Urteil vom 22. April 1999 - 3 L 3/95 -, S. 35 ff.; NdsOVG, Urteil vom 28. Januar 1999 - 11 L 2251/96 -, S. 20 ff. (36 f.); OVG Rpf, Urteil vom 10. Juni 1999 - 10 A 11424/98.OVG -, S. 13 ff.; OVG Sachsen-Anhalt, Urteil vom 29. April 1999 - A 1 S 155/97 -, S. 19 ff. (21); Schl.-Holst.
- BVerfG, 10.02.2001 - 2 BvR 1384/99
Ablehnung eines Asylantrags wegen Verdacht der Beteiligung an einer Straftat
Denn zum gegenwärtigen Zeitpunkt wird eine landesweite Gruppenverfolgung der Kurden in der Türkei im Hinblick auf das Bestehen einer inländischen Fluchtalternative im Westen der Türkei auch für Kurden aus den Notstandsprovinzen von einer gefestigten obergerichtlichen Rechtsprechung - unter Einschluss des hier zuständigen Hessischen Verwaltungsgerichtshofs - verneint (vgl. Hessischer Verwaltungsgerichtshof, Urteil vom 27. Januar 1999, ESVGH 49, 160; Beschluss vom 27. Juli 1999, ESVGH 50, 77; Urteil vom 27. März 2000, nur in JURIS veröffentlicht).
- OVG Nordrhein-Westfalen, 15.09.1999 - 8 A 2285/99
Keine Gruppenverfolgung der Kurden in der Türkei
Rn. 75 Vgl. hierzu die Nachweise im einzelnen im Beschluß des Hess. VGH vom 27. Juli 1999 - 12 UZ 2075/99.A -. - OVG Niedersachsen, 18.01.2000 - 11 L 3404/99
Asyl; Asylantragsteller; Asylbewerber; Exilpolitik; exilpolitische Aktivität; …
An dieser Einschätzung ist auch unter Berücksichtigung der Ereignisse im Anschluss an die Verhaftung und spätere Verurteilung des PKK-Vorsitzenden Öcalan festzuhalten (ebenso aus jüngster Zeit Hess.VGH, Beschl. v. 27.7.1999 - 12 UZ 2075/99.A - OVG NW, Beschl. v. 15.9.1999 - 8 A 2285/99.A - OVG Rhl.-Pf., Urt. v. 17.9.1999 - 10 A 12219/98.OVG - VGH Bad.-Württ., Urt. v. 7.10.1999 - A 12 S 1021/97 -). - OVG Nordrhein-Westfalen, 22.01.2002 - 19 A 1609/00
Anspruch auf rechtliches Gehör ; Auskunft des Auswärtigen Amtes ; Ausschöpfung …
Rn. 44 vgl. hierzu Hessischer VGH, Beschlüsse vom 27. Juli 1999 - 12 UZ 2075/99.A -, juris, Dok.-Nr. MWRE108259900, und 28. Februar 1994 - 12 UZ 2554/93 -, NVwZ-RR 1995, 56 (56), jeweils m. w. N.,. - VG Gießen, 15.12.2000 - 10 E 31580/98
TÜRKEI; KURDEN; VERFOLGUNG; EXILAKTIVITÄTEN; PKK; ASYLRELEVANZ; FOLGEVERFAHREN; …
Rn. 26 Dem Gericht liegen nach derzeitiger Erkenntnislage auch keinerlei greifbare Anhaltspunkte dazu vor, dass es infolge der Inhaftierung des PKK-Führers Öcalan zu Vorfällen gekommen ist, die eine andere rechtliche Würdigung erfordern könnten (vgl. insbesondere AA, Lageberichte vom 07.09.1999 und 22.06.2000; vgl. hierzu auch Hess.VGH vom 27.07.1999, 12 UZ 2075/99; OVG Rheinland-Pfalz vom 11.06.1999, 10 A 11424/98; OVG NRW vom 15.09.1999, 8 A 2285/99; OVG des Saarlandes vom 18.08.1999, 9 Q 66/98; Hamburgisches OVG vom 03.12.1999, 5 Bf 5/95; VGH Baden-Württemberg vom 10.11.1999, A 12 S 2013/97; Niedersächsisches OVG vom 16.02.1999, 11 L 5163/98). - VG Gießen, 05.05.2000 - 10 E 32340/97
Asylrechtsausschluss wegen terroristischer Aktivitäten; hier: Türkei - Tätigkeit …
Rn. 39 Dem Gericht liegen nach derzeitiger Erkenntnislage auch keinerlei greifbare Anhaltspunkte dazu vor, dass es infolge der Inhaftierung des PKK-Führers Öcalan zu Vorfällen gekommen ist, die eine andere rechtliche Würdigung erfordern könnten (vgl. insbesondere AA, Lagebericht vom 07.09.1999; vgl. hierzu auch HessVGH vom 27.07.1999, 12 UZ 2075/99; OVG Rheinland-Pfalz vom 11.06.1999, 10 A 11424/98; OVG Nordrhein-Westfalen vom 15.09.1999, 8 A 2285/99; Saarländisches OVG vom 18.08.1999, 9 Q 66/98; OVG Hamburg vom 01.09.1999, 5 Bf 2/92; Niedersächsisches OVG vom 16.02.1999, 11 L 5163/98; OVG Bremen vom 11.12.1998, 2 BA 49/95). - OVG Niedersachsen, 09.09.1999 - 11 L 3312/99
Rechtliches Gehör;; Auswärtiges Amt; Beweisantrag; Gehör, rechtliches; Kurden; …
Es fehlt an substantiierten Hinweisen auf eine entscheidungserhebliche Verschlechterung der Sicherheitslage für kurdische Volkszugehörige im Westen der Türkei nach der Verhaftung und Verurteilung des PKK-Vorsitzenden Öcalan (ebenso Hess. VGH, Beschl. v. 27.7.1999 - 12 UZ 2075/99.A -).
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