Rechtsprechung
| OLG Hamm, 10.12.2009 - I-15 Wx 344/08 |
Volltextveröffentlichungen (5)
- openjur.de
- NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
- Deutsches Notarinstitut
BGB § 2270 Abs. 2
Zur Frage, ob wechselbezügliche Verfügungen vorliegen, wenn Patenkind, zu dem normale familiäre Beziehungen gepflegt werden, in gemeinschaftlichem Testament zum Erben eingesetzt wird - rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
BGB § 2270 Abs. 2
Anforderungen an die Wechselbezüglichkeit der Verfügungen von Ehegatten von Todes wegen - juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (2)
- gruner-siegel-partner.de (Kurzinformation)
Wechselbezüglichkeit der Verfügungen von Ehegatten von Todes wegen
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
Anforderungen an die Wechselbezüglichkeit der Verfügungen von Ehegatten von Todes wegen
Verfahrensgang
- LG Bielefeld - 23 T 736/07
- OLG Hamm, 10.12.2009 - I-15 Wx 344/08
Papierfundstellen
- FGPrax 2010, 136
- FamRZ 2010, 1201
Wird zitiert von ... (8) Zitiert selbst (6)
- KG, 16.02.1993 - 1 W 6261/91
Auslegung eines Testaments
Auszug aus OLG Hamm, 10.12.2009 - 15 Wx 344/08
Nach der allgemeinen Lebenserfahrung soll nämlich in einem solchen Fall der Überlebende in der Regel das Recht behalten, die Schlusserbeinsetzung seiner eigenen Verwandten zu ändern, insbesondere im Hinblick auf eine mögliche Verschlechterung seiner Beziehungen zu den Bedachten (BayObLG FamRZ 1985, 1287, 1289; KG OLGZ 1993, 398, 401; OLG Brandenburg FamRZ 1999, 1541, 1543; OLG Koblenz FamRZ 2007, 1917, 1918;… Palandt/Edenhofer, BGB, 68. Aufl., § 2270, Rz. 6;… Erman/Schmidt, BGB, 12. Aufl., § 2270, Rz. 2;… Litzenburger in Bamberger/Roth, BGB, 2. Aufl., § 2270, Rz. 12).Es entspricht allgemeiner Ansicht, dass an den Begriff des "Nahestehens" im Sinne des § 2270 Abs. 2 BGB strenge Anforderungen zu stellen sind, um die gesetzliche Vermutung nicht zur gesetzlichen Regel werden zu lassen (Senat FamRZ 2001, 1647, 1649; BayObLGZ 1982, 474, 478; BayObLG FamRZ 1991, 1232, 1234; KG OLGZ 1993, 398, 403; OLG Brandenburg FamRZ 1999, 1541, 1543; OLG Koblenz FamRZ 2007, 1917, 1918;… Palandt/ Edenhofer, BGB, 68. Aufl., § 2270, Rz. 9;… Litzenburger in Bamberger/Roth, BGB, 2. Aufl., § 2270, Rz. 21;… Soergel/Wolf, BGB, 13. Aufl., § 2270, Rz. 7;… Staudinger/Kanzleiter, BGB, Neubearbeitung 2006, § 2270, Rz. 31;… Musielak in Münchener Kommentar zum BGB, 4. Aufl., § 2270, Rz. 13;… Erman/Schmidt, BGB, 12. Aufl., § 2270, Rz. 5).
- OLG Koblenz, 13.12.2006 - 2 U 80/06
Auslegung des § 2270 Abs. 2 BGB zu dem anderen Ehegatten nahe stehenden Personen
Auszug aus OLG Hamm, 10.12.2009 - 15 Wx 344/08
Nach der allgemeinen Lebenserfahrung soll nämlich in einem solchen Fall der Überlebende in der Regel das Recht behalten, die Schlusserbeinsetzung seiner eigenen Verwandten zu ändern, insbesondere im Hinblick auf eine mögliche Verschlechterung seiner Beziehungen zu den Bedachten (BayObLG FamRZ 1985, 1287, 1289; KG OLGZ 1993, 398, 401; OLG Brandenburg FamRZ 1999, 1541, 1543; OLG Koblenz FamRZ 2007, 1917, 1918;… Palandt/Edenhofer, BGB, 68. Aufl., § 2270, Rz. 6;… Erman/Schmidt, BGB, 12. Aufl., § 2270, Rz. 2;… Litzenburger in Bamberger/Roth, BGB, 2. Aufl., § 2270, Rz. 12).Es entspricht allgemeiner Ansicht, dass an den Begriff des "Nahestehens" im Sinne des § 2270 Abs. 2 BGB strenge Anforderungen zu stellen sind, um die gesetzliche Vermutung nicht zur gesetzlichen Regel werden zu lassen (Senat FamRZ 2001, 1647, 1649; BayObLGZ 1982, 474, 478; BayObLG FamRZ 1991, 1232, 1234; KG OLGZ 1993, 398, 403; OLG Brandenburg FamRZ 1999, 1541, 1543; OLG Koblenz FamRZ 2007, 1917, 1918;… Palandt/ Edenhofer, BGB, 68. Aufl., § 2270, Rz. 9;… Litzenburger in Bamberger/Roth, BGB, 2. Aufl., § 2270, Rz. 21;… Soergel/Wolf, BGB, 13. Aufl., § 2270, Rz. 7;… Staudinger/Kanzleiter, BGB, Neubearbeitung 2006, § 2270, Rz. 31;… Musielak in Münchener Kommentar zum BGB, 4. Aufl., § 2270, Rz. 13;… Erman/Schmidt, BGB, 12. Aufl., § 2270, Rz. 5).
- OLG Hamm, 25.01.2001 - 15 W 218/00
Gemeinschaftliches Testament - Wechselbezüglichkeit von Verfügungen - …
Auszug aus OLG Hamm, 10.12.2009 - 15 Wx 344/08
Rn. 32 Letztwillige Verfügungen, die Ehegatten in einem gemeinschaftlichen Testament getroffen haben, sind gemäß § 2270 Abs. 1 BGB wechselbezüglich, wenn anzunehmen ist, dass die Verfügung des einen nicht ohne die Verfügung des anderen getroffen worden wäre, wenn also jede der beiden Verfügungen mit Rücksicht auf die andere getroffen worden ist und nach dem Willen der gemeinschaftlich Testierenden die eine mit der anderen stehen und fallen soll, wobei der Wille der Ehegatten zum Zeitpunkt der Testamentserrichtung maßgeblich ist (vgl. etwa Senat FamRZ 2001, 1647,.Es entspricht allgemeiner Ansicht, dass an den Begriff des "Nahestehens" im Sinne des § 2270 Abs. 2 BGB strenge Anforderungen zu stellen sind, um die gesetzliche Vermutung nicht zur gesetzlichen Regel werden zu lassen (Senat FamRZ 2001, 1647, 1649; BayObLGZ 1982, 474, 478; BayObLG FamRZ 1991, 1232, 1234; KG OLGZ 1993, 398, 403; OLG Brandenburg FamRZ 1999, 1541, 1543; OLG Koblenz FamRZ 2007, 1917, 1918;… Palandt/ Edenhofer, BGB, 68. Aufl., § 2270, Rz. 9;… Litzenburger in Bamberger/Roth, BGB, 2. Aufl., § 2270, Rz. 21;… Soergel/Wolf, BGB, 13. Aufl., § 2270, Rz. 7;… Staudinger/Kanzleiter, BGB, Neubearbeitung 2006, § 2270, Rz. 31;… Musielak in Münchener Kommentar zum BGB, 4. Aufl., § 2270, Rz. 13;… Erman/Schmidt, BGB, 12. Aufl., § 2270, Rz. 5).
- OLG Brandenburg, 12.05.1998 - 10 U 35/97
Anspruch auf Übereignung eines Grundstücks; Gemeinschaftliches Testament ; …
Auszug aus OLG Hamm, 10.12.2009 - 15 Wx 344/08
Nach der allgemeinen Lebenserfahrung soll nämlich in einem solchen Fall der Überlebende in der Regel das Recht behalten, die Schlusserbeinsetzung seiner eigenen Verwandten zu ändern, insbesondere im Hinblick auf eine mögliche Verschlechterung seiner Beziehungen zu den Bedachten (BayObLG FamRZ 1985, 1287, 1289; KG OLGZ 1993, 398, 401; OLG Brandenburg FamRZ 1999, 1541, 1543; OLG Koblenz FamRZ 2007, 1917, 1918;… Palandt/Edenhofer, BGB, 68. Aufl., § 2270, Rz. 6;… Erman/Schmidt, BGB, 12. Aufl., § 2270, Rz. 2;… Litzenburger in Bamberger/Roth, BGB, 2. Aufl., § 2270, Rz. 12).Es entspricht allgemeiner Ansicht, dass an den Begriff des "Nahestehens" im Sinne des § 2270 Abs. 2 BGB strenge Anforderungen zu stellen sind, um die gesetzliche Vermutung nicht zur gesetzlichen Regel werden zu lassen (Senat FamRZ 2001, 1647, 1649; BayObLGZ 1982, 474, 478; BayObLG FamRZ 1991, 1232, 1234; KG OLGZ 1993, 398, 403; OLG Brandenburg FamRZ 1999, 1541, 1543; OLG Koblenz FamRZ 2007, 1917, 1918;… Palandt/ Edenhofer, BGB, 68. Aufl., § 2270, Rz. 9;… Litzenburger in Bamberger/Roth, BGB, 2. Aufl., § 2270, Rz. 21;… Soergel/Wolf, BGB, 13. Aufl., § 2270, Rz. 7;… Staudinger/Kanzleiter, BGB, Neubearbeitung 2006, § 2270, Rz. 31;… Musielak in Münchener Kommentar zum BGB, 4. Aufl., § 2270, Rz. 13;… Erman/Schmidt, BGB, 12. Aufl., § 2270, Rz. 5).
- BayObLG, 10.04.1991 - BReg. 1a Z 60/90
Bindung des überlebenden Ehegatten an den Inhalt der Schlusserbenanordnung beim …
Auszug aus OLG Hamm, 10.12.2009 - 15 Wx 344/08
Es entspricht allgemeiner Ansicht, dass an den Begriff des "Nahestehens" im Sinne des § 2270 Abs. 2 BGB strenge Anforderungen zu stellen sind, um die gesetzliche Vermutung nicht zur gesetzlichen Regel werden zu lassen (Senat FamRZ 2001, 1647, 1649; BayObLGZ 1982, 474, 478; BayObLG FamRZ 1991, 1232, 1234; KG OLGZ 1993, 398, 403; OLG Brandenburg FamRZ 1999, 1541, 1543; OLG Koblenz FamRZ 2007, 1917, 1918;… Palandt/ Edenhofer, BGB, 68. Aufl., § 2270, Rz. 9;… Litzenburger in Bamberger/Roth, BGB, 2. Aufl., § 2270, Rz. 21;… Soergel/Wolf, BGB, 13. Aufl., § 2270, Rz. 7;… Staudinger/Kanzleiter, BGB, Neubearbeitung 2006, § 2270, Rz. 31;… Musielak in Münchener Kommentar zum BGB, 4. Aufl., § 2270, Rz. 13;… Erman/Schmidt, BGB, 12. Aufl., § 2270, Rz. 5). - BayObLG, 31.12.1982 - BReg. 1 Z 98/82
Auszug aus OLG Hamm, 10.12.2009 - 15 Wx 344/08
Es entspricht allgemeiner Ansicht, dass an den Begriff des "Nahestehens" im Sinne des § 2270 Abs. 2 BGB strenge Anforderungen zu stellen sind, um die gesetzliche Vermutung nicht zur gesetzlichen Regel werden zu lassen (Senat FamRZ 2001, 1647, 1649; BayObLGZ 1982, 474, 478; BayObLG FamRZ 1991, 1232, 1234; KG OLGZ 1993, 398, 403; OLG Brandenburg FamRZ 1999, 1541, 1543; OLG Koblenz FamRZ 2007, 1917, 1918;… Palandt/ Edenhofer, BGB, 68. Aufl., § 2270, Rz. 9;… Litzenburger in Bamberger/Roth, BGB, 2. Aufl., § 2270, Rz. 21;… Soergel/Wolf, BGB, 13. Aufl., § 2270, Rz. 7;… Staudinger/Kanzleiter, BGB, Neubearbeitung 2006, § 2270, Rz. 31;… Musielak in Münchener Kommentar zum BGB, 4. Aufl., § 2270, Rz. 13;… Erman/Schmidt, BGB, 12. Aufl., § 2270, Rz. 5).
- OLG Frankfurt, 11.03.2016 - 21 W 152/15
Zu den Anforderungen an ein im Sinne von § 2271 Abs. 2 BGB bestehendes …
Dabei sind an den Begriff hohe Anforderungen zu stellen, um die Vermutung nicht zur gesetzlichen Regel werden zu lassen (vgl. OLG Hamm FamRZ 2010, 1201;… Palandt/Weidlich, BGB, 74. Aufl., § 2270 Rn 9). - KG, 10.07.2018 - 6 W 35/18
Gemeinschaftliches Testament: Keine Wechselbezugsbindung bei späterer Enterbung …
Denn die Beteiligte zu 2. war nicht mit dem zweiten Ehemann der Erblasserin verwandt und es sind auch keine Anhaltspunkte dafür vorgetragen oder sonst erkennbar, dass zwischen ihr und dem zweiten Ehemann der Erblasserin ein konkretes Näheverhältnis im Sinne dieser Vorschrift - an dessen Feststellung grundsätzlich hohe Anforderungen zu stellen sind, um die Vermutung nicht zur gesetzlichen Regelung werden zu lassen (OLG Hamm FamRZ 2010, 1201 - 1203, zitiert nach juris, dort Rdz. 33 m.w.N.) - bestand. - OLG Brandenburg, 18.02.2020 - 3 W 9/20
Nichtanwendbarkeit der Auslegungsregel des § 2270 Abs. 2 BGB
Ist nämlich der Schlusserbe nur mit dem überlebenden Ehegatten verwandt, entspricht es der Lebenserfahrung, dass der vorversterbende Ehegatte seinem Partner regelmäßig das Recht belassen will, als Überlebender jederzeit die Einsetzung des Schlusserben zu ändern, insbesondere im Fall einer Verschlechterung seiner persönlichen Beziehungen zu dem Bedachten (BayObLG FamRZ 1985, 1287; FamRZ 1991, 1232; OLG Hamm FamRZ 2010, 1201; KG OLGZ 93, 398; OLG München FamRZ 2007, 2111).
- OLG Köln, 13.04.2023 - 2 Wx 259/22
Auslegung eines gemeinschaftlichen Testaments hinsichtlich der …
Rn. 109 vom 10.12.2009 - 15 Wx 344/08, Rn. 33 nach juris). - OLG Düsseldorf, 11.09.2014 - 3 Wx 128/13
Auslegung eines Ehegattentestaments hinsichtlich der Wechselbezüglichkeit einer …
Rn. 58 Enthält das gemeinschaftliche Testament keine klare und eindeutige Anordnung zur Wechselbezüglichkeit, so ist diese nach den allgemeinen Auslegungsgrundsätzen und für jede Verfügung gesondert zu ermitteln (BGH, NJW-RR 1987, 1410; OLG Hamm FGPrax 2010, 136). - OLG Schleswig, 05.09.2011 - 3 Wx 64/10
Erstreckung der Wechselbezüglichkeit der Schlusserbeneinsetzung auf die …
Im Gegenteil entspricht es der Lebenserfahrung, dass regelmäßig ein Ehegatte dem anderen das Recht belassen will, die Einsetzung derjenigen Schlusserben zu ändern, die nur mit dem überlebenden Ehegatten verwandt sind (Senat, B. v. 04.03.2011 - 3 U 108/10 - S. 6 f;… BayObLG, FamRZ 2001, 1734 , bei juris Rn. 49; OLG Nürnberg, ZEV 2010, 411, 413; OLG Hamm, FamRZ 2010, 1201 ;… MüKoBGB/Musielak, 5. Aufl. 2010, § 2270 Rn. 14;… Staudinger/Kanzleiter, Bearb. 2006, § 2270 Rn. 28). - KG, 25.08.2015 - 6 W 30/15
Gemeinschaftlichen Testament: Wechselbezüglichkeit der Schlusserbeneinsetzung …
Diese Kriterien der Rechtsprechung (vgl. OLG Hamm FamRZ 2010, 1201 ff - zitiert nach juris: Rdnr. 33; OLG Koblenz FamRZ 2007, 1917 f. - zitiert nach juris: Rdnr. 5; KG FamRZ 1993, 1251 ff - zitiert nach juris: Rdnr. 11; … - OLG Hamm, 06.10.2014 - 10 W 194/13
Wechselbezüglichkeit der Erbeinsetzung eines Nachbarkindes in einem …
Dies gilt auch dann, wenn das Verhältnis durch regelmäßige Treffen, gemeinsame Freizeitaktivitäten und die Teilnahme an Familienfeiern regelmäßig gepflegt wird (vgl. OLG Hamm, Beschl. v. 10.12.2009, 15 Wx 344/08, juris Rn. 33).
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Rechtsprechung
| OLG Frankfurt, 12.08.2009 - 5 WF 154/09 |
Volltextveröffentlichungen (5)
- openjur.de
- Justiz Hessen
§ 621 Abs 1 Nr 2 BGB, § 567 ZPO
Gerichtliche Umgangsrechtsregelung: Zulässigkeit einer Untätigkeitsbeschwerde - rechtsportal.de
BGB § 621 Abs. 1 Nr. 2; ZPO § 567
Zulässigkeit der Untätigkeitsbeschwerde im Umgangsregelungsverfahren - Wolters Kluwer (Leitsatz und Volltext)
Möglichkeit der Erhebung einer Untätigkeitsbeschwerde im familiengerichtlichen Verfahren
- juris (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- AG Frankfurt/Main - 479 F 7211/07
- OLG Frankfurt, 12.08.2009 - 5 WF 154/09
Papierfundstellen
- FGPrax 2010, 136
- FamRZ 2009, 2021
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (10)
- EGMR, 04.12.2008 - 44036/02
Rechtssache A. gegen DEUTSCHLAND
Auszug aus OLG Frankfurt, 12.08.2009 - 5 WF 154/09
Im Hinblick auf die neuere Rechtsprechung des BVerfG (FamRZ 2001, 753; NJW 2003, 2672) und des EuG H MR (NJW 2001, 2694; FamRZ 2009, 1037 LS) scheint allerdings fraglich, ob diese Auffassung noch uneingeschränktaufrecht zu erhalten ist.Es lässt sich jedenfalls bislang zumindest ein praktisches Bedürfnis für einen effektiven Rechtsschutz gegen überlange Verfahrensdauer feststellen, sofern man eine mangelnde zeitgerechte Förderung des Verfahrens konventions- und verfassungskonform einer Aussetzung des Verfahrens gleichsetzt, die sowohl nach § 252 ZPO als auch nach § 21 II FamFG der Anfechtbarkeit unterliegt (vgl Anm Rixe zu EuGHMR, Urteil vom 4.12.2008, Nr. 44036/02 in FamRZ 2009, 1037).
- EGMR, 26.10.2000 - 30210/96
Ableitung einer allgemeinen Verpflichtung zur Entlassung eines …
Auszug aus OLG Frankfurt, 12.08.2009 - 5 WF 154/09
Im Hinblick auf die neuere Rechtsprechung des BVerfG (FamRZ 2001, 753; NJW 2003, 2672) und des EuG H MR (NJW 2001, 2694; FamRZ 2009, 1037 LS) scheint allerdings fraglich, ob diese Auffassung noch uneingeschränktaufrecht zu erhalten ist. - BVerfG, 11.12.2000 - 1 BvR 661/00
Gewährung effektiven Rechtsschutzes in kindschaftsrechtlichen Verfahren
Auszug aus OLG Frankfurt, 12.08.2009 - 5 WF 154/09
Im Hinblick auf die neuere Rechtsprechung des BVerfG (FamRZ 2001, 753; NJW 2003, 2672) und des EuG H MR (NJW 2001, 2694; FamRZ 2009, 1037 LS) scheint allerdings fraglich, ob diese Auffassung noch uneingeschränktaufrecht zu erhalten ist.
- BVerfG, 16.01.2003 - 1 BvR 2222/02
Erschöpfung des Rechtswegs bei Untätigkeit der Gerichte
Auszug aus OLG Frankfurt, 12.08.2009 - 5 WF 154/09
Im Hinblick auf die neuere Rechtsprechung des BVerfG (FamRZ 2001, 753; NJW 2003, 2672) und des EuG H MR (NJW 2001, 2694; FamRZ 2009, 1037 LS) scheint allerdings fraglich, ob diese Auffassung noch uneingeschränktaufrecht zu erhalten ist. - OLG Frankfurt, 30.01.2007 - 3 WF 232/06
Sorgerechtsverfahren: Zulässigkeit einer Untätigkeitsbeschwerde
Auszug aus OLG Frankfurt, 12.08.2009 - 5 WF 154/09
Dies ist dann zu bejahen, wenn die Art der Behandlung des Verfahrens zu einer über das Normalmaß hinausgehenden, unzumutbaren Verzögerung einer Entscheidung führt, die im Ergebnis einer durch Untätigkeit verursachten willkürlichen Rechtsverweigerung bzw. einer Art stillschweigender Aussetzung des Verfahrens gleichkommt (Vgl. OLG Frankfurt vom 31.1.2006 Az 3 WF 295/05, vom 30.1.2007 FamRZ 2007, 1030 vom 10.8.2007 4 WF 72/07 …und vom 20. November 2008 5 WF 199/08, so wohl auch Baumbach/Hartmann, ZPO, 64. Aufl., § 127 Rz. 34 f m. w. N.;… Zöller/Philippi, ZPO, 25. Aufl., § 127 Rdnr. 11 m. w. N.; Schneider, MDR 1968, 254; 1998, 1368; OLG Zweibrücken, NJW-RR 2003, 1653). - OLG Zweibrücken, 10.09.2002 - 4 W 65/02
Prozesskostenhilfeentscheidung: Untätigkeitsbeschwerde gegen die unzumutbare …
Auszug aus OLG Frankfurt, 12.08.2009 - 5 WF 154/09
Dies ist dann zu bejahen, wenn die Art der Behandlung des Verfahrens zu einer über das Normalmaß hinausgehenden, unzumutbaren Verzögerung einer Entscheidung führt, die im Ergebnis einer durch Untätigkeit verursachten willkürlichen Rechtsverweigerung bzw. einer Art stillschweigender Aussetzung des Verfahrens gleichkommt (Vgl. OLG Frankfurt vom 31.1.2006 Az 3 WF 295/05, vom 30.1.2007 FamRZ 2007, 1030 vom 10.8.2007 4 WF 72/07 …und vom 20. November 2008 5 WF 199/08, so wohl auch Baumbach/Hartmann, ZPO, 64. Aufl., § 127 Rz. 34 f m. w. N.;… Zöller/Philippi, ZPO, 25. Aufl., § 127 Rdnr. 11 m. w. N.; Schneider, MDR 1968, 254; 1998, 1368; OLG Zweibrücken, NJW-RR 2003, 1653). - BGH, 15.11.1967 - 3 StR 26/66
Weiterleitung von Schriften rechtsradikalen und antisemitischen Inhalts - …
Auszug aus OLG Frankfurt, 12.08.2009 - 5 WF 154/09
Dies ist dann zu bejahen, wenn die Art der Behandlung des Verfahrens zu einer über das Normalmaß hinausgehenden, unzumutbaren Verzögerung einer Entscheidung führt, die im Ergebnis einer durch Untätigkeit verursachten willkürlichen Rechtsverweigerung bzw. einer Art stillschweigender Aussetzung des Verfahrens gleichkommt (Vgl. OLG Frankfurt vom 31.1.2006 Az 3 WF 295/05, vom 30.1.2007 FamRZ 2007, 1030 vom 10.8.2007 4 WF 72/07 …und vom 20. November 2008 5 WF 199/08, so wohl auch Baumbach/Hartmann, ZPO, 64. Aufl., § 127 Rz. 34 f m. w. N.;… Zöller/Philippi, ZPO, 25. Aufl., § 127 Rdnr. 11 m. w. N.; Schneider, MDR 1968, 254; 1998, 1368; OLG Zweibrücken, NJW-RR 2003, 1653). - OLG Frankfurt, 26.06.2007 - 4 WF 72/07
Voraussetzungen einer Untätigkeitsbeschwerde
Auszug aus OLG Frankfurt, 12.08.2009 - 5 WF 154/09
Dies ist dann zu bejahen, wenn die Art der Behandlung des Verfahrens zu einer über das Normalmaß hinausgehenden, unzumutbaren Verzögerung einer Entscheidung führt, die im Ergebnis einer durch Untätigkeit verursachten willkürlichen Rechtsverweigerung bzw. einer Art stillschweigender Aussetzung des Verfahrens gleichkommt (Vgl. OLG Frankfurt vom 31.1.2006 Az 3 WF 295/05, vom 30.1.2007 FamRZ 2007, 1030 vom 10.8.2007 4 WF 72/07 …und vom 20. November 2008 5 WF 199/08, so wohl auch Baumbach/Hartmann, ZPO, 64. Aufl., § 127 Rz. 34 f m. w. N.;… Zöller/Philippi, ZPO, 25. Aufl., § 127 Rdnr. 11 m. w. N.; Schneider, MDR 1968, 254; 1998, 1368; OLG Zweibrücken, NJW-RR 2003, 1653). - OLG Frankfurt, 31.01.2006 - 3 WF 295/05
Auszug aus OLG Frankfurt, 12.08.2009 - 5 WF 154/09
Dies ist dann zu bejahen, wenn die Art der Behandlung des Verfahrens zu einer über das Normalmaß hinausgehenden, unzumutbaren Verzögerung einer Entscheidung führt, die im Ergebnis einer durch Untätigkeit verursachten willkürlichen Rechtsverweigerung bzw. einer Art stillschweigender Aussetzung des Verfahrens gleichkommt (Vgl. OLG Frankfurt vom 31.1.2006 Az 3 WF 295/05, vom 30.1.2007 FamRZ 2007, 1030 vom 10.8.2007 4 WF 72/07 …und vom 20. November 2008 5 WF 199/08, so wohl auch Baumbach/Hartmann, ZPO, 64. Aufl., § 127 Rz. 34 f m. w. N.;… Zöller/Philippi, ZPO, 25. Aufl., § 127 Rdnr. 11 m. w. N.; Schneider, MDR 1968, 254; 1998, 1368; OLG Zweibrücken, NJW-RR 2003, 1653). - OLG Frankfurt, 28.07.1998 - 3 WF 108/98
Auszug aus OLG Frankfurt, 12.08.2009 - 5 WF 154/09
Dies ist dann zu bejahen, wenn die Art der Behandlung des Verfahrens zu einer über das Normalmaß hinausgehenden, unzumutbaren Verzögerung einer Entscheidung führt, die im Ergebnis einer durch Untätigkeit verursachten willkürlichen Rechtsverweigerung bzw. einer Art stillschweigender Aussetzung des Verfahrens gleichkommt (Vgl. OLG Frankfurt vom 31.1.2006 Az 3 WF 295/05, vom 30.1.2007 FamRZ 2007, 1030 vom 10.8.2007 4 WF 72/07 …und vom 20. November 2008 5 WF 199/08, so wohl auch Baumbach/Hartmann, ZPO, 64. Aufl., § 127 Rz. 34 f m. w. N.;… Zöller/Philippi, ZPO, 25. Aufl., § 127 Rdnr. 11 m. w. N.; Schneider, MDR 1968, 254; 1998, 1368; OLG Zweibrücken, NJW-RR 2003, 1653).
- OLG Stuttgart, 18.05.2010 - 15 WF 94/10 Dahingestellt bleiben kann, ob bei einer - wie hier vom Antragsteller behaupteten - Untätigkeit oder Verzögerung der Rechtsgewährung überhaupt der Rechtsmittelweg eröffnet ist oder nur die Dienstaufsicht angerufen werden kann (zum Meinungsstand vgl. OLG Frankfurt, FamRZ 2009, 2021; OLG Düsseldorf, NJW 2009, 2388 f. jeweils m.w.N.).
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