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Rechtsprechung
   OLG München, 11.04.2011 - 34 Wx 160/11   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2011,21869
OLG München, 11.04.2011 - 34 Wx 160/11 (https://dejure.org/2011,21869)
OLG München, Entscheidung vom 11.04.2011 - 34 Wx 160/11 (https://dejure.org/2011,21869)
OLG München, Entscheidung vom 11. April 2011 - 34 Wx 160/11 (https://dejure.org/2011,21869)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • openjur.de

    Grundbuchverfahren: Anforderungen an den Nachweis der Nacherbfolge

  • Deutsches Notarinstitut

    BGB § 2363; GBO §§ 18 Abs. 1, 29 Abs. 1, 35 Abs. 1 S. 1, 51, 71 Abs. 1
    Nachweis der Nacherbfolge; Erfordernis eines Erbscheins

  • notar-drkotz.de

    Grundbuchverfahren - Anforderungen an den Nachweis der Nacherbfolge

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Anforderungen an den Nachweis der Nacherbfolge gegenüber dem Grundbuchamt

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Thüringer Oberlandesgericht (Leitsatz)

    Erbschein bei Nacherbschaft

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Vorliegen einer anfechtbaren Zwischenverfügung des Grundbuchamts; Ausreichen eines im Grundbuch eingetragenen Nacherbenvermerks für den Beleg einer Nacherbfolge; Berichtigung des Grundbuchs nach Tod eines Vorerbens

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • MDR 2011, 862
  • FGPrax 2011, 173
  • FamRZ 2011, 1762
  • Rpfleger 2011, 495
 
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Wird zitiert von ... (35)Zitiert selbst (5)

  • BGH, 26.05.1982 - V ZB 8/81

    Erforderlichkeit eines Erbscheins zur Bezeugung des Nacherbfalls

    Auszug aus OLG München, 11.04.2011 - 34 Wx 160/11
    Demgemäß ist jedenfalls seit der Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 26. Mai 1982 (BGHZ 84, 196) unbestritten, dass die Nacherbfolge des Nachweises durch Erbschein auch dann bedarf, wenn das Recht des Nacherben gemäß § 51 GBO im Grundbuch eingetragen und der Nachweis erbracht ist, dass der Vorerbe verstorben ist.

    Der Bundesgerichtshof beruft sich darauf, dass der Nachweis mittels Erbschein auch für Fälle der Grundbuchberichtigung zu erbringen ist; § 35 GBO bilde gegenüber § 29 GBO die speziellere Vorschrift (BGHZ 84, 196/199).

    Eine positive Vermutung dafür, wer Nacherbe ist, sehe das Gesetz nicht vor (BGHZ 84, 196/200).

    Weitergehendes vermöge auch der im Grundbuch gemäß § 51 GBO eingetragene Nacherbenvermerk nicht zu bezeugen; insbesondere werde die Rechtsstellung des Nacherben als solche durch den Vermerk nicht ausgewiesen (BGHZ 84, 196, 200/201).

    11 c) Die genannte Rechtsprechung hat es offen gelassen, ob auch im Anwendungsbereich des § 35 Abs. 1 Satz 1 GBO die in § 29 Abs. 1 Satz 2 GBO enthaltene Ausnahmeregelung für offenkundige Eintragungsvoraussetzungen angewendet werden kann (BGHZ 84, 196/199).

  • OLG Zweibrücken, 25.11.2010 - 3 W 179/10

    Grundbuchverfahren: Eintragung eines Nacherben bei dem Vorerben erteilten …

    Auszug aus OLG München, 11.04.2011 - 34 Wx 160/11
    Das Oberlandesgericht Zweibrücken hat diese Rechtsprechung in einer aktuellen Entscheidung vom 25.11.2010 (3 W 179/10, bei juris) ausdrücklich bestätigt.
  • BayObLG, 09.12.1992 - 2Z BR 106/92

    Antrags- und Beschwerderecht eines Notars

    Auszug aus OLG München, 11.04.2011 - 34 Wx 160/11
    Umgekehrt gilt dies ebenso, etwa wenn das Grundbuchamt der Sache nach zwar eine Verfügung im Sinne des § 18 Abs. 1 Satz 1 GBO trifft, diese aber subjektiv nicht als Zwischenverfügung beurteilt (vgl. OLG Frankfurt Rpfleger 1997, 105; BayObLG NJW-RR 1998, 737; auch BayObLG NJW-RR 1993, 530/531).
  • OLG Frankfurt, 04.09.1996 - 20 W 299/96

    Rechtsfähigkeitsvermutung zu Gunsten einer im Grundbuch eingetragenen Stiftung

    Auszug aus OLG München, 11.04.2011 - 34 Wx 160/11
    Umgekehrt gilt dies ebenso, etwa wenn das Grundbuchamt der Sache nach zwar eine Verfügung im Sinne des § 18 Abs. 1 Satz 1 GBO trifft, diese aber subjektiv nicht als Zwischenverfügung beurteilt (vgl. OLG Frankfurt Rpfleger 1997, 105; BayObLG NJW-RR 1998, 737; auch BayObLG NJW-RR 1993, 530/531).
  • BayObLG, 05.03.1998 - 2Z BR 132/97

    Anfechtbarkeit einer Verfügung des Grundbuchamts, die Ausführungen zur Rechtslage …

    Auszug aus OLG München, 11.04.2011 - 34 Wx 160/11
    Umgekehrt gilt dies ebenso, etwa wenn das Grundbuchamt der Sache nach zwar eine Verfügung im Sinne des § 18 Abs. 1 Satz 1 GBO trifft, diese aber subjektiv nicht als Zwischenverfügung beurteilt (vgl. OLG Frankfurt Rpfleger 1997, 105; BayObLG NJW-RR 1998, 737; auch BayObLG NJW-RR 1993, 530/531).
  • OLG Frankfurt, 02.01.2018 - 20 W 331/17

    Auslegung einer Befreiung von § 181 BGB

    Sonstige Verfügungen des Grundbuchamtes, insbesondere bloße Vorbescheide oder Hinweise auf die Rechtslage, sind nicht mit der Grundbuchbeschwerde anfechtbar, weil es sich hierbei nicht um Entscheidungen im Sinne des § 71 GBO handelt (…vgl. Schöner/Stöber, Grundbuchrecht, 15. Aufl., Rn. 470 ff m.w.N.; OLG München Rpfleger 2011, 495 [OLG München 11.04.2011 - 34 Wx 160/11] ; OLG Frankfurt NJW-RR 1997, 401 [OLG Frankfurt am Main 04.09.1996 - 20 W 299/96] sowie Senatsbeschlüsse vom 25. August 2010 - 20 W 282/10 und 2. April 2012, - 20 W 108/12 n.v.).
  • OLG München, 18.12.2023 - 34 Wx 311/23

    Überlassung von Bruchteilseigentum an einem Grundstück nicht lediglich rechtlich …

    Entscheidungen des Grundbuchamts im Sinne dieser Bestimmung sind auch Zwischenverfügungen nach § 18 Abs. 1 Satz 1 GBO (OLG Frankfurt a. M. FGPrax 2021, 197; Senat FGPrax 2011, 173;… Demharter § 71 Rn. 1;… Hügel/Kramer § 71 Rn. 68;… Meikel/Schmidt-Räntsch § 71 Rn. 35;… Schöner/Stöber Rn. 473).
  • OLG Frankfurt, 07.01.2021 - 20 W 135/20

    Einsicht des Grundbuchamts in die Nachlassakten im Verfahren nach § 35 GBO

    Bloße Vorbescheide oder Hinweise des Grundbuchamts auf die Rechtslage sind keine Entscheidungen (OLG München Rpfleger 2011, 495;… Demharter, GBO, 31. Aufl., § 71 Rz. 17 ff. m. w. N.); sie sind grundsätzlich nicht anfechtbar.

    Davon abzugrenzen sind sogenannte Zwischenverfügungen im Sinne von § 18 Abs. 1 GBO, gegen die die unbeschränkte Beschwerde zulässig ist (OLG München Rpfleger 2011, 495;… Demharter, a.a.O., § 18 Rz. 53;… § 71 Rz. 11).

    Ob eine anfechtbare Zwischenverfügung vorliegt, ist nach ständiger Rechtsprechung des Senats aufgrund des objektiven Erklärungsinhalts der Verfügung zu beurteilen, wobei ohne Bedeutung ist, dass das Grundbuchamt eine Verfügung als Zwischenverfügung bezeichnet hat oder behandelt wissen will (…vgl. dazu die Nachweise bei Demharter, a.a.O., § 71 Rz. 19; Senat Rpfleger 1997, 105; OLG München Rpfleger 2011, 495).

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