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Rechtsprechung
   OLG Düsseldorf, 08.04.1981 - 5 UF 261/80   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1981,11259
OLG Düsseldorf, 08.04.1981 - 5 UF 261/80 (https://dejure.org/1981,11259)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 08.04.1981 - 5 UF 261/80 (https://dejure.org/1981,11259)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 08. April 1981 - 5 UF 261/80 (https://dejure.org/1981,11259)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Papierfundstellen

  • FamRZ 1981, 970
 
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Wird zitiert von ... (3)Zitiert selbst (8)

  • BAG, 28.08.1964 - 1 AZR 414/63

    Krankengeld - Krankengeldzuschuß - Jugendarbeit

    Auszug aus OLG Düsseldorf, 08.04.1981 - 5 UF 261/80
    Bosch, FamRZ 1959, 290 f = AP § 394 BGB Nr. 4 mit Anm. Hueck, im Anschluß an RGZ 85, 108, 117 ff; 135, 147 f; RG JW 1929, 103; für Unterhalt zustimmend v. Feldmann, aaO § 394 Rdn. 8 über Fn. 39; für die Aufrechnung gegen unpfändbare Lohnansprüche im Arbeitsrecht auch RAGE 10, 180, 183; vgl. für Beamtenbezüge ferner § 84 Abs. 2 S. 2 BBG, § 51 Abs. 2 S. 2 BRRG), oder ob eine vorsätzliche Vertragsverletzung ausreicht (…so BGB-RGRK/Weber, aaO § 394 Rdn. 27;… Heinrichs, aaO § 394 Anm. 2; Krönig, MDR 1952, 323, 324; für die Aufrechnung gegen unpfändbare Lohnansprüche im Arbeitsrecht auch BAGE 9, 137, 142 ff = AP § 394 BGB Nr. 5 mit Anm. Hueck; BAGE 16, 228, 236 = AP § 394 BGB Nr. 9 mit Anm. Bötticher; RAGE 19, 316, 318 ff;… Nipperdey in Staudinger, BGB 10./11. Aufl. § 611 Rdn. 233; Köst, BB 1954, 688, 691 unter 2.; a.A. RG JW 1936, 2213; 1938, 598; RAG ARS.

    Endlich führt hier die für das Arbeitsrecht teilweise vertretene Ansicht nicht weiter, die Voraussetzungen zu der Durchbrechung des Aufrechnungsverbots nach § 394 S. 1 BGB könnten nie nach abstrakten Fallgruppen festgehalten werden; vielmehr müsse allein auf die individuellen Verhältnisse unter Abwägung der schutzwürdigen Belange beider Teile und Einbeziehung auch der Rechtsfolgenseite abgestellt werden, wobei die Aufrechnung etwa teilweise unter Belassung des Existenzminimums für den Gläubiger soll durchgreifen können (so BAG AP § 394 BGB Nr. 5 mit Anm. Hueck für die Aufrechnung mit überzahltem Lohn; für das generelle Belassen der Mindestfreibeträge iSv § 850d ZPO auch BAG AP § 394 BGB Nr. 8 mit Anm. Pohle; a.A. BAGE 16, 228 ff = AP § 394 BGB Nr. 9 mit Anm. Bötticher;… v. Feldmann, aaO § 394 Rdn. 8 über Fn. 35).

  • BGH, 11.11.1959 - IV ZR 88/59

    Zulässigkeit der Aufrechnung gegenüber dem Anspruch auf nachehelichen Unterhalt

    Auszug aus OLG Düsseldorf, 08.04.1981 - 5 UF 261/80
    Demgemäß sind die bezeichneten Unterhaltsrenten für das Prozeßgericht der Aufrechnung auch insoweit entzogen, wie sie unter den Voraussetzungen des § 850b Abs. 2 ZPO an sich bedingt pfändbar wären, solange nicht das Vollstreckungsgericht die Pfändung durch Gestaltungsakt konkret zugelassen hat (ebenso RG DR 1943, 942 Nr. 14; BGHZ 31, 210, 217 f; BGH MDR 1962, 977; FamRZ 1970, 23; OLG Düsseldorf MDR 1955, 674; KG OLGZ 1970, 17, 18 f;… v. Feldmann in MünchKomm, BGB § 394 Rdn. 3;… Kaduk in Staudinger, BGB 11. Aufl. § 394 Rdn. 15, 62, 106;… BGB-RGRK/Weber, 12. Aufl. § 394 Anm. 3, 10, 28;… Heinrichs in Palandt, BGB 40. Aufl. § 394 Anm. 3;… H. P. Westermann in Erman, BGB 6. Aufl. § 394 Rdn. 4;… Baumbach/Lauterbach/Hartmann, ZPO 39. Aufl.

    Zwar benötigt die Beklagte die rückständigen Beträge jetzt nicht mehr für ihren laufenden Lebensunterhalt, so daß der unmittelbare Schutzzweck des § 394 S. 1 BGB insoweit zurzeit nicht eingreift; gleichwohl genießen auch Rückstände den Aufrechnungsschutz des § 394 S. 1 BGB, denn andernfalls hätte es der Unterhaltsschuldner in der Hand, durch Nichterfüllung seiner Unterhaltspflicht einen rechtlichen Vorteil zu erlangen (ebenso RG JW 1936, 2403 Nr. 17 [Ls]; BGHZ 31, 210, 218; BGH LM BGB § 362 Nr. 7, unter 2.; OLG Düsseldorf MDR 1955, 674).

  • BAG, 31.03.1960 - 5 AZR 441/57

    Bereicherungsrechtliche Rückforderung von Zuvielzahlungen - Sozialschutz nach § …

    Auszug aus OLG Düsseldorf, 08.04.1981 - 5 UF 261/80
    Bosch, FamRZ 1959, 290 f = AP § 394 BGB Nr. 4 mit Anm. Hueck, im Anschluß an RGZ 85, 108, 117 ff; 135, 147 f; RG JW 1929, 103; für Unterhalt zustimmend v. Feldmann, aaO § 394 Rdn. 8 über Fn. 39; für die Aufrechnung gegen unpfändbare Lohnansprüche im Arbeitsrecht auch RAGE 10, 180, 183; vgl. für Beamtenbezüge ferner § 84 Abs. 2 S. 2 BBG, § 51 Abs. 2 S. 2 BRRG), oder ob eine vorsätzliche Vertragsverletzung ausreicht (so BGB-RGRK/Weber, aaO § 394 Rdn. 27; Heinrichs, aaO § 394 Anm. 2; Krönig, MDR 1952, 323, 324; für die Aufrechnung gegen unpfändbare Lohnansprüche im Arbeitsrecht auch BAGE 9, 137, 142 ff = AP § 394 BGB Nr. 5 mit Anm. Hueck; BAGE 16, 228, 236 = AP § 394 BGB Nr. 9 mit Anm. Bötticher; RAGE 19, 316, 318 ff; Nipperdey in Staudinger, BGB 10./11. Aufl. § 611 Rdn. 233; Köst, BB 1954, 688, 691 unter 2.; a.A. RG JW 1936, 2213; 1938, 598; RAG ARS.
  • RG, 26.05.1914 - III 62/14

    Zurückbehaltung; Aufrechnung; Aufrechnungsverbot; Arglisteinrede

    Auszug aus OLG Düsseldorf, 08.04.1981 - 5 UF 261/80
    Bosch, FamRZ 1959, 290 f = AP § 394 BGB Nr. 4 mit Anm. Hueck, im Anschluß an RGZ 85, 108, 117 ff; 135, 147 f; RG JW 1929, 103; für Unterhalt zustimmend v. Feldmann, aaO § 394 Rdn. 8 über Fn. 39; für die Aufrechnung gegen unpfändbare Lohnansprüche im Arbeitsrecht auch RAGE 10, 180, 183; vgl. für Beamtenbezüge ferner § 84 Abs. 2 S. 2 BBG, § 51 Abs. 2 S. 2 BRRG), oder ob eine vorsätzliche Vertragsverletzung ausreicht (so BGB-RGRK/Weber, aaO § 394 Rdn. 27; Heinrichs, aaO § 394 Anm. 2; Krönig, MDR 1952, 323, 324; für die Aufrechnung gegen unpfändbare Lohnansprüche im Arbeitsrecht auch BAGE 9, 137, 142 ff = AP § 394 BGB Nr. 5 mit Anm. Hueck; BAGE 16, 228, 236 = AP § 394 BGB Nr. 9 mit Anm. Bötticher; RAGE 19, 316, 318 ff; Nipperdey in Staudinger, BGB 10./11. Aufl. § 611 Rdn. 233; Köst, BB 1954, 688, 691 unter 2.; a.A. RG JW 1936, 2213; 1938, 598; RAG ARS.
  • BGH, 22.04.1959 - IV ZR 255/58

    Aufrechnungsverbot des § 394 BGB

    Auszug aus OLG Düsseldorf, 08.04.1981 - 5 UF 261/80
    Ob es sich dabei sogar um eine vorsätzliche unerlaubte Handlung handeln muß (so BGHZ 30, 36, 39 mit zust.
  • BGH, 10.07.1962 - VI ZR 209/61

    Bestimmung der Tilgungsreihenfolge

    Auszug aus OLG Düsseldorf, 08.04.1981 - 5 UF 261/80
    Demgemäß sind die bezeichneten Unterhaltsrenten für das Prozeßgericht der Aufrechnung auch insoweit entzogen, wie sie unter den Voraussetzungen des § 850b Abs. 2 ZPO an sich bedingt pfändbar wären, solange nicht das Vollstreckungsgericht die Pfändung durch Gestaltungsakt konkret zugelassen hat (ebenso RG DR 1943, 942 Nr. 14; BGHZ 31, 210, 217 f; BGH MDR 1962, 977; FamRZ 1970, 23; OLG Düsseldorf MDR 1955, 674; KG OLGZ 1970, 17, 18 f; v. Feldmann in MünchKomm, BGB § 394 Rdn. 3; Kaduk in Staudinger, BGB 11. Aufl. § 394 Rdn. 15, 62, 106; BGB-RGRK/Weber, 12. Aufl. § 394 Anm. 3, 10, 28; Heinrichs in Palandt, BGB 40. Aufl. § 394 Anm. 3; H. P. Westermann in Erman, BGB 6. Aufl. § 394 Rdn. 4; Baumbach/Lauterbach/Hartmann, ZPO 39. Aufl.
  • RG, 03.07.1931 - III 363/30

    1. Kann der Beamte, der einen Gehaltsvorschuß erhalten hat, einwenden, die …

    Auszug aus OLG Düsseldorf, 08.04.1981 - 5 UF 261/80
    In dem von dem Reichsarbeitsgericht (RAGE 5, 193, 200) entschiedenen Fall handelte es sich um die Aufrechnung von Lohnüberzahlungen in der Vergangenheit gegen fälligen Lohn, die das Reichsarbeitsgericht in späteren Fällen statt dessen entsprechend den Grundsätzen über die Verrechnung von Vorschüssen gelöst hat (vgl. RAGE 10, 203, 208 f = ARS. 14, 398, 402 mit Anm. Nipperdey; RAG ARS. 6, 22, 24 f mit abl. Anm. Hueck, S. 25 f, und Oertmann, JW 1930, 437 zu Nr. 15; ARS. 17, 214, 217 mit abl. Anm. Nipperdey, S. 219 unter 3.; zu der Verrechnung von echten Vorschüssen vgl. auch RGZ 133, 249, 252).
  • RG, 01.04.1939 - VI 179/38

    Kann der Halter eines Kraftfahrzeugs einen Ausgleichungsanspruch, den er …

    Auszug aus OLG Düsseldorf, 08.04.1981 - 5 UF 261/80
    Insbesondere reicht nicht der allgemeine Arglisteinwand - wonach derjenige treuwidrig handelt, der etwas verlangt, was er sofort zurückgeben muß - aus, um das Aufrechnungsverbot des § 394 S. 1 BGB zu durchbrechen (ebenso für das Arbeitsrecht RAGE 10, 180, 184 mit insoweit zust. Anm. Hueck, ARS. 15, 345, 353), denn er würde diese spezielle Schutzvorschrift allein aufgrund des Vorliegens ihrer tatbestandsmäßigen Voraussetzungen außer Kraft setzen, ohne daß besondere Umstände hinzutreten müßten: Es gehört nach § 387 BGB nämlich zu den regelmäßigen Voraussetzungen jeder gesetzlichen Aufrechnungslage, daß beide Teile voneinander wechselseitig gleichartige Leistungen zu fordern haben; gleichwohl nimmt § 394 S. 1 BGB es in Kauf, daß der Unterhaltsgläubiger im Normalfall die ihm gebührende Leistung erhält, während der Unterhaltsschuldner möglicherweise wegen seiner Gegenleistung leer ausgeht (ebenso RGZ 160, 148, 152).
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