Rechtsprechung
| OVG Nordrhein-Westfalen, 21.11.1994 - 16 A 2859/94 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- openjur.de
- NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
AO 1977 § 44 Abs. 1; GTK (F. 1992) §§ 17, 28 Abs. 1; KAG §§ 1 Abs. 3, 12 Abs. 1 Nr. 2 b
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
Gesamtschuldner; Elternbeitrag; Auswahlermessen; Personensorgeberechtigte
Verfahrensgang
- VG Arnsberg, 14.05.1994 - 11 K 255/93
- OVG Nordrhein-Westfalen, 21.11.1994 - 16 A 2859/94
Papierfundstellen
- NVwZ 1995, 1231
- FamRZ 1995, 1239 (Ls.)
Wird zitiert von ... (12) Zitiert selbst (9)
- OVG Nordrhein-Westfalen, 13.06.1994 - 16 A 2645/93
Kindergarten; Elternbeiträge; Einkommen; Wirksame Rechtsgrundlage; Einklang mit …
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 21.11.1994 - 16 A 2859/94
Zur Verfassungsmäßigkeit des § 17 GTK (wie Urteil vom 13.6.1994 - 16 A 2645/93 -, NWVBl. 1994, 376 = ZKF 1994, 254, bestätigt durch BVerwG, Beschluß vom 28.10.1994 - 8 B 159/94 -).Der Senat hat durch Urteile vom 13. Juni 1994 - 16 A 2645/93 -, NWVB1.1994, 376 = ZKF 1994, 254, und - 16 A 571/94 -, NWVB1.1994, 381, entschieden, daß § 17 GTK eine wirksame Rechtsgrundlage für die Erhebung nach dem Einkommen gestaffelter Elternbeiträge darstellt, die sich - soweit sie die bundesrechtliche Ermächtigung in § 90 Abs. 1 KJHG ausfüllt - in deren Rahmen hält und - soweit sie diese ergänzt - im Einklang mit dem Verfassungsrecht, namentlich den Grundrechten aus Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 Abs. 1 GG, steht.
Wegen der Begründung im einzelnen nimmt der Senat auf sein Urteil vom 13. Juni 1994 - 16 A 2645/93 -, aaO, Bezug, das den Beteiligten im Termin der mündlichen Verhandlung überreicht worden ist.
Lediglich zur Information wird ergänzend darauf hingewiesen, daß das Bundesverwaltungsgericht mit Beschluß vom 28. Oktober 1994 - 8 B 159.94 - die Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision im angeführten Urteil vom 13. Juni 1994 - 16 A 2645/93 - zurückgewiesen hat, was dem Senat im Zeitpunkt der mündlichen Verhandlung noch nicht bekannt war.
- BVerwG, 22.01.1993 - 8 C 57.91
Pflicht zur Erbringung einer monatlichen Ausgleichszahlung durch den Inhaber …
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 21.11.1994 - 16 A 2859/94
Seine Auswahl ist durch ein weites, am Zweck der Regelung orientiertes Ermessen gedeckt, wie es im Zusammenhang mit der Erhebung von öffentlichen Abgaben in der höchstrichterlichen Rechtsprechung anerkannt ist (vgl. BVerwG, Urteile vom 29. September 1982 - 8 C 138.81 -, NVwZ 1983, 222, 223, und vom 22. Januar 1993 - 8 C 57.91 -, NJW 1993, 1667, 1669).In welchem Ausmaß behördliche Ermessenerwägungen in der Begründung eines Verwaltungsakts dessen Adressaten mitzuteilen sind, hängt allgemein davon ab, ob hierfür ein hinreichender schutzwürdiger Anlaß besteht (vgl. BVerwG, Urteil vom 22. Januar 1993 - 8 C 57.91 -, aaO).
- BVerwG, 28.10.1994 - 8 B 159.94
Grundsätzliche Bedeutung einer Rechtssache im Rahmen einer Revision - …
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 21.11.1994 - 16 A 2859/94
Zur Verfassungsmäßigkeit des § 17 GTK (wie Urteil vom 13.6.1994 - 16 A 2645/93 -, NWVBl. 1994, 376 = ZKF 1994, 254, bestätigt durch BVerwG, Beschluß vom 28.10.1994 - 8 B 159/94 -).Lediglich zur Information wird ergänzend darauf hingewiesen, daß das Bundesverwaltungsgericht mit Beschluß vom 28. Oktober 1994 - 8 B 159.94 - die Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision im angeführten Urteil vom 13. Juni 1994 - 16 A 2645/93 - zurückgewiesen hat, was dem Senat im Zeitpunkt der mündlichen Verhandlung noch nicht bekannt war.
- BVerwG, 22.04.1994 - 8 C 18.92
Erschließungsbeitragsrecht: Straßenzug als eine oder mehrere …
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 21.11.1994 - 16 A 2859/94
Der Senat hat durch Urteile vom 13. Juni 1994 - 16 A 2645/93 -, NWVB1.1994, 376 = ZKF 1994, 254, und - 16 A 571/94 -, NWVB1.1994, 381, entschieden, daß § 17 GTK eine wirksame Rechtsgrundlage für die Erhebung nach dem Einkommen gestaffelter Elternbeiträge darstellt, die sich - soweit sie die bundesrechtliche Ermächtigung in § 90 Abs. 1 KJHG ausfüllt - in deren Rahmen hält und - soweit sie diese ergänzt - im Einklang mit dem Verfassungsrecht, namentlich den Grundrechten aus Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 Abs. 1 GG, steht. - BVerwG, 29.09.1982 - 8 C 138.81
Grundsteuer - Verwaltungskompetenz - Gemeinde - Baden-Württemberg - …
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 21.11.1994 - 16 A 2859/94
Seine Auswahl ist durch ein weites, am Zweck der Regelung orientiertes Ermessen gedeckt, wie es im Zusammenhang mit der Erhebung von öffentlichen Abgaben in der höchstrichterlichen Rechtsprechung anerkannt ist (vgl. BVerwG, Urteile vom 29. September 1982 - 8 C 138.81 -, NVwZ 1983, 222, 223, und vom 22. Januar 1993 - 8 C 57.91 -, NJW 1993, 1667, 1669). - OVG Nordrhein-Westfalen, 13.06.1994 - 16 A 571/94
Tageseinrichtungen für Kinder; Träger der freien Jugendhilfe; Erhebung der …
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 21.11.1994 - 16 A 2859/94
Der Senat hat durch Urteile vom 13. Juni 1994 - 16 A 2645/93 -, NWVB1.1994, 376 = ZKF 1994, 254, und - 16 A 571/94 -, NWVB1.1994, 381, entschieden, daß § 17 GTK eine wirksame Rechtsgrundlage für die Erhebung nach dem Einkommen gestaffelter Elternbeiträge darstellt, die sich - soweit sie die bundesrechtliche Ermächtigung in § 90 Abs. 1 KJHG ausfüllt - in deren Rahmen hält und - soweit sie diese ergänzt - im Einklang mit dem Verfassungsrecht, namentlich den Grundrechten aus Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 Abs. 1 GG, steht. - BVerwG, 18.06.1970 - V C 39.69
Rechtmäßigkeit der Heranziehung der Eltern für die Kosten der Fürsorgeerziehung - …
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 21.11.1994 - 16 A 2859/94
Rn. 20 Der angefochtene Gerichtsbescheid geht zutreffend davon aus, daß die Annahme einer gesamtschuldnerischen Haftung grundsätzlich eine entsprechende gesetzliche Grundlage voraussetzt, weil in diesem Fall die Haftung der Beitragsschuldner erweitert wird (vgl. BVerwG, Urteil vom 18. Juni 1970 - V C 39.69 -, BVerwGE 35, 304, 305). - FG Rheinland-Pfalz, 02.07.1984 - 5 K 121/83
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 21.11.1994 - 16 A 2859/94
Die gegenteilige Auffassung des Finanzgerichts Rheinland-Pfalz, Urteil vom 2. Juli 1984 - 5 K 121/83 -, EFG 1985, 50, berücksichtigt Besonderheiten der Besteuerung von Ehegatten im Einkommensteuerrecht im Hinblick auf ihr Wahlrecht zwischen Zusammenveranlagung und getrennter Veranlagung und damit Gesichtspunkte, die im vorliegenden Zusammenhang nicht einschlägig sind. - OVG Rheinland-Pfalz, 22.01.1969 - 2 A 58/68
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 21.11.1994 - 16 A 2859/94
Neben einer ausdrücklichen Anordnung der Gesamtschuld kommt insoweit aber auch in Betracht, daß sie sich aus Sinn und Zweck einer Regelung, aus anderen Vorschriften oder aus allgemeinen Grundsätzen ergibt (vgl. OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 22. Januar 1969 - 2 A 58/68 -, ZfS 1969, 633).
- OVG Nordrhein-Westfalen, 27.10.2008 - 12 A 1983/08
Rückwirkende Neufestsetzung von Elternbeiträgen für Kindergarten
Rn. 32 - 16 A 2859/94 -, NWVBl 1995, 233; VG Gelsenkirchen, Urteil vom 13. September 2000 - 7 K 1023/00 -, NWVBl 2001, 199. - OVG Nordrhein-Westfalen, 30.09.2005 - 12 A 2184/03
Zum Elternbeitrag für die Über-Mittag-Betreuung in Kindertageseinrichtungen
Wie das VG unter Bezugnahme auf das Urteil des 16. Senats vom 21.11.1994 - 16 A 2859/94 -, NVwZ 1995, 1231, zutreffend ausgeführt hat, ist in Ermangelung einer weiteren landesrechtlichen Ausgestaltung der einzelnen Erlassvoraussetzungen und mit Blick auf die trotz einiger Modifizierungen gegebene Nähe des Elternbeitrags zur öffentlichen Abgabe die Regelung des § 227 AO entsprechend anzuwenden. - VG Münster, 27.02.2014 - 3 K 1646/13
Elternbeitrag Zusammenleben Wechselmodell
Rn. 22 Vgl. zur Frage der Haftung für Elternbeiträge als Gesamtschuldner auch ohne entsprechende Normierung OVG NRW, Urteil vom 21. November 1994, 16 A 2859/94, juris, Rn. 2 ff.
- OVG Nordrhein-Westfalen, 25.08.2023 - 12 A 566/22
Keine Beitragspflicht des Partners einer eheähnlichen Gemeinschaft ohne …
Rn. 33 Vgl. OVG NRW, Urteile vom 27. Oktober 2008- 12 A 1983/08 -, juris Rn. 27, und vom 21. November 1994 - 16 A 2859/94 -, juris Rn. 4, sowie Beschlüsse vom 24. Februar 2022 - 12 E 110/22 -, n. v., vom 3. Dezember 2021 - 12 B 1544/21 -, juris Rn. 3. - OVG Nordrhein-Westfalen, 18.12.2024 - 12 A 748/22
Entscheidung über die Kosten des in der Hauptsache erledigten Verfahrens nach …
Rn. 9 Vgl. OVG NRW, Urteil vom 21. November 1994 - 16 A 2859/94 -, juris Rn. 4.Rn. 11 Vgl. - jeweils zur Auswahl eines bestimmten Gesamtschuldners - BVerwG, Urteile vom 29. September 1982 - 8 C 138.81 -, juris Rn. 21, vom 22. Januar 1993 - 8 C 57.91 -, juris Rn. 20 ff. ; BFH, Urteil vom 12. Mai 1976 - II R 187/72 -, juris Rn. 9; OVG NRW, Urteil vom 23. Juli 2014 - 9 A 169/12 -, juris Rn. 50, und Beschluss vom 6. Oktober 2016 - 9 A 2447/13 -, n. v., sowie - für das Elternbeitragsrecht - Urteil vom 21. November 1994 - 16 A 2859/94 -, juris Rn. 5.
- VG Gelsenkirchen, 14.12.2007 - 15 K 902/07
Kindergartenrecht
Rn. 53 vgl. OVG NRW, Urteil vom 21. November 1994 - 16 A 2859/94 -, NVwZ 1995, 1231 f.Rn. 55 Zu letzterem vgl. OVG NRW, Urteil vom 21. November 1994 - 16 A 2859/94 -, NVwZ 1995, 1231 (1232).
- OVG Nordrhein-Westfalen, 10.03.2010 - 12 B 108/10
Beitragsbemessung bei der Inanspruchnahme außerunterrichtlicher Angebote der …
Rn. 7 Das vom Antragsgegner zur Stützung seiner Auffassung in bezug genommene Urteil des Oberverwaltungsgerichts für das Land Nordrhein-Westfalen vom 21. November 1994 - 16 A 2859/94 -, NVwZ 1995, 1231, und die darin abgeleitete gesamtschuldnerische Haftung der Personensorgeberechtigten bzw. Eltern bezog sich denn auch auf einen Fall, in dem bei zusammenlebenden Ehegatten und Eltern, mithin einer Mehrzahl von Beitragspflichtigen nach dem seinerzeit geltenden § 17 Abs. 1 Satz 1 GTK a.F., lediglich der Ehemann zum gesamten, aus dem Gesamteinkommen der Eltern ermittelten Elternbeitrag herangezogen worden ist; ein genereller Rückschluss auf das Bestehen einer gesamtschuldnerischen Haftung von Eltern auch in der hiervon abweichenden Situation des Getrenntlebens kann aus dieser Entscheidung schon deshalb nicht gezogen werden, weil - wie oben dargelegt - die satzungsmäßige (früher: gesetzliche) Beschränkung der Beitragspflicht bei getrennt lebenden Elternteilen allein auf denjenigen Elternteil, mit dem das Kind zusammenlebt, eine Mehrheit von Schuldnern nicht entstehen lässt, wie dies jedoch für die Begründung einer gesamtschuldnerischen Haftung vorausgesetzt wird. - VG Münster, 20.06.2013 - 3 K 2067/12
Elternbeitrag; Zusammenleben; Wechselmodell
Rn. 25 Vgl. zur Frage der Haftung für Elternbeiträge als Gesamtschuldner auch ohne entsprechende Normierung OVG NRW, Urteil vom 21. November 1994, 16 A 2859/94, Juris, Randnummern 2 ff. - VG Freiburg, 16.11.2001 - 4 K 2021/99 Innerhalb dieser Grenzen kann die Behörde denjenigen Gesamtschuldner in Anspruch nehmen, dessen Wahl ihr insbesondere unter dem Blickwinkel der Verwaltungspraktikabilität geeignet und zweckmäßig erscheint (…vgl. OVG Münster, Urt. v. 08.03.2000, a.a.O.; v. 21.1.1994, NVwZ 1995, 1231;… Sächs. OVG, Urt. v. 11.01.1999, NVwZ-RR 1999, 788).
- VG Aachen, 18.03.2003 - 8 K 1370/02
Rechtmäßigkeitsvoraussetzungen eines Ablehnungsbescheids bzgl. der Rückerstattung …
Rn. 17 vgl. hierzu: Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein- Westfalen (OVG NRW), Urteil vom 24. November 1994, 16 A 2859/94, Neue Zeitschrift für Verwaltungsrecht (NVwZ) 1995, 1231 = Nordrhein-Westfälische Verwaltungsblätter (NWVBl) 1995, 233; OVG NRW, Beschluss vom 16. Dezember 1999, 16 A 4256/99. - OVG Nordrhein-Westfalen, 06.09.1999 - 22 A 1604/98
Erhebung einer Jagdsteuer für einen gepachteten Jagdbezirk; Berücksichtigung …
- VG Düsseldorf, 16.05.2002 - 24 K 5912/00
Festsetzung des maßgeblichen Einkommens bei der Berechnung des …
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".
Rechtsprechung
| BVerwG, 01.09.1994 - 11 PKH 4.94 |
Volltextveröffentlichung
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Bundesausbildungsförderung - Erhöhung der monatlichen Mindestrückzahlungsraten - BaföG als Volldarlehn - Verfassungsmäßigkeit
Verfahrensgang
- VG Köln, 04.01.1993 - 18 K 2763/92
- BVerwG, 01.09.1994 - 11 PKH 4.94
Papierfundstellen
- FamRZ 1995, 1239
Wird zitiert von ... (38)
- BVerwG, 06.02.2013 - 5 PKH 13.12
Ermessenseinbürgerung; Erfordernis der selbstständigen Unterhaltsfähigkeit; …
Es ist auch unter Berücksichtigung der Antragsbegründung vom 3. September 2012 (siehe zu deren Erforderlichkeit im isolierten Prozesskostenhilfeverfahren bei einem anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer: Beschluss vom 1. September 1994 - BVerwG 11 PKH 4.94 - Buchholz 436.36 § 17 BAföG Nr. 16 S. 3) nicht ersichtlich, dass die dort als klärungsbedürftig aufgeworfene Frage diese Voraussetzungen erfüllt. - BVerwG, 15.06.1998 - 5 B 116.97
Ausbildungsförderung, Förderungsart; Umstellung von Zuschuß und unverzinslichem …
Namentlich die durch das Haushaltsbegleitgesetz 1983 vom 20. Dezember 1982 (BGBl I S. 1857) bewirkte, besonders einschneidende Umstellung der Ausbildungsförderung für Studierende von der Förderungsart des verlorenen Zuschusses auf eine reine Darlehensförderung hat das Bundesverwaltungsgericht als verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden angesehen und insoweit einen Verfassungsverstoß unter den Gesichtspunkten des allgemeinen Gleichheitssatzes (Art. 3 Abs. 1 GG), des Sozialstaatsprinzips und der rechtsstaatlichen Grundsätze der Rechtssicherheit und des Vertrauensschutzes verneint (vgl. Beschluß vom 24. März 1988 - BVerwG 5 B 126.87 - sowie zuletzt Beschluß vom 1. September 1994 - BVerwG 11 PKH 4.94 - ).Dieser Vorteil rechtfertigt es unter dem Gesichtspunkt des Gleichheitssatzes, Studierende - anders als die Empfänger sonstiger Sozialleistungen - mit der Verpflichtung zur Rückzahlung der als Darlehen gewährten Fördermittel zu belasten (BVerfG, Beschluß vom 14. Oktober 1997 - 1 BvL 5/93 - ; zur entsprechenden Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts vgl. zuletzt Beschluß vom 1. September 1994 - BVerwG 11 PKH 4.94 - ).
- BVerwG, 30.07.2012 - 5 PKH 8.12
Verfahrensfehler; nicht ordnungsgemäße Berufungsbegründung; Gebot, sich von einem …
Erforderlich ist, dass sich aus der Begründung des Prozesskostenhilfeantrags das Vorliegen eines Zulassungsgrundes in groben Zügen erkennen lässt (vgl. Beschlüsse vom 1. September 1994 - BVerwG 11 PKH 4.94 - Buchholz 436.36 § 17 BAföG Nr. 16 S. 3 …und vom 8. September 2008 - BVerwG 3 PKH 3.08 - juris Rn. 3, jeweils m.w.N.).
- BVerwG, 15.06.1998 - 5 B 118.97
Ausbildungsförderung - Umstellung auf Bankdarlehensförderung
Namentlich die durch das Haushaltsbegleitgesetz 1983 vom 20. Dezember 1982 (BGBl I S. 1857) bewirkte, besonders einschneidende Umstellung der Ausbildungsförderung für Studierende von der Förderungsart des verlorenen Zuschusses auf eine reine Darlehensförderung hat das Bundesverwaltungsgericht als verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden angesehen und insoweit einen Verfassungsverstoß unter den Gesichtspunkten des allgemeinen Gleichheitssatzes (Art. 3 Abs. 1 GG), des Sozialstaatsprinzips und der rechtsstaatlichen Grundsätze der Rechtssicherheit und des Vertrauensschutzes verneint (vgl. Beschluß vom 24. März 1988 - BVerwG 5 B 126.87 - sowie zuletzt Beschluß vom 1. September 1994 - BVerwG 11 PKH 4.94 - ).Dieser Vorteil rechtfertigt es unter dem Gesichtspunkt des Gleichheitssatzes, Studierende - anders als die Empfänger sonstiger Sozialleistungen - mit der Verpflichtung zur Rückzahlung der als Darlehen gewährten Fördermittel zu belasten (BVerfG, Beschluß vom 14. Oktober 1997 - 1 BvL 5/93 - ; zur entsprechenden Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts vgl. zuletzt Beschluß vom 1. September 1994 - BVerwG 11 PKH 4.94 - ).
- BVerwG, 08.09.2008 - 3 PKH 3.08 Erforderlich ist aber, dass sich aus der Begründung des Prozesskostenhilfeantrags das Vorliegen eines Zulassungsgrundes in groben Zügen erkennen lässt (Beschluss vom 1. September 1994 - BVerwG 11 PKH 4.94 - Buchholz 436.36 § 17 BAföG Nr. 16).
- BVerwG, 15.06.1998 - 5 B 119.97
Verfassungsmäßigkeit der Umstellung der Ausbildungsförderung auf ein …
Namentlich die durch das Haushaltsbegleitgesetz 1983 vom 20. Dezember 1982 (BGBl I S. 1857) bewirkte, besonders einschneidende Umstellung der Ausbildungsförderung für Studierende von der Förderungsart des verlorenen Zuschusses auf eine reine Darlehensförderung hat das Bundesverwaltungsgericht als verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden angesehen und insoweit einen Verfassungsverstoß unter den Gesichtspunkten des allgemeinen Gleichheitssatzes (Art. 3 Abs. 1 GG), des Sozialstaatsprinzips und der rechtsstaatlichen Grundsätze der Rechtssicherheit und des Vertrauensschutzes verneint (vgl. Beschluß vom 24. März 1988 - BVerwG 5 B 126.87 - sowie zuletzt Beschluß vom 1. September 1994 - BVerwG 11 PKH 4.94 - ).Dieser Vorteil rechtfertigt es unter dem Gesichtspunkt des Gleichheitssatzes, Studierende - anders als die Empfänger sonstiger Sozialleistungen - mit der Verpflichtung zur Rückzahlung der als Darlehen gewährten Fördermittel zu belasten (BVerfG, Beschluß vom 14. Oktober 1997 - 1 BvL 5/93 - ; zur entsprechenden Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts vgl. zuletzt Beschluß vom 1. September 1994 - BVerwG 11 PKH 4.94 - ).
- BVerwG, 15.06.1998 - 5 B 117.97
Studienförderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz - Möglichkeiten der …
Namentlich die durch das Haushaltsbegleitgesetz 1983 vom 20. Dezember 1982 (BGBl I S. 1857) bewirkte, besonders einschneidende Umstellung der Ausbildungsförderung für Studierende von der Förderungsart des verlorenen Zuschusses auf eine reine Darlehensförderung hat das Bundesverwaltungsgericht als verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden angesehen und insoweit einen Verfassungsverstoß unter den Gesichtspunkten des allgemeinen Gleichheitssatzes (Art. 3 Abs. 1 GG), des Sozialstaatsprinzips und der rechtsstaatlichen Grundsätze der Rechtssicherheit und des Vertrauensschutzes verneint (vgl. Beschluß vom 24. März 1988 - BVerwG 5 B 126.87 - sowie zuletzt Beschluß vom 1. September 1994 - BVerwG 11 PKH 4.94 - ).Dieser Vorteil rechtfertigt es unter dem Gesichtspunkt des Gleichheitssatzes, Studierende - anders als die Empfänger sonstiger Sozialleistungen - mit der Verpflichtung zur Rückzahlung der als Darlehen gewährten Fördermittel zu belasten (BVerfG, Beschluß vom 14. Oktober 1997 - 1 BvL 5/93 - ; zur entsprechenden Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts vgl. zuletzt Beschluß vom 1. September 1994 - BVerwG 11 PKH 4.94 - ).
- BVerwG, 06.11.2017 - 5 PKH 13.17
Vertretungszwang bei Verfahren wegen überlanger Verfahrensdauer
Erforderlich ist, dass sich aus der Begründung des Prozesskostenhilfeantrags das Vorliegen eines Zulassungsgrundes in groben Zügen erkennen lässt (vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 1. September 1994 - 11 PKH 4.94 - Buchholz 436.36 § 17 BAföG Nr. 16 S. 3 …und vom 8. September 2008 - 3 PKH 3.08 - juris Rn. 3, jeweils m.w.N.). - OVG Nordrhein-Westfalen, 28.08.1996 - 16 A 1751/95
Leistungsabhängiger Teilerlaß; Darlehensnehmer; Abschlußprüfung; Ausländische …
Darüber hinaus hat das Bundesverwaltungsgericht unter anderem mit Beschluß vom 1. September 1994 - 11 PKH 4.94 -, Buchholz 436.36 § 17 BAföG Nr. 16 = FamRZ 1995, 1239 und neuerdings noch mit Beschluß vom 10. Mai 1996 - 5 B 61.96 - entschieden, daß die durch das Haushaltsbegleitgesetz 1983 bewirkte Umstellung der Ausbildungsförderung der Studenten auf die Förderungsart Volldarlehen weder unter dem Gesichtspunkt des allgemeinen Gleichheitssatzes (Art. 3 Abs. 1 GG) noch im Hinblick auf das Sozialstaatsprinzip und die rechtsstaatlichen Grundsätze der Rechtssicherheit und des Vertrauensschutzes verfassungsrechtlich zu beanstanden ist.Verfassungsrechtliche Bedenken bestehen auch nicht gegen die Einbeziehung des Anteils für Unterkunftskosten in die Darlehensförderung (vgl. in diesem Zusammenhang BVerwG, Beschluß vom 1. September 1994 - 11 PKH 4.94 -, a.a.O.).
- BVerwG, 28.05.2010 - 1 PKH 5.10
Wiedereinsetzung in die Beschwerdebegründungsfrist; Prozesskostenhilfeantrag; …
Eine Wiedereinsetzung gem. § 60 VwGO in diese Frist wegen eines rechtzeitig gestellten Antrags auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe kommt dann nicht in Betracht, wenn der - anwaltlich vertretene - Beschwerdeführer nicht bis zum Ablauf der Beschwerdebegründungsfrist wenigstens in groben Zügen dargelegt hat, inwiefern er einen Zulassungsgrund i.S.d. § 132 Abs. 2 VwGO für gegeben hält (stRspr, vgl. Beschlüsse vom 17. September 1964 - BVerwG 8 B 57.64 - Buchholz 310 § 60 VwGO Nr. 34, vom 13. September 1989 - BVerwG 1 ER 619.89 - Buchholz 310 § 166 VwGO Nr. 20 und vom 1. September 1994 - BVerwG 11 PKH 4.94 - Buchholz 436.36 § 17 BAföG Nr. 16). - BVerwG, 06.11.2017 - 5 PKH 15.17
Bewilligung von Prozesskostenhilfe; Vertretungszwang für die Erhebung einer …
- BVerwG, 25.05.2007 - 8 PKH 3.07
Bewertung der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte als …
- VGH Hessen, 05.07.2010 - 8 A 2893/09
PKH für Berufungszulassung; beabsichtigtes Mediationsverfahren
- BVerwG, 10.03.2010 - 1 PKH 11.09
Wegfall des Rechtsschutzbedürfnisses i.F.d. Erteilung einer begehrten …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 17.12.2019 - 9 A 2203/18
Bewilligung von Prozesskostenhilfe für ein Antragsverfahren auf Zulassung der …
- VGH Hessen, 08.10.2010 - 8 B 1344/10
PKH für Beschwerdeverfahren
- BVerwG, 07.10.1996 - 5 B 80.96
Verfassungswidrigkeit der Förderungsart Darlehen bei Gewährleistung einer …
- VGH Hessen, 27.05.1997 - 13 UZ 1213/97
Kein Anwaltszwang vor dem OVG/VGH für den Antrag auf Bewilligung von …
- VGH Baden-Württemberg, 25.01.2000 - 6 S 2641/99
Kein Vertretungszwang im Prozeßkostenhilfe-Verfahren bzw Beschwerdeverfahren; …
- BVerwG, 28.12.1994 - 11 B 205.94
Beschwerde wegen Nichtzulassung der Revision unter dem Aspekt der grundsätzlichen …
- VGH Bayern, 03.04.2019 - 10 ZB 19.434
Erfolgloser Berufungszulassungs- und Prozesskostenhilfeantrag
- OVG Nordrhein-Westfalen, 28.08.1997 - 16 A 2230/97
Gewährung von Ausbildungsförderung in gesetzlicher Höhe je zur Hälfte als …
- BVerwG, 10.05.1996 - 5 B 61.96
Verfassungsmäßigkeit der Umstellung der Ausbildungsförderung für Studenten auf …
- BVerwG, 06.11.2017 - 5 PKH 14.17
Antrag auf Ablehnung des Richters am Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) wegen …
- VGH Bayern, 25.08.2022 - 10 ZB 22.1284
Teilnahme per Videokonferenz
- OVG Nordrhein-Westfalen, 15.02.2021 - 19 A 694/20
Ablehnung eines Antrags auf Zulassung der Berufung in einem asylrechtlichen …
- OVG Niedersachsen, 09.11.2000 - 12 O 3705/00
Beschwerde; Beschwerdeverfahren; Beschwerdezulassung; …
- OVG Niedersachsen, 14.01.2000 - 12 O 136/00
Antrag auf Zulassung der Beschwerde gegen einen den Antrag eines Klägers auf …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 14.07.2020 - 6 A 4247/18
- OVG Nordrhein-Westfalen, 21.02.2018 - 13 A 427/18
- BVerwG, 03.03.2009 - 3 B 121.08
- OVG Niedersachsen, 03.06.1999 - 12 O 2340/99
Prozeßkostenhilfeverfahren; Beschwerdezulassungsverfahren; Darlegung von …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 13.03.2018 - 13 A 426/18
Bewilligung von Prozesskostenhilfe unter Beiordnung eines Rechtsanwalts
- VGH Hessen, 01.11.2010 - 9 A 1965/10
Erforderlichkeit von Prozesskostenhilfeantrag binnen Zulassungsantragsfrist und …
- BVerwG, 13.03.1997 - 5 B 22.97
Zulässigkeit und Begründetheit einer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der …
- BVerwG, 07.10.1996 - 5 B 81.96
Umstellung der Ausbildungsförderung auf eine hälftige Zuschussförderung - …
- BVerwG, 17.07.1996 - 5 B 19.96
Abgrenzung der rechtsgrundsätzlichen Bedeutung einer Rechtssache von der Rüge …
- OVG Niedersachsen, 24.06.1998 - 12 O 2850/98
Prozesskostenhilfe;; Berufungszulassungsverfahren, beabsichti; Darlegung; …
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".
Rechtsprechung
| OVG Nordrhein-Westfalen, 21.11.1994 - 16 A 140/94 |
Volltextveröffentlichung
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Unterhaltsgeld; Erziehungsgeld; Deckung des Lebensunterhaltes; Einkommen; Öffentliche Leistungen
Verfahrensgang
- VG Arnsberg, 25.10.1993 - 11 K 3242/92
- OVG Nordrhein-Westfalen, 21.11.1994 - 16 A 140/94
Papierfundstellen
- NVwZ 1995, 1232
- FamRZ 1995, 1239 (Ls.)
Wird zitiert von ...
- OVG Nordrhein-Westfalen, 19.08.2008 - 12 A 2866/07
Übertragbarkeit von der im Steuerrecht entwickelten Rechtsprechung zum …
OVG NRW, Urteil vom 21.11.1994 - 16 A 140/94 -, NWVBl 1995, 234 f.etwa schon OVG NRW, Urteil vom 21.11.1994 - 16 A 140/94 -, a.a.O., zur Anrechnung von Unterhaltsgeld und Erziehungsgeld,.
OVG NRW, Urteil vom 21.11.1994 - 16 A 140/94 -, a.a.O.,.
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".