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Rechtsprechung
   OLG Karlsruhe, 30.03.2003 - 16 WF 40/03   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2003,6218
OLG Karlsruhe, 30.03.2003 - 16 WF 40/03 (https://dejure.org/2003,6218)
OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 30.03.2003 - 16 WF 40/03 (https://dejure.org/2003,6218)
OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 30. März 2003 - 16 WF 40/03 (https://dejure.org/2003,6218)
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Volltextveröffentlichungen (5)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Begründung einer Nichtabhilfeentscheidung bei einer mit neuen Erwägungen begründeten Beschwerde

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • FamRZ 2004, 653 (Ls.)
 
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Wird zitiert von ... (6)

  • OLG Stuttgart, 12.12.2011 - 2 W 59/11

    Prozessvergleich im Verfügungsverfahren: Erforderlichkeit einer nachträglichen …

    Rn. 12 Der Nichtabhilfebeschluss muss begründet werden und kann sich nicht auf die bloße Nichtabhilfe- und Vorlageformel beschränken, wenn der Beschwerdeführer neue Tatsachen vorgebracht hat, deren Erheblichkeit verneint wird (Senat MDR 2003, 110 [juris Tz. 4]; Frankfurt OLG-Report 2004, 116 [juris Tz. 8]; Karlsruhe OLG-Report 2004, 313 [juris Tz. 4]; Saarbrücken OLG-Report 2006, 600 [juris Tz. 5]; OLG Celle FamRZ 2006, 1689 [juris Tz. 10]; Köln OLG-Report 2007, 570 [juris Tz. 1]; Thüringer OLG MDR 2010, 832 [juris Tz. 5];… Heßler in Zöller, ZPO, 29. Aufl. [2012], § 572, 11;… Ball in Musielak, ZPO, 8. Aufl. [2011], § 572, 9;… Reichold in Thomas/Putzo, ZPO, 32. Aufl. [2011], § 572, 10; Wulf in BeckOK-ZPO [Stand 01.10.2011], § 572, 7;… Lipp in MünchKomm-ZPO, 3. Aufl. [2007], § 572, 14; generell die Notwendigkeit einer Begründung bejahend: OLG München MDR 2004, 291 [juris Tz. 2], es sei denn, die Beschwerde selbst sei ohne oder nur mit einer formelhaften Begründung).
  • OLG Köln, 27.01.2020 - 22 W 1/20

    Abhilfeverfahren, Beschwerdegericht, Ablehnung, Befangenheit

    Die ordnungsgemäße Durchführung des Abhilfeverfahrens ist indes nicht Verfahrensvoraussetzung für das Beschwerdeverfahren oder für die Beschwerdeentscheidung selbst (vgl. OLG Karlsruhe, Beschluss vom 30. März 2003 - 16 WF 40/03 -, juris).
  • OLG Köln, 28.07.2005 - 19 W 37/05

    Nichtabhilfeentscheidung ohne Kenntnisnahme der Beschwerdebegründung - …

    In einem solchen Fall kann das Beschwerdegericht das Verfahren zur ordnungsgemäßen Abhilfe an die Ausgangsinstanz zurückgeben (vgl. OLG Hamm OLG-R 2003, 391; OLG Nürnberg OLG-R 2004, 38f; OLG Karlsruhe FamRZ 2004, 653;… Zöller-Gummer, ZPO, 25. Aufl., § 572 Rz. 4).
  • OLG Schleswig, 13.03.2012 - 2 W 24/12

    Anforderungen an die Abhilfeentscheidung des Grundbuchamts; Voraussetzungen der …

    Grobe Verfahrensverstöße bei der Durchführung des Abhilfeverfahrens berechtigen das Beschwerdegericht allerdings, die Sache zur erneuten Durchführung des Abhilfeverfahrens an die Vorinstanz zurückzugeben (…vgl. nur Schleswig-Holsteinisches Oberlandesgericht, SchlHA 2011, S. 169 f.;… OLG München, NotBZ 2010, S. 351 f.;… OLG Brandenburg, FGPrax 2000, S. 45 f.; OLG Karlsruhe, BeckRS 2003 09469;… OLG Nürnberg, MDR 2004, S. 169 ;… LG Kaiserslautern, NJOZ 2006, S. 2601 ff.;… Streck in: Meikel, Grundbuchordnung , 10. Auflage, § 75 Rn. 13;… Sternal in: Keidel, FamFG, 16. Auflage, § 68 Rn. 34).
  • OLG Köln, 10.01.2011 - 2 Wx 2/11

    Anforderungen an die Nichtabhilfeentscheidung im nachlassgerichtlichen Verfahren

    Nicht anders als im Anwendungsbereich des § 572 Abs. 1 ZPO (vgl. dazu OLG Köln, FamRZ 1986, 487; 2010, 146; OLGR 2007, 570; OLG Brandenburg, FamRZ 2003, 48 [49 f.]; OLG München MDR 2004, 291; OLG Karlsruhe FamRZ 2004, 653; OLG Jena OLGR 2005, 203; OLG Düsseldorf FamRZ 2006,.
  • OLG Jena, 27.01.2006 - 9 W 45/06

    Verfahrensrecht - Höhe der Erstattung v. innerprozessualen Privatgutachterkosten

    Enthält der Kostenfestsetzungsbeschluss bzw. der auf ein Rechtsmittel hin ergangene Nichtabhilfebeschluss keine oder nur eine floskelhafte Begründung oder übergeht er das Parteivorbringen, begründet das einen wesentlichen Verfahrensmangel, der zur Aufhebung und Zurückverweisung führt (vgl. OLG Nürnberg MDR 2004, 169; OLG Karlsruhe OLGR 2004, 313; OLG München JurBüro 1981, 769).
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Rechtsprechung
   OLG Brandenburg, 29.04.2002 - 10 WF 47/02   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2002,5472
OLG Brandenburg, 29.04.2002 - 10 WF 47/02 (https://dejure.org/2002,5472)
OLG Brandenburg, Entscheidung vom 29.04.2002 - 10 WF 47/02 (https://dejure.org/2002,5472)
OLG Brandenburg, Entscheidung vom 29. April 2002 - 10 WF 47/02 (https://dejure.org/2002,5472)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Judicialis

    ZPO §§ 567 ff. n. F.; ; ZPO § 571 a. F.; ; ZPO § 572 Abs. 3; ; ZPO § 572 Abs. 1 n. F.; ; ZPO § 575 a. F.; ; ZPO § 620 c

  • rechtsportal.de

    Gang des Beschwerdeverfahrens über elterliche Sorge

  • Wolters Kluwer

    Vorlage einer sofortigen Beschwerde beim Beschwerdegericht; Begründungspflicht des erstinstanzlichen Gerichts bei Nichtabhilfe der Beschwerde

  • juris (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • FamRZ 2004, 653
 
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Wird zitiert von ... (3)Zitiert selbst (6)

  • OLG Köln, 25.02.1986 - 4 WF 33/86
    Auszug aus OLG Brandenburg, 29.04.2002 - 10 WF 47/02
    Dabei sind mit Rücksicht auf § 571 ZPO n. F. (…vgl. hierzu Thomas/Putzo/Reichold, a.a.O., § 571, Rz. 2) vorgebrachte neue Tatsachen zu beachten und in die Prüfung einzubeziehen (vgl. OLG Hamm, MDR 1988, 871; OLG Köln, FamRZ 1986, 487;… Verfahrenshandbuch Familiensachen - FamVerf -/Gutjahr, § 1, Rz. 191).

    Hilft das erstinstanzliche Gericht der Beschwerde nicht ab, so ist diese Entscheidung jedenfalls dann zu begründen, wenn mit der Beschwerde neue Tatsachen oder Gesichtspunkte vorgetragen werden, die das Erstgericht für widerlegt oder unerheblich hält (OLG Köln, FamRZ 1986, 487;… Zöller/Gummer, a. a. O., § 572, Rz. 11;… Baumbach/Lauterbach/ Albers, a. a. O., § 572, Rz. 8;… MünchKomm/Braun, ZPO, 3. Aufl., § 572, Rz. 8;… Musielak/Ball, a.a.O., § 572, Rz. 9).

  • OLG Brandenburg, 05.10.1999 - 9 WF 187/99

    Abhilfe des Gerichts in einem dem Bereich der freiwilligen Gerichtsbarkeit …

    Auszug aus OLG Brandenburg, 29.04.2002 - 10 WF 47/02
    Da in einem solchen Fall die maßgeblichen Ausführungen des Beschwerdeführers völlig übergangen werden (vgl. OLG Brandenburg - 1. Senat für Familiensachen - FamRZ 2000, 1098, 1099, OLG Celle, MDR 1986, 154;… s. auch FamVerf/Gutjahr, a. a. O., § 1, Rz. 193) liegt ein erheblicher Verfahrensmangel vor, der die Aufhebung der angefochtenen Entscheidung durch das Beschwerdegericht und die Zurückverweisung an das Gericht der ersten Instanz gebietet (…MünchKomm/Braun, a.a.O., § 572, Rz. 8;… Stein/Jonas/Grunsky, ZPO, 21. Aufl., § 571, Rz. 6).
  • OLG Hamm, 08.10.1990 - 23 W 527/90
    Auszug aus OLG Brandenburg, 29.04.2002 - 10 WF 47/02
    Eine solche Begründung darf sich nicht darin erschöpfen, auf die Gründe des angefochtenen Beschlusses zu verweisen (OLG Hamm, MDR 1991, 452).
  • OLG Karlsruhe, 26.11.1990 - 16 WF 236/90
    Auszug aus OLG Brandenburg, 29.04.2002 - 10 WF 47/02
    Denn dann ist nicht erkennbar, dass sich das Erstgericht mit dem maßgeblichen materiellen Vorbringen überhaupt befasst hat (vgl. OLG Karlsruhe, FamRZ 1991, 349, 350).
  • OLG Hamm, 23.06.1988 - 1 WF 292/88
    Auszug aus OLG Brandenburg, 29.04.2002 - 10 WF 47/02
    Dabei sind mit Rücksicht auf § 571 ZPO n. F. (…vgl. hierzu Thomas/Putzo/Reichold, a.a.O., § 571, Rz. 2) vorgebrachte neue Tatsachen zu beachten und in die Prüfung einzubeziehen (vgl. OLG Hamm, MDR 1988, 871; OLG Köln, FamRZ 1986, 487;… Verfahrenshandbuch Familiensachen - FamVerf -/Gutjahr, § 1, Rz. 191).
  • OLG Celle, 23.10.1985 - 4 W 145/85
    Auszug aus OLG Brandenburg, 29.04.2002 - 10 WF 47/02
    Da in einem solchen Fall die maßgeblichen Ausführungen des Beschwerdeführers völlig übergangen werden (vgl. OLG Brandenburg - 1. Senat für Familiensachen - FamRZ 2000, 1098, 1099, OLG Celle, MDR 1986, 154;… s. auch FamVerf/Gutjahr, a. a. O., § 1, Rz. 193) liegt ein erheblicher Verfahrensmangel vor, der die Aufhebung der angefochtenen Entscheidung durch das Beschwerdegericht und die Zurückverweisung an das Gericht der ersten Instanz gebietet (…MünchKomm/Braun, a.a.O., § 572, Rz. 8;… Stein/Jonas/Grunsky, ZPO, 21. Aufl., § 571, Rz. 6).
  • OLG Hamm, 30.07.2010 - 10 WF 121/10

    Zulässigkeit der Abhilfe durch das Amtsgericht im Verfahren der einstweiligen …

    Darüber hinaus fallen bei einer Entscheidung über die Abhilfe - anders als bei einer Entscheidung des Senats über die Beschwerde - keine zusätzlichen Kosten an, weshalb etwa der Antragsgegner, sollte ihn eine etwaige Nichtabhilfeentscheidung des Amtsgerichts überzeugen, die Möglichkeit hätte, durch Rücknahme der Beschwerde das Anfallen von Gerichtskosten zu vermeiden (vgl. insofern auch die zu den früher geltenden §§ 620c, 572 ZPO ergangenen Entscheidungen OLG Brandenburg, FamRZ 2004, S. 653;… OLG Karlsruhe, OLGR 2004, S. 313).
  • LG Frankenthal, 17.08.2017 - 1 T 245/17

    Insolvenzantrag: Hinweispflichten des Gerichts im Zusammenhang mit dem vom …

    Die gesetzlich nicht besonders geregelte Zurückverweisung steht im pflichtgemäßen Ermessen des Beschwerdegerichts, wobei es nicht an die Gründe des § 538 ZPO gebunden ist (OLG Brandenburg FamRZ 2004, 653; offen gelassen von BGH NJW-RR 2005, 1299) (…Wulf in BeckOK ZPO, Stand 15.06.2017, § 572 Rn. 19).
  • OLG Brandenburg, 30.01.2008 - 13 W 66/07

    Notwendige Abhilfeprüfung des Erstgerichts im Verfahren über die sofortige …

    Da in einem solchen Fall die maßgeblichen Ausführungen des Beschwerdeführers übergangen werden, liegt ein Verfahrensmangel vor, der die Aufhebung der angefochtenen Entscheidung durch das Beschwerdegericht und die Zurückverweisung an das Gericht der ersten Instanz gebietet (vgl. OLG Brandenburg FamRZ 2004, 653, m.w.N.).
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Rechtsprechung
   OVG Niedersachsen, 07.08.2003 - 12 ME 283/03   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2003,7428
OVG Niedersachsen, 07.08.2003 - 12 ME 283/03 (https://dejure.org/2003,7428)
OVG Niedersachsen, Entscheidung vom 07.08.2003 - 12 ME 283/03 (https://dejure.org/2003,7428)
OVG Niedersachsen, Entscheidung vom 07. August 2003 - 12 ME 283/03 (https://dejure.org/2003,7428)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • openjur.de

    Sozialhilfe; Geltendmachung; Familiengemeinschaft; Umgehung von VwGO § 67 Abs 1

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Entscheidungsdatenbank Niedersachsen (Leitsatz)

    § 16 BSHG; § 23 Abs. 2 BSHG; § 1629 Abs. 1 S. 2 BGB; § 91 Abs. 1 VwGO
    Geltendmachung eines Anspruches auf laufende Hilfe zum Lebensunterhalt durch in Haushaltsgemeinschaft mit ihren Eltern lebenden minderjährigen Kindern im eigenen Namen; Berichtigung des Rubrums im Wege der Auslegung des Klageantrags; Einbeziehung der Kinder in das ...

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Geltendmachung eines Anspruches auf laufende Hilfe zum Lebensunterhalt durch in Haushaltsgemeinschaft mit ihren Eltern lebenden minderjährigen Kindern im eigenen Namen; Berichtigung des Rubrums im Wege der Auslegung des Klageantrags; Einbeziehung der Kinder in das ...

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2003, 3503
  • FamRZ 2004, 653
 
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Wird zitiert von ... (9)Zitiert selbst (15)

  • BVerwG, 15.12.1977 - 5 C 35.77

    Eigenständigkeit der Ansprüche der einzelnen Familienmitglieder auf Sozialhilfe - …

    Auszug aus OVG Niedersachsen, 07.08.2003 - 12 ME 283/03
    Nach der langjährigen und ständigen Rechtsprechung der Verwaltungsgerichte, insbesondere der des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. BVerwG, Urteil v. 15.12.1977 - V C 25.77 - in BVerwGE 55, 148 m.w.N.) hat jeder Hilfebedürftige einen eigenständigen Anspruch auf Hilfe zum Lebensunterhalt.

    Damit wird lediglich der Erfahrung des täglichen Lebens Rechnung getragen, dass eine Familie "aus einem Topf wirtschaftet" (vgl. BVerwG, Urteil v. 15.12.1977 - V C 35.77 - a.a.O).

  • BVerwG, 22.03.2001 - 8 B 262.00

    Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision - Verneinung des Vorliegens …

    Auszug aus OVG Niedersachsen, 07.08.2003 - 12 ME 283/03
    Allerdings ist eine Parteibezeichnung in einer Klageschrift grundsätzlich auslegungsfähig (vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 22. März 2001 - 8 B 262/00 - in Buchholz 310 § 82 VwGO Nr. 20 ; v. 21. Juni 2000 - 7 B 20.00 - n.V. und vom 30. Dezember 1997 - 8 B 240.97 - Buchholz 310 § 91 VwGO Nr. 24).

    In diesem Zusammenhang ist auf das Verständnis aus der Sicht der Empfänger, also des Gerichts und des Beklagten, abzustellen (BVerwG, Beschluss vom 22. März 2001 - 8 B 262/00 - a.a.O.).

  • BVerwG, 19.05.1998 - 4 A 9.97

    Bundesverwaltungsgericht weist Naturschutzklage gegen Ostsee-Autobahn bei Lübeck …

    Auszug aus OVG Niedersachsen, 07.08.2003 - 12 ME 283/03
    Eine Inbezugnahme ist ausnahmsweise nur dann als ausreichend anzusehen, wenn unzweifelhaft ist, dass sie auf einer eigenen Prüfung, Sichtung, rechtlichen Durchdringung und Würdigung des postulationsfähigen Prozessvertreters beruht (vgl. zum Ganzen: VGH Bad.-Württ., Beschl. v. 5.5.1997 - 6 S 708/97 - , VBlBW 1997, 381 sowie Beschl. v. 22.1.1999 - 7 S 2408/98 - , NVwZ 1999, 429, 430, jeweils m.w.Nachw.; BVerwG, Beschl. v. 17.3.1971 - BVerwG III B 18.71/III C 23.71 - , Buchholz 310, § 139 VwGO Nr. 37 sowie Urteil vom 19.5.1998 - BVerwG 4 A 9/97 - , NVwZ 1998, 961, 962;… Kopp/Schenke, VwGO, 13. Aufl. 2003, § 67 Rn. 6; Bader u.a., VwGO, 1999, § 67 Rn. 4;… Meissner, in: Schoch/Schmidt-Aßmann/Pietzner, VwGO, Stand: Januar 2002, § 67 Rn. 55).
  • BVerfG, 21.01.2000 - 2 BvR 2125/97

    Erfolgreiche Verfassungsbeschwerde einer türkischen Asylbewerberin

    Auszug aus OVG Niedersachsen, 07.08.2003 - 12 ME 283/03
    Insgesamt ist aber bei dem Darlegungserfordernis zu beachten, dass es nicht in einer Weise ausgelegt und angewendet wird, welche die Beschreitung des Rechtswegs in einer unzumutbaren, aus Sachgründen nicht mehr zu rechtfertigenden Weise erschwert (BVerfG, 1. Kammer des 2. Senats, Beschl. v. 21.1.2000 - 2 BvR 2125/97 -, DVBl. 2000, 407).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 29.05.2001 - 16 A 455/01

    "Förderung der Familie" gezahltes Kindergeld; Frage der Weitergabe des Geldes an …

    Auszug aus OVG Niedersachsen, 07.08.2003 - 12 ME 283/03
    Für die Berechnung des Anspruchs der an diesem Verfahren nicht beteiligten Kinder des Antragstellers weist der Senat darauf hin, dass nur dann Kindergeld zu anrechenbarem Einkommen des Kindes werden kann, wenn es diesem durch einen gesonderten, zweckorientierten Zuwendungsakt weitergegeben wird ( OVG Münster, Urteil vom 26.05.2001 - 16 A 445/01 -, FEVS 53, 273 ff.; OVG Hamburg, Beschluss vom 03.04.2002 - 4 Bs 20/02 -, NVwZ-RR 2002, 756; OVG Koblenz, Urteil vom 23.05.2002 - 12 A 10375/02 -, NVwZ-RR 2003, 44 ff.).
  • OVG Niedersachsen, 08.07.1997 - 4 L 3222/97

    Sozialhilfe; Alleinerziehender; Getrennt lebende Eltern; Abwechslung mit der …

    Auszug aus OVG Niedersachsen, 07.08.2003 - 12 ME 283/03
    Wenn beide Elternteile die Betreuung der Kinder abwechselnd tageweise übernehmen, liegt die Voraussetzung des "Alleinerziehens" nicht vor (vgl. OVG Lüneburg, Beschluss v. 8.7.97 - 4 L 3222/97 - FEVS 48, 24).
  • OVG Niedersachsen, 16.09.1997 - 12 L 3580/97

    Darlegungserfordernis bei Zulassung der Berufung; Berufungszulassung; …

    Auszug aus OVG Niedersachsen, 07.08.2003 - 12 ME 283/03
    An die Darlegung sind nicht geringe Anforderungen zu stellen (vgl. Senat, Beschl. v. 16.9.1997 - 12 L 3580/97 -, NdsVBl. 1987, 282 und st. Rspr.).
  • VGH Baden-Württemberg, 22.01.1999 - 7 S 2408/98

    Unzulässige Umgehung des Anwaltszwangs durch Bezugnahme des Anwalts auf …

    Auszug aus OVG Niedersachsen, 07.08.2003 - 12 ME 283/03
    Eine Inbezugnahme ist ausnahmsweise nur dann als ausreichend anzusehen, wenn unzweifelhaft ist, dass sie auf einer eigenen Prüfung, Sichtung, rechtlichen Durchdringung und Würdigung des postulationsfähigen Prozessvertreters beruht (vgl. zum Ganzen: VGH Bad.-Württ., Beschl. v. 5.5.1997 - 6 S 708/97 - , VBlBW 1997, 381 sowie Beschl. v. 22.1.1999 - 7 S 2408/98 - , NVwZ 1999, 429, 430, jeweils m.w.Nachw.; BVerwG, Beschl. v. 17.3.1971 - BVerwG III B 18.71/III C 23.71 - , Buchholz 310, § 139 VwGO Nr. 37 sowie Urteil vom 19.5.1998 - BVerwG 4 A 9/97 - , NVwZ 1998, 961, 962;… Kopp/Schenke, VwGO, 13. Aufl. 2003, § 67 Rn. 6; Bader u.a., VwGO, 1999, § 67 Rn. 4;… Meissner, in: Schoch/Schmidt-Aßmann/Pietzner, VwGO, Stand: Januar 2002, § 67 Rn. 55).
  • BVerwG, 30.12.1997 - 8 B 240.97

    Begründetheit der Nichtzulassungsbeschwerde wegen Verfahrensmangel - Fehlerhafte …

    Auszug aus OVG Niedersachsen, 07.08.2003 - 12 ME 283/03
    Allerdings ist eine Parteibezeichnung in einer Klageschrift grundsätzlich auslegungsfähig (vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 22. März 2001 - 8 B 262/00 - in Buchholz 310 § 82 VwGO Nr. 20 ; v. 21. Juni 2000 - 7 B 20.00 - n.V. und vom 30. Dezember 1997 - 8 B 240.97 - Buchholz 310 § 91 VwGO Nr. 24).
  • OVG Hamburg, 03.04.2002 - 4 Bs 20/02

    Kindergeld als sozialhilferechtlich anrechenbares Einkommen im Sinne von § 76 …

    Auszug aus OVG Niedersachsen, 07.08.2003 - 12 ME 283/03
    Für die Berechnung des Anspruchs der an diesem Verfahren nicht beteiligten Kinder des Antragstellers weist der Senat darauf hin, dass nur dann Kindergeld zu anrechenbarem Einkommen des Kindes werden kann, wenn es diesem durch einen gesonderten, zweckorientierten Zuwendungsakt weitergegeben wird ( OVG Münster, Urteil vom 26.05.2001 - 16 A 445/01 -, FEVS 53, 273 ff.; OVG Hamburg, Beschluss vom 03.04.2002 - 4 Bs 20/02 -, NVwZ-RR 2002, 756; OVG Koblenz, Urteil vom 23.05.2002 - 12 A 10375/02 -, NVwZ-RR 2003, 44 ff.).
  • OVG Rheinland-Pfalz, 23.05.2002 - 12 A 10375/02

    Zulässigkeit einer Anrechnung des Kindergeldes auf das Einkommen des …

  • BVerwG, 21.06.2000 - 7 B 20.00

    Vorliegen einer unzulässigen Klageänderung bei Berichtigung einer unrichtigen …

  • BVerwG, 16.11.1978 - 5 C 25.77

    Zuständigkeit des Amts für Ausbildungsförderung für die sich aus dem …

  • VGH Baden-Württemberg, 05.05.1997 - 6 S 708/97

    Wiedereinsetzung trotz Versäumung der Frist für Antrag auf Zulassung der …

  • BVerwG, 17.03.1971 - III B 18.71
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 21.04.2008 - L 20 AS 112/06

    Grundsicherung für Arbeitssuchende

    Grundsätzlich steht, sofern durch das Familiengericht nicht etwas anderes bestimmt oder einer der im BGB vorgesehenen Ausnahmetatbestände vorliegt, in Ausübung der elterlichen Sorge (§ 1626 BGB) die Vertretung eines nicht geschäftsfähigen Kindes den Eltern gemeinschaftlich zu (§ 1629 Abs. 1 S. 1, 2 BGB, zur gemeinschaftlichen Vertretung von Kindern durch die Eltern in Sozialhilfesachen, vgl. OVG Lüneburg, Beschluss v. 07.08.2003, 12 ME 283/03 = NJW 2003, 3503).
  • VGH Baden-Württemberg, 30.06.2010 - 12 S 1184/10

    Zu den Anforderungen an die Begründung eines Antrags auf Zulassung der Berufung

    OVG, Beschluss vom 07.08.2003 - 12 ME 283/03 -, NJW 2003, 3503; BFH, VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 22.01.1999, a.a.O.; Schoch/Schmidt-Aßmann/Pietzner, VwGO, Komm., 18. Aufl., § 67 RdNr. 75).
  • VGH Bayern, 08.05.2018 - 22 CS 17.2291

    Unzulässigkeit einer hilfsweise abgegebenen Erledigterklärung

    Denn das sich aus § 67 Abs. 4 Satz 1 VwGO ergebende Erfordernis, dass in Verfahren vor den Oberverwaltungsgerichten Rechtshandlungen nur durch die in § 67 Abs. 4 Satz 3 bis 8 VwGO bezeichneten Personen wirksam vorgenommen werden können, kann nicht dadurch umgangen werden, dass - wie das auf Seite 3 oben der Beschwerdebegründungsschrift geschehen ist - pauschal auf Schriftsätze Bezug genommen wird, die von nicht postulationsfähigen Personen verfasst wurden (…vgl. speziell zur Rechtslage bei der Begründung von Ablehnungsgesuchen BVerwG, B.v. 11.12.2012 - 8 B 58.12 - NVwZ-RR 2013, 341/342 Rn. 16 f.; allgemein NdsOVG, B.v. 7.8.2003 - 12 ME 283/03 - NJW 2003, 3503 f.; B.v. 14.8.2015 - 7 KS 148/12 - NVwZ-RR 2016, 254 f.; VGH BW, B.v. 22.1.1999 - 7 S 2408/98 - NVwZ 1999, 429 f.).
  • OVG Hamburg, 15.12.2006 - 3 Bs 111/06

    Verfahrensrecht - Vertretungszwang: Eigene Durchdringung des Streitstoffs nötig

    Dieser Zweck wird nur gewährleistet, wenn der Prozessbevollmächtigte die Beschwerdebegründung des von ihm vertretenen Beteiligten nicht nur unterzeichnet oder auf eine solche Bezug nimmt, sondern eine eigene Prüfung, Sichtung und rechtliche Durchdringung des Streitstoffs vornimmt (vgl.: BVerwG, Beschluss vom 19.8.1993, Buchholz 310 § 67 VwGO Nr. 81, m. weit. Nachw.; OVG Lüneburg, Beschluss vom 7.8.2003, NJW 2003 S. 3503; VGH Mannheim, Beschluss vom 22.1.1999, NVwZ 1999 S. 429, m. weit.
  • OVG Sachsen-Anhalt, 21.01.2008 - 2 L 126/07

    Begründung eines Antrags auf Zulassung der Berufung

    Es ist in der Rechtsprechung (vgl. hierzu NdsOVG, Beschl. v. 07.08.2003 - 12 ME 283/03 - , NJW 2003, 3503, m. w. Nachw.) allgemein anerkannt, dass dem Gebot der anwaltlichen Vertretung nach § 67 Abs. 1 VwGO nur genügt wird, wenn der Schriftsatz von dem Rechtsanwalt erarbeitet worden ist.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 27.03.2009 - 6 B 1617/08

    Personalvertretungsrechtliche Zustimmung zur Versetzung eines Lehrers; …

    Rn. 11 Vgl. Nds. OVG, Beschluss vom 7. August 2003 - 12 ME 283/03 -, NJW 2003, 3503; VGH Bad.-Württ., Beschluss vom 22. Januar 1999 - 7 S 2408/98 -, DVBl. 1999, 474.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 01.09.2011 - 1 B 459/11

    Zurückweisung einer Rechtsbeschwerde mangels Einhaltung der Begründungsfrist …

    OVG, Beschluss vom 15. Dezember 2006 - 3 Bs 111/06 -, NordÖR 2007, 136 = juris Rn. 15; Nds. OVG, Beschluss vom 7. August 2003 - 12 ME 283/03 -, NJW 2003, 3503 = juris Rn. 12; Czybulka, in: Sodan/Ziekow, Verwaltungsgerichtsordnung, 3. Aufl. 2010, § 67 Rn. 43, 56; Redeker, in: Redeker/von Oertzen, Verwaltungsgerichtsordnung, 15. Aufl. 2010, § 67 Rn. 27; Saurenhaus, in: Wysk, Verwaltungsgerichtsordnung, 2010, § 67 Rn. 15.
  • OVG Hamburg, 12.12.2006 - 3 Bs 111/06
    Dieser Zweck wird nur gewährleistet, wenn der Prozessbevollmächtigte die Beschwerdebegründung des von ihm vertretenen Beteiligten nicht nur unterzeichnet oder auf eine solche Bezug nimmt, sondern eine eigene Prüfung, Sichtung und rechtliche Durchdringung des Streitstoffs vornimmt (vgl.: BVerwG, Beschluss vom 19.8.1993, Buchholz 310 § 67 VwGO Nr. 81, m. weit. Nachw.; OVG Lüneburg, Beschluss vom 7.8.2003, NJW 2003 S. 3503; VGH Mannheim, Beschluss vom 22.1.1999, NVwZ 1999 S. 429, m. weit.
  • VG Braunschweig, 19.05.2004 - 4 A 324/03

    Einkommen; Kindergeld; Kindergeldberechtigter

    Der Verbrauch des Kindergeldes durch den Kindergeldberechtigten für seinen eigenen Bedarf ist nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichtes (Urteile vom 21.6.01, - 5 C 7/00 - vom 25.11.93, - 5 C 8/90 -, BVerwGE 114, 339 f.; vom , - - , BVerwGE 94, 326 f.), des Oberverwaltungsgerichts Lüneburg (Urteile vom 7.3.2000, - 4 L 327/99 -, NDV-RD 2000, 56 f.; vom 23.6.99, - 4 M 2290/99 - vom 19.4.99, - 4 M 5628/96 - Beschluss vom 7.8.2003, - 12 ME 283/03 -) und des Verwaltungsgerichts Braunschweig (Beschluss vom 2.6.03, - 4 B 139/03 - Urteil vom 3.4.03, - 3 A 262/02 -) zulässig.
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