Rechtsprechung
| BAG, 12.11.1985 - 3 AZR 606/83 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Versorgungszusage - Feste Altersgrenze - Versorgungsordnung - Frauen - 60. Lebensjahr
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
BGB §§ 611 ff.
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- ArbG Köln, 18.02.1983 - 14 Ca 11044/82
- BAG, 12.11.1985 - 3 AZR 606/83
Papierfundstellen
- BAGE 50, 130
- ZIP 1986, 999
- NZA 1986, 607
- FamRZ 1986, 903 (Ls.)
- VersR 1986, 1222
- BB 1986, 1854
Wird zitiert von ... (60) Zitiert selbst (11)
- BAG, 31.08.1978 - 3 AZR 313/77
Versorgungsordnung - Grundsatz der GLeichberechtigung - Eintrittsalter - Ruhegeld …
Auszug aus BAG, 12.11.1985 - 3 AZR 606/83
Die den weiblichen Arbeitnehmern offenstehende Möglichkeit genügt, um einen Verstoß gegen den Gleichberechtigungsgrundsatz auszuschließen (vgl. dazu BAGE 31, 67, 74 [BAG 31.08.1978 - 3 AZR 313/77] = AP Nr. 1 zu § 1 BetrAVG Gleichberechtigung, zu III 2 c der Gründe).Maßgebend ist nicht die rechtstechnische Anknüpfung; allein entscheidend sind Zweck und Wirkung einer kollektiven Regelung (BAGE 31, 67, 73 f. [BAG 31.08.1978 - 3 AZR 313/77] = AP Nr. 1 zu § 1 BetrAVG Gleichberechtigung, zu III 2 b und c der Gründe; a. A. der Vierte Senat in seinem Urteil vom 6. Februar 1985 - 4 AZR 275/83 -, BAGE 48, 65, der die Divergenz zum Dritten Senat übersehen, jedenfalls nicht kenntlich gemacht hat).
- BAG, 22.02.1983 - 3 AZR 546/80
Versorgungsanwartschaft - Betriebsrente
Auszug aus BAG, 12.11.1985 - 3 AZR 606/83
Der Senat hat in einem Urteil vom 22. Februar 1983 (BAGE 41, 414, 418 = AP Nr. 15 zu § 7 BetrAVG, zu 4 b der Gründe) den Begriff der festen Altersgrenze näher bestimmt. - BGH, 28.09.1981 - II ZR 181/80
Begriff der betrieblichen Altersversorgung - Angemessenheit einer …
Auszug aus BAG, 12.11.1985 - 3 AZR 606/83
Die dafür angeführte Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs betrifft eine völlig andere Fallgestaltung, nämlich Versorgungszusagen, bei denen ersichtlich nicht das Ende des aktiven Arbeitslebens erwartet wurde und für die Leistungen bestimmend war (BGH vom 16. März 1981 - II ZR 222/79 - AP Nr. 10 zu § 7 BetrAVG; vom 22. Juni 1981 - II ZR 146/80 - DB 1981, 1971; vom 28. September 1981 - II ZR 181/80 - AP Nr. 12 zu § 7 BetrAVG und vom 2. Juli 1984 - II ZR 259/83 - BB 1985, 338).
- BGH, 16.03.1981 - II ZR 222/79
Gewährung von Insolvenzschutz für eine Ruhegehaltszusage - Schutz des …
Auszug aus BAG, 12.11.1985 - 3 AZR 606/83
Die dafür angeführte Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs betrifft eine völlig andere Fallgestaltung, nämlich Versorgungszusagen, bei denen ersichtlich nicht das Ende des aktiven Arbeitslebens erwartet wurde und für die Leistungen bestimmend war (BGH vom 16. März 1981 - II ZR 222/79 - AP Nr. 10 zu § 7 BetrAVG; vom 22. Juni 1981 - II ZR 146/80 - DB 1981, 1971; vom 28. September 1981 - II ZR 181/80 - AP Nr. 12 zu § 7 BetrAVG und vom 2. Juli 1984 - II ZR 259/83 - BB 1985, 338). - BAG, 06.02.1985 - 4 AZR 275/83
Verfassungsmäßigkeit einer Tarifnorm - Vorgezogenes Altersruhegeld - …
Auszug aus BAG, 12.11.1985 - 3 AZR 606/83
Maßgebend ist nicht die rechtstechnische Anknüpfung; allein entscheidend sind Zweck und Wirkung einer kollektiven Regelung (BAGE 31, 67, 73 f. [BAG 31.08.1978 - 3 AZR 313/77] = AP Nr. 1 zu § 1 BetrAVG Gleichberechtigung, zu III 2 b und c der Gründe; a. A. der Vierte Senat in seinem Urteil vom 6. Februar 1985 - 4 AZR 275/83 -, BAGE 48, 65, der die Divergenz zum Dritten Senat übersehen, jedenfalls nicht kenntlich gemacht hat). - BAG, 20.01.1987 - 3 AZR 313/85
Antrag auf Erlaß eines Versäumnisurteils
Auszug aus BAG, 12.11.1985 - 3 AZR 606/83
Die dafür angeführte Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs betrifft eine völlig andere Fallgestaltung, nämlich Versorgungszusagen, bei denen ersichtlich nicht das Ende des aktiven Arbeitslebens erwartet wurde und für die Leistungen bestimmend war (BGH vom 16. März 1981 - II ZR 222/79 - AP Nr. 10 zu § 7 BetrAVG; vom 22. Juni 1981 - II ZR 146/80 - DB 1981, 1971; vom 28. September 1981 - II ZR 181/80 - AP Nr. 12 zu § 7 BetrAVG und vom 2. Juli 1984 - II ZR 259/83 - BB 1985, 338). - BAG, 24.01.1989 - 3 AZR 519/88
Widerruf von Zusagen einer Unterstützungskasse - Wirksamkeit nur bei Einschaltung …
Auszug aus BAG, 12.11.1985 - 3 AZR 606/83
Der Senat hat in einem Urteil vom 22. Februar 1983 (BAGE 41, 414, 418 = AP Nr. 15 zu § 7 BetrAVG, zu 4 b der Gründe) den Begriff der festen Altersgrenze näher bestimmt. - BGH, 22.06.1981 - II ZR 146/80
Rechtmäßigkeit eines vertraglich geregelten Hinfälligwerdens der …
Auszug aus BAG, 12.11.1985 - 3 AZR 606/83
Die dafür angeführte Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs betrifft eine völlig andere Fallgestaltung, nämlich Versorgungszusagen, bei denen ersichtlich nicht das Ende des aktiven Arbeitslebens erwartet wurde und für die Leistungen bestimmend war (BGH vom 16. März 1981 - II ZR 222/79 - AP Nr. 10 zu § 7 BetrAVG; vom 22. Juni 1981 - II ZR 146/80 - DB 1981, 1971; vom 28. September 1981 - II ZR 181/80 - AP Nr. 12 zu § 7 BetrAVG und vom 2. Juli 1984 - II ZR 259/83 - BB 1985, 338). - BGH, 02.07.1984 - II ZR 259/83
Begriff des Versorgungsempfängers
Auszug aus BAG, 12.11.1985 - 3 AZR 606/83
Die dafür angeführte Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs betrifft eine völlig andere Fallgestaltung, nämlich Versorgungszusagen, bei denen ersichtlich nicht das Ende des aktiven Arbeitslebens erwartet wurde und für die Leistungen bestimmend war (BGH vom 16. März 1981 - II ZR 222/79 - AP Nr. 10 zu § 7 BetrAVG; vom 22. Juni 1981 - II ZR 146/80 - DB 1981, 1971; vom 28. September 1981 - II ZR 181/80 - AP Nr. 12 zu § 7 BetrAVG und vom 2. Juli 1984 - II ZR 259/83 - BB 1985, 338). - BAG, 02.08.1983 - 3 AZR 370/81
Ruhegeld - Insolvenzschutz
Auszug aus BAG, 12.11.1985 - 3 AZR 606/83
Den dafür entwickelten Grundsätzen hat sich der Senat im wesentlichen angeschlossen (Urteil vom 2. August 1983 - 3 AZR 370/81 - AP Nr. 19 zu § 7 BetrAVG). - BAG, 26.01.1982 - 3 AZR 202/81
Hausarbeitstag
- BAG, 17.09.2008 - 3 AZR 865/06
Begriff der betrieblichen Altersversorgung - Begriff der festen Altersgrenze
Nicht erforderlich ist, dass das Ende des Arbeitsverhältnisses von vornherein bindend festgelegt wird (BAG 12. November 1985 - 3 AZR 606/83 - BAGE 50, 130, zu I 1 der Gründe).Es ist unschädlich, wenn der Arbeitnehmer über diese Altersgrenze hinaus weiter arbeiten und sogar noch zusätzliche Steigerungsraten erdienen kann (BAG 12. November 1985 - 3 AZR 606/83 - BAGE 50, 130, zu I 1 der Gründe).
Es kommt also nicht darauf an, ob der Arbeitnehmer, wenn er denn gesetzlich versichert ist, zum vorgesehenen Zeitpunkt die gesetzliche Altersrente in Anspruch nimmt oder Arbeitslosengeld beantragt oder aber weiter arbeitet (BAG 12. November 1985 - 3 AZR 606/83 - BAGE 50, 130, zu I 1 der Gründe).
Zwar heißt es in den Senatsurteilen vom 22. Februar 1983 (- 3 AZR 546/80 - BAGE 41, 414, zu 4 b der Gründe) und vom 12. November 1985 (- 3 AZR 606/83 - BAGE 50, 130), eine feste Altersgrenze iSd. § 2 Abs. 1 BetrAVG sei nur dann gegeben, wenn die Versorgungszusage vorsieht, dass der Arbeitnehmer zu einem bestimmten Zeitpunkt vor Vollendung des 65. Lebensjahres "mit einer ungekürzten Betriebsrente" in den Ruhestand treten soll.
Damit sind jedoch nicht alle Berechnungsvorschriften gemeint, die bei kürzerer Betriebszugehörigkeit eine geringere Rente vorsehen, sondern nur solche Änderungen, die die Versorgungszusage "für die vorzeitige Rentenzahlung" vorsieht (BAG 12. November 1985 - 3 AZR 606/83 - aaO., zu I 1 der Gründe; 2. Juni 1987 - 3 AZR 585/85 -, zu I 2 b der Gründe).
- BAG, 18.03.1997 - 3 AZR 756/95
Betriebsrenten - Aufrechnung mit Schadensersatzansprüchen
Diese Überlegung rechtfertigt nur die vom Landesarbeitsgericht angezogene Rechtsprechung, wonach eine Versorgungszusage im Regelfall nicht in vollem Umfang widerrufen werden kann, sondern wonach der Umfang des Widerrufs davon abhängt, in welchem Umfang die Betriebstreue des Arbeitnehmers für den Arbeitgeber aufgrund von dessen unerlaubten Handlungen wertlos geworden ist (BAGE 32, 139 = AP Nr. 1 zu § 1 BetrAVG Treuebruch; Urteil vom 19. Juni 1980 - 3 AZR 137/79 - AP Nr. 2 zu § 1 BetrAVG Treuebruch; Urteil vom 11. Mai 1982 - 3 AZR 1239/79 - AP Nr. 4 zu § 1 BetrAVG Treuebruch; BAGE 41, 338 = AP Nr. 5 zu § 1 BetrAVG Treuebruch; BAGE 41, 333 = AP Nr. 7 zu § 1 BetrAVG Treuebruch; BAG, Urteil vom 8. Mai 1990 - 3 AZR 152/88 - AP Nr. 10 zu § 1 BetrAVG Treuebruch). - LAG Düsseldorf, 20.01.2017 - 6 Sa 582/16
Höhe der Betriebsrente bei einem Betriebsübergang in der Insolvenz
Auch nach Erreichen einer festen Altersgrenze können noch weitere Steigerungsbeiträge für eine betriebliche Altersversorgung erarbeitet werden (…vgl. BAG v. 17.09.2008 - 3 AZR 865/06 - Rn. 28, AP Nr. 114 zu § 7 BetrAVG; BAG v. 12.11.1985 - 3 AZR 606/83 - unter I.1. der Gründe, AP Nr. 2 zu § 1 BetrAVG Gleichberechtigung).
- BAG, 10.01.1989 - 3 AZR 460/87
Wettbewerbsverbot: Möglichkeit einvernehmlicher mündlicher Aufhebung trotz …
Dagegen hat sich die zweite Meinung in der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts und des Bundesgerichtshofs durchgesetzt (BAG Urteil vom 4. Juli 1963 - 5 AZR 16/63 - AP Nr. 1 zu § 127 BGB; Urteil vom 16. August 1983 - 3 AZR 34/81 - AP Nr. 2 zu § 1 BetrAVG Hinterbliebenenversorgung; BGH Urteile vom 20. Juni 1962 - V ZR 157/60 - NJW 1962, 1908; vom 26. November 1964 - VII ZR 111/63 - AP Nr. 2 zu § 127 BGB = NJW 1965, 293; vom 29. November 1973 - VII ZR 205/71 - WM 1974, 105; vom 2. Juli 1975 - VIII ZR 223/73 - NJW 1975, 1653, 1654). - BAG, 12.03.1991 - 3 AZR 102/90
Anwartschaftsberechnung bei vorzeitigem Ruhegeldanspruch
Mit dem Merkmal "feste" Altersgrenze bezeichnet das Gesetz die erreichbare Höchstdauer des Arbeitsverhältnisses, die als Grundlage der Vollrente vorausgesetzt wird, also den Zeitpunkt, in dem die Vollrente ohne zeitanteilige Kürzung erreicht ist (ständige Rechtsprechung des Senats, statt aller BAGE 50, 130, 133 = AP Nr. 2 zu § 1 BetrAVG Gleichberechtigung, zu I 1 der Gründe, mit Anm. von Blomeyer). - BAG, 23.10.1990 - 3 AZR 260/89
Abbau einer Überversorgung
Die Betriebspartner müssen schon von Verfassungs wegen die Grundsätze der Verhältnismäßigkeit und des Vertrauensschutzes beachten, wenn sie in Besitzstände der betroffenen Arbeitnehmer eingreifen (BVerfG, Beschluß vom 16. Februar 1987 - 1 BvR 957/79 - AP Nr. 12 zu § 1 BetrAVG Unterstützungskasse; BVerfGE 65, 196 [BVerfG 19.10.1983 - 2 BvR 298/81] = AP Nr. 2 zu § 1 BetrAVG Unterstützungskasse). - BAG, 27.02.1990 - 3 AZR 213/88
Anrechnung von Vordienstzeiten
Dazu hat der Senat eine Auslegungsregel entwickelt: In den Fällen, in denen ein Arbeitgeber Vordienstzeiten anrechnet, die von einer Versorgungszusage begleitet waren, muß angenommen werden, daß die Anrechnung auch Bedeutung für die Unverfallbarkeit hat (BAG Urteil vom 16. Juni 1978 - 3 AZR 1051/77 - BetrAVG 1978, 239; Urteil vom 25. Januar 1979 - 3 AZR 1096/77 - AP Nr. 2 zu § 1 BetrAVG, zu II 2 der Gründe;… Urteil vom 16. März 1982 - 3 AZR 843/79 - AP Nr. 6, aaO, zu I 1 der Gründe;… BAGE 39, 160, 163 = AP Nr. 7, aaO, zu 1 der Gründe; 31, 45, 50 ff. = AP Nr. 1 zu § 7 BetrAVG, zu I 2 der Gründe). - BAG, 14.12.1999 - 3 AZR 684/98
Insolvenzsicherung der Versorgungsanwärter
Eine vorgezogene Altersgrenze liegt nur dann vor, wenn der Arbeitnehmer zu einem bestimmten Zeitpunkt vor Vollendung des 65. Lebensjahres in den Ruhestand treten soll und dann seine ungekürzte Betriebsrente in Anspruch nehmen kann (BAG 22. Februar 1983 - 3 AZR 546/80 - BAGE 41, 414, 418; 12. November 1985 - 3 AZR 606/83 - BAGE 50, 130, 133). - BAG, 22.09.1993 - 10 AZR 371/92
Allgemeinverbindlicherklärung - Sozialkassen des Gerüstbaugewerbes
Das Vermögen als solches genießt keinen verfassungsrechtlichen Schutz (BAG Urteil vom 28. März 1990 - 4 AZR 536/89 - AP Nr. 25 zu § 5 TVG unter Bezugnahme auf BVerfGE 74, 129, 148 [BVerfG 14.01.1987 - 1 BvR 1052/79] = AP Nr. 11 zu § 1 BetrAVG Unterstützungskassen; BVerfGE 65, 196, 209 [BVerfG 19.10.1983 - 2 BvR 298/81] = AP Nr. 2 zu § 1 BetrAVG Unterstützungskassen). - BAG, 20.10.1987 - 3 AZR 208/86
Zulässigkeit des Erreichens eines Mindestalters für Anspruch auf Invalidenrente - …
Entgegen der Auffassung des Klägers läßt sich ein anderes Ergebnis nicht aus den Urteilen des Senats zur Abgrenzung zulässiger Wartezeiten von unzulässigen Vorschaltzeiten herleiten (Urteil vom 7. Juli 1977 - 3 AZR 422/76 - AP Nr. 1 zu § 1 BetrAVG Wartezeit; BAGE 29, 227 [BAG 07.07.1977 - 3 AZR 570/76] = AP Nr. 2 zu § 1 BetrAVG Wartezeit; 29, 234 = AP Nr. 3 zu § 1 BetrAVG Wartezeit). - BAG, 24.06.1986 - 3 AZR 645/84
Berücksichtigung von Tantiemen bei der Berechnung der Rentenhöhe - Verhälnis …
- BGH, 18.03.1982 - I ZR 15/80
Tätigkeit als Handelsvertreter auf Provisionsbasis - Mitglied eines …
- LAG Köln, 17.08.2011 - 9 Sa 318/11
Betriebliche Altersversorgung; Betriebsrente; Ratierliche Kürzung für die Zukunft
- LAG Berlin-Brandenburg, 11.11.2010 - 14 Sa 1328/10
Betriebliche Altersversorgung - Höchstaltersgrenze
- BAG, 26.03.1996 - 3 AZR 28/95
Betriebliche Altersversorgung: Ruhegehaltfähige Dienstzeit und Unverfallbarkeit
- LAG Köln, 14.06.2007 - 10 Sa 766/06
Altersversorgung; Altersgrenze bei Frauen; Besitzstand
- BAG, 12.03.1991 - 3 AZR 86/90
Unverfallbarkeit einer Versorgungsanwartschaft durch Anrechnungsvereinbarung - …
- OLG Düsseldorf, 25.08.2005 - 2 U 52/04
Zur Behandlung einer Gemeinschaft nach Bruchteilen zwischen mehreren Inhabern …
- BAG, 16.03.1982 - 3 AZR 843/79
Anrechnung - Vordienstzeit - Versorgungszusage - Unverfallbarkeit - …
- BAG, 03.04.1990 - 3 AZR 211/89
Widerruf der Betriebsrente bei Wettbewerb des Arbeitnehmers
- LAG Hessen, 16.07.1997 - 8 Sa 382/95
Betriebliche Altersversorgung: Wirkung der Kündigung einer Betriesvereinbarung
- LAG Hamburg, 17.08.1992 - 1 TaBV 5/91
Betriebsvereinbarung: Nachwirkung
- BAG, 24.06.1986 - 3 AZR 630/84
Berechnung einer Betriebsrente aufgrund einer mehrfach geänderten …
- BAG, 26.11.1986 - 3 AZR 120/84
Unverfallbarkeit bei Rückwirkung einer Versorgungszusage - Rückdatierung der …
- BAG, 30.04.1985 - 3 AZR 611/83
Betriebsrenten - Betriebsvereinbarung - Vertragliche Einheitsregelung - Widerruf …
- LAG Köln, 06.07.2006 - 5 Sa 1480/05
Vorgezogene Altersgrenze; Pensionierung
- BAG, 22.09.1981 - 3 AZR 791/78
- LAG Hessen, 05.10.2011 - 8 Sa 194/11
Betriebliche Altersversorgung - außerordentliche Erhöhung der …
- BAG, 31.05.1983 - 3 AZR 54/81
- BAG, 15.07.1999 - 6 AZR 699/97
Anwendbarkeit der Bestimmungen des Bundes-Angestelltentarifvertrags vom 23. …
- BAG, 24.04.1990 - 3 AZR 497/88
Versorgungswiderruf wegen groben Treuebruchs
- BAG, 29.08.1989 - 3 AZR 589/87
Betriebliche Altersversorgung: Wechsel eines Beamten in den privaten …
- BAG, 12.02.1985 - 3 AZR 183/83
Änderung einer Versorgungsregelung durch Rundschreiben
- BAG, 24.06.1999 - 6 AZR 24/98
Anwendbarkeit der Bestimmungen des Bundes-Angestelltentarifvertrags vom 23. …
- LAG München, 19.07.2006 - 7 Sa 290/05
Verletzung von Aufklärungs- und Informationspflichten zur Zusatzversorgung bei …
- LAG Köln, 24.07.1998 - 11 Sa 1374/97
Maßgeblichkeit einer festen Altersgrenze bei der Bemessung der Bezüge aus einer …
- LAG Düsseldorf, 06.04.1995 - 12 Sa 1674/94
Betriebliche Altersversorgung: Anpassung der Betriebsrente
- LAG Hessen, 16.06.1989 - 15 Sa 1395/88
Rechtfertigung und Wirksamkeit zweier Änderungskündigungen; Anwendung des …
- BAG, 15.07.1999 - 6 AZR 693/97
Bundesangestelltentarifgeltung bei Rückkehr ins Beitrittsgebiet - Auslegung einer …
- LAG Düsseldorf, 14.09.2005 - 17 Sa 1965/04
Streit um den Bestand einer Versorgungszusage, Anspruch auf betriebliche …
- OLG Düsseldorf, 25.08.2005 - 2 U 54/02
Patentrecht: Anspruch auf Zahlung eines Miterfinderausgleichs
- BAG, 18.06.1996 - 3 AZR 275/95
Betriebliche Altersversorgung: Berechnung - Auslegung einer Betriebsvereinbarung
- LAG Köln, 05.05.2004 - 7 Sa 54/04
Versorgungsansprüche des Arbeitnehmers ohne bisherige Zusage gegenüber …
- LAG Baden-Württemberg, 31.05.2001 - 22 Sa 36/00
Nachwirkung einer Betriebsvereinbarung über betriebliches Ruhegeld
- LAG Hamburg, 02.09.1999 - 7 Sa 10/99
Bemessungsgrundlage für die Berechnung der Rentenhöhe; Möglichkeit der …
- BAG, 05.08.1986 - 3 AZR 515/85
Ruhegeldfähigkeit einer Überstundenpauschale - Überstundenpauschale als …
- LAG Niedersachsen, 30.04.2007 - 9 Sa 921/06
Krankenbezüge; Rückzahlung; überzahlte Krankenbezüge
- LAG Rheinland-Pfalz, 14.07.1998 - 4 TaBV 12/98
Wirksamkeit der Kündigungen von Betriebsvereinbarungen durch den Arbeitgeber; …
- LAG Hamm, 23.08.1996 - 10 Sa 2239/95
Voraussetzungen einer Weihnachtsgratifikation eines ehemaligen Angestellten nach …
- LAG Rheinland-Pfalz, 09.12.2009 - 8 Sa 362/09
Klage auf Schadenersatz wegen Umwandlung einer unverfallbaren Anwartschaft auf …
- BAG, 12.03.1991 - 3 AZR 104/90
Anwartschaftsberechnung bei vorzeitigem Ruhegeldanspruch - Eröffnung des …
- BAG, 25.01.1979 - 3 AZR 464/77
- LAG Köln, 27.03.1998 - 4 (5) Sa 1102/97
- LAG Hessen, 23.10.1992 - 9 Sa 57/92
Schadenersatz wegen Verletzung der Fürsorgepflicht; Internationale Zuständigkeit …
- BAG, 21.02.1984 - 3 AZR 442/81
- BAG, 19.05.1987 - 3 AZR 488/85
Verwirkung einer unverfallbaren Versorgungsanwartschaft
- LAG Köln, 05.09.1997 - 4 Sa 599/97
Feststellungsklage auf Bestehen von Altersversorgungsansprüchen; Unverfallbarkeit …
- BAG, 20.10.1987 - 3 AZR 146/86
Mindestalter für Invalidenrente - Voraussetzungen für den Bezug einer …
- LAG Hamm, 01.03.2002 - 10 TaBV 23/01
Rechtmäßigkeit der Kündigung einer Betriebsvereinbarung über betriebliche …
- LAG Hessen, 13.09.1985 - 6 Sa 185/85
Überschreiten der Altersgrenze zur Aufnahme in ein betriebliches …
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Rechtsprechung
| BVerwG, 28.05.1986 - 7 B 77.86 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Namensänderung - Stiefkinder
- juris (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- SG Berlin, 08.09.1983 - S 20 An 2206/82
- LSG Berlin, 23.11.1983 - L 15 An 21/82
- VG Ansbach, 19.01.1984 - 5 K 82 A. 408 (15)
- SG Berlin, 05.04.1984 - S 11 An 167/83
- SG Berlin, 26.04.1984 - S 11 An 1670/82
- LSG Berlin, 11.09.1984 - L 12 An 51/83
- SG Berlin, 19.11.1984 - S 2 An 2546/82
- SG Berlin, 04.12.1984 - S 5 An 1580/83
- SG Berlin, 22.05.1985 - S 4 An 2158/83
- LSG Berlin, 28.06.1985 - L 1 An 58/84
- LSG Berlin, 09.07.1985 - L 12 An 1/85
- LSG Berlin, 24.07.1985 - L 6 An 52/84
- ArbG Iserlohn, 21.11.1985 - 4 Ca 1909/85
- LSG Berlin, 22.11.1985 - L 1 An 77/85
- BSG, 20.01.1986 - 1 BA 185/84
- VGH Bayern, 05.02.1986 - 5 b 84 A.1004
- BFH, 26.02.1986 - II R 177/83
- BSG, 06.03.1986 - 12 BK 36/85
- BSG, 06.03.1986 - 12 BK 37/85
- LSG Berlin, 10.04.1986 - L 10 An 29/84
- BVerwG, 28.05.1986 - 7 B 77.86
- ArbG Marburg, 04.06.1986 - 1 Ca 70/86
- BVerfG, 08.07.1987 - 1 BvR 623/86
- BVerfG, 15.12.1987 - 1 BvR 563/85
- BVerfG, 02.05.1989 - 1 BvR 762/86
- BVerfG - 1 BvR 1149/85 (anhängig)
- BVerfG - 1 BvR 1478/85 (anhängig)
- BVerfG - 1 BvR 234/86 (anhängig)
- BVerfG - 1 BvR 416/86 (anhängig)
- BVerfG - 1 BvR 447/86 (anhängig)
- BVerfG - 1 BvR 622/86 (anhängig)
- BVerfG - 1 BvR 635/86 (anhängig)
Papierfundstellen
- NJW 1987, 392
- NVwZ 1988, 827
- FamRZ 1986, 903
Wird zitiert von ... (5) Zitiert selbst (6)
- BVerwG, 10.03.1983 - 7 C 58.82
Namensänderung
Auszug aus BVerwG, 28.05.1986 - 7 B 77.86
Die Auffassung des Verwaltungsgerichtshofs führe hingegen dazu, daß Stiefkinder stets nur den neuen Familiennamen wählen könnten, obwohl nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (Hinweis auf BVerwGE 67, 52) auch das Interesse des Stiefkinds an der Verbindung zum Vater und dessen Familie beachtet werden müsse.Daß das Interesse des Stiefkindes an Namensgleichheit mit dem leiblichen Vater ein wichtiger Belang ist, der aus Gründen des Kindeswohls stets berücksichtigt werden muß, ist nach der Senatsrechtsprechung (BVerwGE 67, 52), auf die sich die Beschwerde in diesem Zusammenhang bezieht, ein Gesichtspunkt, der der Änderung in den neuen Familiennamen entgegenstehen kann, der es aber als solcher nicht ohne weiteres rechtfertigt, den in der bürgerlich-rechtlichen Rechtsordnung für Stiefkinder nicht vorgesehenen Doppelnamen auf dem Umweg über eine öffentlich-rechtliche Namensänderung einzuführen.
- BVerwG, 05.09.1985 - 7 C 2.84
Scheineheliches Kind - Schutzwürdiges Interesse - Familienname - Geburtsname der …
Auszug aus BVerwG, 28.05.1986 - 7 B 77.86
Er hat dafür - entsprechend seiner ständigen Rechtsprechung zu § 3 Abs. 1 NÄG (vgl. zuletzt Urteil vom 5. September 1985 - BVerwG 7 C 2.84 - in NJW 1986, 740 = FamRZ 1986, 52 = StAZ 1985, 343) - ein Übergewicht der individuellen, für die Namensänderung streitenden Interessen gefordert und diesen Vorrang aus den besonders gelagerten persönlichen Umständen und familiären Beziehungen des (erwachsenen) Klägers jener Sache hergeleitet, die es zugleich rechtfertigten, von der sonst bei der Gewährung von Doppelnamen gebotenen Zurückhaltung abzusehen. - BVerwG, 18.02.1981 - 7 B 69.80
Rechtmäßigkeit der Ablehnung einer Namensänderung - Namensänderung eines …
Auszug aus BVerwG, 28.05.1986 - 7 B 77.86
Hierzu hatte er auch keinen Anlaß; es ist geklärt, daß sich auch nach der Neuregelung des Ehenamensrechts nichts daran geändert hat, daß die in den gesetzlichen Bestimmungen des Familienrechts zum Ausdruck kommenden Grundsätze der Namensführung, zu denen auch die soziale Ordnungsfunktion des Namens gehört, weiterhin berücksichtigt werden müssen (Senatsbeschluß vom 18. Februar 1981 - BVerwG 7 B 69.60 - in NVwZ 1982, 111 = StAZ 1981, 279).
- BVerwG, 05.03.1971 - VII C 75.70
Antrag auf Änderung des Familiennamens - Zulässigkeit der Zuteilung des Namens …
Auszug aus BVerwG, 28.05.1986 - 7 B 77.86
Der beschließende Senat hat in seinem Urteil vom 5. März 1971 - BVerwG 7 C 75.70 - (BVerwGE 37, 301) ausgesprochen, daß es aus wichtigem Grund im Sinne des § 3 Abs. 1 NÄG ausnahmsweise gerechtfertigt sein kann, Stiefkindern im Wege der Namensänderung einen aus ihrem Familiennamen (= Geburtsnamen) und dem Familiennamen des Stiefvaters gebildeten Doppelnamen zu erteilen. - VGH Baden-Württemberg, 18.02.1986 - 13 S 157/86
Änderung des Familiennamens eines Kindes bei Wiederverheiratung der Mutter
Auszug aus BVerwG, 28.05.1986 - 7 B 77.86
Der von der Beschwerde angeführte Fall eines Stiefkindes, dem der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg durch Urteil vom 18. Februar 1986 - 13 S 157/86 - (im Berufungsverfahren beigezogen) einen Anspruch auf Änderung in einen Doppelnamen zugesprochen hat, ist - unabhängig davon, wie er revisionsrechtlich zu würdigen wäre - jedenfalls schon deshalb nicht mit der vorliegenden Sache vergleichbar, weil die Entscheidung dort (auch) auf individuelle Lebensumstände abhebt, an denen es im Falle des Klägers fehlt. - BVerwG, 15.07.1960 - VII B 69.60
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 28.05.1986 - 7 B 77.86
Hierzu hatte er auch keinen Anlaß; es ist geklärt, daß sich auch nach der Neuregelung des Ehenamensrechts nichts daran geändert hat, daß die in den gesetzlichen Bestimmungen des Familienrechts zum Ausdruck kommenden Grundsätze der Namensführung, zu denen auch die soziale Ordnungsfunktion des Namens gehört, weiterhin berücksichtigt werden müssen (Senatsbeschluß vom 18. Februar 1981 - BVerwG 7 B 69.60 - in NVwZ 1982, 111 = StAZ 1981, 279).
- BVerwG, 17.03.1987 - 7 B 42.87
Namensänderung - Soziale Ordnungsfunktion des Namens
Der beschließende Senat hat wiederholt ausgesprochen, daß die in den gesetzlichen Bestimmungen des Namensrechts zum Ausdruck kommenden Grundsätze der Namensführung, zu denen auch die soziale Ordnungsfunktion des Namens und das öffentliche Interesse an der Beibehaltung des überkommenen Namens gehören, durch die Neuregelung des Ehenamensrechts aufrechterhalten worden sind (Senatsbeschlüsse vom 18. Februar 1981 - BVerwG 7 B 69.80 - in NVwZ 1982, 111 = StAZ 1981, 279 und vom 28. Mai 1986 - BVerwG 7 B 77.86 - in NJW 1987, 392 = StAZ 1986, 291 = FamRZ 1986, 903). - BVerfG, 08.07.1987 - 1 BvR 623/86 1 BvR 762/86 des Minderjährigen Ch. H., Nürnberg gegen den Beschluß des Bundesverwaltungsgerichts vom 28. Mai 1986 - BVerwG 7 B 77.86 - wegen Verletzung der Artikel 2 Abs. 1 GG, Artikel 3 Abs. 1, Abs. 3 GG, Artikel 6 Abs. 1 und Abs. 2 GG, Artikel 12 Abs. 4 i. V. m. Artikel 20 Abs. 3 GG betr.
- OVG Schleswig-Holstein, 21.05.1991 - 4 L 15/91
Verwechslungsgefahr; Sammelnamen; Namensänderung; Mehrmalige Namensänderung; …
Als Belang der Allgemeinheit ist damit insbesondere die soziale Ordnungsfunktion des Namens zu beachten (BVerwGE 22, 312 (313)), deren Bedeutung auch durch die Änderung des Ehenamensrechts nicht berührt worden ist (BVerwG NJW 1987, 392 und 2454; VG Bremen StAZ 1988, 46). - OVG Hamburg, 28.09.1987 - Bf IV 62/86
Vorliegen eines wichtigen Grundes zur Änderung des Familiennamens eines nicht …
Die öffentlich-rechtliche Namensänderung verlangt mithin ein besonderes, die eigene Situation des Namensträgers prägendes Interesse, das als solches nicht schon in die allgemeine gesetzliche Wertung eingeflossen ist, auf der der Name beruht (…BVerwG, Beschl. v. 11.4.1986, a.a.O.; vgl. auch BVerwG, Beschl. v. 28.5.1986, NJW 1987 S. 392 und Nr. 27 Abs. 1 NamÄndVwV). - VG München, 12.12.1990 - M 7 K 89.3250
Streit über einen Anspruch auf Namensänderung in Form des Wegfalls eines …
Zwar ist wegen des Ausnahmecharakters des § 3 Abs. 1 NÄG der bloße Wunsch, einen bestimmten Namen zu führen, nicht ausreichend (vgl. BayVGH vom 05.02.1986, BayVBl 1986, 627 unter Hinweis auf BVerwG vom 10.03.1983, BayVBl 1983, 475, bestätigt durch Bundesverwaltungsgericht vom 28.05.1986 Nr. 7 B 77.86, soweit ersichtlich nicht veröffentlicht).
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