Rechtsprechung
| LG Berlin, 12.09.2003 - 63 S 66/03 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)
BGB § 535
Aufstellen einer mobilen Parabolantenne ist zulässig - juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- haus-und-grund-muenchen.de (Kurzinformation)
Keine Genehmigungspflicht für mobile Parabolantennen
Papierfundstellen
- GE 2003, 1330
Wird zitiert von ... (4)
- BGH, 16.05.2007 - VIII ZR 207/04
Aufstellung einer Parabolantenne auf dem Balkon einer Mietwohnung
Es kann dahinstehen, ob das Aufstellen einer mobilen Antenne auf dem Balkon der Mietwohnung gemäß Nr. 7 Abs. 1 e), Abs. 2 der Allgemeinen Vertragsbedingungen der Klägerin unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Klägerin steht oder ob diese Regelung die hier vorliegende Fallgestaltung von vornherein nicht erfasst, weil es an einem Anbringen im Sinne der Klausel fehlt, die - beispielsweise für Schilder gemäß Nr. 7 Abs. 1 b) und für Waschmaschinen, Trockenautomaten und Geschirrspülmaschinen gemäß Nr. 7 Abs. 1 d) - ausdrücklich zwischen Anbringen, Abstellen und Aufstellen unterscheidet (§ 305c Abs. 2 BGB; vgl. auch LG Berlin GE 2003, 1330).Es kann ferner dahinstehen, ob - wie die Revision meint - die Regelung in Verbindung mit Nr. 3 der Besonderen Vertragsbedingungen intransparent und schon deshalb unwirksam ist (§ 307 Abs. 1 Satz 1 und 2 BGB) oder ob sich ihre Unwirksamkeit daraus ergibt, dass sie alle vom Mieter auch innerhalb der Wohnung angebrachten Antennen, von denen eine Beeinträchtigung der Interessen des Vermieters von vornherein nicht ausgehen kann, umfasst (vgl. LG Berlin GE 2003, 1330).
Wenn aber weder eine Substanzverletzung noch eine nennenswerte ästhetische Beeinträchtigung des Eigentums des Vermieters zu besorgen ist, sondern die Antenne keine oder lediglich geringfügige optische Beeinträchtigungen verursacht, beispielsweise weil sie im Innern des Gebäudes am Fenster (vgl. AG Gladbeck NZM 1999, 221 f.) oder auf dem Fußboden im hinteren Bereich auf einem durch Vorder- und Seitenwände sichtgeschützten Balkon aufgestellt ist (vgl. AG Herne-Wanne WuM 2001, 277; AG Siegen WuM 1999, 454;… Schmid/Harsch, Mietrecht, 2006, § 535 Rdnr. 233; weitergehend LG Hamburg WuM 1999, 454; LG Berlin GE 2003, 1330;… Staudinger/Emmerich, aaO, § 535 Rdnr. 47;… Lammel, Wohnraummietrecht, 3. Aufl., § 535 Rdnr. 216;… MünchKommBGB/Schilling, 4. Aufl., § 535 Rdnr. 87), kann der Vermieter wegen des durch Art. 5 Abs. 1 GG geschützten Interesses des Mieters am zusätzlichen Empfang von (ausländischen) Satellitenprogrammen (vgl. BVerfGE 90, 27, 32 f.) nach Treu und Glauben verpflichtet sein, einer solchen Aufstellung zuzustimmen (§ 242 BGB).
- AG Brandenburg, 08.08.2014 - 31 C 304/13
Mieter braucht Parabolantenne nicht aus Garten der Wohnung entfernen!
Anspruchsgrundlage eines solchen Duldungsanspruch ist insofern das Grundgesetz - GG - sowie § 242 BGB, da hier eine aus Treu und Glauben folgende Nebenpflicht der Klägerin aus dem Mietsvertrag gegenüber den Beklagten besteht, der zufolge die Klägerin verpflichtet ist eine lediglich auf der Rasenfläche abgestellte Parabolantenne - welche somit gerade nicht dauerhaft und fest installiert/angebracht ist - zu dulden (BGH, Beschluss vom 16.09.2009, Az.: VIII ZR 67/08, u. a. in: NJW 2010, Seiten 436 ff.; BGH, Urteil vom 16.05.2007, Az.: VIII ZR 207/04, u. a. in: NJW-RR 2007, Seiten 1243 ff; BGH, Urteil vom 16.11.2005, Az.: VIII ZR 5/05, u. a. in: NJW 2006, Seiten 1062 ff.; BGH, NJW-RR 2005,Seiten 596 f.; BGH, BGHZ 106, Seiten 42 ff.; LG Berlin, Grundeigentum 2010, Seiten 1686 f.; LG Potsdam, Urteil vom 24.07.2008, Az.: 11 S 204/07; LG Potsdam, Urteil vom 11.10.2007, Az.: 11 S 223/06; LG Berlin, Grundeigentum 2003, Seite 1330; LG Hamburg, WuM 1999, Seiten 454 f.; LG Freiburg/Breisgau, WuM 1993, Seite 669; AG Hamburg-St. Georg, WuM 2013, Seiten 662 f. = NZM 2014, Seite 435; AG Hamburg-Bergedorf, ZMR 2013, Seiten 813 f. = NZM 2014, Seiten 196 f.; AG Hamburg-Bergedorf, ZMR 2013, Seiten 357 ff.; AG Leipzig, WuM 2012, Seiten 369 ff.; AG Regensburg, WuM 2011, Seiten 617 f.; AG Augsburg, WuM 2011, Seiten 504 ff.; AG Köln, WuM 2009, Seiten 732 f.; AG Neumarkt, ZMR 2009, Seiten 720 f.; AG Hamburg-Harburg, WE 2006, Seite 130; AG Regensburg, WuM 2003, Seite 287; AG Herne-Wanne, WuM 2001, Seite 277; AG Siegen, WuM 1999, Seite 454; AG Gladbeck, NZM 1999, Seiten 221 f.), da die streitbefangene Parabolantenne unstreitig hier nur im Bereich der Rasenfläche des von den Beklagten mit angemieteten Gartens - ähnlich einem Sonnenschirm - aufgestellt wurde.Etwas anderes wäre mit dem derzeitigen Stand der Technik auch nicht zu vereinbaren (BGH, Urteil vom 16.05.2007, Az.: VIII ZR 207/04, u. a. in: NJW-RR 2007, Seiten 1243 ff; LG Potsdam, Urteil vom 11.10.2007, Az.: 11 S 223/06; LG Potsdam, Urteil vom 24.07.2008, Az.: 11 S 204/07; LG Berlin, Grundeigentum 2003, Seite 1330; AG Gladbeck, NZM 1999, Seiten 221 f.).
Diese Berechtigung aus § 535 BGB - zum vertragsgemäßen Gebrauch - findet ihre Grenze erst dort, wo die Mietsache beschädigt wird oder wo sie gefährdet wird (LG Berlin, Grundeigentum 2003, Seite 1330; AG Hamburg-Bergedorf, ZMR 2013, Seiten 813 f. = NZM 2014, Seiten 196 f.; AG Hamburg-Bergedorf, ZMR 2013, Seiten 357 ff.; AG Köln, WuM 2009, Seiten 732 f.).
Sie ist wie ein Sonnenschirm (vgl. LG Berlin, Grundeigentum 2010, Seiten 1686 f.; LG Berlin, Grundeigentum 2003, Seite 1330; AG Hamburg-Bergedorf, ZMR 2013, Seiten 813 f. = NZM 2014, Seiten 196 f.; AG Hamburg-Bergedorf, ZMR 2013, Seiten 357 ff.; AG Köln, WuM 2009, Seiten 732 f.; AG Neumarkt, ZMR 2009, Seiten 720 f.; AG Hamburg-Harburg, WE 2006, Seite 130; AG Regensburg, WuM 2003, Seite 287) zu betrachten, über dessen Schönheit man sich auch trefflich streiten kann.
Der Vermieter, der die Beseitigung einer vom Mieter lediglich aufgestellten Parabolantenne verlangt, kann sich nach Treu und Glauben nämlich nicht auf das bloße Fehlen seiner Zustimmung berufen, wenn er diese hätte erteilen müssen (BGH, Beschluss vom 16.09.2009, Az.: VIII ZR 67/08, u. a. in: NJW 2010, Seiten 436 ff.; BGH, Urteil vom 16.05.2007, Az.: VIII ZR 207/04, u. a. in: NJW-RR 2007, Seiten 1243 ff.; BGH, Urteil vom 16.11.2005, Az.: VIII ZR 5/05, u. a. in: NJW 2006, Seiten 1062 ff.; LG Berlin, Grundeigentum 2003, Seite 1330; LG Hamburg, WuM 1999, Seiten 454 f.; LG Freiburg/Breisgau, WuM 1993, Seite 669; AG Hamburg-St. Georg, WuM 2013, Seiten 662 f. = NZM 2014, Seite 435; AG Hamburg-Bergedorf, ZMR 2013, Seiten 813 f. = NZM 2014, Seiten 196 f.; AG Hamburg-Bergedorf, ZMR 2013, Seiten 357 ff.; AG Leipzig, WuM 2012, Seiten 369 ff.; AG Regensburg, WuM 2011, Seiten 617 f.; AG Augsburg, WuM 2011, Seiten 504 ff.; AG Köln, WuM 2009, Seiten 732 f.; AG Neumarkt, ZMR 2009, Seiten 720 f.; AG Hamburg-Harburg, WE 2006, Seite 130; AG Regensburg, WuM 2003, Seite 287; AG Gladbeck, NZM 1999, Seiten 221 f.).
Die Interessen der Klägerin werden daher allenfalls - wenn überhaupt - im Hinblick auf eine ästhetische Beeinflussung des äußeren Erscheinungsbildes des den Beklagten zur alleinigen Nutzung vermieteten Gartens berührt (LG Berlin, Grundeigentum 2010, Seiten 1686 f.; LG Berlin, Grundeigentum 2005, Seiten 1126 f.; LG Berlin, Grundeigentum 2003, Seite 1330; LG Freiburg/Breisgau, WuM 1993, Seite 669; AG Köln, WuM 2009, Seiten 732 f.; AG Neumarkt, ZMR 2009, Seiten 720 f.; AG Regensburg, WuM 2003, Seite 287).
Die streitige Parabolantenne steht aber unstreitig noch innerhalb des Wohnbereichs der von den Beklagten als Mieter hier angemieteten Wohnung, da hierzu auch unstreitig dieser Garten gehört (LG Berlin, Grundeigentum 2005, Seiten 1126 f.; LG Berlin, Grundeigentum 2003, Seite 1330; LG Hamburg, WuM 1999, Seiten 454 f.; LG Freiburg/Breisgau, WuM 1993, Seite 669; AG Hamburg-St. Georg, WuM 2013, Seiten 662 f. = NZM 2014, Seite 435; AG Hamburg-Bergedorf, ZMR 2013, Seiten 813 f. = NZM 2014, Seiten 196 f.; AG Hamburg-Bergedorf, ZMR 2013, Seiten 357 ff.; AG Leipzig, WuM 2012, Seiten 369 ff.; AG Regensburg, WuM 2011, Seiten 617 f.; AG Augsburg, WuM 2011, Seiten 504 ff.; AG Hamburg-Bergdorf, Urteil vom 23.03.2010, Az.: 409 C 15/210; AG Köln, WuM 2009, Seiten 732 f.; AG Neumarkt, ZMR 2009, Seiten 720 f.; AG Hamburg-Harburg, WE 2006, Seite 130; AG Regensburg, WuM 2003, Seite 287; AG Gladbeck, NZM 1999, Seiten 221 f.).
Ebenso wie der Anblick von Rankpflanzen (LG Berlin, Urteil vom 26.10.2010, Az.: 63 S 95/10, u. a. in: Grundeigentum 2010, Seiten 1686 f.; AG Schöneberg, MM 1990, Seite 192), Pavillon-Zelten (LG Hamburg, WuM 2007, Seiten 681 f.), Spielplätzen (AG Bonn, WuM 1994, Seite 20), Hundehütten (AG Hamburg-Wandsbek, WuM 1996, Seite 401, Teichanlagen (LG Lübeck, WuM 1993, Seiten 669 f.) und zum trocknen aufgehängte Wäsche auf einem Wäscheständer (LG Berlin, Urteil vom 26.10.2010, Az.: 63 S 95/10, u. a. in: Grundeigentum 2010, Seiten 1686 f.; AG Brühl, Urteil vom 31.10.2000, Az.: 21 C 256/00, u. a. in: WuM 2001, Seite 509; AG Euskirchen, WuM 1995, 310) oder aber eben Sonnenschirmen (LG Berlin, Urteil vom 26.10.2010, Az.: 63 S 95/10, u. a. in: Grundeigentum 2010, Seiten 1686 f.; AG Hamburg-Bergedorf, ZMR 2013, Seiten 813 f. = NZM 2014, Seiten 196 f.; AG Hamburg-Harburg, WE 2006, Seite 130) ist hier auch die Parabolantenne durch die Klägerin hinzunehmen, selbst wenn dies dem ästhetischen Empfinden der Klägerin zuwider laufen mag (LG Berlin, Grundeigentum 2010, Seiten 1686 f.; LG Berlin, Grundeigentum 2005, Seiten 1126 f.; LG Berlin, Grundeigentum 2003, Seite 1330; LG Hamburg, WuM 1999, Seiten 454 f.; LG Freiburg/Breisgau, WuM 1993, Seite 669; AG Hamburg-St. Georg, WuM 2013, Seiten 662 f. = NZM 2014, Seite 435; AG Hamburg-Bergedorf, ZMR 2013, Seiten 813 f. = NZM 2014, Seiten 196 f.; AG Hamburg-Bergedorf, ZMR 2013, Seiten 357 ff.; AG Leipzig, WuM 2012, Seiten 369 ff.; AG Regensburg, WuM 2011, Seiten 617 f.; AG Augsburg, WuM 2011, Seiten 504 ff.; AG Hamburg-Bergdorf, Urteil vom 23.03.2010, Az.: 409 C 15/210; AG Köln, WuM 2009, Seiten 732 f.; AG Lichtenberg, Urteil vom 28.05.2008, Az.: 14 C 95/08, u. a. in: juris; AG Neumarkt, ZMR 2009, Seiten 720 f.; AG Hamburg-Harburg, WE 2006, Seite 130; AG Regensburg, WuM 2003, Seite 287; AG Herne-Wanne, WuM 2001, Seite 277; AG Gladbeck, NZM 1999, Seiten 221 f.).
Wenn nämlich weder eine Substanzverletzung noch eine nennenswerte ästhetische Beeinträchtigung des Eigentums des Vermieters zu besorgen ist, sondern die Antenne keine oder lediglich geringfügige optische Beeinträchtigungen verursacht und lediglich aufgestellt worden ist, kann ein Vermieter wegen des durch Art. 5 Abs. 1 GG geschützten Interesses des Mieters am zusätzlichen Empfang von Satellitenprogrammen nach Treu und Glauben auch verpflichtet sein, einer solchen Aufstellung einer Parabolantenne innerhalb des mit angemieteten Wohnbereichs im Garten zuzustimmen (§ 242 BGB; BGH, Urteil vom 10.10.2007, Az.: 260/06, u. a. in: NJW 2008, Seiten 216 ff.; BGH, Urteil vom 16.05.2007, Az.: 207/04, u. a. in: NJW-RR 2007, Seiten 1243 ff.; LG Berlin, Grundeigentum 2008, Seiten 198 ff.; LG Berlin, Grundeigentum 2003, Seite 1330; LG Hamburg, WuM 1999, Seite 454; AG Hamburg-Bergedorf, ZMR 2013, Seiten 813 f. = NZM 2014, Seiten 196 f.; AG Hamburg-Bergedorf, ZMR 2013, Seiten 813 f. = NZM 2014, Seiten 196 f.; AG Hamburg-Bergedorf, ZMR 2013, Seiten 357 ff.; AG Leipzig, WuM 2012, Seiten 369 ff.; AG Regensburg, WuM 2011, Seiten 617 f.; AG Augsburg, WuM 2011, Seiten 504 ff.; AG Hamburg-Bergdorf, Urteil vom 23.03.2010, Az.: 409 C 15/210; AG Köln, WuM 2009, Seiten 732 f.; AG Lichtenberg, Urteil vom 28.05.2008, Az.: 14 C 95/08, u. a. in: juris; AG Neumarkt, ZMR 2009, Seiten 720 f.; AG Hamburg-Harburg, WE 2006, Seite 130; AG Regensburg, WuM 2003, Seite 287; AG Herne-Wanne, WuM 2001, Seite 277; AG Gladbeck, NZM 1999, Seiten 221 f.; AG Siegen, WuM 1999, Seite 454).
- LG Berlin, 01.06.2004 - 64 S 117/04
Ausgestaltung des Rechts eines Mieters zum Aufstellen einer nicht fest mit dem …
Zwar hat die Zivilkammer 63 des Landgerichts Berlin in einem vergleichbar liegenden Fall entschieden, dass die Aufstellung einer Antenne auf dem Balkon ohne Substanzverletzung vom vertragsgemäßen Gebrauch gedeckt sei, ebenso wie Mieter auch Wäscheständer, Sonnenschirme usw. aufstellen dürfen (LG Berlin GE 2003, 1330 - Heft Nr. 20). - LG Berlin, 27.05.2005 - 63 S 487/04 In Ergänzung der Ausführungen des Urteils der Kammer vom 12. September 2003 (63 S 66/03, GE 2003, 1330) kommt es daher weder auf den Umstand an, dass der Kläger sowohl die deutsche als auch die türkische Staatsbürgerschaft innehält noch auf die in den Allgemeinen Vertragsbedingungen des zwischen den Parteien stehenden Mietvertrags enthaltene Zustimmungspflicht zur Anbringung einer Antenne, die im Sachverhalt des vorzitierten Urteils der Kammer ebenfalls (dort: Nr. 7 [1 K]) vereinbart war.
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Rechtsprechung
| LG Berlin, 15.08.2003 - 29 O 493/02 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- grundeigentum-verlag.de
BGB § 536 b
Keine Minderung wegen schon bei Vertragsschluß zu vermutenden Bauarbeiten auf dem Nachbargrundstück; Mängel - juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- berlinerseminare.de
(Rechtsprechungsübersicht)
Vorbehaltlose Annahme der Mietsache nach § 536b BGB
Papierfundstellen
- GE 2003, 1330
Wird zitiert von ... (2)
- AG Berlin-Lichtenberg, 24.11.2011 - 9 C 143/11
Rückzahlung des Mietzinses aufgrund einer Minderung wegen Baulärms auf dem …
War erkennbar, dass es in Zukunft zu derlei Bautätigkeit kommt, ist davon auszugehen, dass die Parteien das Risiko der Aufnahme solcher Arbeiten und die damit regelmäßig einhergehenden Störungen bei Vertragsschluss zumindest stillschweigend vorausgesetzt haben und im vereinbarten Mietzins entsprechend berücksichtigen konnten (…OLG München a.a.O.; LG Berlin, Urteil vom 15. August 2003 - 29 O 493/02 -). - LG Berlin, 01.10.2010 - 63 S 34/10
Minderungsansprüche wegen der Vermietung einiger Wohnungen im Haus an Touristen …
Es entspricht der h.M. (vgl. etwa OLG München NJW-RR 1994, 654 ; KG, Urteil vom 3. Juni 2002 - 8 U 74/01, GE 2003, 115; LG Berlin, Urteil vom 15. August 2003 - 29 O 493/02, GE 2003, 1130) und der Rechtssprechung der Kammer, dass bei vorhandenen Baulücken in der Innenstadt grundsätzlich deren Bebauung zu erwarten ist.
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