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Rechtsprechung
   BGH, 31.03.1953 - I ZR 74/52   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1953,2010
BGH, 31.03.1953 - I ZR 74/52 (https://dejure.org/1953,2010)
BGH, Entscheidung vom 31.03.1953 - I ZR 74/52 (https://dejure.org/1953,2010)
BGH, Entscheidung vom 31. März 1953 - I ZR 74/52 (https://dejure.org/1953,2010)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Papierfundstellen

  • BB 1953, 373
  • JR 1954, 21
 
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Wird zitiert von ... (13)Zitiert selbst (4)

  • BGH, 17.03.1953 - I ZR 77/52

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 31.03.1953 - I ZR 74/52
    Dem Beklagten ist daher ein aus § 242 BGB - nicht aus § 273 BGB - herzuleitendes Leistungsverweigerungsrecht zuzubilligen (vgl. auch Urteil des Senats vom 17. März 1953 - I ZR 77/52 -).
  • RG, 21.07.1936 - II 30/36

    1. Kann gegenüber einem Unterlassungsanspruch die Einrede des …

    Auszug aus BGH, 31.03.1953 - I ZR 74/52
    Denn die Geltendmachung des Zurückbehaltungsrechtes darf nicht zu einer gänzlichen Vereitelung des Gläubigerrechtes führen (RG JW 1919, 105; RGZ 152, 71 [73 f]).
  • BGH, 01.02.1952 - V ZR 16/51

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 31.03.1953 - I ZR 74/52
    Ist sie dazu, wie sie selbst vorträgt, nicht in der Lage, so würde es Treu und Glauben widersprechen, wenn sie ihren Anspruch gegen den Beklagten verfolgt, obwohl der in ihrer Gefahrensphäre eingetretene Verlust der Unterlagen für den Beklagten unmittelbar die Möglichkeit einer doppelten Inanspruchnahme mit sich bringt (vgl. auch Urteil des V. Zivilsenats vom 1. Februar 1952 - V ZR 16/51 - [NJW 1952, 420]).
  • RG, 11.03.1913 - II 644/12

    Gesamtschuldverhältnis; Ausgleichungspflicht

    Auszug aus BGH, 31.03.1953 - I ZR 74/52
    Denn nach ständiger Rechtsprechung genügt es für die Geltendmachung des Zurückbehaltungsrechtes des § 273 BGB, daß der Anspruch und seine Fälligkeit erst mit der Erfüllung der dem Schuldner dem anderen Teil gegenüber obliegenden Leistung entsteht (RGZ 82, 25 [27]; JW 1932, 582).
  • OLG Rostock, 13.09.2018 - 3 U 40/17

    Klage eines Wohnungseigentümers gegen einen Grundstücksnachbarn auf Unterlassung …

    Hinzukommen muss vielmehr, dass die Rechtsausübung dem Berechtigten objektiv keinen Vorteil bringt und lediglich die Schädigung eines anderen bezweckt (…vgl. OLG Saarbrücken, Urteil v. 07.02.2013 - 4 U 421/11 - 130 -, zit. n. juris, Rn. 44 MüKo-Grothe, BGB, 7. Aufl., § 226 Rn. 4;… Erman/Wagner, BGB, 13. Aufl., § 226 Rn. 5; BGH, Urteil v. 10.4.1953 - V ZR 115/51 -, BB 1953, 373, 375 Bayerisches Oberstes Landesgericht, Beschluss v. 15.09.2004 - 2Z BR 120/04 -, zit. n. juris, Rn. 13;… Palandt-Ellenberger, BGB, 77. Aufl., § 226 Rn. 2).Die Beweislast für das Vorliegen der Schikane trägt dabei derjenige, der sich darauf beruft (…MüKo - Grothe, a.a.O., § 226, Rn. 15;… Bayerischer Verfassungsgerichtshof, Entscheidung vom 02.02.2004 - Vf. 40-VI-03 -, zit. n. juris, Rn. 23).
  • OLG Saarbrücken, 01.06.2004 - 4 U 5/04

    Überspielen eines öffentlichen Weges mit Golfbällen; Protest gegen Spielbetrieb …

    Objektiv muss nach der gesamten Sachlage bei verständiger Würdigung jeder sonstige Zweck als die Benachteiligung eines anderen ausgeschlossen sein (vgl. RGZ 68, 424 (425); 138, 373 (375); BGH, BB 1953, 373 (374);… MünchKomm(BGB)-Grothe, aaO., § 226 BGB, Rdnr. 3), wobei es genügt, dass das Verhalten auf die Schadenszufügung gerichtet ist und ein Schadenseintritt nicht vorzuliegen braucht (…vgl. MünchKomm(BGB)-Grothe, aaO., § 226 BGB, Rdnr. 3).

    Jedes objektiv erkennbare Interesse an der Rechtsausübung, dem die Berechtigung nicht abgesprochen werden kann, schließt dagegen den Schikanevorwurf aus (vgl. BGH, BB 1953, 373 (374); MünchKomm(BGB)-Grothe, aaO., § 226 BGB, Rdnr. 3).

  • OLG Saarbrücken, 07.02.2013 - 4 U 421/11

    Nachbarrechtlicher Beseitigungsanspruch: Berechnung der Wandhöhe eines …

    Hinzukommen muss vielmehr, dass die Rechtsausübung dem Berechtigten objektiv keinen Vorteil bringt und lediglich die Schädigung eines anderen bezweckt (…Repgen, in: Staudinger, BGB, Neubearbeitung 2009, § 226 Rdnr. 18;… MünchKomm(BGB)/Grothe, aaO, § 226 Rdnr. 4;… Erman/Wagner, aaO, § 226 Rdnr. 5; BGH, Urt. v. 10.4.1953 - V ZR 115/51, BB 1953, 373, 375).
  • BGH, 04.07.1957 - II ZR 346/55

    Rechtsmittel

    Dem Schuldner ist, wie der Bundesgerichtshof mehrfach ausgesprochen hat (vgl. z.B. Urteile vom 17. März 1953 - I ZR 77/52 - und 31. März 1953 - I ZR 74/52 - LM BGB § 242 (Cd) Nr. 9 und 10), ein aus § 242 BGB herzuleitendes Leistungsverweigerungsrecht zuzubilligen, wenn und soweit er dort Vermögen besitzt und ihm durch die Vollstreckung in dieses ein Schaden entsteht.

    Es ist, wie im Urteil des I. Zivilsenats des Bundesgerichtshofes vom 31. März 1953 - I ZR 74/52 - LM BGB § 275 Nr. 2 ausgeführt ist, im Rahmen der dem Gericht gemäß § 242 BGB zustehenden Gestaltungsbefugnis zulässig, die Verurteilung des Schuldners von einer Sicherheitsleistung durch den Gläubiger abhängig zu machen.

  • BGH, 22.12.1953 - V ZR 86/52

    Enteignung westdeutscher Hypothek in der Sowjetzone

    Die Erwägung, daß die Tragung des Risikos gutgläubiger unrichtiger Zahlung im vorliegenden Fall nicht auf den Schuldner fallen kann, steht im Einklang mit den Rechtsgrundsätzen, die der erste Zivilsenat des Bundesgerichtshofs in seinen Urteilen vom 17. und 31. März 1953 (I ZR 74/52 und 77/52) entwickelt hat.
  • BGH, 15.01.1954 - V ZR 165/52

    Rechtsmittel

    Auch die Entscheidungen des I. Zivilsenats vom 17. März 1953 - I ZR 77/52 - und 31. März 1953 - I ZR 74/52 -, die übrigens einen anderen Tatbestand betreffen, prüfen, ob nach den Umständen des einzelnen Falles das Zahlungsverlangen des Gläubigers Treu und Glauben widerspricht und verweisen auf das Urteil des erkennenden Senats vom 1. Februar 1952, V ZR 16/51, wenn sie auch von der "Gefahrensphäre" des Gläubigers sprechen.
  • BGH, 14.10.1954 - IV ZR 66/54

    Rechtsmittel

    In den vom I. Zivilsenat entschiedenen Fällen, die in BGHZ 12, 79 [87] erwähnt sind (Urteile vom 17. März 1953 - I ZR 77/52 - LM (1) VölkerR Allg = NJW 1953, 861 = MDR 1953, 412 = JZ 1953, 512 und 31. März 1953 - I ZR 74/52 = LM (2) § 275 BGB) ist wesentlich, dass der Schuldner, der greifbares Vermögen in der Sowjetzone besitzt, vom Gläubiger vor einer erneuten Inanspruchnahme durch sowjetzonale Dienststellen bewahrt werden muss.
  • BGH, 10.04.1957 - V ZR 131/55

    Enteignung einer Staatsbank

    Dabei ergab sich, daß eine für alle Fälle geltende Entscheidung nicht möglich ist, sondern daß unter eingehender Würdigung des Einzelfalles geprüft werden muß, ob die Gefahr einer Doppelzahlung das Verlangen des Gläubigers zu einer unzulässigen Rechtsausübung macht (vgl. einerseits BGH vom 17. und 31. März 1953 I ZR 74/52 und 77/52 - Lind-Möhr BGB § 242 C d 10 und 9 - letztere auch NJW 1953, 861; BGHZ 12, 79 [87]; andererseits BGH vom 11. November 1953 IV ZB 67/53 in NJW 1954, 310; BGH vom 1. April 1955 I ZR 37/53 in Lind-Möhr BGB § 242 C d - 31).
  • BGH, 24.06.1955 - V ZR 147/54

    Rechtsmittel

    Der Revision ist der Erfolg in dieser Beziehung nicht schon deshalb zu versagen, weil der erkennende Senat in ähnlich gelagerten Fällen den Schuldnerschutz im Sinne der Auffassung des Berufungsgerichts bejaht hat und z.B. der I. Zivilsenat auf verwandten Gebieten einem entsprechenden Gedankengang gefolgt ist (vgl. erkennender Senat in BGHZ 12, 79 und im Urteil vom 15. April 1955 - V ZR 65/54 und I. Zivilsenat in den Urteilen vom 17. März 1953 - I ZR 77/52 -, LM, Nachschlagewerk Nr. 9 zu BGB § 242 (Cd) = NJW 1953, 861 = MDR 1953, 412 = JZ 1953, 513 = BB 1953, 373 = Betrieb 1953, 399 (L) und vom 31. März 1953 - I ZR 74/52 -, LM, Nachschlagewerk Nr. 10 zu BGB § 242 (Cd) = JR 1954, 21 = BB 1953, 373 = Betrieb 1953, 399 [L]).
  • BGH, 31.01.1962 - VIII ZR 140/61

    Rechtsmittel

    Auch der Bundesgerichtshof hat die Auffassung vertreten, eine zeitweise Unmöglichkeit könne einer dauernden gleichgeachtet werden, wenn dem Vertragsgegner nach dem Grundsatz von Treu und Glauben unter billiger Abwägung der Belange beider Vertragsteile die Einhaltung des Vertrages nicht zugemutet werden könne (Urteil v. 31. März 1953 - I ZR 74/52 - LM BGB § 275 Nr. 2; Urteil v. 10. Oktober 1953 - V ZR 76/52 - LM BGB § 275 Nr. 4; Urteil v. 9. Juli 1955 - VI ZR 108/54 - LM BGB § 275 Nr. 7).
  • BGH, 22.12.1953 - IV ZR 81/53

    Rechtsmittel

  • BGH, 18.12.1957 - V ZR 48/56

    Rechtsmittel

  • BGH, 05.06.1957 - V ZR 182/55

    Rechtsmittel

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