Rechtsprechung
   RG, 19.10.1920 - II 173/20   

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https://dejure.org/1920,779
RG, 19.10.1920 - II 173/20 (https://dejure.org/1920,779)
RG, Entscheidung vom 19.10.1920 - II 173/20 (https://dejure.org/1920,779)
RG, Entscheidung vom 19. Januar 1920 - II 173/20 (https://dejure.org/1920,779)
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Volltextveröffentlichung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
 
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Wird zitiert von ... (3)

  • AG Brandenburg, 28.11.2017 - 34 C 146/16

    Imkerhaftung wenn Personen von Bienen gestochen werden

    Zutreffend ist insofern auch der rechtliche Ansatz, dass sich durch das Tier eine typische Gefahr verwirklicht haben muss, die sich in einem der Natur dieses Tieres entsprechenden unberechenbaren und selbständigen Verhalten äußert (BGH, Urteil vom 30.04.2013, Az.: VI ZR 13/12, u.a. in: NJW 2013, Seiten 2661 f.; BGH, Urteil vom 20.12.2005, Az.: VI ZR 225/04, u.a. in: NJW-RR 2006, Seiten 813 ff.; BGH, Urteil vom 12.01.1982, Az.: VI ZR 188/80, u.a. in: NJW 1982, Seiten 763 ff.; OLG Kiel, Urteil vom 17.07.1920, Az.: II 173/20, u.a. in: SeuffArchiv 76 [1921], Nr. 115, Seiten 185 ff.; LG Dessau-Roßlau, Urteil vom 10.05.2012, Az.: 1 S 22/12, u.a. in: NJW-RR 2013, Seiten 87 ff.; Lehmann/Auer, VersR 2011, Seiten 846 f.; Martinek, Die Biene 1994, Heft 10, Seiten 584 ff. [Teil 1] und Heft 11, Seiten 641 ff. [Teil 2]; Gercke, NuR 1991, Seiten 59 ff.).

    Vielmehr manifestiert sich in ihm auch und gerade die typische Gefahr einer Biene für den Menschen (Reichsgericht, Urteil vom 19.11.1938, Az.: VI 127/38, u.a. in: RGZ Band 158, Seiten 388 ff. = JW 1939, Seiten 288 f.; OLG Kiel, Urteil vom 17.07.1920, Az.: II 173/20, u.a. in: SeuffArchiv 76 [1921], Nr. 115, Seiten 185 ff.; AG Pinneberg, Urteil vom 08.12.1965, Az.: C 483/64, in: Schwendner, Handbuch Bienenrecht, 1989, 1. Teil, C, Urteilsanhang Nr. 4, Seite 38 ff.; Heinrichsmeier, JuS 2010, Seiten 998/1003 f.; Martinek, Die Biene 1994, Heft 10, Seiten 584 ff. [Teil 1] und Heft 11, Seiten 641 ff. [Teil 2]).

    36 Das Stechen der Bienen kann nämlich nicht gesteuert werden, so dass dieses Stechen gerade die typische Tiergefahr bei Bienen schlechthin ist (Reichsgericht, Urteil vom 19.11.1938, Az.: VI 127/38, u.a. in: RGZ Band 158, Seiten 388 ff. = JW 1939, Seiten 288 f.; OLG Kiel, Urteil vom 17.07.1920, Az.: II 173/20, u.a. in: SeuffArchiv 76 [1921], Nr. 115, Seiten 185 ff.; Heimbücher, VW 1994, Seiten 924 f.; Martinek, Die Biene 1994, Heft 10, Seiten 584 ff. [Teil 1] und Heft 11, Seiten 641 ff. [Teil 2]; Schwendner, Handbuch Bienenrecht, 1989, Abschnitt C, Seite 10).

    Dies entspricht bereits der Rechtsprechung des Reichsgerichts (RG, Urteil vom 23.09.1884, Az.: III 119/84, u.a. in: RGZ Band 12, Seiten 173 ff.; RG, Urteil vom 20.09.1933, Az.: V 153/33, u.a. in: RGZ Band 141, Seiten 406 ff.; RG, Urteil vom 19.11.1938, Az.: VI 127/38, u.a. in: RGZ Band 159, Seiten 388 ff. = JW 1939, Seiten 288 f.; RG, Urteil vom 22.06.1939, Az.: V 212/38, u.a. in: RGZ Band 160, Seiten 381 ff.) und nunmehr auch des Bundesgerichtshofes (BGH, Urteil vom 24.01.1992, Az.: V ZR 274/90, u.a. in: NJW 1992, Seiten 1389 f.; BGH, Urteil vom 28.02.1955, Az.: III ZR 136/54, u.a. in: BGHZ 16, Seiten 366 ff. = NJW 1955, Seiten 747 f.) sowie der übrigen Instanz-Gerichte (OLG Bamberg, Urteil vom 16.09.1991, Az.: 4 U 15/91, u.a. in: NJW-RR 1992, Seiten 406 ff.; OLG Hamm, Urteil vom 03.07.1989, Az.: 22 U 204/88, u.a. in: MDR 1989, Seite 993; OLG Celle, Urteil vom 12.04.1988, Az.: 4 U 278/85, u.a. in: AgrarR 1990, Seiten 198 ff. = BeckRS 1988, Nr.: 31137453; OLG Köln, Urteil vom 03.10.1967, Az.: 13 U 67/67, u.a. in: RdL 1968, Seiten 46 ff.; OLG Stuttgart, OLGE 26, Seite 23; OLG München, HRR 1932, Nr. 447; OLG Kiel, Urteil vom 17.07.1920, Az.: II 173/20, u.a. in: SeuffArchiv 76 [1921], Nr. 115, Seiten 185 ff.; LG Bonn, Urteil vom 16.01.2013, Az.: 7 O 181/12, u.a. in: BeckRS 2013, Nr.: 17420 = "juris"; LG Dessau-Roßlau, Urteil vom 10.05.2012, Az.: 1 S 22/12, u.a. in: NJW-RR 2013, Seiten 87 ff.; LG Dresden, Urteil vom 07.07.2011, Az.: 2 S 39/11; LG Memmingen, Urteil vom 25.02.1987, Az.: 1 S 550/86, u.a. in: NJW-RR 1987, Seiten 530 f.; AG Dippoldiswalde, Urteil vom 26.11.2010, Az.: 3 C 412/09 AG Augsburg, Urteil vom 19.12.1997, Az.: 2 C 2757/97, u.a. in: BeckRS 2009, Nr.: 08249 = "juris") und auch teilweise der Rechtsprechung in den Staaten der europäischen Union (OGH Österreichs, Beschluss vom 14.01.1997, Az.: 4Ob2347/96t) sowie auch der Literatur (Figge, RdL 1953, Seiten 172 f.; Schüßler, Deutsches Bienenrecht 1934, Seite 83; Schwendner, Handbuch Bienenrecht 1989, 1. Teil A, Seite 12; Jauernig, JZ 1986, Seiten 605 f.).

    60 Bei einem Stich durch eine Biene indiziert die Tatbestandsmäßigkeit aber grundsätzlich zugleich bereits die Rechtswidrigkeit, so dass für den durch den Bienenstich verursachten Gesundheitsschaden der Halter der Bienen (mithin der Imker) auch weiterhin gemäß § 833 Satz 1 BGB haften kann (RG, Urteil vom 19.11.1938, Az.: V 328/10, u.a. in: RGZ Band 158, Seiten 388 ff.; OLG Kiel, Urteil vom 17.07.1920, Az.: II 173/20, u.a. in: SeuffArchiv 76 [1921], Nr. 115, Seiten 185 ff.; LG Lübeck, Urteil vom 08.10.1969, Az.: 6 S 21/69, u.a. in: VersR 1970, Seite 959; Heinrichsmeier, JuS 2010, Seiten 998/1003 f.; Martinek, Die Biene 1994, Heft 10, Seiten 584 ff. [Teil 1] und Heft 11, Seiten 641 ff. [Teil 2]).

  • RG, 22.09.1926 - V 544/25

    Aufwertung

    Soweit aber Zug- um Zugleistungen in Frage kommen, hat sich auch die Praxis des höchsten Gerichtshofs stets auf den Standpunkt gestellt, daß Rechtskraft und Vollstreckbarkeit eines Urteils auf Leistung Zug um Zug gegen Bewirtung der Gegenleistung sich nur auf die Leistung, nicht auch auf die Gegenleistung erstrecken (vgl. Urt. v. 19. Oktober 1920 II 173/20), und daß insbesondere durch die Feststellung des Kaufpreises als Zug- um Zugleistung bei der Verurteilung zur Lieferung der Kaufsache eine der Rechtskraft fähige Entscheidung über die Kaufpreisforderung nicht getroffen werde (Urt. v. 20. März 1925 VI 499/24).
  • LG Dessau-Roßlau, 07.04.2011 - 1 S 121/10

    Rücktritt vom Kaufvertrag: Verteilung der Darlegungs- und Beweislast hinsichtlich

    Der Auffassung der Beklagen, die v.g. Entscheidung des BGH könne nicht auf den hier zu entscheidenden Fall übertragen werden, vermag sich die Kammer nicht anzuschließen; denn bereits das Reichsgericht hat entschieden, dass selbst dann, wenn der Kläger um die Zug- um-Zug-Leistung anträgt, das stattgebende Urteil nur insoweit in Rechtskraft erwächst, als es über den durch die Klage erhobenen Anspruch auf die "dem einen Teile" geschuldete Leistung befindet, nicht dagegen auch insoweit, als es "dem anderen Teile" das Recht vorbehält, die Leistung bis zur Bewirkung der Gegenleistung zu verweigern (Urteil vom 19.10.1920, II 173/20; zitiert nach juris).
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