Rechtsprechung
| BVerwG, 07.11.1963 - II C 53.61 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Amtsanwalt in einem öffentlich-rechtlichen Dienst- und Treueverhältnis eigener Art - Ersetzung der Bezeichnung Oberamtsanwälte durch die neue Bezeichnung Amtsanwälte
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- OVG Berlin, 01.12.1960 - IV B 58.59
- BVerwG, 07.11.1963 - II C 53.61
Wird zitiert von ... (9) Zitiert selbst (6)
- BVerwG, 15.02.1956 - II C 129.54
Erstinstanzliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichtshofs für Baden-Württemberg …
Auszug aus BVerwG, 07.11.1963 - II C 53.61
Art. 3 Abs. 1 GG gebietet nicht, daß auf den der Landesgesetzgebung vorbehaltenen Gebieten, zu denen auch die hier in Rede stehende Regelung gehört, die Bediensteten des einen Landes den Bediensteten der übrigen Länder im Bundesgebiet rechtlich gleichgestellt werden (ebenso BVerwGE 1, 242 [BVerwG 19.11.1954 - BVerwG II C 151.54]; 3, 145 [148] und 11, 263 [268]).Die Möglichkeit, die Billigkeit und Zweckmäßigkeit einer Vorschrift zu prüfen, bietet der allgemeine Gleichheitssatz nicht (vgl. BVerwGE 3, 145 [BVerwG 15.02.1956 - II C 129.54] [149]).
- BVerwG, 17.01.1962 - VI C 60.60
Alleinige Prüfung von Rechtsverstößen gegen Normen des Beamtenrechts i.R.d. …
Auszug aus BVerwG, 07.11.1963 - II C 53.61
Es kann deshalb hier unerörtert bleiben, ob die eben genannten Landesgesetze, die einen Rechtsbereich regeln, der nicht eigentlich dem Beamtenrecht zuzurechnen ist, überhaupt zu den Normen gehören, die § 127 Abs. 2 des Rahmengesetzes zur Vereinheitlichung des Beamtenrechts vom 1. Juli 1957 (BGBl. I S. 667) für revisibel erklärt hat, oder ob nicht das Revisionsgericht mangels Revisibilität dieser Gesetze an die Ausführungen des Berufungsgerichts über die Rechtsstellung, in der der Kläger sich bis zum 1. April 1957 befand, gemäß § 137 Abs. 1, § 173 der Verwaltungsgerichtsordnung vom 21. Januar 1960 (BGBl. I S. 17) - VwGO - in Verbindung mit § 562 der Zivilprozeßordnung gebunden ist (vgl. hierzu BVerwGE 10, 37 [45] mit Hinweis auf den Beschluß vom 19. Dezember 1957 - BVerwG VI B 159.57 - und BVerwGE 13, 303). - BVerwG, 04.12.1959 - VI C 455.56
Anwendung von § 9 Gesetz zu Art. 131 GG (G 131) auf unter die Vorschrift des § 62 …
Auszug aus BVerwG, 07.11.1963 - II C 53.61
Es kann deshalb hier unerörtert bleiben, ob die eben genannten Landesgesetze, die einen Rechtsbereich regeln, der nicht eigentlich dem Beamtenrecht zuzurechnen ist, überhaupt zu den Normen gehören, die § 127 Abs. 2 des Rahmengesetzes zur Vereinheitlichung des Beamtenrechts vom 1. Juli 1957 (BGBl. I S. 667) für revisibel erklärt hat, oder ob nicht das Revisionsgericht mangels Revisibilität dieser Gesetze an die Ausführungen des Berufungsgerichts über die Rechtsstellung, in der der Kläger sich bis zum 1. April 1957 befand, gemäß § 137 Abs. 1, § 173 der Verwaltungsgerichtsordnung vom 21. Januar 1960 (BGBl. I S. 17) - VwGO - in Verbindung mit § 562 der Zivilprozeßordnung gebunden ist (vgl. hierzu BVerwGE 10, 37 [45] mit Hinweis auf den Beschluß vom 19. Dezember 1957 - BVerwG VI B 159.57 - und BVerwGE 13, 303).
- BVerwG, 24.11.1960 - II C 6.58
Rechtliche Grundlage für die Berechnung der Bezüge der Leiter der …
Auszug aus BVerwG, 07.11.1963 - II C 53.61
Art. 3 Abs. 1 GG gebietet nicht, daß auf den der Landesgesetzgebung vorbehaltenen Gebieten, zu denen auch die hier in Rede stehende Regelung gehört, die Bediensteten des einen Landes den Bediensteten der übrigen Länder im Bundesgebiet rechtlich gleichgestellt werden (ebenso BVerwGE 1, 242 [BVerwG 19.11.1954 - BVerwG II C 151.54]; 3, 145 [148] und 11, 263 [268]). - BVerwG, 19.11.1954 - II C 151.54
Anerkennung der Kriegsheimkehrereigenschaft - Verletzung des …
Auszug aus BVerwG, 07.11.1963 - II C 53.61
Art. 3 Abs. 1 GG gebietet nicht, daß auf den der Landesgesetzgebung vorbehaltenen Gebieten, zu denen auch die hier in Rede stehende Regelung gehört, die Bediensteten des einen Landes den Bediensteten der übrigen Länder im Bundesgebiet rechtlich gleichgestellt werden (ebenso BVerwGE 1, 242 [BVerwG 19.11.1954 - BVerwG II C 151.54]; 3, 145 [148] und 11, 263 [268]). - BVerwG, 29.08.1963 - II C 210.61
Änderung der Amtsbezeichnung "Steueroberamtmann" als Amtsbezeichnung "Steuerrat"
Auszug aus BVerwG, 07.11.1963 - II C 53.61
Zu den hergebrachten Grundsätzen des Berufsbeamtentums im Sinne des Art. 33 Abs. 5 GG gehört jedoch nicht das Recht auf Beibehaltung einer einmal verliehenen Amtsbezeichnung bei andauernder Identität des Amtes und des Dienstpostens (ebenso schon BVerwG, Urteil vom 29. August 1963 - BVerwG II C 210.61 -).
- BVerwG, 15.01.1964 - VI C 117.61
Rechtsmittel
Insoweit unterscheide sich dieser Fall von dem Wegfall der Bezeichnung "Oberamtsanwalt", der Gegenstand der Entscheidung vom 7. November 1963 - BVerwG II C 53.61 - gewesen sei.Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts enthält diese Verfassungsnorm nicht ein Recht des Beamten auf Beibehaltung einer einmal verliehenen Amtsbezeichnung bei andauernder Identität des Amtes und des Dienstpostens (Urteile vom 24. August 1962 - BVerwG VI C 90.60 - mit weiteren Nachweisen , vom 29. August 1963 - BVerwG II C 210.61 - und vom 7. November 1963 - BVerwG II C 53.61 -).
Art. 3 GG gebietet nicht, daß auf den der Landesgesetzgebung vorbehaltenen Gebieten des Landesbeamtenrechts und Landesbesoldungsrechts die Beamten der einzelnen Länder in allen Punkten gleich behandelt werden müssen (Urteile vom 29. August 1963 - BVerwG II C 210.61 - und vom 7. November 1963 - BVerwG II C 53.61 - jeweils mit weiteren Nachweisen).
- BVerwG, 16.03.1983 - 2 B 106.81
Entscheidung durch Beschluss ohne mündliche Verhandlung - Schlüssige Erhebung der …
Einerseits ist durch die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts und des Bundesverwaltungsgerichts geklärt, daß kein hergebrachter Grundsatz des Berufsbeamtentums nach Art. 33 Abs. 5 GG die unveränderte Belassung einmal verliehener Amtsbezeichnungen gebietet (vgl. BVerfGE 38, 1 [11]; Urteile des Bundesverwaltungsgerichts vom 7. November 1963 - BVerwG 2 C 53.61 - [Buchholz 235.1 § 26 LBesG Berlin Nr. 2] und vom 11. November 1965 - BVerwG 8 C 102.63 - [Buchholz 237.2 § 82 LBG Berlin Nr. 1]). - BVerwG, 31.08.1977 - 2 B 13.77
Zulässigkeit und Begründetheit einer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der …
Art. 3 Abs. 1 GG gebietet nicht, daß auf den der Landesgesetzgebung vorbehaltenen Gebieten, zu denen auch die hier streitige Regelung gehörte, die Bediensteten und Versorgungsempfänger des einen Landes den Bediensteten und Versorgungsempfängern der übrigen Länder im Bundesgebiet in allen Punkten rechtlich gleichgestellt werden; dies ist seit langem durch die höchstrichterliche Rechtsprechung geklärt (u.a. Beschluß vom 18. April 1973 - BVerwG VI B 35.73 - mit Hinweis auf die Urteile vom 7. November 1963 - BVerwG II C 53.61 -, vom 15. Januar 1964 - BVerwG VI C 117.61 -, vom 17. September 1964 - BVerwG II C 147.61 - und vom 21. November 1968 - BVerwG II C 117.65 -).
- BVerwG, 31.01.1983 - 2 B 70.81
Nichtzulassung der Revision mangels grundsätzlicher Bedeutung - Ordnungsgemäße …
Einerseits ist durch die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts und des Bundesverwaltungsgerichts geklärt, daß kein hergebrachter Grundsatz des Berufsbeamtentums nach Art. 33 Abs. 5 GG die unveränderte Belassung einmal verliehener Amtsbezeichnungen gebietet (vgl. BVerfGE 38, 1 [11]; Urteile des Bundesverwaltungsgerichts vom 7. November 1963 - BVerwG 2 C 53.61 - [Buchholz 235.1 § 26 LBesG Berlin Nr. 2] und vom 11. November 1965 - BVerwG 8 C 102.63 - [Buchholz 237.2 § 82 LBG Berlin Nr. 1]). - BVerwG, 31.01.1983 - 2 B 108.81
Zulässigkeit und Begründetheit einer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der …
Einerseits ist durch die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts und des Bundesverwaltungsgerichts geklärt, daß kein hergebrachter Grundsatz des Berufsbeamtentums nach Art. 33 Abs. 5 GG die unveränderte Belassung einmal verliehener Amtsbezeichnungen gebietet (vgl. BVerfGE 38, 1 [11]; Urteile des Bundesverwaltungsgerichts vom 7. November 1963 - BVerwG 2 C 53.61 - [Buchholz 235.1 § 26 LBesG Berlin Nr. 2] und vom 11. November 1965 - BVerwG 8 C 102.63 - [Buchholz 237.2 § 82 LBG Berlin Nr. 1]). - BVerwG, 04.10.1977 - 2 B 8.77
Nichtzulassung der Revision mangels grundsätzlicher Bedeutung - Anerkennung der …
Es ist auch bereits höchstrichterlich geklärt, daß Art. 3 Abs. 1 GG nicht gebietet, auf den der Landesgesetzgebung vorbehaltenen Gebieten, zu denen auch die Regelung des § 121 Abs. 1 Nr. 1 LBG NW gehörte, die Bediensteten und Versorgungsempfänger eines Bundeslandes den Bediensteten und Versorgungsempfängern der übrigen Bundesländer in allen Punkten rechtlich gleichzustellen (vgl. u.a. Beschluß vom 18. April 1973 - BVerwG VI B 35.73 - mit Hinweis auf die Urteile vom 7. November 1963 - BVerwG II C 53.61 -, vom 15. Januar 1964 - BVerwG VI C 117.61 -, vom 17. September 1964 - BVerwG II C 147.61 - und vom 21. November 1968 - BVerwG II C 117.65 -). - BVerwG, 18.04.1973 - VI B 35.73 Denn in der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist es schon seit langem geklärt, daß höherrangiges Recht, insbesondere Art. 3 Abs. 1 GG es nicht gebietet, daß auf den der Landesgesetzgebung vorbehaltenen Gebieten, zu denen auch die hier in Rede stehende Anrechnungsregelung gehört, die Bediensteten (Versorgungsempfänger) des einen Landes den Bediensteten (Versorgungsempfängern) der übrigen Länder im Bundesgebiet in allen Punkten rechtlich gleichgestellt werden müßten (vgl.Urteile vom 7. November 1963 - BVerwG II C 53.61 -, vom 15. Januar 1964 - BVerwG VI C 117.61 -, vom 17. September 1964 - BVerwG II C 147.61 - undvom 21. November 1968 - BVerwG II C 117.65 - jeweils mit weiteren Nachweisen).
- BVerwG, 13.11.1970 - II B 52.70
Beurteilungskriterien zur Ermittlung bezüglich des Enthaltenseins einer Zusage in …
Durch die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist geklärt, daß der Gesetzgeber nicht durch verfassungsrechtliche Vorschriften gehindert ist, die Amtsbezeichnungen der Beamten zu ändern, sofern die geänderte Amtsbezeichnung dem Inhalt und der Bedeutung des Amtes entspricht (vgl. Urteile vom 24. August 1962 - BVerwG VI C 90.60 - [Buchholz 235.1 Berlin § 26 LBesG Nr. 1], vom 29. August 1963 - BVerwG II C 210.61 - [DÖD 1963 S. 238]; vom 7. November 1963 - BVerwG II C 53.61 - [Buchholz 235/1 Berlin § 26 LBesG Nr. 2]; vom 5. Dezember 1963 - BVerwG II C 44.62 - [Buchholz 237.2 § 171 LBG Berlin Nr. 8] und vom 15. Januar 1964 - BVerwG VI C 117.61 - [Buchholz 232 § 81 BBG Nr. 3]). - BVerwG, 14.06.1966 - II C 79.64
Anrechnung des Unterschiedes zwischen dem Unfallruhegehalt und dem Ruhegehalt …
Soweit er ein sonst einwandfreies Gesetz erlassen hat, hängt dessen Zulässigkeit nicht davon ab, daß andere Landesgesetzgeber eine gleichartige Regelung nicht getroffen haben." Damit im Einklang hat auch schon der erkennende Senat wiederholt ausgeführt, Art. 3 Abs. 1 GG gebiete nicht, daß auf den der Landesgesetzgebung vorbehaltenen Gebieten die Bediensteten des einen Landes den Bediensteten der übrigen Länder im Bundesgebiet rechtlich gleichgestellt werden (Urteil vom 7. November 1963 - BVerwG II C 53.61 - unter Hinweis auf BVerwGE 1, 242; 3, 145[148] und 11, 263 [268]).
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