Rechtsprechung
| BFH, 15.09.2006 - III B 197/05 |
Volltextveröffentlichungen (5)
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- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
- datenbank.nwb.de
Unentgeltliche Übertragung von GmbH-Anteilen auf minderjährige Kinder als Entnahme aus dem Betriebsvermögen/Bargründung oder verschleierte Sachgründung
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Schenkweise Übertragung von GmbH-Anteilen auf die Kinder; Genehmigungsbedürftigkeit der Übertragung von Geschäftsanteilen; Rechtswirksamkeit der Übertragung von Geschäftsanteilen; Voraussetzungen einer verschleierten Sachgründung; Voraussetzung der Rüge der Verletzung ...
Verfahrensgang
- FG Niedersachsen, 08.11.2005 - 8 K 185/02
- BFH, 15.09.2006 - III B 197/05
Wird zitiert von ... (10) Zitiert selbst (9)
- BFH, 01.07.1992 - I R 5/92
Unanwendbarkeit von § 20 Abs. 1 UmwStG 1977 auf verschleierte Sachgründung
Auszug aus BFH, 15.09.2006 - III B 197/05
Auch habe das FG das BFH-Urteil vom 1. Juli 1992 I R 5/92 (BFHE 169, 224, BStBl II 1993, 131) nicht beachtet.c) Das FG-Urteil weicht auch nicht von dem BFH-Urteil in BFHE 169, 224, BStBl II 1993, 131 ab.
Der BFH hat bereits in seinem Urteil in BFHE 169, 224, BStBl II 1993, 131 geklärt, unter welchen Voraussetzungen eine verschleierte Sachgründung anzunehmen ist.
- FG Rheinland-Pfalz, 15.07.2002 - 5 K 3072/00
Rückabwicklung eines Anteilsveräußerungsvertrages als rückwirkendes Ereignis
Auszug aus BFH, 15.09.2006 - III B 197/05
Des Weiteren liege eine Divergenz zu dem Urteil des FG Rheinland-Pfalz vom 15. Juli 2002 5 K 3072/00 (Deutsches Steuerrecht/Entscheidungsdienst --DStRE-- 2003, 532) vor, das unter bestimmten Voraussetzungen die Rückabwicklung eines Anteilsveräußerungsvertrages als rückwirkendes Ereignis i.S. von § 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 der Abgabenordnung (AO 1977) beurteilt habe.b) Mangels vergleichbarer Sachverhalte liegt auch keine Abweichung von dem Urteil des FG Rheinland-Pfalz in DStRE 2003, 532 (bestätigt durch BFH-Urteil vom 19. August 2003 VIII R 67/02, BFHE 203, 309, BStBl II 2004, 107) vor.
- FG Brandenburg, 08.07.1999 - 5 K 1549/98
Wirtschaftliches Eigentum an einem Kommanditanteil
Auszug aus BFH, 15.09.2006 - III B 197/05
Sie tragen im Wesentlichen vor, das FG weiche von dem Urteil des FG des Landes Brandenburg vom 8. Juli 1999 5 K 1549/98 F, G (Entscheidungen der Finanzgerichte --EFG-- 2000, 16) ab, weil es nicht berücksichtigt habe, dass die Kinder an der Ausübung ihrer formalen Gesellschafterrechte überhaupt nicht beteiligt gewesen und deshalb die Anteile nicht rechtswirksam übertragen worden seien.a) Die von den Klägern behauptete Divergenz zu dem Urteil des FG des Landes Brandenburg in EFG 2000, 16 ist schon deshalb nicht gegeben, weil dem Urteil kein vergleichbarer Sachverhalt zugrunde liegt.
- BFH, 19.08.2003 - VIII R 67/02
Rückwirkendes Ereignis nach Anteilsveräußerung
Auszug aus BFH, 15.09.2006 - III B 197/05
b) Mangels vergleichbarer Sachverhalte liegt auch keine Abweichung von dem Urteil des FG Rheinland-Pfalz in DStRE 2003, 532 (bestätigt durch BFH-Urteil vom 19. August 2003 VIII R 67/02, BFHE 203, 309, BStBl II 2004, 107) vor. - BFH, 28.07.2004 - IX B 136/03
Vorfälligkeitsentschädigung; Grundstücksverkauf
Auszug aus BFH, 15.09.2006 - III B 197/05
Wird die Verletzung der Amtsermittlungspflicht durch das FG gerügt (§ 76 Abs. 1 FGO), ist genau anzugeben, welche konkreten Tatsachen das FG von sich aus hätte aufklären sollen und/oder welche Beweise es von Amts wegen hätte erheben müssen, aus welchen Gründen sich dem FG die Notwendigkeit einer weiteren Aufklärung des Sachverhaltes und/oder einer Beweiserhebung auch ohne einen entsprechenden Antrag hätte aufdrängen müssen, welche entscheidungserheblichen Tatsachen sich aus einer weiteren Sachaufklärung oder Beweisaufnahme voraussichtlich ergeben hätten und inwiefern eine weitere Aufklärung des Sachverhaltes auf der Grundlage der insoweit maßgebenden, gegebenenfalls auch unrichtigen materiell-rechtlichen Auffassung des FG zu einer anderen Entscheidung hätte führen können (ständige Rechtsprechung, z.B. BFH-Beschluss vom 28. Juli 2004 IX B 136/03, BFH/NV 2005, 43, m.w.N.). - BFH, 16.04.2002 - X B 140/01
Neues Zulassungsrecht; Divergenz i.S.v. § 115 Abs. 2 Nr. 2 2. Altern. FGO n.F.
Auszug aus BFH, 15.09.2006 - III B 197/05
Zudem müssen die Sachverhalte, über die entschieden worden ist, vergleichbar sein (z.B. BFH-Beschluss vom 16. April 2002 X B 140/01, BFH/NV 2002, 1046, m.w.N.). - BFH, 02.08.1983 - VIII R 15/80
Betriebsgrundstück - Schenkung - Entnahme
Auszug aus BFH, 15.09.2006 - III B 197/05
Die in der Übertragung der GmbH-Anteile auf die Kinder liegende Entnahme aus dem Betriebsvermögen des Besitzunternehmens des Klägers kann daher durch die Aufhebung des Übertragungsvertrags nicht mit steuerlicher Wirkung für die Vergangenheit rückgängig gemacht werden (BFH-Urteil vom 2. August 1983 VIII R 15/80, BFHE 139, 79, BStBl II 1983, 736). - BFH, 15.06.2001 - VII B 45/01
Beschwerde - Abweisung eines Berichterstatters - Überraschungsentscheidung - …
Auszug aus BFH, 15.09.2006 - III B 197/05
Das rechtliche Gehör bezieht sich vor allem auf Tatsachen und Beweisergebnisse (vgl. § 96 Abs. 2 FGO); darüber hinaus darf das FG seine Entscheidung auf einen rechtlichen Gesichtspunkt nur stützen, wenn die Beteiligten zuvor Gelegenheit hatten, dazu Stellung zu nehmen (§ 139 Abs. 2 der Zivilprozessordnung i.V.m. § 155 FGO; vgl. auch § 93 Abs. 1 FGO; BFH-Beschluss vom 15. Juni 2001 VII B 45/01, BFH/NV 2001, 1580). - BFH, 08.12.2000 - I B 103/00
Rechtliches Gehör
Auszug aus BFH, 15.09.2006 - III B 197/05
Das rechtliche Gehör ist jedoch nicht schon deshalb verletzt, weil das FG in den Gründen seiner Entscheidung einen bestimmten Vortrag eines Beteiligten nicht erörtert hat (vgl. BFH-Beschluss vom 8. Dezember 2000 I B 103/00, BFH/NV 2001, 631, m.w.N.).
- BFH, 24.01.2013 - III B 113/11
Dauernde Trennung von Ehegatten - Entscheidungsbegründung
Das Gericht ist nicht verpflichtet, sich mit jedem Vorbringen in den Entscheidungsgründen ausdrücklich auseinanderzusetzen (vgl. u.a. BFH-Beschlüsse vom 15. September 2006 III B 197/05, BFH/NV 2007, 28;… vom 13. April 2007 V B 122/05, BFH/NV 2007, 1517, …sowie vom 17. März 2010 X B 62/09, BFH/NV 2010, 1825). - BFH, 26.03.2012 - III B 218/11
Kindergeld - Wohnsitz bei Schulbesuch im Ausland
Das Gericht ist auch nicht verpflichtet, sich mit jedem Vorbringen in den Entscheidungsgründen ausdrücklich auseinanderzusetzen (vgl. u.a. Senatsbeschluss vom 15. September 2006 III B 197/05, BFH/NV 2007, 28). - BFH, 22.05.2013 - III B 1/13
Grundsätzliche Bedeutung einer Rechtsfrage bei kumulativer Urteilsbegründung - …
Das Gericht ist nicht verpflichtet, sich mit jedem Vorbringen in den Entscheidungsgründen ausdrücklich auseinanderzusetzen (vgl. u.a. Senatsbeschluss vom 15. September 2006 III B 197/05, BFH/NV 2007, 28;… BFH-Beschlüsse vom 13. April 2007 V B 122/05, BFH/NV 2007, 1517, …sowie vom 17. März 2010 X B 62/09, BFH/NV 2010, 1825).
- BFH, 17.03.2010 - X B 62/09
Verletzung rechtlichen Gehörs durch Nichtberücksichtigung von Sachverhalt und …
Das Gericht ist auch nicht verpflichtet, sich mit jedem Vorbringen in den Entscheidungsgründen ausdrücklich auseinanderzusetzen (vgl. u.a. BFH-Beschlüsse vom 15. September 2006 III B 197/05, BFH/NV 2007, 28 …sowie vom 13. April 2007 V B 122/05, BFH/NV 2007, 1517). - BFH, 11.11.2024 - V B 52/23
Zum Erfordernis eines Schriftsatznachlasses
Darüber hinaus darf das FG seine Entscheidung nur auf einen --von den Beteiligten erkennbar übersehenen oder für unerheblich gehaltenen-- rechtlichen Gesichtspunkt stützen, wenn die Beteiligten zuvor gemäß § 155 Satz 1 FGO i.V.m. § 139 Abs. 2 ZPO Gelegenheit hatten, dazu Stellung zu nehmen (Urteil des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 29.09.2022 - VI R 34/20, BFHE 278, 319, BStBl II 2023, 142, Rz 31;… ebenso BFH-Beschlüsse vom 01.07.2003 - III B 94/02, BFH/NV 2003, 1591, unter II.1.a;… vom 25.02.2005 - III B 90/04, BFH/NV 2005, 1329, unter II.;… vom 22.09.2005 - X B 58/05, BFH/NV 2005, 2193, unter II.2.a aa;… vom 21.04.2006 - III B 153/05, BFH/NV 2006, 1644, unter II.1.a;… vom 22.06.2006 - V B 155/05, BFH/NV 2006, 2093, unter 4.; vom 15.09.2006 - III B 197/05, BFH/NV 2007, 28, unter II.3.a;… vom 29.01.2007 - III B 137/06, BFH/NV 2007, 893, unter 2.a cc;… vom 21.11.2007 - XI B 101/06, BFH/NV 2008, 396, unter b aa …und vom 07.09.2007 - VII B 127/07, BFH/NV 2007, 2244, unter II.1.). - BFH, 24.06.2015 - XI B 61/14
Kein Anspruch auf Besteuerung mit dem günstigsten in einem anderen …
Der Anspruch auf Gewährung rechtlichen Gehörs ist nicht schon deshalb verletzt, weil das FG in den Gründen seiner Entscheidung einen bestimmten Vortrag eines Beteiligten nicht erörtert hat (…vgl. BFH-Beschlüsse vom 8. Dezember 2000 I B 103/00, BFH/NV 2001, 631; vom 15. September 2006 III B 197/05, BFH/NV 2007, 28). - BFH, 30.08.2007 - II B 91/06
Schlüssige Rüge der Sachverhaltsaufklärung; Darlegung der grundsätzlichen …
Dabei müssen die Sachverhalte, über die entschieden worden ist, vergleichbar sein (BFH-Beschlüsse vom 15. September 2006 III B 197/05, BFH/NV 2007, 28, m.w.N., …und vom 19. April 2007 III B 36/06, BFH/NV 2007, 1518). - BFH, 11.05.2007 - V B 129/05
Vorsteuerabzug
Die von der Klägerin angeführten Divergenzentscheidungen (BFH-Urteile vom 9. September 1993 V R 42/91, BFHE 173, 231, BStBl II 1994, 269, zur Vermietung von sog. Musterhäusern, und vom 16. September 1993 V R 82/91, BFHE 173, 236, BStBl II 1994, 271, zur verbilligten Veräußerung von Werbeartikeln) weichen in Sachverhalt und rechtlicher Fragestellung von der vorliegenden Problematik ab und können daher eine Zulassung der Revision zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung nicht begründen (…vgl. z.B. BFH-Beschlüsse vom 16. April 2002 X B 140/01, BFH/NV 2002, 1046; vom 15. September 2006 III B 197/05, BFH/NV 2007, 28, und in BFH/NV 2007, 647). - BFH, 11.05.2007 - V B 25/06
Schlüssige Darlegung des Zulassungsgrundes der grundsätzlichen Bedeutung; …
Dabei müssen die Sachverhalte, über die entschieden worden ist, vergleichbar sein (BFH-Beschluss vom 15. September 2006 III B 197/05, BFH/NV 2007, 28, m.w.N.). - FG Berlin-Brandenburg, 08.07.2009 - 11 V 11307/08
Verschleierte Sachgründung bei Übertragung einer Beteiligung an einer …
Nach der Rechtsprechung des BFH (siehe z.B. Beschluss vom 15. September 2006, III B 197/05, Sammlung amtlich nicht veröffentlichter Entscheidungen des BFH - BFH/NV - 2007, 28 ) kann eine verschleierte Sachgründung einer GmbH nur dann angenommen werden, "wenn die - sich aus der Übertragung des Betriebes auf die GmbH ergebende - Forderung des einbringenden Gesellschafters gegen die GmbH mit der Forderung der GmbH gegen den Gesellschafter auf die Bareinlage verrechnet wird oder wenn die Forderung aus der der GmbH zugeflossenen Bareinlage getilgt wird oder wenn die GmbH die übernommenen Sachgüter zunächst bezahlt und der Gesellschafter dann mit dem Erlös seine Bareinlageschuld begleicht".
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