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Rechtsprechung
   BFH, 15.01.1971 - III R 127/69   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1971,632
BFH, 15.01.1971 - III R 127/69 (https://dejure.org/1971,632)
BFH, Entscheidung vom 15.01.1971 - III R 127/69 (https://dejure.org/1971,632)
BFH, Entscheidung vom 15. Januar 1971 - III R 127/69 (https://dejure.org/1971,632)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Wolters Kluwer

    Klageschrift - Eigenhändige Unterschrift - Kläger - Prozeßbevollmächtigter - Prozeßvollmacht - Begleitschreiben

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 101, 475
  • BStBl II 1971, 397
 
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Wird zitiert von ... (8)Zitiert selbst (5)

  • BFH, 29.08.1969 - III R 86/68

    Bestimmende Schriftsätze - Eigenhändige Unterschrift - Faksimilestempel - …

    Auszug aus BFH, 15.01.1971 - III R 127/69
    Wie der erkennende Senat bereits in dem Urteil III R 86/68 vom 29. August 1969 (BFH 97, 226, BStBl II 1970, 89) ausgeführt hat, gehört die Klageschrift zu den "bestimmenden Schriftsätzen", die nach zivilprozessualer Praxis trotz der Fassung des § 253 Abs. 4 ZPO mit der Verweisung auf die Sollvorschrift für "vorbereitende Schriftsätze" in § 130 Nr. 6 ZPO eigenhändig unterschrieben sein müssen.

    Nach dem obengenannten Urteil des BFH III R 86/68 muß sich aus der innerhalb der Klagefrist eingegangenen Klageschrift nebst Anlagen ergeben, daß der bestimmende Schriftsatz mit Wissen und Willen des Verfassers bei Gericht eingereicht wurde.

    Da ein Schriftsatz ohne eigenhändige Unterschrift keine Klageschrift darstellt und infolgedessen kein gerichtliches Verfahren in Gang setzt, brauchte der Vorsitzende nicht gemäß § 65 Abs. 2 FGO "den Kläger" zu einer Ergänzung aufzufordern (Hinweis auf BFH-Entscheidung III R 86/68, a. a. O.).

  • BVerfG, 19.02.1963 - 1 BvR 610/62

    Verfassungsrechtliche Anforderungen an den Vollzug von Untersuchungshaft

    Auszug aus BFH, 15.01.1971 - III R 127/69
    In dem vom BVerfG entschiedenen Fall 1 BvR 610/62 vom 19. Februar 1963 (BVerfGE 15, 288) wurde zwar die fehlende handschriftliche Unterzeichnung der Verfassungsbeschwerde durch das handschriftlich unterschriebene Begleitschreiben als derart ergänzt angesehen, daß sich aus beiden Schriftsätzen Verfasser und Inhalt des Rechtsmittels zweifelsfrei ergäben.
  • BVerfG, 21.01.1969 - 2 BvR 724/67

    Ersatzzustellung und Anspruch auf rechtliches Gehör

    Auszug aus BFH, 15.01.1971 - III R 127/69
    Der von der Klägerin angeführte Beschluß des BVerfG 2 BvR 724/67 vom 21. Januar 1969 (NJW 1969, 1103 [BVerfG 21.01.1969 - 2 BvR 724/67]) liege auf einer anderen Ebene, da er ein summarisches Strafverfahren mit einer durch Ersatzzustellung zugestellten Strafverfügung betreffe.
  • BAG, 12.01.1966 - 1 AZB 32/65

    Rechtsanwalt - Erledigung seiner Obliegenheiten - Hilfskräfte - Anwaltsbüro - …

    Auszug aus BFH, 15.01.1971 - III R 127/69
    Aus dem Beschluß des BVerwG III C 19/65 vom 30. März 1965 (NJW 1965, 1828) und aus der Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts (BAG) I AZB 32/65 vom 12. Januar 1966 (NJW 1966, 799) ergebe sich, daß das Expedieren eines nichtunterschriebenen Schriftsatzes ein Versehen des Büroangestellten, keine Schuld des Rechtsanwalts darstelle, und daß für die Fristversäumnis alsdann nicht die Tatsache der Nichtleistung der Unterschrift, sondern das Herausgehen des Schriftsatzes ohne Unterschrift kausal sei.
  • BVerwG, 30.03.1965 - III C 19.65

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Versäumung der …

    Auszug aus BFH, 15.01.1971 - III R 127/69
    Aus dem Beschluß des BVerwG III C 19/65 vom 30. März 1965 (NJW 1965, 1828) und aus der Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts (BAG) I AZB 32/65 vom 12. Januar 1966 (NJW 1966, 799) ergebe sich, daß das Expedieren eines nichtunterschriebenen Schriftsatzes ein Versehen des Büroangestellten, keine Schuld des Rechtsanwalts darstelle, und daß für die Fristversäumnis alsdann nicht die Tatsache der Nichtleistung der Unterschrift, sondern das Herausgehen des Schriftsatzes ohne Unterschrift kausal sei.
  • BFH, 14.01.1972 - III R 88/70

    Revisionsschrift - Revisionsbegründungsschrift - Rechtsmittelführer - …

    Hinsichtlich der eigenhändigen Unterschrift unter prozessuale Schriftsätze hat der erkennende Senat in verschiedenen Urteilen (III R 86/68 vom 29. August 1969, BFH 97, 226, BStBl II 1970, 89, und III R 127/69 vom 15. Januar 1971, BFH 101, 475, BStBl II 1971, 397) entschieden, daß bestimmende Schriftsätze (Klage, Revision -- § 64 Abs. 1, § 120 Abs. 1 FGO --) eigenhändig vom Rechtsmittelführer oder seinem Prozeßbevollmächtigten unterschrieben sein müssen.

    Der BFH hat den Fall der Unterzeichnung eines bestimmenden Schriftsatzes mit abgekürztem Namenszeichen noch nicht ausdücklich entschieden, wohl aber erkennbar unter anderem in den oben genannten Entscheidungen (I R 15/71 und III R 127/69) auf das Erfordernis einer vollständigen Unterschrift dadurch hingewiesen, daß dort eine "Namensunterschrift" und "eine eigenhändige Unterschrift" verlangt wurde.

  • BFH, 12.03.1980 - I R 186/76

    Gewinnfeststellungsverfahren - Verdeckte Gewinnausschüttung - Steuererhöhung

    Doppelbesteuerungsabkommen begründen keine Steuerpflicht und erhöhen keine Steuer über die innerstaatlichen Steuergesetze hinaus (vgl. RFH-Urteil vom 3. Oktober 1935 III A 267/34, RStBl 1935, 1399; BFH-Urteil vom 15. Januar 1971 III R 125/69, BFHE 101, 536, BStBl II 1971, 397).
  • BFH, 14.07.1971 - I R 15/71
    "Schriftlich" heißt, daß die Revisionsbegründungsschrift vom Revisionskläger oder seinem Prozeßbevollmächtigten handschriftlich unterzeichnet sein muß (…BFH-Beschluß VI R 230/68, a.a.O.; BFH-Urteil VII R 92/68 vom 29.07.1969, BFH 96, 381, BStBl II 1969, 659 [BFH 29.07.1969 - VII R 92/68]; grundsätzlich auch BFH-Urteile III R 86/68 vom 29.08.1969, BFH 97, 226, BStBl II 1970, 89 [BFH 29.08.1969 - III R 86/68]; III R 32/70 vom 18.12.1970, BFH 101, 349, BStBl II 1971, 329 [BFH 18.12.1970 - III R 32/70]; III R 127/69 vom 15.01.1971, BFH 101, 475, BStBl II 1971, 397 [BFH 15.01.1971 - III R 127/69]).

    Er weicht andererseits mit seiner Entscheidung nicht von den BFH-Urteilen III R 86/68 (…a.a.O.), III R 32/70 (…a.a.O.) und III R 127/69 (…a.a.O.) ab.

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