Rechtsprechung
| BFH, 25.03.1977 - III R 2/76 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- Wolters Kluwer
Hinterbliebenenansprüche - Berufsständische Zwangsversicherung - Befreiung von Zurechnung zum sonstigen Vermögen - Rentenversicherung - Festsetzung der Vermögensteuer
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
BewG (1965) § 111 Nr. 2, 3, 4
- datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
Vermögensteuerpflicht von Hinterbliebenenansprüchen aus einer berufsständischen Zwangsversicherung
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- BFHE 122, 326
- NJW 1977, 1744
- VersR 1977, 1043
- DB 1977, 1682
- BStBl II 1977, 625
Wird zitiert von ... (5) Zitiert selbst (8)
- BFH, 28.01.1977 - III R 29/75
Keine Vermögensteuerfreiheit für das der Witwe eines Knappschaftsarztes …
Auszug aus BFH, 25.03.1977 - III R 2/76
Der Senat hat bereits in seinem Urteil vom 28. Januar 1977 III R 29/75 (BStBl II 1977, 450) unter Hinweis auf die Begründung der Bundesregierung zum Entwurf des StÄndG 1961 (Bundestags-Drucksache III/2573) ausgeführt, daß durch die Einführung der Vorschrift des § 68 Nr. 3 BewG a. F. gerade auch die nicht unter die bisherigen Befreiungsvorschriften fallenden beruflichen Pflichtversicherungsverhältnisse begünstigt werden sollten.Voraussetzung für die Annahme einer Rentenversicherung ist allerdings, daß Prämien gezahlt werden und daß die zu zahlende Rente von der Höhe der Prämien abhängt (Urteile des BFH III R 29/75 und vom 20. Juni 1969 III R 64/66, BFHE 96, 120, BStBl II 1969, 544).
- BVerfG, 10.05.1960 - 1 BvR 190/58
Familienlastenausgleich I
Auszug aus BFH, 25.03.1977 - III R 2/76
Denn der VGH sei bei der Definition des Begriffs der Sozialversicherung dem BVerfG (Urteil vom 10. Mai 1960 1 BvR 190, 363, 401, 409, 471/58, BVerfGE 11, 105, 111 f.) gefolgt. - Drs-Bund, 04.03.1961 - BT-Drs III/2573
Auszug aus BFH, 25.03.1977 - III R 2/76
Der Senat hat bereits in seinem Urteil vom 28. Januar 1977 III R 29/75 (BStBl II 1977, 450) unter Hinweis auf die Begründung der Bundesregierung zum Entwurf des StÄndG 1961 (Bundestags-Drucksache III/2573) ausgeführt, daß durch die Einführung der Vorschrift des § 68 Nr. 3 BewG a. F. gerade auch die nicht unter die bisherigen Befreiungsvorschriften fallenden beruflichen Pflichtversicherungsverhältnisse begünstigt werden sollten.
- BVerwG, 29.10.1963 - I C 43.62
Zurückweisung einer Revision - Zuständigkeit von Verwaltungsgerichten für …
Auszug aus BFH, 25.03.1977 - III R 2/76
Der Begriff der Sozialversicherung wird - worauf das FA mit Recht hinweist - vom Gesetzgeber nicht immer in demselben Sinne gebraucht und ist deshalb einer allgemein-gültigen Auslegung nicht zugänglich (vgl. Urteil des BVerwG vom 29. Oktober 1969 I C 43/62, Deutsches Verwaltungsblatt 1964 S. 33). - BFH, 29.06.1973 - III R 86/72
Erweiterte Honorarverteilung - Recht auf Teilnahme - Kapitalwert - …
Auszug aus BFH, 25.03.1977 - III R 2/76
Wie der Senat in den Urteilen vom 29. Juni 1973 III R 86/72 (BFHE 109, 542, BStBl II 1973, 696) und vom 17. Mai 1966 III 2/62 (BFHE 86, 374, BStBl III 1966, 500) entschieden hat, bezieht sich der Ausdruck "gesetzliche Versorgungsbezüge" nur auf Gesetze im formellen Sinne unter Einschluß von Rechtsverordnungen, für die eine den Anforderungen des Art. 80 GG entsprechende gesetzliche Ermächtigung besteht. - BFH, 20.06.1969 - III R 64/66
Pensionsansprüche - Renten - Unselbständige Tätigkeit - Arbeitnehmer
Auszug aus BFH, 25.03.1977 - III R 2/76
Voraussetzung für die Annahme einer Rentenversicherung ist allerdings, daß Prämien gezahlt werden und daß die zu zahlende Rente von der Höhe der Prämien abhängt (Urteile des BFH III R 29/75 und vom 20. Juni 1969 III R 64/66, BFHE 96, 120, BStBl II 1969, 544). - BFH, 17.05.1966 - III 2/62
Auszug aus BFH, 25.03.1977 - III R 2/76
Wie der Senat in den Urteilen vom 29. Juni 1973 III R 86/72 (BFHE 109, 542, BStBl II 1973, 696) und vom 17. Mai 1966 III 2/62 (BFHE 86, 374, BStBl III 1966, 500) entschieden hat, bezieht sich der Ausdruck "gesetzliche Versorgungsbezüge" nur auf Gesetze im formellen Sinne unter Einschluß von Rechtsverordnungen, für die eine den Anforderungen des Art. 80 GG entsprechende gesetzliche Ermächtigung besteht. - BFH, 20.10.1967 - III 158/63
Vermögenssteuer bei Kapitalrenten für Witwen und Waisen aus der Ärzteversicherung
Auszug aus BFH, 25.03.1977 - III R 2/76
Daß die Zwangsversicherung der Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte keine Sozialversicherung in diesem Sinne ist, hat der Senat bereits in seinem Urteil vom 20. Oktober 1967 III 158/63 (BFHE 90, 511, BStBl II 1968, 171) für § 68 Nr. 2 BewG 1934 i. d. F. des StÄndG 1961 mit ausgesprochen, der dem § 111 Nr. 2 BewG 1965 wörtlich entspricht.
- BFH, 14.10.1987 - II R 198/84
Versorgungsbezüge, die ein Arzt nach Maßgabe einer Satzung der Kassenärztlichen …
Der III. Senat hat allerdings in den Urteilen vom 29. Juni 1973 III R 86/72 (BFHE 109, 542, BStBl II 1973, 696) und vom 25. März 1977 III R 2/76 (BFHE 122, 326, BStBl II 1977, 625) unter Hinweis auf die Entstehungsgeschichte § 111 Nr. 4 BewG einschränkend dahin ausgelegt, daß gesetzliche Versorgungsbezüge im Sinne der Vorschrift nur Versorgungsbezüge sind, die auf einem Gesetz im formellen Sinn beruhen. - BFH, 02.10.1981 - III R 19/78
Fälliger Rentenanspruch - Rentenversicherung - Mindestlaufzeit einer Versicherung …
Unabhängig davon, daß es sich insoweit um neues tatsächliches Vorbringen handelt, das der Senat im Revisionsverfahren nicht berücksichtigen kann (§ 118 Abs. 2 der Finanzgerichtsordnung - FGO -), würde eine solche Vertragsgestaltung die Begünstigungsmöglichkeit des § 111 Nr. 3 Satz 2 BewG ausschließen (vgl. auch BFH-Urteil vom 25. März 1977 III R 2/76, BFHE 122, 326, BStBl II 1977, 625). - BFH, 14.10.1987 - II R 197/84
Vermögenssteuerpflicht von Ansprüchen gegen eine kassenärztliche Vereinigung auf …
Der III. Senat hat allerdings in den Urteilen vom 29. Juni 1973 III R 86/72 (BFHE 109, 542, BStBl II 1973, 696) und vom 25. März 1977 III R 2/76 (BFHE 122, 326, BStBl II 1977, 625) unter Hinweis auf die Entstehungsgeschichte § 111 Nr. 4 BewG einschränkend dahin ausgelegt, daß gesetzliche Versorgungsbezüge im Sinne der Vorschrift nur Versorgungsbezüge sind, die auf einem Gesetz im formellen Sinn beruhen. - OLG Nürnberg, 14.10.1980 - 11 UF 1812/80
Ansprüche von Kindern auf Unterhaltszahlungen; Unterhaltsanspruch eines …
Eine Unterhaltsberechtigung liegt auf dieser Grundlage grundsätzlich bei allen Kindern vor, die sich einer angemessenen Berufsausbildung nach der Art und den Umständen der jeweiligen Lebensverhältnisse unterziehen, wobei nach § 1610 Abs. 1 und Abs. 2 BGB der Unterhaltsanspruch auch die Kosten der angemessenen, in der Regel aber nicht auch einer zweiten Ausbildung umfaßt (…Palandt-Diederichsen, BGB, 39. Aufl., Anm. 4 a zu § 1610;… Münchener Kommentar, BGB, Rdnr. 9 zu § 1602 und Rdnr. 5 ff zu § 1603;… Münchener Kommentar, Ergänzungsband, Rdnr. 13 zu § 1602; BGH NJW 1977, 1744 [BFH 25.03.1977 - III R 2/76] = FamRZ 1977, 629: OLG Nürnberg FamRZ 1977, 70; OLG Hamm FamRZ 1978, 446; OLG Zweibrücken FamRZ 1973, 929). - OLG Hamm, 09.02.1978 - 1 UF 334/77 Der Unterhaltsanspruch erfaßt nur eine angemessene, dh der finanziellen Leistungsfähigkeit des Verpflichteten und den Anlagen und Fähigkeiten des Berechtigten entsprechende Ausbildung (vgl BGH 1977-03-25 III R 2/76 = NJW 1977, 1744).
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