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Rechtsprechung
   BGH, 17.03.2005 - III ZR 185/04   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2005,11760
BGH, 17.03.2005 - III ZR 185/04 (https://dejure.org/2005,11760)
BGH, Entscheidung vom 17.03.2005 - III ZR 185/04 (https://dejure.org/2005,11760)
BGH, Entscheidung vom 17. März 2005 - III ZR 185/04 (https://dejure.org/2005,11760)
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Volltextveröffentlichungen (10)

  • Judicialis

    BGB § 164 Abs. 2; ; BGB § 280 Abs. 1; ; HGB §§ 316 ff

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Anspruch auf Schadensersatz wegen einer zum vollständigen Vermögensverlust geführten Geldanlage; Zustandekommens eines Vermittlungsvertrages und Beratungsvertrages; Rechte und Pflichten aus einem Auskunftsvertrag; Abschluss eines Vertrages durch Werbung mit einer ...

  • ra.de
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 675 § 280 § 249
    Beratungspflichten im Rahmen einer Wertpapieranlage

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
 
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Wird zitiert von ... (2)Zitiert selbst (11)

  • BGH, 13.05.1993 - III ZR 25/92

    Haftung des Anlagevermittlers bei Fehlen zuverlässiger Information

    Auszug aus BGH, 17.03.2005 - III ZR 185/04
    Bei einer Anlagevermittlung wird zwischen dem Anlageinteressenten und einem Vermittler ein Auskunftsvertrag mit Haftungsfolgen zumindest stillschweigend geschlossen, wenn der Interessent deutlich macht, daß er auf eine bestimmte Anlagenentscheidung bezogen die besonderen Kenntnisse und Verbindungen des Vermittlers in Anspruch nehmen will und dieser die gewünschte Tätigkeit aufnimmt (z.B.: Senatsurteile vom 11. September 2003 - III ZR 381/02 - WM 2003, 2064, 2065; vom 13. Juni 2002 - III ZR 166/01 - NJW 2002, 2641, 2642; vom 13. Januar 2000 - III ZR 62/99 - NJW-RR 2000, 998 und vom 13. Mai 1993 - III ZR 25/92 - NJW-RR 1993, 1114).

    Liegen keine objektiven Daten vor oder verfügt der Anlagevermittler mangels Einholung entsprechender Informationen insoweit nur über unzureichende Kenntnisse, so muß er dies dem anderen Teil offenlegen (Senatsurteile vom 13. Januar 2000 und 13. Mai 1993 aaO).

  • BGH, 12.02.2004 - III ZR 359/02

    Pflicht zur Offenlegung einer Provision bei der Vermittlung von Anteilen an einem …

    Auszug aus BGH, 17.03.2005 - III ZR 185/04
    Vertreibt der Vermittler - wie hier - die Anlage anhand eines Prospekts, der den Beitritt zu einer Gesellschaft mit einer Vielzahl von rein kapitalmäßig beteiligten Gesellschaftern zum Gegenstand hat, die untereinander in keinerlei persönlichen oder sonstigen Beziehungen stehen (vgl. BGH, Urteil vom 4. Mai 1981 - II ZR 193/80 - NJW 1981, 2810), muß er, um seiner Auskunftspflicht zu genügen, im Rahmen der geschuldeten "Plausibilitätsprüfung" den Prospekt jedenfalls darauf überprüfen, ob er ein in sich schlüssiges Gesamtbild über das Beteiligungsobjekt gibt und ob die darin enthaltenen Informationen, soweit er das mit zumutbarem Aufwand zu überprüfen in der Lage ist, sachlich vollständig und richtig sind (Senatsurteil vom 12. Februar 2004 - III ZR 359/02 - WM 2004, 631, 633), da der Prospekt die wichtigste Informationsquelle für den Anleger ist (BGHZ 115, 213, 218 f).
  • BGH, 13.01.2000 - III ZR 62/99

    Haftung des Vermittlers von Kapitalanlagen

    Auszug aus BGH, 17.03.2005 - III ZR 185/04
    Bei einer Anlagevermittlung wird zwischen dem Anlageinteressenten und einem Vermittler ein Auskunftsvertrag mit Haftungsfolgen zumindest stillschweigend geschlossen, wenn der Interessent deutlich macht, daß er auf eine bestimmte Anlagenentscheidung bezogen die besonderen Kenntnisse und Verbindungen des Vermittlers in Anspruch nehmen will und dieser die gewünschte Tätigkeit aufnimmt (z.B.: Senatsurteile vom 11. September 2003 - III ZR 381/02 - WM 2003, 2064, 2065; vom 13. Juni 2002 - III ZR 166/01 - NJW 2002, 2641, 2642; vom 13. Januar 2000 - III ZR 62/99 - NJW-RR 2000, 998 und vom 13. Mai 1993 - III ZR 25/92 - NJW-RR 1993, 1114).
  • BGH, 01.03.2004 - II ZR 88/02

    Anforderungen an die Risikoaufklärung bei Werbung für einen geschlossenen …

    Auszug aus BGH, 17.03.2005 - III ZR 185/04
    Es entspricht ferner der Lebenserfahrung, daß ein Prospektmangel für die Anlageentscheidung ursächlich geworden ist (ständige Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, z.B.: Senatsbeschluß vom 22. Dezember 2004 - III ZR 235/04; BGH, Urteil vom 1. März 2004 - II ZR 88/02 - ZIP 2004, 1104, 1106 m.w.N.).
  • BGH, 11.09.2003 - III ZR 381/02

    Auskunftspflichten des Anlagevermittlers

    Auszug aus BGH, 17.03.2005 - III ZR 185/04
    Bei einer Anlagevermittlung wird zwischen dem Anlageinteressenten und einem Vermittler ein Auskunftsvertrag mit Haftungsfolgen zumindest stillschweigend geschlossen, wenn der Interessent deutlich macht, daß er auf eine bestimmte Anlagenentscheidung bezogen die besonderen Kenntnisse und Verbindungen des Vermittlers in Anspruch nehmen will und dieser die gewünschte Tätigkeit aufnimmt (z.B.: Senatsurteile vom 11. September 2003 - III ZR 381/02 - WM 2003, 2064, 2065; vom 13. Juni 2002 - III ZR 166/01 - NJW 2002, 2641, 2642; vom 13. Januar 2000 - III ZR 62/99 - NJW-RR 2000, 998 und vom 13. Mai 1993 - III ZR 25/92 - NJW-RR 1993, 1114).
  • BGH, 26.09.1991 - VII ZR 376/89

    Verjährung von Prospekthaftungsansprüchen im Bauherrenmodell

    Auszug aus BGH, 17.03.2005 - III ZR 185/04
    Vertreibt der Vermittler - wie hier - die Anlage anhand eines Prospekts, der den Beitritt zu einer Gesellschaft mit einer Vielzahl von rein kapitalmäßig beteiligten Gesellschaftern zum Gegenstand hat, die untereinander in keinerlei persönlichen oder sonstigen Beziehungen stehen (vgl. BGH, Urteil vom 4. Mai 1981 - II ZR 193/80 - NJW 1981, 2810), muß er, um seiner Auskunftspflicht zu genügen, im Rahmen der geschuldeten "Plausibilitätsprüfung" den Prospekt jedenfalls darauf überprüfen, ob er ein in sich schlüssiges Gesamtbild über das Beteiligungsobjekt gibt und ob die darin enthaltenen Informationen, soweit er das mit zumutbarem Aufwand zu überprüfen in der Lage ist, sachlich vollständig und richtig sind (Senatsurteil vom 12. Februar 2004 - III ZR 359/02 - WM 2004, 631, 633), da der Prospekt die wichtigste Informationsquelle für den Anleger ist (BGHZ 115, 213, 218 f).
  • BGH, 05.05.1992 - XI ZR 242/91

    Einwendungsdurchgriff bei Verbindung von Kauf- und Finanzierungsgeschäft zu …

    Auszug aus BGH, 17.03.2005 - III ZR 185/04
    Sie widerspricht, wie die Revision mit Recht rügt, der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, nach der derjenige, der einen Anlageinteressenten über die wirtschaftlichen Risiken eines Modells umfassend aufzuklären hat und der gegen seine Pflichten verstößt, grundsätzlich für alle mit einer nachteiligen Anlageentscheidung verbundenen Schäden haftet, und zwar insbesondere auch für solche aus Untreuehandlungen eines Modellinitiators, da der Schaden nicht erst mit der Veruntreuung der zur Anlage überlassenen Gelder eintritt, sondern bereits mit der Eingehung der Beteiligung (BGH, Urteil vom 5. Mai 1992 - XI ZR 242/91 - WM 1992, 1355, 1357 f m.w.N).
  • BGH, 13.06.2002 - III ZR 166/01

    Haftung des Kapitalanlagevermittlers

    Auszug aus BGH, 17.03.2005 - III ZR 185/04
    Bei einer Anlagevermittlung wird zwischen dem Anlageinteressenten und einem Vermittler ein Auskunftsvertrag mit Haftungsfolgen zumindest stillschweigend geschlossen, wenn der Interessent deutlich macht, daß er auf eine bestimmte Anlagenentscheidung bezogen die besonderen Kenntnisse und Verbindungen des Vermittlers in Anspruch nehmen will und dieser die gewünschte Tätigkeit aufnimmt (z.B.: Senatsurteile vom 11. September 2003 - III ZR 381/02 - WM 2003, 2064, 2065; vom 13. Juni 2002 - III ZR 166/01 - NJW 2002, 2641, 2642; vom 13. Januar 2000 - III ZR 62/99 - NJW-RR 2000, 998 und vom 13. Mai 1993 - III ZR 25/92 - NJW-RR 1993, 1114).
  • BGH, 04.05.1981 - II ZR 193/80

    Einmann-GmbH - culpa in contrahendo - Gesellschafter - Geschäftsführer - Haftung …

    Auszug aus BGH, 17.03.2005 - III ZR 185/04
    Vertreibt der Vermittler - wie hier - die Anlage anhand eines Prospekts, der den Beitritt zu einer Gesellschaft mit einer Vielzahl von rein kapitalmäßig beteiligten Gesellschaftern zum Gegenstand hat, die untereinander in keinerlei persönlichen oder sonstigen Beziehungen stehen (vgl. BGH, Urteil vom 4. Mai 1981 - II ZR 193/80 - NJW 1981, 2810), muß er, um seiner Auskunftspflicht zu genügen, im Rahmen der geschuldeten "Plausibilitätsprüfung" den Prospekt jedenfalls darauf überprüfen, ob er ein in sich schlüssiges Gesamtbild über das Beteiligungsobjekt gibt und ob die darin enthaltenen Informationen, soweit er das mit zumutbarem Aufwand zu überprüfen in der Lage ist, sachlich vollständig und richtig sind (Senatsurteil vom 12. Februar 2004 - III ZR 359/02 - WM 2004, 631, 633), da der Prospekt die wichtigste Informationsquelle für den Anleger ist (BGHZ 115, 213, 218 f).
  • BGH, 11.12.1996 - IV ZR 284/95

    Bestehen eines Anspruchs auf Zahlung einer Brandentschädigung - Erfüllung der …

    Auszug aus BGH, 17.03.2005 - III ZR 185/04
    Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs geht bei einem unternehmensbezogenen Geschäft der Wille der Parteien zwar im Zweifel dahin, den Vertrag mit dem Inhaber des Unternehmens zu schließen (z.B.: BGH, Urteil vom 11. Dezember 1996 - IV ZR 284/95 - NJW-RR 1997, 527, 528 m.w.N.).
  • BGH, 22.12.2004 - III ZR 235/04

    Haftung des Vermittlers einer Kapitalanlage bei unzureichender Aufklärung über …

  • BGH, 28.07.2005 - III ZR 290/04

    Pflichten des Geschäftsbesorgers; Offenbarung einer Innenprovision

    ee) Es entspricht ferner der Lebenserfahrung, daß ein Aufklärungsmangel für die Entscheidung, an dem zuvor gefaßten Anlageentschluß festzuhalten, ursächlich geworden ist (vgl. ständige Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, z.B.: Senatsurteil vom 17. März 2005 - III ZR 185/04 - Urteilsumdruck S. 10; Senatsbeschluß vom 22. Dezember 2004 - III ZR 235/04 - BGH, Urteil vom 1. März 2004 - II ZR 88/02 - ZIP 2004, 1104, 1106 m.w.N.).
  • OLG Frankfurt, 30.05.2007 - 23 U 203/05

    Anlageberatungsvertrag: Beratungsfehler wegen unterlassenen Hinweises bzgl. der …

    Zur Annahme eines solchen Vertrags ist erforderlich, dass sich der Anlageinteressent gezielt mit der Bitte um Beratung hinsichtlich des Anlagekonzepts an einen Berater zur Nutzung dessen besonderer Sachkenntnis wendet, also gerade nicht mit einer fertigen Anlagestrategie versehen nur noch deren Durchführung regeln will (vgl. BGH, Urteil vom 17. März 2005, III ZR 185/04; Urteil vom 13. Januar 2000, III ZR 62/99, NJW-RR 2000, 998, 998; Urteil vom 4. März 1987, IVa ZR 122/85, NJW 87, 1815, 1816).
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