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Rechtsprechung
   BGH, 13.06.1955 - III ZR 226/54   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1955,445
BGH, 13.06.1955 - III ZR 226/54 (https://dejure.org/1955,445)
BGH, Entscheidung vom 13.06.1955 - III ZR 226/54 (https://dejure.org/1955,445)
BGH, Entscheidung vom 13. Juni 1955 - III ZR 226/54 (https://dejure.org/1955,445)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Papierfundstellen

  • BGHZ 17, 360
  • NJW 1955, 1280
  • DVBl 1955, 678
  • DB 1955, 721
 
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Wird zitiert von ... (7)Zitiert selbst (3)

  • BVerfG, 18.12.1953 - 1 BvL 106/53

    Gleichberechtigung

    Auszug aus BGH, 13.06.1955 - III ZR 226/54
    Das Berufungsgericht ist weiter zutreffend davon ausgegangen, dass § 3 Abs. 2 GrundG mit dem 1. April 1953 nach Fortfall der Hemmungen durch Art. 117 GrundG im vollen Umfange in Kraft getreten ist (BVerfGE 3, 225 [239 ff]), und dass es Sache des Richters ist, den Grundsatz der Gleichberechtigung von Mann und Frau gegenüber entgegenstehendem altem Recht zur Geltung zu bringen (vgl. BGHZ 10, 266; 11,Anhang S. 77 ff).
  • BGH, 14.07.1953 - V ZR 97/52

    Eheliches Güterrecht. Gleichberechtigung

    Auszug aus BGH, 13.06.1955 - III ZR 226/54
    Das Berufungsgericht ist weiter zutreffend davon ausgegangen, dass § 3 Abs. 2 GrundG mit dem 1. April 1953 nach Fortfall der Hemmungen durch Art. 117 GrundG im vollen Umfange in Kraft getreten ist (BVerfGE 3, 225 [239 ff]), und dass es Sache des Richters ist, den Grundsatz der Gleichberechtigung von Mann und Frau gegenüber entgegenstehendem altem Recht zur Geltung zu bringen (vgl. BGHZ 10, 266; 11,Anhang S. 77 ff).
  • BVerfG, 24.02.1953 - 1 BvL 21/51

    Normenkontrolle II

    Auszug aus BGH, 13.06.1955 - III ZR 226/54
    Das Berufungsgericht hat die Frage, ob die Vorschrift in § 14 Abs. 8 des Besoldungsgesetzes mit dem Grundgesetz vereinbar ist, mit Recht selbst geprüft, ohne eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts nach Art. 100 GrundG einzuholen, da dieses Gericht Gesetze, die, wie das Besoldungsgesetz, vor dem Inkrafttreten des Grundgesetzes verkündet worden sind, auf ihre Vereinbarkeit mit dem Grundgesetz nicht nachprüft (BVerfGE 2, 124).
  • BGH, 29.10.1959 - III ZR 107/58

    Rechtsmittel

    Zu Unrecht beruft sich die Klägerin für ihre Ansicht auf die Entscheidung in BGHZ 17, 360, wo der Senat die Regelung des Kinderzuschlages für eheliche Kinder einer Beamtin (§ 14 Abs. 8 RBesG) als dem Grundsatz der Gleichberechtigung (Art. 3 Abs. 2 GG) widersprechend für ungültig angesehen hat.

    Während - wie in BGHZ 17, 360 im einzelnen dargelegt ist - die Regelung des Kinderzuschlages für eheliche Kinder davon ausgehen muß, daß innerhalb der Familie Vater und Mutter nebeneinander gleichrangig für den Unterhalt der gemeinsamen Kinder aufzukommen haben, ist durch Art. 3 GG und durch das Gleichberechtigungsgesetz vom 18. Juni 1957 nichts daran geändert worden, daß der Vater des unehelichen Kindes vor der Mutter den Rollen Unterhalt bis zum vollendeten 16.

  • BGH, 14.07.1956 - IV ZB 147/55

    Untersagung der Namensführung

    Der Bundesgerichtshof hat sich bereits mehrfach mit der Frage befaßt, ob einzelne Bestimmungen des BGB durch Art. 3 Abs. 2 GrundG ungültig geworden sind, so u.a. der V. Zivilsenat in der bereits erwähnten Entscheidung zur Frage des Güterrechts, außerdem der III. Zivilsenat (BGHZ 17, 360 ff [BGH 13.06.1955 - III ZR 226/54]) zur Frage der Gültigkeit des § 1606 BGB und ferner der erkennende Senat, vor allem in seinen Entscheidungen zur Frage des Aussteueranspruchs (BGHZ 11, 206 ff; 14, 205 ff [BGH 08.07.1954 - IV ZR 67/54]) und des Kranzgeldes (BGHZ 20, 195 ff [BGH 10.03.1956 - IV ZR 315/55]).
  • BGH, 19.10.1956 - VI ZR 201/55

    Gleichberechtigung und Unterhaltspflicht

    Daß die Vorschrift an sich der Gleichberechtigung widerspricht und deshalb nicht mehr Anwendung zu finden hat, ist vom Bundesgerichtshof bereits ausgesprochen worden (BGHZ 17, 360, 361).
  • BGH, 25.09.1956 - IV ZB 86/56

    Rechtsmittel

    Der Bundesgerichtshof hat sich bereits mehrfach mit der Frage befaßt, ob einzelne Bestimmungen des BGB durch Art. 3 Abs. 2 GrundG ungültig geworden sind, so u.a. der V. Zivilsenat in der bereits erwähnten Entscheidung zur Frage des Güterrechts, außerdem der III. Zivilsenat (BGHZ 17, 360 ff [BGH 13.06.1955 - III ZR 226/54]) zur Frage der Gültigkeit des § 1606 BGB und ferner der erkennende Senat, vor allem in seinen Entscheidungen zur Frage des Aussteueranspruchs (BGHZ 11, 206 ff; 14, 205 ff [BGH 08.07.1954 - IV ZR 67/54]) und des Kranzgeldes (BGHZ 20, 195 ff [BGH 10.03.1956 - IV ZR 315/55]).
  • BVerwG, 20.08.1964 - VI C 149.61

    Rechtsmittel

    Wenn dagegen - wozu der Senat neigt - im Hinblick auf Art. 3 Abs. 2 GG in Verbindung mit Art. 117 Abs. 1 GG von der Verfassungswidrigkeit des § 14 Abs. 8 RBesG seit dem 1. April 1953 ausgegangen wird (so auch Bonner Kommentar Art. 3 GG, Anm. II 2 b; Bursche in DÖV 1953 S. 456, 459; ferner Bursche-Woothke, Bundesbesoldungsrecht, S. 23 Anm. 47, BGHZ 17, 360 [BGH 13.06.1955 - III ZR 226/54] [361]), dann ergibt sich, daß die hierdurch entstandene und im Hinblick auf § 14 Abs. 6 RBesG, wonach der Kinderzuschlag für ein und dasselbe Kind nur einmal gewährt werden kann, notwendig auszufüllende Gesetzeslücke keineswegs allein nur - wie der Verwaltungsgerichtshof anzunehmen scheint - durch hälftige Auszahlung an beide Elternteile ausgefüllt werden kann.
  • BGH, 14.07.1956 - IV ZB 111/55

    Rechtsmittel

    Der Bundesgerichtshof hat sich bereits mehrfach mit der Frage befaßt, ob einzelne Bestimmungen des BGB durch Art. 3 Abs. 2 GrundG ungültig geworden sind, so u.a. der V. Zivilsenat in der bereits erwähnten Entscheidung zur Frage des Güterrechts, außerdem der III. Zivilsenat (BGHZ 17, 360 ff [BGH 13.06.1955 - III ZR 226/54]) zur Frage der Gültigkeit des § 1606 BGB und ferner der erkennende Senat, vor allem in seinen Entscheidungen zur Frage des Aussteueranspruchs (BGHZ 11, 206 ff; 14, 205 ff [BGH 08.07.1954 - IV ZR 67/54]) und des Kranzgeldes (BGHZ 20, 195 ff [BGH 10.03.1956 - IV ZR 315/55]).
  • BVerwG, 29.09.1960 - II C 365.57

    Rechtsmittel

    Die Revision beruft sich außerdem auf ein Urteil des Bundesgerichtshofs vom 13. Juni 1955 - III ZR 226.54 - (BGHZ 17 S. 360) zu § 14 Abs. 8 des Besoldungsgesetzes vom 16. Dezember 1927 (RGBl. I S. 349) - BesG - mit folgender Begrüngung: Nach Meinung des Bundesgerichtshofs sei die die Frau benachteiligende Regelung des Kinderzuschlages in Besoldungsgesetz aufgehoben mit der Folge, daß der Frau das gleiche Kindergeld zustehe wie dem Mann, Ebenso müsse auch in versorgungsrechtlicher Einsicht die Lage der Frau an die des Mannes herangeführt werden.
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