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Rechtsprechung
   BGH, 18.10.2001 - III ZR 265/00   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2001,1113
BGH, 18.10.2001 - III ZR 265/00 (https://dejure.org/2001,1113)
BGH, Entscheidung vom 18.10.2001 - III ZR 265/00 (https://dejure.org/2001,1113)
BGH, Entscheidung vom 18. Oktober 2001 - III ZR 265/00 (https://dejure.org/2001,1113)
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Volltextveröffentlichungen (14)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • drschmel.de (Kurzinformation)

    Verdienstausfall eines Beleuchters durch Konzertveranstalter zu ersetzen

  • drschmel.de (Kurzinformation)

    Verdienstausfall eines Beleuchters durch Konzertveranstalter zu ersetzen

Besprechungen u.ä.

  • Alpmann Schmidt | RÜ(Abo oder Einzelheftbestellung) (Fallmäßige Aufbereitung - für Studienzwecke)

    Leistungsstörungsrecht, Übernahme eines Leistungsrisikos durch den Gläubiger

Papierfundstellen

  • NJW 2002, 595
  • MDR 2002, 20
  • WM 2002, 235
  • afp 2002, 178
 
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Wird zitiert von ... (17)Zitiert selbst (2)

  • BGH, 01.02.2000 - X ZR 198/97

    Einwendungen gegen Abrechnung auf Stundenbasis

    Auszug aus BGH, 18.10.2001 - III ZR 265/00
    Dieses Leistungsbild ist eher einer für den Dienstvertrag charakteristischen allgemeinen, laufenden Tätigkeit zuzuordnen als dem fest umrissenen Leistungsgegenstand eines Werkvertrages (vgl. zur Abgrenzung: BGH, Urteil vom 1. Februar 2000 - X ZR 198/97 = NJW 2000, 1107 m.w.N.).
  • BGH, 26.10.1979 - V ZR 58/76

    Versagung einer Auflassungsgenehmigung bei einem Grundstückskaufvertrag als …

    Auszug aus BGH, 18.10.2001 - III ZR 265/00
    § 324 Abs. 1 BGB ist folglich auch dann anwendbar, wenn der Gläubiger in dem Vertrag ausdrücklich oder konkludent das Risiko des betreffenden Leistungshindernisses übernommen hat (BGH, Urteil vom 26. Oktober 1979 - V ZR 58/76 = NJW 1980, 700; MünchKomm/Emmerich BGB 4. Aufl. 2001 § 324 Rn. 14; Staudinger/Otto, Neubearb.
  • BGH, 13.01.2011 - III ZR 87/10

    Zum Anspruch auf Vergütung für Kartenlegen

    So verhält es sich im Ergebnis - mit der Folge der Anwendbarkeit von § 326 Abs. 2 BGB - auch, wenn der Gläubiger nach der vertraglichen Risikoverteilung ausdrücklich oder stillschweigend die Gefahr für ein bestimmtes Leistungshindernis übernommen hat und sich dieses Leistungshindernis verwirklicht (vgl. dazu Senatsurteil vom 18. Oktober 2001 - III ZR 265/00, NJW 2002, 595; BGH, Urteil vom 26. Oktober 1979 - V ZR 58/76, NJW 1980, 700;… Palandt/Grüneberg aaO § 326 Rn. 9;… Grothe aaO § 326 Rn. 14;… Ernst aaO § 326 Rn. 63;… Erman/Westermann aaO § 326 Rn. 13).
  • BGH, 11.11.2010 - III ZR 57/10

    Vorzeitige Kündigung eines DSL-Vertrags

    Die Verantwortlichkeit des Gläubigers kann sich nicht nur aus Verstößen gegen vertragliche Haupt- oder Nebenpflichten (§ 276 BGB) ergeben, sondern auch daraus, dass er nach der vertraglichen Risikoverteilung die Gefahr für ein bestimmtes Leistungshindernis übernommen hat (so bereits zu § 324 BGB a.F. Senatsurteil vom 18. Oktober 2001 - III ZR 265/00 - NJW 2002, 595 m.w.N.;… weiterhin Palandt/Grüneberg, BGB, 69. Aufl., § 326 Rn. 9;… Bamberger/Roth/Grothe, BGB, 2. Aufl., § 326 Rn. 14).
  • BGH, 11.12.2025 - III ZR 438/23

    Klage des Wirecard-Insolvenzverwalters gegen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft auf …

    Soweit der Bundesgerichtshof im nachfolgenden Absatz (…juris Rn. 3 und 4) ausgeführt hat, das Vertragsverhältnis sei, was die Prüfung der beiden Jahresabschlüsse angehe, als Werkvertrag anzusehen, hat er sich ausweislich der gegebenen Begründung - der Vertrag bestehe ersichtlich unabhängig von dem über laufende Steuerberatertätigkeit, er betreffe fest umrissene Leistungsgegenstände und nicht eine allgemeine, laufende Tätigkeit - und der zitierten Entscheidung (BGH, Urteil vom 4. Juni 1970 - VII ZR 187/68, BGHZ 54, 106, 107) nur mit der Abgrenzung zwischen Werk- und Dienstvertrag, nicht aber mit der Frage befasst, ob der Prüfungsvertrag eine Geschäftsbesorgung zum Gegenstand hat (so auch Senat, Urteil vom 18. Oktober 2001 - III ZR 265/00, NJW 2002, 595).
  • BGH, 25.06.2024 - X ZR 97/23

    Stillschweigende Risikoübernahme bei der Buchung eines Fluges trotz Bestehen …

    Eine Verantwortlichkeit des Gläubigers im Sinne von § 323 Abs. 6 Fall 1 BGB und § 326 Abs. 2 Satz 1 Fall 1 BGB kann auch dann anzunehmen sein, wenn die Auslegung des Vertrags ergibt, dass der Gläubiger nach der vertraglichen Gestaltung das Risiko eines bestimmten Leistungshindernisses ausdrücklich oder konkludent übernommen hat und sich dieses Leistungshindernis verwirklicht (Bestätigung von BGH…, Beschluss vom 26. Januar 2023 - IX ZR 17/22, NZM 2023, 460 Rn. 9;… Urteil vom 13. Januar 2011 - III ZR 87/10, BGHZ 188, 71 = NJW 2011, 756 Rn. 16;… Urteil vom 11. November 2010 - III ZR 57/10, NJW-RR 2011, 916 Rn. 18; Urteil vom 18. Oktober 2001 - III ZR 265/00, NJW 2002, 595, juris Rn. 9).

    Die stillschweigende Übernahme eines Risikos kommt insbesondere in Betracht, wenn dieses schon bei Vertragsschluss bestanden hat und nur eine Vertragspartei in der Lage war, es abzuschätzen, oder wenn seine Verwirklichung von persönlichen Verhältnissen eines Vertragspartners abhängt, die der andere Teil nicht beeinflussen kann (Bestätigung von BGH, Urteil vom 18. Oktober 2001 - III ZR 265/00, NJW 2002, 595, juris Rn. 9;… Urteil vom 11. November 2010 - III ZR 57/10, NJW-RR 2011, 916 Rn. 12 und 18).

    Sie kann auch dann anzunehmen sein, wenn die Auslegung des Vertrags ergibt, dass der Gläubiger nach der vertraglichen Gestaltung das Risiko eines bestimmten Leistungshindernisses ausdrücklich oder konkludent übernommen hat und sich dieses Leistungshindernis verwirklicht (BGH…, Beschluss vom 26. Januar 2023 - IX ZR 17/22, NZM 2023, 460 Rn. 9;… Urteil vom 13. Januar 2011 - III ZR 87/10, BGHZ 188, 71 = NJW 2011, 756 Rn. 16;… Urteil vom 11. November 2010 - III ZR 57/10, NJW-RR 2011, 916 Rn. 18; Urteil vom 18. Oktober 2001 - III ZR 265/00, NJW 2002, 595, juris Rn. 9;… Staudinger/Schwarze, 2020, § 326 Rn. C 24;… MünchKomm.BGB/Ernst, 9. Aufl. 2022, § 326 Rn. 56;… Grüneberg/Grüneberg, BGB, 83. Aufl. 2024, § 326 Rn. 9).

    Rn. 26 Die stillschweigende Übernahme eines Risikos kommt insbesondere in Betracht, wenn dieses schon bei Vertragsschluss bestanden hat und nur eine Vertragspartei in der Lage war, es abzuschätzen (BGH, Urteil vom 18. Oktober 2001 - III ZR 265/00, NJW 2002, 595, juris Rn. 9), oder wenn seine Verwirklichung von persönlichen Verhältnissen eines Vertragspartners abhängt, die der andere Teil nicht beeinflussen kann (BGH…, Urteil vom 11. November 2010 - III ZR 57/10, NJW-RR 2011, 916 Rn. 12 und 18).

  • OLG Düsseldorf, 31.05.2011 - 24 U 58/11

    Rechtsnatur eines Unternehmensberatervertrages

    Schwerpunkt der Tätigkeit der Klägerin war damit eine für den Dienstvertrag charakteristische (vgl. BGH, NJW 2000, 1107; NJW 2002, 595) allgemeine, laufende Tätigkeit (vgl. auch HansOLG, Urteil vom 29. August 1996, 3 U 121/95, zitiert nach Juris: Verträge zwischen Werbeagentur und werbungtreibendem Unternehmen, die auf Beratung und Konzeptionierung von Werbekampagnen abzielen und mit monatlich fälligen Pauschalbezügen honoriert werden, sind Dienstverträge gemäß BGB §§ 611ff.).
  • OLG Düsseldorf, 08.09.2006 - 23 U 35/06

    Kündigung eines Schuldverhältnisses nach der Insolvenzeröffnung über das Vermögen …

    Für die Frage, ob der Gläubiger die Unmöglichkeit zu vertreten hat, ist neben § 276 BGB vorrangig am Inhalt des jeweiligen Vertrages anzuknüpfen (BGH, Urt. v. 18.10.01 - III ZR 265/00, NJW 2002, S.595).

    Zwar können Anzeichen für eine konkludente Risikoübernahme bestehen, wenn die Störung von einem Dritten verursacht wurde und nur eine Partei zu diesem Dritten in vertraglichen Beziehungen stand (BGH, Urt. v. 18.10.2001 - III ZR 265/00, NJW 2002, S. 595).

    Insofern ist die Situation entgegen den ersten Überlegungen des Senats, die sich in dem Hinweis vom 28.07.2006 widerspiegeln, auch nicht in jeder Hinsicht mit dem Sachverhalt der zitierten BGH-Entscheidung (Urt. v. 18.10.01 - III ZR 265/00, NJW 2002, S. 595 ff) vergleichbar, in der es derartige vertragliche Regelungen nicht gab und es dem Veranstalter demzufolge möglich war, den Vergütungsanspruch als Schaden gegenüber seinem vertragsbrüchigen Vertragspartner geltend zu machen.

  • AG Münster, 07.03.2008 - 60 C 4365/07
    Das Risiko, dass der Vertragspartner des Beklagten sich nicht vertragsgerecht verhält, kann er nicht auf den Kläger überwälzen (vergl. dazu BGH, NJW 2002, 595).
  • OLG Hamm, 08.01.2026 - 2 U 54/24

    Praxisverkauf; Arztpraxis; Praxissubstrat; Good will

    Gleichermaßen ist ein individualvertragliches Abbedingen von § 326 Abs. 1 Satz 1 BGB oder - mit der Folge der Anwendbarkeit von § 326 Abs. 2 BGB - eine Vertragsgestaltung möglich, nach der der (Sachleistungs-)Gläubiger ausdrücklich oder stillschweigend die Gefahr für ein bestimmtes Leistungshindernis übernimmt (BGH, Urteile vom 26. Oktober 1979 - V ZR 58/76, NJW 1980, 700, vom 18. Oktober 2001 - III ZR 265/00, NJW 2002, 595, vom 13. Januar 2011 - III ZR 87/10, BGHZ 188, 71 Rn. 16 …und vom 25. Juni 2024 - X ZR 97/23, ZIP 2024, 1896 Rn. 25;… Grüneberg/Grüneberg, BGB, 84. Aufl., § 326 Rn. 6;… BeckOGK BGB/Herresthal, Stand: 01.03.2025, § 326 Rn. 41 f., jewiels mwN).
  • OLG Stuttgart, 06.11.2018 - 10 U 5/18

    Honorarklage eines freiberuflichen Projektleiters: Qualifizierung eines "freien …

    Dass der Dienstberechtigte Interesse auch am Erfolg der Tätigkeit des Dienstverpflichteten hat, macht den Vertrag noch nicht zum Werkvertrag (BGH, Urteil vom 18.10.2001 - III ZR 265/00).
  • FG Düsseldorf, 21.10.2009 - 7 K 3109/07

    Haftung bei Einsatz polnischer Handwerker

    Eine eher laufende Tätigkeit statt der Erbringung eines von vornherein abgestimmten fest umrissenen Leistungsgegenstands ist aber typisch für einen Dienstvertrag (…BGH-Urteile vom 1. Februar 2000 X ZR 198/97, a.a.O. und vom 18. Oktober 2001 III ZR 265/00, NJW 2002, 595).
  • OLG Bamberg, 02.10.2025 - 12 U 123/24

    Architektenvertrag, Beschaffenheitsvereinbarung, Budgetvorgabe, Kostenobergrenze, …

  • LAG Baden-Württemberg, 26.01.2007 - 18 Sa 45/06

    Anrechnung nicht tatsächlich geleisteter Arbeitszeit

  • OLG München, 28.11.2012 - 20 U 2491/12

    Rechtliche Einordnung eines Vertrages zur Durchführung von Prozesserfassung und …

  • AG Pfaffenhofen/Ilm, 25.04.2018 - 1 C 1050/17

    Kündigung eines Werbeagenturvertrages

  • OLG Hamm, 04.09.2009 - 12 U 129/09

    Abgrenzung von Dienst- und Werkvertrag; Rechtliche Einordnung einer …

  • FG Niedersachsen, 10.04.2003 - 11 K 130/01

    Haftung des Arbeitgebers für die von ihm einzubehaltende und abzuführende …

  • OLG Düsseldorf, 21.02.2002 - 6 U 117/01

    Anforderungen an die Substantiierung des Wegfalls des Rechtsgrundes für eine …

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