Rechtsprechung
| BGH, 19.03.1987 - III ZR 266/85 |
Volltextveröffentlichungen (5)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Zuständigkeit der ordentlichen Gerichte bei einem öffentlich-rechtlichen Anspruch auf Abführung toter Wertpapierdepots an den Präsidenten des Bundesausgleichsamts - Verfasssungsmäßigkeit des § 10 Gesetzes zum Abschluss der Währungsumstellung (WUSchlG) - Haftung auf ...
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Abführung toter Wertpapierdepots an den Präsidenten des Bundesausgleichsamtes; Bestellung eines Pflegers für die unbekannten Wertpapiereigentümer
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- NJW-RR 1987, 1526
- MDR 1987, 912
- BB 1987, 1492
Wird zitiert von ... (3) Zitiert selbst (11)
- BVerfG, 13.01.1976 - 1 BvR 631/69
Reparationsschäden
Auszug aus BGH, 19.03.1987 - III ZR 266/85
Derartige Regelungen können nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts nicht an Art. 14 GG gemessen werden, sondern sind weitgehend der eigenverantwortlichen Gestaltung des Gesetzgebers überlassen (BVerfGE 41, 126). - BGH, 14.11.1984 - VIII ZR 228/83
Entscheidung des Berufungsgerichts bei Abweisung einer Stufenklage
Auszug aus BGH, 19.03.1987 - III ZR 266/85
Bei einer Stufenklage nach § 254 ZPO erwächst die Verurteilung zur Auskunftserteilung und Rechnungslegung insoweit, als darin bereits der Hauptanspruch dem Grunde nach bejaht wird, nicht in Rechtskraft und bindet das Gericht auch nicht im Sinne des § 318 ZPO (BGH Urteile vom 20. Februar 1969 - VII ZR 101/67 = JZ 1970, 226;vom 19. Dezember 1969 - V ZR 114/66 - JZ 1970, 226;vom 12. Mai 1975 - II ZR 18/74 = WM 1975, 1086, 1087 undvom 14. November 1984 - VIII ZR 228/83 = NJW 1985, 862). - BGH, 09.12.1982 - III ZR 106/81
Statthaftigkeit einer allgemeinen Leistungsklage; Rechtsfolgen von Verstößen …
Auszug aus BGH, 19.03.1987 - III ZR 266/85
Die in § 40 Abs. 1 VwGO geforderte ausdrückliche Zuweisung braucht jedoch im Gesetz nicht unmittelbar ausgesprochen zu werden; es genügt, daß sich ein entsprechender Wille des Gesetzes aus dem Gesamtgehalt einer Regelung und dem Sachzusammenhang der betroffenen Materien hinreichend deutlich und logisch zwingend ergibt (…Kopp VwGO 6. Aufl. § 40 Rn. 49 m.w.Nachw.; vgl. Senatsurteilevom 9. Dezember 1982 - III ZR 106/81 = NJW 1983, 1793, 1794 undvom 21. Februar 1980 - III ZR 65/78 = NJW 1980, 1571).
- BVerwG, 21.02.1964 - VI C 8.61
Anwendung des Bereicherungsrechts auf die Rückforderung von Bezügen eines Beamten …
Auszug aus BGH, 19.03.1987 - III ZR 266/85
Die Zuständigkeit der ordentlichen Gerichte nach § 40 Abs. 2 VwGO beschränkt sich jedoch trotz des Wortlauts der Vorschrift nach ihrem Sinn auf Ansprüche, die gegen den Staat gerichtet sind; sie umfaßt nicht Ersatzansprüche der öffentlichen Hand gegen den Bürger, denen auch kein Rückgriffscharakter im Sinne des Art. 34 GG innewohnt (BVerwGE 18, 72, 78 [BVerwG 21.02.1964 - VI C 8/61]; BGHZ 43, 269, 277) [BGH 25.02.1965 - VII ZR 79/63]. - BGH, 19.12.1969 - V ZR 114/66
Auseinandersetzung zwischen geschiedenen Eheleuten - Anspruch auf hälftige …
Auszug aus BGH, 19.03.1987 - III ZR 266/85
Bei einer Stufenklage nach § 254 ZPO erwächst die Verurteilung zur Auskunftserteilung und Rechnungslegung insoweit, als darin bereits der Hauptanspruch dem Grunde nach bejaht wird, nicht in Rechtskraft und bindet das Gericht auch nicht im Sinne des § 318 ZPO (BGH Urteile vom 20. Februar 1969 - VII ZR 101/67 = JZ 1970, 226;vom 19. Dezember 1969 - V ZR 114/66 - JZ 1970, 226;vom 12. Mai 1975 - II ZR 18/74 = WM 1975, 1086, 1087 undvom 14. November 1984 - VIII ZR 228/83 = NJW 1985, 862). - BGH, 21.02.1980 - III ZR 65/78
Berechnung der Entschädigung für eine sog. Rückenteignung
Auszug aus BGH, 19.03.1987 - III ZR 266/85
Die in § 40 Abs. 1 VwGO geforderte ausdrückliche Zuweisung braucht jedoch im Gesetz nicht unmittelbar ausgesprochen zu werden; es genügt, daß sich ein entsprechender Wille des Gesetzes aus dem Gesamtgehalt einer Regelung und dem Sachzusammenhang der betroffenen Materien hinreichend deutlich und logisch zwingend ergibt (…Kopp VwGO 6. Aufl. § 40 Rn. 49 m.w.Nachw.; vgl. Senatsurteilevom 9. Dezember 1982 - III ZR 106/81 = NJW 1983, 1793, 1794 undvom 21. Februar 1980 - III ZR 65/78 = NJW 1980, 1571). - BGH, 20.02.1969 - VII ZR 101/67
Erstreckung der Rechtskraft eines den Beklagten zur Rechnungslegung …
Auszug aus BGH, 19.03.1987 - III ZR 266/85
Bei einer Stufenklage nach § 254 ZPO erwächst die Verurteilung zur Auskunftserteilung und Rechnungslegung insoweit, als darin bereits der Hauptanspruch dem Grunde nach bejaht wird, nicht in Rechtskraft und bindet das Gericht auch nicht im Sinne des § 318 ZPO (BGH Urteile vom 20. Februar 1969 - VII ZR 101/67 = JZ 1970, 226;vom 19. Dezember 1969 - V ZR 114/66 - JZ 1970, 226;vom 12. Mai 1975 - II ZR 18/74 = WM 1975, 1086, 1087 undvom 14. November 1984 - VIII ZR 228/83 = NJW 1985, 862). - BGH, 17.04.1978 - II ZR 77/77
Auszug aus BGH, 19.03.1987 - III ZR 266/85
Soweit der Klägerin im Berufungsurteil als Verzugsschaden Zinsen von 7, 5 % zugesprochen sind, hat die Revision - mit Rücksicht auf das BGH-Urteil vom 17. April 1978 (II ZR 77/77 = WM 1978, 616, 618) - zum Anspruchsgrund keine Einwände erhoben, sondern nur gerügt, das Berufungsgericht habe zur Höhe die tatsächlichen Grundlagen seiner Schätzung nach § 287 ZPO nicht hinreichend dargelegt. - BGH, 12.05.1975 - II ZR 18/74
Anspruch auf Zahlung des hälftigen Gewinnanteils aus Gesellschaftsgeschäften - …
Auszug aus BGH, 19.03.1987 - III ZR 266/85
Bei einer Stufenklage nach § 254 ZPO erwächst die Verurteilung zur Auskunftserteilung und Rechnungslegung insoweit, als darin bereits der Hauptanspruch dem Grunde nach bejaht wird, nicht in Rechtskraft und bindet das Gericht auch nicht im Sinne des § 318 ZPO (BGH Urteile vom 20. Februar 1969 - VII ZR 101/67 = JZ 1970, 226;vom 19. Dezember 1969 - V ZR 114/66 - JZ 1970, 226;vom 12. Mai 1975 - II ZR 18/74 = WM 1975, 1086, 1087 undvom 14. November 1984 - VIII ZR 228/83 = NJW 1985, 862). - BGH, 25.02.1965 - VII ZR 79/63
Rechtsweg für Streit über Verwaltung von Umstellungsgrundschulden
Auszug aus BGH, 19.03.1987 - III ZR 266/85
Die Zuständigkeit der ordentlichen Gerichte nach § 40 Abs. 2 VwGO beschränkt sich jedoch trotz des Wortlauts der Vorschrift nach ihrem Sinn auf Ansprüche, die gegen den Staat gerichtet sind; sie umfaßt nicht Ersatzansprüche der öffentlichen Hand gegen den Bürger, denen auch kein Rückgriffscharakter im Sinne des Art. 34 GG innewohnt (BVerwGE 18, 72, 78 [BVerwG 21.02.1964 - VI C 8/61]; BGHZ 43, 269, 277) [BGH 25.02.1965 - VII ZR 79/63]. - VGH Baden-Württemberg, 11.12.1981 - II 1716/79
Schadenersatzanspruch der Gemeinde gegen den Wasserabnehmer aus positiver …
- OLG Köln, 06.12.2024 - 15 U 300/24
Anspruch des Erben auf Herausgabe von Vervielfältigungen von Tonbandaufnahmen aus …
Anm. Gursky; Beschluss vom 9. Juli 1980 - IVb ZR 507/80, NJW 1980, 2643, 2644; Urteil vom 14. November 1984 - VIII ZR 228/83, GRUR 1985, 324, 325; Urteil vom 19. März 1987- III ZR 266/85, NJW-RR 1987, 1526; Urteil vom 27. November 1998 - V ZR 180/97, VIZ 1999, 161 = juris Rn. 8; Beschluss vom 16. Juni 2008 - VIII ZB 87/06, BeckRS 2008, 13574 Rn. 7; Urteil vom 16. Juni 2010 - VIII ZR 62/09, NJW-RR 2011, 189 Rn. 24; Urteil vom 24. Mai 2012 - IX ZR 168/11, NJW 2012, 2180 Rn. 32; Urteil vom 30. Januar 2018 - X ZR 119/15, NJW-RR 2018, 518 Rn. 13; Beschluss vom 15. Februar 2022 - XI ZR 380/20, BeckRS 2022, 3553 Rn. 5 sowie BAG, Urteil vom 28. Juli 2009 - 3 AZR 43/08, NZA 2010, 576 Rn. 27 sowie OLG München, Endurteil vom 14. Januar 2016 - 23 U 4433/14, RdTW 2017, 27 Rn. 46; siehe ferner aus dem Schrifttum etwa nur MüKo-ZPO/Becker-Eberhard, 6. Aufl. 2020, § 254 Rn. 24, MüKo-ZPO/Gottwald, a.a.O., § 322 Rn. 108 jeweils m.w.N.; die nicht tragenden weitergehenden Ausführungen bei BGH, Urteil vom 12. Mai 1975 - II ZR 18/74, WM 1975, 1086 = BeckRS 1975, 31114992 zur einer auch u.U. möglichen Bindungswirkung für den Hauptanspruch auf Stufe III hat der BGH zu Recht später nicht mehr aufgegriffen). - BGH, 15.01.1992 - XII ZB 153/91
Rechtsmittelbeschwer bei Verurteilung zur Abgabe der eidesstattlichen …
Für die Bewertung des Abwehrinteresses kommt es dagegen nicht auf den Wert des Hauptanspruchs an; denn für ihn schafft die Verurteilung zur eidesstattlichen Versicherung keine Rechtskraft (vgl. BGH, Urteil vom 19. März 1987 - III ZR 266/85 - BGHR ZPO § 318 Teilurteil 1 m.w.N.) und gegen ihn kann sich der Beklagte im weiteren Verfahren uneingeschränkt verteidigen. - BezG Dresden, 09.10.1992 - BSZ-W 24/92 Das dringende Bedürfnis nach Bereinigung rechtfertigt den Zugriff des Staates auch in Fällen der vorliegenden Art, in denen nach dem langen Zeitablauf nicht mehr damit zu rechnen war, daß die Berechtigten ihre Rechte noch wahrnehmen (BGH WM 1987, 773, 774).
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