Rechtsprechung
| BFH, 16.04.2003 - IV B 143/01 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- Judicialis
EStG § 5 Abs. 2; ; EStG § ... 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Satz 1 Halbsatz 2; ; FGO § 115 Abs. 2 Nr. 2; ; FGO § 115 Abs. 2 Nr. 3; ; FGO § 128 Abs. 2; ; GG Art. 19 Abs. 4; ; GG Art. 20 Abs. 3; ; GG Art. 103 Abs. 1
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
- datenbank.nwb.de
Vergütung eines Gesellschafters für die Entwicklung von Konstruktionsplänen; Rüge der Parteilichkeit von Finanzrichtern wegen Tätigkeit in der Finanzverwaltung als Verfahrensmangel
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (12)
- BFH, 25.02.1991 - GrS 7/89
1. Zur Mitunternehmerstellung von Personengesellschaften - 2. Keine Anwendung des …
Auszug aus BFH, 16.04.2003 - IV B 143/01
Grund dafür ist, dass der Mitunternehmer einer Personengesellschaft dem Einzelunternehmer angenähert werden soll, weil dieser keine Verträge mit sich selbst schließen kann (Beschluss des Großen Senats des BFH vom 25. Februar 1991 GrS 7/89, BFHE 163, 1, BStBl II 1991, 691, unter C.II.3).Nicht zu folgen ist dem Einwand der Klägerin, eine erneute Entscheidung des BFH sei erforderlich, weil seit dem Beschluss des Großen Senats in BFHE 163, 1, BStBl II 1991, 691 im Schrifttum wesentliche neue Argumente gegen seine Rechtsprechung erörtert worden seien.
- BFH, 30.08.2001 - IV B 79/01
Darlegung der Revisionszulassungsgründe
Auszug aus BFH, 16.04.2003 - IV B 143/01
a) Eine Rechtssache hat grundsätzliche Bedeutung, wenn über Rechtsfragen zu entscheiden ist, deren Klärung das Interesse der Allgemeinheit an der einheitlichen Entwicklung und Handhabung des Rechts berührt und die klärungsbedürftig und im Streitfall auch klärbar sind (ständige Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs --BFH--, vgl. z.B. Beschlüsse vom 15. Juli 1966 VI B 2/66, BFHE 86, 708, BStBl III 1966, 628, und vom 30. August 2001 IV B 79, 80/01, BFHE 196, 30, BStBl II 2001, 837).Schließlich kann auch offen bleiben, ob nach der Neufassung der Revisionszulassungsgründe durch das Zweite Gesetz zur Änderung der Finanzgerichtsordnung und anderer Gesetze vom 19. Dezember 2000 (BGBl I 2000, 1757) auch erhebliche Fehler eines FG bei der Auslegung revisiblen Rechts zur Zulassung führen können (vgl. dazu Senatsbeschluss in BFHE 196, 30, BStBl II 2001, 837) und welche Voraussetzungen ggf. an eine ordnungsgemäße Rüge eines solchen Fehlers zu stellen wären.
- BFH, 28.10.1999 - VIII R 41/98
Keine Tätigkeitsvergütung bei Gebäudeerstellung
Auszug aus BFH, 16.04.2003 - IV B 143/01
Nicht erfasst sind lediglich Vergütungen im Rahmen von Vertragsverhältnissen, aufgrund deren der Mitunternehmer zur Herbeiführung des der Mitunternehmerschaft geschuldeten Erfolgs nicht nur Arbeit zu leisten, sondern auch Waren zu liefern hat, deren Wert nicht mehr von nur untergeordneter Bedeutung ist (BFH-Urteil vom 28. Oktober 1999 VIII R 41/98, BFHE 190, 394, BStBl II 2000, 339).Denn hinzugerechnet werden sollen nach § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Satz 1 Halbsatz 2 EStG solche Vergütungen, mit denen die Gesellschaft die Nutzung der Arbeitskraft des Gesellschafters abgegolten hat (BFH in BFHE 190, 394, BStBl II 2000, 339).
- BFH, 08.06.1977 - I R 169/75
Abschreibung eines Restbuchwertes - Betriebsvermögen - Unfall mit betrieblichem …
Auszug aus BFH, 16.04.2003 - IV B 143/01
Nicht klärungsbedürftig ist eine Rechtsfrage, deren Beantwortung sich unmittelbar aus dem Gesetz ergibt (BFH-Beschluss vom 26. Januar 1978 V B 15/77, BFHE 124, 264, BStBl II 1978, 394, letzter Abs.) oder die höchstrichterlich bereits entschieden ist, ohne dass zwischenzeitlich neue gewichtige Gesichtspunkte in Erscheinung getreten sind (BFH-Beschluss vom 21. Juli 1977 IV B 16-17/77, BFHE 123, 48, BStBl II 1977, 760).Eine Ausnahme davon gilt nur dann, wenn FG der Rechtsprechung des BFH nicht gefolgt sind oder im Fachschrifttum oder auch mit der Nichtzulassungsbeschwerde selbst neue gewichtige Argumente gegen die höchstrichterliche Rechtsprechung vorgetragen werden, die der BFH bisher nicht erwogen hat (BFH-Beschlüsse in BFHE 123, 48, BStBl II 1977, 760; vom 3. Juni 1980 VII B 40/79, BFHE 131, 149, und vom 12. Juni 1996 IV B 133/95, BFHE 180, 450, BStBl II 1997, 82).
- BFH, 01.02.2001 - IV R 3/00
Gestaltungsmissbrauch bei Verlustmantelkauf
Auszug aus BFH, 16.04.2003 - IV B 143/01
Diese ist nach der Rechtsprechung des BFH allerdings zu vermuten, wenn nicht nach den besonderen Umständen des Einzelfalls ein wirtschaftlicher Zusammenhang ausnahmsweise ausgeschlossen werden kann, Leistung und Mitunternehmerschaft also nur zufällig aufeinander treffen (BFH-Urteil vom 1. Februar 2001 IV R 3/00, BFHE 194, 13, BStBl II 2001, 520, Nr. 1 b). - BFH, 11.12.1986 - IV R 222/84
1. Schein-KG als gewerblich geprägte Personengesellschaft - 2. Zur steurlichen …
Auszug aus BFH, 16.04.2003 - IV B 143/01
Ohne Einfluss ist aber, ob die erbrachte Leistung bei der Mitunternehmerschaft nicht zu sofort abziehbaren Betriebsausgaben, sondern zu einer Aktivierung führt (BFH-Urteil vom 11. Dezember 1986 IV R 222/84, BFHE 149, 149, BStBl II 1987, 553). - BFH, 12.06.1996 - IV B 133/95
Folgen für das Ausscheiden von Gesellschaftern aus einer Personengesellschaft für …
Auszug aus BFH, 16.04.2003 - IV B 143/01
Eine Ausnahme davon gilt nur dann, wenn FG der Rechtsprechung des BFH nicht gefolgt sind oder im Fachschrifttum oder auch mit der Nichtzulassungsbeschwerde selbst neue gewichtige Argumente gegen die höchstrichterliche Rechtsprechung vorgetragen werden, die der BFH bisher nicht erwogen hat (BFH-Beschlüsse in BFHE 123, 48, BStBl II 1977, 760; vom 3. Juni 1980 VII B 40/79, BFHE 131, 149, und vom 12. Juni 1996 IV B 133/95, BFHE 180, 450, BStBl II 1997, 82). - BFH, 15.07.1966 - VI B 2/66
Auszug aus BFH, 16.04.2003 - IV B 143/01
a) Eine Rechtssache hat grundsätzliche Bedeutung, wenn über Rechtsfragen zu entscheiden ist, deren Klärung das Interesse der Allgemeinheit an der einheitlichen Entwicklung und Handhabung des Rechts berührt und die klärungsbedürftig und im Streitfall auch klärbar sind (ständige Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs --BFH--, vgl. z.B. Beschlüsse vom 15. Juli 1966 VI B 2/66, BFHE 86, 708, BStBl III 1966, 628, und vom 30. August 2001 IV B 79, 80/01, BFHE 196, 30, BStBl II 2001, 837). - BFH, 26.01.1978 - V B 15/77
Rechtsanwalt - Gebührenrechnung - Umsatzsteuer - Ausgleichsbetrag
Auszug aus BFH, 16.04.2003 - IV B 143/01
Nicht klärungsbedürftig ist eine Rechtsfrage, deren Beantwortung sich unmittelbar aus dem Gesetz ergibt (BFH-Beschluss vom 26. Januar 1978 V B 15/77, BFHE 124, 264, BStBl II 1978, 394, letzter Abs.) oder die höchstrichterlich bereits entschieden ist, ohne dass zwischenzeitlich neue gewichtige Gesichtspunkte in Erscheinung getreten sind (BFH-Beschluss vom 21. Juli 1977 IV B 16-17/77, BFHE 123, 48, BStBl II 1977, 760). - BFH, 17.01.1989 - IV B 113/87
Verfassungsmäßigkeit des für die Entscheidung über die Zulässigkeit der …
Auszug aus BFH, 16.04.2003 - IV B 143/01
Sowohl der BFH als auch das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) haben eine solche Begrenzung des Revisionsverfahrens und den Verzicht auf eine Streitwertrevision für zulässig und mit der Verfassung vereinbar gehalten, denn Art. 19 Abs. 4, 103 Abs. 1 und 20 Abs. 3 GG gebieten keinen mehrstufigen Rechtsweg, insbesondere nicht das Rechtsmittel der Revision (BVerfG-Beschluss vom 24. Oktober 1989 1 BvR 576/89, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung 1990, 447; BFH-Beschluss vom 17. Januar 1989 IV B 113/87, BFH/NV 1990, 382). - BFH, 03.06.1980 - VII B 40/79
- BVerfG, 24.10.1989 - 1 BvR 576/89
Finanzgerichtsordnung; grundsätzliche Bedeutung der Schätzung von Telefon- und …
- BFH, 15.12.2004 - VIII B 181/04
Fortsetzungsfeststellungsklage
Sowohl der BFH als auch das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) haben eine solche Begrenzung des Revisionsverfahrens für zulässig und mit der Verfassung vereinbar gehalten, denn Art. 19 Abs. 4, 103 Abs. 1 und 20 Abs. 3 GG gebieten keinen mehrstufigen Rechtsweg, insbesondere nicht das Rechtsmittel der Revision (BVerfG-Beschluss vom 24. Oktober 1989 1 BvR 576/89, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung 1990, 447;… BFH-Beschlüsse vom 17. Januar 1989 IV B 113/87, BFH/NV 1990, 382; vom 16. April 2003 IV B 143/01, juris; vgl. auch BFH-Beschluss vom 7. Januar 2004 X B 111/03, juris).
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